Kategorie: Grand Est

  • Absturz eines Rettungshubschraubers aus großer Höhe fordert fünf Todesopfer in Savoyen

    Absturz eines Rettungshubschraubers aus großer Höhe fordert fünf Todesopfer in Savoyen

    Fünf Menschen starben und ein sechster, der Pilot, wurde bei dem Unfall eines Hubschraubers der französischen Luftwaffe (SAF), der am Dienstagabend in Savoyen abstürzte, schwer verletzt. Die Gründe für den Absturz sind noch nicht bekannt.

    Ein Bergrettungshubschrauber stürzte am Dienstag, 8. Dezember, aus bisher unbekannten Gründen aus 1.800 Metern Höhe in Savoyen ab. Bei der Tragödie kamen fünf Menschen ums Leben, der Pilot wurde schwer verletzt.

    Der Hubschrauber, ein Airbus EC135 des privaten Unternehmens Service aérien français (SAF), stürzte gegen 19.00 Uhr mit vier seiner Angestellten und zwei Rettern von CRS Alpes an Bord in der Gemeinde Bonvillard, etwa 15 Kilometer südwestlich von Albertville, ab, teilte die Präfektur mit.

    „Die Zahl der Todesopfer ist hoch“, kündigte der Präfekt von Savoyen, Pascal Bolot, vor der Presse in Albertville an und beklagte einen „dramatischen Unfall“. Am Dienstagabend vor Mitternacht wurde der Pilot, der in akuter Lebensgefahr schwebte, von Soldaten „unter besonders schwierigen Bedingungen“ geborgen und in ein Krankenhaus gebracht, fügte er hinzu.

    Offene Untersuchung

    „Sobald der Alarm gegen 19.00 Uhr ausgelöst wurde, wurde die gesamte Notfallkette in Gang gesetzt. Drei Hubschrauber aus unserem als auch aus benachbarten Departments waren im Einsatz“, sagte Pascal Bolot. „Angesichts des Nebels wurde innerhalb desselben Zeitrahmens eine Bodenintervention durchgeführt, damit so schnell wie möglich Überlebende gefunden werden konnten“, fügte er hinzu.

    Der Präfekt, der keine Hypothese zu den Gründen des Unfalls anbot, wies darauf hin, dass die Staatsanwältin von Albertville, Anne Gaches, unverzüglich eine Untersuchung eingeleitet habe.

    In einem Tweet, in dem die verstorbenen Mitglieder der CRS Alpes – ein 45-jähriger Hauptmann und ein 39-jähriger Brigadier – geehrt wurden, sagte die Nationalpolizei, sie seien während einer Ausbildungsmission der Bergrettung ums Leben gekommen.

    Die Gendarmerie ihrerseits berichtete, dass sich der Unfall an einer bewaldeten Fassade des Massivs des Grossen Bogens zu einer Zeit ereignete, als die Wetterbedingungen schwierig waren. Die Unfallstelle ist mit mehr als 40 Zentimetern Schnee bedeckt.

    Auch Emmanuel Macron brachte seine Bestürzung in einem Tweet zum Ausdruck:

    „Um Leben zu retten, gehen sie alle Risiken ein. Heute Abend starben in Savoyen 3 Mitglieder der französischen Luftrettung und 2 CRS des Alpes bei einem Hubschrauberabsturz. Ein verletzter Mensch kämpft um sein Leben. Die Nation unterstützt die Familien, Freunde und Kollegen dieser französischen Helden.“

  • Le Creusot: Emmanuel Macron kündigt den Bau eines nuklearbetriebenen Flugzeugträgers an

    Le Creusot: Emmanuel Macron kündigt den Bau eines nuklearbetriebenen Flugzeugträgers an

    Der Präsident der Republik bekräftigte, dass die Kernenergie das Antriebsmittel für den nächsten Flugzeugträger bleiben wird, der um das Jahr 2038 fertiggestellt werden soll. Das Werk Le Creusot soll Teile des nuklearen Kesselraums produzieren.

    „Ich habe beschlossen, dass der zukünftige Flugzeugträger, wie der Charles de Gaulle, der 2038 das Ende seiner Lebensdauer erreichen wird, atombetrieben sein wird“. Emmanuel Macron beantwortete bei einem Besuch in der Framatome-Fabrik in Le Creusot die oft gestellte Frage über den Antriebsmodus des nächsten französischen Flugzeugträgers, der als Ersatz für den Charles de Gaulle gebaut wird. Der Nuklearantrieb wurde dem Dieselantrieb vorgezogen.

    Ein Geschenk des Himmels für die Firma Framatome, die von dieser Konstruktion profitieren wird: „Das Werk in Creusot wird wichtige Teile für den nuklearen Kesselraum des Flugzeugträgers herstellen“, erklärte das Staatsoberhaupt.


