Schlagwort: Kaufkraft

  • Wahlkampf: Gabriel Attal und der Geldbeutel der Franzosen

    Wahlkampf: Gabriel Attal und der Geldbeutel der Franzosen

    Am Samstag, dem 15. Juni, stellte Premierminister Gabriel Attal seinen Plan zur Verbesserung der Kaufkraft der Franzosen im Falle eines Wahlsiegs der Mehrheitsregierung bei den kommenden Parlamentswahlen vor. Attal geht im laufenden Wahlkampf in die Offensive und präsentiert eine Reihe von Maßnahmen, die das Portemonnaie der französischen Bürger füllen sollen. Im Mittelpunkt seiner Kampagne steht die sogenannte „Prime pouvoir d’achat“. Diese Prämie, die monatlich an sechs Millionen Franzosen ausgezahlt wird, ist meist von Steuern und Abgaben befreit. Der Betrag dieser Prämie könnte sich verdreifachen und bis zu 10.000 Euro pro Jahr erreichen. Zudem sollen die Renten weiterhin an die Inflation gekoppelt bleiben, versprach der Premierminister. Energiekosten senken Ein weiterer Vorschlag betrifft die Energiepreise – ein Thema, das viele Haushalte beschäftigt. „Wir wollen die Stromrechnung ab dem nächsten Winter um 15 % senken“, erklärte Attal in der Nachrichtensendung „20 Heures“ von Fran…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Mehr Geld in der Tasche: Gabriel Attal kündigt Maßnahmen für die Kaufkraft an

    Mehr Geld in der Tasche: Gabriel Attal kündigt Maßnahmen für die Kaufkraft an

    Premierminister Gabriel Attal hat im Rahmen der Wahlkampagne für die kommenden Parlamentswahlen eine Reihe von Maßnahmen vorgestellt, die darauf abzielen, die Kaufkraft der französischen Mittelschicht zu erhöhen. Dies tat er in einem Interview mit „Le Parisien“ und weiteren regionalen Zeitungen sowie im Journal de 20 Heures auf dem TV-Sender France 2. Maßnahmen zur Stärkung der Kaufkraft Attal skizzierte verschiedene Initiativen, die das Ziel haben, den Bürgern mehr Geld zu lassen und ihre Ausgaben zu reduzieren. Im Mittelpunkt stehen hierbei vor allem Maßnahmen zur Steigerung der Kaufkraft. Erhöhung der „Macron-Prämie“Eine der wichtigsten Ankündigungen ist die Anhebung des Höchstbetrags der sogenannten „Macron-Prämie“ von 3.000 auf 10.000 Euro jährlich. Diese Prämie kann freiwillig von Arbeitgebern an ihre Mitarbeiter gezahlt werden und ist teilweise steuerfrei. Durch diese Maßnahme soll die finanzielle Situation vieler Arbeitnehmer deutlich verbessert werden. Anpassung der Renten an …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Steigende Preise bei Süßwaren und Softdrinks: Der Zucker ist schuld

    Steigende Preise bei Süßwaren und Softdrinks: Der Zucker ist schuld

    In den französischen Supermarktregalen sind erneut Preiserhöhungen zu verzeichnen, die diesmal vor allem Süßwaren und Softdrinks wie Coca-Cola betreffen. Während die Inflation insgesamt nachgelassen hat, steigen die Kosten für bestimmte Produkte weiter an. Ein signifikantes Beispiel ist die 1,75-Liter-Flasche Coca-Cola, die erstmals die 2-Euro-Marke überschritten hat. Diese Entwicklung spiegelt die steigenden Zuckerpreise wider, wie das Unternehmen bereits im Herbst angekündigt hatte.

    Der Zuckerpreis treibt die Kosten

    Die jüngsten Verhandlungen zwischen der Getränkeindustrie und dem Einzelhandel haben zu höheren Preisen geführt, wobei Zucker als Hauptkostenfaktor genannt wird. Der Anstieg der Zuckerpreise wirkt sich jedoch nicht nur auf Softdrinks aus. Auch Süßwaren und Gebäck, wie die Kinder-Schokoladenriegel, Nutella, das jetzt über 6 Euro pro Kilo kostet, und die Petit Écolier Kekse von Lu, haben Preissteigerungen erfahren. Neben Zucker ist auch Kakao teurer geworden, dessen Preis in den letzten Wochen von 3.000 auf 12.000 Euro pro Tonne gestiegen ist, bevor er Ende April wieder um 25 % fiel.

