Kategorie: Südwest

  • Starker Regen, Sturm, viel Schnee in den Pyrenäen – Herbstwetter am Montag und Dienstag

    Starker Regen, Sturm, viel Schnee in den Pyrenäen – Herbstwetter am Montag und Dienstag

    Ein Tief wird starken Regen, starke Windböen und in den Pyrenäen erhebliche Schneefälle mit sich bringen. Das Wetter der nächsten zwei Tage wird unruhig.

    Genug von Trockenheit und Hitzewellen? Das für diese Woche angekündigte Wetter wird den Sommer und zu warmen Herbst in Frankreich endgültig vergessen lassen. Auf dem Programm stehen Regen, Wind und Schneefall in den Pyrenäen. Unruhiges Wetter wird am Montag und Dienstag im Südwesten und den Mittelmeerregionen herrschen.

    Am Montagmorgen beginnt es im Südwesten zu regnen. Der Regen wird sich vom Süden aus ausbreiten. Im Laufe des Tages wird der Wind an der Atlantikküste immer stärker, mit Böen von 90 km/h und bis zu 100/110 km/h am Abend.

    In der Nacht von Montag auf Dienstag wird das Wetter südlich der Garonne sehr unruhig sein, berichtet La Chaîne Météo. Da der Nord-Ost-Wind die Regenfälle in der Nähe der Pyrenäen blockieren wird, werden anhaltende Niederschläge mit Blizzard in den Bergen erwartet. Die Regen-Schnee-Grenze wird auf 1.300 Meter Höhe sinken. Die Webcams von Meteo Pyrenäen zeigen, dass es am Wochenende in den höheren Lagen bereits ergiebig Schnee gab.

    Ebenfalls in der Nacht von Montag auf Dienstag werden auf Korsika Unwetter mit starken Gewittern erwartet.

    Am Dienstag, dem 22. November, wird das Wetter im Südwesten unruhig bleiben, mit sehr starken Niederschlägen in der Nähe der Pyrenäen. Von der Provence bis zum Roussillon werden Mistral und Tramontane stürmisch mit Böen bis zu 120 km/h von der Aude bis zu den Pyrénées-Orientales wehen. Auf Korsika werden starke Gewitter erwartet und die Windgeschwindigkeiten könnten an den exponiertesten Stellen der Küste bis zu 150 km/h betragen.

    Grund für dieses unruhige Wetter ist der Durchzug eines sehr aktiven atlantischen Tiefs, das über den Ärmelkanal fegen wird und eine Windhose an der Atlantikküste verursachen wird, während zur gleichen Zeit ein Tiefdruckgebiet Richtung Mittelmeer unterwegs ist.

    Bis zu 150 mm Regen und 1 m Schnee.
    Insgesamt könnten die Unwetter im Südwesten bis zu 150 mm Regen bringen, was einer Niederschlagsmenge von anderthalb Monaten entspricht, und in den Pyrenäen Schneefall von 70 cm bis 1 m oberhalb von 1.800 m Höhe verursachen.

  • Pro und Contra Stierkampf-Demonstrationen in Südfrankreich

    Pro und Contra Stierkampf-Demonstrationen in Südfrankreich

    Am Samstag, dem 19. November, fanden in Südfrankreich Demonstrationen für und gegen ein Verbot des Stierkampfs statt. Der Vorschlag des LFI-Abgeordneten Aymeric Caron zur Abschaffung des Stierkampfs soll am Donnerstag, dem 24. November, der Nationalversammlung vorgelegt werden.  „Unser Erbe und unsere Kultur verteidigen“: Hunderte von Menschen demonstrierten am Samstag, um „Ja zum Stierkampf“ zu sagen. Insgesamt gab es Demonstrationen in zwölf Städten in Südfrankreich gegen ein Verbot der umstrittenen Tradition des Stierkampfs. Zur gleichen Zeit forderten Demonstrationen in rund 40 Städten das Ende des Stierkampfs. Der Gesetzesvorschlag zur Abschaffung des Stierkampfs soll am Donnerstag, dem 24. November, in der Nationalversammlung diskutiert werden. „Nicht der Stierkampf wird angegriffen, sondern die gesamte Vielfalt, der kulturelle Reichtum unserer Regionen“, betonte der Bürgermeister von Mont-de-Marsan, Charles Dayot, bei einer Demonstration, an der rund 300 Personen vor der Präfekt…

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  • 14-Jähriger stiehlt Auto der Mutter und liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei

    14-Jähriger stiehlt Auto der Mutter und liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei

    Ein 14-jähriger Teenager am Steuer eines Autos machte den Ordnungskräften am Samstagabend ordentlich zu schaffen. Er wurde schließlich festgenommen, als er eine Mautstelle durchbrechen wollte.

