Kategorie: Südwest

  • Weihnachtswunder: 47-jährige Mutter überlebt einen Sturz über mehrere hundert Meter am Pic du Midi

    Weihnachtswunder: 47-jährige Mutter überlebt einen Sturz über mehrere hundert Meter am Pic du Midi

    Eine Mutter überlebte am Abend des 28. Dezember wie durch ein Wunder einen Sturz über mehrere hundert Meter im Bereich des Pic du Midi (Hautes-Pyrénées). Zusammen mit ihrer Familie hatte sie den Aufstieg auf den Pic mit einer völlig ungeeigneten Ausrüstung unternommen.

    Naivität oder Unbedachtheit? Auf jeden Fall wäre der Familienausflug beinahe in einem Drama geendet. Am Abend des 28. Dezember wurden die Bergretter des Peloton de gendarmerie de haute montagne in Pierrefitte-Nestalas (Hautes-Pyrénées) zu einem Notfall gerufen, um einer 47-jährigen Touristin zu helfen, die im Bereich des Pic du Midi abgestürzt war.

    Die Frau war vor den Augen ihrer Familie, die am Nachmittag mit dem Ziel aufgebrochen war, den Gipfel des Pic du Midi (2.877 m ü. M.) nur mit Schneeschuhen an den Füßen zu erreichen, mehrere hundert Meter weit einen Abhang hinuntergestürzt.

    „Sie hatten keine Bergerfahrung und dachten, dass der Weg, den sie auf einer Karte gefunden hatten, sie zum Gipfel führen würde. Sie hatten den Plan, mit der Seilbahn wieder hinunter zu fahren“, berichtet ein Mitglied des Rettungsteams.

    „Nur war der Pfad natürlich vom Schnee bedeckt. Und um einen solchen Aufstieg zu bewältigen, ist Bergsteigerausrüstung eigentlich Pflicht.“

    Erst bei Einbruch der Dunkelheit konnten die Helfer aus der Luft die Urlauberin retten und in ein Krankenhaus fliegen.

    Die Frau konnte zum Glück mit nur einigen oberflächliche Wunden und Kratzer mit dem Hubschrauber der Luftabteilung der Gendarmerie evakuiert werden.
    Die aus Bergerac stammende Familie wurde anschließend in die Rettungsstation von La Mongie gebracht.

    Die 47-Jährige hatte enormes Glück, dass sie bei ihrem Sturz nicht auf Steinblöcke traf. „Der Ausgang hätte fatal sein können“, bekräftigten die Rettungskräfte und bitten alle Berggänger, derzeit äußerste Vorsicht walten zu lassen. „Manchmal rufen uns einige Leute an und fragen nach Informationen über gute Verhaltensweisen. Wir beantworten diese Anfragen immer wieder gerne“.

    Der Pic du Midi kann im Winter nicht mit einfachen Schneeschuhen bestiegen werden. „Bevor man sich auf solche Wanderungen begibt, sollte man sich immer die Mühe machen, sich im Vorfeld gut zu informieren.“

  • Gironde: Präfektur verbietet „das Ernten und Vermarkten sämtlicher Muscheln im Becken von Arcachon“

    Gironde: Präfektur verbietet „das Ernten und Vermarkten sämtlicher Muscheln im Becken von Arcachon“

    Bereits seit Mittwoch müssen „die Muscheln, die in diesen Gebieten geerntet oder gefischt wurden, aus dem Verkauf genommen werden“, so die Präfektur. Der Präfekt des Departements Gironde kündigte am Mittwoch, dem 27. Dezember, in einer Erklärung, „das vorübergehende Verbot der Fischerei, der Ernte und der Vermarktung zum Verzehr aller Muscheln im Bassin d’Arcachon und auf der Banc d’Arguin“ an. Dies geschah aufgrund mehrerer Fälle „kollektiver Lebensmittelvergiftungen“, die „den für die Gesundheitssicherheit zuständigen Stellen zur Kenntnis gebracht wurden“. Die regionale Gesundheitsagentur Nouvelle-Aquitaine stellte am 25. und 26. Dezember 2023 einen „Anstieg der Notaufnahmen wegen gastrointestinaler Symptome im Zusammenhang mit ein und derselben Lebensmittelquelle (Lebensmittelvergiftungen und kollektive Lebensmitteltoxizitäten)“ fest. „Untersuchungen zur Rückverfolgbarkeit sind noch im Gange, aber mehrere Meldungen deuten darauf hin, dass Austern aus dem Bassin d’Arcachon die Ursach…

