Kategorie: Grand Est

  • Besançon: 84-jähriger Mann stirbt in Notaufnahme nach 18 Stunden Wartezeit

    Besançon: 84-jähriger Mann stirbt in Notaufnahme nach 18 Stunden Wartezeit

    Ein 84-jähriger Mann starb am 5. Januar in der Notaufnahme des Universitätsklinikums Besançon (Doubs), nachdem er 18 Stunden lang auf der Station auf ärztliche Betreuung gewartet hatte. Bereits am Donnerstag, dem 5. Januar, starb ein 84-Jähriger in der Notaufnahme des Universitätskrankenhauses von Besançon (Doubs), nachdem er 18 Stunden auf einer Trage auf einen Arzt wartend verbracht hatte. Hängt sein Tod mit der langen Wartezeit zusammen? Nach diesem Todesfall bleiben in der Tat viele Fragen offen. Der 84-jährige Mann war am Mittwoch wegen Bauchschmerzen in die Notaufnahme gekommen. Erst am nächsten Tag wurde er einer Computertomographie unterzogen, bevor er wenige Minuten später an einem geplatzten Aortenaneurysma starb. Eine Untersuchungskommission soll nun die genauen Umstände dieses Todesfalls ermitteln. Die Direktion des Krankenhauses will keine Möglichkeit ausschliessen, auch wenn sie jetzt erklärt, dass „die ersten in diesem Stadium gesammelten Elemente es nicht erlauben, eine…

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  • Straßburg: 6 Meningitis-Fälle entdeckt – einer verlief tödlich. Jugendliche zur Impfung aufgerufen.

    Straßburg: 6 Meningitis-Fälle entdeckt – einer verlief tödlich. Jugendliche zur Impfung aufgerufen.

    Die sechs mit Meningitis infizierten Jugendlichen hatten sich vorher alle in Nachtlokalen in Straßburg aufgehalten. Einer von ihnen verstarb im Krankenhaus. Sechs Personen haben sich im Großraum Straßburg (Bas-Rhin) mit Gehirnhautentzündung (Meningitis) angesteckt, wie die regionale Gesundheitsbehörde ARS am Montag, dem 9. Januar, gegenüber dem Sender France Bleu Alsace bekannt gab. Alle Infizierten mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Einer von ihnen verstarb leider. Alle Erkrankten wurden mit demselben Bakterienstamm infiziert. Die Epidemie begann wahrscheinlich in einer Diskothek in Straßburg im November letzten Jahres. Die vier der erkrankten jungen Menschen besuchten Nachtlokale in der Region, so die regionale Gesundheitsagentur, insbesondere den Live Club in Straßburg. Die ARS empfiehlt jungen Straßburgern, die Clubs und Diskotheken in der Region besuchen wollen, sich umgehend impfen zu lassen. Am 5. Januar 2023 erhielten bereits 151 Personen eine erste Impfdosis im Zentr…

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  • Energie: Gemeinde im Elsass heizt mit schnell nachwachsendem Miscanthus-Schilf

    Energie: Gemeinde im Elsass heizt mit schnell nachwachsendem Miscanthus-Schilf

    Bernwiller (Haut-Rhin) zahlte im Jahr 2022 insgesamt 30.000 Euro für Miscanthus und kann damit den Winter zu überstehen. Miscanthus ist nicht nur preiswerter als die meisten anderen Brennstoffe, sondern auch ein Garant für eine nachhaltige Versorgung.

    Die Pflanze sieht aus wie Schilf und wächst wie Unkraut. Miscanthus hat ausserdem viele positive Eigenschaften und ist in Bernwiller (Haut-Rhin) zu einem lokalen und umweltfreundlichen Brennstoff geworden. Im Dorf findet man Miscanthus neuerdings nahezu überall, neben und unter den Schuppen, in denen sie nach dem Häckseln von der Gemeinde gelagert wird. „Miscanthus ist ein bisschen wie Stroh“, beschreibt Patrick Baur, Bürgermeister von Bernwiller den neuen Brennstoff auf France 2. Dieser wird inzwischen den ganzen Winter über genutzt, um den Heizkessel der Stadt zu befeuern.

