Kategorie: Grand Est

  • Weihnachten: Endspurt für den Geschenkekauf

    Weihnachten: Endspurt für den Geschenkekauf

    Viele Franzosen nutzten das Wochenende vom 17. und 18. September, das letzte Wochenende vor den Weihnachtsfeiertagen, um ihre Geschenke zu kaufen.

    In Rouen (Seine-Maritime) war am Sonntag, dem 18. Dezember, grosser Endspurt angesagt, um vor Heiligabend noch Weihnachtsgeschenke zu kaufen. In den Straßen der Stadt ist Weihnachten in diesem Jahr aber nicht gleichbedeutend mit (Kauf-)Wahnsinn. „Man schaut sich die Preise zweimal an und versucht, stimmige Dinge zu finden, die ein kleines bisschen billiger sind als sonst“, erklärt ein Einwohner auf dem Sender France 2.

    Konkurrenz mit dem WM-Finale
    Für die Einzelhändler gab es am Sonntag Konkurrenz, da das WM-Finale zwischen Frankreich und Argentinien am Nachmittag während der Öffnungszeiten stattfand. Einige beschlossen daher, früher zu schließen, wie z. B. in Epinal (Vogesen). Dennoch ist die Öffnung am letzten Sonntag vor Weihnachten grundsätzlich ein Muss für viele Geschäfte.

    Im Durchschnitt beläuft sich das Geschenkbudget der Franzosen für Weihnachten in diesem Jahr durchschnittlich auf 350 Euro.

  • Bresse: Das beste Geflügel Frankreichs?

    Bresse: Das beste Geflügel Frankreichs?

    Es ist mal wieder Zeit für den prestigeträchtigen Wettbewerb „Les Glorieuses de Bresse“. Seit 160 Jahren wird in Montrevel das schönste Geflügel aus der Region Bresse gefeiert. Hélène Jacquet, Züchterin von Bresse-Geflügel, wird sich noch lange an diesen Vormittag erinnern. Sie erhielt den Ehrenprei…

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  • 15-Jähriger in Besançon erschossen aufgefunden

    15-Jähriger in Besançon erschossen aufgefunden

    In Besançon (Doubs) wurde ein 15-jähriger Jugendlicher tot aufgefunden. Ersten Ermittlungen zufolge wurde er durch einen oder mehrere Schüsse getötet.

    Ein 15-jähriger Jugendlicher starb am Samstag, dem 17. Dezember, nachdem er im Laufe des Tages aus noch unbekannten Gründen im Stadtteil Planoise in Besançon, der als Schauplatz von Gewalttaten bekannt ist, angeschossen worden war, wie die Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilte.

    „Er wurde in die Brust geschossen (…) und erlag seinen Verletzungen in der Nacht“ im Krankenhaus, erklärte die Staatsanwaltschaft von Besançon. Ein anderer Jugendlicher konnte unverletzt flüchten. Laut Polizei ereignete sich der Vorfall am Samstag gegen 13:30, der mutmassliche Täter befindet sich noch auf der Flucht.

    Laut der Regionalzeitung L’Est Républicain hatten das Opfer und ein anderer Jugendlicher in der Tiefgarage eines Wohnheims Videos gedreht, als sie angeschossen wurden.

    „Die grüne Bürgermeisterin von Besançon, Anne Vignot, reagierte auf Twitter und sagte, dass ein solches „Drama“ „für die Familien und für uns alle unerträglich“ sei.

    Bereits am Freitag waren in Planoise an einem sogenannten „Deal-Point“ Schüsse gefallen, die einen Minderjährigen am Oberschenkel verletzten, laut Staatsanwaltschaft wurde allerdings bislang kein Zusammenhang mit den tödlichen Schüssen vom Samstag hergestellt. Anfang September war bereits ein anderer 15-jähriger Jugendlicher nach einer Schussverletzung in demselben Viertel im Südwesten von Besançon gestorben, das schon in den Jahren 2019 und 2020 Schauplatz gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Banden im Drogenhandel gewesen ist.

  • Kältewelle: frostiges Wochenende im Grand Est

    Kältewelle: frostiges Wochenende im Grand Est

    Die Region Grand-Est und ihre Bewohner leiden seit Freitag, dem 16. Dezember, unter einer Kältewelle. In Buhl-Lorraine (Moselle) fielen die Temperaturen auf bis zu minus 19 Grad.

