Kategorie: Südost

  • Departement Var: Mann erschossen – drei Verdächtige nach Verfolgungsjagd mit der Polizei verhaftet

    Departement Var: Mann erschossen – drei Verdächtige nach Verfolgungsjagd mit der Polizei verhaftet

    In Hyères im Departement Var wurde am Freitagabend ein Mann erschossen. Drei Verdächtige wurden festgenommen. Sie waren im Besitz von Schusswaffen.

    Ein Mann wurde am Freitagabend in Hyères (Var) erschossen und drei Männer, die mutmaßlichen Täter, wurden in der Gemeinde La Garde festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft von Toulon am Samstag mitteilte. „Ein Mord durch Schusswaffen“ habe sich am Abend in Hyères ereignet, sagte Samuel Finielz, Staatsanwalt von Toulon, und bestätigte damit eine ursprüngliche Meldung des Senders BFMTV.

    Nach der Schießerei lieferten sich die mutmaßlichen Schützen eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Während der Verfolgungsjagd haben die drei Verdächtigen, die in einem Renault Twingo unterwegs waren, die Streifenwagenbesatzung mehrfach mit einer Kalaschnikow bedroht.

    „Im Moment ist es verfrüht, diese Taten mit dem Drogenhandel in Verbindung zu bringen“, betonte der Staatsanwalt und wies darauf hin, dass die festgenommenen Verdächtigen „im Besitz von Schusswaffen“ gewesen seien. Laut dem Sender BFMTV wurden schwere Waffen, darunter eine Kalaschnikow mit rund 50 Schuss Munition, eine weitere Maschinenpistole und eine Handfeuerwaffe, beschlagnahmt.

    Eine Untersuchung wegen vorsätzlichen Mordes in einer organisierten Bande wurde eingeleitet und der Kriminalpolizei in Toulon anvertraut, erklärte der Staatsanwalt. Die Arbeit der Ermittler bestehe nun insbesondere darin, „eine komplexe Verkettung von Fakten“ zu ermitteln.

  • Nizza: Cours Saleya – ein besonderer Blumenmarkt

    Nizza: Cours Saleya – ein besonderer Blumenmarkt

    Einer der unumgänglichen Zwischenstopps an der Côte d’Azur ist der Blumenmarkt in Nizza auf dem Cours Saleya. Den Besuchern bietet sich eine Insel der Farben und Düfte, die auch Feinschmecker nicht hungrig bleiben lässt.

    Nur wenige Schritte von der Promenade des Anglais in Nizza (Alpes-Maritimes) entfernt am Eingang der malerischen Altstadt ertönt der Lärm eines berühmten Marktes: der Cours Saleya, der auch Blumenmarkt genannt wird. Er ist keinen Tag gealtert und bleibt für Händler und Touristen seit vielen Jahrzehneten ein Muss. Unter bunten Planen bieten Dutzende von Produzenten ihre provenzalischen Produkte an. Einige Obst- und Gemüseverkäufer arbeiten bereits in der dritten Generation auf dem Markt, und sie können nie genug davon bekommen.

    Touristen aus der ganzen Welt
    Die Händler werden jeden Tag von Touristen aus der ganzen Welt besucht. „Wir haben Japaner, Chinesen, Deutsche, Amerikaner, Italiener, alle Nationalitäten und wir versuchen, in allen Sprachen Hallo zu sagen (…), wir versuchen, die Leute so zu empfangen, wie wir selbst gerne empfangen werden würden“, beschreibt es Nathalie Chilini Travia, eine Obst- und Gemüseverkäuferin, auf dem Sender France 2. Die Atmosphäre ist großartig und die bunten Stände ziehen die Besucher in ihren Bann.

  • Es bewegt sich wie ein Fisch – das erste biomimetische Wasserkraftwerk in der Rhône

    Es bewegt sich wie ein Fisch – das erste biomimetische Wasserkraftwerk in der Rhône

    Die allererste biomimetische Wasserturbine wurde am Mittwoch in der Rhône in der Nähe von Lyon ins Wasser gelassen. Indem sie die Bewegungen von Fischen nachahmt, erzeugt sie im Fluss auf völlig neue Weise Elektrizität.

