Kategorie: Südwest

  • Schriftsteller Frédéric Beigbeder in Pau wegen Vergewaltigungsvorwürfen verhaftet

    Schriftsteller Frédéric Beigbeder in Pau wegen Vergewaltigungsvorwürfen verhaftet

    Am Dienstag, dem 12. Dezember, wurde der Schriftsteller Frédéric Beigbeder in die Polizeistation von Pau bestellt und im Rahmen einer Voruntersuchung wegen Vergewaltigung in Polizeigewahrsam genommen. Der aus Pau stammende Schriftsteller Frédéric Beigbeder wurde am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr in die …

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  • Bayonne: Mann mit neun Messerstichen getötet

    Bayonne: Mann mit neun Messerstichen getötet

    Ein etwa 30-jähriger Mann wurde am Dienstagmorgen in Bayonne tot aufgefunden, sein Körper war mit mehreren Messerstichen übersät.

    Am Dienstagmorgen wurde in Bayonne der leblose Körper eines Mannes entdeckt, der mit neun Messerstichen getötet worden war. Der Körper lag auf den Marine-Alleen, berichtet der Sender France bleu Pays basque. Ein Passant hatte die Leiche entdeckt.

    Bei dem Opfer handelt es sich um einen etwa 30-jährigen Mann mit französischer Staatsangehörigkeit und afghanischer Herkunft. Nach ersten Erkenntnissen wurde er brutal geschlagen, erhielt neun Messerstiche und starb dann an den Folgen seiner Verletzungen.

    Die Tat soll sich in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden ereignet haben. Neben der Polizei begab sich auch der Staatsanwalt von Bayonne an den Fundort der Leiche, der auch der Tatort sein könnte.

    Die Staatsanwaltschaft Bayonne leitete eine Untersuchung wegen Mordes ein.

    Die Kriminalpolizei von Bayonne ist mit den Ermittlungen betraut und hat wenige Stunden nach dem Fund der Leiche auf einem Parkplatz der Industrie- und Handelskammer einen Verdächtigen festgenommen. „Es handelt sich um einen jungen Mann, der wie das Opfer afghanischer Herkunft und 25 Jahre alt ist“, erklärte der Staatsanwalt von Bayonne, Jérôme Bourrier, gegenüber dem Sender France Bleu Pays Basque. Der Verdächtige ist den Behörden außerdem wegen islamistischer Radikalisierung bekannt, wie der Sender France Bleu Pays Basque aus Polizeikreisen erfuhr.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen sollen die beiden Männer, die am selben Ort arbeiteten, am Abend vor der Tat einen heftigen Streit gehabt haben.

  • Raumfahrt: Frankreich steht an vorderster Front bei der Entwicklung eines europäischen Raumtransporters

    Raumfahrt: Frankreich steht an vorderster Front bei der Entwicklung eines europäischen Raumtransporters

    „Dies wird eines der Hauptprojekte von Frankreich im Weltraum sein“, sagte der französische Präsident am Montag bei einer Rede in Toulouse, mit der er das zweijährige Bestehen des Industrieplans Frankreich 2030 würdigte. Ziel sei es, den USA, China und Indien nicht hinterherzulaufen. In einer „sich wandelnden Raumfahrtwelt“ mit dem Auftreten privater Akteure und dem für 2031 angekündigten Ende der Internationalen Raumstation ISS müssen sich Frankreich und Europa positionieren, sagte Emmanuel Macron am Montag, dem 11. Dezember. Der Zugang zum Weltraum ist aus wirtschaftlichen Gründen, aus Gründen der Sicherheit und der Souveränität von entscheidender Bedeutung. „Wir müssen uns diesem Wettbewerb stellen“, sagte der französische Staatspräsident in einer Rede zur Feier des zweijährigen Bestehens des Industrieplans Frankreich 2030. In diesem Zusammenhang werde Frankreich ein Fracht-Raumschiff entwickeln, das den Transport von Waren oder Personen ermöglicht, kündigte Emmanuel Macron an. „Das…

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  • Hautes-Pyrénées: Erfolgreicher Erstflug für das hybrid-elektrische Flugzeug EcoPulse

    Hautes-Pyrénées: Erfolgreicher Erstflug für das hybrid-elektrische Flugzeug EcoPulse

    EcoPulse, ein Flugzeug mit hybrid-elektrischem Antrieb, hat seinen ersten erfolgreichen Flugtest über dem Departement Hautes-Pyrénées absolviert. Ein großer Erfolg für das Projekt, das von Daher, Safran und Airbus getragen wird. Das Flugzeug wird heute und morgen auf dem Flughafen Pau im Rahmen der Green Aero Days zu sehen sein, die vom Zentrum Areospace Vallée organisiert werden, das sich der Dekarbonisierung der Leichtluftfahrt widmet.

