Kategorie: Südost

  • Emmanuel Macron in Marseille: Werden Schulferien in Frankreich bald kürzer?

    Emmanuel Macron in Marseille: Werden Schulferien in Frankreich bald kürzer?

    Als Emmanuel Macron am Dienstag, 27. Juni, eine Schule in Marseille besuchte, rief er dazu auf, die Zeiten des Schuljahres zu überdenken. Der Präsident zieht insbesondere eine Verkürzung der Sommerferien in Betracht.  Emmanuel Macron „erwägt schlicht und einfach, die Sommerferien zu verkürzen“, berichtet der Journalist Guillaume Daret am Dienstag, dem 27. Juni, in einer Live-Schaltung für den Sender France 3 aus Marseille (Bouches-du-Rhône). Der Präsident ist der Ansicht, dass zu lange Ferien „Kinder aus schwierigen Familien bestrafen, weil sie die sozialen und schulischen Ungleichheiten verschärfen“, und dass eine Verkürzung der Ferien es ermöglichen würde, „den Unterricht besser über das ganze Jahr zu verteilen“ und somit weniger müde Schüler zu haben. Die Gewerkschaften halten sich zurückDie Lehrergewerkschaften sind in dieser Frage sehr zurückhaltend. „Die Gewerkschaft SNUipp-FSU ist der Ansicht, dass die Priorität zunächst und vor allem darin bestehen sollte, dafür zu sorgen,…

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  • Hitze: Was ist der „Föhn-Effekt“, der in Südfrankreich zu besonders heißen Temperaturen führt?

    Hitze: Was ist der „Föhn-Effekt“, der in Südfrankreich zu besonders heißen Temperaturen führt?

    Am Montag, den 26. Juni, stiegen die Temperaturen im Languedoc und in der Provence auf bis zu 37°C. Diese starke Hitze hielt auch am Dienstag, dem 27. Juni, an. Wie aber kommt es zu einer plötzlichen, so starken und örtlich begrenzten Hitze?

    In Montpellier, Nîmes und Marseille war die Luft am Montagnachmittag erstickend heiß. Die Thermometer zeigten 36,4 °C in Montpellier und 37,7 °C im Zentrum von Marseille an. Diese Regionen sind an Hitze gewöhnt, aber dieses mal war es die einzige Region in Frankreich, in der es so heiß wurde. In den anderen Regionen Frankreichs waren die Höchstwerte im Vergleich zum Sonntag sogar rückläufig.

    Das Languedoc und die westliche Provence erlebten eine sehr warme Luftmasse, verbunden mit der Rückkehr des Mistrals, der sehr trockene Luft brachte. Es sei diese Kombination, die den sogenannten „Föhn-Effekt“ in Südfrankreich verursachte, erklärt La Chaîne Météo.

    Beim Föhn-Effekt kann die Temperatur innerhalb von zwei Stunden um mehr als 15 °C steigen! Trockener Wind gepaart mit niedriger Luftfeuchtigkeit kann zu einer plötzlichen und starken Austrocknung der Böden, der Vegetation und der Artenvielfalt führen. Wie der Agrarmeteorologe Serge Zaka erklärt, „sind Blitzdürren aufgrund der durch die trockene Luft und die extremen Temperaturen stark erhöhten Evapotranspiration kurz und heftig“. Für die Vegetation ist es ein bisschen so, wie wenn man eine Ofentür öffnet. Ein Föhneffekt hatte am 28. Juni 2019 ganze Weinberge im Languedoc verbrannt. Von diesem Tag stammt auch der Temperaturrekord in Frankreich mit 45,9 °C in Galalrgues-le-Montueux im Département Gard.

    Auch am Mittwoch werden sehr hohe Temperaturen herrschen, wobei sie im Vergleich zu den vorherigen Tagen leicht zurückgehen werden. Die warmen Nächte werden sich bis Donnerstag fortsetzen.

