Schlagwort: Nationalversammlung

  • Rentenreform: Französische Nationalversammlung erlebte zwei chaotische Wochen

    Rentenreform: Französische Nationalversammlung erlebte zwei chaotische Wochen

    Das französische Parlament bot ein trauriges Schauspiel. Die Beratungen über die Rentenreform wurden am späten Freitagabend, dem 17. Februar, ohne abschliessende Abstimmung beendet. Mit Beschimpfungen und Vorwürfen zerfleischten sich die Fraktionen untereinander und intern.  Um 0:01 Uhr in der Nacht von Freitag auf Samstag, dem 18. Februar, hatte der Arbeitsminister nach einer Debatte, die nie zu Ende geführt werden konnte, das letzte Wort. Er war rot vor Wut auf die Linke im Plenarsaal und schimpfte über deren Verzögerungstaktik. Artikel 7 des neuen Gesetzes zur Reform des französischen Rentensystems, der die Anhebung des gesetzlichen Rentenalters auf 64 Jahre vorsieht, wurde nicht zur Abstimmung gestellt. Und manche Abgeordneten der Linken sehen darin einen Triumph. In den zwei Wochen haben die Abgeordneten der Opposition oft die Geschäftsordnung das Parlaments bis an ihre Grenzen gebracht. So wurde der Abgeordnete Thomas Porte (LFI – La France Insoumise) wegen eines Fotos auf Twitte…

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  • Rentenreform: Abgeordnete konnten die Heraufsetzung des Rentenalters auf 64 Jahre nicht beraten

    Rentenreform: Abgeordnete konnten die Heraufsetzung des Rentenalters auf 64 Jahre nicht beraten

    Die Abgeordneten beendeten am Freitagabend um Mitternacht die Beratungen über den Gesetzentwurf zur Rentenreform, ohne genügend Zeit zu haben, alle Artikel zu prüfen. Die parlamentarische Linke war über die eigene Strategie nicht einig. Der Text wird nun Ende des Monats an den Senat gehen. Das Parlament schloss am Freitag um Mitternacht ohne Abstimmung die erste Lesung der Rentenreform ab, ohne über die Heraufsetzung des Renteneintrittsalters abstimmen zu können.

    Die Abgeordneten prüften anschließend einen von Marine Le Pens Rassemblement National eingereichten Misstrauensantrag, der allerdings von vornherein zum Scheitern verurteilt war, da er nicht von den anderen Fraktionen unterstützt wurde. Marine Le Pen kritisierte einleitend in der Rentenreform „ein Projekt (…), das schlecht vorgetragen und schlecht erklärt wird“, sowie eine „Verweigerung der Demokratie“ durch die Regierung. In einem nur noch spärlich besetzten Plenarsaal entgeg…

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  • Rentenreform: Wird über Artikel 7 bis Mitternacht im Parlament abgestimmt werden können?

    Rentenreform: Wird über Artikel 7 bis Mitternacht im Parlament abgestimmt werden können?

    Die Nationalversammlung hat nur noch bis heute Mitternacht Zeit, um alle Artikel und Änderungsanträge zur Rentenreform zu prüfen. Die Abgeordneten müssen noch über Artikel 7 des Gesetzentwurfs debattieren, in dem es um die Heraufsetzung des gesetzlichen Renteneintrittsalters geht. Wird Artikel 7 der geplanten Rentenreform – der die Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 64 Jahre enthält – bis heute um Mitternacht behandelt werden können, bevor der Gesetzestext an den Senat geht? LFI- und Nupes-Chef Jean-Luc Mélenchon rief die Abgeordneten dazu auf, sich nicht auf diesen Schlüsselartikel der Reform zu konzentrieren. Er kritisierte die „unverständliche“ Rücknahme von 350 Änderungsanträgen der kommunistischen Abgeordneten am Donnerstagmorgen und blieb damit seiner ursprünglichen Strategie treu, die Debatten mit Tausenden von Änderungsanträgen zu verlangsamen. Die Nupes-Partner EELV, PCF, PS und auch LFI beschlossen jedoch, das Tempo zu erhöhen und dem Aufruf von Laurent Berge…

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  • Rentenreform: Linksbündnis Nupes zieht tausende Änderungsanträge zurück

