Kategorie: Südost

  • Papstbesuch in Marseille: Franziskus besucht die Ärmsten der Stadt

    Papstbesuch in Marseille: Franziskus besucht die Ärmsten der Stadt

    Bei seinem Besuch in Marseille (Bouches-du-Rhône) besuchte Papst Franziskus am Morgen des 23. September eines der ärmsten Stadtviertel Marseilles. Es war eine Botschaft der Solidarität, die Papst Franziskus unter den aufmerksamen Augen des Präsidenten der Französischen Republik überbrachte. Seit seiner Ankunft am Freitag, dem 22. September, in Marseille (Bouches-du-Rhône) hat sich der Pontifex immer wieder für die Migranten eingesetzt und ungewohnt deutlich auf die Verantwortung der europäischen Politik verwiesen. „Marseille hat einen großen Hafen und ist eine große Tür, die nicht geschlossen werden darf“, sagte er unter anderem. Der Papst befragte die Verantwortlichen der Stadt auch zum Schicksal von verwahrlosten Jugendlichen oder alten Menschen, wird Frankreich derzeit doch von einer politischen Debatte über das Lebensende aufgewühlt. Früher am Morgen hatte Emmanuel Macron den Pontifex in Marseille begrüßt und ihn freundschaftlich untergehakt, um ihm beim Laufen zu helfen. Der Papst…

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  • Die Rettung von Migranten ist „eine Pflicht der Zivilisation“ – so der Papst in Marseille

    Die Rettung von Migranten ist „eine Pflicht der Zivilisation“ – so der Papst in Marseille

    In Marseille besuchte Papst Franziskus ein Denkmal, das an die auf See Verschollenen erinnert. Für den Pontifex ist die Rettung von Migranten auf See eine „Pflicht der Menschlichkeit und der Zivilisation“.

    Wenige Stunden nach seiner Ankunft in Marseille am 22. September 2023 rief Papst Franziskus zu einem Umdenken gegenüber den Migranten im Mittelmeer auf. Er nahm an einer Andacht in der Nähe des Denkmals teil, das den auf See verschollenen Seeleuten und Migranten gewidmet ist. Vor der glitzernden Kulisse des Mittelmeers sprach sich der Papst gegen die restriktiven Maßnahmen aus, die Rettungskräfte daran hindern sollen, Leben auf See zu retten.

    Nach einem Treffen mit dem Diözesanklerus in der Basilika Notre-Dame de la Garde begab sich der 86-jährige Pontifex im Rollstuhl zu einem angrenzenden Platz mit Blick auf das Mittelmeer, um bei Sonnenuntergang vor der Skulptur, die 2008 zum Gedenken an die auf See Verschollenen errichtet wurde, zu beten.

    Der Erzbischof von Marseille, Kardinal Jean-Marc Aveline, prangerte „Verbrechen“ an, die im Mittelmeer begangen werden, wo „Männer, Frauen und Kinder“ „von unehrlichen Schleppern ihres Eigentums beraubt und regelrecht zum Tode verurteilt werden, indem sie auf alte und gefährliche Boote gesetzt werden“. „Und wenn politische Institutionen Nichtregierungsorganisationen und anderen Schiffen, die in diesen Gewässern kreuzen, verbieten, Schiffbrüchigen zu helfen, ist das ein ebenso schweres Verbrechen und eine Verletzung des grundlegendsten internationalen Seerechts“, kritisierte der Kardinal.

    Menschen zu retten, die „auf dem Meer ausgesetzt wurden“, sei „eine Pflicht der Menschlichkeit, es ist eine Pflicht der Zivilisation“, sagte Papst Franziskus in seiner Ansprache. Der Papst wendete sich anschließend direkt an die, die retten wollen: „So oft werden Sie daran gehindert, hinauszufahren, weil dem Boot dies oder jenes fehlt. Das sind Gesten des Hasses gegen den Bruder, unter dem Deckmantel des Gleichgewichts“.

    Angesichts dieses „riesigen Friedhofs“, auf dem „die Menschenwürde begraben ist“, sagte Franziskus, dass „Worte nichts nützen“. Er forderte „Taten“, „die Lähmung der Angst und das Desinteresse, das zum Tode verurteilt, zu überwinden“.

