Schlagwort: Kaufkraft

  • Emmanuel Macron in den Nachrichten von France 2 und TF1: Treibstoffbeihilfe und Einwanderung…

    Emmanuel Macron in den Nachrichten von France 2 und TF1: Treibstoffbeihilfe und Einwanderung…

    Emmanuel Macron war am Sonntag in den 20-Uhr-Nachrichten der Sender TF1 und France 2 zu Gast. Der Präsident machte bemerkenswerte Ankündigungen, insbesondere in Bezug auf Kraftstoffpreise und die Kaufkraft der Franzosen. Der Präsident der Republik war am Sonntag, dem 24. September, in den 20-Uhr-Nachrichten der Fernsehsender France 2 und TF1 zu Gast. Der Staatschef blickte zunächst auf eine „historische Woche“ zurück, in der er den britischen König Charles III. und Papst Franziskus mitten in der Rugby-Weltmeisterschaft in Marseille empfangen hatte. Der Staatschef ging außerdem auf die Themen Kaufkraft, Ökologie, Einwanderung und einige internationale Fragen ein.  Zum Thema Einwanderung: „Wir können nicht das ganze Elend der Welt aufnehmen“.Auf die Situation der Migranten auf Lampedusa angesprochen, geht Emmanuel Macron auch auf die Rede des Papstes in Marseille am vergangenen Samstag ein. Der Staatschef sagt, dass „der Papst Recht hat, wenn er zu einem Umdenken angesichts der Gleichgül…

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  • Immobilienmarkt: Besorgniserregender Anstieg unbezahlter Mieten in Frankreich

    Immobilienmarkt: Besorgniserregender Anstieg unbezahlter Mieten in Frankreich

    Bei französischen Mietern häufen sich die unbezahlten Rechnungen und Mietschulden. Schuld daran sind die Gesundheitskrise und die Inflation. Noch nie hatten französische Mieter so große Schwierigkeiten, ihre Miete pünktlich zu bezahlen. Laut den neuesten Zahlen der Online-Immobilienagentur Imodirect hat sich der Anteil der Fälle, in denen Mahnungen wegen unbezahlter Rechnungen erforderlich sind, innerhalb von drei Jahren im Durchschnitt verdreifacht. Einer von vier Mietern wird jeden Monat gemahnt. Am auffälligsten ist der Anstieg bei kleinen Zahlungsrückständen. In der Region Île-de-France betrafen die Mahnungen im März 2020 nur 5,22 % der Mietverträge, im März 2023 waren es über 19 %. In den zehn größten Städten Frankreichs verzeichneten die Mahnungen für Mietrückstände im August einen Anstieg auf bis zu 25% – der höchste jemals festgestellte Wert. Dasselbe gilt für den Rest des Landes: Mietrückstände betreffen derzeit 24, 97% des Mietbestands – gegenüber 9,23% im November 2022. Jeder vierte Mieter muss mittlerweile angemahnt werden! Noch beunruhigender: Auch die Mieten, die länger als 30 Tage unbezahlt bleiben, werden immer häufiger. In den großen Städten ist der Anstieg seit März 2020 (0,92%) konstant und betrug im August 2023 3,49%. Außerhalb der Großstädte machen Zahlungsrückstände, die 30 Tage überschreiten, 3,75% der Fälle aus – gegenüber 1,25% im Jahr 2020. Zu den säumigen Zahlern gehören vor allem Mieter, die von der Gesundheitskrise und später von der Inflation gebeutelt wurden. Viele Franzosen kämpfen derzeit mit den allgemeinen Preissteigerungen, insbesondere bei Energiekosten, und mit einer sinkenden Kaufkraft. Dies macht es heute vor allem für die einkommensschwache Bevölkerungsgruppen schwierig, ihre Miete innerhalb der in ihren Mietverträgen vorgeschriebenen Fristen zu zahlen. Aber, die Situation ist nicht nur für die Mieter kompliziert, sondern auch für die Vermieter. Ein Beweis dafür ist, dass die Zahl der Mietrückstandsgarantien (GLI), Versicherungen zum Schutz der Vermieter vor Zahlungsausfällen, in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Viele Wohnungen wurden auf Kredit gekauft. Wenn Eigentümern die Mieteinnahmen für ihre Immobilien wegbrechen, geraten sie selbst oft in eine schwierige Lage. In solchen Fällen kann es schnell zu extremen Situationen kommen. Mit langen und komplexen Gerichtsverfahren. In jedem Fall erscheinen die Prognosen nicht sehr optimistisch. Da die Problematik der Inflation oder des Kaufkraftverlustes immer noch aktuell ist, wäre es laut Imodirect nicht überraschend, wenn die Mahnungen bei Mietrückständen von mehr als 30 Tagen bald in Richtung 4 % tendieren würden.
  • Kraftstoffpreise in Frankreich: Händler dürfen einige Monate Benzin unter Einkaufspreis anbieten