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  • Hérault: So hat die Stadt Lodève in 2023 mindestens 450.000 Euro an Energiekosten eingespart

    Hérault: So hat die Stadt Lodève in 2023 mindestens 450.000 Euro an Energiekosten eingespart

    Frankreich hat seine CO2-Emissionen in den ersten neun Monaten des Jahres 2023 um insgesamt 4,6% gesenkt. In Lodève im Departement Hérault hat die Stadtverwaltung den Energieverbrauch fast halbiert. In einem Klassenzimmer in einer Schule in Lodève (Departement Hérault) bauen Techniker Lüftungsanlagen ein, um Energie zu sparen, genauer gesagt „40 bis 60 % Energieeinsparung“, sagt Frédérique Vidal, die Bauherrin. In Lodève wird eine umfassende Strategie zur Renovierung der städtischen Gebäude umgesetzt: Stadthallen und Vereinsräume sind ebenfalls betroffen. In der Sporthalle wurde, wie in anderen Gebäuden auch, das alte Ölheizsystem ersetzt: „Es wurde nach Quadratmetern und der Anzahl der Bewohner berechnet“, erklärt Mélanie Moulin, Leiterin der Bauabteilung im Rathaus. Eine Reihe von Maßnahmen zum Thema EnergieBegrenzung der Temperatur auf 19 Grad in den Gebäuden der Stadt, Austausch alter Beleuchtungen mit LEDs, Ausschalten der öffentlichen Beleuchtung in der Nacht… Im Laufe des Jahres…

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  • Bombendrohung: Rathaus von Tarbes evakuiert – Verkehr in der Innenstadt blockiert

    Bombendrohung: Rathaus von Tarbes evakuiert – Verkehr in der Innenstadt blockiert

    Das Rathaus von Tarbes wurde heute Morgen aufgrund einer Bombendrohung evakuiert, die durch den Erhalt einer E-Mail ausgelöst worden war. Die anwesenden Beamten und städtischen Abgeordneten verließen das Gebäude. Ein Sicherheitsperimeter wurde von der Polizei eingerichtet. Das Bombenkommando aus Bayonne wird vor Ort erwartet.

    Große Aufregung heute Morgen im Rathaus von Tarbes. Nach einer Bombendrohung wurde das Gebäude evakuiert. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie die städtischen Abgeordneten und die Öffentlichkeit, die an diesem frühen Morgen anwesend waren, evakuierten das Gebäude umgehend.

    Die Polizei griff sofort ein und richtete einen Sicherheitsperimeter um den Jean-Jaurès-Platz ein. Der Platz, auf dem sich die Hütten des Weihnachtsmarktes befinden, ist vollständig gesperrt. Auch die Innenstadtbezirke rund um die Rue Foch und die Rue Brauhauban sind für den Verkehr gesperrt.

    Die Feuerwehr ist vor Ort eingetroffen. Das Bombenkommando aus Bayonne wird vor Ort erwartet.

    Der Alarm wurde ausgelöst, nachdem das Generalsekretariat des Rathauses eine bedrohliche E-Mail erhalten hatte.
    Der Weihnachtsmarkt, der eigentlich um 10 Uhr öffnen sollte, wird möglicherweise heute garnicht öffnen können. Jedenfalls solange, bis die Ordnungskräfte die üblichen Überprüfungen durchgeführt haben. Auch die Eisbahn am Fuße der Rathaustreppe wird nicht zur vorgesehenen Zeit starten können. Die Freunde des Eislaufens müssen sich in Geduld üben.

    Bisher waren bereits der Flughafen Tarbes-Lourdes Pyrénes un d verschiedene Gymnasien in Tarbes und Umgebung Ziel mehrerer Bombendrohungen.

    Ein Hochschüler, der E-Mails mit entsprechenden Drohungen verfasst hatte, wurde kürzlich vom Strafgericht in Tarbes verurteilt.