    Am Fuße des Denkmals sprach sich das Oberhaupt der katholischen Kirche auch gegen den „abscheulichen Handel und den Fanatismus der Gleichgültigkeit“ aus. „Wir können uns nicht damit abfinden, dass Menschen wie Tauschobjekte behandelt, eingesperrt und auf grausame Weise gefoltert werden“. Der 266. Papst sagte, die Menschheit befinde sich heute an einem „Scheideweg der Zivilisation“, mit „Brüderlichkeit auf der einen Seite […] und Gleichgültigkeit auf der anderen Seite, die das Mittelmeer mit Blut befleckt“. Auch die Hafenstadt Marseille befinde sich „an einem Scheideweg: Begegnung oder Konfrontation“, sei die große Frage der Gegenwart.

    Papst Franziskus begrüßte den „reichen und vielfältigen religiösen Pluralismus“ in der Hauptstadt der Provence und verurteilte den „Virus des Extremismus und die ideologische Geißel des Fundamentalismus, die das reale Leben der Gemeinden zerfressen“. Neben den Vertretern der drei monotheistischen Religionen, die ihn auf dem Podium umringten – Juden, Muslime, orthodoxe und evangelische Christen… – rief er dazu auf, „beispielhaft in der gegenseitigen und brüderlichen Aufnahme“ zu sein.

    Mit dem Wunsch, dass Marseille, „ein Modell der Integration“, „für Frankreich, für Europa und für die Welt ein Mosaikstein der Hoffnung“ sein möge, forderte der Pontifex dazu auf, „die Hoffnung“ nicht im „Großen Blau“ des Mittelmeeres versinken zu lassen.

    Vertreter humanitärer Organisationen – Marseille Espérance, Stella Maris, Caritas Gap-Briançon, die Diözesanstelle für Migranten und verschiedene Hilfsorganisationen für Migranten – lasen abwechselnd Gebete für die „Millionen, die durch Krieg, Elend, politische oder religiöse Verfolgung auf die Straßen und Meere der Welt geworfen werden“.

  • Auf einem Spaziergang erschnüffelt ihr Hund 400.000 € in einer Metalldose

    Auf einem Spaziergang erschnüffelt ihr Hund 400.000 € in einer Metalldose

    Spaziergänger entdeckten dank ihres Hundes eine Metallbox mit 400.000 Euro. Da kein Besitzer festgestellt werden konnte, dürfen sie sich nun über die Hälfte der Summe freuen.

    Zwei Paare, die mit ihren Hunden im Departement Var spazieren gingen, fanden einen wahren Schatz, wie die Zeitung Nice-Matin berichtet. Die Ereignisse gehen bereits auf Mai 2021 zurück. Als sie auf den Anhöhen von Valcros in La Londe spazieren gingen, begann einer der Hunde, einen halb vergrabenen Müllsack aus der Erde zu kratzen. Im Inneren des Sacks entdeckten die Spaziergänger eine Metalldose, in der sich 500 200-Euro-Scheine, also 400.000 Euro, befanden.

    Am nächsten meldeten die Spaziergänger ihren Fund bei der Gendarmerie. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die Herkunft des Geldes zu ermitteln. Zeugen wurden angehört, Räumlichkeiten von einer Hundestaffel durchsucht, Proben entnommen und so weiter. Ohne Erfolg. Zwei Jahre später wurden die Ermittlungen eingestellt. Der Fall wurde am 7. Juni dieses Jahres von der Staatsanwaltschaft Toulon zu den Akten gelegt.

    Nach dem Gesetz muss die gefundene Summe jetzt aufgeteilt werden. Artikel 716 des Zivilgesetzbuches besagt nämlich, dass 50 % der Summe an die Gruppe von Freunden und 50 % an den Eigentümer des Grundstücks, auf dem das Geld gefunden wurde, gehen müssen. Die Stadt La Londe erhält also eine Hälfte. Die restlichen 200.000 Euro werden dann zwischen den Findern aufgeteilt.

