Kategorie: Wirtschaft

  • Die Agentur für nukleare Sicherheit warnt vor einer „beispiellosen Anfälligkeit“

    Die Agentur für nukleare Sicherheit warnt vor einer „beispiellosen Anfälligkeit“

    Laut dem Vorsitzenden der französischen Behörde für nukleare Sicherheit (ASN), Bernard Doroszczuk, betrifft diese Anfälligkeit sowohl die Produktion als auch die Wiederaufbereitung von Kernbrennstoffen. Er verweist auf die Notwendigkeit, mehr „vorausschauend“ zu handeln.

    Die französische Atomaufsichtsbehörde (ASN) warnt am Mittwoch, 19. Januar, dass die französische Atomindustrie unter einer „beispiellosen doppelten Fragilität“ leidet, sowohl bei der Produktion als auch bei der Wiederaufbereitung von Kernbrennstoffen. Ihr Präsident Bernard Doroszczuk betont die Notwendigkeit, „Sicherheitspuffer“ zu haben, damit es nicht irgendwann zu einer Abwägung zwischen der Versorgungssicherheit und der Sicherheit der Anlagen kommen muss.

    Die Anfälligkeiten bestehen in erster Linie auf der Produktionsebene. Es gibt nicht genügend Spielraum, um unvorhergesehene Ereignisse zu verkraften. Für Bernard Doroszczuk bestätigt dies die aktuelle Situation – in Frankreich sind derzeit etwa 15 Reaktoren gleichzeitig aus Sicherheitsgründen abgeschaltet. Unerwartete Korrosionsprobleme führten mitten im Winter zur Abschaltung von fünf EDF-Reaktoren des 56 Reaktoren umfassenden französischen Kernkraftwerksnetzes und erhöhten die bereits starke Anspannung in der Stromversorgung noch mehr. „Die fehlende Sicherheits-Marge kann besonders durch das Ereignis veranschaulicht werden, das sich im Dezember ereignet hat“, erklärt Bernard Doroszczuk die heutige Situation: die Entdeckung von Spannungsrissen bei mehreren EDF-Reaktoren, die vorsichtshalber abgeschaltet werden mussten. „Man sieht also, dass die Verfügbarkeit von Margen im Stromsystem unerlässlich ist, um mit dem Risiko bei den Kernreaktoren umgehen zu können.“

    Und da EDF gerade dabei ist, auch alle anderen Reaktoren zu überprüfen, könnte sich die Situation in diesem Jahr noch verschlechtern, weil weitere Reaktoren abgeschaltet werden könnten. Angesichts dessen fragt sich der Präsident der ASN: Was passiet, wenn zwölf weitere Reaktoren bis 2035 stillgelegt werden, wie es das Gesetz vorsieht? Bisher hat die EDF nicht nachgewiesen, dass ihre Anlagen bei Bedarf mehr als fünfzig Jahre in Betrieb sein könnten. Zur Zeit werden bei den meisten Reaktoren die 40 Jahre Betriebszeit überschritten.

    Der staatliche Stromversorger sollte sich bei der Überprüfung der Betriebssicherheit seiner Nuklearanlagen beeilen. Denn wenn eine längere Betriebssicherheit nicht gegeben ist, sollte man dies rechtzeitig wissen, um rechtzeitig andere Stromerzeugungssysteme aufzubauen.

    Auch in Bezug auf das Recycling und die Abfallbehandlung zieht die ASN eine gelbe Karte wegen mangelnder Voraussicht. Das betrifft zunächst die Becken, in denen die abgebrannten Brennelemente in La Hague am Ärmelkanal gelagert werden. Dorthin schicken die Kernkraftwerke ihre ausgebrannten Brennstäbe. Die derzeitigen Becken sind fast voll und neue werden erst 2034 fertig sein. Es wird also unumgänglich sein, provisorische Lösungen zu finden, die in Bezug auf die Sicherheit weniger zufriedenstellend sein werden. Dieses Problem war seit 2010 bekannt.

