Kategorie: International

  • Ein Drittel des Kokainhandels in Europa: „Superkartell“ von Europol zerschlagen

    Ein Drittel des Kokainhandels in Europa: „Superkartell“ von Europol zerschlagen

    Europol, die europäische Kriminalpolizeibehörde, gab am Montag, dem 28. November bekannt, dass sie „einen der gefährlichsten“ Kokainringe in Europa zerschlagen habe. 49 Verdächtige wurden in verschiedenen Ländern festgenommen, darunter sechs hochrangige Mitglieder in Dubai.

    Europol, die europäische Kriminalpolizeibehörde, gab am Montag, dem 28. November bekannt, dass sie „einen der gefährlichsten“ Kokainringe in Europa zerschlagen habe. 49 Verdächtige wurden in verschiedenen Ländern festgenommen, sechs davon in Dubai.

    Einige Drogenbarone, die von Europol als „Ziele von großem Interesse“ eingestuft wurden, hatten sich verbündet, um ein ‚Superkartell‘, das etwa ein Drittel des Kokainhandels in Europa kontrollierte, zu bilden. „Das Ausmaß der Kokaineinfuhr nach Europa unter der Kontrolle und dem Kommando der Verdächtigen war massiv. Und mehr als 30 Tonnen Drogen wurden von den Strafverfolgungsbehörden während der Ermittlungen beschlagnahmt“, so die europäische Polizeiagentur.

    Die Polizei von Dubai verhaftete zwei Verdächtige, die mit den Niederlanden in Verbindung standen, zwei weitere mit Verbindungen nach Spanien und zwei mit Verbindungen nach Frankreich. Einer der niederländischen Verdächtigen sei ein „extrem großer Fisch“, meldet unter Berufung auf eine Europol-Quelle die Nachrichtenagentur AFP.

    Neben den sechs Festnahmen in Dubai wurden dreizehn Personen in Spanien, sechs in Frankreich und zehn in Belgien festgenommen. Die niederländische Staatsanwaltschaft erklärte, sie wolle bei den Vereinigten Arabischen Emiraten die Auslieferung der beiden in Dubai festgenommenen verdächtigen Niederländer beantragen.

    Der eine ist ein 37-jähriger Mann mit doppelter niederländischer und marokkanischer Staatsbürgerschaft, der beschuldigt wird, in den Jahren 2020 und 2021 Tausende Kilogramm Kokain in die Niederlande geschmuggelt zu haben. Der andere ist ein 40-jähriger Mann mit doppelter niederländischer und bosnischer Staatsangehörigkeit, so die Staatsanwaltschaft. „Es handelt sich um schwere kriminelle Straftaten im Zusammenhang mit internationalem Drogenhandel, hauptsächlich aus Südamerika über die Häfen von Antwerpen und Rotterdam“, so eine Erklärung der niederländischen Staatsanwaltschaft.

  • Ukraine-Krieg: Mehr als 6 Millionen Haushalte laut Selenskyj von Stromausfällen betroffen

    Ukraine-Krieg: Mehr als 6 Millionen Haushalte laut Selenskyj von Stromausfällen betroffen

    Die Stromabschaltungen sind Folge massiver russischer Luftangriffen auf die zivile Infrastruktur der Ukraine.

    Ein grosser Teil des Landes liegt im Dunkeln. Mehr als sechs Millionen Haushalte in der Ukraine waren am Freitag, dem 25. November, zwei Tage nach den massiven russischen Luftangriffen auf das Land, von Stromausfällen betroffen, wie Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte. „Heute Abend kommt es in den meisten Regionen und in Kiew weiterhin zu Stromausfällen“, sagte er in seiner täglichen Ansprache.

