Kategorie: Grand Est

  • Straßburger Weihnachtsmarkt: Das Rathaus verbietet eine lange Liste von Produkten

    Straßburger Weihnachtsmarkt: Das Rathaus verbietet eine lange Liste von Produkten

    Die grüne Stadtverwaltung von Straßburg hat eine Liste von Produkten aufgelegt, die auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt nicht verkauft werden dürfen. Kritiker werfen ihr vor, den christlichen Ursprung des Festes auslöschen zu wollen. Der Weihnachtsmarkt in Straßburg zieht jedes Jahr 2 Millionen Touristen an. Der Weihnachtsmarkt in Straßburg soll am 25. November beginnen. Er ist jedes Jahr ein Ereignis voller Magie, Zauber und Schönheit und zieht mehr als 2 Millionen Besucher an. Doch die Händler dürfen dort nicht alles verkaufen, was sie wollen. Die von den Grünen geführte Stadtverwaltung schickte den Händlern eine Liste mit Produkten, die verkauft werden dürfen, und solchen, die verboten sind. Die Aussteller dürfen keinen Champagner, kein Popcorn, kein Grillhähnchen, keine Weihnachtsdonuts, keine Hunde- und Katzenkostüme, keine Korbwaren und keine Regenschirme verkaufen. Auch Raclette oder Tartiflette dürfen nicht angeboten werden. Unter Vorbehalt dürfen Produkte wie Lebkuchenlikör, …

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  • Benzinknappheit: Aus Wut sticht Kunde vor den Augen seiner Kinder einen Autofahrer nieder

    Benzinknappheit: Aus Wut sticht Kunde vor den Augen seiner Kinder einen Autofahrer nieder

    Der Kunde einer Tankstelle stach einen anderen an einer Supermarkttankstelle im Departement Haute-Savoie nieder. Der 20-jährige Mann wurde festgenommen.

    Die Spannungen an französischen Tankstellen haben jetzt zu einem Drama geführt. In der Haute-Savoie wurde das Schlimmste nur knapp vermieden. Zwei Kunden einer Tankstelle in einem Einkaufszentrum in Saint-Julien-en-Genevois hatten am Samstag, 08. Oktober, in der Warteschlange eine Meinungsverschiedenheit, wie die Zeitung Dauphiné Libéré berichtet. Daraufhin stach einer der beiden mehrmals mit einem Messer auf den anderen ein.

    Der Verdächtige stand mit seinem Wagen in der Warteschlange und beschuldigte den Fahrer eines in der Schweiz zugelassenen Autos, sich vorgedrängelt zu haben. Nach einem Wortwechsel zwischen den beiden Fahrern stieg der 20-Jährige mit einem Messer aus seinem Auto und stach auf den Schweizer Fahrer ein, dessen beide Kinder, die sich auf dem Rücksitz des Fahrzeugs befanden, zusehen mussten.

    Laut der Zeitung Dauphiné Libéré flüchtete der mutmassliche Täter, konnte aber schnell von der Gendarmerie festgenommen werden. Er gab zu, mindestens sechs Messerstiche ausgeführt zu haben und wird nun wegen versuchten Mordes angeklagt. Der 33-jährige Schweizer Familienvater wurde in Lebensgefahr in ein Genfer Krankenhaus gebracht. Nach letzten Informationen soll er sich mittlerweile wieder auf dem Weg der Besserung befinden.

  • Aisne: Sechs Personen mit Messer angegriffen – Verdächtiger festgenommen

    Aisne: Sechs Personen mit Messer angegriffen – Verdächtiger festgenommen

    Der Angreifer wurde von Ordnungskräften festgenommen. Keines der Opfer befand sich in Lebensgefahr.

    Ein Mann wurde am Freitagabend, dem 8. Oktober, nach einem Messerangriff auf sechs Personen in Château-Thierry (Aisne) festgenommen, wie Franceinfo unter Berufung auf Polizeikreise meldet. Er wird verdächtigt, gegen 22 Uhr die ersten beiden Opfer mit einem Messer angegriffen zu haben, darunter seine 46-jährige Mutter, die schwer verletzt wurde, und der 11-jährige Bruder des Verdächtigen. Vier weitere Personen wurden von dem mutmasslichen Täter wahllos auf der Straße angegriffen, darunter ein 13-jähriger Teenager, wie der Staatsanwalt von Soissons, Julien Morino-Ros, mitteilte.

