Kategorie: Südost

  • Marseille: Verlängerter Polizeigewahrsam für mehrere Polizisten nach Verdacht auf Polizeigewalt

    Marseille: Verlängerter Polizeigewahrsam für mehrere Polizisten nach Verdacht auf Polizeigewalt

    Die Polizisten werden in den Räumen der Inspektion der Nationalpolizei (IGPN) wegen des Verdachts unerlaubter Gewaltanwendung während der Unruhen nach dem Tod des 17-jährigen Nahel verhört.

    Der Polizeigewahrsam mehrerer Polizeibeamter wurde am Mittwoch, dem 19. Juli, verlängert, wie die Staatsanwaltschaft von Marseille gegenüber Franceinfo bestätigte, nachdem es während der Unruhen nach Nahels Tod zu möglichen Polizeiübergriffen gekommen war.

    Laut einer mit dem Fall vertrauten Quelle befinden sich sieben Beamte in Polizeigewahrsam, die alle der Brigade anticriminalité (BAC) in Marseille angehören. Sie werden in den Räumlichkeiten der IGPN im Rahmen eines am 5. Juli eröffneten Ermittlungsverfahrens wegen Gewalt durch eine Person, die Träger der öffentlichen Gewalt ist, befragt.

    In der Nacht vom 1. auf den 2. Juli war ein 21-jähriger Mann mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Er war schwer verletzt worden, befand sich aber nicht in Lebensgefahr. Der junge Mann hat die Polizisten beschuldigt, ihn geschlagen zu haben. Der Vorfall soll sich im Stadtzentrum ereignet haben, als in der Nacht Unruhen in Marseille ausbrachen.

  • Hitzewelle: In Nîmes wurde es über 40 Grad heiß

    Hitzewelle: In Nîmes wurde es über 40 Grad heiß

    Am Mittwoch, 19. Juli, klettert die Temperatur in Nîmes auf über 40 Grad. Eine Qual für die Einwohner, die alle möglichen Tricks anwenden müssen, um zu versuchen, einigermaßen kühl zu bleiben.

    Eine drückende feuchte Hitze. Am Mittwoch, dem 19. Juli, bereitet sich Nîmes (Gard) wieder einmal auf eine Temperatur von über 40 °C vor. Einige holen den Fächer heraus. Andere haben bei großer Hitze ein spezielles Verhalten entwickelt. „Man geht früh morgens raus, schließt die Fensterläden und tagsüber versucht man, nicht zu viel rauszugehen“, erklärt eine Bewohnerin auf dem Sender France 2. Hitzespitzen, die sich jedes Jahr immer zahlreicher wiederholen, belasten auch den Alltag eines Angestellten der Arenen von Nîmes schwer.

    Anpassung der Arbeitszeiten
    Dasselbe Bild zeigt sich in einer Bar in der Stadt. Wo es geht, werden die Arbeitszeiten so weit wie möglich angepasst. „Wir versuchen, mit etwas erweiterten Arbeitszeiten zu jonglieren, später zu kommen, regelmäßigere Pausenzeiten zu haben, um nach Hause zu gehen, zu duschen und sich wohler zu fühlen“, erklärt der Geschäftsführer Julien Roussel. Erholung ist schwer zu finden, da die Temperaturen auch in der Nacht vom 19. auf den 20. Juli nicht unter 23 °C fallen.

  • Ardèche: Angesichts des Touristenansturms erhöht Saint-Mélany den Wasserpreis um etwa das Fünffache

    Ardèche: Angesichts des Touristenansturms erhöht Saint-Mélany den Wasserpreis um etwa das Fünffache

    Im Dorf Saint-Mélany in der Ardèche wächst die Einwohnerzahl im Sommer von 120 Einwohnern auf über 500. Mit dem Zustrom von Touristen steigt auch der Wasserverbrauch stark an. Die Gemeindeverwaltung beschloss daher, den Wasserpreis von Juni bis September etwa um das Fünffache zu erhöhen.

    Das Dorf Saint-Mélany (Ardèche) hat normalerweise 120 Einwohner, im Sommer sind es aber über 500. Mit den Touristen steigt auch der Wasserverbrauch explosionsartig an. Angesichts dieses Problems beschloss die Gemeindeverwaltung, die Wasserpreise von Juni bis September etwa um das Fünffache zu erhöhen. Lorraine Chéneau, Gemeinderätin in Saint-Mélany, erklärt auf dem Sender France 2, dass der Kubikmeter Wasser so von 0,57 Euro im Winter auf 2,31 Euro im Sommer gestiegen ist.