    Miscanthus erfordert keine Pflege.
    Bernwiller zahlte im Jahr 2022 100 Euro pro Tonne Miscanthus-Brennstoff: insgesamt etwa 30.000 Euro, um den ganzen Winter zu überstehen. Ein deutlich niedrigerer Preis als fossile Brennstoffe und ein Garant für eine stabilen und nachhaltige Versorgung. „Der Miscanthus wird bei uns auf unseren Grundstücken angepflanzt, wir ernten ihn, wir lagern ihn, also haben wir die ganze Produktion in der Hand. Und wir sind nicht von den Energiepreisen abhängig, wie es beim Heizöl oder beim Holz erlebt“, erklärt Bürgermeister Patrick Baur.

    Heute heizt das Dorf alle seine öffentlichen Gebäude und über 80 Wohnhäuser mit Miscanthus. Die Umstellung von Holzheizungen auf Miscanthus erfolgte schon vor mehr als 15 Jahren mit den ersten Anpflanzungen. Damals wollte man die Wasserressourcen schützen. „Die Idee war, eine Pflanze zu finden, die ohne jeglichen chemischen Input produziert werden kann. Also keine chemische Unkrautbekämpfung, kein Dünger“, erklärt Mathieu Ditnet, pensionierter Landwirt und ehemaliger Bürgermeister von Ammertzwiller. Ein weiterer Vorteil: Miscanthus wächst jedes Jahr nach, ohne irgendwelche Pflege zu erfordern.

  • Zwei tote Babys am Neujahrstag in Wohnung gefunden

    Zwei tote Babys am Neujahrstag in Wohnung gefunden

    Die leblosen Körper von zwei Babys wurden – wie erst jetzt bekannt wurde – am Sonntag, dem 1. Januar, von der Gendarmerie in Rumilly, Hochsavoyen, entdeckt. Die Staatsanwaltschaft Annecy wird voraussichtlich ein Ermittlungsverfahren wegen vorsätzlicher Tötung einleiten.

    Die Gendarmerie von Rumilly in Hochsavoyen machte eine makabre Entdeckung. Am Sonntag, dem 1. Januar, fanden sie die leblosen Körper von zwei Babys in einer Wohnung eines Wohnhauses in der Cité de la Salle, wie die Zeitung Le Dauphiné Libéré berichtet.

    Dem Bericht zufolge wurden die Säuglinge in einer Wohnung gefunden, in der ein Ehepaar und zwei Kinder im Alter von drei Jahren und 18 Monaten leben. Die Mutter, die sich wohl in einem Zustand tiefer Depression befand und Selbstmordabsichten hegte, hatte den Alarm selbst ausgelöst und dabei besorgniserregende Äußerungen über tote Neugeborene gemacht.

    Als die Gendarmerie in der Wohnung eintraf, nahmen die Beamten zunächst die Mutter fest und machten dann bei der Durchsuchung eine grausige Entdeckung. Der Tageszeitung Le Dauphiné Libéré zufolge war die Leiche eines der Kinder, die in einem Koffer gefunden wurde, bereits „skelettiert“. Das andere war mumifiziert.

    Bei der Anfang der Woche durchgeführten Autopsie wurde festgestellt, dass das eines der Kinder weniger als zwei Monate alt war als es starb. Sein Tod soll weniger als zwei Jahre zurückliegen. Den Experten gelang es jedoch nicht, das Alter des zweiten Kindes zu bestimmen, da sich der Körper in einem zu schlechten Zustand befindet.

    Die Mutter wurde ärztlich versorgt und in Polizeigewahrsam genommen. Der Vater war zum Zeitpunkt des Einsatzes der Polizeikräfte nicht vor Ort. Die Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Annecy wird voraussichtlich ein Ermittlungsverfahren wegen Totschlags einleiten.

