Kategorie: Südost

  • Klimawandel: Das Weltklima wird trockener und laut Météo France ist der Mensch schuld daran

    Klimawandel: Das Weltklima wird trockener und laut Météo France ist der Mensch schuld daran

    Eine von Météo France veröffentlichte Studie über die globale Bodenfeuchtigkeit, die von den Forschern Katharine M. Willett und Hervé Douville durchgeführt wurde, unterstreicht die Verantwortung des Menschen für die unvermeidliche Austrocknung der Kontinente in der Zukunft.

    Hervé Douville, Forscher bei Météo France, Autor und Koordinator eines Kapitels des sechsten IPCC-Berichts, hat mithilfe verschiedener Klimamodelle die Temperaturen und den Feuchtigkeitsgehalt der Erdoberfläche beobachtet. Die Studie zeigt, dass die Austrocknung der Böden unvermeidlich ist, was direkte Auswirkungen auch auf unsere heutige Lebensweise hat.

    „Der IPCC hat in seinem letzten Bericht sehr deutlich gemacht, dass fast die gesamte seit der vorindustriellen Zeit beobachtete Erwärmung mit menschlichen Aktivitäten zusammenhängt“, kommentiert Hervé Douville, „aber er hatte noch keine ganz klare Antwort auf die Frage, wie sich die Luftfeuchtigkeit verändern wird.“

    Weniger, aber intensivere Niederschläge
    Die von dem Wissenschaftler durchgeführten Beobachtungen zeigen, dass die globalen Treibhausgasemissionen zu einer unvermeidlichen Austrocknung der Luft über den Kontinenten führen, insbesondere in den mittleren Breiten (Europa, USA). Sie prognostizieren somit eine Abnahme der durchschnittlichen relativen Luftfeuchtigkeit in den meisten Regionen der Erde.

    Hervé Douville warnt: Was sich von einem Jahr zum anderen auf die Trockenheit der Böden oder das Austrocknen der Flüsse auswirken wird, ist ein Niederschlagsdefizit. Was diese Trockenheit noch verstärken könnte, ist die Intensität der Regenfälle: „Der Wasserhaushalt der Böden an der Oberfläche der Kontinente hängt von den Niederschlägen ab, die insgesamt seltener, aber intensiver sind, wie bei den Cevennen-Episoden.“ Anstatt zu versickern und die unterirdischen Süßwasserreserven aufzufüllen, wird das Wasser bis zum Ozean abfließen oder wieder in die Atmosphäre verdampfen.

    Eine vom Menschen verursachte Veränderung
    Im Rahmen der Studie berücksichtigte Hervé Douville sowohl Faktoren natürlichen Ursprungs, wie die Entwicklung der Sonnenaktivität oder der vulkanischen Aktivität, als auch menschliche Faktoren: „Größere menschliche Störungen wie Treibhausgasemissionen, Luftverschmutzung verursacht durch Aerosole und Entwaldung.“ Der Forscher erklärt: „Wenn man das geografisch aufschlüsseln müsste, würde man sehen, dass das Phänomen die bereits semiariden oder ariden Gebiete betrifft, aber auch die mittleren Breitengrade wie Europa, wo sich die Austrocknung der Kontinente insbesondere im Sommer verstärken dürfte.“

    Eine trockenere Zukunft als erwartet durch Veränderung der relativen Luftfeuchtigkeit in der Nähe der Bodenoberfläche

    Wichtige Konsequenzen für die Zukunft der Menschen
    Die Studie von Hervé Douville zeigt, dass die bisherigen Modelle die tatsächliche beobachtete, aber auch die bis zum Ende des Jahrhunderts zu erwartende Austrocknung deutlich unterschätzten. Er weist darauf hin, dass die zusätzliche Austrocknung nicht gleichmäßig über Raum und Zeit verteilt ist und sich in häufigeren und stärkeren Dürren, Hitzewellen und Waldbränden äußern wird.

    Der Forscher befürchtet, dass sich subtropische Klimazonen (z. B. Nordafrika oder Kalifornien) allmählich auf die mittleren Breitengrade, einschließlich Südfrankreich, ausdehnen könnten.

    In den betroffenen Regionen konzentriert sich ein Großteil der weltweiten Nahrungsmittelproduktion. Die Austrocknung der Erdoberfläche ist in Verbindung mit der Tatsache, dass die Treibhausgasemissionen nicht zurückgehen, potenziell mit erheblichen ökologischen und landwirtschaftlichen Auswirkungen verbunden. Dadurch wird „die Ankunft der Regenfälle verschoben, die früher ab September eintrafen, heute eher im Oktober eintreffen und in Zukunft noch später eintreffen könnten“, kündigt Hervé Douville an.

