Kategorie: Grand Est

  • 24-jährige Frau und ihre zweijährige Tochter sterben bei Hausbrand

    24-jährige Frau und ihre zweijährige Tochter sterben bei Hausbrand

    Das Feuer brach gegen 1 Uhr morgens am Freitag, den 2. Dezember, in einem von einer dreiköpfigen Familie bewohnten Haus in Voudenay (Côte d’Or) aus.

    Eine 24-jährige Frau und ihr zweijähriges Mädchen starben in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, dem 2. Dezember, bei einem Brand in ihrem Haus. Die Gendarmerie geht von einem Unfall aus. Das Feuer brach gegen 1 Uhr am Freitagmorgen in einem von einer dreiköpfigen Familie bewohnten Einfamilienhaus in Voudenay, im Südwesten des Departements Côte d’Or, aus.

    Das Haus ging vollständig in Flammen auf.
    Der leicht verletzte Vater löste den Alarm bei der Feuerwehr aus und versuchte noch, Mutter und Kind zu retten, was ihm jedoch nicht gelang. Das Feuer setzte das Haus, insbesondere das Obergeschoss, sehr schnell vollständig in Brand und brachte das Dach zum Einsturz.

    Die Mutter und ihre Tochter wurden nach Angaben der Gendarmerie leblos in den Trümmern entdeckt. Die Ursache des Feuers ist noch unbekannt, aber die Hypothese eines „Unfalls wird bevorzugt“, so die Gendarmerie.

  • Energiekrise in Frankreich: Kohlekraftwerk Saint-Avold kommt der Atomkraft zu Hilfe

    Energiekrise in Frankreich: Kohlekraftwerk Saint-Avold kommt der Atomkraft zu Hilfe

    Am Montag, dem 28. November, nahm das Kohlekraftwerk in Saint-Avold wieder seinen Betrieb auf. Es soll im Winter zur Stromerzeugung dienen und die Kernkraftwerke entlasten.

    In Saint-Avold (Moselle) wurde das Kohlekraftwerk, das im März 2022 geschlossen wurde, am Montag, dem 28. November wieder in Betrieb genommen. In dem Kraftwerk sollen 500.000 Tonnen Kohle verbrannt werden, um im Winter Strom zu erzeugen. Die Anwohner des Kraftwerks haben sich damit abgefunden. „Es ist schade wegen Umweltverschmutzung, aber sie haben keine andere Wahl, als das Kraftwerk wieder in Betrieb zu nehmen“, bedauert ein Mann auf dem Sender France 3.

    Ein auf wenige Monate begrenzter Betrieb
    Im März sollte das Kohlekraftwerk endgültig stillgelegt werden, um den ökologischen Übergang vorzubereiten. Im Zuge der Energiekrise änderte die Regierung jedoch ihre Strategie und füllte die Kohlevorräte bereits im Sommer wieder auf. Darüber hinaus wurde die gesamte Maschinerie des Kraftwerks überholt. „Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, solche Arbeiten werden normalerweise 18 Monate im Voraus geplant“, berichtet ein Mitarbeiter. Einige der Mitarbeiter des Kraftwerks, die bereits entlassen worden waren, wurden zurückbeordert. Das Kraftwerk soll aber nur wenige Monate in Betrieb bleiben.

  • Kinderpornografie: Angeklagter Bürgermeister will seinen Posten nicht räumen

    Kinderpornografie: Angeklagter Bürgermeister will seinen Posten nicht räumen

    Der Bürgermeister von Échenon im Departement Côte-d’Or wurde bei einer groß angelegten Aktion zur Bekämpfung der Pädokriminalität angeklagt. Aber er weigert sich, sein Amt niederzulegen, solange er nicht verurteilt ist.

    Der Bürgermeister von Échenon (Côte-d’Or), der bei einer Operation der Zentralstelle für die Bekämpfung von Gewalt gegen Personen (OCRVP) wegen Kinderpornografie festgenommen wurde, wird nicht zurücktreten, bis er von einem Gericht verurteilt wird, wie einer seiner Stellvertreter am Freitag, dem 25. November, mitteilte.

    „Niemand kann ihn zum Rücktritt zwingen“.
    „Im Moment will er nicht gehen, obwohl wir ihn dazu aufgefordert haben. Er wartet auf sein Urteil vor Gericht und niemand kann ihn zum Rücktritt zwingen“, sagte einer seiner Stellvertreter gegenüber France Bleu Bourgogne. „Auf keinen Fall billigt der Gemeinderat die Machenschaften des Bürgermeisters. Die Zeiten sind unruhig, aber unsere Beschäftigung ist und bleibt immer die Verteidigung der Interessen unserer Gemeinde“.

