Schlagwort: Kaufkraft

  • Rentnerproteste in Frankreich: Diesen Dienstag gehen sie für ihre Kaufkraft auf die Straße

    Rentnerproteste in Frankreich: Diesen Dienstag gehen sie für ihre Kaufkraft auf die Straße

    Rentnerinnen und Rentner in ganz Frankreich sind aufgerufen, diesen Dienstag, den 26. März, zu protestieren, um ihre Kaufkraft zu verteidigen. Sie fühlen sich durch die Inflation benachteiligt.

    Die französischen Rentner sind unzufrieden und sie sind entschlossen, dies auch kundzutun. Mehrere Gewerkschaftsorganisationen rufen die Ruheständler auf, sich diesen Dienstag, dem 26. März, landesweit zu mobilisieren. Ziel ist es, gegen den Rückgang ihres Lebensstandards zu protestieren und ihre Kaufkraft zu verteidigen. Wie die Erwerbstätigen sind auch die Rentner von der Inflation direkt getroffen.

    Am 1. Januar 2024 wurde die Grundrente in Frankreich um 5,3 % erhöht. Eine automatische Anpassung, die gesetzlich vorgesehen ist, um der Inflation Rechnung zu tragen. Die Gewerkschaften halten dies jedoch für bei weitem nicht ausreichend. Sie argumentieren, dass die Rentner seit dem Amtsantritt von Emmanuel Macron im Jahr 2017 mindestens 9,1 % ihrer Kaufkraft verloren haben, aufgrund der Aussetzung von Rentenerhöhungen oder Anpassungen, die unter der Inflation lagen. Der Verlust an Kaufkraft entspräche laut den Rentnergewerkschaften fast drei Monatsrenten, und sogar vier Monaten für diejenigen, die 2018 von der 25%igen Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge betroffen waren.

    Das Ergebnis: Nach einem Leben voller Arbeit müssen sich einige Rentner mit einem sehr knappen Budget zurechtfinden, ihre Lebensmitteleinkäufe einschränken, mit hohen Energierechnungen kämpfen oder gar auf eine Krankenversicherung verzichten. Genau das ist ein weiterer der Beschwerdepunkte: die steigenden Gesundheitskosten. Einige Rentner können sich keine angemessene private Zusatzversicherung mehr leisten, um die steigenden Arzthonorare und die Verdopplung der Zuzahlungen zu bewältigen.

    Die Gewerkschaften fordern eine sofortige Erhöhung der Renten und Pensionen um 10 %, solidarische Maßnahmen zur Aufwertung niedriger Renten, die erneute Ausstellung von Renten- und Pensionsbescheiden in Papierform sowie den Ausbau der öffentlichen Dienstleistungen im ganzen Land.

    Neun Gewerkschaftsorganisationen sind Initiatoren dieses Aufrufs zur Mobilisierung. Frankreich zählt 18 Millionen Rentner.

  • Die Inflation in Frankreich stieg im Jahr 2023 um durchschnittlich 4.9%

    Die Inflation in Frankreich stieg im Jahr 2023 um durchschnittlich 4.9%

    Das amtliche Statistikinstitut Insee hat am Freitagmorgen die Inflationszahlen für das gesamte Jahr 2023 veröffentlicht. Die Verbraucherpreise in Frankreich stiegen im Durchschnitt um 4,9 %. Das war etwas weniger als im Jahr zuvor.

    Der Anstieg der Verbraucherpreise in Frankreich betrug im Jahresdurchschnitt 2023 genau 4,9%. Das bedeutet eine leichte Verlangsamung der Inflation im Vergleich zum Vorjahr (5,2%), so das amtliche französische Statistikinstitut Insee. Die sinkenden Energiepreise wirkten der Beschleunigung der Lebensmittelpreise entgegen. Im Dezember lag die Inflation im Jahresvergleich bei 3,7%, ein leichter Anstieg gegenüber November (3,5%), was auf die Beschleunigung der Energie- und Dienstleistungspreise zum Jahresende zurückzuführen ist. Das Insee sieht damit seine Schätzungen der vergangenen Wochen bestätigte.