    Kraftstoffpreise in Frankreich: Händler dürfen einige Monate Benzin unter Einkaufspreis anbieten

    Die französische Regierungschefin Elisabeth Borne ging nicht auf die Vorschläge der Opposition ein, die entweder einen Regierungsrabatt oder eine Senkung der Benzinsteuer forderten, um einem Anstieg der Kraftstoffpreise auf über zwei Euro pro Liter entgegenzuwirken. Die französische Premierministerin Elisabeth Borne kündigte in einem Interview, das am Samstag auf der Website von Le Parisien online gestellt wurde, an, dass die Kraftstoffhändler einige Monate lang Benzin „mit Verlust“ verkaufen dürfen, um es ihnen zu ermöglichen, „die Preise weiter zu senken“. Die Regierungschefin ging nicht auf die Vorschläge der Opposition ein, die entweder einen Regierungsrabatt wie vor einem Jahr oder eine Senkung der Benzinsteuer forderten, um dem Anstieg der Kraftstoffpreise auf über zwei Euro pro Liter entgegenzuwirken. „Mit dieser neuartigen Maßnahme werden wir greifbare Ergebnisse für die Franzosen erzielen, ohne den Kraftstoff zu subventionieren“, versicherte die Regierungschefin, nachdem sie d…

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  • Frankreich: Carrefour kämpft gegen die Shrinkflation

    Frankreich: Carrefour kämpft gegen die Shrinkflation

    Nach der franzö,sischen Einzelhandelskette Intermarché geht nun auch Carrefour gegen die sogenannte Shrinkflation vor. Eine immer öfter zu beobachtende Praxis, die Menge eines Produkts zu reduzieren und gleichzeitig den Preis zu erhöhen. In den Carrefour-Supermärkten sollen nun Schilder vor solchen Produkte warnen. Sie sind kaum zu übersehen. In den Regalen der Carrefour-Supermärkte weisen orangefarbene Etiketten auf Produkte hin, die der Shrinkflation zum Opfer gefallen sind. Eine Praxis bestimmter Marken, die Preise zu erhöhen und gleichzeitig die Mengen zu reduzieren. Bei einer Tafel Schokolade zum Beispiel sind es 30 Gramm weniger, aber der Preis pro Kilogramm steigt um 26 %. Eine Praxis, die für die Kunden unverständlich ist. „Ich denke, ich werde solche Produkte vermeiden, weil ich finde, dass es bedeutet, dass das Unternehmen mich verarscht“, sagte eine Verbraucherin auf dem Sender France 2. Die Shrinkflation anzuprangern, diese Strategie wurde bereits letzte Woche in den Interm…

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  • Shrinkflation: Auch große Marken täuschen die Kunden

    Shrinkflation: Auch große Marken täuschen die Kunden

    Es gibt die Inflation, die auf den Preisschildern sichtbar ist, aber es gibt auch eine versteckte Inflation: die Shrinkflation. Bei dieser Praxis wird das Gewicht eines Artikels vom Hersteller gesenkt, während der Verkaufspreis steigt.

    Das Gewicht eines Artikels zu reduzieren und gleichzeitig den Preis zu erhöhen – das Resultat nennt sich Shrinkflation. Diese Marketingtechnik, mit der sich die Preise aufblähen lassen, wird bei grossen und namhaften Herstellern immer beliebter. In Zeiten der Inflation merken das natürlich auch die Verbraucher. „Manchmal öffne ich die gleichen Packungen, die ich normalerweise kaufe, und sehe, dass die Menge im Inneren abgenommen hat“, stellt ein Mann gegenüber dem Sender Franceinfo fest. Als Beispiel ein Packung Chips der Marke Lay’s. Die Menge des Produkts hat sich um 50 Gramm verringert. Der Preis pro Kilogramm ist gleichzeitig jedoch von 9,67 € auf 12,08 € gestiegen.