  • Sitznachbarn haben nichts bemerkt: Auf einem Flug von London nach Nizza stirbt eine Frau

    Sitznachbarn haben nichts bemerkt: Auf einem Flug von London nach Nizza stirbt eine Frau

    Eine 73-jährige Passagierin starb auf einem Flug von London nach Nizza. Die Passagiere auf den Nachbarsitzen dachten bis zum Aussteigen, dass sie schläft.

    Eine Passagierin des British-Airways-Fluges BA 348 von London nach Nizza starb während des Fluges, wie die Zeitung Nice-Matin berichtete. Am Donnerstag, dem 21. September, landete das Flugzeug um 21.07 Uhr mit einer Verspätung von 1 Stunde und 47 Minuten auf dem Flughafen Nizza.

    Trotz der verspäteten Ankunft war der Flug sehr gut verlaufen und alle Reisenden waren bereit, das Flugzeug zu verlassen. Alle standen von ihren Sitzen auf, um ihre Sachen aus den Gepäckfächern zu holen, außer einer 73-jährigen Frau, die wie schlafend sitzen blieb.

    Doch schon bald merkten Besatzung und Passagiere, dass etwas nicht stimmen konnte. Der Kontrollturm wurde umgehend von den Flugbegleitern benachrichtigt und medizinische Notfallassistenz angefordert.

    Trotz des schnellen Eintreffens der Sanitäter an Bord des Flugzeugs konnte die Frau nicht mehr reanimiert werden. Sie wurde gegen 22 Uhr für tot erklärt. Das Flugzeug hob gegen Mitternacht wieder in Richtung London ab.

  • Papstbesuch in Marseille: 70.000 Hostien, 140 Bischöfe und 700 Priester – sagt der Erzbischof von Paris

    Papstbesuch in Marseille: 70.000 Hostien, 140 Bischöfe und 700 Priester – sagt der Erzbischof von Paris

    Fast 60.000 Gläubige werden im Stade Vélodrome in Marseille zur Messe mit Papst Franziskus an diesem Samstag erwartet. Darüber freut sich Laurent Ulrich, Erzbischof von Paris, am Freitagmorgen auf Franceinfo.

    Wenige Stunden vor der Ankunft von Papst Franziskus in Marseille zeigt sich der Erzbischof von Paris begeistert. „Die Franzosen freuen sich zu kommen und die Katholiken freuen sich zu kommen“, sagt Monsignore Laurent Ulrich am Freitag, dem 22. September, im Gespräch mit dem Sender Franceinfo.

    Er kündigt an, dass etwa 60.000 Menschen am Samstag, den 23. September, im Stade Vélodrome zur Messe erwartet wird, die der Pontifex zelebrieren wird. Der Erzbischof sagt, dass „70.000 Hostien“ für diesen Anlass vorgesehen sind. Neben den Gläubigen „werden 140 Bischöfe aus dem Mittelmeerraum und aus Frankreich anwesend sein“, neben „600 oder 700 Priestern“ und „etwa 100 Diakonen“.

    Papst Franziskus wird gleich am Freitag, dem 22. September, eine Gedenkstätte besuchen, die den auf See verschollenen Seeleuten und Migranten gewidmet ist. Monsignore Laurent Ulrich sagt dazu, dass sich Franziskus schon seit langem mit dem Schicksal der Exilanten beschäftigt.

    Der Erzbischof von Paris räumt aber auch ein, dass viele Katholiken Migranten gegenüber nicht so wohlwollend eingestellt sind wie der Papst. „Es ist nicht immer leicht, danach zu streben, Brüder zu sein“, sagt er, „aber im Evangelium steht immerhin geschrieben: ‚Ich war fremd, und ihr habt mich aufgenommen’“.

    Für ihn gibt es jedoch auch viele Katholiken, Christen und generell religiös motivierte Menschen, die sich bemühen und sich sagen: „Wir sind alle Brüder und die Brüderlichkeit ist unsere stärkste Berufung“.

