Kategorie: Wirtschaft

  • Airbus liefert im November 58 Flugzeuge aus und kommt dem Ziel von 600 Flugzeugen in 2021 näher

    Airbus liefert im November 58 Flugzeuge aus und kommt dem Ziel von 600 Flugzeugen in 2021 näher

    Airbus hat seine Auslieferungen mit 58 Flugzeugenim November weiter beschleunigt. Der Luftfahrtkonzern strebt das Ziel von 600 Auslieferungen im Jahr 2021 an.

    Airbus gab im November Vollgas und lieferte 58 Flugzeuge an 34 Fluggesellschaften aus. Dies entspricht einem Anstieg von 61% im Vergleich zum Oktober, als nur 36 Flugzeuge an Kunden übergeben wurden. Ausgeliefert wurden vor allem Flugzeuge der A320-Familie (44 Flugzeuge), sieben Regionalflugzeuge des Typs A220, fünf Langstreckenflugzeuge des Typs A330 und zwei A350.

    82 Flugzeuge sollen im Dezember ausgeliefert werden, um bis 2021 600 Auslieferungen zu erreichen.
    Seit Anfang des Jahres hat Airbus bereits 518 Flugzeuge an 80 Fluggesellschaften weltweit ausgeliefert und will sein Ziel von 600 Auslieferungen bis zum 31. Dezember 2021 erreichen. Das bedeutet, dass im Dezember noch 82 Flugzeuge ausgeliefert werden müssen. Auch wenn die Techniker in den Montagehallen an diese Jahresend-Rallye gewöhnt sind, scheint das Ziel ehrgeizig zu sein. Um die 600 Flugzeuge zu erreichen, werden alle Montagelinien mobilisiert: Toulouse, Hamburg, Mobile in den USA, Tianjin in China und Mirabel in Kanada.

    318 Bestellungen im November
    Dank der Luftfahrtmesse in Dubai konnte der November mit 318 Aufträgen eine sehr gute Bilanz vorweisen. Besonders erwähnenswert ist die Mega-Bestellung von 255 zusätzlichen A321 NEO für das Konsortium Indigo Partners, das mehrere Airlines (Wizz Air, Frontier, Volaris und Jet SMART) vereint. Darüber hinaus bestätigte ITA, die neue Alitalia, den Kauf von zehn A330-900. Seit Jahresbeginn hat Airbus 610 neue Aufträge erhalten, denen 242 Stornierungen gegenüberstehen, so dass sich die Nettoaufträge auf 368 Flugzeuge belaufen.

  • Weihnachten: Traditionelle Leckerbissen für die Feiertage von Inflation betroffen

    Weihnachten: Traditionelle Leckerbissen für die Feiertage von Inflation betroffen

    Wie hoch wird die Rechnung für das Weihnachts- und Silvestermenü ausfallen? Die Preise für Lebensmittel steigen und die Grosshändler machen sich Sorgen. Stopfleber, Trüffel, Schalentiere… Produkte, deren Preise in die Höhe schnellen. Die Inflation beunruhigt immer mehr Großhändler, insbesondere im…

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  • Covid-19: Regierung fordert die Unternehmen zur Telearbeit auf

    Covid-19: Regierung fordert die Unternehmen zur Telearbeit auf

    Die Regierung fordert die Unternehmen auf, Angestellte an zwei oder drei Tagen pro Woche ins Home-Office zu schicken. Im Oktober 2021 arbeiteten etwa 20% der Beschäftigten an mindestens einem Tag pro Woche im Home-Office. Ein geringerer Prozentsatz als die im April 2021 ermittelten 28%. Derzeit sind nur etwa 6% der Beschäftigten im Privatsektor vollständig in Telearbeit. Angesichts der fünften Welle von Covid-19 fordert die Regierung von Jean Castex die Unternehmen zu zwei bis drei Tagen Telearbeit pro Woche auf, wenn es der jeweilige Arbeitsplatz erlaubt. Mehr Kontrollen von der Regierung angekündigt „Im Moment setzt die Regierung auf das Verantwortungsbewusstsein der Unternehmer. Telearbeit ist nicht obligatorisch, sondern dringend angeraten“, erklärte die Journalistin von France Télévisions, Anne Sylvain, am Dienstag, 7. Dezember. Es wird erwartet, dass Jean Castex nächste Woche eine Bestandsaufnahme machen wird und bereit ist, härtere Maßnahmen zu ergreifen, wenn die Unternehmen ni…