    Dasselbe gilt für eine Flasche Lipton: 25 Zentiliter weniger, aber der Literpreis des Getränks ist um 20 Cent gestiegen ist. Da etwa 40 Produkte von solchen Praktiken betroffen sind, beschloss jetzt die Leitung des Einzelhandelsunternehmens Carrefour, die Initiative zu ergreifen. „Wir werden verlangen, dass in allen unseren Filialen Etiketten auf den Produkten angebracht werden, bei denen wir Shrinkflation feststellen“, erklärte der CIO Alexandre Bompard. Tatsächlich ist Shrinkflation in Frankreich nicht illegal und die Begründungen der Industrie für Preiserhöhungen sind manchmal an Fantasie kaum zu überbieten.

  • Provence-Alpes-Côte d’Azur: Energiegutschein über 250 Euro für Haushalte mit niedrigem Einkommen

    Provence-Alpes-Côte d’Azur: Energiegutschein über 250 Euro für Haushalte mit niedrigem Einkommen

    Die Region Provence-Alpes-Côte d’Azur wird einen Energiescheck in Höhe von 250 Euro für Haushalte mit einem Steuereinkommen von unter 13.240 Euro pro Jahr auszahlen. Etwa 100.000 Haushalte sind von der Maßnahme betroffen. Am Mittwochmorgen, dem 6. September, erfreute die Ankündigung einer Hilfszahlung zur Begleichung der Energierechnung in Höhe von 250 Euro die von der Maßnahme betroffenen Einwohner der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur (PACA). Um in den Genuss dieses Zuschusses zu kommen, darf das steuerliche Einkommen des Haushalts höchstens 13.240 Euro pro Jahr betragen. Der Scheck richtet sich also an die haushalte mit den niedrigsten Einkommen. Um diese Maßnahme zu finanzieren, wandte sich die Region PACA an die Europäische Union. Es wurden 25 Millionen Euro mobilisiert. „Man meldet sich ab dem 19. September auf der Website der Region an und wird vor dem 25. Dezember bezahlt, es wird also sehr schnell gehen“, sagt Renaud Muselier, Präsident des Regionalrats der Region PACA. Insges…

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  • Lebensmittelpreise: Französischer Wirtschaftsminister kritisiert Nestlé, Pepsi und Unilever

    Lebensmittelpreise: Französischer Wirtschaftsminister kritisiert Nestlé, Pepsi und Unilever

    Der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire war am Donnerstag nach einem Treffen mit Vertretern des französischen Lebensmittelhandels Gast des Fernsehsenders France 2. Le Maire griff Industrieunternehmen an, die seiner Meinung nach „viel mehr tun könnten“, um den aktuellen Preisanstieg zu bekämpfen. Bruno Le Maire nennt Namen. Der französische Wirtschaftsminister, der am Donnerstag zu Gast im Fernsehsender France 2 war, nannte die Namen von Industrieunternehmen, die seiner Meinung nach „viel mehr tun könnten“, um den Preisanstieg bei Lebensmitteln in Frankreich zu bekämpfen. Dazu zählen groß0e Unternehmen wie Nestlé, Pepsi oder Unilever, „sehr große multinationale Unternehmen, die ein wenig, aber nicht viel getan haben“, so der Minister. „Ich denke, sie könnten noch viel mehr tun“. Bruno Le Maire lobte dagegen Industrieunternehmen, die „das Spiel gespielt“ und Preissenkungen angekündigt hatten, wie der Nudelspezialist Barilla oder der Ölriese Avril, ein Unternehmen, dessen Präs…

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  • Inflation in Frankreich: Intermarché-Chef sieht Preisrückgang nicht vor März 2024

    Inflation in Frankreich: Intermarché-Chef sieht Preisrückgang nicht vor März 2024

    Nach dem starken Anstieg der Preise in den französischen Supermärkten lässt der Preisrückgang auf sich warten. Der Präsident der Intermarché-Gruppe rechnet nicht vor März 2024 mit einer Verbesserung.

    Der Preis für Einkäufe in französischen Supermärkten wird in nächster Zeit leider nicht sinken. Zwar werden hier und da in den Regalen sinkende Preise angezeigt, aber der Beginn einer Stabilisierung oder einer durchgängigen Senkung der Preise aller Marken in den großen Einzelhandelsketten ist noch nicht zu bemerken.