  • Toulouse: In einer illegalen Werkstatt wurden 1.500 Zigaretten pro Minute hergestellt

    Toulouse: In einer illegalen Werkstatt wurden 1.500 Zigaretten pro Minute hergestellt

    Die Polizei in Toulouse hat eine illegale Werkstatt ausgehoben, die von Personen aus osteuropäischen Ländern betrieben wurde und und in der Zigaretten mit geschmuggelten Tabak aus Polen hergestellt wurden. Es wurden Maschinen und 570 kg Tabak beschlagnahmt. Fünf Verdächtige werden sich vor dem Strafgericht von Toulouse verantworten müssen.

    Ein war ein unauffälliges Hinterzimmer im hinteren Teil eines Restaurants in Launaguet, nördlich von Toulouse. Nichts Besonderes – außer einigen Personen, die den Ort jede Nacht bewachten. „Ein privater Sicherheitsdienst“, schmunzelt ein Polizist, der an die Paranoia von Drogenhändlern gewöhnt ist.

    Hier ging es jedoch nicht um Drogen, sondern um Zigaretten, die vor Ort mit Hilfe von Maschinen hergestellt werden, die 1.500 Zigaretten pro Minute „ausspucken“ können! Und auch wenn die gefälschten Schachteln die bekannten rot-weißen Farben zeigen, ist hier keine internationale Manufaktur am Werk. „Eher die Mafia aus den östlichen Ländern“, so ein Kenner.

    Eine Tonne Tabak aus Polen importiert
    Die Polizei in Toulouse ermittelte seit September zu dieser illegalen Werkstatt. Zunächst gab es einen Hinweis gegenüber Mitgliedern der Brigade Anti-Criminalité de la Rive gauche.

    Die Polizisten setzten die Überwachung der heimlichen Zigarettenfabrik in enger Zusammenarbeit mit den Ermittlern der Abteilung für Betäubungsmittel des Sicherheitsdienstes des Departements fort. Bei ihren Ermittlungen fanden sie heraus, dass der Tabak regelmäßig aus Polen kam. Mindestens eine Tonne seit Mitte September. Die Transporte waren streng überwacht und „gesichert wie bei Drogen-Transporten“, so ein Polizist.

    Letzte Woche haben die Gendarmen in Montech auf Hinweis der Toulouser Polizei eine erste Werkstatt ausgehoben und Maschinen zur Herstellung von Zigaretten beschlagnahmt. Der Besitzer der Räumlichkeiten wurde festgenommen. Am Montag verhafteten die Polizisten in Launaguet und im Großraum Toulouse fünf Personen im Alter zwischen 38 und 46 Jahren. Darunter befanden sich vier Männer, die aus der Ukraine, Aserbaidschan und Kasachstan stammten.

    Drei Maschinen, deren Wert auf über 80.000 € geschätzt wird, wurden beschlagnahmt. Mit einer konnte der Tabak gemischt werden, eine andere stellte die Zigaretten her und eine dritte packte sie in Schachteln ab. Die Ermittler beschlagnahmten 570 kg Tabak. Und mehrere Kartons, die mit jeweils 50 Stangen gefüllt waren und zur Auslieferung bereitstanden.

    Die Schachtel mit 50 Stangen soll für 1.000 € angeboten worden sein, d. h. 2 € pro Packung! „Brutal“, warnen Raucher, die es gewagt haben, diese Zigaretten zu testen. Analysen sind im Gange, um die Produkte zu bestimmen, aus denen die illegalen Zigaretten bestehen.

    Der Zoll in Toulouse schätzt den illegalen Markt für den Verkauf von Tabakwaren, die vor allem aus Andorra stammen, auf 40 %. Im November ist unser Umsatz an legalen Zigaretten um weitere 12% gesunken. Wegen der illegalen Werkstatt? Viele Gewerbetreibende vermuten das.

  • Airbus: Turkish Airlines bestellt über 200 neue Flugzeuge

    Airbus: Turkish Airlines bestellt über 200 neue Flugzeuge

    Die nationale türkische Fluggesellschaft hat bei Airbus eine Mega-Bestellung aufgegeben. Sie hat einen Vertrag über 150 A321neo und 70 A350-Langstreckenflugzeuge unterzeichnet. Der europäische Flugzeughersteller wird in diesem Jahr seinen 2013 aufgestellten Rekord bei den Jahresbestellungen deutlich übertreffen.

