Kategorie: Südwest

  • Polizisten sehen sich in der Innenstadt von Castres plötzlich einem Wildschwein gegenüber

    Polizisten sehen sich in der Innenstadt von Castres plötzlich einem Wildschwein gegenüber

    Die Polizei stieß am frühen Morgen des 30. November auf ein Wildschwein, das vor dem Polizeipräsidium in Richtung des Stadtzentrums von Castres spazierte. Um Unfälle zu vermeiden, musste das Tier erschossen werden.

    Es war eine unwirkliche Begegnung, die die Polizei von Castres am frühen Mittwochmorgen im Stadtzentrum hatte. Sie sahen sich mit einem Wildschwein konfrontiert, das auf der Avenue Charles-de-Gaulle, praktisch vor der Polizeistation, herumlief.

    Gegen 5 Uhr morgens stieß eine Patrouille auf das Tier, das auf der Straße vor der Unterpräfektur des Departements Tarn in Richtung des nur wenige Dutzend Meter entfernten Stadtzentrums lief. Den Polizisten gelang es zunächst, das Tier daran zu hindern, in die Gassen der Altstadt einzudringen. Im Scheinwerferlicht des Polizeiwagens rennt das Tier jedoch davon und verschwindet.

    Wenige Augenblicke später taucht es jedoch auf der Avenue Charles-de-Gaulle an der Place Soult wieder auf, wo die Hütten und Dekorationen für den Weihnachtsmarkt aufgebaut sind, der am Freitag seine Pforten öffnete. Während die Stadt langsam erwacht, der Verkehr auf dieser belebten Straße dichter wird und die Anwohner beginnen, aus ihren Häusern zu kommen, versuchen die Polizisten, das Wildschwein zu immobilisieren, um Unfälle zu vermeiden. Es gelingt ihnen, das verängstigte und wütende Tier an einen weniger befahrenen Ort am Ende eines Parkplatzes zu treiben.

    Ein Spezialist, der im Bedarfsfall für die Tötung von Wildtieren zuständig ist, wurde gerufen und hat das Tier mit seiner Schusswaffe getötet.

  • Sein Fallschirm öffnet sich nicht: Ein 32-Jähriger kommt beim Sprung vom Millau-Viadukt ums Leben

    Sein Fallschirm öffnet sich nicht: Ein 32-Jähriger kommt beim Sprung vom Millau-Viadukt ums Leben

    Am Dienstagmorgen kam ein 32-jähriger Mann ums Leben, als er vom Millau-Viadukt in der Region Aveyron sprang. Der junge Mann war Base-Jumper, eine Extremsportart, bei der man vom Dach eines Gebäudes oder von einer Klippe springt. Er stürzte in den Tod, weil er seinen Fallschirm nicht öffnen konnte.

    Am Dienstag, dem 29. November, kam ein 32-jähriger Basejumper bei einem Sprung vom Millau-Viadukt ums Leben, wie die Zeitung Midi Libre berichtete. Aus noch ungeklärten Gründen öffnete sich sein Fallschirm nicht. Das Opfer war auf der Stelle tot.

    Der Unfall ereignete sich gegen 8.30 Uhr an einem Ort, der schon häufiger Schauplatz für diese Art von Extremsport geworden ist.

    Base-Jumping, bei dem man von Gebäuden, Brücken oder Klippen mit dem Fallschirm abspringt, ist seit Mai per Präfekturerlass von den Viadukten von Verrières, Millau und Viaur im Département Aveyron verboten.

  • Mauer stürzt ein: 2 Tote und 1 schwer verletzter Jugendlicher in Saint-Georges d’Oléron

    Mauer stürzt ein: 2 Tote und 1 schwer verletzter Jugendlicher in Saint-Georges d’Oléron

    Zwei Maurer starben, als am Montagmorgen in Saint-Georges d’Oléron eine Mauer einstürzte. Ein schwer verletzter 15-jähriger Jugendlicher wurde mit einem Hubschrauber in das Universitätsklinikum von Poitiers geflogen.