    Die Staatsanwaltschaft Soissons erklärte, dass Ermittlungen wegen „versuchten Mordes“ von der Kriminalpolizei in Creil und der Polizeistation in Château-Thierry aufgenommen wurden.

    Die Leben der Opfer sind nicht in Gefahr.
    Polizisten, die den Verdächtigen verfolgten, eröffneten das Feuer und verletzten den Mann, der daraufhin festgenommen werden konnte. „Alle Opfer wurden behandelt und ihre Zustand ist nicht lebensbedrohlich“, erklärte die Präfektur des Departements Aisne auf Twitter.

    Über das Motiv des Angreifers ist bisher noch nichts bekannt, ein terroristischer Hintergrund wird von den Ermittlern aber wohl ausgeschlossen.

    Der Bürgermeister der Gemeinde, Sébastien Eugène, lobt auf Twitter den Einsatz der Ordnungskräfte: „Schrecklicher Abend in unserer Stadt Château-Thierry, der ohne das Eingreifen der Nationalpolizei noch viel schlimmer hätte ausfallen können.“

  • Isère: 18-jährige Frau bei Verfolgungsjagd in Grenoble von der Polizei getötet

    Isère: 18-jährige Frau bei Verfolgungsjagd in Grenoble von der Polizei getötet

    Die Schüsse der Polizei trafen die junge Frau in die Brust. Der Fahrer des flüchtenden Autos wurde ebenfalls verletzt.

    Eine 18-jährige Frau, die als Beifahrerin in einem Auto saß, wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gegen 2.40 Uhr in Grenoble durch Schüsse von Polizisten getötet, wie France Bleu Isère am Mittwoch, dem 5. Oktober, von der Feuerwehr erfuhr.

    Nach ersten Erkenntnissen kam es gegen 2.20 Uhr zu einem Schusswechsel zwischen einem flüchtenden Fahrzeug und einem Streifenwagen der Polizei. Die Beifahrerin in dem flüchtenden Fahrzeug wurde tödlich getroffen. Der Fahrer, ein Mann in den Zwanzigern, wurde verletzt und in die Universitätsklinik von Grenoble gebracht. Er befindet sich nicht in Lebensgefahr.

    Unter Berufung auf eine Polizeiquelle meldet Franceinfo schoss der Autofahrer drei Mal in Richtung der Polizisten, bevor er in eine Sackgasse in Saint-Martin-d’Hères in der Nähe von Grenoble fuhr. Er versuchte, auf die Polizeibeamten zuzufahren, die aus ihrem Fahrzeug ausgestiegen waren. Die drei Polizeibeamten machten daraufhin von ihren Waffen Gebrauch. Das Fahrzeug konnte dennoch fliehen, bevor es in Grenoble von einer weiteren Polizeistreife gestoppt wurde, nachdem der Fahrer die Kontrolle verloren hatte.

  • Smartphones: Europäisches Parlament beschliesst einheitliches Ladekabel in der EU

    Smartphones: Europäisches Parlament beschliesst einheitliches Ladekabel in der EU

    Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments stimmten am Dienstag für einen einheitlichen USB-C-Anschluss für alle Handys, Tablets und weitere Geräte. Ab Anfang 2026 sollen auch Laptops von dem neuen Gesetz betroffen sein. Das Europäische Parlament hat am Dienstag, dem 4. Oktober, endgültig grünes Licht für die Verpflichtung der Hersteller gegeben, dass alle Smartphones, Tablets und Konsolen über ein identisches Ladegerät verfügen müssen. Nach der Abstimmung der Europaabgeordneten in Straßburg muss der USB-C-Anschluss bis Herbst 2024 das einzige Ladekabel für tragbare elektronische Geräte sein, die in der Europäischen Union verkauft werden. Der Text wurde mit 602 Stimmen bei 13 Gegenstimmen und acht Enthaltungen verabschiedet. „Dies ist ein großer Tag für die Verbraucher, ein großer Tag für unsere Umwelt“, freute sich der maltesische Labour-Europaabgeordnete Alex Agius Saliba im Plenarsaal des EU-Parlaments. Mit seiner Abstimmung bestätigt das Europäische Parlament die Anfang Juni mit …

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  • Kulturerbe: Bistro im Département Bas-Rhin unter Denkmalschutz gestellt

    Kulturerbe: Bistro im Département Bas-Rhin unter Denkmalschutz gestellt

    Ein Bistro in der Gemeinde Barembach im Département Bas-Rhin wurde unter Denkmalschutz gestellt. Eines der Merkmale dieses Lokals sind zweifelsohne seine schönen Wandmalereien.