    Auswirkungen auf die Verbraucher

    Diese Preisanpassungen betreffen eine Vielzahl von Produkten und damit auch die Verbraucher. Coca-Cola zählt beispielsweise zu den meistverkauften Produkten in französischen Supermärkten – 2022 war die besagte Flaschengröße das dritthäufigste Produkt nach dem Sechserpack Cristalline Wasser und Pastis von Ricard. Die steigenden Preise könnten daher für viele französische Haushalte spürbar werden.

    Andere Produkte und die Preisentwicklung

    Nicht alle Produkte zeigen eine ähnliche Preisentwicklung. Während Produkte wie der Caprice des Dieux Käse, verschiedene Shampoos und Haushaltsartikel teurer geworden sind, verzeichnen Papierprodukte wie Toilettenpapier Preisrückgänge aufgrund fallender Rohstoffkosten. Ebenso sind Lebensmittel wie Hähnchengerichte, Basmatireis und Nudeln günstiger geworden, was die finanzielle Belastung für die Verbraucher in anderen Bereichen etwas mildert.

    Einkaufsoptionen für Verbraucher

    Trotz der Preiserhöhungen bei bestimmten Produkten bleiben die Supermarktketten Leclerc, Intermarché und Super U laut der Verbraucherorganisation UFC Que Choisir die preisgünstigsten Optionen. Diese Erkenntnisse stammen aus Preisbetrachtungen, die sich auf die Online-Angebote der Ketten stützen und Lidl nicht einbeziehen, da diese Kette keinen entsprechenden Online-Service bietet.

    In Zeiten, in denen die Kosten für Grundnahrungsmittel und Konsumgüter steigen, ist es wichtiger denn je, dass Verbraucher bewusst einkaufen und die Preise kritisch vergleichen, um sich ihren finanziellen Spielraum zu wahren.

  • Wirtschaft: Inflation in Frankreich setzt Verlangsamung fort

    Wirtschaft: Inflation in Frankreich setzt Verlangsamung fort

    Die Inflation in Frankreich zeigt weiterhin Anzeichen einer Verlangsamung. Laut den am Freitag, dem 29. März, vom INSEE (Nationales Institut für Statistik und Wirtschaftsstudien) veröffentlichten Zahlen betrug der Preisanstieg im März auf Jahresbasis 2,3%.

    In einer Zeit, in der Haushalte und Unternehmen gleichermaßen unter den wirtschaftlichen Folgen globaler Herausforderungen leiden, kommt die Nachricht von der abnehmenden Inflation als willkommener Lichtblick. Die Verlangsamung auf 2,3% im Jahresvergleich im März ist insbesondere auf den Rückgang der Preise für Lebensmittel, Dienstleistungen, Energie und Tabak zurückzuführen. Im Vergleich stiegen die Preise im März um 0,2%, ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Anstieg von 0,9% im Vormonat. Ein wesentlicher Faktor für diese Entwicklung ist der leichte Preisrückgang bei Energie, Gas und Erdölprodukten.

    Steigende Kosten bei Industriegütern

    Auf der anderen Seite verzeichnen die Preise für Industriegüter einen Anstieg, besonders im Bekleidungssektor nach dem Ende des Winterschlussverkaufs.

    Diese Phase der Desinflation könnte jedoch bald ein Ende finden, wenn die Preisobergrenzen für Energie aufgehoben werden und die Preise für Dienstleistungen wieder steigen. Die Inflationsentwicklung beeinflusst die Geld- und Zinspolitik der Zentralbanken erheblich, deren langfristiges Ziel es ist, die Inflation auf etwa 2% zu stabilisieren.

    Zwischen Hoffnung und Herausforderung

    Die jüngsten Zahlen sind ein Zeichen dafür, dass die Bemühungen zur Eindämmung der Inflation erste Früchte tragen. Doch die wirtschaftliche Landschaft Frankreichs bleibt herausfordernd, besonders mit Blick auf die steigenden Kosten für Industriegüter und die potenziellen Auswirkungen der Energiepreispolitik. Die Verlangsamung der Inflation bietet den Verbrauchern eine Atempause und den Unternehmen eine stabilere Grundlage für Planung und Wachstum.

    Die Rolle der Geldpolitik

    In diesem Zusammenhang gewinnt die Geldpolitik der Zentralbanken an Bedeutung. Durch Anpassungen der Zinssätze und andere Instrumente versuchen sie, das Inflationsniveau zu steuern und die Wirtschaft zu stabilisieren. Die aktuellen Entwicklungen sind ein entscheidender Test für die Effektivität dieser Politik und ihre Fähigkeit, langfristig für Preisstabilität zu sorgen.