    Andere Dörfer in der Ardèche schließen ebenfalls eine solche Maßnahme nicht aus.
    Einige Einwohner sehen das überhaupt nicht positiv. Roger, der seit 15 Jahren in Rente ist, versteht nicht, warum er für andere zahlen muss. „Dass die Sommerfrischler und diejenigen, die Ferienwohnungen vermieten, zahlen müssen, ist ein normal. Denn die Sommergäste, wenn sie vom Fluss heraufkommen, gehen sie duschen. Wenn sie zu viert sind, nehmen sie vier Duschen“. Andere Dörfer in der Ardèche, wie Valgorge, schließen jedenfalls nicht aus, ebenfalls die Wasserpreise im Sommer zu erhöhen, da das Wasser knapp wird.

  • Wegen der große nHitze sind die städtischen Schwimmbäder in Marseille ab sofort kostenlos

    Wegen der große nHitze sind die städtischen Schwimmbäder in Marseille ab sofort kostenlos

    Wie neun andere Departements wurden die Bouches-du-Rhône für Mittwoch, 19. Juli, von Météo-France auf die Hitzewarnung Orange gesetzt. Um dem entgegenzuwirken, kündigt die Stadt Marseille an, dass alle Schwimmbäder mindestens bis Freitag kostenlos genutzt werden können. Die städtischen Schwimmbäder in Marseille (Bouches-du-Rhône) sind ab Mittwoch und mindestens bis Freitag kostenlos, berichtet France Bleu Provence am Dienstag, dem 18. Juli. Eine Entscheidung, die von der Stadt – die Hitzewarnstufe 3 aktiviert hat – getroffen wurde, um gegen die große Hitze anzukämpfen. Auf Twitter schrieb der Bürgermeister von Marseille, Benoît Payan: „Um Ihnen angesichts der Hitzewelle zu helfen, sind die städtischen Schwimmbäder von Marseille ab morgen für alle kostenlos, und zwar bis zum Ende der Hitzewelle! Passen Sie auf sich und Ihre Lieben auf, nehmen Sie die richtigen Verhaltensweisen an“.

    Zur Erinnerung: Ab Mittwochmittag werden drei n…

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  • Hitzewelle: 40.6 °C in der Ariège und 40.4 °C in den Pyrénées-Orientales – Hitzerekorde sind gefallen

    Hitzewelle: 40.6 °C in der Ariège und 40.4 °C in den Pyrénées-Orientales – Hitzerekorde sind gefallen

    Europa erlebt eine beispiellose Hitzeperiode. Zahlreiche Hitzerekorde wurden am Dienstag, dem 18. Juli, auch im Süden Frankreichs überschritten. 

    Noch nie ist es in der Ariège so heiß gewesen. Am Dienstag, dem 18. Juli, stieg das Thermometer in Verdun, einer 550 m hoch gelegenen Gemeinde in der Nähe des Plateaus von Beille, auf 40,6 °C an. Diese Temperatur sprengt den bisherigen Rekord vom 31. Juli 2020, als Météo France 39,3 °C gemessen hatte. Im Pyrenäenmassiv der Ariège wurde sogar ein Schirokko-Phänomen – ein sehr trockener heißer Wind aus der Sahara – beobachtet.

    Auch anderswo in Südwestfrankreich wurden Rekorde gebrochen, wie etwa in den Pyrénées-Orientales in Serralongue, wo 40,4 °C erreicht wurden und der bisherige Rekord aus dem Jahr 2012 (37 °C) regelrecht pulverisiert wurde.

    Auch Südosten wurden Rekordtemperaturen gemessen, darunter: L’Alpe d’Huez (1860m) mit 29,5°C, Renno auf Korsika (755m) mit 38,3°C, Avrieux in Savoyen (1104m) mit 36°C, Aups im Var (497m) mit 38,6°C und Vauvenargues im Bouches-du-Rhône (565m) mit 37,3°C. In all diesen Gemeinden lagen die Rekorde 8 bis 11,9°C über den normalen Werten der Saison.