    Die anfälligsten Länder werden Schwierigkeiten haben, sich anzupassen.
    Auch wenn, wie der Wissenschaftler betont, „die Modelle das heutige Klima immer besser beschreiben, können sie nicht vollständig verifiziert werden, da man in der vergangenen Klimaentwicklung keine Situation findet, die derjenigen ähnelt, die wir erleben werden.“

    Die Wahl der Agrarpolitik, die Entwaldung oder der Umgang mit Waldbränden werden sich auf die Entwicklung der globalen relativen Luftfeuchtigkeit auswirken. Dennoch, so die Schlussfolgerung, „werden die am stärksten gefährdeten Länder Schwierigkeiten haben, sich an die plausiblen Folgen einer Erwärmung um +1,5 oder +2°C, auf die Süßwasserressourcen auf regionaler Ebene anzupassen„.

  • Cannes: Zusammenstoß zwischen zwei Bussen sorgt für Panik

    Cannes: Zusammenstoß zwischen zwei Bussen sorgt für Panik

    In Cannes wurden am Sonntag, den 30. Juli, bei einem Zusammenstoß zwischen zwei Bussen über 30 Personen verletzt. Der Zusammenstoß ereignete sich auf einem belebten Platz zwischen dem Hafen und dem Palais des Festivals. Eine Untersuchung wurde eingeleitet, um herauszufinden, warum einer der beiden Busse in die falsche Richtung fuhr.

    Der Bus war überfüllt. Er beendete seine wilde Fahrt mitten im Stadtzentrum von Cannes (Alpes-Maritimes), in einem Parkplatz für E-Roller. Viele Fahrgäste sprangen überstürzt aus dem Bus – es bot sich eine Szene der Panik. Es ist 19 Uhr, als zwei Busse in Cannes zusammenstoßen. Einer der Busse hatte die Kontrolle verloren. Sehr schnell werden die ersten Verletzten von Zeugen oder Fahrgästen evakuiert. Im Freien liegen weitere Verletzte auf dem Bürgersteig.

    32 Verletzte, von denen 19 Personen ins Krankenhaus eingeliefert wurden.
    „Alle rannten weg, weil sie Angst hatten, dass der Bus explodieren könnte“, berichtete ein Augenzeuge auf dem Sender France 3. Es war eine sehr belebte Zeit, mit Touristen, die am frühen Abend in der Nähe der berühmten Croisette flanierten. Bei dem Unfall wurden 32 Personen verletzt, von denen 19 ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Die Ermittler versuchen nun herauszufinden, warum die beiden Busse zusammenstießen. Augenzeugen berichteten, dass eines der beiden Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit und entgegen der Fahrtrichtung auf der für Busse reservierten Fahrspur fuhr.

  • Tödlicher Unfall in einem Wasserpark im Departement Var: „Alle haben geschrien“

    Tödlicher Unfall in einem Wasserpark im Departement Var: „Alle haben geschrien“

    Im Wasserpark Wonderland in Saint-Maximin-la-Sainte-Beaume (Var) flog am Sonntag eine Hüpfburg in die Luft. Ein Familienvater starb bei dem Unfall. Seine dreijährige Tochter befindet sich in ernstem Zustand im Krankenhaus.

    In Saint-Maximin-la-Sainte-Beaume im Departement Var sind die Menschen nach dem schweren Unfall, der sich am Sonntag in einem Wasserpark ereignet hat, schockiert.

    Marguerite, eine Augenzeugin des Vorfalls, brachte ihre dreijährige Urenkelin zum ersten Mal in den Wasserpark. „Plötzlich kam eine starke Windböe“, beschreibt sie am Montag, dem 31. Juli, den Vorfall auf dem Sender RMC. „Die Rutsche ist weg. Sie fliegt weg, dann stürzt sie ab.“ „Alle haben geschrien“, erinnert sich die Urgroßmutter. Eine Szene, die laut Marguerite „hart“ zu verkraften war und die sie auch „wütend“ machte. Auch ihre Urenkelin hatte zuvor Spaß auf der Hüpfburg. Auch ihr „hätte das passieren können“.