    Höher, weiter, sauberer und leiser. Das ist die Wette, die EcoPulse, das von Daher, Safran und Aribus entwickelte Flugzeug mit hybrid-elektrischem Antrieb, gewinnen will. Der Prototyp dieser neuen Antriebsart hat seinen ersten Testflug am 29. November im Himmel über den Hautes-Pyrénées erfolgreich absolviert.

    Das hybridelektrische Flugzeug, das auf der Basis einer TBM 910 aufgebaut wurde, hob dank seines Verbrennungsmotors problemlos ab. Das elektrische Antriebssystem wurde erst während des Fluges aktiviert. Die Piloten und die technischen Teams hatten die Gelegenheit, „die ordnungsgemäße Funktion des Flugsteuerungscomputers, der Hochspannungsbatterie, des verteilten elektrischen Antriebs und des hybriden elektrischen Turbogenerators des Prototyps zu überprüfen“, so Daher. Das Flugzeug flog 100 Minuten lang, bevor es wieder sicher auf dem Boden der Pyräneen landete.

    Das Programm profitiert von der Infrastruktur und den industriellen Kapazitäten des Daher-Werks in den Pyrenäen, z. B. der Abteilung für schnelle Prototypenherstellung, den Werkstätten und der Start- und Landebahn des Flughafens Tarbes-Lourdes Pyrénées.

    Das Flugzeug ist mit einem herkömmlichen Verbrennungsmotor ausgestattet ist, der durch sechs Elektromotoren ergänzt wird, die entlang der Flügel verteilt sind. Diese ePropeller (geliefert von Safran) werden auf zwei verschiedene Arten mit Strom versorgt: durch einen Turbogenerator (von einer Gasturbine angetriebener elektrischer Generator, geliefert von Safran) und eine 800-Volt-Batterie von Airbus, die eine Leistung von 350 Kilowatt liefern kann.

    Diese Antriebsarchitektur ermöglicht es einer einzigen unabhängigen Stromquelle, mehrere im Flugzeug verteilte Motoren anzutreiben. Der jetzt vorgestellte Prototyp soll die betrieblichen Vorteile der Integration eines verteilten hybrid-elektrischen Antriebs aufzeigen, mit besonderem Schwerpunkt auf CO2-Emissionen und Lärmreduzierung.

    Zuvor hatte das Flugzeug eine Reihe von Bodentests und 10 Stunden Flugtests absolviert. Bemerkenswert ist auch, dass der Verbrennungsmotor mit einem umweltfreundlicheren Treibstoff betrieben wurde.

    Sabine Klauke, CTO von Airbus, sagte nach dem Flug: „Dies ist ein wichtiger Meilenstein für unsere Branche und wir sind stolz darauf, den ersten Flug des EcoPulse-Demonstrators mit unseren neuen Batteriesystemen angetrieben zu haben. Batterien mit hoher Energiedichte werden notwendig sein, um die Kohlenstoffemissionen der Luftfahrt zu senken, egal ob es sich um Leichtflugzeuge oder große Hybrid-Elektroflugzeuge handelt. Projekte wie EcoPulse sind entscheidend für die Beschleunigung der Fortschritte im Bereich des Elektro- und Hybridflugs und bilden den Eckpfeiler unseres Ziels, die gesamte Luftfahrtindustrie zu dekarbonisieren.“

    Die Firma Daher arbeite parallel an verschiedenen Programmen für kohlenstofffreie Flugzeuge. Der Hersteller kündigte auf der letzten Paris Air Show im Juni 2023 an, dass er seine Ausgaben für Forschung und Entwicklung innerhalb von fünf Jahren für die Dekarbonisierung der Privatfliegerei vervierfachen werde.

    Der EcoPulse-Prototyp wird diesen Mittwoch und Donnerstag auf dem Flughafen Pau anlässlich der Green Aero Days zu sehen sein, die vom Cluster Aerospace Valley organisiert werden und einer nachhaltigen Leichtluftfahrt gewidmet sind. „Die Green Aero Days bringen Flugzeughersteller, Ausrüster, Experten, Flughafenbetreiber, Energieversorger, Investoren, regionale, nationale und internationale Instanzen zusammen, die heute am Aufbau der kohlenstofffreien Leichtluftfahrt von morgen arbeiten.“

  • Frankreich: Verkauf von Holzöfen „explodiert“ regelrecht

    Frankreich: Verkauf von Holzöfen „explodiert“ regelrecht

    „Innerhalb von zwei Jahren haben wir die Zahl der verkauften Holzöfen verdreifacht“, freut sich der Geschäftsführer eines Ofen-Geschäftes.

