Kategorie: Wirtschaft

  • Covid-19: Selbsttests ab sofort auch in großen Supermärkten erhältlich

    Covid-19: Selbsttests ab sofort auch in großen Supermärkten erhältlich

    Als Reaktion auf einen Engpass in den Apotheken werden seit Mittwoch, dem 29. Dezember, Selbsttests auch in großen Supermärkten verkauft. Die meisten Kunden sind beruhigt, dass sie sich noch vor Silvester testen können. Kaum zugelassen sind sie schon in den Regalen. In einem Hypermarkt in der Region Île-de-France wurden die Selbsttests am Mittwochnachmittag, 29. Dezember, mit Spannung erwartet. Eine Kundin versicherte vor der Kamera von France 3, sie sei dafür „extra ins Einkaufszentrum gekommen“. Eine Packung mit fünf Tests kostet im Supermarkt 9,75 Euro, während sie in der Apotheke 20 bis 25 Euro kostet. Lesen Sie auch: Selbsttests dürfen bis zum 31. Januar auch in Supermärkten verkauft werden Nur 92% GenauigkeitFür die großen Einzelhandelsketten ist das ein Sieg. Sie kämpften seit Wochen, um sich gegen das Monopol der Apotheken durchzusetzen. Die Apotheker wiederum warnten davor, dass in den Supermärkten keine  adäquate Beratung stattfinden könne. „Der Selbsttest ist so einfach zu b…

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  • Covid-19: Diskotheken bleiben nach dem 3. Januar drei weitere Wochen geschlossen

    Covid-19: Diskotheken bleiben nach dem 3. Januar drei weitere Wochen geschlossen

    „Hélas non“, die Diskotheken werden am 6. Januar nicht wieder öffnen, kündigte Jean-Baptiste Lemoyne, beigeordneter Minister für Tourismus, im Sender France Inter an. Die Diskotheken werden noch mindestens „drei Wochen ab dem 3. Januar“ geschlossen sein, da Frankreich derzeit eine große Ansteckungswelle erlebt, die vor allem auf die Omikron-Variante zurückzuführen ist. Rund 1.600 Diskotheken und Clubs sind in Frankreich seit dem 10. Dezember geschlossen. Gestern fand ein erstes Beratungstreffen zwischen Vertretern der Branche und dem Wirtschaftsministerium statt. „Wir sind an der Arbeit, um die richtigen Lösungen zu finden und um sie zu begleiten“ und die finanziellen Einbußen auszugleichen, ergänzte der stellvertretende Minister. Das Risiko der Omikron-Variante bleibt sehr hoch. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betont in ihrem jüngsten Wochenbericht die höhere Ansteckunsfähigkeit der Omikron-Variante gegenüber der Delta-Variante „mit einer Verdopplungsrate von zwei bis drei Tage…

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  • Covid-19: Angesichts von Omikron kommt die Pflicht zur Telearbeit

    Covid-19: Angesichts von Omikron kommt die Pflicht zur Telearbeit

    Nachdem die Regierung die Unternehmen zunächst dazu angehalten hatte, mehrere Tage pro Woche Telearbeit einzurichten, hat sie nun beschlossen, härtere Regeln anzuwenden. Angesichts der ansteckenden Omikron-Variante müssen die Unternehmen ihre Angestellten jetzt drei Wochen lang drei Tage wöchentlich ins Home-Office schicken. Mindestens. Seit dem Ausbruch der fünften Welle der Covid-19-Epidemie hatte die Regierung die Unternehmen immer wieder dazu angehalten, so weit wie möglich auf Telearbeit zurückzugreifen – deren gesundheitliche Wirksamkeit weitgehend nachgewiesen ist -, ohne jedoch bis zu einer Verpflichtung zu gehen. Doch angesichts der sich blitzartig verbreitenden Omikron-Variante und der Aussicht, dass die Wirtschaftstätigkeit des Landes durch Krankheitsausfälle zum Erliegen kommen könnte, sieht das jetzt anders aus. „Ab dem Beginn des neuen Jahres und für eine Dauer von drei Wochen wird der Einsatz von Telearbeit obligatorisch“, kündigte Premierminister Jean Castex am Montagab…