    Er ging grosse Risiken ein und gefährdete das Leben von Autofahrern und Polizeikräften. Ein Teenager, der angeblich erst 14 Jahre alt ist, setzte sich am Samstagabend ohne ihre Zustimmung ans Steuer des Autos seiner Mutter.

    Der Junge fuhr über die Autobahn in Richtung Toulouse. Sowohl der Gendarmerie als auch die Polizei fahndeten nach dem jungen Fahrer. Der Flüchtige wurde zunächst auf der Toulouser Ringstraße in der Nähe von Montaudran gesichtet. Anschließend fuhr er über die Mautstelle Toulouse-Sud in Richtung Ariège.

    Die Polizei verfolgte den Minderjährigen über mehrere Kilometer. Der Jugendliche kehrte irgendwann um und versuchte, wieder nach Toulouse zu gelangen. Auch hierbei wurde er von einer Streifenwagenbesatzung der Nationalpolizei verfolgt.

    Der junge Raser versuchte anschliessend, die Mautstelle zu durchbrechen und fuhr auf ein vor ihm stehendes Fahrzeug auf. Anschliessend versuchte er rückwärts zu fliehen und rammte dabei ein weiteres Auto. Schließlich konnte er von den Ordnungskräften gestoppt werden, ohne dass jemand verletzt wurde.

    Der 14-jährige Junge wurde in Polizeigewahrsam genommen.

  • Lot-et-Garonne: 14-Jährige vor der Schule entführt und tot aufgefunden – Mann festgenommen

    Lot-et-Garonne: 14-Jährige vor der Schule entführt und tot aufgefunden – Mann festgenommen

    Ein Mann wurde im Zusammenhang mit dem Tod einer 14-jährigen Jugendlichen festgenommen, die am Freitagnachmittag vor der Tür ihres Gymnasiums in Tonneins im Departement Lot-et-Garonne verschwunden war.

    Eine 14-jährige Jugendliche wurde im Departement Lot-et-Garonne tot aufgefunden. Die Jugendliche war am Freitagmittag verschwunden, nachdem sie ihr Collège in Tonneins verlassen hatte. Die besorgte Familie hatte sie als vermisst gemeldet. Der Verdacht einer Entführung bestätigte sich dank der Bilder der öffentlichen Videoüberwachung. Die Leiche des Mädchens wurde nur wenige Stunden nach der Entführung zwischen Tonneins und Marmande gefunden.

    Ein Mann wurde am späten Abend in der Gemeinde Gontaud-de-Nogaret festgenommen. Das Dorf liegt nicht weit von Tonneins entfernt.

    Der Verdächtige ist der Justiz bekannt
    Der 31-jährige Mann soll zugegeben haben, die Jugendliche erwürgt zu haben, berichtet der Sender BFMTV, und führte die Ermittler an den Ort, an dem er die Leiche zurückgelassen hatte. Es handelte sich um ein verlassenes Haus in Birac-sur-Trec, nördlich von Tonneins. Der 31-jährige Verdächtige sei den Behörden bereits wegen sexueller Übergriffe und Vergewaltigung bekannt, berichtet der Nachrichtensender BFMTV. Der Mann wurde wegen Entführung und anschließendem Mord durch Strangulation verhaftet.

    Das junge Opfer war Schülerin der achten Klasse des Collège Germillac in Tonneins. Ihre Familie stammt aus Spanien und ist erst vor wenigen Jahren nach Frankreich übersiedelt.

    Collège Germillac in Tonneins: Hier wurde die 14-Jährige von ihrem Mörder entführt.
  • Radikale Umweltaktivisten blockierten die Umgehungsstraßen von Toulouse, Lyon und Paris

    Radikale Umweltaktivisten blockierten die Umgehungsstraßen von Toulouse, Lyon und Paris

    Umweltaktivisten der Gruppe „Dernière rénovation“ blockierten am Freitagmorgen kurzzeitig den Verkehr auf den Umgehungsstraßen von Toulouse, Lyon und Paris. Sie wurden von der Polizei geräumt. Die Aktivisten wollten auf die Notwendigkeit der thermischen Gebäudesanierung aufmerksam machen.

    Es war eine konzertierte Aktion, die die Umweltaktivisten des Kollektivs „Dernière rénovation“ am Freitagmorgen auf den Umgehungsstraßen von Toulouse, Lyon und Paris organisierten.

    Zur Rushhour besetzten in allen drei Ballungsräumen Aktivisten die Fahrbahn, entrollten Transparente und setzten sich auf den Boden, um den Verkehr zu blockieren. Die Aktion führte zu erheblichen Verkehrsstörungen.