    Vor einigen Jahren war Charles Moralès technischer Leiter einer dänischen Fabrik, die Holzöfen der Marke Scan Line auf dem französischen Markt verkaufte. Dann beschloss er, das Geschäft eines Kunden zu übernehmen. Seit etwa 2 Jahren hat sich das Geschäft weitgehend zugunsten von Brennholz, das halb so teuer wie Heizöl und dreimal so preiswert wie Strom ist, verändert. Zwei Energiequellen, die vor allem aufgrund des Krieges in der Ukraine einen historischen Höhenflug erlebt haben. Innerhalb weniger Jahre ist die Scan Line Pyrénées-Gruppe erheblich gewachsen und verfügt heute über fünf Geschäfte in den Pyrénées-Atlantiques und den Hautes-Pyrénées sowie ein Unternehmen, das sich auf den Kundenservice spezialisiert hat.

    „Innerhalb von zwei Jahren haben wir die Zahl der verkauften Holzöfen verdreifacht“, freut sich der Geschäftsführer der Gruppe. „Der Markt ist in den Hautes-Pyrénées besonders interessant, da es hier eine ländliche Kundschaft gibt, die gerne zu dieser Art des Heizens zurückkehren möchte, vor allem dank der Weiterentwicklung der Technologien und der besseren Effizienz der Geräte. Die Franzosen wussten nicht viel über das System des skandinavischen Holzofens, der etwa dreimal weniger Holz verbraucht als ein Kamin oder eine offene Feuerstelle und das ganze Haus durch Konvektion heizen kann. Jetzt nutzen unsere Kunden diesen Ofen als Hauptheizung und nicht mehr als Zusatzheizung“, sagt Gerschäftsführer Charles Moralès.

    Um der explosionsartigen Nachfrage in einem sich rasch entwickelnden Sektor gerecht zu werden und die Kunden innerhalb von etwa fünf Wochen beliefern zu können, haben sie vorausschauend etwa 600 Geräte eingelagert und die Teams sehr deutlich verstärkt. „Wir wollten den Fehler einiger unserer Konkurrenten vermeiden, die aufgrund des starken Nachfragedrucks vor allem in Deutschland mit enormen Lieferproblemen konfrontiert waren“.

  • Tragödie bei Toulouse: 70-Jährige überfährt beim Rangieren aus Versehen ihren Ehemann

    Tragödie bei Toulouse: 70-Jährige überfährt beim Rangieren aus Versehen ihren Ehemann

    Ein 79-jähriger Mann wurde von seiner Frau lebensgefährlich verletzt. Sie soll die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren haben, bevor sie ihn überfuhr. Der Vorfall ereignete sich am Sonntagnachmittag.

    Ein 79-jähriger Mann wurde von seiner Frau schwer verletzt. Ein schreckliches Drama spielte sich am Sonntag in Saint-Orens-de-Gameville, südöstlich von Toulouse, ab. Ein 79-jähriger Mann schwebt zwischen Leben und Tod. Er wurde von seiner eigenen Frau mit dem Auto angefahren.

    Der schreckliche Vorfall ereignet sich kurz nach 16.30 Uhr. Am späten Nachmittag stieg ein Rentnerehepaar in ihr Auto und fuhr nach Hause. Als sie vor ihrem Haus ankamen, stieg der Ehemann aus und ließ seine Frau das Auto parken. Während des Manövers soll die Frau jedoch die Kontrolle über den Wagen verloren und dann unbeabsichtigt den 79-Jährigen angefahren und schwer verletzt haben.

    Die alarmierten Rettungskräfte waren schnell vor Ort. Insgesamt 17 Feuerwehrleute des Rettungsdienstes kümmerten sich um das Opfer und die Frau. Der sehr schwer verletzte Mann wurde reanimiert, bevor er medizinisch versorgt und in die Schockstation eines Krankenhauses transportiert wurde. Er schwebt in akuter Lebensgefahr.

    Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein, um die genauen Umstände dieses dramatischen Unfalls zu klären. Die Fahrerin soll, sobald es ihr Zustand zulässt, von der Gendarmerie in Saint-Orens-de-Gameville vernommen werden. In der Zwischenzeit wird auch sie im Krankenhaus wegen des erlittenen Schocks ärztlich versorgt.