    Mit minus 19 °C war Buhl-Lorraine (Moselle) in der Nacht von Freitag auf Samstag, dem 17. Dezember die kälteste Stadt Frankreichs. Am Samstagmorgen war der Metzger des Dorfes trotz der Minustemperaturen im Einsatz. „Es war so kalt, dass das Messer am Steak klebte. Die Kühlschränke braucht man im Moment nicht anzuschließen, kein Problem, alles bleibt kühl“, sagt er lächelnd auf dem Sender France 3.

    Den Märkten fehlen Kunden
    Die ganze Region Grand Est war weiß gefärbt, zugefrorene Flüssen und Spinnweben, die sich in Eisperlen verwandelt hatten. Ein märchenhafter Anblick, vorausgesetzt, man ist warm genug gekleidet. In Straßburg (Bas-Rhin) versuchen die Geschäftsleute, die den Mut hatten, der Kälte zu trotzen, sich anzupassen. In Reims (Marne) ist das Streuen der Gänge auf dem Markt Pflicht, auch wenn die Kunden wegen der Kälte ausbleiben. „Für die Händler verstehe ich, dass es schwierig ist, aber uns geht es gut, es ist anders, wir gehen runter und kommen gleich wieder hoch“ in die warme Wohnung, erklärt eine Frau. In den nächsten Tagen sollen die Temperaturen im Osten Frankreichs wieder steigen und nächste Woche soll Regen kommen.

  • Wetter: Kälte- und Frostwelle zieht über den Osten Frankreichs

    Wetter: Kälte- und Frostwelle zieht über den Osten Frankreichs

    Es besteht weiterhin die Gefahr von Glatteis und Schneefällen ein Ostfrankreich. Das Unfallrisiko auf den Straßen ist hoch, was auch zu Problemen im öffentlichen Nahverkehr führt.

    Die Eisschicht, die die Windschutzscheiben bedeckte, war am Morgen des 15. Dezember in Mulhouse (Haut-Rhin) besonders dick. „Schnee ist besser als Eis. Es ist praktischer, mit einer Bürste kann man schnell reinigen, aber das hier sieht aus wie Beton, es ist unglaublich“, kommentiert ein Autofahrer auf dem Sender France 2. Auf den Gehwegen muss man sich an Geländern festhalten, um nicht zu fallen. Manche ziehen es vor, auf der Straße zu laufen. „Da ist es nicht so rutschig“, meint ein junger Mann.

    Für den Abend wird Schnee erwartet
    Eine der Folgen des außergewöhnlichen Glatteises ist die Störung des Straßenbahnverkehrs in Mulhouse. Die Bahnen bleiben im Depot und werden auf unbestimmte Zeit durch Busse ersetzt. „Die Oberleitungen für den Strom sind vereist und deshalb fließt an manchen Stellen kein Strom. Wenn die Straßenbahnen fahren, bleiben sie mancherorts stehen und das kann alles durcheinander bringen“, erklärt ein Techniker. Die Temperaturen bleiben den ganzen Tag über unter Null und für den Abend wird Schnee erwartet.

  • Starke Schneefälle behindern den Verkehr in Ostfrankreich

    Starke Schneefälle behindern den Verkehr in Ostfrankreich

    Mittwoch, der 14. Dezember, war ein komplizierter Tag auf den Straßen in weiten Regionen Frankreichs. Die Schneefälle waren zwar weniger stark als erwartet, aber 25 Departements sind immer noch in Alarmbereitschaft. France 2 berichtet aus dem Osten des Landes.

    Am Mittwoch, dem 14. Dezember, kam es auf der Autobahn A33 am Stadtrand von Nancy (Meurthe-et-Moselle) zu 20 km Stau. Da zu dem Schnee auch noch Eis hinzugekommen war, konnten die Lastwagen nicht mehr fahren, was den Verkehr komplett lahmlegte. Der gesamte Nordosten Frankreichs ist mit einigen Zentimetern Schnee bedeckt. Höchste Vorsicht ist unerlässlich, und es wird dringend empfohlen, sich wenn möglich nicht auf die Straße zu begeben.

    Schwieriger Verkehr auf den Nebenstraßen

    „Ohne Schneereifen ist es gefährlich“, sagt ein Mann auf dem Sender France 2. Auch auf den Nebenstraßen war der Verkehr kompliziert. In mehreren Departements, darunter auch im Departement Moselle, wurde der Schultransport eingestellt. Es ist weiterhin Vorsicht geboten, auch in den Gebieten, in denen es (noch) nicht geschneit hat.