  • Ardèche: Ein mit Drogen beladenes Flugzeug wird von Kampfjet abgefangen

    Ardèche: Ein mit Drogen beladenes Flugzeug wird von Kampfjet abgefangen

    In der Ardèche wurde am Samstag, dem 24. Juni, ein verdächtiges Kleinflugzeug von einer Rafale der französischen Luftwaffe abgefangen. In seiner Panik warf der Pilot Pakete mit Drogen ab.

    Am Samstagnachmittag, dem 24. Juni, zerriss ein lauter Knall den Himmel über der Landschaft der Ardèche. „Es klang wie ein Jagdflugzeug, das die Schallmauer durchbricht“, berichtet ein Augenzeuge auf dem Sender France 2. Eine Rafale nahm die Verfolgung eines kleinen, mit Drogen beladenen Sportflugzeugs auf, das in Deutschland gestartet war. Das Verhalten des Kleinflugzeugs alarmierte die Behörden. Es flog unter anderem über das Atomkraftwerk Fessenheim, eine Flugverbotszone.

    Die Drogenpakete von der Gendarmerie gefunden
    Das überwachte Flugzeug wurde von einer Rafale der französischen Luftwaffe bis über die Ardèche verfolgt. In Panik warf der Pilot seine Ladung der synthetischen Droge Meta-Amphetamin aus dem kleinen Flieger. Er landete auf dem Flugplatz von Aubenas, versuchte zu Fuß zu flüchten und bedrohte das Personal, bevor er festgenommen werden konnte. Die abgeworfenen Päckchen wurden von der Gendarmerie gefunden. Der Pilot wurde in Polizeigewahrsam genommen.

  • Marseille: Emmanuel Macron kündigt weitere Polizisten zur Bekämpfung des Drogenhandels an

    Marseille: Emmanuel Macron kündigt weitere Polizisten zur Bekämpfung des Drogenhandels an

    Emmanuel Macron ist in Marseille, um sich einen Überblick zu verschaffen. Er kündigte am Montag, dem 26. Juni, verschiedene Maßnahmen an, insbesondere zum Drogenhandel, der die nördlichen Stadtteile fest im Griff hat. In Marseille (Bouches-du-Rhône) mussten die Bewohner der Wohnsiedlung Les Campanules selbst kämpfen, um zu verhindern, dass sich die Drogenhändler dort festsetzten. Es gelang ihnen, sie zu vertreiben. „Wir haben immer mehr Jugendliche, die leider in diese Spirale des Drogenhandels geraten und die mit 12 oder 13 Jahren von der Schule gehen und von diesen Netzwerken ausgebeutet werden“, räumte Emmanuel Macron ein. Eine neue Polizei-Kompanie im Herbst Vor zwei Jahren bereits kündigte der Präsident Verstärkungen an: 330 Polizisten, 11 Ermittler für die Kriminalpolizei und drei weitere Polizei-Kompanien vor Ort. Diese Mittel haben die Einwohner von Marseille nicht überzeugt. „Angesichts all dessen, was passiert, stimmt es, dass mehr Ordnungskräfte etwas Gutes sein könnten“, sa…

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  • Umwelt: Wie eine kleine Gemeinde in der Ardèche ihr Abwasser wiederverwendet

    Umwelt: Wie eine kleine Gemeinde in der Ardèche ihr Abwasser wiederverwendet

    Die Gemeinde Saint-Marcel-d’Ardèche reinigt einen Teil ihres Abwassers und speichert es für die Feuerwehr.

    Mit der Verschwendung ist es in Saint-Marcel-d’Ardèche (Ardèche) vorbei. Die Abwässer der Touristenattraktion Höhle Saint-Marcel werden wiederverwendet. „Das Wasser wird über Kies geleitet und gefiltert. Der Kies ist von Bakterien besiedelt, die die kohlenstoffhaltige Verschmutzung des Abwassers verdauen“, erläutert Pierre Cavarotti, Betriebsleiter des Ardèche-Verwaltungsverbands gegenüber dem Sender France 3.