    Der Unfall ereignete sich am Sonntag im Wasserpark Wonderland, der sich in Saint-Maximin-la-Sainte-Baume befindet. Eine 20 Meter lange und 20 Meter breite aufblasbare Struktur flog aufgrund eines starken Windstosses in die Luft und fiel 50 Meter weiter wieder zu Boden. Im Inneren der Hüpfburg befanden sich ein 35-jähriger Familienvater und seine dreijährige Tochter, die beide bei Eintreffen der Feuerwehr wiederbelebt werden mussten. Der Vater starb in der Nacht von Sonntag auf Montag an den Folgen seiner Verletzungen, wie der Bürgermeister von Saint-Maximin mitteilte.

  • Côte d’Azur: Quallen überschwemmen die Küste

    Côte d’Azur: Quallen überschwemmen die Küste

    Quallen überschwemmen in diesem Jahr die Strände und Küsten der Côte d’Azur. Laut Behörden ist ihre Verbreitung auf die Überfischung und die Erwärmung des Wassers zurückzuführen. Für diejenigen, die es trotzdem wagen zu baden, sind Begegnungen mit den Quallen meist ziemlich schmerzhaft.

    In Antibes (Alpes-Maritimes), am Strand von Salis, lagen am Samstag, dem 29. Juli, die Temperaturen bei 29 °C in der Luft und am Nachmittag bei 27 °C im Wasser. Ein ideales Wetter für Quallen. Dieses Jahr kommen sie in voller Stärke an die Côte d’Azur. Durchscheinend und mit fast unsichtbaren, nesselnden Fäden bewaffnet, die bis zu einem Meter lang werden können, sind die Konfrontationen für jeden, der sich ins Wasser wagt, sehr schmerzhaft. An der französischen Küste gibt es keine tödlichen Quallen. Innerhalb weniger Stunden lässt der Schmerz nach, aber die Haut kann dauerhaft Narben zurückbehalten.

    Was ist bei einem Stich zu tun?
    Bei einem Stich „reinigt man sich mit Meerwasser und nicht mit Süßwasser, entfernt die Fäden, wenn noch welche übrig sind, und muss dann einige Zeit im Schatten bleiben“, erklärt Dominique Delin, Leiter des Wasserdienstes der Feuerwehr des Departements Alpes-Maritimes. Am Strand gibt es diejenigen, die der Gefahr trotzen, und andere, die lieber nicht ins Wasser gehen. Die Menge der Quallen hängt von der Strömung ab. Französische Forscher führen ihre strake Vermehrung auf die Überfischung (weniger Fische = mehr Quallen), aber auch auf die Erwärmung des Wassers zurück. Denn je höher die Wassertemperatur, desto mehr Plankton gibt es, die Lieblingsspeise der Quallen.

  • Departement Var: Mit Motorschaden gelingt einer Cessna die Wasserlandung vor einem Strand in Fréjus

    Departement Var: Mit Motorschaden gelingt einer Cessna die Wasserlandung vor einem Strand in Fréjus

    Den drei Insassen des Flugzeugs geht es gut!

    Filmreife Szene am Sonntagmorgen in Fréjus (Var): Der Pilot eines Sportflugzeugs, das einen Motorschaden erlitten hatte, schaffte es, das Flugzeug nahe am Strand im Wasser zu landen – die drei Insassen blieben unversehrt, wie die Feuerwehr mitteilte. Die einmotorige Cessna 177 war kurz vor 10.00 Uhr 600 Meter vor der Küste bei recht stürmischer See notgelandet.

    „Er wollte wahrscheinlich nicht zu nah an der Küste wassern und den Strand vermeiden, an dem sich bereits viele Urlauber befanden“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr des Departements Var gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. „Um das zu schaffen, braucht man viel Erfahrung und auch ein bisschen Glück“, fügte er hinzu.

    Die Insassen blieben unverletzt
    Feuerwehrleute, die am Strand positioniert waren, da sie dort die Badeaufsicht hatten, leisteten sofort Hilfe für die beiden Frauen und den Mann an Bord der Cessna. Wie durch ein Wunder blieben sie unverletzt, waren aber traumatisiert. Das Flugzeug ist gesunken. Im Meer wurden bisher keine Spuren von Verschmutzung festgestellt.

  • Papst Franziskus wird am 22. und 23. September Marseille besuchen

    Papst Franziskus wird am 22. und 23. September Marseille besuchen

    Es ist offiziell: Papst Franziskus wird am 22. und 23. September in die Stadt Marseille reisen. Der Vatikan kündigte diesen historischen Besuch jetzt an und veröffentlichte auch das Programm des Heiligen Vaters.