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  • Covid-19: Vier Wochen Zwangsschließung für Diskotheken

    Covid-19: Vier Wochen Zwangsschließung für Diskotheken

    Die Restaurant- und Cafébesitzer befürchteten, dass sie auch wieder schließen oder Kundenbegrenzungen einführen müssten. Letztendlich sind es nur die Diskotheken, die ab Freitag, dem 10. Dezember, wieder für vier Wochen schließen müssen. Der Premierminister versicherte, dass die Branche finanziell unterstützt werde. Die Tanzflächen werden erneut leer bleiben. Laut der Regierung ermöglichen Diskotheken nicht genug Abstand zwischen den Kunden. Eine Entscheidung, die von den Nachtclubbesitzern als zu radikal angesehen wird. „Wieder einmal zielt man auf die Diskotheken, die 1.200 Lokale in Frankreich ausmachen, in der Hoffnung, dass die Jugendlichen aufhören werden zu feiern. Das ist scheinheilig“, beklagt Thierry Fontaine, Präsident des Berufs- und Industrieverbands des Hotelgewerbes im Departement Rhône gegnüber France 2. Entschädigungen geplant Die Regierung hat zugesagt, Diskotheken und andere Branchen, die von der Schliessungsmassnahme betroffen sind, zu entschädigen. Bei Restaurantbe…

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  • Weihnachten: Spediteure sehen sich vor einem starken Paket-Aufkommen

    Weihnachten: Spediteure sehen sich vor einem starken Paket-Aufkommen

    Wie im letzten Jahr dürften die Weihnachtseinkäufe auch 2021 aufgrund der Bedrohung durch die fünfte Welle der Covid-Epidemie massiv über das Internet abgewickelt werden. Internethändler und Spediteure rechnen damit, dass sie neue Rekorde bei der Beförderung von Paketen aufstellen werden. 

    Im vergangenen Jahr hat die französische Post historische Zahlen bei der Paketzustellung verzeichnet, mit einem exponentiellen Anstieg in den Monaten November und Dezember und Spitzenwerten von über vier Millionen Paketen an einem einzigen Tag. Die Post hat dadurch einen Anstieg der Aktivitäten zwischen 20 und 25% im Jahr 2020 verzeichnet. La Poste erwartet 2021 ein ähnlich intensives Weihnachtsfest.

    „La Poste plant, erneut sehr starke Volumina zu bewältigen: zwischen 100 und 120 Millionen Colissimo (Postpakete) im November und Dezember 2021. Zwischen 2 und 3 Millionen Pakete sollen täglich zugestellt werden, mit einer erwarteten Spitze von 4 Millionen Mitte Dezember“, teilte der Konzern Anfang November mit. Die Post hat in den letzten Jahren massiv investiert hat, um die Nachfrage zu bewältigen. „Die fünf ultramodernen Paketsortierplattformen, die kürzlich in Frankreich eröffnet wurden (La Buissière in 38, Douvrin in 62, Le Thillay in 95, Les Arcs sur Argens in 83, Montereau-sur-le-Jard in 77), ermöglichen es, die Sortierkapazität von Colissimo um 900.000 Pakete pro Tag zu erhöhen. Unter diesen Colissimo-Plattformen kann die größte Frankreichs, die im April dieses Jahres in Montereau-sur-le-Jard eröffnet wurde, bis zu 40.000 Pakete pro Stunde verarbeiten“, so die Gruppe.

    Auch DHL Express, der führende internationale Expressdienstleister, plant, im Dezember mehr als 290.000 Pakete in Frankreich zu befördern, was einem Anstieg von +7% gegenüber Dezember 2020 entspricht. DHL France nutzt größere Flugzeuge, um die Nachfrage zu befriedigen.