  • 2. und 3. Dezember in Okzitanien: SNCF verkauft Zugtickets für nur 1 € – aber nur eingeschränkt

    2. und 3. Dezember in Okzitanien: SNCF verkauft Zugtickets für nur 1 € – aber nur eingeschränkt

    Die SNCF kündigt allerdings an, dass das Angebot an Zugticktes zum Preis von 1 € am ersten Dezemberwochenende eingeschränkt ist.

    1 € für ein Zugticket am ersten Wochenende des Monats Dezember. Die Region Okzitanien und die SNCF haben dieses Angebot vor einigen Monaten eingeführt, um den Einwohnern Südwestfrankreichs die Möglichkeit zu geben, zu sehr günstigen Preisen zu reisen und ihre Region zu entdecken. Mit Erfolg, denn die Angebote für 1 € finden rasend schnell Abnehmer.

    Für das kommende Wochenende vom 2. und 3. Dezember hat die SNCF ausnahmsweise beschlossen, den Verkauf von Fahrkarten zu 1 € einzuschränken. Diese Entscheidung folgte auf die Entgleisung eines Bauzugs bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Matabiau in Toulouse am vergangenen Sonntagmorgen.

    Die SNCF erklärt, dass die Schäden an den Bahnanlagen „die Verfügbarkeit der liO-Züge stark einschränken“. Durch die Einschränkung des Fahrkartenverkaufs solle „die Beförderung der Reisenden gewährleistet werden“, die bereits Tickets erworben haben.

    Die 1-€-Fahrkarte wird seit Dienstag, dem 28. November, um 17 Uhr für die meisten Zügen nicht mehr verkauft. Sie ist jedoch weiterhin für die Strecken Nîmes-Alès, Marvejols-Mende-La Bastide, Nîmes-Pont Saint-Esprit und für den Gelben Zug in den Pyrénées-Orientales erhältlich.

    Die bereits verkauften 1-€-Fahrkarten für das Wochenende vom 2. und 3. Dezember behalten ihre Gültigkeit. Die SNCF gibt an, dass sie zusammen mit der Region Okzitanien die Einführung eines zusätzlichen Wochenendes mit 1-€-Zügen für Anfang 2024 prüft.

  • Departement Landes: Zwei in Formaldehydgläsern aufbewahrte Föten auf Mülldeponie entdeckt

    Departement Landes: Zwei in Formaldehydgläsern aufbewahrte Föten auf Mülldeponie entdeckt

    Man schließt nicht aus, dass die Gläser bereits jahrelang von medizinischem Personal aufbewahrt wurden.

    Die Staatsanwaltschaft Mont-de-Marsan teilte am frühen Dienstag mit, dass Mitarbeiter einer Mülldeponie in Mimizan (Departement Landes) am Montag Gläser mit einem in Formaldehyd konservierten menschlichen Fötus und einem Embryo entdeckt hätten.

    Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein, die Aufschlüsse über Alter, Aufbewahrungsbedingungen und Herkunft bringen sollen. Die Möglichkeit, dass diese Gläser jahrelang von medizinischem Personal aufbewahrt wurden, wird laut einer mit den Ermittlungen vertrauten Quelle nicht ausgeschlossen.

  • Departement Lot: 9-jähriges Kind und seine Eltern sterben bei Hausbrand

    Departement Lot: 9-jähriges Kind und seine Eltern sterben bei Hausbrand

    Ein Feuer zerstörte am Montagmorgen ein Haus in Gindou (Departement Lot). Die Leichen der drei Bewohner, ein Ehepaar und ihr neunjähriges Kind, wurden von der Feuerwehr in den Trümmern entdeckt. Die Nachbarn hatten Alarm geschlagen.

    Am Montag, dem 27. November, herrscht in Gindou, einem ruhigen Dorf im Westen des Departements Lot, Fassungslosigkeit. Am Morgen fanden die Feuerwehrleute zunächst die Leichen eines Mannes und einer Frau, beide in den Fünfzigern, in den Trümmern ihres abgebrannten Hauses. Später entdeckten die Rettungskräfte noch eine dritte Leiche: das neunjährige Kind des Paares.

    Die Familie hatte seit zwei Jahren in dem Haus im Ort Bourbou gewohnt. Das Feuer brach gegen 4 Uhr morgens aus, ohne dass die Ursache bisher bekannt ist.

    Das Haus wurde von den Flammen komplett zerstört.
    Als die Feuerwehr eintraf, war bereits ein Großteil des 70 m² großen Gebäudes und der 1.000 m² großen Scheune von den Flammen zerstört worden. Die drei Bewohner wurden wahrscheinlich von den Flammen eingeschlossen.