    Während Frankreich einen Moment der wirtschaftlichen Beruhigung erlebt, bleibt die Situation fragil. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die Verlangsamung der Inflation eine dauerhafte Tendenz ist oder lediglich eine vorübergehende Phase in einem komplexen wirtschaftlichen Umfeld. Für Verbraucher und Unternehmen bedeutet dies, weiterhin vorsichtig zu planen und sich auf mögliche Veränderungen einzustellen.

  • Rentnerproteste in Frankreich: Diesen Dienstag gehen sie für ihre Kaufkraft auf die Straße

    Rentnerproteste in Frankreich: Diesen Dienstag gehen sie für ihre Kaufkraft auf die Straße

    Rentnerinnen und Rentner in ganz Frankreich sind aufgerufen, diesen Dienstag, den 26. März, zu protestieren, um ihre Kaufkraft zu verteidigen. Sie fühlen sich durch die Inflation benachteiligt.

    Die französischen Rentner sind unzufrieden und sie sind entschlossen, dies auch kundzutun. Mehrere Gewerkschaftsorganisationen rufen die Ruheständler auf, sich diesen Dienstag, dem 26. März, landesweit zu mobilisieren. Ziel ist es, gegen den Rückgang ihres Lebensstandards zu protestieren und ihre Kaufkraft zu verteidigen. Wie die Erwerbstätigen sind auch die Rentner von der Inflation direkt getroffen.

    Am 1. Januar 2024 wurde die Grundrente in Frankreich um 5,3 % erhöht. Eine automatische Anpassung, die gesetzlich vorgesehen ist, um der Inflation Rechnung zu tragen. Die Gewerkschaften halten dies jedoch für bei weitem nicht ausreichend. Sie argumentieren, dass die Rentner seit dem Amtsantritt von Emmanuel Macron im Jahr 2017 mindestens 9,1 % ihrer Kaufkraft verloren haben, aufgrund der Aussetzung von Rentenerhöhungen oder Anpassungen, die unter der Inflation lagen. Der Verlust an Kaufkraft entspräche laut den Rentnergewerkschaften fast drei Monatsrenten, und sogar vier Monaten für diejenigen, die 2018 von der 25%igen Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge betroffen waren.

    Das Ergebnis: Nach einem Leben voller Arbeit müssen sich einige Rentner mit einem sehr knappen Budget zurechtfinden, ihre Lebensmitteleinkäufe einschränken, mit hohen Energierechnungen kämpfen oder gar auf eine Krankenversicherung verzichten. Genau das ist ein weiterer der Beschwerdepunkte: die steigenden Gesundheitskosten. Einige Rentner können sich keine angemessene private Zusatzversicherung mehr leisten, um die steigenden Arzthonorare und die Verdopplung der Zuzahlungen zu bewältigen.

    Die Gewerkschaften fordern eine sofortige Erhöhung der Renten und Pensionen um 10 %, solidarische Maßnahmen zur Aufwertung niedriger Renten, die erneute Ausstellung von Renten- und Pensionsbescheiden in Papierform sowie den Ausbau der öffentlichen Dienstleistungen im ganzen Land.

    Neun Gewerkschaftsorganisationen sind Initiatoren dieses Aufrufs zur Mobilisierung. Frankreich zählt 18 Millionen Rentner.

  • Die Inflation in Frankreich stieg im Jahr 2023 um durchschnittlich 4.9%

    Die Inflation in Frankreich stieg im Jahr 2023 um durchschnittlich 4.9%

    Das amtliche Statistikinstitut Insee hat am Freitagmorgen die Inflationszahlen für das gesamte Jahr 2023 veröffentlicht. Die Verbraucherpreise in Frankreich stiegen im Durchschnitt um 4,9 %. Das war etwas weniger als im Jahr zuvor.

    Der Anstieg der Verbraucherpreise in Frankreich betrug im Jahresdurchschnitt 2023 genau 4,9%. Das bedeutet eine leichte Verlangsamung der Inflation im Vergleich zum Vorjahr (5,2%), so das amtliche französische Statistikinstitut Insee. Die sinkenden Energiepreise wirkten der Beschleunigung der Lebensmittelpreise entgegen. Im Dezember lag die Inflation im Jahresvergleich bei 3,7%, ein leichter Anstieg gegenüber November (3,5%), was auf die Beschleunigung der Energie- und Dienstleistungspreise zum Jahresende zurückzuführen ist. Das Insee sieht damit seine Schätzungen der vergangenen Wochen bestätigte.