    Der Bürgermeister erschien nicht zu der Sitzung des Gemeinderats am vergangenen Freitag. Protestierende Einwohner von Échenon forderten vor der Sitzung den Rücktritt des Bürgermeisters.

    Der Bürgermeister soll am 26. April 2023 wegen „Verbreitung des Bildes eines Minderjährigen mit pornografischem Inhalt durch Nutzung eines elektronischen Kommunikationsnetzes, Besitz und Erwerb des Bildes eines Minderjährigen mit pornografischem Inhalt“ vor Gericht gestellt werden.

    Umfangreiche Razzia Anfang November
    Am Donnerstag, dem 17. November, berichtete Nachrichten.fr über eine groß angelegte Aktion zur Bekämpfung von Kinderpornografie, die am Vortag stattfand. Im Rahmen dieser Aktion wurden in ganz Frankreich 48 Männer im Alter zwischen 26 und 79 Jahren festgenommen. Sie werden verdächtigt, in großem Umfang kinderpornografische Fotos und Videos online gehandelt zu haben.

  • Meurthe-et-Moselle: Mann wird von Polizisten in Nancy während eines Einsatzes getötet

    Meurthe-et-Moselle: Mann wird von Polizisten in Nancy während eines Einsatzes getötet

    Die Polizei wurde gerufen, weil ein 50-Jähriger Gegenstände aus dem Fenster seiner Wohnung geworfen hatte, darunter sogar einen Kühlschrank. Als sie eintrafen, griff der Mann die Polizisten an.

    Ein Mann wurde bei einem Einsatz in Nancy in der Nacht von Sonntag auf Montag, dem 28. November von Polizisten erschossen, wie France Bleu Sud Lorraine berichtete. Die Staatsanwaltschaft geht derzeit von Notwehr aus.

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden die Polizisten in der Nacht gegen 3 Uhr morgens wegen eines Familienstreits gerufen. Als sie eintrafen, war der Mann – etwa 50 Jahre alt – gerade dabei, Gegenstände aus dem Fenster seiner Wohnung zu werfen, darunter auch einen Kühlschrank. Drei Polizisten – unterstützt von der Feuerwehr – beschlossen daraufhin, in seine Wohnung einzudringen.

    Der Täter griff die Polizisten mit Messer an
    Der zuständige Staatsanwalt erklärte, dass der 50-Jährige sich gegen die Ordnungskräfte gewehrt habe und der Einsatz einer Elektroschockpistole keine Wirkung gezeigt hätte. Der Mann versuchte daraufhin, mit einem Messer auf die Polizisten einzustechen. Aus diesem Grund machten zwei Beamte von ihren Waffen Gebrauch. Der Mann wurde in die Brust getroffen und verstarb kurz darauf im Krankenhaus in Nancy.

    Die Vernehmung der Lebensgefährtin des Mannes ergab, dass sich die Tat vor dem Hintergrund einer Trennung des Paares ereignete. Der Mann, der unter gesundheitlichen Problemen litt, hatte bereits vorher Suizidabsichten geäußert.

  • Weihnachtsmarkt in Straßburg wird grün

    Weihnachtsmarkt in Straßburg wird grün

    Aus ökologischen und klimatischen Gründen hat der Weihnachtsmarkt in Straßburg (Bas-Rhin) zu Sparmaßnahmen gegriffen.

    Der riesige Tannenbaum in Straßburg (Bas-Rhin) wurde am Freitagabend, dem 25. November, wieder in bunte Farben getaucht. Die sieben Kilometer langen, leuchtenden Girlanden geben den Startschuss für den Weihnachtsmarkt. Seine leuchtende Magie erfreut die Menschen wieder, auch wenn eine Zeit des Energiesparens eingeläutet wurde. Auch der berühmte Weihnachtsmarkt in Strassburg musste sich anpassen und Sparsamkeit walten lassen. „In diesem Jahr haben wir aus klimatischen, aber auch aus wirtschaftlichen Gründen durchgesetzt, dass die gesamte Beleuchtung der Hütten aus LEDs besteht“, erklärt Guillaume Libsig, stellvertretender Bürgermeister von Straßburg (EELV), der für den Weihnachtsmarkt zuständig ist.