  • Inflation: Französischer Wirtschaftsminister Bruno Le Maire verspricht Preissenkungen bei Lebensmitteln

    Inflation: Französischer Wirtschaftsminister Bruno Le Maire verspricht Preissenkungen bei Lebensmitteln

    „Sie werden bei der Butter, bei den Ölen, bei bestimmten Produkten wie Geflügel, bei bestimmten Fleischsorten Preissenkungen sehen, nicht nur eine Stabilisierung“, versicherte er am Sonntag auf dem Sender France 3. „Ich bin sicher, dass einige Preise sinken werden“. Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire, der am Sonntag, dem 7. Januar, Gast des französischen Fernsehsenders France 3 war, äußerte sich zuversichtlich, dass einige Preise im Lebensmittelbereich im Jahr 2024 spürbar sinken werden. Seiner Meinung nach werden diese Senkungen „sobald die Verhandlungen im Handel beendet sind“, nämlich am 31. Januar, sichtbar werden. „Letztes Jahr, gab es nach den Verhandlungen bis zu 15% Preiserhöhungen. Heute bewegen wir uns eher um die 5%. Das ist immer noch zu viel“, meinte der Minister in der Sendung „Dimanche en politique“. „Meine Verantwortung besteht darin, dafür zu sorgen, dass die Preise bei möglichst vielen Produkten sinken (…) Sie werden bei Butter, bei Ölen, bei bestimmten Pr…

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  • Frankreich: Carrefour bietet eine neuartige Versicherung zur Erhaltung der Kaufkraft an

    Frankreich: Carrefour bietet eine neuartige Versicherung zur Erhaltung der Kaufkraft an

    Die Carrefour-Gruppe führt eine neuartige Versicherung ein, mit der die Versicherten auch dann weiter einkaufen können, wenn besondere Lebensumstände zu einem Kaufkraftverlust führen.

    Für die Unfälle des Lebens gewappnet sein und auch bei einem schweren Schicksalsschlag und damit einem plötzlichen Verlust der Kaufkraft weiter einkaufen können? Dies soll der neue Service, den der Einzelhandelsriese Carrefour in Partnerschaft mit CNP Assurances anbietet, leisten.

    Diese Kaufkraftgarantie, wie der Carrefour die Versicherung nennt, gibt es in mehreren Formeln. Zunächst gibt es die Option „course protect“, für die eine monatliche Gebühr von 2,90 € bis 3,90 € zu entrichten ist. Im Falle einer Arbeitsunfähigkeit oder eines Arbeitsplatzverlustes erhält der Versicherte dann jeden Monat Einkaufsgutscheine in Höhe von 75 bis 150€. Bei schwerer Invalidität oder Verlust der Selbstständigkeit ist ebenfalls eine Entschädigung von 500€ vorgesehen.

    Carrefour bietet ausserdem ein weiteres Deckungssystem an, das zwar teurer ist, aber mehr Entschädigungen bietet, nämlich zwischen 300 und 500 € pro Monat. Es handelt sich um die Optionen „budget protect’“, die 5,90€ bis 8,90€ pro Monat kostet. Diese Versicherung sieht auch eine „Entschädigung von 1000 € im Falle einer schweren Behinderung oder des Verlusts der Selbstständigkeit vor, um bei Schwierigkeiten, die sich auf das Haushaltseinkommen auswirken, einkaufen und seine Ausgaben begleichen zu können“, so der Einzelhändler in seiner Pressemitteilung.

    Diese Versicherungsangebote richten sich an Personen zwischen 18 und 80 Jahren. Berechtigt sind Studierende, Arbeitnehmer im privaten und öffentlichen Sektor, Selbstständige und Rentner.