    Rentenreform: Linksbündnis Nupes zieht tausende Änderungsanträge zurück

    „Das Ziel ist es, so schnell wie möglich über den berühmten Artikel 7 abzustimmen“, erklärte der PS-Abgeordnete Philippe Brun und meinte, es gebe „eine mögliche Mehrheit“ im Plenarsaal, um gegen die Erhöhung des Renteneintrittsalters zu stimmen. Das Linksbündnis Nupes beschloss am Mittwochabend, 15. Februar, zahlreiche Änderungsanträge zur Rentenreform zurückzuziehen, mit dem erklärten Ziel, bis zum Ende der Woche über den Artikel beraten zu können, der die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 64 Jahre vorsieht. Die Partei LFI hat bis zum späten Mittwochabend „mehr als tausend“ Änderungsanträge zurückgezogen und die Sozialisten „90 % ihrer Anträge“, wie aus der nationalversammlung bekannt wurde. „Das Ziel ist es, so schnell wie möglich über den berühmten Artikel 7 abzustimmen“, erklärte der PS-Abgeordnete Philippe Brun und meinte, es gebe „eine mögliche Mehrheit im Saal, um gegen“ die Altersgrenze zu stimmen, an der sich der Widerstand gegen die Reform kristallisiert. Am Mittwoch um …

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  • Französisches Parlament verabschiedet Erneuerbare-Energien-Gesetz

    Französisches Parlament verabschiedet Erneuerbare-Energien-Gesetz

    Der Text sieht insbesondere einen Ausbau der Offshore-Windenergie und der Solarenergie vor. Das Parlament hat am Dienstag, dem 7. Februar, den von Agnès Pannier-Runacher eingebrachten Gesetzentwurf zur Beschleunigung der erneuerbaren Energien endgültig angenommen. Die letzte Abstimmung im Senat erfolgte mit 300 Ja-Stimmen und 13 Nein-Stimmen. Inmitten einer Energiekrise und unter dem Druck der globalen Erwärmung soll dieses Gesetz dazu beitragen, dass Frankreich seinen großen Rückstand bei den erneuerbaren Energien aufholt. Der Gesetzestext sieht insbesondere einen Ausbau der Offshore-Windenergie und der Solarenergie vor. Er will das von Präsident Emmanuel Macron für 2050 gesetzte Ziel erfüllen, die Solarenergiekapazität auf über 100 GW zu verzehnfachen und 50 Offshore-Windparks auf 40 GW auszubauen. Das Gesetz zielt darauf ab, „alle Sperren zu beseitigen, die den Einsatz der Projekte verzögern“, betonte die Ministerin für die Energiewende Agnès Pannier-Runacher, die schwer darum gekäm…

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  • Rentenreform: Hitzige Debatte in der Nationalversammlung

    Rentenreform: Hitzige Debatte in der Nationalversammlung

    Die Straße versucht, den Druck auf die Regierung aufrechtzuerhalten. Auch die Debatten über die Rentenreform in der Nationalversammlung finden in einer hitzigen Atmosphäre statt. Es dauerte nicht lange, sehr zum Leidwesen der Präsidentin der Nationalversammlung. Die lauten verbalen Auseinandersetzungen begannen sofort am Montag, dem 6. Februar, als der Entwurf der Rentenreform in der Versammlung vorgestellt wurde. Die lautesten und offensivsten Gegner waren auf der linken Seite des Plenarsaals zu finden. Rachel Kéké, Abgeordnete des Linksbündnisses Nupes und ehemalige Putzfrau, prangerte das Vorhaben als eine ungerechte Reform an. „An alle Minister und Abgeordneten, die dafür sind, die Menschen bis 64 arbeiten zu lassen: Wer von euch hat jemals einen anstrengenden Beruf ausgeübt?“, rief sie in die Runde der Abgeordneten. Einschüchterungsversuche In einem überhitzten Plenarsaal wurde der Rhythmus der Debatte von Ordnungsrufen und Sitzungsunterbrechungen bestimmt. Der Minister für öffen…

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  • Rentenreform ab heute im Plenum der Nationalversammlung und weitere nationale Streiktage

    Rentenreform ab heute im Plenum der Nationalversammlung und weitere nationale Streiktage

    Die höchst umstrittene Rentenreform kommt am Montag für eine zweiwöchige Debatte ins Plenum der Nationalversammlung. Am Dienstag und Samstag werden zwei weitere Aktionstage stattfinden, zu denen die Gewerkschaften aufgerufen haben. Die Spannung steigt. Am Montag, dem 6. Februar, beginnt die Debatte über die geplante Rentenreform im Plenum der Nationalversammlung. Für Dienstag haben die französischen Gewerkschaften zu einem weiteren Streiktag im ganzen Land aufgerufen. Die Debatte beginnt um 16.00 Uhr und in einem voraussichtlich sehr vollen Plenarsaal wird es um die Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre gehen, die wichtigste Reform in der zweiten Amtszeit von Emmanuel Macron. Auf der Regierungsbank wird sich Arbeitsminister Olivier Dussopt und Vertreter des Wirtschaftsministeriums den Fragen der Abgeordneten stellen. Im Vorfeld zweier Aktionstage am Dienstag und Samstag, zu denen die Gewerkschaften aufgerufen haben, betonte die Regierungschefin, dass man m…