  • Hitzewelle: das Mittelmeer könnten bald 30°C warm sein

    Hitzewelle: das Mittelmeer könnten bald 30°C warm sein

    Die durchschnittliche Wassertemperatur des Mittelmeers liegt heute bei 21 Grad und könnte in Kürze auf 30 Grad ansteigen. Dieser Sommer verspricht heißer als sonst zu werden und Südfrankreich hat bereits Temperaturen von 40-Grad erreicht.

    Durch den globalen Temperaturanstieg und die immer schneller aufeinanderfolgenden Hitzewellen könnte das Mittelmeer 28 Grad Celsius erreichen, an manchen Stellen sogar 30 Grad. Ebenso wie die Erde erwärmt sich auch das Meer. Bereits vor einigen Jahren warnte der Mediterranean Experts on Climate and Environmental Change (MedECC) vor dieser Situation und sagte einen Anstieg von 2 bis 4 Grad voraus.

    Die Meeresströmungen, gepaart mit warmer Luft und der Stabilität des Meeres tragen dazu bei, dass die Wassertemperaturen an den Küsten steigen. Im letzten Jahr berichtete die spanische Wetterbehörde (AEMET), dass das Wasser zwischen den spanischen Balearen und der italienischen Küste bereits 5 Grad wärmer war als im Vorjahr. Im Südosten Spaniens hatten die Behörden sogar eine Wassertemperatur von 28 Grad gemessen.

    Derzeit herrschen an den französischen Mittelmeerküsten Wassertemperaturen zwischen 21 und 25 Grad. Nach Meinung einiger Fachleute könnte dies jedoch in den kommenden Wochen noch steigen. Auf Nachfrage der Zeitung Nice-Matin erklärten Klimaforscher: Die Meerestemperatur ist aufgrund der anhaltenden Hitze seit dem späten Frühjahr 2023 außergewöhnlich hoch. Mit der erwarteten Hitze in den nächsten Tagen und Wochen könnten an einigen Stränden der Region 30°C erreicht werden.

    Die Erwärmung des Wassers schadet auch dem Leben im Meer. Mit steigenden Temperaturen stirbt ein Teil der Unterwasserflora ab und das gesamte marine Ökosystem wird durcheinander gebracht. Abgesehen davon, dass es zu einem Zusammenbruch der Nahrungskette kommen kann, wandern einige Arten aus, um der Hitze zu entfliehen. Laut dem französischen Institut für Entwicklungsforschung könnte die Meeresbiomasse bis zum Jahr 2100 um 3 bis 22 Prozent zurückgehen.

  • Departement Gard: Verwesende Leiche in einem Lastwagen am Straßenrand gefunden

    Departement Gard: Verwesende Leiche in einem Lastwagen am Straßenrand gefunden

    Am Montag, dem 17. Juli, wurde die schon stark verweste Leiche eines Mannes in einem Lastwagen am Straßenrand in Nîmes gefunden.

    Wie die Online-Zeitung Objectif Gard berichtet, wurde am Montag eine verwesende Leiche in einem LKW gefunden. Ein Zeuge hatte die Polizei benachrichtigt, weil ein sehr starker Geruch von einem LKW ausging, der in der Nähe der Autobahnauffahrt Nîmes-Ouest in einer unauffälligen Straße in der Nähe einer Tankstelle abgestellt war.

    Die Kriminalpolizei von Nîmes hat Ermittlungen wegen „Mordes“ aufgenommen. Die Leiche des Mannes soll zahlreiche Messerstiche aufweisen. Die Identifizierung des Opfers ist noch im Gange. Es könnte sich um den Fahrer des LKWs handeln, einen Mann ukrainischer Herkunft.

  • Nizza: Ein Toter, 4 Verletzte und 22 Evakuierte nach einem Brand am Montagabend

    Nizza: Ein Toter, 4 Verletzte und 22 Evakuierte nach einem Brand am Montagabend

    Das Feuer brach am Montagabend in der Nähe des Bahnhofs Nice-Pont-Michel aus.

    Ein toter Mann, eine Schwerverletzte und drei Leichtverletzte sind die Bilanz nach einem Brand am Montagabend im Viertel Saint-Roch in Nizza, Alpes-Maritimes, wie France Bleu Azur berichtet. Das Feuer gilt am Dienstagmorgen als gelöscht. Die Feuerwehr und die Polizei stellen sicher, dass es nicht wieder aufflammt. 22 Personen mussten in der Nacht evakuiert werden.