    Es ist eine Weltpremiere für kohlenstofffreie Energie. Das allererste biomimetische Wasserkraftwerk wurde am Mittwoch, dem 5. Juli, auf der Rhône oberhalb von Lyon in der Höhe der Gemeinde Caluire zu Wasser gelassen. Die Maschine erzeugt Strom, indem sie die Bewegungen von Fischen nachahmt.

    Seit zehn Jahren arbeiten die Ingenieure des französischen Start-up-Unternehmens EEL Energy an dem acht Meter breiten und sechzehn Meter langen Kahn, der unten mit einer breiten Kunststoffmembran ausgestattet ist, die „von der Natur inspiriert“ ist, wie der Geschäftsführer des Unternehmens Franck Sylvain erklärt. „Es ist eine komplett biomimetische Maschine, die sich in der Strömung wie ein Fisch zu bewegen beginnt. Man stelle sich eine Platte an einer Leine vor, sie stellt sich dem Wasser entgegen und fängt an, sich im Wasser genau wie ein Fisch zu bewegen.“

    Die Idee, die Energie des Wassers in Elektrizität umzuwandeln, klingt einfach, aber es müssen mehrere Voraussetzungen erfüllt sein. „Es ist heute eine Premiere, dass wir auf einem öffentlichen Fluss eine Technologie installieren können, die man als vollständig erneuerbar bezeichnen kann, da sie vollständig grün ist“, so Mathieu Verrière, der das Projekt für die französischen Wasserstraßen betreut.

    Die Betreiber können sich vorstellen, eine solche Turbine auch an anderen Orten einzusetzen, aber dieser ist besonders günstig, weil die Strömungsgeschwindigkeiten. mit über 2 m/s ziemlich hoch sind. Die Schifffahrt ist in diesem Flussabschnitt verboten, so dass keine Konflikte auftreten. Standorte dieser Art gibt es in Frankreich leider relativ wenige.
    Das Start-up wartet nun auf Investoren und Staaten, um diese Wasserkraftanlagen auch im Ausland zu vertreiben, sei es „im Amazonasgebiet, im Kongo, am Mississippi, in Chile, im Kongo, in Alaska…“, sagt Geschäftsführer Franck Sylvain. „In der Regel sind es indigene Völker, die keinen Zugang zu Elektrizität haben. Wenn es in der Nähe einen Wasserlauf gibt, können wir unsere Maschinen aufstellen und ihnen billigeren und vollständig kohlenstofffreien Strom liefern.“

    Bis dahin sollen bis Ende 2023 vier biomimetische Wasserkraftwerke in der Rhône installiert werden, die jährlich jeweils 400 Megawattstunden produzieren werden, was etwa der Versorgung von 100 Haushalten entspricht.

  • Alpes-Maritimes: In mehreren Dörfern wird vom Gebrauch von Leitungswasser abgeraten

    Alpes-Maritimes: In mehreren Dörfern wird vom Gebrauch von Leitungswasser abgeraten

    Das Leitungswasser in mehreren Dörfern im Hinterland von Grasse ist mit Parasiten verseucht. Von seinem Gebrauch wird abgeraten. Bereits seit einigen Wochen wird in Cabris (Alpes-Maritimes) vom Trinken des städtischen Wassers abgeraten: 31 Fälle von Kryptosporidiose wurden festgestellt. Dabei handelt es sich um eine Infektion, die durch einen im Wasser lebenden Parasiten ausgelöst wird. „Ich war sieben Tage lang krank, Durchfall und so weiter“, erklärt ein betroffener Einwohner auf dem Sender France 2. Die meisten Bewohner änderten ihre Gewohnheiten und konsumieren kein Leitungswasser mehr, andere aber trinken weiterhin ein Glas Leitungswasser zu ihrem Kaffee. Werden die Einschränkungen Ende des Monats aufgehoben? Seit Anfang der Krise hat die Stadtverwaltung schon etwa 320 Wasserflaschen an die am meisten gefährdeten Personen verteilt. Die Versorgung mit Wasser aus Flaschen betrifft vor allem zwei Bevölkerungsgruppen: „Eltern von Babys unter zwei Jahren und immungeschwächte Personen“,…