    Mängel gibt es auch in der MOX-Produktionsanlage von Orano im Departement Gard. MOX ist ein wiederaufbereiteter Brennstoff, der in Kraftwerken ein zweites mal eingesetzt werden soll. Die Lagerkapazitäten für die Produktionsabfälle werden bereits in diesem Jahr überlastet sein. Auch hier hätte man früher neue Lager bauen müssen, kritisiert die ASN.

    Das Ergebnis all dessen ist, dass es zu einem Stau in der Wiederaufbereitungskette kommen kann und die Kraftwerke auf ihren Abfällen sitzen bleiben, was den Betrieb noch weiter stören wird.

    Lesen Sie auch: Atomkraft: Regierung rechnet mit der Inbetriebnahme neuer Reaktoren ab 2035

  • Benzinpreise: Welche Maßnahmen des Staates sind angesichts des Preisanstiegs überhaupt möglich?

    Benzinpreise: Welche Maßnahmen des Staates sind angesichts des Preisanstiegs überhaupt möglich?

    Die Regierung erklärt, dass sie die Sorgen der französischen Verbraucher über die steigenden Kraftstoffpreise berücksichtige. Am Mittwoch, 19. Januar, äußerte sich Wirtschaftsminister Bruno Le Maire zur möglichen Einführung neuer Maßnahmen. Der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire sagte am 19. Januar im Radiosender RMC: „Ich werde weiterhin, wie ich es jeden Tag tue, die Kraftstoffpreise verfolgen (…) und sehen, ob es zusätzliche Maßnahmen gibt, die notwendig sind“. Zu den möglichen Ansätzen gehört die Forderung nach einer Preissenkung bei den Kraftstofflieferanten oder die Senkung der Steuern. Eine Senkung der Steuer um 10 Cent würde den Staat viel Geld kosten.Mehreren Experten zufolge könnte eine Senkung der Kraftstoffsteuer den Staat sehr viel Geld kosten. „Wenn wir nur um einen Cent senken, werden die Franzosen nicht besonders glücklich sein. Man braucht ungefähr zehn Cent, damit es Sinn macht. Zehn Cent kosten fünf Milliarden, also ist der Spielraum für den Staat ext…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Pfizer wird im französischen Mourenx ein Medikament gegen Covid-19 herstellen

    Pfizer wird im französischen Mourenx ein Medikament gegen Covid-19 herstellen

    In Mourenx im Departement Pyrénées-Atlantiques werden bald Anti-Covid-Medikamente hergestellt. Der amerikanische Pharamkonzern Pfizer wird dort sechs Millionen Euro investieren, was Dutzende von Neueinstellungen zur Folge haben wird. In Mourenx (Pyrénées-Atlantiques) werden im Gebäude von Novasep neue Medikamente gegen Covid-19 hergestellt. Das Unternehmen Novasep ist bisher auf die Herstellung von Wirkstoffen für Medikamente spezialisiert und wurde jetzt als Partner von dem amerikanischen Pharma-riesen Pfizer ausgewählt. Eine Entscheidung, auf die die Einwohner von Mourenx ziemlich stolz sind. „Das ist eine super Nachricht, für den Ort und das Lacq-Becken, das einst ein Flaggschiff der Industrie war“, sagt ein Einwohner vor der Kamera des Senders France 3. Zunächst sollen 40 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, weitere sollen folgen. Der Bürgermeister der Gemeinde, Patrice Laurent (PS), ist besonders erfreut, da das Industriegebiet von Mourenx in der Vergangenheit viele Arbeitsplätze…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Treibstoffpreise: Wie lässt sich der starke Anstieg rechtfertigen?

    Treibstoffpreise: Wie lässt sich der starke Anstieg rechtfertigen?

    Der Anstieg der Kraftstoffpreise scheint kein Ende zu nehmen. In der Tat steigen die Ölpreise weiter an. Experten erwarten, dass der Preis pro Barrel die symbolische Schwelle von hundert Dollar überschreiten wird. Warum aber dieser Preisanstieg?

