Kategorie: Grand Est

  • Wingsuit: Schwindelerregender Rekordflug über den Mont-Blanc

    Wingsuit: Schwindelerregender Rekordflug über den Mont-Blanc

    Ein Trio hat den längsten Wingsuit-Reliefflug der Geschichte über den Mont Blanc (Hochsavoyen) durchgeführt.

    Ein schwindelerregender Wingsuit-Gleitflug von über sieben Kilometern. Ein spektakulärer Sturzflug aus einem Hubschrauber sorgt für Nervenkitzel und starke Emotionen. Fred Fugen, Vincent Cotte und Aurélien Chatard vollbringen mit diesem Flug eine Meisterleistung. Es ist der längste Flug in der Geschichte des Wingsuit-Fliegens: Er dauert drei Minuten und fünf Sekunden.

    Spitzengeschwindigkeiten von 200 km/h
    Eine Weltpremiere, die nur dank eines präzisen und schnellen Austauschs der drei Sportler mithilfe neuester Kommunikationsmittel möglich war. Nicht ohne Schwindelgefühl: Immerhin waren es 3.650 Meter Höhenunterschied zwischen dem Beginn des Fluges und dem Boden. Nach dem Überfliegen des Mont-Blanc begeben sich die drei Männer in einen Hochgeschwindigkeitsflug, der Geschwindigkeiten von 200 km/h brachte. Der Flug endet mit der Öffnung des Fallschirms und später der Feier ihrer unglaublichen Leistung.

  • Entdeckung eines erschossenen Paares im Departement Marne

    Entdeckung eines erschossenen Paares im Departement Marne

    Die Leichen einer Frau, 60 Jahre alt, und ihres Mannes, etwa 70 Jahre alt, wurden am Mittwoch in ihrem Haus in Neuvy aufgefunden. Der Mann war im Besitz eines Gewehrs und hatte einen Abschiedsbrief hinterlassen, in dem er von „untreuen und verlogenen Frauen“ sprach.

    Die Staatsanwaltschaft Châlons-en-Champagne (Marne) leitete eine strafrechtliche Untersuchung „wegen Mordes durch den Ehepartner oder Lebensgefährten des Opfers“ ein, nachdem am Mittwoch, dem 2. November, in Neuvy die Leichen einer 60-jährigen Frau und ihres etwa 70-jährigen Ehemannes in ihrem Haus gefunden wurden. Beide waren durch Schüsse getötet worden.

    Die Leichen wurden in zwei verschiedenen Räumen ihres Wohnhauses gefunden. Ihr Tod „soll sich zwischen dem Nachmittag des 1. November und dem Morgen des 2. November ereignet haben“, so die Staatsanwaltschaft. Der Mann war im Besitz eines Gewehrs und hatte seinen Kindern einen Abschiedsbrief hinterlassen, in dem er von „untreuen und verlogenen Frauen“ sprach.

    Beide Getöteten waren nicht vorbestraft und es gab keine Erkenntnisse über frühere Gewalttätigkeiten in der Ehe.

  • Mann lebte fünf Monate lang mit der Leiche seiner Mutter auf dem Sofa

    Mann lebte fünf Monate lang mit der Leiche seiner Mutter auf dem Sofa

    Der Mann, der fünf Monate lang mit der Leiche seiner Mutter gelebt hat, „habe nicht die Kraft gehabt, den Tod zu melden“, so der Staatsanwalt.

    Die 75-jährige Marguerite wurde am Freitag, dem 28. Oktober, tot in ihrer Wohnung in Reims aufgefunden. Als die Feuerwehr eintraf, war die Frau jedoch bereits seit fünf Monaten tot, so der Sohn der alten Dame. Dieser hatte die ganze Zeit über mit der Leiche seiner Mutter gelebt, wie die Zeitung „l’Union“ berichtete.

    Der Sohn wurde nach der Entdeckung der verwesenden Leiche zunächst festgenommen und eine Zeit lang des Mordes an seiner Mutter verdächtigt. Durch die Autopsie konnte der Verdacht auf ein Verbrechen jedoch ausgeräumt werden. Für die Staatsanwaltschaft ist es wahrscheinlich, dass Marguerite, die bereits krank war, eines natürlichen Todes gestorben sei.