  • Straßburg will Staat wegen „Versagens“ bei der Unterbringung von Obdachlosen verklagen

    Straßburg will Staat wegen „Versagens“ bei der Unterbringung von Obdachlosen verklagen

    Ein Migrantenlager steht kurz davor, von der Polizei geräumt zu werden und die grüne Bürgermeisterin von Straßburg, Jeanne Barseghian, kündigt die Entscheidung der Stadt an, den Staat wegen seines „Versagens“ bei der Unterbringung von Obdachlosen zu verklagen. Straßburg, wo eine Migrantensiedlung geräumt werden soll, wird den Staat wegen seines „Versagens“ bei der Unterbringung von obdachlosen Menschen verklagen. Dies kündigte die grüne Bürgermeisterin Jeanne Barseghian am Montag, dem 5. Dezember, an und rief landesweit „gewählte Vertreter“ und „Vereinigungen“ dazu auf, sich dieser Aktion anzuschließen. „Trotz aller Anstrengungen der Stadt Straßburg, der Schaffung von 500 Unterbringungsplätzen und der Öffnung einer Turnhalle reichen unsere städtischen Mittel nicht aus, um auf diese große Notlage und humanitäre Krise zu reagieren. Die Unterbringung in Schutzräumen ist Aufgabe des Staates, es liegt ein Mangel vor, daher habe ich beschlossen, dass die Stadt Straßburg wegen dieses Mangels …

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  • Isère: Ein vor einem Monat entdeckter menschlicher Schädel stammt von einer vor 36 Jahren verschwundenen Frau

    Isère: Ein vor einem Monat entdeckter menschlicher Schädel stammt von einer vor 36 Jahren verschwundenen Frau

    Die junge Frau war am 22. Mai 1986 verschwunden. Die Ermittlungen gingen zunächst von einem Verbrechen aus, wurden aber nach erfolglosen Nachforschungen 1988 eingestellt.

    Der menschliche Schädel, der am 26. Oktober bei einer neuen Suchaktion zum Auffinden der Leiche von Marie-Thérèse Bonfanti, die am 22. Mai 1986 in der Region Isère verschwunden war, entdeckt wurde, ist tatsächlich der Schädel der jungen Frau. Das gab die Staatsanwaltschaft von Grenoble am Montag, dem 28. November, bekannt.

    „Die für den Fall Bonfanti zuständige Untersuchungsrichterin hat heute vom Forschungsinstitut der nationalen Gendarmerie (IRCGN) das Ergebnis des DNA-Gutachtens erhalten, das an dem bei den Ausgrabungen gefundenen Schädel durchgeführt wurde: Das gefundene genetische Profil entspricht dem von Marie-Thérèse Bonfanti“, schreibt Eric Vaillant, Staatsanwalt von Grenoble, in einer Pressemitteilung.

    Der Schädel war von den Ermittlern etwa 65 m von dem Ort entfernt gefunden worden, an dem der Hauptverdächtige in diesem Fall angegeben hatte, die Leiche abgelegt zu haben.

    Der Fall wurde 1988 eingestellt
    Am 22. Mai 1986 verschwand die damals 25-jährige Frau beim Austragen von Zeitungen. Ihr Auto wurde mit offener Tür und steckendem Schlüssel gefunden, ihre Handtasche lag auf dem Vordersitz. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, da alles auf eine Straftat hindeutete. Kurz darauf wurde ein Verdächtiger festgenommen, der jedoch aufgrund fehlender Beweise wieder freigelassen wurde. Nach weiteren erfolglosen Ermittlungen wurde der Fall 1988 zu den Akten gelegt.

    Anfang Mai 2022 gab derselbe Verdächtige die Tat schlussendlich zu und wurde wegen „Entführung, Freiheitsberaubung“ und „Mord“ angeklagt und in Pontcharra im Departement Isère in Untersuchungshaft genommen.

    Marie-Thérèse_Bonfanti
    Marie-Thérèse Bonfanti
  • Wintersport: Vielversprechender Saisonstart in den französischen Alpen

    Wintersport: Vielversprechender Saisonstart in den französischen Alpen

    Die Wintersaison hat am Samstag, dem 3. Dezember, im Ski-Ort Les Deux Alpes offiziell begonnen. Ein vielversprechender Auftakt mit Schnee und vielen Skifahrern.

    Kälte und Wind schreckten am Samstag, dem 3. Dezember, die ersten Skitouristen nicht ab. Bei der Saisoneröffnung war Les Deux Alpes (Isère) voll ausgebucht. „Ich bin mit meinen Freunden hier, wir haben eine tolle Zeit“, schwärmt ein Mann auf dem Sender France 3. Die Saison verspricht in den Alpen vielversprechend zu werden, mit hervorragenden Buchungszahlen: durchschnittlich +20% im Vergleich zum Winter 2021.