    Diese Erklärung war genau die Ankündigung, die vom Besuch des Präsidenten der Republik in der Region erwartet wurde. Als Emmanuel Macron gegen 15.30 Uhr im Framatome-Werk in Le Creusot ankam, bekräftigte er die Bedeutung der Kernenergie für die Zukunft von Frankreichs Energie, Wirtschaft und Militär. Insbesondere betonte er die vielen Arbeitsplätze, die durch den Sektor geschaffen wurden, und seinen Handelsüberschuss im Ausland.

    Das Staatsoberhaupt sprach mit zahlreichen Vertretern des Sektors, allein in Burgund-Franche-Comté hat Framatome 500 Lieferbetriebe. Der Präsident kündigte ebenfalls an, dass in Frankreich bald eine Nuklearuniversität gegründet werden soll. Andererseits soll vor 2023 keine Entscheidung über den Bau neuer Kernreaktoren getroffen werden.

  • Covid-19: Zeitschriftenumschlag mit Antiviren-Lack beschichtet

    Covid-19: Zeitschriftenumschlag mit Antiviren-Lack beschichtet

    In Ihrer Zeitschrift blättern zu können, ohne das Risiko einer Virusinfektion, war eine Idee der Verantwortlichen des halbjährlich erscheinenden „Hohneck-Magazins“ der Vogesen. Der Umschlag der nächsten Ausgabe ist mit einem antibakteriellen Produkt imprägniert. In Saint-Dié, in den Vogesen, beschloss das Team des Hohneck-Magazins, sich dem Virus entgegen zu stellen. Sie wandten sich an eine Druckerei, die einen Anti-Covid-Lack verwendet. Das in der Pharma- und Lebensmittelindustrie bereits angewandte Verfahren funktioniert so: „Es handelt sich um einen Acryllack auf Wasserbasis, in dem Silbernanopartikel enthalten sind, die die Besonderheit haben, Bakterien und Viren abzuweisen“, sagt Nicolas Hesse, Leiter der Druckerei L’Ormont. Zeitschriften zurück im Wartezimmer Seit Beginn des Covid-19-Ausbruchs sind Zeitschriften und Zeitungen aus den Warteräumen verschwunden. Ein Einkommensverlust für viele Publikationen. Wie das halbjährlich erscheinende Hohnek-Magazin, das für die Vogesen wirb…

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  • Mulhouse: Auto stürzt in den Kanal – zwei Feuerwehrleute tauchen, um die Insassen zu retten

    Mulhouse: Auto stürzt in den Kanal – zwei Feuerwehrleute tauchen, um die Insassen zu retten

    Einer der beiden Insassen des Wagens befindet sich in einem ernsten Zustand.

    In der Nacht von Sonntag, 6. auf Montag, 7. Dezember, stürzte in der Nähe des Hauptbahnhofs von Mulhouse (Haut-Rhin) kurz vor 1 Uhr morgens ein Auto in den Rhône-Rhein-Kanal, und zwar aus einem noch unbekannten Grund, berichtet France Bleu Alsace. Zwei Feuerwehrleute sprangen in des eiskalte Wasser, um die beiden Insassen des Fahrzeugs zu retten.

    Ein erster 25-jähriger Mann wurde in ein Krankenhaus evakuiert, wo er sich einer einfachen Untersuchung unterziehen sollte. Der zweite Insasse, der im Auto eingeschlossen war, befand sich in einem Zustand des Herz-Lungenversagens, als er ans Ufer gebracht wurde. Die Feuerwehrleute führten bei dem Opfer eine Wiederbelebung durch, bevor sie es in einem ernsten Zustand in ein Krankenhaus einliefern konnten.

    Die ersten beiden Feuerwehrleute im Alter von 27 und 33 Jahren, die sich in das eisige Wasser stürzten, erlitten Unterkühlungen, wurden aber nicht ins Krankenhaus eingeliefert.

  • Covid-19: An Alzheimer erkrankte 73-jährige Frau wird wegen einer falsch datierten Ausgangsbescheinigung bestraft

    Covid-19: An Alzheimer erkrankte 73-jährige Frau wird wegen einer falsch datierten Ausgangsbescheinigung bestraft

    Am Freitag, 4. Dezember, wurde in Vesoul, Haute-Saône, eine 73-jährige Frau mit Alzheimer-Krankheit wegen einer fehlerhaften Ausgangsbescheinigung verurteilt. Sie war im vergangenen April wegen einer falsch datierten Bescheinigung mit einer Geldstrafe belegt worden.