    Der Mann lebte bei seiner Mutter und „habe nicht die Kraft gehabt, den Tod zu melden“, so der Staatsanwalt. Nachbarn bezeugen, dass er unter „psychologischen Problemen“ litt, die mit einer Behinderung zusammenhängen sollen. inzwischen wurde er nach einer psychiatrischen Untersuchung in ein Krankenhaus eingewiesen. „Ich wusste, dass er eine Menschenphobie hat, aber nicht so sehr, dass ich mir vorstellen konnte, dass er Angst gehabt hätte, den Tod zu melden und statt dessen bei der Leiche seiner Mutter zu bleiben“, berichtete eine Nachbarin gegenüber der Zeitung „L’Union“.

    Wie der Sohn den Verwesungsgeruch, der von der Leiche seiner Mutter ausging, ertragen konnte, bleibt für die Ermittler ein Rätsel. Die Wohnung befand sich in einem furchtbaren Zustand und war mit „viel Müll“ übersät. Die gepanzerten Türen der Wohnung und ihre Lage im obersten Stockwerk des Gebäudes waren wohl der Grund dafür, dass die Nachbarn nichts gerochen oder bemerkt haben.

  • Zum ersten Mal erlebte das kälteste Dorf Frankreichs im Oktober keinen Frost

    Zum ersten Mal erlebte das kälteste Dorf Frankreichs im Oktober keinen Frost

    Mouthe, das kälteste Dorf Frankreichs, erlebte im Oktober keinen einzigen Tag Frost. Ein Novum seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880.

    Es ist eine Premiere. In Mouthe gab es im Oktober 2022 keinen Frost. Obwohl Mouthe als das kälteste Dorf Frankreichs bekannt ist, erlebten die Menschen sogar dort einen besonders warmen Oktober.

    Seit 1880, dem Beginn der Messungen in Mouthe, ist dies das erste Mal, dass in einem Oktober kein Frost verzeichnet wurde.

    „Zum ersten Mal seit Beginn der Messungen im Jahr 1880 wurde in Mouthe, Haut-Doubs, im Oktober kein Frost registriert. Die durchschnittliche Anzahl an Frosttagen im Oktober betrug im Zeitraum 1951-1980 18 Tage. 1974 und 1888 waren es 28, 2004 und 2006 jeweils 2 und 2022 jetzt 0“, erklärt der Meteorologe François Jobard auf Twitter.

    Die Gemeinde im Departement Haut-Doubs gilt als die kälteste Gemeinde Frankreichs, seit die Meteorologen von Météo France am 13. Januar 1968 mit -36,7 °C dort die niedrigste jemals in Frankreich gemessene Temperatur verzeichneten.

  • Mutter überfährt und tötet versehentlich neunzehn Monate altes Kind

    Mutter überfährt und tötet versehentlich neunzehn Monate altes Kind

    Am Freitag, dem 28. Oktober, starb ein neunzehn Monate altes Kind in Tourmont (Jura), nachdem es vom Auto seiner Mutter erfasst worden war.

    Am Freitag, dem 28. Oktober, ereignete sich in Tourmont im Jura ein schrecklicher Unfall. Ein erst neunzehn Monate alter Junge wurde versehentlich vom Auto seiner Mutter überfahren. Da sie dachte, ihr kleiner Sohn sei weit weg, legte die Mutter den Rückwärtsgang ein. Sie überfuhr ihr Kind vor dem Haus der Familie, wie die Zeitung Le Progrès berichtete.

    Den Rettungskräften gelang es leider nicht, den kleinen Jungen wiederzubeleben. Die Eltern des jungen Opfers standen unter Schock und wurden in ein Krankenhaus gebracht.

    Ein ähnliches Drama ereignete sich im August in Villemur-sur-Tarn (Haute-Garonne), wo ein dreijähriges Kind bei einem Unfall getötet wurde. Es war von dem von seinem Vater gesteuerten Traktor gefallen und unter die Maschine geraten.