    „Wir liefern jedes Jahr mehr Pakete an Privatpersonen aus, da der E-Commerce boomt und sein Wachstum mit der Covid-Krise einen phänomenalen Sprung gemacht hat. Die breite Öffentlichkeit hat sich inzwischen daran gewöhnt, im Internet einzukaufen, und das Phänomen wird weiter zunehmen. Bei DHL Express Frankreich haben wir 2019 38 % unserer Pakete an Privatpersonen ausgeliefert. Dieser Wert liegt nun bei 45% und wir schätzen, dass er bis 2025 auf 55% – 60% ansteigen wird“, betonte Philippe Prétat, CEO von DHL Express France.

    Mehr Pakete, die so schnell wie möglich zuzustellen sind, erhöhen das Tempo und den Stress der Zusteller in Frankreich und für die rund 1,5 Millionen Beschäftigten in der Logistik- und Transportbranche verschlechtern sich die Arbeitsbedingungen.

    Schließlich hat die Vervielfachung der Lieferungen auch einen ökologischen Preis: Je kürzer die Lieferzeiten werden, desto höher ist der CO2-Ausstoß. Um den Kampf um die letzte Meile grüner zu gestalten, werden bereits Drohnen und Roboter geprobt.

    Lesen Sie auch: Frankreich will die kostenlose Lieferung von Online-Einkäufen wegen zu hoher Umweltbelastung verbieten

  • Mautgebühren, Grundsteuer, Mindestlohn… Was sich 2022 ändern wird

    Mautgebühren, Grundsteuer, Mindestlohn… Was sich 2022 ändern wird

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    Mit dem bevorstehenden Jahreswechsel treten einige Veränderungen in Kraft, die sich auf das Portemonnaie der Franzosen auswirken werden.

    Das neue Jahr steht vor der Tür … und mit ihm einige schlechte und gute Nachrichten für den Geldbeutel der Franzosen.

    Mautgebühren für Autobahnen: +2%
    Die Gebühren für die wichtigsten Autobahnnetze sollen am 1. Februar 2022 um durchschnittlich 2% steigen. Das Netz der Autoroutes du Sud de la France wird seine Tarife voraussichtlich um 2,19% und APRR um 2,05% erhöhen, so die von den Autobahngesellschaften veröffentlichten Zahlen.

    Die Regierung muss die neuen Tarife noch formell genehmigen. Die Verträge zwischen den Autobahngesellschaften und dem Staat sehen eine automatische Erhöhung der Mautsätze jedes Jahr am 1. Februar vor, die in ihrer Höhe insbesondere von der Inflation und den Baustellen auf dem Netz abhängig ist.

    Lesen Sie auch: Autobahnen in Frankreich: Gebühren sollen ab 1. Februar um durchschnittlich 2% steigen

    Grundsteuer: +3,4%
    Nach ersten Schätzungen des Statistik-Instituts Insee wird die Grundsteuer für das Jahr 2022 voraussichtlich um 3,4% steigen. Laut dem Wirtschaftsmagazin Capital handelt es sich dabei um den „stärksten Anstieg seit Beginn des Jahrhunderts“. Dieser Anstieg dürfte sich auch auf andere Steuern auswirken, die den Katastermietwert in ihre Berechnung mit einbeziehen. Dies betrifft insbesondere die Müllgebühren.

    Lesen Sie auch: Steuern: Der Fiskus will mit Google nicht angemeldete Gebäude und Schwimmbäder aufspüren

    Preis der Briefmarke: + 8 Cent
    Die Preise für Postwertzeichen für Privatpersonen steigen ab dem 1. Januar 2022. Der Preis für die grüne Briefmarke (Brief, der innerhalb von 48 Stunden zugestellt wird) steigt von 1,08 € auf 1,16 €, der Preis für die rote Briefmarke (Prioritätsbrief, der innerhalb von 24 Stunden zugestellt wird) wird von 1,28 € auf 1,43 € angehoben.