    Im Elsass gibt es nicht nur Sehenswürdigkeiten und Störche, die einen Besuch wert sind. Jetzt gibt es auch das Bistro „La Couronne verte“, das sich in Barembach (Bas-Rhin), einem kleinen Dorf im Bruche-Tal, befindet. Es wurde gerade wegen seiner wunderschönen Wandfresken und Dekorationen aus dem späten 19. Jahrhundert unter Denkmalschutz gestellt. Das Erbe und die Familiengeschichte dieses Ortes über vier Generationen hinweg sind der ganze Stolz seiner Besitzerin und seiner Stammgäste.

    Gemälde aus den frühen 1900er Jahren
    Der größte Reichtum des Lokals sind zweifellos seine Wandmalereien. Sie wurden in den frühen 1900er Jahren von einem Maler aus dem Tal geschaffen. Die Dekoration des Lokals hat sich seitdem kaum verändert. „Man lebt damit, man achtet nicht darauf, außer wenn Fremde stehen bleiben und staunen“, erklärt ein Gast vor der Kamera von France 2. Die Besitzerin des Lokals ist mit der Einstufung als historisches Denkmal zufrieden. Sie hofft, dass es dadurch möglich wird, den Ort so zu erhalten, wie er ist, oder ihn sogar zu restaurieren.

  • Straßburg: Kunden prügeln sich für kostenlose Chicken-Nuggets vor Fastfood-Restaurant

    Straßburg: Kunden prügeln sich für kostenlose Chicken-Nuggets vor Fastfood-Restaurant

    Ein neu eröffnetes Fast-Food-Restaurant in Straßburg bot 100 kostenlose Menüs an. Personen in der Warteschlange fingen an, sich zu prügeln und die Polizei musste eingreifen. Kostenlose Mahlzeiten für die ersten 100 Gäste. Dieses verlockende Angebot machte am Samstag ein neues Fast-Food-Restaurant in…

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  • 17 Monate altes Kind wird vom Fahrzeug seines Vaters überrollt und stirbt

    17 Monate altes Kind wird vom Fahrzeug seines Vaters überrollt und stirbt

    In dem Dorf Eyzin-Pinet im Departement Isère wurde ein 17 Monate altes Kind getötet, als es vom Auto seines Vaters erfasst wurde. Der Vater fuhr mit seinem Fahrzeug auf dem Dorfplatz rückwärts, als er das Kind erfasste.

    Am Mittwoch, dem 21. September, spielte sich in der kleinen Gemeinde Eyzin-Pinet (Isère) ein schreckliches Drama ab. Es war kurz vor 9 Uhr, als ein Familienvater am Steuer seines Autos versehentlich eines seiner Kinder, das erst 17 Monate alt war, erfasste. Wie der Sender France Bleu berichtete, ereignete sich der Vorfall auf dem Hauptplatz des Dorfes in der Region Isère.

    Nach ersten Erkenntnissen, die Audrey Quey, Staatsanwältin der Republik Vienne, mitteilte, war der Familienvater gerade dabei, mit dem Wagen zurückzustossen, als er mit seinem Kind zusammenstieß. Laut France Bleu war der Autofahrer in Begleitung seiner Frau und ihres sechsjährigen Kindes, als sich das Unglück ereignete. Der Familienvater erklärte, dass er das Baby nicht gesehen habe, als er das Manöver durchführte. Laut der Zeitung Le Dauphiné hatte er gerade seine Freu und die Kinder abgesetzt, bevor er sich wieder auf den Weg machen wollte.

    Ein Rettungshubschrauber wurde zum Unfallort entsandt. Das Kind konnte jedoch nicht mehr reanimiert werden. Der Vater, seine Frau und das sechsjährige Kind wurden von den Rettungskräften versorgt und in die medizinisch-psychologische Notaufnahme des Krankenhauses in Vienne gebracht, wie die Zeitung Le Parisien berichtete. Die Gendarmerie von Vienne hat eine Untersuchung eingeleitet.

