Kategorie: Südwest

  • Toulouse: Eine über einen Meter lange Python muß von der Feuerwehr auf der Straße eingefangen werden

    Toulouse: Eine über einen Meter lange Python muß von der Feuerwehr auf der Straße eingefangen werden

    Eine über einen Meter lange Schlange wurde kurz nach Mittag am Sonntag, dem 12. November, von der Feuerwehr im Stadtteil Minimes in Toulouse eingefangen.

    Die Feuerwehr von Toulouse hatte am Sonntag, den 12. November, kurz nach Mittag einen ganz besonderen Einsatz. Sie wurde von Passanten alarmiert und machte sich auf den Weg zum Chemin du Prat Long im Stadtteil Les Minimes, um eine über einen Meter lange Python einzufangen.

    Die große Würgeschlange irrte auf der Straße umher, als die Rettungskräfte gegen 13.30 Uhr vor Ort eintrafen. Das Tier, das von der Feuerwehr unverletzt eingefangen werden konnte, wurde anschließend in die Tierärztliche Hochschule von Toulouse gebracht.

    Ebenfalls in Toulouse, Anfang Oktober, hatte Patrick, ein Bewohner des Viertels Saint-Michel, die unangenehme Überraschung erlebt, als er mitten in der Nacht eine Schlange desselben Typs, aber mit 1,5 Meter Länge etwas größer (1,5 m), in seiner Toilette entdeckte. „Sie war monströs, ich hatte die Angst meines Lebens“, sagte der 50-Jährige damals.

  • Béziers: Drei Monate altes Baby auf der Straße zwischen zwei Autos ausgesetzt aufgefunden

    Béziers: Drei Monate altes Baby auf der Straße zwischen zwei Autos ausgesetzt aufgefunden

    In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde ein drei Monate altes Baby gefunden, das in einer Straße in Béziers zwischen zwei Autos ausgesetzt worden war. Das Kind ist am Leben.

    In der Nacht von Sonntag auf Montag, den 13. November, wurde in einer Straße in Béziers im Südwesten Frankreichs ein drei Monate altes Baby gefunden, wie die Online-Zeitung Actu berichtet. Ein Passant alarmierte in der Nacht die Feuerwehr, nachdem er das Kind auf dem Boden entdeckt hatte, wo es zwischen zwei Autos abgelegt worden war. Es lebte und war offensichtlich gesund.

    Während das Baby von einem Rettungs-Team versorgt und zum Aufwärmen ins Krankenhaus gebracht wurde, tauchte eine junge Frau auf, die sich als Mutter des Kindes ausgab, wie unsere Kollegen berichten. Sie gab verwirrende und widersprüchliche Erklärungen für das Aussetzen des Kindes auf der Straße ab. Die junge Frau wird derzeit von der Polizei befragt.

  • Gegen Antisemitismus: Tausende demonstrieren am Sonntagnachmittag in ganz Frankreich

    Gegen Antisemitismus: Tausende demonstrieren am Sonntagnachmittag in ganz Frankreich

    Der Pariser Demonstrationszug, zu dem viele prominente Politiker und Abgeordnete erwartet werden, wird sich ab 15 Uhr in Bewegung setzen. Auf Initiative der Präsidentin der Nationalversammlung Yaël Braun-Pivet und des Senatspräsidenten Gérard Larcher findet um 15 Uhr in Paris ein Marsch gegen Antisemitismus statt. Die beiden Politiker wünschten sich einen „Marsch der Bürger“.Emmanuel Macron hat sich entschieden, nicht an diesem Antisemitismus-Marsch teilzunehmen. Der Staatschef veröffentlichte statdessen am Samstagabend einen offenen Brief an die Franzosen. Darin ruft er die Franzosen und Französinnen dazu auf, sich gegen das „unerträgliche Wiederaufleben eines ungezügelten Antisemitismus“ zu wehren. In Pau haben sich bereits am Mittag über 1.000 Menschen in einem Protestmarsch gegen Antisemitismus versammelt.Die Kundgebung gegen Antisemitismus in Pau am späten Vormittag wurde von mehr als 1.000 Menschen besucht, berichtet der Sender France Bleu Béarn Bigorre . Der Bürgermeister von Pa…

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  • Erdbeben: In den Hautes-Pyrénées hat am Montagabend zweimal die Erde gebebt

    Erdbeben: In den Hautes-Pyrénées hat am Montagabend zweimal die Erde gebebt

    Zwei relativ schwache seismische Erschütterungen wurden am Montagabend um 21:18 Uhr südlich von Lourdes zwischen den Gemeinden Lias und Saint-Pastous registriert.

