Kategorie: Südwest

  • Der aus Rodez stammende bekannte Maler Pierre Soulages starb im Alter von 102 Jahren

    Der aus Rodez stammende bekannte Maler Pierre Soulages starb im Alter von 102 Jahren

    Der berühmte Maler Pierre Soulages aus dem Aveyron starb am Dienstag, dem 25. Oktober, gegen 23 Uhr im Krankenhaus von Nîmes im Alter von 102 Jahren. Er erfand 1979 das „Outrenoir“, das seinen Weltruhm begründete. Der berühmte französische Maler Pierre Soulages starb am Dienstag im Alter von 102 Jah…

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  • Toulouse: Flüchtige Männer werfen Bündel von 10.000 € und 3.000 € aus dem Autofenster

    Toulouse: Flüchtige Männer werfen Bündel von 10.000 € und 3.000 € aus dem Autofenster

    Von der Polizei verfolgt, entledigten sich die Männer eines grossen Bündels von Geldscheinen. Mehrere tausend Euro wurden von ihnen mitten in Toulouse auf die Strasse geworfen. Am späten Sonntagnachmittag, 23. Oktober, wurde eine Ausweiskontrolle in der Gegend von Rangueil in Toulouse zu einer Verfolgungsjagd. Zwei Personen befanden sich in einem Auto, als Polizeibeamte sie kontrollieren wollten. Der Fahrer kam der Aufforderung zum Anhalten nicht nach, sondern flüchtete, gefolgt von den Polizisten. Schliesslich hielten die Flüchtenden ihr Fahrzeug an. Aber nicht etwa, um sich nun doch der Kontrolle zu unterziehen, sondern um sich vor der weiteren Flucht einiger Geldbündel zu entledigen. Eines davon hatte einen Wert von 10.000 € und das zweite von 3.000 €. Der eine Flüchtende wurde von einem Polizisten überwältigt, doch er wehrte sich und trat dem Beamten gegen die Hand, wodurch der sich eine Fraktur zuzog. Der Beamte musste in die Notaufnahme gebracht werden. Der Verdächtige setzte auch später noch seinen Widerstand fort und verletzte einen weiteren Polizisten. Zu guter Letzt konnten die beiden Männer im Alter von 32 und 50 Jahren dann doch in Polizeigewahrsam genommen werden. Bei den anschliessenden Hausdurchsuchungen fiel den Ermittlern weiteres Bargeld im Wert von 1.150 € in die Hände.
  • Wetter: Bis zu 30 °C im Südwesten und sommerliche Vorhersagen für das Wochenende

    Wetter: Bis zu 30 °C im Südwesten und sommerliche Vorhersagen für das Wochenende

    Der Oktober 2022 wird wahrscheinlich der wärmste Monat Oktober sein, der jemals in Frankreich gemessen wurde. Das wird am Donnerstag, 27. Oktober, mit Temperaturen von bis zu 30 °C im Südwesten deutlich. Und auch die Vorhersagen für die nächsten Tage liegen weit über den normalen Werten der Saison.

    Frankreich erlebt diese Jahr einen aussergewöhnlich milden Herbst, es werden sogar fast sommerliche Temperaturen erreicht. Die Vorhersagen melden Temperaturen, die am Donnerstag, dem 27. Oktober stellenweise die 30 °C-Marke erreichen werden.

    Temperaturen wie in einem Monat Juni
    Trotz eines verschleierten Himmels über dem gesamten Norden und der Mitte des Landes wird der Donnerstag, 27. Oktober, ein überraschend warmer Tag für den Herbst. Außergewöhnlich ist, dass der Südwesten, laut Météo France, bereits am Vormittag die 20 °C-Marke überschreiten wird, mit bis zu 25 °C in Biarritz und 22 °C in Bordeaux. Auch am Nachmittag wird es sehr warm sein, die Temperatur wird in Tarbes auf mindestens 29 °C und in Toulouse auf 27 °C steigen. Trotz der Wolken wird der Tag auch für den Rest des Hexagons mild, mit 22 °C in Lille oder Straßburg.