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  • Bars-Restaurants: Trinken und Essen im Stehen ab kommenden Montag verboten

    Bars-Restaurants: Trinken und Essen im Stehen ab kommenden Montag verboten

    Keine geschlossenen Restaurants, aber an der Bar oder im Café ist das Trinken und Essen im Stehen ab Montag, dem 3. Januar, für drei Wochen verboten. Wie wird die Nachricht von den Betroffenen aufgenommen? Die „Bar des Vedettes“ in Toulouse (Haute-Garonne) ist eine Institution in der Grossmarkthalle. Man kommt morgens beim Einkaufen hierher, um seinen Kaffee an der Theke zu trinken. Ein Moment der Entspannung, der aufgrund der neuen Gesundheitsbeschränkungen bald verboten sein wird, und der die Kunden spaltet. „Man muss versuchen, damit klarzukommen…“. „Ob man draußen steht oder sitzt, ist doch egal“, wirft ein anderer ein. France 3 berichtet. Weniger Geselligkeit Alain Pignol, Mitbetreiber der „Bar des Vedettes“, macht allerdings aus seiner Sorge keinen Hehl: „Draußen ist es kalt und die Leute waren es gewohnt, in den Markt zu gehen und dort einen Kaffee zu trinken. Es könnte problematisch sein, auf den Komfort zu verzichten, die Leute an der Bar zu empfangen“, sagt er gegenüber Fr…

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  • Finistère: Austernzüchter entdecken eine Auster mit einem Rekordgewicht von 2,22 kg

    Finistère: Austernzüchter entdecken eine Auster mit einem Rekordgewicht von 2,22 kg

    Mitte Dezember erntete der Austernzüchter Gireg Berder in seinem Austernpark in Carantec (Finistère) eine 2,22 kg schwere Auster. Ein Fund, der den bisherigen Rekord noch um einige Gramm übertrifft.

    Der Austern-Betrieb Les Huîtres de Pen Al Lann in Carantec im Finistère hat vor wenigen Tagen eine riesige, 2,22 kg schwere Auster geerntet, berichtet Ouest-France. Ein Rekordgewicht: Sie übertrifft den vorherigen Fund vom Oktober 2020, der ebenfalls in Carantec, aber in einem anderen Betrieb gemacht wurde, um einige Gramm.

    Lesen Sie auch: Eine aussergewöhnliche Auster von 2,2 kg in der Bretagne entdeckt – Weltrekord?

    Eine „vergessene“ Auster
    Laut Gireg Berder, dem Chef des Austernparks, in dem die Riesenauster gefunden wurde, ist sie 26,5 Zentimeter lang, 13 Zentimeter breit und 10 Zentimeter dick. „Diese Auster wurde in einer Ecke des Parks gefunden, in der wir 2006 gesät hatten. Wir haben diese Stelle seit Jahren nicht mehr bearbeitet.“ Die Auster wurde also 15 Jahre lang im Sand „vergessen“.

    Um sie zu öffnen, wird man wohl mit „Hammer und Meißel“ rangehen müssen. Denn selbst in dieser Größe ist die Auster essbar, bestätigt der Austernzüchter. Sie wurde übrigens an einen Kunden des Betriebs verkauft.

  • Covid-19: Elisabeth Borne fordert 3 bis 4 Tage Home Office für alle Angestellten

    Covid-19: Elisabeth Borne fordert 3 bis 4 Tage Home Office für alle Angestellten

    Arbeitsministerin Elisabeth Borne war am Mittwoch, 22. Dezember, zu Gast beim Radiosender Europe 1 und forderte, dass die Telearbeit „beschleunigt“ werden müsse. „Ich fordere die Unternehmen auf, sich jetzt schon darauf vorzubereiten, die Telearbeit zu Beginn des neuen Jahres noch zu verstärken“, sagte die Ministerin. Arbeitsministerin Elisabeth Borne hat am Mittwoch, 22. Dezember, die französischen Unternehmen dazu aufgerufen, angesichts der derzeitigen  Covid-19-Welle den Einsatz von Telearbeit zu „beschleunigen“ und forderte sie auf, drei bis vier Tage Home Office für ihre Angestellten pro Woche zu erreichen. „Es ist klar, dass man angesichts der Situation die Telearbeit beschleunigen, verstärken muss (…). Ich fordere die Unternehmen auf, sich schon jetzt darauf vorzubereiten, die Telearbeit zu Beginn des neuen Schuljahres, also ab 3. Januar, mit einer Zielvorgabe von mindestens drei Tagen oder sogar vier Tagen für die Stellen, die dies erlauben, zu planen“, sagte die Ministerin a…