    Die Erde hört nicht auf, sich zu drehen und auch die tektonischen Platten, auf denen die Kontinente liegen, bewegen sich immer weiter. Vor allem unter den Pyrenäen ist die seismische Aktivität nach wie vor hoch. Dies zeigte sich erneut am Montag, dem 6. November, als mehrere Erdbeben von den Seismografen registriert wurden.

    Die beiden Beben, wenn auch von relativ mäßiger Intensität, ereigneten sich am Ende des Tages. Um 21.18 Uhr wurden innerhalb einer Minute zwei Erdbeben gemessen.

    Das erste mit einer Magnitude von 2,5 auf der Richterskala ereignete sich 6 km süd-südöstlich von Lourdes und in einer Tiefe von 8,5 km.

    Wenige Sekunden später lag das Epizentrum des zweiten Bebens ganz in der Nähe zwischen den Gemeinden Lias und Saint-Pastous, in einem steilen und unzugänglichen Gebiet. Beide Beben verursachten keine Schäden.

    Am Montagmorgen ereignete sich südlich von Pau, nur wenige Kilometer Luftlinie entfernt, ein Beben der Stärke 1,2. Da inzwischen Schnee gefallen ist und für diesen Mittwoch noch weitere Schneefälle angekündigt sind, könnte manch einer eine Verbindung zwischen diesen Schneefällen und den Erdbeben herstellen wollen, auch wenn die Wissenschaftler jeden Zusammenhang zwischen diesen beiden Phänomenen strikt verneinen.

    Ironischerweise ereigneten sich die beiden Erdbeben zu einem Zeitpunkt, als im C-PRIM, dem Pyrenäenzentrum für größere Risiken in Lourdes, eine Informationsveranstaltung für Bürgermeister stattfand, bei der unter anderem eine Übung zum Krisenmanagement auf dem Programm stand. Glücklicherweise musste am Montagabend keiner der Pläne, die für den Fall eines Großereignisses vorgesehen sind, ausgelöst werden.

  • Hochwasser: Sechs Departements in der Region Nouvelle-Aquitaine unter Alarmstufe Orange

    Hochwasser: Sechs Departements in der Region Nouvelle-Aquitaine unter Alarmstufe Orange

    In Frankreich herrscht in sieben Departements noch immer Katastrophenalarm. Dies gilt insbesondere für den Südwesten, wo mehrere Departements von Hochwasser und Stromausfällen betroffen sind.

    Der Tag beginnt mit den Füßen im Wasser. In dem Dorf Vouhé (Charente-Maritime) versucht der Bürgermeister, Autofahrer vor der Gefahr zu warnen. Hier wächst die Sorge ständig, da auch in den nächsten Tagen wieder starke Regenfälle erwartet werden. „Wir schauen Stunde für Stunde auf den Wetterbericht, um zu wissen, was passieren wird“, sagt der Bürgermeister auf dem Sender France 2. Bisher sind keine Häuser betroffen, auch wenn einige Gärten überflutet wurden.

    Der Restaurantbesitzer des Dorfes hatte hingegen einige Schäden in seinem Kühlraum zu beklagen. „Das Wasser stieg auf die Höhe der ersten Stufe. Wir haben 1998 eröffnet und so etwas haben wir in 25 Jahren noch nicht erlebt, das ist sicher“, erklärte Carl Margueres, Geschäftsführer des „P’tit Caprice“ gegenüber France 2. Insgesamt wurden sieben Departements wegen Hochwassergefahr in die Alarmstufe Orange versetzt. In der Nähe von Périgueux (Dordogne) werden ganze Stadtviertel vom Wasser überflutet.

  • 10 St. Verspätung: 500 Passagiere sitzen wegen Sturm Domingos die ganze Nacht im Zug Paris-Toulouse fest

    10 St. Verspätung: 500 Passagiere sitzen wegen Sturm Domingos die ganze Nacht im Zug Paris-Toulouse fest

    Wegen eines auf die Gleise gestürzten Baumes saßen von Samstag auf Sonntag, den 5. November, 500 Passagiere die Nacht über im Zug Paris-Toulouse fest.