  • Inflation: Französischer Wirtschaftsminister Bruno Le Maire verspricht Preissenkungen bei Lebensmitteln

    Inflation: Französischer Wirtschaftsminister Bruno Le Maire verspricht Preissenkungen bei Lebensmitteln

    „Sie werden bei der Butter, bei den Ölen, bei bestimmten Produkten wie Geflügel, bei bestimmten Fleischsorten Preissenkungen sehen, nicht nur eine Stabilisierung“, versicherte er am Sonntag auf dem Sender France 3. „Ich bin sicher, dass einige Preise sinken werden“. Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire, der am Sonntag, dem 7. Januar, Gast des französischen Fernsehsenders France 3 war, äußerte sich zuversichtlich, dass einige Preise im Lebensmittelbereich im Jahr 2024 spürbar sinken werden. Seiner Meinung nach werden diese Senkungen „sobald die Verhandlungen im Handel beendet sind“, nämlich am 31. Januar, sichtbar werden. „Letztes Jahr, gab es nach den Verhandlungen bis zu 15% Preiserhöhungen. Heute bewegen wir uns eher um die 5%. Das ist immer noch zu viel“, meinte der Minister in der Sendung „Dimanche en politique“. „Meine Verantwortung besteht darin, dafür zu sorgen, dass die Preise bei möglichst vielen Produkten sinken (…) Sie werden bei Butter, bei Ölen, bei bestimmten Pr…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Frankreich: Carrefour bietet eine neuartige Versicherung zur Erhaltung der Kaufkraft an

    Frankreich: Carrefour bietet eine neuartige Versicherung zur Erhaltung der Kaufkraft an

    Die Carrefour-Gruppe führt eine neuartige Versicherung ein, mit der die Versicherten auch dann weiter einkaufen können, wenn besondere Lebensumstände zu einem Kaufkraftverlust führen.

    Für die Unfälle des Lebens gewappnet sein und auch bei einem schweren Schicksalsschlag und damit einem plötzlichen Verlust der Kaufkraft weiter einkaufen können? Dies soll der neue Service, den der Einzelhandelsriese Carrefour in Partnerschaft mit CNP Assurances anbietet, leisten.

    Diese Kaufkraftgarantie, wie der Carrefour die Versicherung nennt, gibt es in mehreren Formeln. Zunächst gibt es die Option „course protect“, für die eine monatliche Gebühr von 2,90 € bis 3,90 € zu entrichten ist. Im Falle einer Arbeitsunfähigkeit oder eines Arbeitsplatzverlustes erhält der Versicherte dann jeden Monat Einkaufsgutscheine in Höhe von 75 bis 150€. Bei schwerer Invalidität oder Verlust der Selbstständigkeit ist ebenfalls eine Entschädigung von 500€ vorgesehen.

    Carrefour bietet ausserdem ein weiteres Deckungssystem an, das zwar teurer ist, aber mehr Entschädigungen bietet, nämlich zwischen 300 und 500 € pro Monat. Es handelt sich um die Optionen „budget protect’“, die 5,90€ bis 8,90€ pro Monat kostet. Diese Versicherung sieht auch eine „Entschädigung von 1000 € im Falle einer schweren Behinderung oder des Verlusts der Selbstständigkeit vor, um bei Schwierigkeiten, die sich auf das Haushaltseinkommen auswirken, einkaufen und seine Ausgaben begleichen zu können“, so der Einzelhändler in seiner Pressemitteilung.

    Diese Versicherungsangebote richten sich an Personen zwischen 18 und 80 Jahren. Berechtigt sind Studierende, Arbeitnehmer im privaten und öffentlichen Sektor, Selbstständige und Rentner.

    Carrefour gibt außerdem an, einen „Inflationsbooster“ in die Garantie eingebaut zu haben. Das heißt, dass die Höhe der Einkaufsgutscheine und der Entschädigungen bis zu 10 % nach oben angepasst wird, wenn die Inflation zwischen dem Jahr der Zeichnung und dem Eintritt des Schadensfalls ansteigt.

  • Katholische Hilfsorganisation Secours Catholique: Armut in Frankreich verschärft sich – insbesondere für Frauen

    Katholische Hilfsorganisation Secours Catholique: Armut in Frankreich verschärft sich – insbesondere für Frauen

    Das mittlere Einkommen der Menschen, die der Verein betreut, lag im Jahr 2022 bei 538 Euro pro Monat, was einem Tagesbudget von 18 Euro für einen Haushalt entspricht.

    Eine alarmierende Situation. Die Armut in Frankreich verschärft sich und Frauen und Kinder sind besonders gefährdet, warnt die Katholische Hilfsorganisation Secours Catholique in ihrem Jahresbericht, der am Dienstag, dem 14. November veröffentlicht wurde. Das Medianeinkommen der von der Organisation betreuten Personen lag im Jahr 2022 bei 538 Euro pro Monat. Die Katholische Nothilfe hat für ihre Studie die die Daten von 49.250 Personen und Haushalten analysiert, die ihr von ihren Begünstigten übermittelt wurden.