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  • Covid-19: Wird der Gesundheitspass bald Pflicht am Arbeitsplatz?

    Covid-19: Wird der Gesundheitspass bald Pflicht am Arbeitsplatz?

    Während in Frankreich bereits die fünfte Welle tobt und eine sechste befürchtet wird, setzt die regierung die Nichtgeimpften weiter unter Druck und erwägt, den Gesundheitspass nun auch am Arbeitsplatz vorzuschreiben. Eine Maßnahme, die nicht nur auf Zustimmung stösst. Den Gesundheitspass zeigen, um arbeiten zu dürfen. Auf einer Baustelle in der Nähe von Paris sind die meisten Arbeiter auf diese Möglichkeit vorbereitet. Für die wenigen, die nicht geimpft sind, ist die Situation jedoch komplizierter. Die Aussicht, fast jeden Tag einen Test machen zu müssen, soll sie von der Impfung überzeugen. Kopfzerbrechen bereitet bei den Arbeitgebern vor allem der Organisation, denn wer kontrolliert, verliert Zeit. Arbeitszeiten werden nicht mehr eingehalten werden können, wenn viele Arbeiter morgens vor Beginn der Arbeit kontrolliert werden müssen, das jedenfalls befürchten die Arbeitgeber. 25 Millionen Arbeitnehmer sind betroffen Eine entsprechende Beschlussvorlage liegt aber jetzt tatsächlich auf …

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  • Vogelgrippe: Im Departement Gers werden Enten von sieben Höfen präventiv getötet

    Vogelgrippe: Im Departement Gers werden Enten von sieben Höfen präventiv getötet

    Im Departement Gers wurden drastische Maßnahmen rund um eine Farm in Manciet ergriffen, wo am 16. Dezember ein Fall von Vogelgrippe festgestellt wurde.

    Nachdem am 16. Dezember in einer Entenfarm im Departement Gers ein H5N1-Ausbruch festgestellt worden war, gab die Präfektur am Montag bekannt, dass sie die präventive Tötung des Geflügels auf sieben weiteren Farmen im Departement angeordnet hat.

    Die Entenfarm in der Gemeinde Manciet wurde „entvölkert und desinfiziert“ und die präventive Schlachtung der Enten auf zwei weiteren Höfen im Gers, die epidemiologisch mit dem Ausbruch in Verbindung stehen, wurde eingeleitet. Die Notschlachtung „wird ebenfalls durchgeführt werden“ auf fünf weiteren Höfen in einem Umkreis von drei Kilometern, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

    Die Präfektur erklärte, dass „das Ziel darin besteht, die Verbreitung des hoch pathogenen Virus“ zu begrenzen, und erinnerte daran, dass „eine Schutzzone (3 km) und eine Überwachungszone (10 km) um den ersten Ausbruch herum eingerichtet wurden“ und „der Transport von Geflügel in diesen Zonen, in denen strenge Gesundheitsmaßnahmen eingehalten werden müssen, verboten ist“. Der Ausbruch der Vogelgrippe in Manciet ist nach sieben Ausbrüchen im Departement Nord bereits der achte in Frankreich.

    In Frankreich gibt es etwa 20.000 Farmen, auf denen Geflügel für Fleisch, Eier oder Stopfleber gezüchtet wird, wobei der Südwesten Frankreichs das Hauptproduktionsgebiet ist. Die Vogelgrippeviren werden durch Zugvögel in Europa verbreitet. Nach Angaben des französischen Landwirtschaftsministeriums sind derzeit 29 Länder auf dem gesamten europäischen Kontinent betroffen. Es gibt fast 400 Ausbrüche in landwirtschaftlichen Betrieben und 700 Fälle bei Wildtieren.