    Freitag, der 28. bleibt mild, besonders an der Atlantikküste und in Okzitanien, mit 17 °C in Perpignan und 18 °C in La Rochelle am frühen Vormittag. Mit Ausnahme der Region PACA und Korsikas wird es weiterhin bewölkt sein. Am Nachmittag werden 26 °C in Toulouse und 28 °C in Biarritz erreicht – höchst ungewöhnlich im Oktober.

    Der wärmste Oktober in der Geschichte.
    Laut Météo France, wird diese Situation durch ein umfangreiches atlantisches Tiefdruckgebiet verursacht, das seit mehreren Tagen stabil geblieben ist. Diese Tief bringt einen Südwind der warme Luft aus Nordafrika über das ganze Land weht.

    Der gesamte Oktober war von sehr hohen Temperaturen geprägt. Seit Anfang des Monats liegen die Temperaturen im Durchschnitt 4 Grad über dem Normalwert. Allerdings ist diese Episode nicht wegen der Temperaturen außergewöhnlich, sondern wegen ihrer Dauer: Die aktuelle Situation hält bereits seit dem 15. Oktober an, meldet Météo France. Aber auch schon Ende Oktober 2017 wurden in Toulouse und Bordeaux 28 °C erreicht, jedoch hielten damals die hohen Temperaturen nicht so lange an.

    Es ist diese Dauer, die den Oktober 2022 zum wärmsten Oktober seit Beginn der Aufzeichnungen macht. Bisher wurde der Rekord vom Oktober 2001 gehalten. Das Jahr 2022 ist für die ersten 10 Monate das wärmste Jahr in der Geschichte Frankreichs.

    Laut Météo France werden solche Episoden durch die globale Erwärmung immer häufiger und werden sowohl früher als auch später im Verlauf eines Jahres auftreten.

    Der Südwesten Frankreichs ist im Herbst wegen eines „Föhn-Effekts“ besonders betroffen: Das Relief der Pyrenäen zwingt die Luft, aufzusteigen und darüber hinwegzuwehen, wobei sich die Luft abkühlt und das darin enthaltene Wasser kondensiert. Die Luft, die auf der anderen Seite des Reliefs wieder nach unten strömt, hat an Feuchtigkeit verloren und kann sich stärker erwärmen; daher wird es in Okzitanien heißer als in anderen Regionen.

    Aber, so Météo France: „Der Saharasand in dem Wind könnte helfen, den Effekt der Sonne abzuschwächen“. Es bleibt abzuwarten, ob dies ausreicht, um auf die normalen Werte der Saison zu kommen.

  • Warum die Tigermücken auch Ende Oktober noch stechen

    Warum die Tigermücken auch Ende Oktober noch stechen

    Auch die Tigermücken sind Ende Oktober noch weit verbreitet. Das zu warme Wetter erklärt diese späte Mückenplage, die sich von einem Jahr zum nächsten zu wiederholen beginnt. Dieses Jahr Ende des Monats Oktober mit den derzeitigen milden Temperaturen können viele Menschen in Frankreich ihren Garten nicht so richtig genießen. Sobald man nach draußen geht, wird man von Mücken gestochen… Aber angesichts der sehr warmen Temperaturen ist es kaum verwunderlich, dass es noch immer so viele Mücken gibt. Mücken sind im Oktober nicht unbedingt etwas Ungewöhnliches, wenn allerdings die Temperaturen so ungewöhnlich hoch sind, wie in diesem Oktober, ist die Situation besonders günstig für die Entwicklung von Mücken. Und insbesondere die Tigermücken haben von der Natur noch nicht das Signal erhalten, dass die Saison vorbei ist. Normalerweise hätten die Tigermücken im September drastisch zurückgehen müssen, aber in diesem Jahr entwickelt sich die Tigermücke sogar noch üppiger, weil es warm ist und …

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  • Whisky, Garnelen und Cocktailwürstchen: Dieb verbrachte die Nacht in einem Supermarkt

    Whisky, Garnelen und Cocktailwürstchen: Dieb verbrachte die Nacht in einem Supermarkt

    Ein 47-Jähriger wurde am Montagmorgen, dem 24. Oktober, von erstaunten Mitarbeitern des Géant Casino in Lons (Pyrénées-Atlantiques) betrunken aufgefunden. Während der Nacht hatte er Alkohol und Delikatessen konsumiert und versucht, mehrere Computer zu stehlen.