    Das Feuer brach am Montagabend gegen 21 Uhr im fünften Stock eines Wohnhauses an der Adresse 16 Avenue Denis Semeria aus, ganz in der Nähe des Bahnhofs Nice-Pont-Michel. Die Feuerwehr kämpfte mit dem Feuer bis zum Dienstagmorgen.

    Ein Feuerwehrmann wurde während des Einsatzes verletzt.
    Bei den Opfern des Brandes handelt es sich um einen 55-jährigen Mann, der verstorben ist, und eine 70-jährige Frau, die schwer verletzt und ins Krankenhaus von Grasse in den Alpes-Maritimes eingeliefert wurde. Die Rettungskräfte zählten darüber hinaus drei Leichtverletzte: einen 15-jährigen Jugendlichen, eine 90-jährige Frau und einen Feuerwehrmann, der sich bei dem Einsatz verletzte. Aufgrund des Brandes mussten 22 Bewohner des Hauses in der Nacht umquartiert werden. Drei konnten sich mit eigenen Mitteln unterbringen, die anderen 19 werden von der Stadtverwaltung von Nizza betreut.

    Eine Untersuchung wurde eingeleitet, um die Ursachen für den tödlichen Brandausbruch zu ermitteln.

  • Hitzewelle: Sieben Departements in Alarmstufe Orange – bis zu 40 °C in Korsika erwartet

    Hitzewelle: Sieben Departements in Alarmstufe Orange – bis zu 40 °C in Korsika erwartet

    Météo France hat am Montag, dem 17. Juli, seine Hitzewarnungen erweitert.

    Ab Dienstag, dem 18. Juli, gilt in sieben Departements im Süden Frankreichs Hitzewarnstufe Orange. Hitzespitzen werden im Département Var erwartet, wie auch in sechs anderen südlichen Départements: Pyrénées-Orientales, Vaucluse, Alpes-Maritimes, Alpes-de-Haute-Provence, Corse-du-Sud und Haute-Corse.

    Bis zu 40 °C auf Korsika
    Laut Météo France wird die Temperatur an manchen Orten auf bis zu 40 °C steigen, zum Beispiel in der Provence oder auf Korsika. Die Hitze wird auch in der Nacht anhalten. Die Behörden rufen Touristen und Einheimische zu größter Wachsamkeit auf. Sie sollten sich nicht zu viel der Sonne aussetzen und den ganzen Tag lang ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.

  • Teenager nach 45 Minuten unter Wasser wieder reanimiert

    Teenager nach 45 Minuten unter Wasser wieder reanimiert

    Die Feuerwehr reanimierte einen Teenager in Saint-Victor-sur-Loire, nachdem er 45 Minuten lang unter Wasser gewesen war. 

    Am Samstag, dem 15. Juli, lag ein 15-jähriger Jugendlicher 45 Minuten in 20 Grad warmem Wasser in fast 10 Metern Tiefe, bevor er von der Feuerwehr in Saint-Victor-sur-Loire gerettet und reanimiert wurde. Diese un gewöhnliche Rettung verdankt ihren Erfolg dem schnellen und richtigen Eingreifen der Rettungskräfte und den körperlichen Mechanismen, die bei dem Jugendlichen nach dem Ertrinken in Gang gesetzt wurden.

    Als die Taucher ihn aus dem Wasser zogen, hatte der Jugendliche einen Herz- und Atemstillstand. Nachdem es den Sanitätern gelang, sein Herz wieder zum Schlagen zu bringen, wurde er als absoluter Notfall in das Krankenhaus von Saint-Étienne gebracht. Der Junge ist zwar am Leben, aber ihm drohen schwere irreversible neurologische Schäden, die normalerweise auftreten, wenn der Körper und insbesondere das Gehirn nicht mit Sauerstoff versorgt wird. Bisher wollte sich das Krankenhaus nicht über den Gesundheitszustand des Jungen äußern.

    Der Notarzt Christophe Prudhomme berichtet in der Zeitung Le Parisien: „Diese Rettung wurde durch zwei Dinge ermöglicht: die niedrige Wassertemperatur und den Reflexmechanismus des Körpers, der es ermöglicht, die Atemwege zu schützen, um zu verhindern, dass Wasser in die Lunge gelangt“, so der Arzt.