Kategorie: Südwest

  • Landwirtschaft: Im Departement Landes geht die Ernte der Kiwis zu Ende

    Landwirtschaft: Im Departement Landes geht die Ernte der Kiwis zu Ende

    Die Ernte der Kiwis im Südwesten Frankreichs neigt sich dem Ende zu. Diese mit dem Label Rouge ausgezeichnete besondere Kiwi wird im Departement Landes geerntet.

    Kiwis reifen in der Herbstsonne im Süden Frankreichs. In einem Obstgarten in Port-de-Lanne (Departement Landes) wird die Adour-Kiwi angebaut, eine der bekanntesten Kiwis aus dem Süden Frankreichs. Das milde ozeanische Klima und die fruchtbaren, tief feuchten Böden sorgen für ein ideales Umfeld. Die Adour-Kiwi ist als Label Rouge eingestuft. „Es gibt einen Mindestzuckergehalt, den sie haben muss, bevor sie gepflückt wird“, erklärt Aurélie Duplantier, Kiwibäuerin in Port-de-Lanne auf dem Sender France 2.

    Das Kernöl der Kiwi wird in der Kosmetik verwendet.
    Die Kiwi-Ernte ist schwere körperliche Arbeit, da die Kiwi-Zweige von oben nach unten abgepflückt werden müssen. Gefüllt wiegt jeder Korb etwa 10 kg. Neben ihren Saisonarbeitern kann die Bäuerin auf die Hilfe von benachbarten Landwirten zählen. Ein lokaler Produzent verarbeitet die Kiwis zu Fruchtsäften, Marmeladen und sogar zu Eistee. Seine neueste Erfindung ist die Gewinnung von Öl aus den Kernen. Dieses Öl wird in der Kosmetik verwendet, da es zahlreiche positive Eigenschaften hat, wie z. B. die Wundheilung oder die Feuchtigkeitsversorgung der Haut. In den Obstgärten im Departement Landes neigt sich die Ernte jetzt dem Ende zu. Nach der Ernte reifen die Kiwis noch einige Wochen und Monate langsam weiter. Sie können ohne weiteres bis Mai gelagert und dann verzehrt werden.

  • Er stürzt von 100 Meter hoher Klippe und wird von Rettungskräften mit einer Drohne lebend geborgen

    Er stürzt von 100 Meter hoher Klippe und wird von Rettungskräften mit einer Drohne lebend geborgen

    Die Feuerwehr in den östlichen Pyrenäen war über sechs Stunden lang im Einsatz, um einen Mann zu retten, der nach einem Sturz unterhalb einer Klippe lag.

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 19. November, ereignete sich in den Pyrénées-Orientales ein wahres Wunder. Ein Mann, der von einer Klippe gestürzt war, wurde dank einer Drohne gefunden und mit Hilfe eines Hubschraubers gerettet, berichtet der Sender France 3 Occitanie.

    Mitten in der Nacht lag ein 28-jähriger Mann nach einem Sturz am Fuße einer Klippe in Cerbère, nahe der spanischen Grenze. Er konnte selbst mit seinem Mobiltelefon den Notruf wählen. Als die Feuerwehrleute des Departements vor Ort eintrafen, wurde ihnen bewusst, wie schwierig der Einsatz war. „Diese Rettungsaktion hat sich angesichts der schwierigen Lage, als sehr problematisch erwiesen“, erklärt der Feuerwehr- und Rettungsdienst des Departements.

    Mehr als sechs Stunden im Einsatz
    Bei dem Opfer handelte es sich um eine Person, die gerade über die spanische Grenze nach Frankreich gekommen war. Der junge Mann soll von der hohen Klippe bis hinunter ins Meer gefallen sein, einem Ort an der Küste, an dem der Höhenunterschied laut den Rettungskräften zwischen „100 und 150 Metern“ beträgt. Die Feuerwehr gab an, „mehr als zwei Stunden“ gebraucht zu haben, um das Opfer mit dem Einsatz einer Drohne zu lokalisieren. „Er sagte uns, dass er sich nahe am Wasser befand. Wir sind in die Bucht gefahren, aber wir konnten ihn zunächst nicht lokalisieren“, erzählt Michaël Belmonte, der den Einsatz geleitet hat. „Als wir ihn nicht finden konnten, haben wir das Drohnenteam angefordert.“

    Insgesamt waren mehr als sechs Stunden Einsatz erforderlich, um den regelrecht in der Falle sitzenden Mann zu retten, der dann mit Hilfe des Rettungsteams und dem Hubschrauber der Feuerwehr gerettet und anschließend in ein Krankenhaus gebracht wurde. „Es ist ein Wunder, man kann das nicht anders beschreiben“, sagt Michaël Belmonte von der Feuerwehr.