    Am Sonntag, dem 5. November, gegen 2 Uhr morgens, blieb der letzte Zug, der von Paris nach Toulouse fuhr, in der Corrèze abrupt auf offener Strecke stehen. Der Sturm Domingos hatte einen Baum auf die Schienen stürzen lassen, wodurch der Zug nicht weiterfahren konnte, berichtet der Sender France Bleu.

    Deswegen waren 500 Passagiere gezwungen, die Nacht im Zug zu verbringen. Erst gegen 8.30 Uhr konnten die Gleise wieder freigemacht werden und der Zug konnte weiterfahren, „mit fast zehn Stunden Verspätung“, wie der Sender France Bleu berichtet.

    Auch am Bahnhof von Brive-la-Gaillarde warteten viele Passagiere die ganze Nacht auf eben diesen Zug. „Zuerst warteten wir im Freien oder im Bahnhof auf den Zug, dann auf dem Bahnsteig, schließlich stiegen wir in einen Waggon, um uns aufzuwärmen, denn es regnete und es war nur 10 Grad warm und windig. Um 4 Uhr morgens haben sie endlich die Heizung angemacht“, berichtete eine junge Frau dem Sender France Bleu.

  • Sturm Domingos: 12 Departements noch in Alarmstufe Orange – Stromausfälle gemeldet

    Sturm Domingos: 12 Departements noch in Alarmstufe Orange – Stromausfälle gemeldet

    Nach dem Durchzug des Sturms Domingos herrscht in zwölf französischen Departements noch immer die Warnstufe Orange für Hochwasser und Überflutung. Es wurden auch Stromausfälle gemeldet, insbesondere in der Gironde.

    Zwei Tage nach Ciaran zog am Samstag ein neuer Sturm mit dem Namen Domingos über das bereits von Unwettern geplagte Frankreich hinweg, was erneut zu Stromausfällen führte. In 12 Departements im ganzen Land herrschte die Alarmstufe Orange.

    Am Sonntagmorgen beendete Météo-France jedoch die Warnstufe Orange für Wind und Überflutungen an der Atlantikküste. „Das Wetter bleibt unruhig mit häufigen Schauern“ , aber „die begleitenden Böen sind weniger stark“, schrieben die Meteorologen in ihrem letzten Wetter-Bulletin, das am Sonntag um 06:00 Uhr veröffentlicht wurde.

    22.800 Haushalte ohne Strom in der Gironde
    In der Nacht von Samstag auf Sonntag, kurz nach Mitternacht, hatten 22.800 Haushalte in der Gironde keinen Strom, wie der Präfekt der Region Nouvelle-Aquitaine und der Region Gironde auf X veröffentlichte. Im Departement Vienne waren am frühen Sonntag etwa 3.000 Haushalte ohne Strom.

    Sturm Domingos ist laut Météo-France auf den ersten Blick „weniger stark“ als sein Vorgänger Ciaran, der in Frankreich mindestens zwei Todesopfer und 47 Verletzte gefordert hatte, ausgefallen. Die Reparaturen des Stromnetzes werden allerdings durch die starken Winde erschwer, die immer noch über weite Teile Frankreichs hinwegziehen.

    Windgeschwindigkeiten von bis zu 152 km/h in Lège-Cap-Ferret.
    Nach den Rekordwinden von Ciaran am Mittwoch und Donnerstag mit bis zu 207 km/h auf der Pointe du Raz (Finistère) registrierte Météo-France am Samstagabend Windgeschwindigkeiten von 152 km/h in Lège-Cap-Ferret (Gironde), 144 km/h in Cognac (Charente), 138 km/h in Rochefort (Charente-Maritime) oder 136 km/h in Niort.

    Eine Person wird in La Rochelle durch einen umstürzenden Baum verletzt.
    In La Rochelle (Charente-Maritime) wurde nach Angaben des Bürgermeisters Jean-François Fountaine eine Person durch einen umstürzenden Baum leicht verletzt. Die Stadt habe in der Nacht „etwa 30 Mitarbeiter mobilisiert“, „um mögliche Überläufe des Regenwassersystems zu bewältigen und umgestürzte Bäume und herabgefallene Äste zu beseitigen“.