    Bei russischen Bombenangriffen auf Cherson wurden in den letzten Tagen 15 Menschen getötet. Bei russischen Bombenangriffen auf die südukrainische Stadt Cherson wurden 15 Zivilisten getötet, wie eine Beamtin der Stadt am Freitag, dem 25. November mitteilte. „Fünfzehn Bewohner der Stadt wurden infolge der russischen Luftangriffe getötet und 35 verletzt, darunter ein Kind“, erklärte Galyna Lugova, Leiterin der Militärverwaltung der Stadt, über das soziale Netzwerk Telegram.

    Paris und Berlin wollen die Ukraine „bis zum Ende“ unterstützen. Premierministerin Elisabeth Borne versicherte in Berlin, dass Frankreich und Deutschland die Ukraine „bis zum Ende unterstützen“ werden. „Seit dem ersten Tag dieses brutalen Krieges haben unsere beiden Länder die Ukraine unerschütterlich unterstützt. (…) Wir haben uns für eine starke und gemeinsame europäische Reaktion eingesetzt. Wir sind voll und ganz auf der gleichen Linie. Und wir werden dies auch weiterhin tun“, sagte die Premierministerin bei einer Pressekonferenz an der Seite des deutschen Bundeskanzlers Olaf Scholz.

    Putin sagt, er „teile den Schmerz“ der russischen Mütter. Wladimir Putin wurde in Moskau beschuldigt, die russischen Soldaten, die zum Kampf in die Ukraine geschickt wurden, nicht ausreichend vorbereitet und ausgerüstet zu haben. Der starke Mann im Kreml konterte am Freitag bei einem Treffen mit Müttern von an der Front eingesetzten Soldaten, er „teile den Schmerz“ derjenigen, die ihre Söhne verloren haben, und rief sie dazu auf, „Lügen“ über die Militäroperation nicht zu glauben.

    Patienten aus Krankenhäusern in Cherson wegen anhaltender russischer Bombardierungen evakuiert. Die Patienten der Krankenhäuser in Cherson werden aufgrund „ständiger“ russischer Bombenangriffe auf die südukrainische Stadt evakuiert, aus der sich die Streitkräfte Moskaus vor zwei Wochen zurückgezogen haben. Dies teilte Jaroslaw Januschewitsch, Leiter der Militärverwaltung von Cherson, am Freitag mit.

  • Donald Trump: Journalistin klagt erneut wegen Vergewaltigung gegen den Ex-Präsidenten

    Donald Trump: Journalistin klagt erneut wegen Vergewaltigung gegen den Ex-Präsidenten

    Eine Journalistin, die Trump vorwirft, sie in den 1990er Jahren vergewaltigt zu haben, hat am Donnerstag, dem 24. November, ihre Klage gegen den ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten erneut eingereicht. Die US-amerikanische Journalistin E. Jean Carroll, die Donald Trump beschuldigt, sie in den 1990er Jahren vergewaltigt zu haben, hat am Donnerstag ihre Zivilklage gegen den ehemaligen US-Präsidenten erneut aufgenommen. Dies ist einem neuen Gesetz in New York zu verdanken, das Opfer sexueller Übergriffe schützt. In einem doppelten Gerichtsverfahren wegen angeblicher Vergewaltigung und Verleumdung stehen sich seit 2019 vor dem Bundeszivilgericht in Manhattan die 78-jährige Carroll und der 76-jährige Donald Trump gegenüber, die beide im Oktober eidesstattliche Erklärungen vor einem New Yorker Richter vorgelegt hatten. In dem Verleumdungsverfahren hatte E. Jean Carroll, Autorin und ehemalige Kolumnistin der Zeitschrift Elle, Donald Trump im November 2019 zivilrechtlich verklagt. S…

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  • VIDEO: Das bislang schönste Tor der WM in Katar

    VIDEO: Das bislang schönste Tor der WM in Katar

    Eine Woche nach Beginn der Fußballweltmeisterschaft 2022 erzielte der Brasilianer Richarlison das bislang schönste Tor des Turniers.