    Der Alarm wurde am Montagmorgen kurz nach 8.30 Uhr ausgelöst. Etwa 40 Feuerwehrleute eilten auf den Campingplatz Les Coquettes in Saint-Georges d’Oléron, weil dort eine Mauer eingestürzt war.

    Zwei Arbeiter einer Maurerfirma im Alter von 26 und 45 Jahren wurden aus den Trümmern geborgen. Sie starben an ihren Verletzungen, obwohl die Rettungskräfte sofort versuchten, sie wiederzubeleben.

    Ein 15-jähriger Jugendlicher wurde ebenfalls schwer verletzt. Er musste mit einem Hubschrauber in das Universitätsklinikum in Poitiers geflogen werden.

    Laut dem Sender France Bleu arbeiteten die drei Männer im Auftrag eines Bauunternehmens in Saint-Georges d’Oléron. Der jüngste von ihnen ist Lehrling.

  • Perpignan: Asylantrag eines iranischen Ehepaars zum dritten Mal abgelehnt – obwohl ihnen die Todesstrafe droht

    Perpignan: Asylantrag eines iranischen Ehepaars zum dritten Mal abgelehnt – obwohl ihnen die Todesstrafe droht

    Sie waren 2018 mit ihren beiden Kindern aus dem Iran geflohen, um der Todesstrafe zu entgehen, die nach dem Übertritt des Vaters zum Christentum verhängt worden war. Die Ablehnung ihres Asylantrags sei „überraschend“ und „empörend“, kritisiert ihr Anwalt. Ein iranisches Ehepaar und seine beiden Kinder, die seit vier Jahren in Perpignan Zuflucht gefunden haben, erlebte erneut eine Ablehnung ihres Asylantrags. Beide Elternteile wurden im Iran zum Tode verurteilt, berichtet France Bleu Roussillon am Sonntag, dem 28. November. Ein allerletzter Antrag ist möglich Das Paar floh 2018 aus seinem Land, um der Strafverfolgung zu entgehen. Dem Vater, der von Geburt Muslim war, droht die Todesstrafe, weil er sich zum Christentum bekehrt hat. Auch seine Frau ist von der Todesstrafe bedroht, da sie wegen Ehebruchs verfolgt wird. Da ihr Mann kein Muslim mehr ist, gilt ihre Ehe im Iran als de facto annulliert. Nach einer langen Reise kam das Paar mit seinem ersten Kind in Perpignan an. Daraufhin wird …

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  • Aveyron: Zwei Kinder sterben bei Hausbrand

    Aveyron: Zwei Kinder sterben bei Hausbrand

    Bei einem Brand in einer Wohnung in Onet-le-Château im Département Aveyron kamen am Samstag, dem 26. November, zwei Kinder ums Leben.

    Zwei Kinder kamen am Samstag, dem 26. November, kurz vor 9.30 Uhr bei einem Brand in einem Wohnhaus in Onet-le-Château (Aveyron)  ums Leben. „Die Feuerwehr war sehr schnell mit 36 Mann und sieben Fahrzeugen im Einsatz. Aber als sie die Wohnung betraten, entdeckten sie die leblosen Körper von zwei kleinen Kindern im Alter von sechs und neun Jahren“, erklärt der Journalist Christophe Carnina, der für France Télévisions vor Ort war.

    Die Eltern waren zum Zeitpunkt des Geschehens nicht anwesend.
    Die Kinder wurden in das Krankenhaus von Rodez (Aveyron) gebracht und verstarben dort einige Stunden später. „Die Eltern der beiden jungen Opfer waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht anwesend. Sie wurden von Psychologen betreut“, so der Journalist. Die Kriminalpolizei von Toulouse (Haute-Garonne) wird am Sonntag, dem 27. November, Ermittlungen aufnehmen, um die genauen Umstände der Tragödie zu klären.