    Aufgrund der hohen Wellen galt am Sonntagmorgen in den Departements Bouches-du-Rhône, Var, Alpes-Maritimes und Corse du Sud weiterhin die Warnstufe Orange für Wellen und Überflutungen. Die Warnstufe Orange für Hochwasser wurde außerdem für die Regionen Corrèze, Dordogne, Charente, Charente-Maritime, Deux-Sèvres, Vienne, Pas-de-Calais und Korsika ausgerufen.

  • Sturm Domingos: Starke Winde und heftige Regenfälle – neuer Sturm trifft Südwesten Frankreichs

    Sturm Domingos: Starke Winde und heftige Regenfälle – neuer Sturm trifft Südwesten Frankreichs

    Nach dem Sturm Ciaran wird am kommenden Wochenende ein neues Tiefdruckgebiet mit dem Namen Domingos auf den Südwesten Frankreichs treffen. Météo-France warnt vor starken Windböen an der Küste der Aquitaine, und vor Überschwemmungen im Landesinneren.

    In Frankreich hat man sich gerade erst von Sturm Ciaran erholt, da zieht am Wochenende des 4. und 5. November das Sturmtief Domingos auf. Météo-France beruhigt zwar und sagt voraus, dass dieses neue Sturmtief „viel weniger“ stark sein wird als Ciaran, erwartet aber trotzdem „starke Böen an der Atlantikküste“ und „mögliche Überschwemmungen im Landesinneren“.

    „Wir verfolgen das Tief Domingos, das Frankreich am Samstag von Westen her erreichen sollte, mit Schwerpunkt in der Vendée und der Loire-Atlantique einerseits und den Küstenregionen am Ärmelkanal andererseits. Mit einer Aktivität weit unterhalb von Ciaran, aber dennoch mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100km/h im Landesinneren“, meldete Météo-France in einem Lagebericht am Donnerstag, dem 2. November.

    „An der Atlantikküste werden anhaltende Winde, ergiebige Regenfälle und auch hohe Wellen erwartet“, sagte der Meteorologe François Gourand bei einer Pressekonferenz. Der Wetterdienst rechnet vor allem mit starken Windböen, die in der Aquitaine die 100 km/h-Marke überschreiten können. Die Rekordwerte, die am Donnerstag an der bretonischen Küste mit örtlichen Spitzenwerten von über 200 km/h gemessen wurden, bleiben jedoch unerreicht. Der Süden der Landes wird voraussichtlich insbesondere von starken Regenfällen betroffen sein.

    Aus diesen Gründen wurden bereits am Donnerstagabend mehrere Departements im Südwesten in Alarmbereitschaft versetzt: Gironde und Landes wegen starker Winde, Pyrénées-Orientales und Landes für Regen und Überschwemmungen.

    Die Küste von Aquitanien könnte auch durch „Submersionswellen“ bedroht werden, massiven Wellen, die vor der Küste entstehen können, wenn die Flut hoch und von starken Winden begleitet wird. „Auch wenn die Gezeitenkoeffizienten niedrig sind, wird man die Verstärkung des Seegangs bei Flut am Sonntagmorgen an der aquitanischen Küste beobachten“, so Météo-France.

  • Wird nach Ciaran ein weiterer Herbststurm schon am Wochenende Frankreich treffen?

    Wird nach Ciaran ein weiterer Herbststurm schon am Wochenende Frankreich treffen?

    Der Sturm Ciaran peitscht am Mittwoch und Donnerstag über den Nordwesten Frankreichs. Ein weiteres Tiefdruckgebiet wird anschließend den Südwesten Frankreichs beeinflussen. Schon am kommenden Wochenende wird ein weiterer Sturm im Westen Frankreichs erwartet.

    Drei französische Departements – Finistère, Côtes-d’Armor und Manche – wurden von dem Herbststurm Ciaran voll getroffen. Der französische Wetterdienst meldete Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 km/h. Die Windböen sollen mindestens bis zum Mittag des 2. Novembers anhalten.

    Und auch danach werden die Unwetter im Westen Frankreichs wohl noch weitergehen. So ist es laut Météo France ziemlich sicher, dass der Südwesten seinerseits mit einigen „Überbleibseln“ des Sturms Ciaran zu kämpfen haben wird.

    Sturmböen mit starkem Regen werden ab Donnerstagabend das südwestliche Viertel des Landes – vom Baskenland über die Küste der Aquitaine bis zum Midi – heimsuchen.

    Im Landesinneren könnten Windböen von fast 100 km/h auftreten.