  • Landwirtschaft: Ungewöhnlich milder Oktober bringt die Natur durcheinander

    Landwirtschaft: Ungewöhnlich milder Oktober bringt die Natur durcheinander

    Der Oktober ist geprägt von Temperaturen, die im Vergleich zu anderen Jahren viel zu mild sind. Die Natur wird dadurch aus dem Konzept gebracht. Einige Sommergemüse werden immer noch geerntet, Sommerblumen blühen noch und einige Frühjahrskulturen kommen schon jetzt.

    In diesem Oktober hat man das Gefühl, dass der Sommer nicht enden will. In den Straßen von Sélestat (Bas-Rhin) herrschten am Dienstagnachmittag, dem 25. Oktober, 21 °C in der Sonne. Die Gärtner sind daher immer noch fleißig dabei, sich um die Sommerbepflanzung zu kümmern. Die Sommervegetation ist dank des ungewöhnlich milden Oktobers noch immer sehr lebendig. Der Oktober 2022 gilt als der wärmste, der je in Frankreich gemessen wurde.

    In Sélestat werden einige Herbstpflanzungen ausfallen und bis zum Frühjahr warten. Die Erzeuger passen sich an und beobachten Tag für Tag, wie sich die Natur verändert. In Lyon (Rhône) ist ein Gärtner erstaunt, dass er noch Tomaten, Auberginen, Paprika und sogar Erdbeeren ernten kann. Für die Jahreszeit ungewöhnliche Ernten. In Nizza (Alpes-Maritimes) sind Orangen, die normalerweise erst im Dezember geerntet werden, schon jetzt pflückbereit.

  • Bürgermeister verwechselt Addition und Multiplikation – Grundsteuer in der Gemeinde explodiert

    Bürgermeister verwechselt Addition und Multiplikation – Grundsteuer in der Gemeinde explodiert

    In einem kleinen Dorf im Departement Meurthe-et-Moselle führte ein Rechenfehler des Bürgermeisters dazu, dass die Grundsteuer um fast 10% stieg. In Manonville im Departement Meurthe-et-Moselle hat Bürgermeister Hervé Dohr einen Rechenfehler gemacht, der die Grundsteuer seiner Bürger in die Höhe schnellen ließ, berichtet die Zeitung L’Est Républicain. Bei der Gemeinderatssitzung wurde über eine Erhöhung des Gemeindeanteils an der Grundsteuer um 1,5% abgestimmt. Beim Ausfüllen der Dokumente machte der Bürgermeister der Gemeinde jedoch einen Fehler, indem er … eine Addition statt einer Multiplikation durchführte. Während die Steuer eigentlich nur um 0,39% steigen sollte, erlebten die Einwohner einen Anstieg um 9,03%. „Im Jahr 2021 habe ich 660 Euro Grundsteuer bezahlt. Dieses Jahr wollen sie 720 Euro“, berichtet eine Bewohnerin gegenüber L’Est Républicain. „Ich werde alles tun, um die Situation bei der Besteuerung 2023 wiederherzustellen“, versicherte jetzt der Bürgermeister und verweis…

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  • Vorsicht vor Gewittern! Achtzehn Departements vom Zentralmassiv bis zum Elsass unter Alarmstufe Orange

    Vorsicht vor Gewittern! Achtzehn Departements vom Zentralmassiv bis zum Elsass unter Alarmstufe Orange

    Météo France versetzt achtzehn Departements zwischen dem Zentralmassiv und dem Elsass in Alarmstufe Orange. Potenziell sehr heftige Gewitter werden für den Sonntagnachmittag und den Abend erwartet.

    Warnung vor Gewittern! Météo France sagt für den Sonntagnachmittag und -abend „potenziell heftige“ Gewitter vom Zentralmassiv bis zum Jura, dem Elsass und Lothringen voraus. Es besteht die Gefahr heftiger Windböen von über 100 km/h und starken Niederschlägen und sogar Hagel. Die Unwetterwarnung ist bis Montagmorgen um 6 Uhr gültig.