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  • 27-Jähriger während der Unruhen in Marseille möglicherweise von der Polizei getötet

    27-Jähriger während der Unruhen in Marseille möglicherweise von der Polizei getötet

    Während der Unruhen wegen des Todes von Nahel wurde am Samstag, dem 1. Juli, in Marseille ein Mann getötet. Er wurde offenbar von einem Gummigeschoss getroffen. Die genauen Umstände sind noch immer unklar. Der Tod des jungen Mannes wurde erst am Dienstag bekannt gegeben. Während der Unruhen wegen Nahels Tod starb am Samstag, dem 1. Juli 2023, in Marseille unter noch ungeklärten Umständen ein 27-jähriger Mann. Ein Gummigeschoss traf ihn offenbar tödlich. Die Szene spielte sich im Stadtzentrum von Marseille ab, wo das Opfer vermutlich mit einem Motorroller unterwegs war. Der genaue Ort, an dem das Opfer getroffen wurde, ist noch nicht bekannt. Die Ermittlungen sollen dies klären. Das Opfer erlitt einen „heftigen Schock im Brustbereich“, der durch „einen Schuss aus einem Projektil vom Typ Flash-Ball“ ausgelöst wurde, so die Zeitung La Marseillaise. Die Autopsie ergab, dass „der Aufprall zu einem Herzstillstand und damit zum Tod geführt hat“, erklärte der Staatsanwalt von Marseille, Dominique Laurens. Die Zeitung La Provence berichtet von einem möglichen Projektil vom Typ „gom cogne“, einem Gummigeschoss aus einer Verteidigungswaffe der Polizei. Das Opfer ist ein 27-jähriger Mann, dessen Identität nicht öffentlich bekannt gegeben wurde. Der tödliche Vorfall ereignete sich in einem Bereich von Marseille, in dem es am Samstag, dem 1. Juli, zu Unruhen und Plünderungen kam. Wie der Staatsanwalt von Marseille ausführte, ist es jedoch „nicht möglich, festzustellen, ob das Opfer daran beteiligt war“. Die Staatsanwaltschaft Marseille hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfs des tödlichen Gebrauchs einer Waffe eingeleitet. Auch die Inspektion der Nationalpolizei IGPN hat Ermittlungen aufgenommen.
  • Trockenheit: In Cannes werden die Straßen jetzt mit Brauchwasser gereinigt

    Trockenheit: In Cannes werden die Straßen jetzt mit Brauchwasser gereinigt

    Um das trinkbare Wasser zu schonen, verwenden die Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Cannes nun Brauchwasser, um die Straßen der Stadt zu reinigen.

    Die Reinigung der Strassen mit Trinkwasser ist in Cannes (Alpes-Maritimes) vorbei. Seit einigen Tagen verwenden die Angestellten der Stadtverwaltung Abwasser. „Das ist viel besser für die Umwelt“, sagt ein städtischer Angestellter gegenüber dem Sender France 2. Für die Straßenreinigung werden in Cannes jeden Tag etwa 25 m3 Wasser verbraucht, das sind 25.000 Liter. Auch Bäume und Gärten werden jetzt mit Abwasser bewässert. „Brauchwasser ist gut“, meint eine Bewohnerin. Eine andere macht sich allerdings Sorgen über ein mögliches Gesundheitsrisiko.

    Trinkwasser wird eingespart
    Die Stadtverwaltung versichert, dass es kein Risiko gibt. In einer Wasseraufbereitungsanlage werden regelmäßig Analysen durchgeführt. Das Wasser wird in mehreren Schritten aufbereitet, bis alle Schadstoffe entfernt sind. Nach dem Einsatz von ultraviolettem Licht ist das behandelte Wasser kristallklar und frei von Bakterien und Viren. Eine Million Kubikmeter Trinkwasser werden so eingespart werden können. Das aufbereitete Abwasser wird auch für das Waschen der Schiffe im Hafen von Cannes verwendet.

  • Proteste in Frankreich: Drei Polizisten in der Nacht von Samstag auf Sonntag von Schüssen getroffen

    Proteste in Frankreich: Drei Polizisten in der Nacht von Samstag auf Sonntag von Schüssen getroffen

    Die Staatsanwaltschaften von Paris und Nîmes leiteten Untersuchungen wegen versuchten Mordes ein. Die Schüsse vielen während der Proteste wegen des Todes des 17-jährigen Nahel.