    Weniger energieintensive Glühbirnen
    Die neuen Glühbirnen sind zehnmal weniger energieintensiv, der Baum wird um 1 Uhr nachts ausgeschaltet und Zusatzheizungen sind in den Hütten verboten. „Selbst mit ein bisschen weniger Beleuchtung wirkt es sofort“, meint eine Passantin gegenüber France Télévisions. Covid-19 sorgte im letzten Jahr für einen Rückgang der Besucherzahlen um 25%, in diesem Jahr hoffen die Geschäftsleute auf die Rückkehr der Touristen.

  • Marne: Leiche eines deutschen Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg von Spaziergänger entdeckt

    Marne: Leiche eines deutschen Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg von Spaziergänger entdeckt

    Die Leiche wurde vor einigen Tagen in einem Feld entdeckt, sie war etwa sechzig Zentimeter tief vergraben. Der Körper trug eine deutsche Uniform. Der Soldat könnte im April 1917 getötet worden sein.

    Die Leiche eines deutschen Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg wurde vor einigen Tagen in Courcy, in der Nähe von Reims (Marne), entdeckt, berichtete France Bleu Champagne-Ardenne am Freitag, dem 25. November.

    Der noch vollständige auf dem Bauch liegende Körper wurde von einem Spaziergänger in einem Feld entdeckt. Er war etwa sechzig Zentimeter tief vergraben. Die Regionaldirektion für kulturelle Angelegenheiten (Direction régionale des affaires culturelles, Drac) und das Office national des anciens combattants et victimes de guerre (Nationales Amt für Kriegsveteranen und Kriegsopfer) wurden benachrichtigt.

    Der Leichnam wurde am Freitag exhumiert. Laut der Drac trug der ehemalige Soldat eine deutsche Uniform und könnte im April 1917 getötet worden sein, als Franzosen und Russen gemeinsam kämpften, um das Dorf Courcy von der deutschen Besatzung zurückzuerobern. Bei diesen Kämpfen haben etwa 2.200 Soldaten ihr Leben verloren.

    An der Leiche wurde eine Erkennungsmarke gefunden, die es den französischen Behörden ermöglichen soll, den Toten zu identifizieren Kontakt zu möglichen Nachkommen aufzunehmen. Anschliessend soll die Leiche an Deutschland überführt werden.

  • Gewalt gegen Frauen: Emmanuel Macron besucht Dijon und spricht mit Opfern

    Gewalt gegen Frauen: Emmanuel Macron besucht Dijon und spricht mit Opfern

    Dieser Besuch am Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen bietet dem französischen Präsidenten Gelegenheit, die Fortschritte zu betonen, die in diesem Bereich in Frankreich erzielt wurden. „Wir haben die Verpflichtung, besser zu werden, aber es gibt eine Dynamik, die in Gang gesetzt wurde.“ Emmanuel Macron reiste am Freitag, dem 25. November, anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen nach Dijon (Côte d’Or), wo er sich mit dem Thema Bekämpfung von Gewalt in der Ehe befasst. Der Besuch bietet ihm Gelegenheit, die Fortschritte hervorzuheben, die in diesem Bereich erzielt wurden, seit der Kampf gegen diese Art der Gewalt zur Chefsache seiner Regierungsperioden erklärt wurde. Der Staatschef nimmt an einer Schulung mit Gendarmerieanwärtern teilnehmen und sich mit Richtern und Opfern austauschen. Der Elysée-Palast lobt das Engagement. Mehr als 90% der Maßnahmen, die gegen häusliche Gewalt Ende 2019 beschlossen wurden, sind inzwischen „voll…

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  • Sturm: Dorf im Departement Marne verwüstet

    Sturm: Dorf im Departement Marne verwüstet

    Das Dorf Suippes im Departement Marne wurde am Donnerstag, dem 17. November, von dem starken Wind regelrecht verwüstet.

    Am 17. November wurde das Dorf Suippes im Departement Marne von sehr heftigen Windböen heimgesucht. Die Schäden sind hoch. Bäume wurden entwurzelt, Dächer zerstört und Stromkabel abgerissen. Die Bewohner stehen unter Schock angesichts des plötzlichen und heftigen Sturms, der nur wenige Minuten andauerte. Einige vergleichen die Windböen mit einem Mini-Tornado und berichten von einer erschreckenden Szene. „Wenn man die ganzen Schäden sieht, die es gibt, ist das beeindruckend“, reagiert eine Anwohnerin gegenüber France 3.