  • Toulouse: 16-Jähriger stirbt nach Sprung aus dem 8. Stock

    Toulouse: 16-Jähriger stirbt nach Sprung aus dem 8. Stock

    Ein 16-jähriger Junge starb in der Nacht von Montag auf Dienstag, den 21. November, in Toulouse (Departement Haute-Garonne). Er war aus dem achten Stock eines Gebäudes gesprungen.

    Die Rettungskräfte im Département Haute-Garonne konnten in der Nacht vom 20. auf den 21. November nur noch den Tod eines jungen Mannes feststellen, der aus dem achten Stock eines Gebäudes in Toulouse (Département Haute-Garonne) gesprungen war.

    Die Rettungskräfte „sind heute an die Adresse 166 avenue de Muret (…) zu einem Mann ausgerückt, der aus dem 8. Stock gesprungen war“, so die Feuerwehr in einem Lagebericht am Dienstagmorgen.

    166 avenue de Muret in Toulouse

    „Die Rettungskräfte hatten es mit einem 16-jährigen Jugendlichen zu tun, der aus dem 8. Stock gesprungen war und bei ihrer Ankunft bereits einen Herzstillstand erlitten hatte“, fuhr der Feuerwehr- und Rettungsdienst des Departements (Sdis) in seiner Erklärung fort.

    Der junge Mann wurde konnte vom Notarzt vor Ort nur noch für tot erklärt werden. Über die Gründe des Sturzes ist bisher noch nichts bekannt.

  • „Seltsamer Feuerball am Himmel“ – französisches Militär  testet ballistische Rakete

    „Seltsamer Feuerball am Himmel“ – französisches Militär testet ballistische Rakete

    Am Freitagabend zog ein seltsames weißes Lichtband über den Himmel des Departement Landes und erregte die Neugier vieler Menschen. Es handelte sich um den erfolgreichen Testabschuss einer ballistischen Rakete durch das französische Militär. Als Marion am Steuer ihres Autos saß, sah sie „einen großen Feuerball, einen großen, sehr hellen, goldenen Ball, der sich relativ langsam bewegte und einen großen Schweif nach sich zog“. Sie sagte gegenüber dem Sender France Bleu, dass „es ziemlich beeindruckend war“. Wie Marion waren viele Menschen in der Region Landes überrascht, als sie am frühen Freitagabend dieses starke Licht am Himmel sahen. Der Lichtschein wurde sogar in den Hautes-Pyrénées gesichtet.

    Erst später lüftete Armeeminister Sébastien Lecornu den Schleier über den Ursprung dieses „Feuerballs“. Es handelte sich um den „Abschuss einer strategischen ballistischen Rakete M51.3 ohne nukleare Ladung“.

    Das Centre d’essais des…

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  • 33-Tonnen-Holztransporter fängt auf der Autobahn A20 im Departement Lot Feuer

    33-Tonnen-Holztransporter fängt auf der Autobahn A20 im Departement Lot Feuer

    Der Anhänger eines 33-Tonners, der Holz transportierte, geriet heute Morgen auf der Autobahn A20 in Höhe von Montfaucon in Brand.

    Am Freitagmorgen gegen 7 Uhr geriet auf der Autobahn A20 in Fahrtrichtung Paris-Toulouse bei Montfaucon der Anhänger eines Lastwagens in Brand. Das Feuer soll von der Bremse des Anhängers, der 33 Tonnen Holz transportierte, ausgegangen sein.

    Keine Verletzten bei dem Lkw-Brand
    Die Feuerwehren aus Labastide-Murat, Souillac, Gourdon und Cahors waren bei dem Brand im Einsatz. Sie setzten zwei Löschzüge ein, um den Brand zu löschen. Es gab keine Verletzten.