    Zwei Polizisten der Brigade anticriminalité (BAC) wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 2. Juli, im 13. Arrondissement von Paris durch Schüsse verletzt, wie Franceinfo am Sonntag meldete. Es wurde eine Untersuchung wegen „versuchter vorsätzlicher Tötung“ eingeleitet, erklärte die Pariser Staatsanwaltschaft.

    Die Ereignisse ereigneten sich kurz nach 2 Uhr morgens. Laut Franceinfo waren die Polizisten zu diesem Zeitpunkt im Stadtteil Olympiades im Einsatz, wo Detonationen gemeldet worden waren, die dem Knall von Feuerwerkskörpern entsprachen.

    Laut Franceinfo wurde ein erster Polizist im Rücken auf Höhe seiner kugelsicheren Weste getroffen, bevor der zweite von einem Schuss in den Unterbauch getroffen wurde, als er seinen Kollegen mit seinem Schild schützen wollte. Er erlitt eine Wunde mit einem Durchmesser von etwa einem Zentimeter und sagte aus, er habe weitere Pfeifgeräusche gehört, die darauf hindeuteten, dass weitere Schüsse aus den umliegenden Gebäuden auf ihn abgegeben wurden.

    Die Pariser Staatsanwaltschaft erklärte auf Anfrage von Franceinfo, sie habe eine Untersuchung wegen „versuchten Mordes an einer Person, die eine öffentliche Autorität ausübt“ eingeleitet, die dem dritten Bezirk der Pariser Kriminalpolizei übertragen wurde.

    In Nîmes: Schüsse auf einen Polizisten, der von seiner kugelsicheren Weste gerettet wird

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde in Nîmes (Gard) eine Tragödie verhindert. Ein Polizist überlebte dank seiner kugelsicheren Weste. Dies gab die Staatsanwältin am Sonntag bekannt, die eine Untersuchung wegen versuchten Mordes eingeleitet hat.

    „Das Tragen einer kugelsicheren Weste verhinderte, dass der Polizist durch das Projektil, das ihn getroffen hatte, schwer verletzt wurde. Eine Röntgenaufnahme hat bestätigt, dass sich in der kugelsicheren Weste eine Kugel befand, deren Kaliber noch bestimmt werden muss“, erklärte die Staatsanwältin von Nîmes, Cécile Gensac, in einer Pressemitteilung.

    Der Staatsanwaltschaft zufolge wurde bislang keine verdächtige Person festgenommen.

    In Vaulx-en-Velin (Rhône), einem Vorort von Lyon, waren bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag vier Polizisten durch Schüsse aus einer Schrotflinte verletzt worden. Die Staatsanwaltschaft Lyon leitete ein Verfahren wegen vorsätzlicher Körperverletzung ein.

  • Poitiers: Vierjähriges Kind tot aufgefunden – Eltern verhaftet

    Poitiers: Vierjähriges Kind tot aufgefunden – Eltern verhaftet

    Am Mittwochmorgen gegen 10 Uhr meldeten sich die Eltern des Jungen bei der Polizeistation in der Stadt Poitiers und berichteten, dass ihr Sohn leblos in ihrem Haus liege.

    Am Mittwoch, dem 28. Juni, wurde eine gerichtliche Untersuchung eingeleitet, nachdem der leblose Körper eines viereinhalbjährigen Jungen in einer Wohnung in Poitiers (Vienne) entdeckt worden war. Dies wurde am Donnerstag, dem 29. Juni, von der Staatsanwaltschaft und der Polizei mitgeteilt.

    Am Mittwochmorgen gegen 10 Uhr meldeten sich die Eltern des Jungen bei der Polizeistation der Stadt, „um zu berichten, dass ihr Sohn leblos in ihrer Wohnung lag“, schreibt der Staatsanwalt von Poitiers, Cyril Lacombe, in einer Pressemitteilung. Polizisten und Feuerwehrleute begaben sich in die von der Familie bewohnte Sozialwohnung im Stadtteil Cueille-Mirebalaise im Westen der Stadt.