  • Cahors: Leiche in der Nähe der Valentré-Brücke entdeckt

    Cahors: Leiche in der Nähe der Valentré-Brücke entdeckt

    Am Donnerstag, kurz nach 14 Uhr, wurde die Nationalpolizei des Departements Lot von einem Spaziergänger aus Cahors alarmiert: Er hatte soeben eine Leiche entdeckt, die im Fluss Lot in der Nähe der Valentré-Brücke trieb.

    Der Spaziergänger schlug sofort Alarm. Polizeibeamte und ein Team der technischen und wissenschaftlichen Polizei waren vor Ort im Einsatz, um den Körper zu bergen und erste Untersuchungen durchzuführen. Die Staatsanwaltschaft im Departement Lot hat eine Autopsie angeordnet, um die in einem fortgeschrittenen Zustand der Verwesung befindliche Leiche identifizieren zu können. Nach ersten Informationen könnte es sich um einen Mann handeln. Derzeit gibt es noch keine Hinweise auf ein Verbrechen, die Ermittler schließen allerdings keine Hypothese aus: Es wird sowohl hinsichtlich eines möglichen Unfalls als auch eines Tötungsdeliktes ermittelt.

  • SNCF-Verkehr im Süden nach Entgleisung eines Güterzugs stark beeinträchtigt

    SNCF-Verkehr im Süden nach Entgleisung eines Güterzugs stark beeinträchtigt

    Die Entgleisung eines Güterzuges in Carcassonne am Mittwochabend führt zu einer vollständigen Unterbrechung des SNCF-Verkehrs bis Samstag, dem 26. November. Betroffen sind die regionalen TER-Züge, aber auch die nationalen Verbindungen der TGV-Züge und der Intercités-Züge.

    Die Entgleisung eines Güterzuges in Carcassonne am Mittwochabend bringt den SNCF-Verkehr im Süden Frankreichs stark durcheinander. Bis auf weiteres verkehren zwischen Castelnaudary und Narbonne in beiden Richtungen keine Züge. Bei der Entgleisung des Zuges und seiner achtundzwanzig Waggons kurz nach Trèbes wurden 400 Meter Gleise und Betonblöcke zerstört.

    Da das Unglück bei einbrechender Dunkelheit passierte, können die technischen Teams der SNCF erst seit Donnerstagmorgen die Schäden begutachten und mit den Reparaturarbeiten beginnen.

    Kein TGV, kein Intercités und kein TER
    Seit 17 Uhr am Mittwoch können zwischen Narbonne und Castelnaudary weder TER, noch Intercités oder TGV-Züge verkehren. Die SNCF setzt Ersatzbusse ein. Ein angepasster Verkehrsplan soll am Donnerstag im Laufe des Tages veröffentlicht werden.

    Die Unterbrechung des Verkehrs betrifft sowohl regionale Verbindungen, als auch den nationalen Zugverkehr. Ein Reisender, der einen TGV oder Intercités zwischen Marseille und Toulouse nimmt, muss nach dem Unfall die Strecke zwischen Marseille und Narbonne mit dem Zug zurücklegen, einen Bus zwischen Narbonne und Castelnaudary nehmen und dann erneut einen Zug zwischen Castelnaudary und Toulouse besteigen.

    Die Regionaldirektion der SNCF rät Reisenden, ihre Fahrten nach Möglichkeit zu verschieben.

  • Drogen: 1.5 Tonnen Cannabisharz vom Zoll in Perpignan beschlagnahmt

    Drogen: 1.5 Tonnen Cannabisharz vom Zoll in Perpignan beschlagnahmt

    Bei einer LKW-Kontrolle entdeckten die Zollbeamten des Departements Pyrénées-Orientales 1,5 Tonnen Cannabisharz, die in einem aus Spanien kommenden Lkw versteckt waren. Geschätzter Wert der Ware: 9,7 Millionen Euro. Die beiden Fahrer wurden der Kriminalpolizei übergeben.