    Am Freitag, dem 4. Dezember, wurde eine 73-jährige Frau, die an Alzheimer erkrankt ist, vom Polizeigericht von Vesoul in der Haute-Saône verurteilt, berichtet France Bleu. Am 28. April, während des ersten Lockdowns, war die alte Dame in einem Geschäft in Luxeuil, 800 Meter von ihrer Wohnung entfernt, einkaufen gegangen. Sie war daraufhin von der städtischen Polizei überprüft worden und hatte eine Ausgangsbescheinigung mit einem falschen Datum vorgelegt. Die Polizei hatte ihr daraufhin eine Geldstrafe auferlegt.

    Ihre Tochter wandte sich dann fassungslos an das Rathaus von Luxeuil und erklärte, dass ihre Mutter seit fünf Jahren krank sei. Der Bürgermeister der Stadt forderte die städtische Polizei sogar auf, die Geldstrafe für die alte Dame zurück zu nehmen. Letztere zahlte am Ende jedoch 166 Euro, den Preis für die erhöhte Strafe bei verspäteter Zahlung.

    Bei der Anhörung am Freitag, dem 4. Dezember, kam es zu unglaublicherweise zu keinem Freispruch, und die Siebzigjährige wurde verurteilt. Selbst der Staatsanwalt hatte ein Gnadengesuch an das Gericht gerichtet.

  • Straßburg: Ein Erdbeben der Stärke 3,5 weckt die Stadt, Fonroche kündigt die vollständige Einstellung seiner Aktivitäten an

    Straßburg: Ein Erdbeben der Stärke 3,5 weckt die Stadt, Fonroche kündigt die vollständige Einstellung seiner Aktivitäten an

    Ein Erdbeben der Stärke 3,5, dessen Epizentrum nicht weit von La Wantzenau entfernt sein soll, war um 6.59 Uhr in der gesamten Eurometropole Straßburg zu spüren, insgesamt drei Beben zwischen 7 Uhr morgens und Mittag. Das geothermische Tiefenkraftwerk Fonroche bestätigt, dass sie mit den im Herbst durchgeführten Tests in Verbindung stehen.

    Patrice Heintz, Leiter der Kommunikation bei Fonroche, bestätigt die Verbindung mit dem Tiefengeothermie-Kraftwerk in Reichstett-Vendenheim. „Das Erdbeben steht im Zusammenhang mit Episoden von Gesteinsschrumpfung nach den im Herbst durchgeführten Tests. Die Prozedur für eine totale Abschaltung der Aktivität wurde sofort nach der Beobachtung des Ereignisses von heute Morgen eingeleitet. Der Hauptteil der Anlage war bereits abgeschaltet und nur der Sicherheitswasserstrom floss noch und wurde ebenfalls abgeschaltet. Aber das wird Zeit brauchen, einen Monat etwa, es muss in Etappen erfolgen, um eine Überreaktion des Gesteins zu vermeiden“, erklärt Patrice Heintz.

    Jean Schmittbuhl, Forschungsdirektor am CNRS am Institut für Erdphysik in Straßburg, ein Spezialist für geothermische Energie, bestätigt ebenfalls die Lage der Beben. „Dieses Ereignis ist genau unter dem Nordschacht von Fonroche gelegen, wie auch die Ereignisse vom letzten Oktober und November. Das Kraftwerk hat uns die Zahlen für den noch laufenden Einspritzdruck mitgeteilt, der deutlich höher ist, als wir dachten, so dass die Tremorwellen in einem guten Verhältnis zum Einspritzdruck stehen. Wenn also das geothermische Kraftwerk tatsächlich alle Aktivitäten einstellt, sollten auch die Erschütterungen aufhören. Eine Größenordnung von 3,5 gilt als Grenze, ab der Schäden auftreten können. Die Erschütterungen sollten nicht darüber hinausgehen dürfen“.

    Die Reaktionen in den sozialen Netzwerken ließen nicht lange auf sich warten. Angefangen mit Alain Fontanel, einem Abgeordneten der Opposition in Straßburg, der mit dem Finger auf die Erdwärme zeigt. „Eine starke Magnitude von 3,5 für dieses 11. Erdbeben in einem Monat. Diese zehnfache Frequenz und Kraft wirft einmal mehr die Frage der Tiefengeothermie auf unserem Territorium auf. Es geht in der Tat um unsere eigene Sicherheit und die der Menschen, die auf dem Spiel steht. Ich wünsche mir ein sofortiges Moratorium und eine wirklich transparente Debatte im Rahmen eines echten Bürgerkonvents, wie ich es am vergangenen Samstag dem Bürgermeister und Präsidenten der Stadt Straßburg erneut vorgeschlagen habe. Wir müssen unverzüglich handeln und diese 5 km tiefen Bohrungen in unserem Untergrund stoppen, solange wir diese Auswirkungen nicht erklären können“. Gemeint ist natürlich das geothermische Tiefenkraftwerk Fonroche in Reichstett-Vendenheim, das nach Tests im vergangenen Oktober eine Reihe von Mikrobeben verursacht hat.