    Die Eltern wurden in Polizeigewahrsam genommen.
    Die Rettungskräfte stellten den Tod des kleinen Jungen fest, das auf einer Matratze lag, wie die Website Actu17 berichtet. „Die Umstände seines Todes und die Aussagen seiner Eltern“ veranlassten „die Staatsanwaltschaft von Poitiers, eine Untersuchung wegen des Vorwurfs der Gewalt mit Todesfolge ohne Tötungsabsicht gegen einen Minderjährigen gegen die Eltern einzuleiten“, so der Staatsanwalt weiter. Die Eltern des Kindes wurden in Polizeigewahrsam genommen und „ihre Anhörungen werden am Donnerstagabend fortgesetzt“, bis die Ergebnisse der Autopsie vorliegen, so die Staatsanwaltschaft.

  • Emmanuel Macron: „Nichts rechtfertigt den Tod eines jungen Menschen“

    Emmanuel Macron: „Nichts rechtfertigt den Tod eines jungen Menschen“

    „Wir haben einen Teenager, der getötet wurde, das ist unerklärlich, unentschuldbar“, reagierte der Staatschef am Rande seiner Reise nach Marseille über die tödlichen Polizeischüsse in Nanterre. Emmanuel Macron drückte am Mittwoch, dem 28. Juni, seine „Erschütterung“ und „Mitgefühl für Nahel und seine Familie“ aus. Der 17-Jährige war in Nanterre von einem Polizisten erschossen worden, nachdem er bei ein er Polizeikontrolle fliehen wollte. „Es gibt keine Rechtfertigung für den Tod eines Jugendlichen“, sagte der französische Präsident, als er am Rande einer Reise nach Marseille dazu befragt wurde. „Wir haben einen Jugendlichen, der getötet wurde, das ist unerklärlich und unentschuldbar“. „Die Justiz wurde sofort eingeschaltet“, fuhr der Staatschef fort. Er wünsche sich, „dass die Wahrheit so schnell wie möglich festgestellt werden kann“ und „dass die Gerechtigkeit durchgesetzt wird“. Der Polizeigewahrsam des Polizisten, der aus nächster Nähe auf den 17-jährigen Nahel geschossen hatte, wur…

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  • Klima: Das Mittelmeer und der Atlantik erleben eine Meereshitzewelle

    Klima: Das Mittelmeer und der Atlantik erleben eine Meereshitzewelle

    Das Mittelmeer und der Atlantische Ozean werden immer wärmer. Das Phänomen erfreut die Badegäste, besorgt aber die Klimaforscher. Die Wassertemperaturen im Mittelmeer und im Atlantik sind in diesem Juni ungewöhnlich hoch.

    Es ist so heiß, dass die Badegäste am Strand von Larmor-Plage (Morbihan) nicht zögern, sich ins Wasser zu stürzen. „Ich glaube, heute hat das Wasser 20 Grad. Es sollte aber eigentlich bei 18 Grad oder sogar darunter liegen“, stellt eine Einwohnerin auf dem Sender France 3 fest. Das Phänomen ist im gesamten Nordatlantik zu spüren, wobei es in einigen Gebieten bis zu fünf Grad wärmer ist als die Durchschnittstemperatur.

    Mögliche Zunahme ozeanischer Hitzewellen.
    Die Erwärmung des Wassers betrifft auch das Mittelmeer. Taucher im Hafen von Montpellier (Hérault) spüren die Hitzewelle sogar in mehreren Metern Tiefe. „Es ist ziemlich tief, bevor man die kalte Wasserschicht findet“, sagt eine Taucherin. Im letzten Jahr stieg die Wassertemperatur sogar manchmal auf über 30 Grad. Die Hitzewellen im Meer beunruhigen die Wissenschaftler, die Sensoren ausgebracht haben, um die Temperaturen zu messen. Sie stellen einen dauerhaften Anstieg der Temperaturen und entsprechende Auswirkungen auf die Biodiversität fest.

    In seinem schlimmsten Szenario sagt der UNO-Klimarat IPCC eine bis zu 50-fache Zunahme der Hitzewellen in den Ozeanen voraus.