    Der Sand entschlackt dann das Wasser. Diese natürliche Technik stammt aus den Ländern des Nahen Ostens. Jérôme Laurent, der Bürgermeister von Saint-Marcel-d’Ardèche, einem Ort mit 2.500 Einwohnern, ist stolz auf das Ergebnis. Nach der Reinigung wird das Wasser in einer Feuerlöschreserve gespeichert: 120 m3 Wasser für die Feuerwehr. In einem weiteren Schritt würde der Bürgermeister das aufbereitete Wasser gerne für die Toiletten wiederverwenden.

  • Marseille: Bürger machen gegen den Drogenhandel mobil

    Marseille: Bürger machen gegen den Drogenhandel mobil

    In der Siedlung Campanules in Marseille beschlossen die Bewohner jetzt, selbst gegen den Drogenhandel vorzugehen, indem sie Zäune und Überwachungskameras aufstellten. Diese Maßnahmen haben sich als erfolgreich erwiesen.

    In einer Wohnsiedlung im Süden von Marseille (Bouches-du-Rhône) wurden von der Eigentümergemeinschaft Zäune und Videoüberwachungssysteme installiert, um gegen den Drogenhandel vorzugehen. Fatima Benalia, Mitglied des Vereins „Nouvelle ère au sein des Campanules“, sagt gegenüber dem Sender France 3: „Wir haben die Wohnanlage geschlossen. Wir sind eine private Wohnsiedlung. Bei uns lässt es sich gut leben.“ Vorher hatten die Anwohner wochenlang gegen die Unsicherheit in ihrer Siedlung kämpfen müssen.

    Mobilisierung der Bürger
    Die Bewohner waren verärgert und hatten beschlossen, abwechselnd die Eingangshallen ihres Gebäudes selbst zu bewachen und so den Drogenhandel, der von jungen Teenagern organisiert wurde, zu unterbinden. Diese Mobilisierung der Menschen in Verbindung mit Polizeipatrouillen hat sich als erfolgreich erwiesen. Die Stadtverwaltung ist jedoch besorgt: Ist es die Aufgabe der Bürger, die Ordnung wiederherzustellen? Sylvain Souvestre, Bürgermeister des XI. und XII. Arrondissements von Marseille: „Was ich gerne hätte, ist, dass man es vermeidet, auf die Mobilisierung der Bürger zurückzugreifen. […] Was ich verlange, sind polizeiliche Maßnahmen.“ Die Polizei ihrerseits ist der Ansicht, dass diese Bürgermobilisierung eine Bereicherung für ihre Arbeit darstellt.

  • Marseille: Zwei Minderjährige in der Nähe eines Drogenverkaufspunkts durch Schüsse verletzt

    Marseille: Zwei Minderjährige in der Nähe eines Drogenverkaufspunkts durch Schüsse verletzt

    Am Sonntagabend peitschten in der Cité des Marronniers Schüsse durch die Luft. Dabei wurden ein 16-Jähriger und ein 17-jähriges Mädchen verletzt.

    Zwei Minderjährige wurden am Sonntagabend, dem 25. Juni, im 14. Bezirk von Marseille durch Schüsse verletzt, wie France Bleu Provence aus Polizeikreisen erfuhr. Ein 17-jähriges Mädchen wurde am Bein verletzt und ein 16-jähriger Junge erlitt einen Streifschuss am Kopf.