    Das schwarze Gold macht seinem Namen alle Ehre. Der Preis für ein Barrel Öl steigt auf über 85 Dollar. Doch wie lässt sich ein solcher Anstieg erklären? Zunächst einmal ist die Omikron-Variante ein erster Grund für den Anstieg. Die Variante ist weniger gefährlich als befürchtet. Sie hat die Wirtschaft nicht gebremst und die Autofahrer verbrauchen weiterhin viel Öl. Der Verbrauch steigt, aber das Angebot hält nicht Schritt, zum Beispiel wegen der Aufstände in Kasachstan. Es kommt auch immer wieder zu Anschlägen auf Ölförderanlagen, die dann vorübergehend geschlossen werden müssen. Ein weiterer Grund für den Preisanstieg sind naturbedingte Vorfälle. In Kanada bremst ein Kältesturm die Produktion, während in Venezuela eine Pipeline in Brand geraten ist. 

  • Covid-19: Jean Castex kündigt verstärkte Hilfen für Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten an

    Covid-19: Jean Castex kündigt verstärkte Hilfen für Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten an

    Der Premierminister kündigte am Dienstag, dem 18. November, eine zweimonatige verstärkte Unterstützung für Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten in den Bereichen Hotellerie, Gastronomie, Catering, Eventmanagement und Reisebüros an, die von den Einschränkungen im Zusammenhang mit der Gesundheitskrise betroffen sind. Hotels, Cafés, Restaurants… Der Staat wird Unternehmen aus verschiedenen Sektoren, die mit dem Tourismus und der Gastronomie zu tun haben, weiter unterstützen, wie Jean Castex am Dienstag, dem 18. Januar, bekannt gab. Der Premierminister kündigte eine verstärkte zweimonatige Sonderunterstützung für Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten aus den Bereichen Hotellerie, Gastronomie, Catering, Eventmanagement und Tourismus an, die von den Einschränkungen im Zusammenhang mit der Gesundheitskrise betroffen sind. „Im Dezember und Januar“ hätten Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten, die aufgrund der Ende 2021 zur Eindämmung der fünften Welle von Covid-19 erl…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Kraftstoff: Preisrekorde bereiten Sorgen

    Kraftstoff: Preisrekorde bereiten Sorgen

    Schon drei Monate nach dem spektakulären Preisanstieg im Herbst, der die Exekutive dazu veranlasste, der Hälfte der Franzosen eine „Inflationszulage“ zu zahlen, steht der erneute deutliche Anstieg der Benzinpreise wieder im Mittelpunkt. Der Verband „40 millions d’automobilistes“ (40 Millionen Autofahrer) fordert angesichts der nie zuvor erreichten Preise stärkere staatliche Maßnahmen.

    Am 21. Oktober vorigen Jahres kündigte Premierminister Jean Castex die Einführung einer „Inflationszulage“ in Höhe von 100 Euro an, um den starken Anstieg der Kraftstoffpreise auszugleichen. Jeder zweite Franzose sollte in den Genuss der staatlichen Unterstützung kommen, d. h. 38 Millionen Bürger, was für den Staat Kosten von rund 3,8 Milliarden Euro bedeutete.

    Die Mehrkosten für Benzin waren laut Experten auf die wirtschaftliche Erholung zurückzuführen, die den Preis für ein Barrel Öl in die Höhe schnellen ließ. Damals hoffte man, dass sich dieser Trend bald wieder beruhigen würde. Fast drei Monate später ist von einer Beruhigung allerdings nichts zu spüren. Das genaue Gegenteil ist der Fall.

    Nachdem im Herbst der Presi von 1,55 Euro für Dieselkraftstoff erreicht wurde, wurde heute die Marke von 1,60 Euro überschritten, was einen Anstieg von 20 Cent innerhalb von 12 Monaten bedeutet. Diesel und Bleifrei 95 waren in Frankreich noch nie so teuer.

    Des Verband „40 Millionen Autofahrer“, ging daher Anfang der Woche auf die Barrikaden. Er richtete einen offenen Brief an den Elysée-Palast, in dem er an Emmanuel Macron appellierte, die Preise zu senken.

    Im Mittelpunkt der Forderungen steht nicht etwa eine neue Inflationszulage, sondern die Senkung der Steuern, insbesondere der Mehrwertsteuer, um die Kraftstoffpreise akzeptabler zu machen. Wenn ein Franzose heute 100 Euro für Benzin bezahlt, entfallen 60 Euro auf Steuern (TICPE, Mehrwertsteuer…).