    Carrefour gibt außerdem an, einen „Inflationsbooster“ in die Garantie eingebaut zu haben. Das heißt, dass die Höhe der Einkaufsgutscheine und der Entschädigungen bis zu 10 % nach oben angepasst wird, wenn die Inflation zwischen dem Jahr der Zeichnung und dem Eintritt des Schadensfalls ansteigt.

  • Katholische Hilfsorganisation Secours Catholique: Armut in Frankreich verschärft sich – insbesondere für Frauen

    Katholische Hilfsorganisation Secours Catholique: Armut in Frankreich verschärft sich – insbesondere für Frauen

    Das mittlere Einkommen der Menschen, die der Verein betreut, lag im Jahr 2022 bei 538 Euro pro Monat, was einem Tagesbudget von 18 Euro für einen Haushalt entspricht.

    Eine alarmierende Situation. Die Armut in Frankreich verschärft sich und Frauen und Kinder sind besonders gefährdet, warnt die Katholische Hilfsorganisation Secours Catholique in ihrem Jahresbericht, der am Dienstag, dem 14. November veröffentlicht wurde. Das Medianeinkommen der von der Organisation betreuten Personen lag im Jahr 2022 bei 538 Euro pro Monat. Die Katholische Nothilfe hat für ihre Studie die die Daten von 49.250 Personen und Haushalten analysiert, die ihr von ihren Begünstigten übermittelt wurden.

    Dieser Betrag entspricht einem Tagesbudget von 18 Euro, um alle Bedürfnisse des jeweiligen Haushalts zu decken. Und dieser Betrag entspricht weniger als der Hälfte der Armutsgrenze, die von der Organisation für das Jahr 2022 auf 1.211 Euro geschätzt wurde. Vor allem die Inflation, die sich besonders auf die Lebensmittel- und Energiepreise ausgewirkt hat, bedeutete für viele Menschen einen Einkommensrückgang um 7,6 %.

    Zur Bekämpfung der Armut empfiehlt die katholische Organisation insbesondere, die sozialen Mindestbeträge an den Mindestlohn zu koppeln und die Nichtinanspruchnahme von Sozialleistungen zu verhindern, indem die sozialen Dienste zugänglicher gemacht werden.

    Prekäre Situation von Frauen nimmt zu
    Laut dem Jahresbericht hat Secours Catholique im vergangenen Jahr in Frankreich eine Million Menschen betreut, die verschiedene Dienstleistungen wie Lebensmittelhilfe oder soziale Begleitung in Anspruch genommen haben. Unter diesen Personen sind Haushalte mit nur einem Erwachsenen überrepräsentiert (75%). Es handelt sich vor allem um alleinerziehende Mütter (25,7 %) und alleinstehende Frauen (20,9 %).

    Viele von ihnen klopfen nach einer Trennung oder Scheidung an die Tür der Organisation. Frauen litten stärker unter der Last von Trennungen in der Ehe und übernähmen allzu oft allein die Verantwortung für die Kinder, so der Verein. Die Armut von Frauen in Frankreich hat in den letzten Jahrzehnten stetig zugenommen, während bis Anfang der 2000er Jahre Männer und Frauen gleichermaßen von Armut betroffen waren, stellt Secours Catholique fest. Frauen machen heute 57,5 % der bedürftigen Menschen aus, mit denen die Organisation zu tun hat, gegenüber 52,6 % im Jahr 1999.

  • Verrückt: Billiger als der lokale Supermarkt – mit dem Flugzeug nach Polen und dort einkaufen…

    Verrückt: Billiger als der lokale Supermarkt – mit dem Flugzeug nach Polen und dort einkaufen…

    Angesichts der hohen Inflation in Großbritannien reiste ein englisches Youtuber-Duo kürzlich mit dem Flugzeug nach Polen, um dort einzukaufen. Trotz der teuren Flugtickets zahlten die beiden Kumpels insgesamt weniger als daheim in Großbritannien.