  • Bas-Rhin: Ein Kind und ein 40-jähriger Mann werden von Zug erfasst und sterben

    Bas-Rhin: Ein Kind und ein 40-jähriger Mann werden von Zug erfasst und sterben

    Am Sonntag, dem 1. Januar, erfasste ein TER-Zug zwischen Bernoslheim und Mommenheim nördlich von Straßburg einen 40-jährigen Mann und ein Kind, dessen Alter bisher unbekannt ist.

    Kurz nach 20:30 Uhr am Sonntag, dem 1. Januar, erfasste ein TER-Zug zwischen Bernoslheim und Mommenheim, nördlich von Straßburg, einen 40-jährigen Mann und ein Kind, dessen Alter nicht bekannt gegeben wurde, wie die Zeitung Le Parisien berichtete. Beide konnten von der Feuerwehr nur noch tot geborgen werden.

    Der Unfall ereignete sich auf offener Strecke.
    Laut der Zeitung Dernières nouvelles d’Alsace blieben die 118 Passagiere des Zuges unverletzt, doch der 40-jährige Zugführer und eine 30-jährige Schaffnerin standen unter Schock und wurden von den Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht.

    Der Zug verkehrte zwischen Saverne und Straßburg und der Unfall ereignete sich auf offener Strecke, so der Sender France Bleu. Die genauen Umstände des Dramas sind noch nicht bekannt.

  • Wintersaison: Mangels Schnee ersetzt das Mountainbiken das Skifahren in Savoyen

    Wintersaison: Mangels Schnee ersetzt das Mountainbiken das Skifahren in Savoyen

    2023 beginnt mit viel zu milden Temperaturen. In den Bergen bedeutet das die Rückkehr der Sommeraktivitäten. Am Sonntag, dem 1. Januar, wurden im Skigebiet Les Gets in Hochsavoyen wieder die Mountainbike-Strecken geöffnet.

    In Les Gets (Haute-Savoie) wechseln sich Schlammpfützen mit Schneeflecken ab. Auf der Nordseite versuchen die Skifahrer über Schneereste zu rutschen, auf der Südseite der Berge sind die Winterurlauber mit Mountainbikes unterwegs. Seit dem Morgen des 1. Januar sind die Abfahrtspisten für Fahrräder im Skiort wieder geöffnet und gesichert, aber das kann den Winterurlauber das Skifahren nicht wirklich ersetzen. „Sicherlich wird ein für das Radfahren geöffneter Lift das nicht ausgleichen, aber es ermöglicht uns, den Kunden etwas Nettes anzubieten“, bedauert Benjamin Mugnier, Direktor der Skilifte, gegenüber dem Sender France 3.

    Die Buchungsquote liegt trotzdem bei 81%
    Der savoyische Skiort möchte sein Angebot diversifizieren und versucht schon seit einigen Jahren sich neu erfinden. Radfahren ist im Sommer eine der Hauptaktivitäten von Les Gets und wird jetzt zu einer Vierjahreszeitenaktivität, die einigen ausländischen Gästen bereits lieb und teuer geworden ist. Puristen, die sich nach Pulverschnee sehnen, genießen statt dessen die Schönheit der Landschaft, die dieses Jahr nicht weiss werden will. Spaziergänge stehen für viele Winterurlauber auf dem Programm, wodurch zumindest bei den Skipässen gespart werden kann. Obwohl die Pisten nicht wirklich weiß sind, wird die Buchungsquote auch für die erste Woche in 2023 auf 81% geschätzt.

  • Klimawandel: Skigebiete sind die letzten Opfer des heißesten Jahres in Frankreich

    Klimawandel: Skigebiete sind die letzten Opfer des heißesten Jahres in Frankreich

    Auch die letzte Woche des Jahres war von milden Temperaturen geprägt – viele Skigebiete mussten etwa die Hälfte ihrer Pisten schließen -, zieht Météo-France eine Wetterbilanz für 2022. Ein historisches Jahr, eines der wärmsten, geprägt von außergewöhnlichen Perioden, die auf die globale Erwärmung zurückzuführen sind.