    Dieser Betrag entspricht einem Tagesbudget von 18 Euro, um alle Bedürfnisse des jeweiligen Haushalts zu decken. Und dieser Betrag entspricht weniger als der Hälfte der Armutsgrenze, die von der Organisation für das Jahr 2022 auf 1.211 Euro geschätzt wurde. Vor allem die Inflation, die sich besonders auf die Lebensmittel- und Energiepreise ausgewirkt hat, bedeutete für viele Menschen einen Einkommensrückgang um 7,6 %.

    Zur Bekämpfung der Armut empfiehlt die katholische Organisation insbesondere, die sozialen Mindestbeträge an den Mindestlohn zu koppeln und die Nichtinanspruchnahme von Sozialleistungen zu verhindern, indem die sozialen Dienste zugänglicher gemacht werden.

    Prekäre Situation von Frauen nimmt zu
    Laut dem Jahresbericht hat Secours Catholique im vergangenen Jahr in Frankreich eine Million Menschen betreut, die verschiedene Dienstleistungen wie Lebensmittelhilfe oder soziale Begleitung in Anspruch genommen haben. Unter diesen Personen sind Haushalte mit nur einem Erwachsenen überrepräsentiert (75%). Es handelt sich vor allem um alleinerziehende Mütter (25,7 %) und alleinstehende Frauen (20,9 %).

    Viele von ihnen klopfen nach einer Trennung oder Scheidung an die Tür der Organisation. Frauen litten stärker unter der Last von Trennungen in der Ehe und übernähmen allzu oft allein die Verantwortung für die Kinder, so der Verein. Die Armut von Frauen in Frankreich hat in den letzten Jahrzehnten stetig zugenommen, während bis Anfang der 2000er Jahre Männer und Frauen gleichermaßen von Armut betroffen waren, stellt Secours Catholique fest. Frauen machen heute 57,5 % der bedürftigen Menschen aus, mit denen die Organisation zu tun hat, gegenüber 52,6 % im Jahr 1999.

  • Verrückt: Billiger als der lokale Supermarkt – mit dem Flugzeug nach Polen und dort einkaufen…

    Verrückt: Billiger als der lokale Supermarkt – mit dem Flugzeug nach Polen und dort einkaufen…

    Angesichts der hohen Inflation in Großbritannien reiste ein englisches Youtuber-Duo kürzlich mit dem Flugzeug nach Polen, um dort einzukaufen. Trotz der teuren Flugtickets zahlten die beiden Kumpels insgesamt weniger als daheim in Großbritannien.

    Die Inflation bei Lebensmitteln ist nicht nur in Frankreich ein Thema. In Großbritannien sorgte diese Woche ein Youtuber-Duo für Aufsehen, nachdem es gezeigt hatte, dass es billiger ist, nach Polen zu fliegen, um dort einzukaufen, als in den Supermarkt um die Ecke zu gehen.

    In einem Video, das am Mittwoch, dem 1. November, auf Youtube veröffentlicht wurde, sieht man zunächst Josh & Archie, die 1,5 Millionen Abonnenten haben, wie sie in einer Lidl-Filiale in Clapham im Süden Londons zur Kasse gehen. Der Preis, der auf dem Kassenzettel stand, nachdem sie eine Reihe von 135 Produkten gekauft hatten, die in dem von der Regierung erstellten durchschnittlichen Warenkorb enthalten sind, belief sich auf stolze 164,47 Pfund Sterling, das sind 188,77 Euro.

    Für den gleichen Einkauf gab das Duo im polnischen Poznan nur 96,75 Pfund Sterling (111,05 Euro) aus. Zusammen mit den Ryanair-Flugtickets (47 Pfund Sterling, inklusive aufgegebenes Gepäck auf dem Rückflug für einen der beiden) und den Kosten für die Unterkunft für eine Nacht über Couchsurfing (8,55 Pfund Sterling) konnten Josh & Archie am Ende ihrer Reise sogar 11,14 Pfund Sterling einsparen!

    Die beiden jungen Männer wurden von der Zeitung DailyMail zu ihrer verrückten Einkaufstour befragt und erklärten: „Dies ist nicht ernsthaft Vorschlag, wie die Leute Geld sparen können. Vielmehr geht es darum, auf die lächerliche Situation hinzuweisen, in der wir uns angesichts der Entwicklung der Inflation befinden.“