    Es geschah am 3. November diesen Jahres und die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Bei einer Kontrolle auf einer Straße in der Region Cerdanya hielten Beamte der Zollbrigade von Bourg-Madame (Pyrénées-Orientales) an der französisch-katalanischen Grenze einen aus Spanien kommenden Lkw an. Auf Befragen erklärten die beiden Fahrer, dass sie leer unterwegs seien und in die Region Paris fahren wollten. Beim Öffnen des Anhängers strömte den Zollbeamten jedoch ein starker Cannabisgeruch entgegen. Die Zöllner entdecken eine Ladung von 40 grossen Paketen Cannabisharz.

    Insgesamt beschlagnahmen sie 1.497 Kilogramm Drogen. Geschätzter Wert: 9,7 Millionen Euro. Der zuständige Staatsanwalt ordnete daraufhin die Übergabe der beiden Fahrer des Lkw an die Kriminalpolizei an. Der Fall liegt nun bei der Staatsanwaltschaft von Marseille.

    2021 wurden 42 Tonnen Cannabis in Frankreich beschlagnahmt
    Im Jahr 2022 stellten französische Zollbeamte dagegen schon fast 75 Tonnen Cannabis sicher, was einem Anstieg von 24% im Jahresvergleich entspricht. Die meisten dieser Beschlagnahmungen (85%) erfolgten bei Strassenkontrollen.

    Der Anhänger des Lastwagens, in dem im November 2022 in Bourg-Madame (Pyrénées-Orientales) 1,5 Tonnen Cannabis beschlagnahmt wurden. – Foto: Regionale Zolldirektion Perpignan
  • Tarn-et-Garonne nach Stromausfall am Montagabend im Dunkeln

    Tarn-et-Garonne nach Stromausfall am Montagabend im Dunkeln

    Im Departement Tarn-et-Garonne fiel gegen 17.30 Uhr nach einem Zwischenfall an einer Hochspannungsleitung der Strom aus. Nach und nach konnte ein Teil der Stromversorgung wieder hergestellt werden, doch 90.000 Kunden waren am Abend noch ohne Strom.

    Kurz vor 17:30 Uhr kam es zu einem Zwischenfall an einer Hochspannungsleitung, der das Departement Tarn-et-Garonne grossteils von der Stromversorgung abschnitt. Die gesamte Stadt Montauban versank in der Dunkelheit. Nach Angaben der Präfektur waren 60% des Departements und 130.000 Haushalte betroffen.

    Dem Netzbetreiber RTE gelang es, die Stromversorgung grösstenteils bis zum späten Abend wieder herzustellen. Die genaue Ursache für den Vorfall ist noch nicht geklärt, es könnte sich jedoch um einen Blitzeinschlag in eine Hochspannungsleitung handeln.

    Bis etwa 21:00 Uhr war auch der Zugverkehr von Montauban in Richtung Agen und Cahors gestört. Der Bahnverkehr wurde in allen Städten in der Umgebung von Montauban für mindestens eine halbe Stunde eingestellt.

  • Mann greift Ex-Freundin mit Machete an und schneidet sich dann den Hals auf

    Mann greift Ex-Freundin mit Machete an und schneidet sich dann den Hals auf

    Ein Mann griff am Montagmorgen in einem Geschäft in Saint-Orens, einem Vorort von Toulouse, seine ehemalige Lebensgefährtin und eine weitere Person mit einer Machete an. Anschließend verletzte er sich mit der Waffe selbst am Hals und legte dann in einer Bar in der Nähe des Rathauses einen Brand.

    Der Mann, der etwa 30 Jahre alt ist, wurde anschliessend von Gendarmen überwältigt. Er wurde in ernstem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert.

    Die Feuerwehr von Toulouse, Rettungsdienste und die Gendarmerie waren im Einsatz.

    Der Tatort in Saint-Orens-de-GamevilleHaute-Garonne (Google)