    Die Nacht von Sonntag auf Montag, dem 24. Oktober, verbrachte ein 47-jähriger Mann eingesperrt im Géant Casino in Lons (Pyrénées-Atlantiques). Als der Laden am Sonntag schloss, versteckte sich der Mann und ließ sich im Inneren des Geschäfts einschließen. Allein im Laden nutzte er die Gelegenheit, um sich den Magen mit Chips, Garnelen und Cocktailwürstchen voll zu schlagen, wie der Sender France Bleu Béarn berichtete.

    Schaden von mehr als 3.000 €
    Am frühen Morgen entdeckten die Angestellten ihn schlafend in der Textilabteilung. Dabei entdeckten sie auch, dass der 47-Jährige seine Notdurft auf den ausgestellten Kleidungsstücken verrichtet hatte. In der Multimedia-Abteilung öffnete er außerdem die Verpackungen von sechs Computern, offensichtlich um sie zu stehlen. In anschliessenden Polizeigewahrsam gab der Mann zu, dass er gehofft hatte, die Computer zu stehlen, um sie dann weiterverkaufen zu können. Insgesamt beläuft sich der geschätzte Schaden für den Supermarkt auf über 3.000 €.

  • Elektroautos: In Frankreich soll in fünf Jahren eine der größten Lithiumminen Europas enstehen

    Elektroautos: In Frankreich soll in fünf Jahren eine der größten Lithiumminen Europas enstehen

    Der Konzern Imerys kündigte am Montag an, dass er bis 2027 eine Lithiumabbaustätte im Departement Allier in Betrieb nehmen werde. Diese Anlage, die die Elektroautoindustrie versorgen soll, soll „eine der größten“ in Europa werden.

    Eine wichtige Ankündigung für die Umstellung hin zum Elektroauto. Imerys enthüllte am Montag sein Projekt „Emili“, das bis 2027 die Eröffnung einer riesigen Lithiummine im Departement Allier ermöglichen soll. Die Investition in Höhe von einer Milliarde Euro zielt darauf ab, ein Lithiumvorkommen im Untergrund einer Kaolingrube in Beauvoir zu erschließen. Die „Konzentrationen und Mengen“ seien nach 18 Monaten Bohrungen und Studien als „sehr attraktiv“ eingestuft worden, erklärte die Firma in einer Pressemitteilung.

    Der Komplex, der einer der größten auf dem alten Kontinent sein wird, „dürfte eine nachhaltige und wettbewerbsfähige inländische Versorgungsquelle für die französischen und europäischen Automobilhersteller darstellen und einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Herausforderungen des Energiewandels leisten„, betonte der Generaldirektor von Imerys, Alessandro Dazza. Im Detail: „Nach ersten Schätzungen wird das Projekt eine Produktion von 34.000 Tonnen Lithiumhydroxid pro Jahr über einen Zeitraum von mindestens 25 Jahren ermöglichen“, so die französische Firma. Und: „Es wäre dann eines der größten Projekte zur Lithiumgewinnung in der Europäischen Union und könnte, sobald es voll funktionsfähig ist, etwa 700.000 Elektrofahrzeuge mit Lithium-Ionen-Batterien ausstatten“.

    Bereits seit den 1960er Jahren hat das Bureau de Recherches Géologiques et Minières (BRGM) das Vorkommen von Lithium in dieser Region in Zentralfrankreich identifiziert. Imerys hat den möglichen Ertrag dieses Standorts und seine potenzielle wirtschaftliche Rentabilität jetzt bestätigt. Mit der Fertigstellung des Mammutprojekts verspricht Imerys auch die Schaffung von „1000 direkten und indirekten Arbeitsplätzen in der Region Auvergne-Rhône-Alpes“, die sich auf zwei Standorte verteilen werden. Der erste wird die Mine für den unterirdischen Abbau des Lithiums sein und der zweite ist eine Anlage zur Reinigung der Mineralien und zur Verarbeitung zu Lithiumhydroxid, die weniger als 100 Kilometer von der Mine entfernt liegen und mit ihr per Bahn verbunden sein wird.