    Papst Franziskus hat seinen Besuch in Marseille für den 22. und 23. September offiziell angekündigt, wie der Vatikan am Samstag, dem 29. Juli bekannt gab. Aus dem vom Vatikan veröffentlichten detaillierten Programm geht hervor, dass der Papst am Freitagnachmittag unter anderem vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron empfangen wird. Als die Diözese Marseille den Besuch im März ankündigte, sah das Programm nur einen Tag vor.

    Nach seiner Ankunft wird er ein öffentliches Gebet in der Basilika Notre-Dame de la Garde leiten und anschließend eine religiöse Andacht am Mahnmal für auf See verschollene Migranten abhalten. Der Samstag ist einem privaten Treffen mit Menschen in prekären wirtschaftlichen Verhältnissen und einem Gespräch mit Emmanuel Macron gewidmet und endet mit einer großen Messe im legendären Stade Vélodrome im Herzen der zweitgrößten Stadt Frankreichs. Insgesamt werden etwa 60.000 Gläubige erwartet.

    Der argentinische Papst wird Marseille im Rahmen des sogenannten „Mittelmeertreffens“ besuchen, zu dem vom 18. bis 24. September rund 60 Kirchenvertreter von allen fünf Küsten des Mittelmeers (Nordafrika, Balkan, Südeuropa, Schwarzes Meer und Naher Osten) sowie rund 60 Jugendliche aus all diesen Ländern erwartet werden.

    Der Besuch des Papstes in Frankreich wird der erste seit dem Besuch seines Vorgängers Benedikt XVI. im Jahr 2008 sein. Papst Franziskus hatte zwar 2014 Straßburg besucht, dies jedoch anlässlich eines Besuchs der europäischen Institutionen. Offiziell ist Papst Franziskus der erste Papst, der Marseille seit Clemens VII. im Jahr 1533 besucht.

    „Mit ganz Frankreich freuen wir uns, den Heiligen Vater zu empfangen, der zusammen mit Bischöfen und Jugendlichen aus dem gesamten Mittelmeerraum an den Rencontres Méditerranéennes in Marseille teilnehmen wird“, reagierte Kardinal Jean-Marc Aveline, Erzbischof von Marseille, in einer Pressemitteilung.

  • Urlaub: Beyoncé, Patrick Bruel, Vincent Cassel – wo machen die Stars in Frankreich Urlaub?

    Urlaub: Beyoncé, Patrick Bruel, Vincent Cassel – wo machen die Stars in Frankreich Urlaub?

    Frankreich ist nach wie vor ein Land, das viele Prominente anzieht, die hier gerne ihren Urlaub verbringen. Besonders Südfrankreich zieht prominente Urlauber in seinen Bann. Schluss mit den Fernseh- und Filmsets, den Konzertbühnen oder den Aufnahmestudios! Die Stars sind jetzt im Urlaub, und auch in…

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  • Departement Var wird von Meteo-France auf höchste Warnstufe wegen Brandgefahr gesetzt

    Departement Var wird von Meteo-France auf höchste Warnstufe wegen Brandgefahr gesetzt

    Das sei auf einen Anstieg der Temperaturen und einen Rückgang der Luftfeuchtigkeit zurückzuführen, mit örtlich starken Winden und einer ausgeprägten Trockenheit, so Météo-France.

    Météo-France warnt vor einem „sehr hohen“ Risiko von Bränden im Departement Var für Sonntag, 30. Juli, wie das Institut am Freitag, dem 28. Juli mitteilte. Das Departement wurde auf Warnstufe Rot gesetzt, was der höchsten Gefahrenstufe entspricht, die ausgelöst wird, wenn „die Wetterbedingungen das Risiko des Ausbruchs und der Ausbreitung von Wald- und Vegetationsbränden im Vergleich zu den sommerlichen Normalwerten sehr hoch erscheinen lassen“.

    Die Situation im Departement Var erklärt sich „durch einen Anstieg der Temperaturen und einen Rückgang der Luftfeuchtigkeit, mit örtlich starken Winden und weiterhin ausgeprägter Trockenheit“, so Météo-France auf Twitter.

    Vermeidung jeglichen Feuers
    Da neun von zehn Bränden von Menschen verursacht werden und hauptsächlich auf Unachtsamkeit zurückzuführen sind, soll diese Warnstufe die Bevölkerung informieren und sie zur Wachsamkeit aufrufen, um Brandausbrüche zu vermeiden. Die Behörden fordern Bewohner und Touristen, die sich im Departement aufhalten, auf, sich bei der Präfektur über die mögliche Schließung von Zugängen zu Wäldern, Forsten, Heidelandschaften oder Garrigues zu informieren.