    Mindestlohn: mindestens +0,6%
    Die automatische Erhöhung des Mindestlohns zum 1. Januar 2022 dürfte laut dem vor jeder Erhöhung konsultierten Panel von Wirtschaftswissenschaftlern 0,5 bis 0,6 % betragen. der Mindestlohn würde somit auf 1.597,41 bzw. 1.599 Euro brutto im Jahr 2022 festgelegt werden. Angesichts der vorläufigen Inflationsschätzung für November (2,8 % auf ein Jahr gerechnet), die vor einigen Tagen vom Statistikamt Insee veröffentlicht wurde, erklärte Arbeitsministerin Elisabeth Borne im Sender BFM Business jedoch, sie erwarte eine Erhöhung des Mindestlohns (Smic) „über die von den Experten angekündigten 0,6 % hinaus“.

    Angesichts des derzeitigen Arbeitskräftemangels werden viele Branchen zu Beginn des Jahres 2022 von sich aus Lohnerhöhungen vornehmen, erwartet der Arbeitgeberverband.

    Grundrente: +1,1%
    Die Renten werden am 1. Januar 2022 um 1,1 % steigen. Diese Erhöhung um 1,1 % wurde nach einer Formel berechnet, die dem Verhältnis zwischen der Entwicklung des Verbraucherpreisindexes von November 2019 bis Oktober 2020 und der von November 2020 bis Oktober 2021 entspricht.

    Sparbuch A: +0,2 Punkte?
    Der auf eine Obergrenze von 0,5% beschränkte Zinssatz des Sparbuchs A könnte am 1. Februar nächsten Jahres steigen, abhängig von den Verbraucherpreisen der nächsten zwei Monate, meldet die Zeitschrift Capital. Da die Inflation laut Insee-Daten von +1,4% im Juni auf +2,6% im Oktober gestiegen ist, könnte der Zinssatz des Sparbuchs A also auf 0,6% oder 0,8% festgelegt werden.

  • Vereinigte Emirate kaufen 80 Rafale-Flugzeuge und 12 Caracal-Hubschrauber von Frankreich

    Vereinigte Emirate kaufen 80 Rafale-Flugzeuge und 12 Caracal-Hubschrauber von Frankreich

    Frankreich und die Vereinigten Arabischen Emirate haben am Freitag bekannt gegeben, dass Frankreich 80 Rafale-Flugzeuge und 12 Caracal-Hubschrauber liefern wird. Die Vereinigten Arabischen Emirate unterzeichneten am Freitag anlässlich des Besuchs des französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Dubai ein Abkommen über den Kauf von 80 Rafale-Kampfflugzeugen, die von der französischen Dassault Aviation Group gebaut werden, wie der Elysée-Palast mitteilte. Dieser Auftrag ist der größte international erzielte Auftrag für das Kampfflugzeug seit seiner Indienststellung im Jahr 2004. „Neben der Präsenz von drei französischen Militärstützpunkten auf emiratischem Territorium schlägt sich das gegenseitige Vertrauen zwischen Frankreich und den Emiraten in der Beschaffung von 80 Rafale-Flugzeugen, 12 Caracal-Hubschraubern und zugehörigen Komponenten nieder. Dies ist ein wichtiger Erfolg der strategischen Partnerschaft zwischen den beiden Ländern“, erklärte die französische Präsidentschaft in einer…

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  • Autobahnen in Frankreich: Gebühren sollen ab 1. Februar um durchschnittlich 2% steigen

    Autobahnen in Frankreich: Gebühren sollen ab 1. Februar um durchschnittlich 2% steigen

    Die Regierung muss die neuen Tarife noch formell genehmigen. Jedes Jahr im Februar werden die Tarife für die Nutzung der französischen Autobahnen erhöht, abhängig von der Inflation und den Baustellen auf den Autobahnen.

    Die Tarife der wichtigsten Autobahnstrecken sollen am 1. Februar 2022 um durchschnittlich 2% steigen, nachdem sie Anfang 2021 um 0,44% erhöht wurden. Dies geht aus Zahlen des Verkehrsministeriums hervor, die am Donnerstag, 2. Dezember bekannt wurden. Das ASF-Netz wird seine Tarife voraussichtlich um 2,19% und APRR um 2,05% erhöhen, Zahlen, die am Freitag dem Ausschuss der Nutzer des Straßennetzes vorgelegt werden sollen.

