Kategorie: International

  • Immigration: Migranten von einem Fischer im Ärmelkanal gerettet

    Immigration: Migranten von einem Fischer im Ärmelkanal gerettet

    Am Wochenende des 12. und 13. Novembers versuchten wieder fast 1.000 Personen, mit Booten über den Ärmelkanal nach Großbritannien zu gelangen. Einige von ihnen wurden gewaltsam aus ihrem Boot geworfen.

    Unter Lebensgefahr nach Großbritannien. Am Sonntagmorgen, dem 13. November, versuchten Dutzende von Migranten, den Ärmelkanal zu überqueren. Ein Fischer filmte die Szenen, die in den frühen Morgenstunden stattfanden. Die Schleuser hatten sich mit den Migranten über soziale Netzwerke an einem Strand verabredet. „Sie starten Aufrufe über TikTok und man kann sich dann einen Platz kaufen. Das Boot steht an einem Ort, es gibt einen GPS-Punkt und das Boot fährt die Küste entlang und holt den Migranten, der bezahlt hat, ab“, erläutert der Fischer Olivier Folcke gegenüber France Télévisions.

    Migranten sollen gewaltsam ins Wasser geworfen worden sein.
    Innerhalb weniger Minuten befanden sich am Sonntagvormittag Frauen, Kinder und Männer mit und ohne Schwimmwesten auf dem offenen Meer. Einige von ihnen sollen dann von Schleppern absichtlich ins Wasser geworfen worden sein, um das Gewicht der Schlauchboote zu verringern. „Als wir sie aus dem Wasser zogen, hatten sie keine Kraft mehr in den Handgelenken (…) sie waren vor Kälte wie gelähmt“, fährt Olivier Folcke fort. Seit Freitag ist dies der dritte Versuch einer Überfahrt, der von den Behörden festgestellt wurde. Bisher wurden 140 Schiffbrüchige gerettet.

  • Inflation: Die EU korrigiert Zahlen nach oben und rechnet mit Rezession zum Jahresende

    Inflation: Die EU korrigiert Zahlen nach oben und rechnet mit Rezession zum Jahresende

    Die Europäische Union erwartet für das Jahresende eine Rekordinflation und sagt für einige Mitgliedsländer sogar eine Rezession voraus. Nach den Prognosen soll es im Frühjahr wieder Wirtschaftswachstum geben. Brüssel hat am vergangenen Freitag, dem 11. November, seine Wirtschaftsprognosen für Europa weiter heruntergesetzt und eine Rezession zum Jahresende vorausgesagt, während die Inflationserwartungen aufgrund des Energiepreisanstiegs im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine stark angehoben wurden. „Die EU, die Eurozone und die meisten Mitgliedsländer werden im letzten Quartal dieses Jahres voraussichtlich in eine Rezession abrutschen“, prognostizierte Brüssel in einer Pressemitteilung. Auch wenn die EU-Kommission mit einer Rückkehr des Wachstums im Frühjahr rechnet, senkte sie ihre Prognose für das BIP-Wachstum für 2023 auf nur 0,3% für die Länder der Euro-Zone, gegenüber den bisher erwarteten 1,4%. Grund dafür seien die Folgen der russischen Invasion in der Ukraine, die die Wel…

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  • USA: Kollision von zwei historischen Flugzeugen aus dem Zweiten Weltkrieg bei Flugschau in Texas

    USA: Kollision von zwei historischen Flugzeugen aus dem Zweiten Weltkrieg bei Flugschau in Texas

    „Zu diesem Zeitpunkt wissen wir nicht, wie viele Personen sich an Bord befanden“, erklärte die US-Luftfahrtbehörde FAA am Samstag.

    Zwei historische Flugzeuge aus dem Zweiten Weltkrieg kollidierten und stürzten ab, als sie am Samstag, dem 12. November, in Dallas, Texas (USA), an einer Flugshow mit Militärflugzeugen aus den 1940er Jahren teilnahmen, wie die US-Behörden mitteilten. Bisher wurde noch keine Opferzahl bekannt gegeben.

    Ein Bomber vom Typ Boeing B-17 Flying Fortress und ein Jagdflugzeug vom Typ Bell P-63 KingCobra stießen gegen 13.20 Uhr Ortszeit im Flug zusammen, wie die Luftfahrtbehörde (FAA) miteilte. „Zu diesem Zeitpunkt wissen wir nicht, wie viele Personen sich an Bord befanden“, fügte die US-Behörde hinzu, die eine Untersuchung des Zusammenstoßes eingeleitet hat.

    Der Bürgermeister von Dallas, Eric Johnson, stellte auf Twitter klar, dass „keine Zuschauer oder andere Personen am Boden verletzt wurden“.

  • Frankreich-Italien: Verstärkte Kontrollen an der Grenze

    Frankreich-Italien: Verstärkte Kontrollen an der Grenze

    Der Fall der Ocean Viking hat eine Krise zwischen Frankreich und Italien ausgelöst. Grenzkontrollen wurden am Samstag, dem 12. November, an mehr als einem Dutzend Grenzübergängen, auch in den Bergen, verschärft.