    Die Ereignisse, die am Vorabend eines Besuchs von Emmanuel Macron in Marseille stattfanden, ereigneten sich am Sonntag gegen 21 Uhr, die beiden Opfer wurden in ein Krankenhaus gebracht. Laut France Bleu Provence war das betroffene Mädchen nicht direkt in den Drogenhandel verwickelt, hatte aber engen Kontakt zu den Jugendlichen des Drogen-Netzwerks.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen fuhren drei Personen in einem Auto auf die Jugendlichen zu. Einer der Insassen des Fahrzeugs habe mit einer Kalaschnikow auf die Gruppe der Jugendlichen geschossen. Am Ort Tat wurden achtzehn Kalaschnikow-Munitionshülsen gefunden. Der mutmaßliche Fluchtwagen wurde einige Minuten später brennend aufgefunden. Die Staatsanwaltschaft von Marseille schaltete die Kriminalpolizei ein, um die Vorfälle zu untersuchen.

    In diesem Jahr forderten Abrechnungen im Zusammenhang mit dem Drogenhandel bereits 23 Todesopfer, wie die Polizeipräfektin von Marseille am Montag gegenüber Franceinfo mitteilte. Insgesamt wurden im Jahr 2023 851 Personen festgenommen. Dies entspricht einem Anstieg von 3% im Jahresvergleich, wobei die Präfektin erinnerte, dass „2022 bereits ein Rekordjahr war“.

  • Marseille: Emmanuel Macrons Maßnahmen gegen den Drogenhandel

    Marseille: Emmanuel Macrons Maßnahmen gegen den Drogenhandel

    Am Morgen des 26. Juni kündigte der Präsident der Republik an, dass Drogenkonsumenten ihre Bußgelder künftig direkt an die Polizisten zahlen müssen, die deshalb mit Kartenlesegeräten ausgestattet sein werden. Eine Ankündigung, die für Diskussionen sorgt.

    In Marseille (Bouches-du-Rhône) stößt die Idee der direkten Bezahlung von Bußgeldern für Drogenkonsum nicht auf ungeteilte Zustimmung. Die Pauschalstrafe beträgt 200 Euro, aber nur etwas mehr als ein Drittel davon wird tatsächlich bezahlt. Die Konsumenten werden künftig sofort bei den Ordnungskräften per EC-Karte oder in bar bezahlen. „Ich finde es eher positiv, dass die Leute diese Möglichkeit haben, denn so können sie ihre Schulden sofort begleichen und der Rechtsweg ist weniger lang“, meint eine Frau aus Marseille gegenüber dem Sender France 2. Ein Mann meint, die Maßnahme sei nutzlos, wenn die Leute nicht zahlen wollen.

    300 zusätzliche Polizisten
    Marseille leidet sehr stark unter dem Drogenhandel. Seit Anfang des Jahres gab es dort bereits 23 Morde im Drogenmilieu. Seit der Einführung des Plans „Marseille en grand“ sind 300 zusätzliche Polizisten in Marseille eingetroffen. In einigen Vierteln von Marseille sind es inzwischen die Bewohner selbst, die sich auflehnen. Sie haben sich zusammengeschlossen und fordern, dass die Drogenhändler, die sich in ihren Gebäuden eingenistet haben, sofort verschwinden.

  • Trockenheit: Einige Gemeinden haben das Feuerwerk zum 14. Juli abgesagt

    Trockenheit: Einige Gemeinden haben das Feuerwerk zum 14. Juli abgesagt

    Aufgrund der Dürre und der Brandgefahr im Süden des Landes haben viele Gemeinden inzwischen beschlossen, ihre traditionellen Feuerwerke zum 14. Juli abzusagen. Dies ist auch in Perpignan der Fall. Das traditionelle Feuerwerk zum Nationalfeiertag erleuchtet jedes Jahr den Himmel über Perpignan (Pyrénées-Orientales). Dieses Jahr wird es jedoch nicht stattfinden, es wurde zum ersten Mal wegen Trockenheit abgesagt. Die Entscheidung wurde von der Stadtverwaltung getroffen. Es wird befürchtet, dass in dem Park, der den Bereich für das Feuerwerk umgibt, ein Feuer ausbrechen könnte. Stattdessen soll eine Lasershow stattfinden. Die Maßnahme wird von den Einwohnern unterschiedlich beurteilt. „Es ist trostlos, weil es ein Moment der Geselligkeit ist“, bedauert ein Mann gegenüber dem Sender France 2. „Ich finde es normal, weil es vorsichtig ist“, meint eine Frau. Argelès-sur-Mer hofft, sein Feuerwerk beibehalten zu können. Perpignan dürfte nicht die einzige Stadt sein, die das Feuerwerk absagt, de…