    Am 15. Dezember gab Turkish Airlines ihre Mega-Bestellung bei Airbus offiziell bekannt. Die nationale türkische Fluggesellschaft hat 220 Flugzeuge bestellt. Der unterzeichnete Vertrag umfasst 150 A321neo und 70 A350-Langstreckenflugzeuge. Unter anderen hat Turkish Airlines für 50 A350-900, 15 A350-1000 und 5 A350F in der Frachtversion unterschrieben. Christian Scherer, der neue Chef der Flugzeugsparte von Airbus, meint: „Diese Bestellung von Flugzeugen der neuesten Generation ist eine Demonstration der kühnen Vision von Turkish Airlines.“

    „Die Erweiterung unserer Flotte um diese Flugzeuge (…) wird nicht nur unsere operativen Fähigkeiten verbessern, sondern auch erheblich zu unseren Umweltzielen beitragen“, sagte Ahmet Bolat, der Vorsitzende des Verwaltungsrats und des Exekutivkomitees von Turkish Airlines. „Diese Investition ist ein entscheidender Schritt für die zukünftige Entwicklung der türkischen Luftfahrtindustrie. Durch die Modernisierung unserer Flotte mit effizienteren und umweltfreundlicheren Flugzeugen stärken wir unsere Führungsposition in der globalen Luftfahrt und tragen zur Bedeutung des Landes als Drehscheibe der Luftfahrt bei.“

    Die türkische Fluggesellschaft mit Sitz in Istanbul wurde 1933 als Turkish State Airlines gegründet und verfügt heute über eine Flotte von über 400 Mittel- und Langstreckenflugzeugen, ausschließlich Airbus- und Boeing-Flugzeuge.

    Mit diesem neuen Auftrag wird Airbus seinen bisherigen Bestellrekord aus dem Jahr 2013 mit 1.503 Flugzeugen pulverisieren. In den ersten elf Monaten des laufenden Jahres verzeichnete Airbus 1.395 Nettobestellungen für Flugzeuge. Zählt man die im Dezember unterzeichneten Verträge hinzu – sechs A350F für die Cathay Group, 100 A321neo für den Leasinggeber Avolon und jetzt die 220 A321 und A350 für Turkish Airlines -, hat der europäische Flugzeughersteller seit Jahresbeginn 1.721 Nettoaufträge eingesammelt. So viele wie nie zuvor.

  • Toulouse: Mann wegen Serienangriffen auf Joggerinnen verhaftet

    Toulouse: Mann wegen Serienangriffen auf Joggerinnen verhaftet

    Ein 34-jähriger Mann wurde am Samstagabend in Toulouse von Polizisten einer Sondereinhait festgenommen. Er wird verdächtigt, in den letzten Tagen mehrere Joggerinnen angegriffen zu haben.

    Er lief nicht, um sich in Form zu halten, sondern um Joggerinnen zu überfallen. Ein Mann wurde am späten Samstagabend, dem 16. Dezember, im Stadtteil Lardenne in Toulouse festgenommen.

    Seit mehreren Tagen waren Frauen, die in der Gegend joggten, Opfer von sexuellen Übergriffen geworden. Wenn sie an dem Mann vorbeikamen, begann dieser, sie zu verfolgen. Er fasste ihnen mit den Händen an den Hintern und berührte ihre Körper.

    Mehrere Vorfälle waren bei der Polizei gemeldet worden. Am Samstagabend hatte der Mann ein weiteres Opfer belästigt, doch diesmal wandte sich die Frau, die er angegriffen hatte, sofort an die Polizei. Sie konnte eine genaue Beschreibung des Täters abgeben.

    Ein Team der Kriminalitätsbekämpfungsbrigade Toulouse Rive gauche begab sich sofort zum Tatort. Nach kurzer Suche stießen die Polizisten auf einen Mann, auf den die Beschreibung genau zutraf.

    Dieser wurde daraufhin festgenommen. Der 34-jährige Mann wurde in Polizeigewahrsam genommen.

  • Gironde: Europas größtes Bücherlager von Hochwasser überflutet

    Gironde: Europas größtes Bücherlager von Hochwasser überflutet

    Für das Departement Gironde wurde die Alarmstufe Orange nach den Überschwemmungen wieder aufgehoben, doch das Wasser richtete zahlreiche Schäden an. Unter anderem wurde ein riesiges Bücherlager in Mitleidenschaft gezogen.

