Kategorie: Grand Est

  • TGV Colmar-Paris Ziel einer Terrordrohung – ein Mann wurde festgenommen

    TGV Colmar-Paris Ziel einer Terrordrohung – ein Mann wurde festgenommen

    Ein Mann, der mit einem Terroranschlag drohte, wurde am Freitag, dem 3. Februar, in Paris festgenommen.

    Ein Mann, der in einem TGV Colmar-Paris mit einem Terror-Anschlag gedroht hatte, wurde am Freitagmorgen überwältigt und anschliessend in Paris festgenommen. Das meldete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf mehrere übereinstimmende Quellen. Die Festnahme des Mannes hatte zur Folge, dass der Zug im Bahnhof Lorraine TGV eine gewisse Zeit angehalten werden musste.

    „Die Situation ist beendet und unter Kontrolle. Die Person wurde festgenommen“ sagte ein Sprecher der SNCF gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    Die SNCF gab außerdem an, dass der Zug nach dem „Eingreifen der Ordnungskräfte“ eine Verspätung von eineinhalb Stunden hatte.

  • Rentenreform: Gewerkschaften erhöhen schon vor dem 31. Januar den Druck

    Rentenreform: Gewerkschaften erhöhen schon vor dem 31. Januar den Druck

    Die parlamentarische Schlacht um die Rentenreform beginnt. Bis Donnerstag, 26. Januar, wurden über 7.000 Änderungsanträge von Abgeordneten der Nationalversammlung eingereicht. Die Gewerkschaften bereiten ihrerseits das Terrain für die große Mobilisierung am 31. Januar vor. Tag und Nacht den Druck aufrechterhalten. Mit Fackeln zogen Demonstranten gegen die Rentenreform am Donnerstag, dem 26. Januar, nach einem Aufruf der Gewerkschaften durch die Straßen von Nancy (Meurthe-et-Moselle). Eine andere Möglichkeit, um den Protest sichtbar zu machen. Bereits früher am Tag hatte es im Energiesektor Arbeitsniederlegungen gegeben. Die Anzahl der Demonstranten vergrößern“Jeder sollte sich der Bewegung anschließen, die jetzt gestartet wird. Das wird es später ermöglichen, zu noch komplizierteren Dingen überzugehen, falls die Regierung sich bei der Reform stur stellt“, erklärte ein Streikender gegenüber Franceinfo. Bei TotalEnergies meldete die CGT eine Streikquote von 100 % für das Depot in Flander…

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  • Bus bei Unfall mit Zug in zwei Teile zerissen: 1 Schwerverletzter und 3 Leichtverletzte

    Bus bei Unfall mit Zug in zwei Teile zerissen: 1 Schwerverletzter und 3 Leichtverletzte

    Ein Bus wurde am Dienstag, dem 24. Januar, in Savoyen bei einem Zusammenstoss mit einem Regionalzug in zwei Hälften zerrissen.

    Am Dienstag, dem 24. Januar, kam es um 7.20 Uhr an einem Bahnübergang in Savoyen zu einem spektakulären Unfall zwischen einem Bus und einem TER-Regionalzug, bei dem ein Mensch schwer und drei weitere leicht verletzt wurden. „Es befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Fahrgäste im Bus, als der TER auf ihn auffuhr. Im Inneren des Zuges befanden sich etwa 50 Passagiere. Angesichts der Schäden war der Aufprall sehr heftig, wir sind nur knapp an einem Drama vorbeigeschrammt“, berichtete der Journalist Renaud Gardette vom Unfallort.

    Der Verkehr zwischen Bourg-Saint-Maurice und Albertville wurde unterbrochen.

    Der Bus wurde „buchstäblich in zwei Hälften geteilt“, und die Trümmer verteilen sich auf einer Länge von etwa 100 Metern. Wegen des Unfalls ist der Zugverkehr zwischen Bourg-Saint-Maurice (Savoyen) und Albertville (Savoyen) vollständig unterbrochen. „Zahlreiche Busse werden eingesetzt. Für die SNCF beginnt die Untersuchung des technischen Zustands der Strecke an der Unfallstelle“, so der Journalist. Die Passagiere des Zuges wurden während des Vormittags in einer nahegelegenen Festhalle untergebracht und betreut.