    In Toulouse griff die Polizei sehr schnell ein, um die Ringstraße wieder freizumachen. Der Einsatz verlief reibungslos. Dreizehn Aktivisten wurden in Polizeigewahrsam genommen. In Lyon setzten sich neun Aktivisten auf die M7 in Höhe der Anschlussstelle Pasteur-Confluence, bevor die Polizei eingriff, wie die Zeitung Le Progrès berichtete. Die Verkehrsblockade dauerte in Toulouse 15 Minuten, in Paris 30 Minuten und in Lyon 45 Minuten.

    Die Aktivisten von „Dernière rénovation“ führten diese Aktion durch, um das Bewusstsein für die Notwendigkeit der energetischen Gebäudesanierung zu schärfen.

  • Tarn-et-Garonne: In Valence-d’Agen zündet sich Frau vor dem Haus ihrer Schwester an

    Tarn-et-Garonne: In Valence-d’Agen zündet sich Frau vor dem Haus ihrer Schwester an

    Eine 63-jährige Frau versuchte am 17. November in Valence-d’Agen, sich das Leben zu nehmen, indem sie sich selbst anzündete. Die 63-Jährige erlitt schwere Verbrennungen im Gesicht und an den Händen und wurde ins künstliche Koma versetzt, bevor sie mit dem Hubschrauber in die Abteilung für Brandverletzte des Rangueil-Krankenhauses in Toulouse geflogen wurde.

    Eine 63-jährige Frau erlitt schwere Verbrennungen, nachdem sie sich am 17. November in Valence-d’Agen selbst angezündet hatte. Es war 12.44 Uhr, als Anwohner der Avenue de Bordeaux die Rettungskräfte alarmierten.

    Einige Minuten zuvor hatte sich die verzweifelte Frau Benzin über den Körper gegossen und sich dann vor dem Haus ihrer Schwester angezündet. Bevor diese eingreifen und versuchen konnte, das Feuer zu löschen, erlitt das Opfer schwere Verbrennungen am Oberkörper (insbesondere im Gesicht und an den Händen). Die Feuerwehr und das Ärzteteam des SAMU 82 waren schnell vor Ort und leisteten Erste Hilfe.

    Bis zum Eintreffen eines Hubschraubers, der im Stadion Evelyne-Jean-Baylet landete, versetzte der Notarzt das Opfer in ein künstliches Koma, um die Schmerzen zu lindern.

    Die 63-Jährige wurde in die Abteilung für schwere Verbrennungen des Universitätskrankenhauses Rangueil in Toulouse gebracht. Die Frau schwebte nicht in Lebensgefahr.

    Der Kommandant der Gendarmeriekompanie von Castelsarrasin, David Diaz, bestätigte vor Ort, dass die 63-Jährige seit ihrem Verschwinden am Morgen von den Sicherheitskräften gesucht worden war. Ihr Ehepartner hatte die Gendarmen in Valence-d’Agen alarmiert, nachdem er einen Abschiedsbrief seiner Frau entdeckt hatte.

  • Wunder in der Dordogne: 72-jährige Frau gerät unter Lkw und bleibt unverletzt

    Wunder in der Dordogne: 72-jährige Frau gerät unter Lkw und bleibt unverletzt

    Eine 72-jährige Frau geriet am Donnerstagmorgen in Trélissac in der Dordogne unter einen Lastwagen. Sie kam mit einem kleinen Kratzer davon.

    Es war ihr Glückstag. Eine 72-jährige Frau überquerte die RN 21 in Trélissac in der Dordogne und wurde von einem langsam fahrenden Lastwagen erfasst. Bei dem Sturz geriet die ältere Dame unter den Lkw. Die Rettungskräfte fanden sie zwischen den Rädern, berichtet der Sender France Bleu Périgord.

    Glücklicherweise wurde sie unter dem Lkw weder eingeklemmt, noch wurde sie von den Rädern erfasst. Die Rettungskräfte konnten sie problemlos aus ihrer misslichen Lage befreien. Da das Opfer über Schmerzen in der rechten Schulter klagte, wurde sie zu Untersuchungen in das Krankenhaus von Périgueux gebracht.

  • Sintflutartige Regenfälle: In der Nähe von Montpellier innerhalb von 6 Minuten Niederschlagsrekord verzeichnet

    Sintflutartige Regenfälle: In der Nähe von Montpellier innerhalb von 6 Minuten Niederschlagsrekord verzeichnet

    In den Departements Hérault, Gard, Bouches-du-Rhône und Var ist derzeit die Warnstufe Gelb für Regen, Überschwemmung, Gewitter und Hochwasser ausgerufen. Die Departements wurden am Montag, dem 14. November, von sehr heftigen Regenfällen heimgesucht.