    Die Eröffnung der Mine soll es Frankreich ermöglichen, sowohl auf wirtschaftliche als auch auf ökologische Herausforderungen zu reagieren. Denn das „weiße Gold“ ist einer der wichtigsten Bestandteile der Batterien von Elektroautos. Seine Wichtigkeit wurde von der Europäischen Kommission für das Jahr 2020 als „kritisch“ eingestuft. Elektrofahrzeuge sollen mittelfristig Autos mit Verbrennungsmotor ersetzen. Die Europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2035 auf Autos mit Verbrennungsmotor zu verzichten, um die Treibhausgasemissionen nachhaltig zu senken.

    In den europäischen Ländern herrscht jedoch ein akuter Mangel an kritischen Rohstoffen wie Lithium, das hauptsächlich im Ausland in Tagebauminen gewonnen wird. „Für die Batterie eines Elektroautos wären wir in der Lage, bis zu 700 Kilogramm CO2-Emissionen einzusparen, wenn wir europäisches Lithium anstelle des importierten hätten“, erklärte Jean-Philippe Bahuaut, Vizepräsident für Strategie und Umwelt bei Renault, im vergangenen Juni auf Anfrage des französischen Fernsehsenders TF1. Folglich werden wir mit der Ausbeutung dieses Lithiumvorkommens „Europa bei der Dekarbonisierung helfen“, fasst Alessandro Dazza von Imerys zusammen.

    Die Regierung begrüßte am Montag die Ankündigung. „Dieses Projekt, das in Bezug auf Umwelt und Klima beispielhaft ist, wird unseren Bedarf an Lithiumimporten drastisch reduzieren“, freute sich Wirtschaftsminister Bruno Le Maire.

  • Große Überraschung für Eltern junger Sportler in Perpignan – Latino-Star Shakira war inkognito auch dabei!

    Große Überraschung für Eltern junger Sportler in Perpignan – Latino-Star Shakira war inkognito auch dabei!

    Eltern von jungen Sportlern in Perpignan staunten nicht schlecht, als sie am Samstagnachmittag entdeckten, dass der kolumbianische Popstar Shakira, mitten unter ihnen auf der Tribüne saß. Es kommt nicht alle Tage vor, dass man neben Shakira sitzen darf! Und deswegen waren die Eltern junger Sportler …

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  • Verletzte Polizisten: Polizeigewerkschaft veröffentlicht spektakuläres Video des Vorfalls und der Festnahme

    Verletzte Polizisten: Polizeigewerkschaft veröffentlicht spektakuläres Video des Vorfalls und der Festnahme

    Die Ereignisse ereigneten sich in der Nacht von Freitag auf Samstag in Villeneuve-sur-Lot. Zwei Polizisten wurden von flüchtenden Minderjährigen in einem Fahrzeug gerammt. Die Polizeigewerkschaft veröffentlichte die Bilder.

    In der Nacht von Freitag auf Samstag, dem 22. Oktober, hätte die Bilanz in Villeneuve-sur-Lot noch dramatischer ausfallen können. Ordnungskräfte wurden das Ziel von vier Jugendlichen.

    An Bord eines Fahrzeugs flüchteten die vier Insassen nach einem Einbruch in der Gemeinde Sainte-Livrade vor der Polizei bis nach Villeneuve-sur-Lot. Ein Streifenwagen, der zur Verstärkung kam, wurd in einem Kreisverkehr heftig gerammt.

    Eine Polizeigewerkschaft veröffentlichte die Bilder der Festnahme in den sozialen Netzwerken. Das Video ist etwas weniger als eine Minute lang. Es zeigt, wie das Auto der Flüchtenden einen Kreisverkehr entgegen der Fahrtrichtung befährt und seitlich mit dem Auto der Nationalpolizei zusammenstößt. Diese Bilder sind spektakulär und zeugen von einer grossen Gewaltbereitschaft der Flüchtenden.

    Die beiden Polizisten, die in dem gerammten Auto saßen, wurden verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

    Die vier Insassen des Fluchtwagens wurden von der Polizei festgenommen, nachdem ihr Wagen auf dem Bürgersteig zum Stehen gekommen war und das Schaufenster eines Geschäfts zerstört hatte.

    Die vier Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren wurden von der Gendarmerie in Gewahrsam genommen.

  • Winterreifenpflicht: Ab dem 1. November droht in Frankreich ein Bußgeld von 135 € – auch im Süden!

    Winterreifenpflicht: Ab dem 1. November droht in Frankreich ein Bußgeld von 135 € – auch im Süden!