    Was für ein Tor! Brasilien gelang am Donnerstag, dem 24. November, mit einem 2:0-Sieg gegen Serbien ein erfolgreicher Start in die Weltmeisterschaft 2022 in Katar. Beide Tore erzielte Richarlison, der ein großartiges Spiel für die Seleção ablieferte.

    Der Stürmer von Tottenham Hotspur erzielte das bisher wohl schönste Tor der Weltmeisterschaft. Nach einem Zuspiel von Vinicius Jr. kontrollierte Richarlison den Ball im Mittelfeld mit dem linken Fuss, bevor er mit einem akrobatischen Fallrückzieher das Tor erzielte.

    „Das ist eines der schönsten Tore, die ich je geschossen habe“, freute sich Richarlison. „Es war ein magischer Abend, ein schöner Sieg und jetzt haben wir noch sechs Spiele, um unseren Traum zu erreichen“.

    Durch diesen Sieg ist Brasilien nur noch ein Spiel von der Qualifikation für das Achtelfinale entfernt. Am Montag müssen die Brasilianer die Schweiz schlagen, die sich mit 1:0 gegen Kamerun durchsetzte.

    Die Freude über den Sieg wurde durch das verletzungsbedingte Ausscheiden von Neymar überschattet. Der Spieler des französische Klubs PSG wurde am Knöchel verletzt. Er musste das Spielfeld humpelnd verlassen. Eine Verletzung, die den brasilianischen Fans große Sorgen bereitet, die dafür beten, dass er schnell wieder auf die Beine kommt.

  • Spoofing: 142 Verhaftungen, 200.000 Opfer, 115 Millionen Euro Schaden…

    Spoofing: 142 Verhaftungen, 200.000 Opfer, 115 Millionen Euro Schaden…

    Eine betrügerische Website, die sich auf den Missbrauch von Telefonnummern spezialisiert hatte, wurde laut Europol zerschlagen. Weltweit wurden 142 Personen festgenommen.

    Das „Telefon-Spoofing“ ist in den letzten Jahren explosionsartig angestiegen. Kreditkartenbetrug mithilfe von Identitätsdiebstahl ist eine neue Art des Betrugs, die derzeit grassiert und immer mehr Menschen betrifft. Per Telefon und unter Vorspiegelung der Nummer einer Bankfiliale gibt sich ein Betrüger als Berater aus, um an persönliche Daten zu gelangen. Der Betrug ist kaum erkennbar: Auf dem Telefon erscheint die echte Nummer der Bank, aber es handelt sich tatsächlich um einen illegalen Anruf.

    142 Personen weltweit festgenommen
    Die Website „iSpoof“, die solche Dienstleistungen wie den Diebstahl von Telefonnummern anbot, wurde laut Europol jetzt zerschlagen. Weltweit wurden 142 Personen festgenommen, so die europäische Polizeiagentur, die die Ermittlungen koordinierte. Der Zeitung Guardian zufolge wurde der Hauptverdächtige Teejai F. bereits am 7. November festgenommen. Teejai F. ist ein 34-jähriger Mann, der in London lebt. Laut der niederländischen Polizei sollen auch Server in den Niederlanden beschlagnahmt worden sein. In Frankreich wurden laut einer Meldung der Zeitung Le Monde im Rahmen einer Voruntersuchung neun Personen in Polizeigewahrsam genommen und dann wieder freigelassen.

    115 Millionen Euro Schaden
    Laut Europol hätten die Administratoren der „iSpoof“-Website in weniger als zwei Jahren mehr als 3,7 Millionen Euro verdient. Die britischen Behörden schätzten den Schaden insgesamt aber auf mehr als 115 Millionen Euro. Die Behörden kündigten ausserdem an, dass sie rund 200.000 identifizierte Opfer warnen werden.