    Auch die Feuerwache des Dorfes wurde von den starken Winden schwer getroffen. Das Dach des Gebäudes wurde fast vollständig weg gerissen. Die Reparatur dieser Schäden hat oberste Priorität, damit die Feuerwehrleute ihre Aufgaben für die Dorfbewohner weiterhin erfüllen können. Überall in der Gemeinde sind die Gehwege mit heruntergefallenen Dachziegeln übersät. Auch Autos wurden durch herabfallende Dachziegel beschädigt. Mitarbeiter des Stromversorgers Enedis arbeiten daran, die Stromversorgung überall wieder herzustellen.

  • Ardennen: Ein Vater und seine 16-jährige Tochter werden von Güterzug getötet

    Ardennen: Ein Vater und seine 16-jährige Tochter werden von Güterzug getötet

    Da der Bahnhof von Donchery keine Unterführung hat, um von einem Bahnsteig zum anderen zu gelangen, überquerten sie die Gleise, als der Güterzug heranraste.

    Ein Vater und seine 16-jährige Tochter starben, als sie am Montag, dem 14. September gegen 19 Uhr im Bahnhof von Donchery in den Ardennen von einem Güterzug erfasst wurden, wie France Bleu Champagne-Ardenne am Dienstag berichtete.

    Da der Bahnhof von Donchery über keine Unterführung verfügt, um von einem Bahnsteig zum anderen zu gelangen, überquerten der Vater und seine Tochter die Gleise, als der Güterzug sie erfasste. Sie waren auf der Stelle tot.

    Der Zugführer aktivierte das Alarmsystem, als er die beiden Fußgänger erblickte, aber es war bereits zu spät, berichtet die Gendarmerie gegenüber France Bleu Champagne-Ardenne.

  • Frankreichs höchstgelegenes Skigebiet hat keinen Schnee…

    Frankreichs höchstgelegenes Skigebiet hat keinen Schnee…

    Val Thorens – ein französisches Skigebiet auf 2.300 m Höhe – hat seine seine Saisoneröffnung wegen Schneemangels verschoben.

    Skifahrer in Frankreich, die sich auf den Wintersport freuen, werden enttäuscht sein. Denn das Skigebiet Val Thornes in den französischen Alpen, das eigentlich am Samstag, dem 19. November, öffnen sollte, hat seinen Saisonstart jetzt um eine Woche verschoben.

    Am Sonntag gab das Skigebiet, das das höchste in Europa ist und über 600 Pistenkilometer verfügt, auf Twitter bekannt, dass der neue Eröffnungstermin Samstag, der 26. November, sein wird.

    Erklärung für die Verschiebung: Die Schneedecke in der Höhe sei zwar zufriedenstellend, aber in den unteren Bereichen reiche sie nicht aus.

    Nichtsdestotrotz teilte das Skigebiet ungeduldigen Skifahrern und Snowboardern mit, dass „alle Teams bereits vor Ort sind, um das Skigebiet zu präparieren und die Eröffnung für das Wochenende vom 26. und 27. November vorzubereiten.“

    In den vergangenen Jahren gehörte Val Thorens zu den ersten Skigebieten, die in Frankreich geöffnet wurden, da die Höhenlage normalerweise einen früheren Start in die Skisaison ermöglicht.

    Bereits im vergangenen Jahr – im Winter 2021-2022 – war in den Alpen ein Rückgang der Schneefälle zu verzeichnen, insbesondere in den Südalpen, die derzeit die niedrigste Schneedecke seit über 60 Jahren messen.

    Die Nordalpen sind zwar weniger betroffen, aber auch hier stellen Klimaexperten eine Abnahme der Schneedecke fest.

    Die Temperaturen sind im Herbst 2022 einfach zu hoch gewesen. Der Oktober war nach Angaben des europäischen Klimaüberwachungsdienstes Copernicus der wärmste Monat Oktober seit Beginn der Aufzeichnungen in Europa.

    Copernicus stellte fest, dass die Durchschnittstemperaturen „fast 2°C über dem Referenzzeitraum 1991-2020“ liegen. Auch der September 2022 war mit 1,34 °C über dem Normalwert der wärmste September in den Aufzeichnungen.

    Mit dem neuen Starttermin schließt sich Val Thorens anderen Skigebieten in den französischen Alpen an, wie Chamonix, Tignes und Val d’Isère, die ebenfalls am letzten Novemberwochenende öffnen werden.