  • Rentenreform: Gewerkschaften kündigen unbefristeten Streik an Bergbahnen und Skiliften an

    Rentenreform: Gewerkschaften kündigen unbefristeten Streik an Bergbahnen und Skiliften an

    Die Gewerkschaften CGT und FO gaben bekannt, dass sie für Februar einen unbefristeten Streik an Bergbahnen und Skiliften in den französischen Skigebieten geplant haben. Im Februar könnte es zu Störungen in den französischen Skigebieten kommen. Laut einem Bericht des Senders RMC haben die Mehrheitsgewerkschaften CGT und FO der Skiliftbetreiber am Montag, dem 23. Januar, einen unbefristeten Streik für den Monat Februar angekündigt. „Wir haben beschlossen, während der Februarferien zum Streik aufzurufen, da unsere Forderungen in dieser Zeit besser gehört werden“, erklärte Eric Becker, Generalsekretär der Force Ouvrière (FO) bei den Bergbahnen. Die Gewerkschaften CGT und Force Ouvrière vertreten eine grosse Mehrheit der Angestellten in den Skigebieten Frankreichs. Es erscheint jedoch unwahrscheinlich, dass alle Beschäftigten im gesamten Februar in den Ausstand treten werden. Das gestehen die Vertreter der beiden Gewerkschaften offen ein. Der geplante Streik könnte jedoch die Aktivitäten in…

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  • Schneefall bringt Erleichterung für die kleinen Skigebiete

    Schneefall bringt Erleichterung für die kleinen Skigebiete

    In vielen Regionen ist jetzt endlich der Schnee gekommen. Nun können auch die kleinen Skigebiete endlich in die Saison starten.

    Ein Lehrer und seine Schüler fuhren nur 10 Minuten mit dem Bus, um einen Tag auf den Skipisten von Gap-Bayard (Hautes-Alpes) zu verbringen. Nachdem das Skigebiet seit Beginn des Winters geschlossen war, konnte jetzt endlich die Schulkinder aus der Stadt zum Skifahren kommen. In zwei Tagen fielen 20 cm Pulverschnee. Das reichte aus, um 5 km Piste zu öffnen. Das ist sehr wenig, aber das macht nichts, denn für seine Stammgäste ist Bayard wie ein Naherholungsgebiet, sie kommen fast jeden Tag.

    Aber hinter der winterlichen Kulisse herrscht die Sorge ums Überleben. Trotz der Schneekanonen, die hier auf 1.200 Metern Höhe ununterbrochen laufen, bleibt die Schneelage sehr prekär. Die Entwicklung anderer Angebote stehen im Mittelpunkt von Überlegungen, die an diesem Standort, der 21 Mitarbeiter beschäftigt, für eine nachhaltige Zukunftsplanung angestellt werden. Auch in diesem Jahr wird es schwierig sein, ein finanzielles Gleichgewicht zu halten. Zunächst hofft man jedoch, dass die Kälte es ermöglicht, die Skifahrer bis zum Ende des Winters auf den Pisten empfangen zu können.

  • Haute-Savoie: Verletzte bei Explosion eines Propan-Tanklastzugs

    Haute-Savoie: Verletzte bei Explosion eines Propan-Tanklastzugs

    In Haute-Savoie explodierte am Freitag, 20. Januar, in Fillinges im Giffre-Tal in der Nähe von Annemasse ein mit Propan beladener Tanklastwagen. Mehrere Personen wurden verletzt, eine davon schwer.

    Ein Feuerball und eine Verpuffung, deren Knall im ganzen Arve-Tal (Haute-Savoie) in Umkreis von 20 Kilometern zu hören war. Ein Tankwagen, der Propan transportierte, wurde regelrecht pulverisiert. Es blieben nur noch Trümmer übrig, die über mehrere Kilometer verstreut waren und sogar in den Bäumen hingen. „Plötzlich ist alles explodiert, es war schrecklich“, bezeugt eine Frau auf dem Sender France 3.