    Sechsfach höhere Stromkosten
    „Wir spüren, dass die Leute aus ihrem Alltag ausbrechen wollen, der im Moment nicht immer sehr rosig ist“, meint Eric Bouchet, Direktor des Tourismusbüros von Les Deux Alpes. Im Bergrestaurant von Quentin Durant sind die Vorräte aufgefüllt. 15.000 Liter Bier warten auf die Touristen, und die Angestellten stehen bereit. 1.000 Essen können hier jeden Mittag serviert werden. Die Inflation bleibt jedoch der grösste Sorgenfaktor. In Les Deux Alpes steigt die Stromrechnung in diesem Jahr um das Sechsfache. Die Skipässe werden dennoch nicht teurer.

  • Frankreich: Fabrik im Département Aube produziert nachts, um Stromausfälle zu vermeiden

    Frankreich: Fabrik im Département Aube produziert nachts, um Stromausfälle zu vermeiden

    Die 240 Beschäftigten der Fabrik Accuride Wheels in La Chapelle-Saint-Luc in der Nähe von Troyes arbeiten neuerdings nachts, um den Stromverbrauch des Unternehmens zu senken. Durch diese Entscheidung der Unternehmensleitung können bis zu 19% Energie eingespart werden.

    Es war eine radikale Entscheidung, die die Geschäftsleitung der Radfabrik Accuride Wheels in La Chapelle-Saint-Luc, in der Nähe von Troyes im Département Aube, getroffen hat.

    Seit einem Monat arbeiten die Beschäftigten jetzt nachts, um den Stromverbrauch und das Risiko von Stromausfällen zu verringern. „Wir haben vorher bereits umweltbewusst gearbeitet“, erklärt Hugues Dugres, Generaldirektor des Unternehmens, „aber eine Mitte September veröffentlichte Studie der RTE (Réseau Transport Electricité) zeigte, dass der Stromverbrauch um 10% gesenkt werden muss, um den Winter zu überstehen, ohne dass es zu Stromausfällen kommt“.

    Es musste also schnell gehandelt werden, denn für das Unternehmen, das jährlich mehr als drei Millionen Stahlräder für Nutzfahrzeuge, Pkw und U-Bahnen herstellt, wäre ein solcher Stromausfall eine Katastrophe. „Wir haben es hier mit einer sehr schweren Industrie zu tun. Allein das Wiederanfahren der Fabrik unter normalen Betriebsbedingungen dauert sieben Stunden! Und wenn es mitten im Betrieb zu einem Stromausfall käme, würden wir mehrere Stunden oder sogar Tage feststecken. Das würde großen Schaden anrichten“, erklärte Hugues Dugres.

    Um ein solches Szenario zu vermeiden, änderten die 240 Beschäftigten ihre Arbeitszeiten. Normalerweise arbeiteten sie in Schichten von 5 Uhr morgens bis 13 Uhr und dann von 13 bis 21 Uhr. Von nun an ist Schluss mit dem Dienstbeginn am Morgen, denn „zwischen 8 und 12 Uhr und dann zwischen 18 und 20 Uhr ist es für den Stromlieferanten am kritischsten“, erläutert Hugues Dugres, „es löst möglicherweise viele Probleme, wenn man nicht in diesen Zeitspannen arbeitet“.

    Die Beschäftigten von Accuride Wheels arbeiten seit einem Monat von 13 bis 21 Uhr und von 21 bis 5 Uhr morgens. Dadurch kann der Energieverbrauch von 1.000 Haushalten während der Verbrauchsspitze am Morgen eingespart werden.

    Auch wenn die Hauptmotivation in diesem Fall nicht finanzieller Art ist, sind die Einsparungen, die durch die Entscheidung erzielt werden, nicht zu vernachlässigen. Strom ist nach Stahl und Löhnen der drittgrößte Kostenfaktor des Werks. Mit dem heutigen Rekordanstieg der Tarife stieg die Energierechnung von 1,8 Millionen Euro im Jahr 2021 auf über 4,4 Millionen Euro im Jahr 2022. Die Umstellung der Arbeitszeiten hat allein in der letzte Woche zu Einsparungen von fast 10.000 Euro geführt, auch wenn dieser Betrag zum Teil durch die Lohnzuschläge für Nachtarbeit wieder aufgezehrt wird.

    Das Unternehmen will sich auch weiterhin an die Energiesituation anpassen und schließt nicht aus, die Nachtarbeit im Januar und Februar zu wiederholen, falls dies nötig sein sollte.