    In Menton, wie auch an zehn anderen Grenzübergängen des Departements Alpes-Maritimes, werden die Kontrollen an der französisch-italienischen Grenze verschärft. Grenzpolizisten und Gendarmen überprüfen die Autos. Die Ankunft der Ocean Viking im Hafen von Toulon (Var) mit 230 Migranten an Bord ließ die Spannungen zwischen den beiden Ländern auf einen vorläufigen Höhepunkt steigen. Innenminister Darmanin mobilisierte mehr als 500 Beamte, damit die verstärkten Kontrollen durchgeführt werden können.

    Schlepper im Visier

    Neben Migranten sind auch Schleuser im Visier der Ordnungskräfte. Seit Jahresbeginn wurden bereits 680 Schleuser festgenommen. Trotz der Risiken, die mit fünf Jahren Gefängnis und 300.000 Euro Geldstrafe verbunden sind, steigt ihre Zahl stetig an. „Schlepper können auf Fußwegen Migranten über die Grenze bringen, sie in Privatfahrzeugen abholen, aber es kann auch sein, dass sie LKWs benutzen“, sagt Emmanuelle Joubert, Leiterin der Luft- und Grenzpolizei des Departements Alpes-Maritimes, auf dem Sender France 3. Auch in Bahnhöfen und Zügen werden verstärkte Kontrollen durchgeführt. Sie dürften in den nächsten Tagen noch zunehmen.

  • Iran: Inzwischen sind sieben Franzosen dort inhaftiert

    Iran: Inzwischen sind sieben Franzosen dort inhaftiert

    Sieben Franzosen oder französisch-iranische Doppelstaatsbürger, darunter die Forscherin Fariba Adelkhah, Benjamin Brière oder auch Cécile Kohler und Jacques Paris, werden derzeit im Iran festgehalten. Außenministerin Catherine Colonna fordert „ihre sofortige Freilassung“. Die Spannungen zwischen Paris und Teheran erreichten am Samstag, dem 12. November, ihren Höhepunkt, nachdem die französische Aussenministerin bekannt gegeben hatte, dass zwei weitere Franzosen im Iran festgehalten werden. Frankreich spricht von einer „Erpressung“ durch die Islamische Republik. Gleichzeitig traf am Freitag Präsident Emmanuel Macron vier iranische Dissidentinnen und riskierte damit, die Behörden in Teheran noch mehr zu verärgern. Bisher sprach Paris von fünf Franzosen in iranischen Gefängnissen. Am Samstag meldete Aussenministerin Catherine Colonna jedoch, dass die Liste um zwei Personen, deren Identität noch nicht bekannt gegeben wurde, erweitert werden müsse. „Wir hatten Bedenken wegen zwei weiteren L…

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  • „Schmutziges russisches Geld“: Total-CEO Patrick Pouyanné während der COP27 von Aktivisten beschimpft

    „Schmutziges russisches Geld“: Total-CEO Patrick Pouyanné während der COP27 von Aktivisten beschimpft

    Der Vorstandsvorsitzende von TotalEnergies, Patrick Pouyanné, wurde am Rande der COP27 in Ägypten von Aktivisten beschimpft, die ihm „die zerstörerische Wirkung seines Unternehmens von Osteuropa bis Afrika“ vorwarfen.

    Der Chef von Total wurde am Freitag, den 11. November, am Rande der COP27 in Sharm-el-Sheikh, Ägypten, von Umweltaktivisten aufgehalten. Als Patrick Pouyanné zu einer Konferenz gehen wollte, wurde er von den Aktivisten beschimpft und musste kurzzeitig im Pavillon von Guinea Schutz suchen.

    https://twitter.com/SvitlanaRomanko/status/1591097995181031424

    In einer kurzen Konfrontation warfen sie ihm Projekte in Russland und Ostafrika sowie seine Teilnahme an einer Konferenz über den Klimawandel – dessen Hauptursache die Nutzung fossiler Brennstoffe ist – vor. „Ich habe das Recht, hier zu sein“, sagte er zu einem der Aktivisten und fügte hinzu: „Ich respektiere Sie, also respektieren Sie mich, das ist alles, was ich von Ihnen verlange“. „Wir liefern Gas nach Europa, weil Europa es braucht“, argumentierte der Chef des französischen TotalEnergies-Konzerns.

    Die ukrainische Aktivistin und Anwältin Svitlana Romanko, die sich unter den Aktivisten befand, fragte den Total-Chef, ob er „das schmutzige russische Geld für den Wiederaufbau der Ukraine verwenden“ werde. Antwort von Patrick Pouyanné: „Das werde ich sicher tun!“.

    „Heute wurde Herr Pouyanné wegen der zerstörerischen Auswirkungen seines Unternehmens von Osteuropa bis Afrika zur Rede gestellt“, kommentierte die Bewegung Global Witness. „Er ist nur einer von 600 Lobbyisten der fossilen Industrien, die in die UN-Klimaverhandlungen eingedrungen sind“, fügte die NGO in einer Erklärung hinzu.