    Fast 300 Gemeinden im warmen Südwesten Frankreichs sind von der Verpflichtung betroffen, dass dort Autofahrer ab dem 1. November Winterausrüstung besitzen müssen. Werkstätten raten den Verkehrsteilnehmern, sich so früh wie möglich auszurüsten, um einen grossen Ansturm in den letzten Tagen zu vermeiden.

    Winterreifen oder Schneeketten… Diese Ausrüstungsgegenstände sind ab dem 1. November in mehreren hundert Gemeinden in Okzitanien Pflicht. Diese im sogenannten Berggesetz vorgesehene Maßnahme soll nun nach einem Jahr der Aufklärung durch die Ordnungskräfte strikt durchgesetzt werden. Mindestens eine Art dieser Winterausrüstungen muss von allen Fahrzeugen, die in diesen Gebieten unterwegs sind, mitgeführt werden.

    Die Autowerkstätten versuchen mit Marketingmaßnahmen und Sonderangeboten, Kunden anzulocken, aber diese Versuche laufen bisher meist ins Leere: „Im Moment verkaufen wir nichts, trotz all unserer Kommunikation rund um das Gesetz, das zur Anwendung kommen wird“. Die Zeitung Dépêche du Midi befragte Werkstätten und die sind sich einig, dass es besser ist, vorausschauend zu handeln, als „sich im letzten Moment zu entscheiden“.

    „Sobald die ersten Schneeflocken fallen, werden sie alle kommen“

    Das gute Wetter und die wirtschaftliche Lage spielen eine große Rolle: Wegen der Benzinkrise und der warmen Temperaturen denken die Kunden nicht über Winterreifen oder Schneeketten nach.

    Das Gesetz von 2021 betrifft 48 französische Departements, allein im Südwesten sind es mit insgesamt fast 300 Gemeinden mehr als die Hälfte der Departements, die ganz oder teilweise von der Winterreifenpflicht betroffen sind.

    Achtung: Auch für den Besuch vieler Küstenorte im Hinterland von Nizza und Menton an der Côte d’Azur sind ab dem 1. November Winterreifen oder das Mitführen von Schneeketten vorgeschrieben! Das gilt auch für Urlauber und Touristen aus dem Ausland.

    Autofahrer, die ab dem 1. November in den betroffenen Gemeinden unterwegs sind und nicht über die notwendige Ausrüstung verfügen, müssen mit einer pauschalen Geldstrafe von 135 Euro und sogar einer möglichen Stilllegung ihres Fahrzeugs rechnen.

  • Ferien und Benzinknappheit: Gibt es an Autobahntankstellen in Okzitanien genügend Treibstoff?

    Ferien und Benzinknappheit: Gibt es an Autobahntankstellen in Okzitanien genügend Treibstoff?

    Der Arbeitskonflikt in den Raffinerien ist noch nicht vollständig beendet, da beginnen bereits die Schulferien. Haben die Tankstellen an den Autobahnen im Südwesten genügend Treibstoff?

    Mit dem eigenen Auto in den Herbsturlaub fahren oder nicht? Bis zum letzten Moment hat diese Frage Millionen von französischen Familien verunsichert. Zu den traditionellen Fragen – reicht das Budget oder nicht, um sich einen Urlaub leisten zu können, Urlaubsort oder Wetter – kam ein neues großes Problem hinzu: die Treibstoffknappheit.

    Seit drei Wochen hat der Arbeitskampf in den Raffinerien von TotalEnergies und Esso ExxonMobil um höhere Löhne nach Angaben der Regierung bis zu einem Drittel der Tankstellen trockengelegt. Sind die Tankstellen im bei Urlaubern besonders beliebten Südwesten des Landes nun, da sich der Arbeitskonflikt seinem Ende nähert, geöffnet und haben sie genügend Treibstoff? Der Autobahnbetreiber Vinci Autoroutes versichert, dass 90% der Tankstellen in seinem Autobahnnetz uneingeschränkt betriebsbereit sind.

    Tatsächlich meldet die Zeitung la Dêpeche du Midi, dass am Samstag alle Tankstellen auf den Autobahnen im Südwesten angeben, sie seien mit allen Treibstoffen ausgestattet und geöffnet.