    Für vier Departements im Süden gilt am Montag, dem 14. November, die Warnstufe Gelb für Regen, Überschwemmungen, Gewitter und Hochwasser. Es handelt sich um die Departements Hérault, Gard, Bouches-du-Rhône und Var. Im Gard und im Hérault kam es bereits zu heftigen Regenfällen.

    „Die Regenfälle verstärken sich zeitweise insbesondere in den Küstendepartements Hérault, Gard und Bouches-du-Rhône, wo es in kurzer Zeit lokal zu heftigen Niederschlägen kommt“, so Météo France.

    Tatsächlich wurde bereits im Departement Hérault ein Niederschlagsrekord in der Gemeinde Prades-le-Lez verzeichnet, wo in nur sechs Minuten 26,9 Liter Regen auf den Quadratmeter fielen. Insgesamt hat die Summe der Niederschläge in eineinhalb Stunden 108,7 Liter / m2 erreicht.

    Laut Météo Languedoc können starke Windböen örtlich 60-80km/h erreichen und rund um Montpellier könnte es zu Gewittern kommen.

  • Indre: Ehepaar vermacht seiner kleinen Gemeinde fast eine Million Euro

    Indre: Ehepaar vermacht seiner kleinen Gemeinde fast eine Million Euro

    Vor ihrem Tod beschlossen Annie und Jean-Claude, ihrer Gemeinde die Summe von 968.228 € zu spenden. Eine Summe, die dazu bestimmt ist, die Lebensqualität der Einwohner zu verbessern.

    968.228 Euro vermachen sie ihrer Gemeinde. Der letzte Wille von Annie und ihrem Mann überrascht die Einwohner von Le Poinçonnet (Indre) nicht wirklich. Sie erinnern sich an großzügige Freunde im Alltag: „Jean-Claude und Annie waren Menschen, die aus Nordfrankreich kamen und sich im Departement Indre niederließen. Sie konnten keine Kinder bekommen, also haben sie viele Dinge verschenkt“, sagt dieses Ehepaar auf dem Sender France 3. Geldanlagen, Lebensversicherungen, Wertgegenstände – die Ersparnisse eines ganzen Lebens wurden jetzt der Gemeinde vermacht.

    Finanzierung von Reparaturen und Aktivitäten
    In der Erinnerung des Bürgermeisters ist es das erste Mal, dass die kleine Gemeinde mit gerade mal 6.000 Einwohnern eine so große Spende erhält: „Oft bekommen wir kleine Spenden von 50 oder 100 Euro. Aber ein Vermächtnis in dieser Höhe kommt wirklich unerwartet. Ich habe es als ein echtes Geschenk angesehen“. Ein Geschenk, um lang geplante Projekte wie die auf 80.000 Euro geschätzte Instandsetzung einer Mauer auf dem Gemeindefriedhof zu verwirklichen. Das Vermächtnis könnte auch dazu beitragen, einen Schulhof zu begrünen und Aktivitäten für Kinder und ältere Menschen zu organisieren.

  • Auf dem Parkplatz der Bowlingbahn in Auch fängt die Feuerwehr eine Kaiserboa

    Auf dem Parkplatz der Bowlingbahn in Auch fängt die Feuerwehr eine Kaiserboa

    Spezialisten der Feuerwehr Mirande fingen am frühen Samstagnachmittag, dem 12. November, in Auch eine Kaiserboa ein. Die Schlange wurde in die Nationale Tierärztliche Hochschule in Toulouse gebracht.

    Eine seltsame Entdeckung am 12. November. Als ein leitender Beamter der Feuerwehr des Departements Gers am frühen Nachmittag gegen 14.30 Uhr auf dem Weg zur Bowlingbahn in Auch war, bemerkte er in der Hecke vor dem Eingang der Anlage eine Kaiserboa, auch bekannt als Boa constrictor imperator. Er rief sofort die Notrufzentrale an, um Spezialisten der Feuerwehr zu informieren.

    Kein Besitzer identifiziert
    Feuerwehrleute und ein Spezialistenteam machten sich sofort auf den Weg, um das Tier einzufangen, dessen Größe auf 2,50 m geschätzt wird. Manche Exemplare dieser Gattung können bis zu 3,50 m groß werden. Der Feuerwehr gelang es jedoch bisher nicht, den Besitzer der Schlange zu ermitteln, da diese nicht gechipt war. Seit 2016 sind Privatpersonen in Frankreich gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Tiere mit Chips kennzeichnen zu lassen. Nachdem die Boa eingefangen worden war, wurde sie in ein Terrarium in der Nationalen Tierärztlichen Hochschule in Toulouse gebracht.