    Das milde Jahresende kennzeichnet ein Jahr 2022, das das wärmste war, das Météo-France je aufgezeichnet hat. „Weihnachten 2022 war außergewöhnlich mild im ganzen Land, mit einem Wärmeindikator von 11,3 °C am 25. Dezember auf nationaler Ebene (eine Abweichung von +5,5 °C im Vergleich zur Norm), was dieses Weihnachten auf den zweiten Platz der mildesten Weihnachten nach 1997 setzt“, erklärt Météo-France und betont, dass „die Temperaturen in den letzten Jahren oft mild oder sogar extrem mild zu dieser Jahreszeit waren“.

    Nur Weihnachten 2020 war im Landesdurchschnitt kälter als normal. Von einem sehr kalten Weihnachten wie 1962, als das Thermometer in Vichy auf -17,0 °C, in Tarbes auf -9 °C, in Paris auf -7,5 °C und in Perpignan auf -4,5 °C fiel, ist Frankreich sehr weit entfernt.

    Entwicklung der durchschnittlichen Jahrestemperaturen seit 1900 (Météo France)

    Diese milde letzte Woche zwischen den Feiertagen krönt auf jeden Fall ein außergewöhnliches Jahr 2022, es „wird das wärmste Jahr sein, das Frankreich je gemessen hat. Das Jahr 2022 ist ein Symptom des Klimawandels in Frankreich, das von Wetterextremen geprägt ist“, so Météo-France. „Im gesamten Jahr wird die Temperatur in Frankreich im Durchschnitt über 14,2 °C liegen. Je nach den Temperaturen in den letzten Tagen des Dezembers wird die Jahrestemperatur für das gesamte Jahr 2022 zwischen 14,2 °C (kalter Dezember), 14,4 °C oder sogar 14,6 °C (warmer Dezember) liegen. Damit liegt 2022 auf Platz 1 der wärmsten Jahre, deutlich vor 2020, das bisher den Rekord hielt.“

    Abweichungen der Temperaturen und der Niederschläge (Météo France)

    Eine dramatische Folge war der Regenmangel, der weite Teile des Landes betraf. „Die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge in Frankreich dürfte im Jahr 2022 ein Defizit von 15 bis 25% aufweisen (im Vergleich zur Norm 1991-2020). Das Jahr 1989 ist mit einem Defizit von 25% das bislang niederschlagsärmste Jahr. 2022 war gespickt mit Rekordmonaten: der Mai mit einem Defizit von 60 Prozent und der Juli mit einem Defizit von 85 Prozent waren die trockensten Monate, die seit Beginn der Messungen im Jahr 1959 in ganz Frankreich aufgezeichnet wurden.

    „Die im März beginnende Dürre 2022 im klimatologischen Sinne ist mit einer vorläufigen Dauer von 8 Monaten die drittlängste Dürre (nach der Dürre 1989-1990, die 17 Monate dauerte, und 2005, die 9 Monate dauerte). Drei Viertel des Landes waren betroffen“, so Météo-France.

    Die Hälfte der Skipisten geschlossen
    Das sehr milde Jahresende wirkt sich auch auf die Skigebiete aus, die derzeit unter akutem Schneemangel leiden: Die milde Witterung und der Regen führen laut Domaines skiables de France (DSF) derzeit dazu, dass etwa die Hälfte der französischen Skipisten geschlossen ist.

    Für Météo-France ist das Jahr 2022 ein gutes Beispiel für die Folgen der globalen Erwärmung. „Die bemerkenswerten Sommerperioden des Jahres 2022 wären ohne die Auswirkungen des Klimawandels höchst unwahrscheinlich und deutlich weniger intensiv gewesen“.

  • Französische Skigebiete erleben derzeit dramatischen Schneemangel

    Französische Skigebiete erleben derzeit dramatischen Schneemangel

    Aufgrund eines besonders milden Jahresendes fehlt in Frankreich der Schnee. Viele tiefer gelegene Skigebiete müssen daher den Urlaubern andere Aktivitäten anbieten.