    Lesen Sie auch: Vogelgrippe: Ausbruch in einem Betrieb in Nordfrankreich entdeckt

  • Französische Wirtschaft soll weiter wachsen, auch wenn neue Beschränkungen eingeführt werden

    Französische Wirtschaft soll weiter wachsen, auch wenn neue Beschränkungen eingeführt werden

    Die französische Zentralbank erklärte am Sonntag, dass die zweitgrößte Volkswirtschaft der EU sich auch angesichts der Omikron-Variante stabil entwickle, und sagte für die kommenden Jahre ein stetiges Wachstum voraus, selbst wenn der Gesellschaft neue Covid-19-Beschränkungen auferlegt würden.

    Die Coronavirus-Krise „hat keine Narben in Bezug auf das Produktionsniveau und das Produktionspotenzial hinterlassen“, sagte Olivier Garnier, Generaldirektor der Bank von Frankreich, am Sonntag vor Reportern in Paris. Die Ökonomen der Zentralbank gehen davon aus, dass die französische Wirtschaftsleistung im nächsten Jahr um 3,6 Prozent wachsen wird. Das liegt leicht unter den vorherigen Prognosen, 2023 soll sie um 2,2 Prozent wachsen, was leicht über den bisherigen Prognosen liegt.

    Lesen Sie auch: Frankreichs Wirtschaftswachstum 2021 stärker als erwartet

    Das Wachstum im Jahr 2022 soll durch die wiederauflebende Inlandsnachfrage angeheizt werden, da die Haushalte Ersparnisse, die sie während der Pandemie realisierten, ausgeben werden und Unternehmen  wieder investieren werden.

    Bis zum Jahr 2024 wird erwartet, dass Frankreich zu dem Rhythmus zurückkehrt, den seine Wirtschaft vor der Pandemie hatte, mit einem jährlichen Wachstum von etwa 1,4 Prozent, so die französische Zentralbank – allerdings bei niedrigerer Arbeitslosigkeit und höheren Löhnen. Für den Fall, dass neue Massnahmen eingeführt werden müssten, um die Ausbreitung der Omikron-Variante zu verlangsamen, prognostizierte die Zentralbank für 2022 ein etwas langsameres Wachstum, aber dafür einen Aufholeffekt im Jahr 2023.

    Die großen Zentralbanken stehen weltweit vor der Frage, ob sie zur Kontrolle der steigenden Inflation die Zinssätze anheben sollen. Die Bank von Frankreich erwartet, dass die Inflation im nächsten Jahr noch relativ hoch bleibt, bevor sie im Jahr 2023 wieder zurückgeht.

  • Covid-19: Gesundheitspass bald Pflicht am Arbeitsplatz?

    Covid-19: Gesundheitspass bald Pflicht am Arbeitsplatz?

    Anders als in den Niederlanden wird es in Frankreich während der Weihnachtsfeiertage und des Jahreswechsels keinen Lockdown geben. Es stellt sich jedoch eine Frage: Wird ein Gesundheitspass benötigt, um in den nächsten Wochen zur Arbeit gehen zu können? Wird es nötig sein, den Gesundheitspass zu zeigen, um an den Arbeitsplatz gehen zu dürfen, wie man es bereits im Kino tun muss? Die Regierung prüft die Idee, Arbeitgeber zu verpflichten, die Gültigkeit der Gesundheitspässe ihrer Arbeitnehmer zu überprüfen. Für die Franzosen, die France 3 auf einem Markt in der Nähe von Paris befragt hat, wäre die Einführung dieser Maßnahme schwierig. „Man kann das der Berufswelt nicht aufzwingen“, sagt ein Passant vor der Kamera. Nur etwa 40% der Franzosen könnten im Home Office arbeitenEin Stück weiter, in einer Brasserie, ist der Gesundheitspass für Arbeitnehmer bereits seit dem 30. August Pflicht. Vier Monate später ziehen sie hier eine eher positive Bilanz. „Wir haben nur einen Mitarbeiter verloren,…

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