  • Frankreich: Im Kampf gegen Hundekot auf den Straßen will ein Bürgermeister DNA-Datei für Hunde anlegen

    Frankreich: Im Kampf gegen Hundekot auf den Straßen will ein Bürgermeister DNA-Datei für Hunde anlegen

    Um den Hundekot auf den Straßen zu bekämpfen, will der Bürgermeister von Mazamet (Departement Tarn) die Hunde der Bewohner anhand ihrer DNA registrieren, um so ihren Besitzern ein Bußgeld schicken können. In Mazamet wird man bald den Besitzer des Hundes, der einen Haufen auf den Bürgersteig hinterlassen hat, ausfindig machen und ihn für die Reinigung bezahlen lassen können – dank der DNA des Tieres!Der Bürgermeister von Mazamet, der regelmäßig von Bürgern angesprochen wird, die sich über Hundekot beschweren, der den öffentlichen Raum verunreinigt, plant in der Tat die Einführung einer „Zwangsmaßnahme“, um „die individuelle Verantwortung“ der Hundehalter wieder in den Vordergrund zu rücken. Olivier Fabre möchte eine DNA-Datei der Hunde in seiner Stadt einrichten. Der Politiker orientiert sich dabei an einem Experiment, das in Béziers gestartet wurde. „Wir haben in der Tat Kontakt mit dem Büro des Bürgermeisters von Béziers, Robert Ménard, aufgenommen“, bestätigt Olivier Fabre. Wie sieht…

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  • Dordogne: Zwei Jäger nach versehentlichem Schuss auf ein Auto verhaftet

    Dordogne: Zwei Jäger nach versehentlichem Schuss auf ein Auto verhaftet

    Die Lebensgefährtin des Autobesitzers veröffentlichte Fotos in sozialen Netzwerken, auf denen die zerschossene Heckscheibe und ein Einschlag einer Kugel in der Karosserie zu sehen sind.

    Zwei Jäger wurden in Polizeigewahrsam genommen, nachdem sie am 22. Oktober bei einer Treibjagd auf Wildschweine in der Dordogne versehentlich auf ein Auto geschossen hatten, berichtet der Sender France Bleu Périgord am Freitag, dem 17. November. Der mutmaßliche Schütze und der Leiter der Jagdgesellschaft waren bereits am 10. November in Polizeigewahrsam genommen worden. Nach ihrer Anhörung kamen sie wieder auf freien Fuß.

    Der Fall wurde bekannt, nachdem die Lebensgefährtin des Autofahrers ein Foto auf Facebook veröffentlicht hatte, auf dem eine geplatzte Heckscheibe und ein Einschlag einer Kugel in der hinteren Karosserie des Wagens zu sehen war. Nachdem das OFB (Office français de la biodiversité) auf diesen Post aufmerksam geworden war, begann es mit den Ermittlungen, um herauszufinden, was wirklich passiert war. Auch die Staatsanwaltschaft in Périgueux nahm sich der Sache an.

    Nach ersten Erkenntnissen gab ein 60-jähriger Jäger, der am späten Vormittag des 22. Oktober in der Nähe von La Chapelle-Aubareil allein an einer Straße stand, kurz nachdem ein Auto vorbeigefahren war, einen Schuss ab. Die Kugel endete im Beifahrersitz des Peugeot 307, nachdem sie die Karosserie des Kofferraums und die Rückbank durchschlagen hatte.

    Der Fahrer des Wagens wurde ebenso vernommen wie seine Lebensgefährtin, die nicht im Auto saß, aber den Fall aufgedeckt hatte. Dies gilt auch für den Bürgermeister von La Chapelle-Aubareil, der mit etwa 15 anderen Jägern an der Treibjagd teilnahm, den Unfall aber nicht beobachtet hatte. In den nächsten Tagen sollen weitere Untersuchungen im Rahmen der Ermittlungen durchgeführt werden, die vorerst wegen „Gefährdung des Lebens anderer durch vorsätzliche Missachtung einer Vorsichts- oder Sicherheitspflicht“ eingeleitet wurden.

  • Frankreich: Weltrekord im Seil-Laufen unter der Erde im Departement Pyrénées-Atlantiques aufgestellt

    Frankreich: Weltrekord im Seil-Laufen unter der Erde im Departement Pyrénées-Atlantiques aufgestellt

    Extremsportler haben in der Höhle La Verna in der Nähe von Sainte-Engrâce (Departement Pyrénées-Atlantiques) einen neuen Rekord für die längste Strecke, die auf einem Seil unter der Erde zurückgelegt wurde, aufgestellt.

    Wie Seiltänzer versuchen die „Slackliner“ auf einem 230 Meter langen Gurtband zu laufen, ohne abzustürzen. Dabei durchqueren sie die unglaubliche Kulisse von La Verna (Sainte-Engrâce, Pyrénées-Atlantiques), die als eine der größten Höhlen der Welt gilt. „Wir wollen den Weltrekord für den längsten Lauf einem Seil brechen, der je unter der Erde gelaufen wurde“, sagte Lorenzo Etchenique, Mitglied des Vereins Slackline Pays Basque, auf dem Sender France 2.