  • Ukraine-Krieg: Neue Bombardements treffen Kiew (Video)

    Ukraine-Krieg: Neue Bombardements treffen Kiew (Video)

    Mittwoch, 23. November, wurde die ukrainische Hauptstadt von Bombenangriffen getroffen, bei denen drei Menschen ums Leben kamen. In Saporischschja wurde eine Entbindungsstation zerstört. In der ukrainischen Hauptstadt, die am Mittwoch, dem 23. November, von neuen russischen Luftangriffen getroffen wurde, ertönten mehrmals Explosionen. „Wir haben eine Rakete einschlagen gehört. Wir haben Rauch gesehen. Die Fenster meines Hauses sind explodiert und dann sind alle zur U-Bahn gerannt“, berichtete eine Anwohnerin auf France Télévisions. In Kiew beklagten die örtlichen Behörden drei Tote und etwa zehn Verletzte. Die Luftangriffe trafen auch andere Großstädte in der Ukraine. Am frühen Mittwochmorgen wurde eine Entbindungsstation in der Region Saporischschja zerstört. Die Bilanz: drei Tote, darunter ein Neugeborenes. Kein Strom in LwiwIm Laufe des Tages stimmte das Europäische Parlament für einen Text, der Russland als Staat bezeichnet, der den Terrorismus fördert. Ein diplomatisches Symbol de…

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  • Ukraine-Krieg: Wolodymyr Selenskyj spricht nach russischen Luftangriffen von „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“

    Ukraine-Krieg: Wolodymyr Selenskyj spricht nach russischen Luftangriffen von „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“

    Wolodymyr Selenskyj verurteilte in einer Videobotschaft vor den Vereinten Nationen die russischen Luftangriffe gegen die Infrastruktur seines Landes als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Millionen Ukrainer sind ohne Heizung, Wasser und Nahrung, während der erste Schneefall einsetzt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete am Mittwoch die russischen Angriffe gegen die ukrainische Energieinfrastruktur vor dem UN-Sicherheitsrat als ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. „Mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, mehreren Millionen Menschen ohne Energieversorgung, ohne Heizung und ohne Wasser ist dies offensichtlich ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, sagte Wolodymyr Selenskyj in einer kurzen Erklärung per Videoschaltung während einer Dringlichkeitssitzung vor dem Sicherheitsrat, die er selbst beantragt hatte. Neun Monate nach der russischen Invasion seines Landes am 24. Februar verurteilt Präsident Selenskyj die „Formel des Terrors“, die von den Streitkräft…

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  • Ukraine-Krieg: Warum die Russen Tausende von Waschmaschinen in der Ukraine stehlen

    Ukraine-Krieg: Warum die Russen Tausende von Waschmaschinen in der Ukraine stehlen

    Nachdem Russland immer stärker unter den internationalen Wirtschaftssanktionen leidet, die seit Beginn des Krieges in der Ukraine gegen das Land verhängt wurden, importiert der Kreml Tausende Haushaltsgeräte aus dem Ausland, um die darin befindlichen Mikrochips in die Hände zu bekommen. Nachdem der Krieg in der Ukraine die russische Wirtschaft immer mehr belastet, hat Moskau im Jahr 2022 doppelt so viele Waschmaschinen importiert wie im Jahr 2021. Seltsame Anschaffungen, die nicht auf ein gesteigertes Interesse der Bevölkerung an Waschmaschinen zurückzuführen sind, sondern auf einen Bedarf an Halbleitern, die in allen diesen Haushaltsgeräten vorkommen. Russland braucht nämlich dringend Mikrochips, die es nicht im eigenen Land herstellen kann. Also werden Waschmaschinen importiert und auch in der Ukraine gestohlen, um an diese wertvollen Teile heranzukommen. Gleichzeitig profitiert auch Kasachstan von diesem neuen Geschäft, indem es Kühlschränke und elektrische Pumpen, die ebenfalls Halbleiter enthalten, in großen Mengen an Russland weiterverkauft. Reparatur von militärischer Ausrüstung Nur ein kleiner Teil dieser Importe ist für die russische Bevölkerung bestimmt. Die so gewonnenen Halbleiter werden hauptsächlich zur Reparatur von Militärgeräten verwendet. „Solche Halbleiter findet man überall in modernen Waffen“, erklärt der französische General Nicolas Richoux gegenüber dem Sender TF1. Sie sind in den Ziel- und Schussvorrichtungen der Panzer und auch in Kommandosystemen verbaut. Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula Von der Leyen, hat ebenfalls bestätigt, dass die russische Armee „Mikrochips sammelt“, um ihre militärische Ausrüstung reparieren zu können.
  • WM in Katar: Für das Match Frankreich-Australien soll die Klimaanlage im Stadion eingeschaltet werden