    Die Inflation bei Lebensmitteln ist nicht nur in Frankreich ein Thema. In Großbritannien sorgte diese Woche ein Youtuber-Duo für Aufsehen, nachdem es gezeigt hatte, dass es billiger ist, nach Polen zu fliegen, um dort einzukaufen, als in den Supermarkt um die Ecke zu gehen.

    In einem Video, das am Mittwoch, dem 1. November, auf Youtube veröffentlicht wurde, sieht man zunächst Josh & Archie, die 1,5 Millionen Abonnenten haben, wie sie in einer Lidl-Filiale in Clapham im Süden Londons zur Kasse gehen. Der Preis, der auf dem Kassenzettel stand, nachdem sie eine Reihe von 135 Produkten gekauft hatten, die in dem von der Regierung erstellten durchschnittlichen Warenkorb enthalten sind, belief sich auf stolze 164,47 Pfund Sterling, das sind 188,77 Euro.

    Für den gleichen Einkauf gab das Duo im polnischen Poznan nur 96,75 Pfund Sterling (111,05 Euro) aus. Zusammen mit den Ryanair-Flugtickets (47 Pfund Sterling, inklusive aufgegebenes Gepäck auf dem Rückflug für einen der beiden) und den Kosten für die Unterkunft für eine Nacht über Couchsurfing (8,55 Pfund Sterling) konnten Josh & Archie am Ende ihrer Reise sogar 11,14 Pfund Sterling einsparen!

    Die beiden jungen Männer wurden von der Zeitung DailyMail zu ihrer verrückten Einkaufstour befragt und erklärten: „Dies ist nicht ernsthaft Vorschlag, wie die Leute Geld sparen können. Vielmehr geht es darum, auf die lächerliche Situation hinzuweisen, in der wir uns angesichts der Entwicklung der Inflation befinden.“

  • Ende der Krise? Inflation verlangsamt sich in Frankreich deutlich auf 4% im Monat Oktober

    Ende der Krise? Inflation verlangsamt sich in Frankreich deutlich auf 4% im Monat Oktober

    Die Inflation in Frankreich verlangsamte sich im Oktober deutlich auf 4% im Jahresvergleich nach 4,9% im September. Dies geht aus den vorläufigen Daten des amtlichen französischen Statistikamts Insee vom Dienstag hervor.

    Ist es ein echter Trend? Die Inflation in Frankreich verlangsamte sich im Oktober auf 4% im Jahresvergleich, nachdem sie im September noch 4,9% betragen hatte. „Wir sind dabei, die Inflationskrise zu überwinden“, freut sich der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire.

    Dieser Rückgang der Inflation sei laut dem französischen Statistikamt Insee auf einen Verlangsamung des Preisanstiegs für Energie, Lebensmittel und in geringerem Maße auch für Fertigwaren im Jahresvergleich zurückzuführen. Die Lebensmittelpreise stiegen im Oktober um 7,7 % gegenüber 9,7 % im September, die Preise für Frischwaren stiegen um 0,8 % gegenüber 4,5 % und die Preise für andere Lebensmittel um 9 % gegenüber 10,6 % im September.

    Die Energiepreise stiegen im Jahresvergleich um 5,2%, im September waren es noch 11,9%. Die Preise für Dienstleistungen scheinen sich dagegen leicht beschleunigt zu haben, sie stiegen um 3,2% nach 2,9% im September.

    Auf Monatssicht seien die Verbraucherpreise in Frankreich im Oktober um 0,1% gestiegen, nach -0,5% im September, so das Insee.

    Die Energiepreise und die Lebensmittelpreise sinken. Der Rückgang des harmonisierten Verbraucherpreisindex, der europäische Vergleiche ermöglicht, wäre mit +4,5% im Oktober nach +5,7% im September ebenfalls sehr deutlich.

    „Es kann kein solides Wachstum geben, wenn wir die Inflation nicht endgültig loswerden: Wir sind dabei, die Inflationskrise zu überwinden, und das ist ein Erfolg der Wirtschaftspolitik der Regierung, die die französischen Haushalte – als einzige unter allen europäischen Ländern – mehrere Monate lang vor zweistelligen Inflationsraten bewahrt hat“, sagte der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire vor Journalisten.