    Die Gewitter können sehr heftig sein, werden allerdings lokal begrenzt sein und jeweils nur kleine Gebiete betreffen. Es ist sogar „wahrscheinlich, dass an vielen Orten, für die die Warnung ausgegeben wurde, das Gewitterrisiko nicht eintritt“, so Météo France.

    Außerdem werden von Sonntagabend bis Dienstagmorgen neue starke Regenfälle über den Cevennen niedergehen. Es wird erwartet, dass 30 bis 60 mm Wasser fallen, lokal 90 bis 100 mm, was die Flüsse schnell anschwellen lassen könnte, warnt La Chaîne Météo.

    Der Grund für das unruhige Wetter ist das Tief Beatrice, das sich über dem Atlantik befindet. Es wird von La Coruña bis nach Südengland ziehen.

  • Luxemburg: Zwei Personen bei einer Schießerei getötet – 74-Jähriger festgenommen

    Luxemburg: Zwei Personen bei einer Schießerei getötet – 74-Jähriger festgenommen

    Die Schießerei ereignete sich in der Nähe der Grenze zum französischen Département Moselle. Ein Mann wurde von der luxemburgischen Polizei festgenommen.

    Zwei Menschen wurden am Montag, dem 17. Oktober, in Luxemburg nahe der Grenze zum Departement Moselle erschossen, berichtet France Bleu Lorraine Nord. Der Mann, der verdächtig ist, die Schüsse abgegeben zu haben, wurde noch am Tatort festgenommen.

    Die Schießerei ereignete sich in Niederkorn, in der Nähe von Differdange, nahe der Grenze zur Mosel. Die Schüsse vielen am Montagmorgen gegen 10 Uhr in der Rue des Trevires. Am Tatort wurden die Leichen von zwei Personen gefunden, die nur wenige Schritte von ihrem Haus entfernt erschossen worden waren.

    Der Verdächtige ist 74 Jahre alt.

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Luxemburg handelt es sich bei den Opfern um eine 62-jährige Frau und ihren 54-jährigen Ehemann. Der Verdächtige ist 74 Jahre alt. Es handelt sich um einen Nachbarn des Paares. Der Mann wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft von der Polizei in seiner Wohnung festgenommen. Er wird am Dienstagmorgen einem Untersuchungsrichter vorgeführt.

    Die Gründe für die Tat sind derzeit noch nicht bekannt. Der Untersuchungsrichter und ein Vertreter der Staatsanwaltschaft Luxemburg begaben sich an den Ort des Geschehens.

  • Frauenleiche in Haguenau gefunden – Tochter und weiterer Verdächtiger in Bordeaux festgenommen

    Frauenleiche in Haguenau gefunden – Tochter und weiterer Verdächtiger in Bordeaux festgenommen

    Das Opfer wurde durch mehrere Messerstiche getötet und mit einer Plastiktüte über dem Kopf aufgefunden.

    Die Leiche einer älteren Frau wurde am Donnerstagmorgen in einer Wohnung in Haguenau, einer Gemeinde im Département Bas-Rhin nördlich von Straßburg, gefunden, wie Franceinfo unter Berufung auf einer mit dem Fall vertrauten Quellen meldet. Die Frau – ihr Alter wird auf 65 bis 70 Jahre geschätzt – wurde mit mehreren Messerstichen getötet. Das Opfer wurde mit einer Plastiktüte über dem Kopf aufgefunden.

    Zwei Festnahmen
    Zwei Verdächtige, darunter die Tochter des Opfers, wurden am Freitagmorgen von der Kriminalpolizei in der Region Bordeaux festgenommen. Sie wurden in Polizeigewahrsam genommen. Die Staatsanwaltschaft Straßburg berichtete dem Sender France Bleu Alsace, dass sie „gegen diese beiden Personen“ am Freitag ein Ermittlungsverfahren wegen „Mordes“ eröffnet habe. Bisher sind die genauen Umstände des Dramas nicht bekannt.