    Die Regierung muss die neuen Tarife noch formell genehmigen. Die Verträge zwischen den Autobahngesellschaften und dem Staat sehen eine automatische Erhöhung der Mautsätze jedes Jahr am 1. Februar vor, die insbesondere von der Inflation und den Baustellen auf den Strecken abhängig ist.

    Anfang 2019, mitten in den Protesten der „Gelbwesten“, hatte die Regierung von den Autobahngesellschaften eine Senkung der Tarife für regelmäßige Fahrten um 30% gefordert und nach „intensiven Gesprächen“ auch erhalten. Eine Senkung für alle gab es nicht. Die Idee, die Mautgebühren einzufrieren, wie es die ehemalige Umweltministerin Ségolène Royal 2015 beschlossen hatte, hat die Regierung damals verworfen, weil dies später dann hätte nachgeholt werden müssen und zu auffälligeren Erhöhungen geführt hätte.

  • Frankreichs Wirtschaftswachstum 2021 stärker als erwartet

    Frankreichs Wirtschaftswachstum 2021 stärker als erwartet

    Das Wachstum in Frankreich wurde durch die Covid-19-Krise nicht dauerhaft beeinträchtigt, im Gegenteil, die Zahlen für das letzte Quartal sind ermutigend.

    Die Zahlen zum Wirtschaftswachstum sind in Frankreich seit einigen Wochen durchaus ermutigend. Nach einem steilen Absturz im Jahr 2020 nach Beginn der Covid-19-Krise ist der Wiederanstieg der französischen Wirtschaft ebenso spektakulär. Der Wachstumsanstieg liegt bei 6,8%. Das französische BIP wird im Laufe des Jahres 2022 voraussichtlich auch um 6,8% steigen. Die französische Wirtschaft kam dank verschiedener unterstützender staatlicher Maßnahmen recht schnell wieder in Schwung.

    Aber nicht alles ist positiv, einige Indikatoren sind eher negativ. Im Laufe des Jahres stieg etwa der Verbraucherpreisindex um 2,8%. Der Anstieg ist insbesondere auf den Anstieg der Energiepreise in den letzten Monaten zurückzuführen. Gas, Strom und Öl – diese Preise sind innerhalb von zwölf Monaten sprunghaft angestiegen. Das ist jedoch nicht unbedingt alarmierend, wenn man die Situation in Frankreich mit den Inflationszahlen in anderen europäischen Ländern vergleicht. In Deutschland zum Beispiel liegt die Inflation bei 6% und in Belgien sogar bei 7%.

    Lesen Sie auch: Hinter der Krise versteckt sich ein Wachstum von über 6%

  • Automobil: Autoverkäufe sinken den sechsten Monat in Folge

    Automobil: Autoverkäufe sinken den sechsten Monat in Folge

    Die Autoverkäufe in Frankreich sind den sechsten Monat in Folge zurückgegangen, um -3,2 % im Jahresvergleich. Ein Grund dafür ist der Mangel an bestimmten elektronischen Teilen. Nur für die asiatischen Hersteller sah es besser aus.

    Wer sich hinter das Steuer eines Neuwagens setzen möchte, muss Geduld haben, denn die Lieferzeiten werden immer länger. Je mehr Ausstattung, desto größer ist die Gefahr, dass man viele Monate warten muss: bis zu einem Jahr für ein Spitzenmodell. Der Grund dafür sind bestimmte Bauteile, um die sich die Hersteller reißen.

    Die Nachfrage ist so groß, dass einige Fabriken – in Flins (Yvelines) bei Renault oder Poissy (Yvelines) bei Peugeot – immer wieder gezwungen sind, die Produktion ihrer Fahrzeuge für mehrere Tage zu stoppen, was die Auslieferung entsprechend verzögert. Für einen Peugeot 3008 zum Beispiel muss man mit einer Wartezeit von etwa sechs Monaten rechnen. Für sein koreanisches Pendant, den Hyundai Tucson, nur drei Monate. Für den koreanischen Hersteller sind die Fristen kürzer, da die Hersteller der wichtigen elektronischen Komponenten näher an seinen Fabriken liegen. Einige Experten gehen davon aus, dass die Halbleiterkrise die Lieferzeiten bis 2023 weiter verlängern wird.