    Didier Rodriguez muss derzeit mit einem Geländewagen zu seinem Arbeitsplatz fahren, dem Village du livre, das nach den jüngsten Überschwemmungen in eine Halbinsel verwandelt wurde. Hinter diesen Mauern befinden sich acht Millionen antiquarische Bücher. Im Lagerraum ist das Wasser viel stärker gestiegen als erwartet. Etwa hunderttausend Bücher waren vom steigenden Wasser betroffen, ein enormer Verlust. Dennoch ist der Betrieb noch lange nicht zum Erliegen gekommen.

    Sichtbare Schäden
    Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen sind die Angestellten damit beschäftigt, täglich 100 Bestellungen zu bearbeiten. Am Boden sind die Schäden noch deutlich sichtbar. „Ich, die ich eine Leidenschaft für Bücher habe, es tut mir wirklich im Herzen weh, das zu sehen. Normalerweise haben wir Platz, um zwischen den Regalen zu laufen, jetzt müssen wir uns einen Weg bahnen“, erzählt eine Mitarbeiterin auf dem Sender Franceinfo. Es wird mehrere Wochen dauern, bis die größte antiquarische Buchhandlung Europas wieder auf Vordermann gebracht werden kann.

  • Der 2017 mit 11 Jahren entführte Engländer Alex Batty jetzt in der Haute-Garonne gefunden

    Der 2017 mit 11 Jahren entführte Engländer Alex Batty jetzt in der Haute-Garonne gefunden

    Ein 17-jähriger Mann aus England wurde am Mittwoch in Revel, südlich von Toulouse, gefunden. Es handelt sich um einen Jungen, der seit 2017 als vermisst gilt.

    Ist der junge Engländer Alex Batty sechs Jahre nach seinem Verschwinden nun in der Haute-Garonne wirklich wieder aufgetaucht? Am Mittwoch wurde ein 17-jähriger Jugendlicher, auf den seine Beschreibung zutrifft, von Gendarmen in Revel in Gewahrsam genommen. Sofort gab es Überprüfungen, um sicherzustellen, dass es sich tatsächlich um den 2017 entführten Jungen handelt.

    Das Rätsel um Alex Batty beschäftigt seit 6 Jahren die Medien. Alles beginnt im September 2017. Zu dieser Zeit reist der 11-jährige Junge mit seiner Mutter und seinem Großvater, obwohl ihnen eigentlich jeglicher Kontakt mit Alex untersagt ist. Das Trio besucht unter anderem Spanien und insbesondere Malaga. Von dieser Reise kehrte er nie zurück.

    Ende September 2017 machte sich die Großmutter von Alex Batty Sorgen, weil sie nichts mehr von ihrem Enkel gehört hatte, und meldete ihn als vermisst. Sie sagte, ihr Ex-Mann und ihre Tochter hätten Alex entführt, um ihn zu einer Sekte zu bringen. In England wurde eine Untersuchung eingeleitet, die nach all den Jahren ohne nennenswerte Fortschritte immer noch nicht abgeschlossen ist.

    Im Laufe der 6 Jahre wird der in Manchester geborene Junge in Marokko und Spanien gesichtet. Sein Fall versetzt die angelsächsische Presse immer wieder in Aufregung, ohne dass jemand seine Spur wirklich aufnimmt.

    Nach Informationen von LADEPECHE.fr könnte sich Alex in einer Gemeinde im Departement Ariège aufgehalten haben. Offensichtlich ist er vor einigen Tagen wohl von einer Sekte geflohen und lief lange Zeit, vielleicht sogar mehrere Tage, am Straßenrand entlang. Autofahrer, die seinen Weg kreuzten, fanden sein Verhalten ungewöhnlich und verständigten schließlich die Rettungskräfte.

    Nachdem seine Identität bestätigt wurde, konnte die Großmutter von Alex Batty mit ihrem Enkel telefonieren. Die beiden werden sich bald wiedersehen.

    Nach den Ereignissen in Frankreich veröffentlichte die Polizei von Greater Manchester gestern Abend eine Erklärung zur Entdeckung und Identifizierung von Alex Batty. „Es handelt sich um eine komplexe und langwierige Untersuchung, und wir müssen weitere Ermittlungen durchführen sowie geeignete Schutzmaßnahmen einleiten“, sagte ein Polizeisprecher.