    Mehrere Dorfbewohner mussten mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht werden. Ein Mann befindet sich am Freitagnachmittag immer noch in Lebensgefahr.

    13 Häuser beschädigt

    Nach Angaben der Behörden hätte die Bilanz des Unglücks weitaus höher sein können. Es ist 7 Uhr am Freitagmorgen auf einer Straße in im Departement Haute-Savoie, als die Fahrerkabine des Tanklastwagens Feuer fängt. Der Fahrer kann sich gerade noch aus dem Wagen retten, bevor der Tank explodiert. Fahrzeuge und 13 Häuser in der Umgebung werden beschädigt. Der Verkehr wurde in beide Richtungen gesperrt, was zu zahlreichen Verzögerungen führte. Die Behörden empfehlen, die Gegend zu meiden.

  • Wetter: Starke Schneefälle führen zu vielen Unfällen im Departement Haute-Savoie

    Wetter: Starke Schneefälle führen zu vielen Unfällen im Departement Haute-Savoie

    Obwohl sie gewarnt waren, wurden viele Autofahrer von dem Schneefall, der am Dienstag, dem 17. Januar, über Hochsavoyen hereinbrach, überrascht. Die glatten Fahrbahnen führten zu zahlreichen Unfällen.

    Der Schnee war angekündigt und kam dann auch am späten Vormittag des Dienstag, 17. Januar. Die Schneefälle bedeuteten hohes Risiko für die Autofahrer auf den Straßen, zum Beispiel auf der Autobahn nach Annecy (Hochsavoyen). „Es beginnt dort zu rutschen. Es ist ein bisschen schwierig. (…) Seit einigen Kilometern muss man aufpassen“, erzählt ein Fahrer gegenüber dem Team des Senders France 2. Auf den Nebenstrecken ist die Situation noch schwieriger mit sehr rutschigen Fahrbahnen und einige Fahrer kamen von der Straße ab.

    Autos ohne Schneereifen
    In der Gegend um Annecy ist der Verkehr teilweise zum Erliegen gekommen. In dieser Region greift die neue Gesetzgebung, die vorschreibt, dass Fahrzeuge in den Wintermonaten mit Schneeausrüstung ausgestattet sein müssen. „Ich habe heute Morgen meine Kinder weggebracht, es ist ein ziemliches Chaos. Die Leute haben keine Schneereifen. Wir sind in der Haute-Savoie und es gibt immer noch einige Unverbesserliche, die sich weigern, Schneereifen aufzuziehen“, kritisiert ein Autofahrer. Dies ist erst der zweite Schneefall in der Region in diesem Winter, ein Wetter, das viele überrascht, obwohl es doch für die Menschen hier normal sein sollte.

  • Klima: Die Einwohner von Mouthe im Departement Doubs sehnen sich nach den Wintern vergangener Zeiten

    Klima: Die Einwohner von Mouthe im Departement Doubs sehnen sich nach den Wintern vergangener Zeiten

    1968 zeigte das Thermometer in Mouthe im Departement Doubs -37 °C an. Heute sind die Einwohner wegen der ungewöhnlich hohen Temperaturen beunruhigt.

    Die Zeiten, in denen das Dorf Mouthe im Département Doubs im Winter unter einer dicken Schneedecke fröstelte, scheinen lange vorbei zu sein. Am Samstag, dem 14. Januar 2023, war das Thermometer mit 7 °C sehr weit von den Temperaturen früherer Zeiten entfernt. Vor 55 Jahren schlug der Winter in der Stadt mit -37 °C am frühen Morgen mit voller Wucht zu. Eine außergewöhnlich tiefe Temperatur, die Mouthe den Spitznamen „Klein-Sibirien“ einbrachte. Später prägten sich weitere Winter in die Köpfe der Einwohner ein, wie etwa die Winter von 1971 und 1985.