    WM in Katar: Für das Match Frankreich-Australien soll die Klimaanlage im Stadion eingeschaltet werden

    Umweltschützer sind entsetzt: Les Bleus werden am Dienstag, dem 22. November, bei ihrem WM-Auftaktspiel gegen die „Socceroos“ in einem künstlich gekühlten Stadion spielen. Es sollen 24 Grad im Stadion erreicht werden, obwohl die Außentemperatur laut Vorhersagen nur 1 oder 2 Grad höher liegen wird.

    Die künstliche Kühlung des Stadions hatte bereits am Sonntag, dem 20. November, während des Eröffnungsspiels Katar-Ecuador zu einer Kontroverse geführt. Bei einer Außentemperatur von etwa 27 Grad wurde die Klimaanlage im Al-Bayt-Stadion in der Stadt Al Khor eingeschaltet, und zwar offenbar zu stark, wie mehrere Zuschauer vor Ort berichteten.

    Am Dienstag, dem 22. November, spielen nun auch die Franzosen in einem klimatisierten Stadion. Bei ihrem Auftaktspiel gegen Australien um 20 Uhr werden die Lüftungsschächte des Al-Janoub-Stadions in der Stadt Al Wakrah eiskalte Luft ausspucken, um die Temperatur im Stadion auf höchstens 24 Grad Celsius zu halten.

    Dies wirft Fragen auf und wird von Umweltschützern kritisiert, da die Außentemperatur beim Anpfiff laut Wetterprognosen etwa 25 Grad betragen soll. Laut dem Sender RMC haben die Organisatoren aber mitgeteilt, dass die Stadion-Klimaanlage während des Spiels ausgeschaltet wird, sollten die Temperaturen sinken.

  • Ukraine-Krieg: Vier von den Russen genutzte „Folterstätten“ in Cherson entdeckt

    Ukraine-Krieg: Vier von den Russen genutzte „Folterstätten“ in Cherson entdeckt

    In der kürzlich von den russischen Besatzern zurückeroberten Stadt Cherson wurden ukrainischen Berichten zufolge vier „Folterstätten“ entdeckt, die von den Russen während der achtmonatigen Besatzung genutzt wurden.

    Die ukrainische Staatsanwaltschaft gab am Montag, dem 21. November bekannt, dass sie vier „Folterstätten“ in Cherson entdeckt hat, die von den Russen während ihrer Besetzung der südukrainischen Stadt bis zu ihrer Rückeroberung durch die Kiewer Truppen am 11. November benutzt wurden.

    Die ukrainische Staatsanwaltschaft teilte auf Telegram mit: „In Cherson stellen die Staatsanwälte weiterhin Verbrechen Russlands fest: In vier Gebäuden wurden Folterstätten errichtet“. Kiew hat seit der Befreiung der Stadt wiederholt russische „Kriegsverbrechen“ und „Gräueltaten“ in der Region angeprangert.

    In seiner täglichen Ansprache erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass allein am Sonntag fast 400 russische Angriffe im Osten des Landes stattgefunden hätten. Im Süden des Landes, in Cherson, das die ukrainischen Truppen vor kurzem zurückerobert haben, sahen sich die Bewohner nach achtmonatiger Besetzung ebenfalls mit russischen Bombenangriffen konfrontiert.