    „Wir unterstützen einen britischen Staatsbürger in Frankreich und stehen in Kontakt mit den örtlichen Behörden“, fügte das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten, Commonwealth und Entwicklung in einer Erklärung hinzu.

    Im folgenden Video spricht der Autofahrer, der Alex nach mehrtägigem Fußmarsch aufgegabelt hat, über die Begegnung und die ersten Erzählungen des jungen Alex. Er berichtete, dass er mit seiner Mutter, die er als psychisch instabil beschreibt, jahrelang in einer Sekte gelebt habe. Zunächst in Marokko und Spanien und in den vergangenen drei Jahren in Frankreich.

    Die heute 67-jährige Susan Caruana, Großmutter von Alex, hatte 2018 in der Tageszeitung The Oldham Times einen Zeugenaufruf gestartet, um ihren Enkel zu finden. „Ich möchte meinem Enkel Alex nur sagen, dass ich dich so sehr liebe und bitte, bitte, nimm Kontakt auf“, sagte sie damals und beschrieb ihn als „strahlend, sehr fröhlich, sehr liebevoll.“

    Am Mittwoch schickte Alex ihr mit Hilfe des Autofahrers, der ihm geholfen hatte, eine rührende Nachricht auf Facebook. „Hallo Oma, ich bin’s, Alex. Ich bin in Frankreich, in Toulouse. Ich hoffe wirklich, dass du diese Nachricht erhältst. Ich liebe dich, ich möchte nach Hause kommen“.

    Als Susan Caruana gestern von The Sun befragt wurde, gab sie ihrer großen Freude Ausdruck. „Ich bin so glücklich. Ich habe mit ihm gesprochen und es geht ihm gut. Er ist derzeit bei den Behörden in Frankreich. Es ist so ein Schock. Ich weiß nicht, wo seine Mutter ist. Es ist eine tolle Nachricht. Ich warte nur darauf, dass er nach Hause kommt, ich bin überglücklich“.

  • Gefälschte 50-€-Scheine in Südfrankreich vermehrt im Umlauf

    Gefälschte 50-€-Scheine in Südfrankreich vermehrt im Umlauf

    Es ist nicht wirklich neu: Gefälschte 20-€- und 50-€-Banknoten sind mehr oder minder an der Tagesordnung. Im Departement Lot im Südwesten Frankreichs hat das Phänomen allerdings in letzter Zeit stark zugenommen und betrifft hauptsächlich gefälschte 50-€-Scheine.

    Polizei und Gendarmerie des Departements Lot beobachten das Phänomen sehr genau und nehmen die Angelegenheit sehr ernst. Die Behörden rufen die Händler, vor allem Tabakhändler und Lebensmittelgeschäfte, dazu auf, alle Kontrollmöglichkeiten zu nutzen, um sich von der Echtheit der Banknoten zu überzeugen.

    Auch auf den Märkten werden reisende Händler und Landwirte aufgefordert, verstärkt auf die Echtheit der Banknoten zu achten. Denn auch ohne technische Hilfsmittel seien Augen und Ohren hervorragende Detektoren, so sagt die Gendarmerie.

    Wie aber erkennt man eine gefälschte Banknote?

    Alles muss unter die Lupe genommen werden: die eher dicke und beim Knittern geräuschvolle Textur der Banknote, der leicht erhabene Druck im Bereich der Zahlen oder Motive, die Zusatzzeichen auf der Vorder- und Rückseite, das Wasserzeichen, die man gegen das Licht erkennt, ein in das Papier eingezogener Sicherheitsfaden, die holographische Pastille – das Porträt der Prinzessin Europa – sowie der Nennwert, dessen Aufdruck je nach Neigung der Banknote eine wechselnde Farbe von grün bis dunkelblau hat.

    Wenn man ein wenig Zeit damit verbringt, eine Banknote zu inspizieren, ist besser, als sein Geld an Fälscher zu verlieren! Laut der Europäischen Zentralbank sind die 20- und 50-€-Scheine die am häufigsten gefälschten Banknote und machen etwa zwei Drittel der beschlagnahmten Fälschungen aus. Auch ein einfacher Detektorstift mit durchsichtiger Tinte oder eine UV- oder Infrarotlampe erleichtern es, einen gefälschten Geldschein zu erkennen.