    Eine dünne Schneeschicht, die zusehends abzuschmelzen scheint. Dies ist das beunruhigende Bild, das sich in einem Wintersportort im Vercors-Massiv der Voralpen bietet. Bei einer Temperatur von 10 °C ist das Ski-Fahren nur sehr eingeschränkt möglich. Die Skischule sorgt zwar für die jüngsten Urlauber, aber viele Pisten bleiben geschlossen. „Wir haben zwei Jahre mit viel Schnee erlebt, und dieses Jahr ist es halt so, das muss man akzeptieren“, sagt Fabrice Mielzarek, Leiter des Fremdenverkehrsamts von Villard-de-Lans (Isère).

    Die Ausrüstungsverleiher passen sich an
    Dieser Saisonbeginn bleibt für einige Skigebiete sehr schwierig. Im Dorf geben die Ausrüstungsverleiher ihr Bestes, um sich anzupassen. Fast alle Ski bleiben im Laden, und man holt die elektrischen Mountainbikes hervor, die man eigentlich bis zum Frühjahr weggestellt hatte. In Mont-Dore (Puy-de-Dôme) ist die Situation ähnlich. Auch hier liegen die Temperaturen weit über den normalen Werten der Saison. Aufgrund des fehlenden Schnees suchen sich die Touristen andere Aktivitäten ausserhalb der Skipisten.

  • Vogesen: Grüner Tourismus zur Erhaltung einer reichen Natur

    Vogesen: Grüner Tourismus zur Erhaltung einer reichen Natur

    In der wunderschönen Umgebung des Naturparks Ballons des Vosges entwickelt sich ein Tourismus, der die Fauna und Flora respektiert.

    Der Grand Ballon, das höchste Bergmassiv der Vogesen, versteckt sich in über 1.400 m Höhe unter einer dicken Schneedecke. Wenn das Wetter mitten im Winter verrückt spielt, ist der Berg oft nur schwer zu sehen. Schlechtes Wetter stellt für den Bergführer Philippe Beaud kein Problem dar. Seine Aufgabe ist es, Spaziergänger zu begleiten, um sicherzustellen, dass sie die empfindliche Natur und insbesondere die Wildtiere respektieren. Tiere, die er dank der im Schnee hinterlassenen Spuren perfekt aufspüren kann.

    Duschen werden von Photovoltaikanlagen mit Strom versorgt
    Um diese unberührte Natur noch besser zu genießen, können die Touristen auch in einer Pfahlhütte übernachten, die inmitten der Bäume liegt. Das Frühstück wird dort ausschliesslich mit lokalen Produkten serviert. Eine verantwortungsvolle und nachhaltige Unterkunft, die von Loïc Frey erdacht wurde. Die Struktur besteht aus 1.200 Stück lokalem Holz. Es handelt sich um eine bio-klimatische Unterkunft. Die Duschen werden von Photovoltaikpaneelen mit Strom versorgt. Ein starker Wille zum Schutz der Natur, den man auch weiter unten im Munstertal wiederfindet, das für seinen Käse berühmt ist.

  • Wenn ein Stier ein Pferd sein will…

    Wenn ein Stier ein Pferd sein will…

    Im Departement Meuse hält sich ein Stier für ein Pferd. Trotz seines Gewichts von zweieinhalb Tonnen schafft er es, mit leichtem Huf über Hindernisse zu springen.

    Ein Stier, der wie ein Pferd über Hindernisse springt, ist sehr selten. Im Departement Meuse ist dies jedoch der Fall. „Schauen Sie sich in der Welt all die Menschen an, die auf Tieren wie Straußen, Dromedaren oder Elefanten in Indien reiten, na bitte, warum nicht auch auf Rindern?“, fragt Sabine Rouas, die Reiterin des Stiers. Da er sein Lebens mit Pferden verbringt, hat der Stier deren Verhalten übernommen, wodurch er leichter zu erziehen ist.

    Die Einwohner von Viéville-sous-les-Côtes (Meuse) konnten es nicht fassen, dass es auch möglich ist, den Stier zu streicheln. „Ehrlich gesagt, das ist unglaublich“, schwärmt Niang El Hadj auf France 3. Die Besitzerin des Stiers findet, dass er auch Ähnlichkeiten mit Katzen hat, denn wenn er keine Lust hat, etwas zu tun, tut er es einfach nicht.