    „Grillen, Feuerwerkskörper oder jegliche Verwendung von Feuer können verboten werden“, erklärt das Umweltministerium, auch „land- und forstwirtschaftliche Arbeiten und Arbeiten, die Funken erzeugen können (Häcksler, Freischneider, motorbetriebene Kettensägen, Schweißgeräte usw.), können reglementiert oder sogar ebenfalls verboten werden“. Wer die von den staatlichen Behörden erlassenen Präventionsvorschriften nicht beachtet, kann mit einer Geldstrafe von bis zu 750 Euro belegt werden.

  • Bouches-du-Rhône: Dreijähriges Mädchen Freitagnacht tot in einem See gefunden

    Bouches-du-Rhône: Dreijähriges Mädchen Freitagnacht tot in einem See gefunden

    Im Departement Bouches-du-Rhône wurde Freitagnacht ein dreijähriges Mädchen tot im See von Peyrolles (Bouches-du-Rhône) aufgefunden. Das Mädchen war am Donnerstag von seinen Eltern weggelaufen. Die Todesursache ist bislang unbekannt. Das dreijährige Kind wurde Freitagnacht tot in der Mitte des Sees aufgefunden.

    Am Freitag, dem 28. Juli, ereignete sich am See von Peyrolles-en-Provence (Bouches-du-Rhône) ein schreckliches Drama. Ein dreijähriges Mädchen wurde in der Nacht zwischen 01:00 und 02:00 Uhr mitten im See tot aufgefunden. Wie die Zeitung La Provence berichtete, war das Mädchen am Abend des Donnerstags, 27. Juli, gegen 21.30 Uhr von seinen Eltern weggelaufen. Diese meldeten das Kind eine halbe Stunde später als vermisst.

    Es wurden umfangreiche Suchkräfte eingesetzt, um das kleine Mädchen zu finden. Die Gendarmerie und die Flussbrigade mobilisierten eine Hundestaffel und einen Hubschrauber. Der Körper des Mädchens wurde schließlich „im Bereich der aufblasbaren Spielgeräte gefunden“, erklärte Olivier Frégeac, Bürgermeister der Gemeinde, gegenüber La Provence. Derzeit ist die Todesursache noch unbekannt.

    Der See von Peyrolles-en-Provence bedeckt fast 78 Hektar, und ist mit einer großen Freizeitanlage ausgestattet. Die Anlage wird von der Metropolregion Aix Marseille Provence verwaltet und verfügt über einen eingegrenzten Badebereich.

  • Dürre: Mandelieu-la-Napoule streicht den öffentlichen Rasen grün an

    Dürre: Mandelieu-la-Napoule streicht den öffentlichen Rasen grün an

    Der Zustand der Grundwasserspiegel hat sich in den letzten zwei Wochen in Frankreich weiter verschlechtert. In 22 Departements herrscht Alarmstufe Rot, so auch in den Alpes-Maritimes. In Mandelieu-la-Napoule fehlt es der Stadtverwaltung allerdings nicht an Ideen, um der Dürre entgegenzuwirken.

    In unter Urlaubern beliebten Ort Mandelieu-la-Napoule (Alpes-Maritimes) wurde auf einem Kreisverkehr ein Experiment gestartet. Eine Entscheidung, die die Einwohner spaltet. „Wir sollten kein Gras streichen, wir sollten die Natur machen lassen“, sagt eine Einheimische auf dem Sender France 2. „Wenn wir es auf diese Weise verschönern können, umso besser“, meint ein anderer Anwohner. Die derzeitige Dürre schränkt die Wassernutzung an der Côte d’Azur stark ein. Um die Ressource Wasser zu schonen, hat die Stadt Mandelieu-la-Napoule nun beschlossen, bestimmte Grünflächen wie etwa Kreisverkehre nicht mehr zu bewässern.

    Das Gras ist gelb und sonnenverbrannt, weshalb die Idee entstand, den Rasen zu färben. „Ich bin gerade dabei, einen natürlichen Farbstoff auf Algenbasis aufzutragen, der den Rasen wieder grün werden lässt“, beschreibt Nicolas Sanchez, Gründer des Unternehmens „Bioassays“. Laut seinem Entwickler bietet dieser Farbstoff einen Hitzeschutz und gleichzeitig natürliche Nährstoffe. Die Kosten: 30 Cent pro Quadratmeter, d. h. 500 Euro für diesen einen Kreisverkehr. Eine solche Lösung wird in den USA bereits seit etwa zehn Jahren auf Golfplätzen getestet.