    Laut Wirtschaftsminister Bruno Le Maire würde die Senkung der Mehrwertsteuer auf Kraftstoff um nur einen Cent einen Einnahmeverlust von 500 Millionen Euro für die Staatskasse bedeuten.

    Der Anstieg der Benzinpreise könnte weiter anhalten, da die wirtschaftliche Erholung trotz der Omikron-Variante anhält. Auch die jüngsten Spannungen in Kasachstan, dem größten Ölproduzenten in Zentralasien, könnten dazu beitragen. Selbst in den USA, die dank des Schieferöls zu den weltweit größten Ölproduzenten gehören, sind die Benzinpreise in 2021 um insgesamt fast 50% gestiegen.

  • Strompreisanstieg: Bruno Le Maire verspricht 2022 nicht mehr als 4%

    Strompreisanstieg: Bruno Le Maire verspricht 2022 nicht mehr als 4%

    Nach wochenlangen Verhandlungen wurde schließlich eine Einigung zwischen dem Stromanbieter EDF und dem Staat erzielt, um den nächsten Anstieg der Strompreise, der am 1. Februar 2022 erfolgen soll, auf 4% zu begrenzen. „Der Anstieg der Strompreise wird 2022 nicht mehr als 4% betragen“, versicherte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Donnerstag gegenüber der Zeitung Le Parisien. „Die Regierung wird die EDF auffordern, mehr Strom zu niedrigen Preisen an seine Konkurrenten zu verkaufen, um das Versprechen zu halten“, kündigte der Minister an. „Nach einer Senkung der Stromsteuer und der mit der EDF gefundenen Lösung wird die Stromrechnung der Franzosen im gesamten Jahr 2022 um nicht mehr als 4% steigen. Dies bedeutet eine große Anstrengung des Staates und der EDF. Ohne diese Maßnahme hätte der Anstieg am 1. Februar 2022 mehr als 35% betragen“. „Kein Aufholen im Jahr 2023“ Die Regierung, die bereits die Stromsteuer stark gesenkt hatte, wird „eine zusätzliche Maßnahme umsetzen, indem sie di…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • „Das ist skandalös!“ – Warum das Baguette für 29 Cent bei Leclerc die Bäcker und Landwirte empört

    „Das ist skandalös!“ – Warum das Baguette für 29 Cent bei Leclerc die Bäcker und Landwirte empört

    Die Leclerc-Supermärkte haben den Preis für das klassische Baguette auf 29 Cent festgesetzt. Dieser Preis wurde mit großem Werbeaufwand angekündigt und löst den Zorn der Bäcker und Getreidebauern aus. Das Baguette ist ein Symbol für französische Lebensart – und wie jedes Symbol ist es heilig. Die Su…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Winterschlussverkauf 2022: Zögernder Auftakt in den Geschäften

    Winterschlussverkauf 2022: Zögernder Auftakt in den Geschäften

    Der Startschuss für den Schlussverkauf fiel am Morgen des 12. Januar. Die Einzelhändler sind jedoch aufgrund der aktuellen Gesundheitslage skeptisch. Sie befürchten, dass sie nicht viele Kunden in ihren Geschäften sehen werden.

    Am Morgen des 12. Januar kommen pünktlich die Schnäppchenjäger, aber es sind weniger Kunden da als sonst zum Start des Schlussverkaufs. „Wenigstens können wir direkt erkennen, ob uns etwas passt oder nicht“, sagt eine Kundin gegenüber France 3. An den Regalen schließen die Verkäuferinnen und Verkäufer ihre Vorbereitungen ab. „Wir achten darauf, dass wir immer zwischen vier und fünf Produkte haben, damit man den Eindruck hat, dass die Regale gefüllt sind“, sagt Romain Brion, Verkäufer im Printemps-Geschäft in Paris.

