Schlagwort: Kaufkraft

  • Kaufkraft: Lebensmittelpreise werden in den nächsten Monaten weiter steigen

    Kaufkraft: Lebensmittelpreise werden in den nächsten Monaten weiter steigen

    Die Preise für Nudeln, Öl, Eier und Brot stiegen auch am Mittwoch, 6. April, aufgrund der höheren Rohstoffpreise wieder an. Preissteigerungen, die die Folgen des Krieges in der Ukraine noch nicht berücksichtigen.

    Jeden Morgen sammelt eine Landwirtin die Eier des Tages ein. Seit einem Jahr kostet es sie 20% mehr, die 100 Legehennen auf ihrem Hof zu füttern. Um diesen Anstieg zu bewältigen, wird sie den Preis für eine Schachtel mit sechs Eiern um 20 Eurocent erhöhen. Neben den Eiern werden auch Mehl und Butter teurer. Diese Rohstoffe sind für die Konditorin Florence Cail unverzichtbar, und sie weiß bereits, dass auch sie ihre Preise erhöhen muss.

    Die Preise in den Supermärkten steigen.
    In den Supermarktregalen explodieren die Preise seit Anfang des Jahres für bestimmte Produkte. Die Preise für Nudeln stiegen um 40% und die Preise für Olivenöl um 11%. Auch Fleisch oder Markenprodukte wie Milch oder Kaffee sind von den Preiserhöhungen betroffen. Laut Rodolphe Bonnasse, einem Experten für Supermärkte, sind in den Preiserhöhungen jedoch noch nicht die Folgen des Krieges in der Ukraine berücksichtigt. Die Nahrungsmittelindustrie rechnet bereits mit Preiserhöhungen von 5-8% in den nächsten Monaten.

    Eine Reportage von France 3.

  • Kaufkraft: Manche Franzosen haben mehrere Jobs, um über die Runden zu kommen

    Kaufkraft: Manche Franzosen haben mehrere Jobs, um über die Runden zu kommen

    Am Donnerstag, den 24. März, gingen Rentner auf die Straße, um eine Erhöhung ihrer Rente zu fordern. Einige kommen nicht mehr über die Runden und sind gezwungen, wieder zu arbeiten, ebenso wie manche Arbeitnehmer, die gezwungen sind, mehrere Jobs zu haben.

    Ihr erster Beruf ist Nanny. 9 Stunden am Tag betreut Emilie drei Kinder bei sich zu Hause für 1.000 Euro im Monat. Das reicht nicht mehr, um ihren Kühlschrank zu füllen. „Mit 100 Euro kann ich drei Tage lang einkaufen“, klagt sie vor der Kamera von France 3. Um über die Runden zu kommen, hat die Mutter beschlossen, sich einen Nebenjob zu suchen. Ab 19 Uhr nimmt sie ihr Fahrrad, um Lieferungen zu erledigen. Fünf zusätzliche Arbeitsstunden, die manchmal bis Mitternacht dauern. Zusammen mit ihrem Mann hat der Haushalt somit drei Jobs und hat trotzdem Mühe, sich über Wasser zu halten.

    Joëlle, eine ehemalige Angestellte von Orange im Departement Essonne, leistet nun Haushaltsstunden, um über die Runden zu kommen. „Man muss nach der Rente arbeiten, da das Benzin teurer wird, das Gas teurer, der Strom teurer“, sagt sie. Mit ihrer zusätzlichen Arbeit kann sie ihre Rente von 1.200 EUR im Monat aufbessern. „Daran habe ich nie gedacht, mir zu sagen: ‚Ich werde nach meiner Pensionierung arbeiten müssen’“, gesteht sie. Zusammen mit ihrem Mann hat sie beschlossen, die Île-de-France zu verlassen und in eine Region zu ziehen, in der Immobilien und das Leben erschwinglicher sind.

  • Kaufkraft: Auktionen – ein beliebter Geheimtipp der Franzosen

    Kaufkraft: Auktionen – ein beliebter Geheimtipp der Franzosen

    In Frankreich werden immer mehr Auktionen veranstaltet. Auch im Internet kann man gute Geschäfte machen.

    Auf einem Parkplatz in Vendeville (Nordfrankreich) sollen 400 Fahrzeuge versteigert werden. Dominique Paepegaey kommt, um einen Gebrauchtwagen für seine Tochter zu kaufen. Dass so viele Privatpersonen gekommen sind, liegt daran, dass sie ein gutes Geschäft machen wollen. „Vom Preis her ist es etwas attraktiver als von privat zu privat oder von Autohändlern“, sagt ein Mann gegenüber France 2. „Es gibt Autos, die bei 1.800, 2.000 oder 4.000 Euro anfangen. Wenn nicht zu viele Leute darauf bieten, hofft man, ein Schnäppchen machen zu können“, fügt ein anderer hinzu.

    Online-Auktionen
    Die Preise sind niedrig, da einige Fahrzeuge Mängel aufweisen. Eine mechanische Garantie ist nicht inbegriffen. Im Durchschnitt werden die Autos „15 bis 20% billiger als bei professionellen Anbietern“ verkauft, erklärt Maximilien Boyer, Verkaufsadministrator bei Mercier et cie. Jedes Jahr steigt die Zahl der Fahrzeuge, die auf Auktionen verkauft werden. Vor allem im Internet explodieren die Zahlen. Interencheres hat eine Online-Plattform eingerichtet. Dort kann man sein zukünftiges Auto per Foto ausfindig machen und dann mit wenigen Klicks mitbieten.

  • Wie hat sie die Kaufkraft seit Beginn der fünfjährigen Wahlperiode Macrons entwickelt?

    Wie hat sie die Kaufkraft seit Beginn der fünfjährigen Wahlperiode Macrons entwickelt?

    Wie hat sich die Kaufkraft eines Alleinstehenden und eines Paares seit 2017 verändert? France 2 hat eine Simulation durchgeführt, um dies zu verdeutlichen. Christophe Meunier, 31, ist Automobilarbeiter. Er ist alleinstehend und verdient den Mindestlohn. Während Amtszeit Macrons stieg der Mindestlohn von 1.151 Euro auf 1.258 Euro netto pro Monat. Christophes Gehaltsabrechnung hat sich also um 107 Euro erhöht, wozu noch eine Tätigkeitszulage von 90 Euro kommt. Mindestlohn und Zulage haben nach Beginn der Bewegung der Gelbwesten zugenommen. Seit 2017 ist auch die Wohnsteuer abgeschafft worden: Das bedeutet, dass man jedes Jahr 400 Euro weniger für eine Zweizimmerwohnung zahlen muss. Gestiegene Ausgaben Marie und Marc Decot haben keine Kinder. Sie ist Verkäuferin in der Marmeladenindustrie. Er ist Arzt. Sie verdienen 8.300 Euro im Monat, ein Teil davon stammt aus Geldanlagen. Sie haben nur teilweise von der Senkung der Wohnsteuer profitiert. Ein Drittel davon, also 600 Euro, wurde dieses J…

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