  • Lebensmittel: Bio verliert in Frankreich an Boden

    Lebensmittel: Bio verliert in Frankreich an Boden

    Da die Inflation die Kaufkraft der Franzosen immer mehr beeinträchtigt, wenden sich die Kunden immer mehr von Bio-Lebensmitteln ab. Sie bevorzugen nun einen preiswerteren Konsum. Was wäre, wenn die Verbraucher wegen der Inflation auf Bio-Produkte ganz verzichten würden? Im Jahr 2020 verzeichnete dieser Markt noch ein zweistelliges Wachstum: +12%. Doch nach nur zwei Jahren kehrt sich jetzt die Kurve um. In Péronnas im Departement Ain wurde ein brandneuer Bioladen eröffnet. Auch wenn es nicht wirklich einen Ansturm gab, kamen die Kunden dennoch. Die Mitarbeiter sind erst einmal beruhigt: „Es ist die derzeitige Situation, die es zu einer Wette macht. Vor ein paar Jahren wäre es keine Wette gewesen“, erklärt Camille Vié von der Biocoop in Péronnas auf dem Sender France 3. Die Verkäufe von Bioprodukten sind um mehr als 10% gesunken. Tatsächlich ist die Krise da, wie eine Kundin erklärt: „Wenn man die ganze Familie biologisch ernähren will, braucht man ein verdammt großes Budget“, sagt sie….

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  • Energiekrise: Universität Straßburg verlängert Winterferien, um Energie zu sparen

    Energiekrise: Universität Straßburg verlängert Winterferien, um Energie zu sparen

    Das Ende der Weihnachtsferien, das für den 3. Januar geplant war, wird eine Woche später stattfinden. Und eine ganze Woche des Unterrichts wird im Februar als Fernstudium stattfinden, wie der Rektor der Universität am Montag Straßburg ankündigte.

    Angesichts der steigenden Energiepreise wird die Universität Straßburg (Bas-Rhin) ihre Türen in diesem Winter zwei Wochen schließen, kündigte die Präsidentschaft am Montag, dem 19. September, an.

    „Eine dritte Woche Weihnachtsferien Anfang Januar und eine ganze Woche Fernunterricht im Februar“ werden eingeführt, so Michel Deneken, der Präsident der Universität, in einem Video, das an die Studenten gerichtet ist und auf YouTube gepostet wurde. Der ursprünglich für den 3. Januar 2023 geplante Studienbeginn wird erst am 9. Januar stattfinden, nach einer Woche administrativer Schließung, in der kein Unterricht stattfindet.

    Zu den weiteren Sparmaßnahmen gehört, dass die Heizung auf 19 °C eingestellt und erst „so spät wie möglich“ eingeschaltet wird und eine Kommunikationskampagne „zugunsten von Öko-Gesten für einen nachhaltigeren Planeten“ durchgeführt wird, wie Michel Deneken erklärte.

    Explosion der Ausgaben für Strom, Gas und Heizung
    „Die Energiekosten (…) schiessen jeden Tag weiter in die Höhe“, betont der Präsident der Universität Straßburg und erinnert daran, dass die Universität „ihren Teil zum ökologischen Übergang beitragen“ müsse. Die Energierechnung der Universität, die 2020-2021 fast 57.000 Studierende zählen wird, explodiert.

    Die Ausgaben für Strom, Gas und Fernwärme stiegen von 10 Millionen Euro im Jahr 2021 auf 13 Millionen Euro im Jahr 2022, nachdem in einem Berichtigungshaushalt weitere 1,5 Millionen Euro bewilligt worden waren. Für 2023 wurden 20 Millionen in den Haushaltsvoranschlag aufgenommen.

    „Die administrativen Schließungen stellen einen Verstoß gegen den Grundsatz der Kontinuität des öffentlichen Dienstes dar“, kritisiert allerdings die Gewerkschaft FSU in einer Erklärung. Die Forschungsaktivitäten könnten ihrer Meinung nach unter solchen Maßnahmen leiden, da der Zugang zu den Labors erschwert wird.