    Marken wie Panzani oder Lesieur hätten ihre Preise nach unten angepasst. „Andere tun es nicht“, sagte Thierry Cotillard, Vorsitzender der Handelsgruppe Les Mousquetaires (Intermarché, Netto, Bricorama), am Mittwochmorgen auf dem Sender RTL. Dabei sind die Preise für viele Rohstoffe inzwischen rückläufig und dieser Rückgang sollte sich auch in den Regalen widerspiegeln. „Wir stellen im Moment mehr Preisrückgänge bei Rohstoffen als -erhöhungen fest, zum Beispiel bei Öl, Weizen, Papier“.

    Ein negatives Beispiel bietet die Marke „Lu“ mit ihren berühmten Keksen „Petit Beurre“. Der Weizenpreis ist im Vergleich zum Januar 2022 um 6 % gesunken. Dennoch werden die Petit Beurre-Kekse bis zu 21 % teurer verkauft als vor einem Jahr.

    Thierry Cotillard versicherte auf RTL, dass Intermarché die Preissenkungen bei den Rohstoffen für seine Eigenmarken an den Handel weitergibt. Bei den großen nationalen Marken sei dies nicht der Fall. „Bei den nationalen Marken ist der Hersteller gesetzlich nicht verpflichtet, die Preise neu zu verhandeln“. Aus diesem Grund erwartet der Einzelhandel eine Verbesserung nicht vor März 2024, wenn die Industrie und die großen Einzelhandelsunternehmen dann ihre Einkaufspreise für das laufende Jahr 2024 neu verhandeln.

  • Inflation in Frankreich: Das neue Schuljahr startet unter dem Einfluss steigender Preise

    Inflation in Frankreich: Das neue Schuljahr startet unter dem Einfluss steigender Preise

    In diesem August sind die Lebensmittelpreise in Frankreich im Jahresvergleich um 12,4 % gestiegen. Zusammen mit den Benzinpreisen, den Strompreisen und allem anderen ist die vom Staat versprochene Beruhigung der Lage bei der Kaufkraft in weite Ferne gerückt. Inflation bleibt das Schlüsselwort des Beginns des neuen Schuljahres. Ende des Sommers 2023 tut der anstehende Schulanfang dem Geldbeutel der Eltern besonders weh. Zum Beispiel der Zucker verzeichnet bei den Handelsmarken im August 2023 einen Preisanstieg von 40 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Preise einiger Produkte gehen also weiterhin durch die Decke. „Ob Eier, Butter, Käse, diese Art von Produkten, man spürt wirklich, dass es einen Anstieg gibt“, stellt ein Verbraucher auf dem Sender France 2 fest. Vor dem Sommer hatte hatte die Regierung noch versprochen, die Preise durch neue Verhandlungen zwischen Herstellern und dem Einzehlandel zu senken. „Im Herbst werden wir eine sichtbare Preissenkung in den Regalen sehen“, hatte Olivia…

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  • Tourismus: Korsika erlebt deutlichen Rückgang der Touristenzahlen

    Tourismus: Korsika erlebt deutlichen Rückgang der Touristenzahlen

    In diesem Sommer erlebt Korsika einen spürbaren Rückgang der Touristenzahlen. Der Hauptgrund dafür ist die Inflation und die schwindende Kaufkraft der Franzosen.

    Wo bleiben in diesem Jahr die Touristen? Die Ufer des Flusses Restonica (Haute-Corse) sind fast menschenleer. Einige Familien genießen die Ruhe des Flusses – zu ihrem eigenen Erstaunen, wenn man die Jahreszeit bedenkt. Auch auf einem nahen Campingplatz herrscht keine großes Treiben. Es stehen zahlreiche Stellplätze zur Verfügung, nur wenige Wohnwagen haben sich eingefunden. Der Mangel an Touristen wird sich in der finanziellen Bilanz der Branche bemerkbar machen. „In diesem Juli sehen wir einen großen Unterschied, etwa 30 % weniger“, erklärt Jeannine Mariotti, Geschäftsführerin des Campingplatzes in Tuani dem Sender France 3.

    Die gleiche Situation herrscht in einem Restaurant im Tal. In den 25 Jahren seines Bestehens erlebt das Lokal eine seiner schlechtesten Saisons. Über die Ursachen dieses trüben Sommers herrscht Einigkeit. „Wir bekommen die finanzielle Krise zu spüren“, sagt Jean-Christophe Barrau, Manager des Hotels Arena Le Refuge. Korsika leidet auch unter der Konkurrenz anderer Mittelmeerziele, die in dieser Zeit der Inflation erschwinglicher sind. Der Tourismussektor auf Korsika muss sich also wohl eine neue Strategie überlegen, um für Touristen wieder attraktiv zu werden.