    Ein zweiter Sturm?
    Für das kommende Wochenende sagen einige Wettermodelle einen zweiten Sturm voraus, der den westlichen Teil Frankreichs treffen könnte. „Das Risiko wird derzeit von allen Wettermodellen auf 30 % für die nördlichen und westlichen Regionen geschätzt, die erneut am stärksten gefährdet wären“, berichtet La Chaîne Météo. Einige Wettermodelle gehen davon aus, dass dieser zweite Sturm weniger stark als Ciaran sein wird, aber mehr Regionen betreffen könnte.

    Die Frage ist, wie genau dieser zweite Sturm, der noch keinen Namen bekommen hat, ziehen wird. Der Sturm könnte auf der sogenannten „Tiefdruckrinne“ verlaufen, d. h. auf derselben Bahn wie der Sturm Ciaran. Es handelt sich dabei um eine „West- bis Südwestströmung, die fest über Europa verankert ist und als Autobahn für Tiefdruck-Störungen fungiert“, sagt Météo France. Auch wenn die Modelle noch weiter verfeinert werden müssen, sprechen einige Meteorologen bereits von einer Woche mit „hohem Risiko“.

  • Hérault: Paar erhält innerhalb von 2 Stunden 9 Strafzettel und 600 Euro Bußgeld wegen Ruhestörung

    Hérault: Paar erhält innerhalb von 2 Stunden 9 Strafzettel und 600 Euro Bußgeld wegen Ruhestörung

    Ein Ehepaar im Departement Herault erhielt in nur einer Nacht neun Strafen wegen „nächtlicher Ruhestörung“. Die Vorfälle ereigneten sich während einer Party, die im September letzten Jahres in Palavas-les-Flots (Hérault) veranstaltet wurde.

    Ein Ehepaar aus Palavas-les-Flots (Departement Hérault) hat eine hohe Rechnung zu begleichen. Bei einer Party im September letzten Jahres stellten die Ordnungskräfte innerhalb von zwei Stunden neun Strafzettel wegen „nächtlicher Ruhestörung“ aus: Die Gastgeber müssen nun eine Geldstrafe von über 600 Euro zahlen.

    Wie unsere Kollegen von Actu.fr berichten, hatte das Paar einige Gäste zu einer Party eingeladen, die auf der Terrasse ihres Hauses stattfand. Im Hintergrund legten die Gastgeber etwas Musik auf. Das führte zu einem Eingreifen patrouillierender Gendarmen, die das junge Paar gegen 1 Uhr morgens aufforderten, die Lautstärke zu verringern. „Auf ihre Bitte hin haben wir die Musik abgestellt“, sagt die junge Frau im Gespräch mit Actu.fr. „Die Gendarmen kamen um 1.30 Uhr zurück, um zu kontrollieren, und wir hatten wieder ein höfliches Gespräch, aber bevor sie wieder gingen, sagte mir einer der Gendarmen in einem diesmal weniger höflichen Tonfall, dass die Patrouille alle 15 Minuten wiederkommen würde, um Strafzettel für nächtliche Ruhestörung auszustellen!“

    Um 2:30 Uhr morgens verlassen die Gastgeber und ihre Gäste schließlich die Terrasse. Auch die Gendarmen lassen sich nicht mehr blicken.

    Einige Tage später war das Paar aus dem Departement Hérault höchst erstaunt, als es neun Strafzettel in seinem Briefkasten vorfand. Alle Strafzettel waren zwischen 01:30 und 03:15 Uhr ausgestellt worden. Zwei von ihnen wurden sogar zur selben Zeit, um 02:15 Uhr, ausgestellt, wie Actu.fr berichtet. Gesamtkosten: 612 Euro. „Ich habe beim Staatsanwalt Einspruch eingelegt und insbesondere erklärt, dass man nicht zwei Strafzettel für einen Sachverhalt ausstellen kann, der zur gleichen Zeit festgestellt wurde“, sagt die Betroffene. „Ich habe die offensichtliche Feindseligkeit nicht verstanden, die einer der Gendarmen mir gegenüber an den Tag gelegt hat. Er war es auch, der die neun Strafzettel für ein und dieselbe nächtliche Ruhestörung ausgestellt hat“.

    Die junge Frau sagt dass ihre Anfragen von der Staatsanwaltschaft bislang nicht beantwortet wurden. Sie zahlte inzwischen die Strafzettel, um Mahngebühren zu vermeiden.