  • Schulbusunglück in Labergement Sainte-Marie (Doubs): 3 Schüler wurden verletzt, zwei davon schwer.

    Schulbusunglück in Labergement Sainte-Marie (Doubs): 3 Schüler wurden verletzt, zwei davon schwer.

    Diesen Dienstag, 1. Dezember, ereignete sich im Haut-Doubs auf schneebedeckter Strasse ein Verkehrsunfall mit einem Bus, der Schüler transportierte. Drei Personen wurden verletzt, darunter eine Person in einem kritischen Zustand.

    Der seit Mitte der Nacht in der Franche-Comté gefallene Schnee hat heute Morgen im Haut-Doubs mehrere Unfälle verursacht.

    Ein 12-jähriger Student musste aus dem Wrack befreit werden
    Gegen 8.30 Uhr lag ein Schulbus auf der Departementsstraße 9 zwischen Saint-Antoine und Labergement in einer leichten Böschung auf der Seite.
    30 Jugendliche im Alter von 5 bis 13 Jahren waren an Bord. Der Bus war auf dem Weg zur Schule Sainte-Jeanne Antide in Labergement. Er kam auf der Höhe des Waldmassivs Fuvelle von der Straße ab.

    Die vorläufige Zahl der Opfer beläuft sich nach Angaben der Préfecture du Doubs auf 3 Verletzte, zwei davon schwer. Einer von ihnen, 12 Jahre alt, wurde in die CHRU von Besançon gebracht Ein 12 Jahre altes Mädchen leidet an multiplen Brüchen. Der Leichtverletzte (11 Jahre alt) wurde in das Krankenhaus von Pontarlier evakuiert.
    Die Gendarmerie teilte der Agence France Presse mit, dass das Fahrzeug mit Schneereifen ausgestattet war und dass „der Fahrer negativ auf Drogen- und Alkohol getestet wurde“.
    Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände des Unfalls zu ermitteln.

  • Strassburg: Weihnachtsbeleuchtung – aber kein Weihnachtsmarkt

    Strassburg: Weihnachtsbeleuchtung – aber kein Weihnachtsmarkt

    Aktuelle Kurzmeldung:

    Die Stadt Straßburg (Bas-Rhin) startet heute Abend ihre Weihnachtsbeleuchtung im Rahmen einer für die Öffentlichkeit verbotenen Veranstaltung. Aber die traditionelle anschliessende Eröffnung des Weihnachtsmarktes, der in diesem Jahr gesamten Elsass abgesagt wurde, findet wegen Covid-19 nicht statt.

  • In der Nähe von Dijon: mehr als anderthalb Tonnen Cannabis auf einem spanischen Lastwagen beschlagnahmt

    In der Nähe von Dijon: mehr als anderthalb Tonnen Cannabis auf einem spanischen Lastwagen beschlagnahmt

    Diesen Freitag berichtete die Zollbrigade in Dijon, dass mehr als eine Tonne Cannabis aus einem in Spanien zugelassenen Lastwagen beschlagnahmt worden sei. Diese Beschlagnahme stellt einen Rekord für die regionale Zolldirektion Dijon seit 2016 dar.

    Mehr als anderthalb Tonnen Cannabis wurden in der Nähe von Dijon in einem spanischen Lastwagen beschlagnahmt, meldete die Zollbrigade von Dijon am Freitag.

    Die Beschlagnahme fand während der Kontrolle eines spanischen LKWs auf der Autobahn A31 an der Ausfahrt Til-Châtel (Côte d’Or) bereits am 18. November statt.
    „Die physische Kontrolle des Anhängers führte zur Entdeckung einer Menge Cannabisharz, das in Kisten in der Mitte der legalen Ladung versteckt war“, fügte der Zoll in einer Erklärung hinzu.

    Ein neuer Rekord
    Es wurden insgesamt 1.089,55 kg Cannabisharz und 456,30 kg Cannabiskraut entdeckt und beschlagnahmt. Der Fahrer des Lastwagens wurde in Gewahrsam genommen, und nach Angaben der Brigade wurde eine gerichtliche Untersuchung eingeleitet.

    Diese Beschlagnahme stellt einen Rekord für die regionale Zolldirektion Dijon seit 2016 dar. Auch damals wurde mehr als eine Tonne Cannabisharz auf einem Lastkraftwagen beschlagnahmt, der für die Region Ile-de-France bestimmt war.