    Den letzten harten Winter gab es im Jahr 2013.
    Arsène Letoublon war zu dieser Zeit Skilehrer. Für ihn war jeder Winter ein Fest. „Wenn man den Schnee fallen sieht, ist das etwas Besonderes. (…) Es war, wie man damals sagte, ein schöner Winter (…) Es muss wirklich etwas Ungewöhnliches passiert sein, dass die Kälte auf einmal verschwunden ist“, sagt Arsène Letoublon heute besorgt auf dem Sender France 3. 

  • Klima: Frankreichs kälteste Stadt wird immer wärmer

    Klima: Frankreichs kälteste Stadt wird immer wärmer

    Die ungewöhnlich milden Temperaturen in diesem Winter geben den Klimaexperten immer wieder Anlass zur Sorge. In Langres im Département Haute-Marne gab es in einem ganzen Monat keinen einzigen Frosttag – ein absolutes Novum.

    In den vergangenen Jahren war es hier deutlich kälter als heute. Das jedenfalls stellen die Bewohner von Langres (Haute-Marne) fest. Seit mehreren Wochen ist das Thermometer nicht unter null Grad gesunken. Die französische Stadt, die für ihr raues Klima bekannt ist, könnte ihren Titel als kälteste Stadt Frankreichs verlieren. „In jedem Monat des Jahres gab es einen Temperaturüberschuss, insbesondere bei den Höchsttemperaturen“, sagt Alexandre Berger, Forscher und Vorsitzender der Vereinigung der Klimatologen der Haute-Marne, auf dem Sender France 3.

    30 Tage im Winter ohne jeglichen Frost sind für die Gemeinde ein absolutes Novum. „Genauso wie das Jahr 2022 außergewöhnlich warm war und in den nächsten 30 Jahren zur Norm werden wird, wird auch die Tatsache, dass es im Winter immer weniger Frost gibt, zur Norm werden“, erklärt Alexandre Berger. Mit 2.200 Sonnenstunden im letzten Jahr macht Langres der Region Bordeaux (Gironde) Konkurrenz.

    Das sind gute Voraussetzungen, um den eisigen Ruf der Stadt los zu werden.

  • Umwelt: Das zweite Leben der Tannenbäume im Zoo von Mulhouse

    Umwelt: Das zweite Leben der Tannenbäume im Zoo von Mulhouse

    Auch Weihnachtsbäume können ein zweites Leben haben. Unverkaufte Bäume machen jetzt die Tiere im Zoo von Mulhouse glücklich.

    Im Zoo von Mulhouse (Haut-Rhin) kann man in diesen Tagen Tannenbäume sehen, die mit dem Kopf nach unten hängen. Die Moschusochsen ernähren sich von diesen noch frischen Bäumen, die unverkauft blieben oder ausrangiert und von Unternehmen gespendet wurden. „Sie werden den Geruch genießen, sie werden die Rinde genießen, sie werden sie natürlich auch fressen. In ihrem natürlichen Lebensraum, der hoch im Norden liegt, finden sie auch immer wieder Tannen“, erklärt Justine Godin, die für die Moschusochsen zuständig ist, auf dem Sender France 3.

    Die Tanne ist eine Bereicherung für die Tierpfleger des Tierparks. Nicht alle Tiere fressen sie, aber mit Fleischsaft und Duftstoffen beträufelt, wird die Tanne auch für den Amur-Panther interessant. Die Strategie wird für jede Tierart individuell angepasst. Gelbbauchkapuziner picken Mehlwürmer auf, die zwischen den Nadeln versteckt sind. „Dadurch wird die Art und Weise, wie die Kapuzineraffen an das Futter kommen, komplexer, und das schafft eine Bereicherung“, erklärt Benoît Quintard, der stellvertretende Zoodirektor. Der Einsatz der Tannen bietet eine grossartige Möglichkeit, die Tiere zu stimulieren und ihr Verhalten zu beobachten.