    Es waren die Nachbarn, die den Alarm ausgelöst haben. „Kurz nach 4 Uhr morgens hörte ich ein Kind schreien, es war kein Wort oder ein Satz, es war ein Heulen“, berichtete die geschockte Nachbarin. Ihr Haus liegt nur fünf Meter von der Wohnung der Opfer entfernt.

    „Wir öffneten das Fenster und sahen alles wie durch einen großen schwarzen Nebel. Wir haben sehr schnell gemerkt, dass es sich um Rauch handelte, weil wir auch den Geruch wahrgenommen haben“, fährt sie fort. Die Nachbarn riefen daraufhin die Feuerwehr und kamen heraus, um der Familie zu helfen: „Wir haben geschrien: Raus, raus aus dem Haus“. Die Flammen hatten jedoch bereits einen großen Teil des Hauses erfasst.

    Der zuständige Staatsanwalt, begab sich zusammen mit Claire Raulin, der Präfektin des Departements Lot, und Mireille Figeac, der Bürgermeisterin von Gindou, an den Ort des Geschehens. Da das Haus durch das Feuer stark beschädigt wurde, droht es einzustürzen. 45 Feuerwehrleute aus dem gesamten Departement waren im Einsatz und sind immer noch vor Ort mobilisiert.

  • Lot-et-Garonne: Fünf Schulen auch heute wieder von Bombendrohungen betroffen

    Lot-et-Garonne: Fünf Schulen auch heute wieder von Bombendrohungen betroffen

    Am frühen Morgen des Freitags, 24. November, wurden erneut fünf Schulen im Departement Lot-et-Garonne aufgrund von Bombendrohungen evakuiert: die Gymnasien Palissy und De Beaudre in Agen, die Gymnasien Georges-Leygues und Sainte-Catherine in Villeneuve-sur-Lot sowie das Lycée des Métiers Porte du Lot in Clairac.

    In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, den 24. November wurden wieder E-Mails, in denen mit einer Bombenexplosion gedroht wird, an fünf Schulen im Departement Lot-et-Garonne verschickt.

    Diesmal handelte es sich um die Lycées Palissy und De Beaudre in Agen, die Lycées Georges-Leygues und Sainte-Catherine in Villeneuve-sur-Lot und das Lycée des Métiers Porte du Lot in Clairac.

    Diese Drohungen führten zur Evakuierung Schulgebäude und einem anschließenden Einsatz der Sicherheitskräfte, um die Räumlichkeiten nach gefährlichen Gegenständen zu durchkämmen. Diesmal waren es auch fast 500 Internatsschüler, die mitten in der Nacht aus dem Bett geholt und aufgefordert wurden, ihre Zimmer zu räumen. Am Freitagmorgen konnte nur ein Teil von ihnen in ihre Unterkünfte zurückkehren.

    Diese neuen Bombendrohungen erfolgten nur knapp 24 Stunden nach anderen Vorfällen gleicher Art, die die Cité scolaire in Nérac (Lycée George-Sand und Collège Henri-de-Navarre), das Privatgymnasium Saint-Caprais in Agen, das Privatgymnasium Notre-Dame-de-la-Compassion in Marmande und die Cité scolaire in Fumel (Lycée général Marguerite-Filhol, Lycée professionnel Benoît-d’Azy und Collège Jean-Moulin) betroffen hatten. In Fumel mussten 876 Schüler evakuiert werden.

    In einer von der Präfektur des Departements Lot-et-Garonne am Donnerstag, dem 23. November, versandten Erklärung heißt es: „Der Präfekt des Departements Lot-et-Garonne, Daniel Barnier, verurteilt diese Handlungen aufs Schärfste. Der Staatsanwalt Olivier Naboulet erinnert daran, dass solche Vorfälle von den Diensten der Kriminalpolizei systematisch untersucht werden und dass volljährige oder minderjährige Urheber dieser Drohungen oder, je nach Fall, böswilligen Anrufe systematisch strafrechtlich verfolgt werden.“

    Die staatlichen Stellen weisen nochmals darauf hin, dass „Falschmeldungen und böswillige Anrufe in Frankreich eine Straftat gemäß Artikel 322-14 des Strafgesetzbuchs darstellen“. Eine solche Straftat wird mit bis zu zwei Jahren Haft und 30.000 Euro Geldstrafe geahndet. Unter gewissen Umständen könnte gemäß Artikel 322-13 des französischen Strafgesetzbuchs „die Drohung, mit welchen Mitteln auch immer, eine für Personen gefährliche Zerstörung, Beschädigung oder Verschlechterung zu begehen, mit drei Jahren Gefängnis und 45.000 Euro Geldstrafe bestraft werden“.