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  • Rentenreform: Rund 20.000 Änderungsanträge wurden bisher im Parlament eingereicht

    Rentenreform: Rund 20.000 Änderungsanträge wurden bisher im Parlament eingereicht

    Die Prüfung des Gesetzentwurfs zur Rentenreform in der Nationalversammlung könnte sich als besonders langwierig erweisen. Das scheint jedenfalls das Ziel der Opposition zu sein, die fast 20.000 Anträge zur Änderung des Textes eingereicht hat. Etwa 20.000 Änderungsanträge, darunter allein fast 13.000 von Jean-Luc Mélenchons La France Insoumise, wurden vor der Debatte der Rentenreform im Plenum der Nationalversammlung ab Montag, dem 6. Februar, eingereicht, wie die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag unter Berufung auf Parlamentsquellen meldete. Diese Zahl liegt noch deutlich unter den 41.000 Änderungsanträgen, die 2020 beim vorherigen Versuch einer Rentenreform eingereicht wurden. Auch wenn einige Änderungsanträge als unzulässig eingestuft werden könnten, ist es aufgrund ihrer Gesamtzahl ungewiss, ob der Text in seiner Gesamtheit vor seiner Weiterleitung an den Senat geprüft werden kann.

    Das Linksbündnis Nupes visiert insbesond…

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  • Emmanuel Macron: Rentenreform ist „unerlässlich im Vergleich mit Europa“

    Emmanuel Macron: Rentenreform ist „unerlässlich im Vergleich mit Europa“

    Am Vorabend der grossen Mobilisierung meldete sich Emmanuel Macron zu Wort und bekräftigte erneut, dass die Rentenreform „unerlässlich“ sei. Die Rentenreform ist „unerlässlich, wenn man sich in Europa vergleicht“ und um „unser System zu retten“, das auf dem Umlageverfahren beruht, erklärte Emmanuel Macron am Vorabend des zweiten Tages der grossen Demonstrationen und Streiks, zu denen die Gewerkschaften aufgerufen hatten, um gegen die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 64 Jahre zu protestieren. Auf die Frage nach den Äußerungen seiner Premierministerin Elisabeth Borne, die am Wochenende erklärt hatte, dass die Anhebung des Rentenalters „nicht mehr verhandelbar“ sei, sagte der Staatschef auf einer Pressekonferenz in Den Haag: „Wenn sie etwas sagt, dann sagt sie es aus guten Gründen und ich unterstütze sie“. Die Spannungen zwischen der Regierung und der Opposition wegen der umstrittenen Rentenreform, die nun in der Nationalversammlung diskutiert wird, stiegen am Montag um einen weiter…

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  • Rentenreform: Startschuss für die Debatte in der Nationalversammlung

    Rentenreform: Startschuss für die Debatte in der Nationalversammlung

    Die Abgeordneten der Nationalversammlung befassen sich ab Montag in einem Sonderausschuss mit der umstrittenen Rentenreform, bevor sie ab dem 6. Februar im Plenum diskutiert werden wird. Rund 60 Abgeordnete des Ausschusses für soziale Angelegenheiten werden sich mit dem Text befassen, der unter anderem die umstrittene Heraufsetzung des gesetzlichen Rentenalters von 62 auf 64 Jahre vorsieht. Noch vor den grossen Demonstrationen und Streiks am Dienstag, den 31. Januar, beginnen die Abgeordneten am Montag mit den Ausschussdebatten über die umstrittene Rentenreform. Die Opposition zeigt sich durch die unerschütterliche Entschlossenheit der Regierung zunehmend aufgebracht. Ab 9.30 Uhr begannen die 60 Abgeordneten des Ausschusses für soziale Angelegenheiten Artikel für Artikel über den Text zu beraten, der eine Anhebung des gesetzlichen Rentenalters von 62 auf 64 Jahre und eine Verlängerung der Beitragsdauer vorsieht, bevor am 6. Februar im Plenarsaal über die wichtigste Reform der zweiten …

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