    Ebenfalls am Dienstag meldete das Insee, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Frankreich im dritten Quartal um 0,1% gestiegen sei und damit den Erwartungen entsprochen habe, wobei auch das zweite Quartal leicht auf +0,6% nach oben korrigiert wurde.

  • Gleichstellung von Frauen und Männern: Gewerkschaften rufen in ganz Frankreich zu Demonstrationen auf

    Gleichstellung von Frauen und Männern: Gewerkschaften rufen in ganz Frankreich zu Demonstrationen auf

    Die wichtigsten Gewerkschaften haben für diesen Freitag in ganz Frankreich zu Demonstrationen aufgerufen, um „(die) Gleichstellung von Frauen und Männern, die Erhöhung der Löhne, des Mindestlohns, der Renten, der sozialen Mindestsicherung und der Studienbeihilfen“ zu fordern. „Für die Gleichstellung von Frauen und Männern“: Die französischen Gewerkschaften, die sich mehr als sechs Monate nach dem Kampf gegen die Rentenreform immer noch sehr einig sind, demonstrieren am Freitag, dem 13. Oktober, überall in Frankreich, in der Hoffnung, die Menschen drei Tage vor der großen Sozialkonferenz neu zu mobilisieren. Die Gewerkschaften legen den Schwerpunkt auf die von der Inflation gebeutelte Kaufkraft und fordern „die Gleichstellung von Frauen und Männern, die Erhöhung der Löhne, des Mindestlohns, der Renten, der sozialen Mindestleistungen und der Studienbeihilfen“. Es sind etwa 230 Demonstrationen in den französischen Städten angekündigt, aber die ersten Prognosen lassen nicht auf eine große …

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  • Inflation: Ein neuartiges Projekt wird in Bordeaux gestartet – es soll insbesondere Studenten helfen

    Inflation: Ein neuartiges Projekt wird in Bordeaux gestartet – es soll insbesondere Studenten helfen

    Angesichts der steigenden Preise in den Supermärkten nehmen 150 Jugendliche aus Bordeaux an einem in Frankreich bislang einzigartigen Experiment teil. Es ist ein in Frankreich einzigartiges Experiment, das am Montag, dem 2. Oktober, in Bordeaux startet, um die Verarmung von Studenten zu bekämpfen: 1…

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  • Kaufkraft: ein zentrales Thema für französische Familien

    Kaufkraft: ein zentrales Thema für französische Familien

    Aufgrund der Inflation, unter der auch Frankreich immer noch leidet, ist die Kaufkraft für viele Franzosen ein zentrales Thema.

    Die Kraftstoffpreise sind eines der großen Themen des neuen Schuljahres. Die französischen Autofahrer leiden unter sehr hohen Preisen. Die Kraftstoffpreise schwanken derzeit zwischen 1,95 und 2,02 Euro pro Liter. So viel wie noch nie zuvor. Um dem entgegenzuwirken, kündigte Emmanuel Macron am Sonntag, dem 24. September, staatliche Hilfe für ärmere Haushalte an. Antragsteller, die aus beruflichen Gründen auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, können einen Zuschuss von bis zu 100 Euro für ihre Benzinkosten erhalten, erklärte der französische Präsident.

    Die Inflation bei Lebensmitteln bleibt trotz einer Verlangsamung hoch.
    Die Inflation der Lebensmittelpreise lag laut der Verbraucherorganisation UFC-Que Choisir im September bei 15 %. Auch dazu machte Emmanuel Macron gestern Ankündigungen. Sie betreffen die Beschleunigung der Verhandlungen zwischen Lieferanten und Einzelhandelsketten, um den Preisanstieg zu begrenzen. Diese Maßnahmen sind in einem neuen Gesetzentwurf verankert, der am Mittwoch, den 27. September im Ministerrat vorgestellt werden soll.