  • Migranten von Lampedusa: Frankreich hat „nicht die Kraft“, um diese „armen Menschen“ aufzunehmen

    Migranten von Lampedusa: Frankreich hat „nicht die Kraft“, um diese „armen Menschen“ aufzunehmen

    Renaud Muselier, Präsident der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur, äußerte sich am Freitag, dem 22. September, in der Sendung „4 Vérités“ (4 Wahrheiten) auf dem Sender France 2. Papst Franziskus wird am Freitag, dem 22. September, für einen zweitägigen Besuch in Marseille (Bouches-du-Rhône) erwartet. Renaud Muselier, Präsident der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur (PACA), bezeichnet den Besuch in der Sendung „4 Vérités“ auf France 2 als „großen historischen Moment“ und als „großen Moment des Stolzes für die Marseiller“. Das Schicksal der Migranten wird im Mittelpunkt dieses Papstbesuchs stehen, der Pontifex kritisiert die europäischen Länder wegen ihrer Aufnahmepolitik deutlich. Ein Thema, das angesichts des Zustroms von Migranten auf die italienische Insel Lampedusa aktueller denn je ist. „Es gibt keine Überraschung in der Botschaft Seiner Heiligkeit“, meint jetzt Renaud Muselier und argumentiert, dass „die Päpste, einer nach dem anderen, den Humanismus der christlichen Religion in Eri…

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  • Papst Franziskus will in Marseille für die Aufnahme von Migranten in Europa plädieren

    Papst Franziskus will in Marseille für die Aufnahme von Migranten in Europa plädieren

    Franziskus, der zu einem zweitägigen Besuch in Marseille erwartet wird, will sich für Migranten in einem Europa, das immer stärker versucht, sich abzuschotten, einsetzen. Der Pontifex will auf die Tragödien der Menschen aufmerksam machen, die bei dem Versuch, Europa zu erreichen, im Mittelmeer sterben. Papst Franziskus wird am Freitag, dem 22. September, zu einem zweitägigen Besuch in Marseille erwartet, der dem Mittelmeerraum und der Migrationsproblematik gewidmet ist, in einem Kontext zunehmender Feindseligkeit gegenüber Migranten und Flüchtlingen in einem Europa, das versucht ist, sich mehr und mehr abzuschotten. Der Höhepunkt des Besuchs wird eine Messe am Samstag im Stade Vélodrome in Anwesenheit von Emmanuel Macron sein, nachdem der Papst am Freitag von Premierministerin Elisabeth Borne am Flughafen von Marseille empfangen wurde. Ein sehr politischer Besuch, der vor dem Hintergrund der jüngsten Migrationskrise stattfindet, nur eine Woche nach der Massenankunft von Migranten auf d…

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  • Immigration: Der gefährliche Weg über die Berge zwischen Italien und Frankreich

    Immigration: Der gefährliche Weg über die Berge zwischen Italien und Frankreich

    Die Überwachung der italienischen Grenze wurde in den vergangenen tagen deutlich verstärkt, aber man kann ein Land nicht hermetisch abzuriegeln.

    Für viele Exilanten, die in Italien angekommen sind, ist das Erreichen von Frankreich die nächste oder sogar letzte Etappe ihrer langen Reise. Sie legen viele Kilometer zurück, oft nachts, um der Polizei zu entgehen. Nahe der Grenze ist eine italienische Notunterkunft der einzige Ruhepunkt. Jeden Tag kommen hier 150 Personen an. Der Start der gefährlichen Wanderung erfolgt von dem italienischen Dorf Claviere aus. Für eine Gruppe von Migranten aus Guinea ist es inzwischen der dritte Versuch.

    Für sie beginnt ein langer Marsch durch den Nebel. Es ist 5 °C kalt und die einzige Orientierungshilfe ist ein GPS-Gerät. Nach drei Stunden sehen sie in der Ferne die Lichter von Montgenèvre (Hautes-Alpes). Aufgrund der Anwesenheit des französischen Militärs ist dies die riskanteste Passage. Polizisten und Gendarmen patrouillieren um das Dorf herum und haben die Anweisung, keinen Migranten passieren zu lassen.