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  • Drogenhandel in Marseille: Kriminalpolizei neutralisiert ein Team von „Auftragskillern“

    Drogenhandel in Marseille: Kriminalpolizei neutralisiert ein Team von „Auftragskillern“

    Die Justiz verdächtigt das straff organisierte Kommando, seit Anfang des Jahres in etwa ein Dutzend Auftragsmorde verwickelt gewesen zu sein. Der jüngste Auftragskiller ist 18 Jahre alt. Wie kann man die Drogenkriminalität in Marseille eindämmen? Das wird eines der Themen des dreitägigen Besuchs von Emmanuel Macron in der Stadt sein. Der Präsident wird mit der Kriminalpolizei, aber auch mit Familien von Opfern von Morden im Drogenmilieu zusammentreffen. Seit Anfang des Jahres gab es bereits 23 Tötungsdelikte in Marseille. Und diese Gewalt ist vor allem das Ergebnis des gnadenlosen Krieges, den sich zwei Gruppen von Drogenhändlern um die Kontrolle der Deal-Points in der Stadt liefern. Es ist der Kriminalpolizei in den letzten Wochen nun gelungen, ein Team zu neutralisieren, das unter dem Verdacht steht, zahlreiche Morde begangen zu haben. Der jüngste Auftragskiller des Kommandos heißt Mattéo und ist erst 18 Jahre alt. Er wurde seit April bereits wegen zwei Morden gesucht und wird von den Ermittlern verdächtigt, an mindestens neun weiteren Morden beteiligt gewesen zu sein. Mattéo wurde von Drogenhändlern der sogenannten „DZ Mafia“ angeworben und wird beschuldigt, zwei Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren erschossen zu haben, die angeblich dem gegnerischen Clan angehörten. Er erhielt laut einer den Ermittlungen nahestehenden Quelle etwa 20.000 Euro pro Auftrag. Anfang Juni nun hat die Kriminalpolizei seine mutmaßlichen Komplizen festgenommen, ein „Feuerteam“ im Jargon der Szene, das aus drei Personen aus Nizza und einem Mann aus Marseille bestand und für ein Reihe von Morden verantwortlich war, wie ein Ermittler gegenüber dem Sender Franceinfo erklärt. Ihr letztes Opfer überlebte wie durch ein Wunder: Am Steuer seines Wagens konnte sich ein 20-jähriger, polizeibekannter junger Mann gerade noch ducken, um einer mit einem Sturmgewehr abgefeuerten Salve auszuweichen. Eine der Kugeln streifte lediglich den oberen Teil seines Kopfes. Der Vorfall ereignete sich am Freitag, dem 2. Juni, im Stadtteil Estaque (1. Arrondissement). Anscheinend wohnte das Killer-Team in Airbnb-Mietwohnungen und hielt sich bereit, um von den Auftraggebern erteilte Aufträge sofortz auszuführen. Die Festnahme der vier Männer erfolgte in der Nacht vom 2. auf den 3. Juni. Bei Hausdurchsuchungen in Nizza und Marseille wurden Waffen und Munition gefunden. An den Waffen, insbesondere einer Kalaschnikow, werden ballistische Untersuchungen durchgeführt, um festzustellen, ob die Waffen auch bei anderen Tötungsdelikten verwendet wurde. Laut einer mit den Ermittlungen vertrauten Quelle soll das Killer-Kommando seit Anfang des Jahres in etwa zehn Morde in Marseille verwickelt sein, die im Auftrag der Drogenhändler der „DZ Mafia“ begangen wurden.