  • Ukraine-Krieg: Macron „begrüßt die Rückkehr Chersons zur Ukraine“ als wichtigen Schritt

    Ukraine-Krieg: Macron „begrüßt die Rückkehr Chersons zur Ukraine“ als wichtigen Schritt

    Die ukrainische Armee gab am Freitag, dem 11. November bekannt, dass sie nach dem Rückzug des russischen Militärs in Cherson einmarschiert sei. Dies ist ein weiterer schwerer Rückschlag für Moskau nach der bald neunmonatigen Invasion in der Ukraine. Sowohl Emmanuel Macron als auch Wolodymyr Selenskij begrüßten den Etappensieg. Der französische Präsident Emmanuel Macron begrüßte am Freitag, dem 11. November, „die Rückkehr von Cherson zur Ukraine, ein wichtiger Schritt zur vollständigen Wiederherstellung ihrer souveränen Rechte“, nachdem die wichtige Stadt im Süden der Ukraine von Kiewer Truppen zurückerobert wurde.

    „Frankreich wird an der Seite der Ukrainerinnen und Ukrainer bleiben“, fügte der französische Präsident auf Twitter in französischer und ukrainischer Sprache hinzu. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij sprach von einem historischen Tag: „Heute ist …

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  • Ukraine-Krieg: Nach Abzug der russischen Truppen marschiert ukrainische Armee in Cherson ein

    Ukraine-Krieg: Nach Abzug der russischen Truppen marschiert ukrainische Armee in Cherson ein

    Nachdem die russische Armee ihren Rückzug angekündigt hat, melden die ukrainischen Streitkräfte am Freitag, in Cherson einmarschiert zu sein. Das ukrainische Verteidigungsministerium fordert russische Soldaten, die sich noch in der Region befinden, auf, sich sofort zu ergeben.

    Die ukrainische Armee ist am Freitag, dem 11. November, nach dem Rückzug der russischen Streitkräfte in Cherson, einer Schlüsselstadt im Süden des Landes, einmarschiert, wie das ukrainische Verteidigungsministerium mitteilte. „Cherson kehrt unter die Kontrolle der Ukraine zurück, Einheiten der ukrainischen Streitkräfte betreten die Stadt“, teilte das Ministerium auf Facebook mit und forderte das dort verbliebene russische Militär auf, „sich sofort zu ergeben“.

  • Covid-19: Europa genehmigt Auffrischungsimpfstoff des französischen Pharmaunternehmens Sanofi

    Covid-19: Europa genehmigt Auffrischungsimpfstoff des französischen Pharmaunternehmens Sanofi

    Die Zulassung eines Serums der „nächsten Generation“ durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) bedeutet einen Schub für Sanofi und GSK, die ursprünglich beim Angebot eines Impfstoffs hinter ihren Rivalen zurückgeblieben sind. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) gab am Donnerstag, dem 10. November, bekannt, dass sie grünes Licht für einen Impfstoff der nächsten Generation gegeben hat, der als Auffrischungsdosis gegen Covid-19 eingesetzt wird und von der französischen Firma Sanofi entwickelt wurde. In klinischen Tests brachte dieser Impfstoff positive Ergebnisse gegen die Omicron-Varianten. Das Serum VidPrevtyn Beta könnte als Auffrischungsdosis bei Erwachsenen verwendet werden, die zuvor mit Injektionen von mRNA-Impfstoffen, wie sie von Pfizer und Moderna hergestellt werden, oder mit Virusvektorimpfstoffen, die von AstraZeneca und Johnson & Johnson hergestellt werden, immunisiert wurden, fügte die europäische Regulierungsbehörde in einer Erklärung hinzu. „Eine Auffrischu…

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  • Giorgia Meloni: Die Reaktion Frankreichs „aggressiv, ungerechtfertigt und unverständlich“

    Giorgia Meloni: Die Reaktion Frankreichs „aggressiv, ungerechtfertigt und unverständlich“

    Wenige Stunden nach der Ankunft des Schiffes Ocean Viking im Hafen von Toulon mit 230 Migranten an Bord äußert sich die italienische Premierministerin Giorgia Meloni kritisch über die Reaktion Frankreichs gegenüber Italien. Es brennt zwischen Frankreich und Italien. Am Tag nach den Äußerungen von Gérarld Darmanin über die Weigerung Italiens, die Ocean Viking und ihre 230 Migranten aufzunehmen, antwortet die Premierministerin Italiens. „Ich war sehr beeindruckt von der aggressiven Reaktion der französischen Regierung, die unverständlich und ungerechtfertigt ist“, so Giorgia Meloni vor der Presse. Unzufrieden mit der italienischen Entscheidung, die Ocean Viking nicht aufzunehmen, hatte Frankreich bereits gestern eine Vergeltungsmaßnahme angekündigt: 3.500 Migranten, die sich derzeit in Italien aufhalten und die Frankreich demnächst aufnehmen sollte, werden nicht auf französischen Boden kommen dürfen. Innenminister Gérald Darmanin kündigte ausserdem weitere „Konsequenzen“ für die  „bilate…

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