    Mehr als 30% der Verkäufe werden online getätigt.
    Alles ist für den Schlussverkauf vorbereitet und die Sicherheitsbeamten versuchen, die Einhaltung der Gesundheitsmaßnahmen durchzusetzen, die das große Fragezeichen über dem diesjährigen Winterschlussverkaufs sind. Die Besucherzahlen in den Geschäften hängen von der neuen Omikron-Variante ab. Die Einzelhändler bleiben gleichzeitig zuversichtlich und vorsichtig, vor allem auch wegen der Zunahme der Telearbeit. Vermehrt setzt der Handel auf Online-Verkäufe, die seit Beginn der Epidemie um etwa 30% gestiegen sind.

  • Die Preise für Benzin und Diesel in Frankreich waren noch nie so hoch wie heute

    Die Preise für Benzin und Diesel in Frankreich waren noch nie so hoch wie heute

    Die Kraftstoffpreise sind seit Anfang 2022 erneut stark angestiegen. Sie erreichen, unabhängig vom Kraftstoff, seit Neujahr neue Höchststände. Und das wird auch in den nächsten Tagen so bleiben.

    Dies ist die unangenehme Überraschung zu Beginn des Jahres. Die Kraftstoffpreise sind seit einigen Tagen weiter in die Höhe geschnellt. Sie haben ein nie dagewesenes Niveau erreicht, auch bei den großen Einzelhandelsketten. Der Preis für einen Liter Diesel liegt bei 1,5883 € und damit 5 Cent höher als Ende Dezember. Der bisherige Rekordwert lag Mitte Oktober bei 1,5583 €. Bleifrei 95 stieg um 6 Cent auf 1,6595 €, was einen Rekord auch für diesen Kraftstoff darstellt. Bleifrei 98 stieg um 5 Cent und Superethanol E85 um 4 Cent, wie aus den offiziellen Aufzeichnungen des Wirtschaftsministeriums vom 7. Januar 2022 hervorgeht.

    Der Anstieg über 1 Jahr ist schwindelerregend: Dieselkraftstoff stieg um 31 Cent, Bleifrei 95 um 28,2 Cent und Bleifrei 98 um 29,4 Cent.

    Die Preise an den Zapfsäulen waren selbst zum Zeitpunkt der Gelbwestenkrise, die ursprünglich durch die Wut der Autofahrer über die Benzinpreise ausgelöst worden war, nicht so hoch. Damals Mitte Oktober 2018 kostete ein Liter Diesel im Durchschnitt 1,53 € und damit 3 Cent weniger als heute.

    Die an den Zapfsäulen angezeigten Preise hängen von den Rohölpreisen ab. Am Mittag dieses Mittwochs, 12. Januar, lag der Preis für Brent-Öl bei fast 84 $ pro Barrel. Am 3. Dezember 2021 lag der Preis bei 70 $ und im Hochsommer letzten Jahres sogar bei 66 $. Der Preis für Rohöl wird vom Markt aufgrund von Schwankungen bei Angebot und Nachfrage festgelegt, erklärt das Ministerium für den ökologischen Übergang (Ministère de la Transition Ecologique).

    „Diese Situation ist die Folge einer weltweit wieder steigenden Ölnachfrage und eines Angebots, das nicht ganz Schritt hält“, erklärte Jérôme Sabathier, Wirtschaftsingenieur am Institut français du pétrole-énergies nouvelles (IFPEN) gegenüber der Zeitung Nord-Littoral. Die Ölmärkte stellen fest, dass die Omikron-Variante weniger gefährlich erscheint, die Aussichten für das weltweite Wachstum gut sind und die Nachfrage stimmt. Gleichzeitig sind die weltweiten Ölvorräte niedrig. Auch die angespannte politische Lage in Kasachstan spielt eine Rolle.

    Auch für die kommenden Wochen sind die Nachrichten nicht gut. „Die Nachfrage wird auch 2022 hoch bleiben und letztendlich dürften die Preise an den Tankstellen nicht wirklich sinken“, sagt Jérôme Sabathier.

    Zu Beginn des neuen Jahres dürften die Kosten für die Autofahrer also erneut ansteigen. Um den Unmut der Franzosen zu besänftigen, hatte die Regierung im Herbst eine Inflationszulage in Höhe von 100 € angekündigt, die derzeit ausgezahlt wird. Angesichts der aktuellen Preise wird sie jedoch schnell verbraucht sein.