    Etwa 260 Migranten wurden allein in der vergangenen Woche nach Italien zurückgebracht. Der Grenzpolizei gelang es jedoch nicht, diese Gruppe abzufangen, die nach einem sechsstündigen Marsch endlich in Briançon (Hautes-Alpes) ankam. Jeden Tag kommen etwa 50 Personen nach Briançon. „Im August hatten wir 2.000 Ankünfte. Normalerweise ist das die Zahl der Ankünfte für sechs Monate“, sagt Jean Gaboriau, Verwalter des Vereins Refugees solidaires in Briançon (Hautes-Alpes) gegenüber dem Sender France 2. Viele der in Frankreich angekommenen Migranten werden nun hier Asyl beantragen. „Ich will nach Lyon, und danach bin ich bereit, überall zu arbeiten“, sagt ein junger Mann.

  • Immigration: verstärkte Grenzkontrollen in Menton und neue Kapazitäten zur Aufnahme von Migranten

    Immigration: verstärkte Grenzkontrollen in Menton und neue Kapazitäten zur Aufnahme von Migranten

    Immer mehr Migranten kommen in der Stadt Menton (Alpes-Maritimes) an. Vor Ort wurden die Polizeikräfte verstärkt und die Kontrollen nehmen deutlich zu. Parallel dazu richtet die Präfektur ein Grundstück nahe der Grenze ein, um eine vorübergehende Aufnahme der Flüchtlinge vor einer Rückführung nach Italien zu ermöglichen.

    An Bord eines Zuges aus Italien versuchten zahlreiche Migranten auch am Dienstag, dem 19. September, die Grenze nach Frankreich zu überqueren. Kaum waren sie jedoch auf der französischen Seite in Menton (Alpes-Maritimes) angekommen, wurden sie von den Ordnungskräften abgefangen. Einige werden zur Polizeistation gebracht, andere ziehen es vor, einfach nach Italien umzukehren. „Es kommen viele Leute an. Mein Bruder ist auf der Straße, er kommt auch aus Lampedusa“, sagt ein Migrant gegenüber dem Sender Franceinfo.

    Um diese zahlreichen Ankünfte zu bewältigen, werden 120 Soldaten der Operation Sentinelle die 200 Polizisten und Gendarmen unterstützen, die bereits in dem Grenzgebiet präsent sind. Parallel dazu richtet die Präfektur des Departments Alpes Maritimes am Ortseingang von Menton ein Gelände ein, auf dem die Migranten vorübergehend betreut werden sollen, bevor sie wieder nach Italien abgeschoben wrden. „Es ist gut, dass die Gemeinde ein Grundstück zur Verfügung stellt, um sie vorübergehend aufzunehmen“, sagt ein Passant, während andere sich über die aktuelle Situation große Sorgen machen.

  • Papst Franziskus in Marseille: Die Migrantenfrage wird im Mittelpunkt der päpstlichen Botschaft stehen

    Papst Franziskus in Marseille: Die Migrantenfrage wird im Mittelpunkt der päpstlichen Botschaft stehen

    Der Besuch von Papst Franziskus in Marseille (Bouches-du-Rhône) ab Freitag, dem 22. September, wird von vielen Menschen mit großer Spannung erwartet. Die Migrationsfrage wird wahrscheinlich im Mittelpunkt seiner Botschaft stehen. Zehn Jahre Pontifikat, 43 Reisen rund um die Welt, nach Afrika, Indien, Amerika und sogar, erst vor einem Monat, in die Mongolei. Aber noch nie hat Papst Franziskus Frankreich einen wirklichen Besuch abgestattet. Außer im Jahr 2014, als er kurze Zeit in Straßburg (Bas-Rhin) verbrachte, um im Europäischen Parlament eine Rede zum Thema Migration zu halten. Neun Jahre später wird immer noch die gleiche Migrantenfrage im Mittelpunkt seiner Botschaft stehen. In den Augen des Papstes kommt er nicht nach Frankreich, sondern nach Marseille, einer Stadt, die als Symbol für die Aufnahme von Ausländern gilt. In Notre-Dame de la Garde wird er einer Zeremonie zum Gedenken an die Menschen, die auf See gestorben sind, vorstehen. Am nächsten Tag will der Papst im Stade Vélodr…

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