    Ein Seil 90 Meter über der Höhle
    Das Abenteuer fand am Ende eines Tunnels statt. Die Mitglieder des Vereins Slackline Baskenland haben drei Tage in der Höhle verbracht, denn zuerst musste der Gurt 90 Meter über dem Abgrund gespannt werden. Ein ziemlich mühsames und gefährliches Unterfangen: In dieser feuchten unterirdischen Umgebung sind Orientierungspunkte für die Läufer auf dem Seil sehr schwierig. Gurt, Befestigung, Knoten… alles ist doppelt vorhanden, um die Sicherheit zu gewährleisten. Am letzten Tag schließlich gelang es zwei Slackline-Läufern schließlich, die Höhle zu durchqueren, ohne abzustürzen – der Rekord war gelungen.

  • Frankreich: Das Sekretariat des Weihnachtsmanns ist ab sofort geöffnet

    Frankreich: Das Sekretariat des Weihnachtsmanns ist ab sofort geöffnet

    Das Sekretariat des Weihnachtsmanns öffnete für das Jahr 2023 am Dienstag, dem 14. November, seine Türen in Libourne (Gironde). 10.000 Briefe sind bereits eingetroffen.

    Das Sekretariat des Weihnachtsmanns öffnete am Dienstag, den 14. November, in Libourne (Gironde) seine Türen für das Jahresende 2023. Auf den Schreibtischen der fleissigen Wichtel aus der Gironde sind bereits 10.000 Briefe eingetroffen. „Wir beantworten jede Post mit großer Ernsthaftigkeit“, versichert Ingrid, eine Elfe des Weihnachtsmanns in Libourne. Ob adressiert an die Straße der Sterne, den Boulevard der Wolken – alle Briefe erreichen dieses historische Büro, das in Frankreich einzigartig ist.

    1.200.000 Antworten werden verschickt.
    „Jeder Postbeamte hat die Aufgabe, die Post zu verteilen, und es ist ihm natürlich strengstens verboten, sie zu öffnen. In Libourne haben wir eine besondere Erlaubnis, um zu versuchen, den endgültigen Empfänger ausfindig zu machen“, sagt David Resse, Niederlassungsleiter des Postkundendienstes.

    Spielkonsolen oder Baukästen werden nach wie vor häufig beim Weihnachtsmann bestellt, aber auch Erwachsene haben Wünsche. „Weihnachtsmann, ich bin zwar ein bisschen zu groß, um dir zu schreiben. Wenn du mir aber einen süßen, netten und intelligenten Mann für 2024 besorgen könntest, nehme ich ihn mit Freuden“, heißt es in einem der Briefe. 1.200.000 Antworten des Weihnachtsmanns aus Libourne werden bis zum Heiligen Abend in die ganze Welt geschickt.

  • Halbnackte Leiche in der Nähe von Perpignan gefunden: Was über den grausigen Fund bekannt ist

    Halbnackte Leiche in der Nähe von Perpignan gefunden: Was über den grausigen Fund bekannt ist

    Am vergangenen Samstag, dem 11. November, wurde in der Nähe von Perpignan die halb entblößte Leiche eines Mannes gefunden.

    Am Samstag, dem 11. November, wurde in einer Gemeinde im Département Pyrénées-Orientales der leblose Körper eines Mannes entdeckt.

    Der grausige Fund wurde am frühen Morgen von einer Anwohnerin gemacht, die ihren Hund in der kleinen Gemeinde Espira-de-l’Agly ausführte. Auf der Straße lag der Körper eines teilweise nackten Mannes, der von Schlägen gezeichnet war und auch Spuren einer Strangulation aufwies.

    Die am Körper des Opfers festgestellten Verletzungen veranlasste die Gendarmerie dazu, von einem Tötungsdelikt auszugehen.

    Nach Feststellung der Identität des Opfers ist klar, dass der Mann 25 Jahre alt und nicht in der Gemeinde Espira-de-l’Agly wohnhaft war. Außerdem war er den Polizei- und Gendarmeriediensten wegen verschiedener Straftaten bereits bekannt und war wohl bereits wegen Verkehrsdelikten und schwerer Gewalttaten verurteilt worden, berichtet die Zeitung L’Indépendant.

    Am Dienstag, den 14. November, soll eine Autopsie durchgeführt werden, um die genaue Todesursache zu ermitteln.

    Im Rahmen der wegen Mordes eingeleiteten Ermittlungen wurde laut Staatsanwaltschaft am Samstag eine 25-jährige Person in Polizeigewahrsam genommen und am Montag ein 31 Jahre alter Mann verhaftet.