Kategorie: Südost

  • Bergsteiger entdeckte Kiste mit Edelsteinen in der Nähe von Chamonix – der mysteriöse Schatz wird jetzt versteigert

    Bergsteiger entdeckte Kiste mit Edelsteinen in der Nähe von Chamonix – der mysteriöse Schatz wird jetzt versteigert

    Im Jahr 2013 hatte ein Wanderer in der Nähe von Chamonix eine mit Edelsteinen gefüllte Kiste entdeckt. Ein geheimnisvoller Schatz, der an diesem Mittwoch nun versteigert werden soll.

    Der Sachverhalt geht auf das Jahr 2013 zurück. Ein junger Bergsteiger hatte auf dem Bossons-Gletscher in der Nähe von Chamonix eine verbeulte kleine Kiste entdeckt. Darin befanden sich 6.000 Edelsteine. Der Bergsteiger hatte sich daraufhin zur Gendarmerie begeben, um seinen Fund zu melden. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet.

    Der Schatz soll aus dem Absturz eines Flugzeugs aus Indien auf dem Bosson-Gletscher im Jahr 1966 stammen, wie Franceinfo berichtete. Von den 117 Menschen an Bord hatte es bei dem Absturz keine Überlebenden gegeben. Ihre jahrelang im Eis vergrabenen Besitztümer kommen jedoch mit der Klima-Erwärmung jetzt allmählich wieder zum Vorschein.

    Im Jahr 2021 war der Fund aufgeteilt worden. Da kein Erbe gefunden werden konnte, ging der Schatz, wie gesetzlich vorgesehen, zur Hälfte an den Bergsteiger, der ihn entdeckte, und zur Hälfte an die Gemeinde Chamonix, auf deren Grund und Boden die Kiste gefunden wurde. Der Wert wird auf jeweils 150.000€ geschätzt.

    Am Mittwoch, dem 11. Oktober, zehn Jahre nach ihrer Entdeckung, werden die Edelsteine nun in einem Auktionshaus in Chambery versteigert, berichtet die Zeitung Le Dauphiné Libéré.

  • Mandelieu-la-Napoule in den Alpes-Maritimes: Neuer Weltrekord für eine Menschenkette im Meer

    Mandelieu-la-Napoule in den Alpes-Maritimes: Neuer Weltrekord für eine Menschenkette im Meer

    Am Samstag wurde in Mandelieu-la-Napoule in den französischen Seealpen ein neuer Weltrekord aufgestellt: die längste Menschenkette im Meer mit 792 Personen.

    Ein neuer Weltrekord für eine Menschenkette im Meer wurde am Samstag, dem 7. Oktober, in Mandelieu-la-Napoule, im Département Alpes-Maritimes, aufgestellt, berichtet der Sender France Bleu Azur am Sonntag, dem 8. Oktober. 792 Personen nahmen an der Aktion teil, die im Rahmen des „Rosa Oktobers“ organisiert wurde.

    Die in Rosa gekleideten Teilnehmer verteilten sich auf die Strände Les Dauphins, Les Sables d’or und Robinson. „Ich freue mich, euch mitteilen zu können, dass ‚Mandelieu-la-Napoule‘ soeben einen neuen Weltrekord aufgestellt hat!“, freute sich der Bürgermeister der Gemeinde, Sébastien Leroy, auf Facebook.

    Der Weltrekord wurde bis dahin seit Oktober 2019 von der Stadt Alassio in Italien gehalten, meldete die Vereinigung „Alison Wave Attitude International“, die die Veranstaltung organisierte, auf Facebook. 721 Personen hatten damals in Italien eine Menschenkette im Meer gebildet, berichtet der Sender France Bleu Azur.

  • Marseille: Person auf einem belebten Platz während des Rugbyspiels Frankreich-Italien durch Schüsse verletzt

    Marseille: Person auf einem belebten Platz während des Rugbyspiels Frankreich-Italien durch Schüsse verletzt

    Gegen 22:30 Uhr am Freitagabend wurden in der Nähe des Alten Hafens von Marseille und nur wenige Meter von den Restaurant-Terrassen entfernt, die während des Rugby-Weltcup-Spiels voll besetzt waren, Schüsse abgefeuert.

    In Marseille hatten sich Hunderte von Menschen auf den Restaurant-Terrassen versammelt, um den Sieg der französischen Nationalmannschaft „Les Bleus“ in ihrem letzten Gruppenspiel bei der Rugby-Weltmeisterschaft zu verfolgen. Gegen 22.30 Uhr fielen in der belebten Gegend in der Nähe des Alten Hafens Schüsse. Sie wurden nur wenige Meter on den Restaurants und Bars entfernt im Cours d’Estienne d’Orves abgefeuert.

    Eine Person wurde am linken Oberschenkel getroffen, erklärte die Polizeipräfektur des Départements Bouches-du-Rhône und bestätigte damit eine Meldung des Senders France Bleu Provence.

    Nach Informationen von France Télévisions ist das 20-jährige Opfer bereits wegen verschiedener Straftaten bei der Justiz bekannt. Der Täter flüchtete.

    Anschließend sicherten Polizisten die Straßen von Marseille ab. Die Polizeipräfektin begab sich am Abend ebenfalls an den Ort des Geschehens.

  • Rhône: Frau vor ihren Kindern mit 12 Messerstichen getötet – Mann festgenommen

    Rhône: Frau vor ihren Kindern mit 12 Messerstichen getötet – Mann festgenommen

    Eine Frau wurde in Pierre-Bénite (Departement Rhône) vor den Augen ihrer Kinder mit zwölf Messerstichen getötet. Ein Mann wurde von den Polizeikräften verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

    Ein Mann wurde in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, den 6. Oktober, in Pierre-Bénite in der Nähe von Lyon (Rhône) verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen, da er verdächtigt wird, seine Frau mit einem Messer getötet zu haben. Der Ehemann wurde festgenommen und eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung nach dem Tod seiner Frau, die Opfer von mehreren Messerstichen geworden war, wurde eingeleitet, wie die Staatsanwaltschaft von Lyon mitteilte und damit eine Meldung des Senders BFM Lyon bestätigte.

    Kurz vor 00:30 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, um sich um das Opfer zu kümmern, das aber leider nicht wiederbelebt werden konnte. Die vier Kinder des Paares, die sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im Haus der Familie befanden, „wurden sofort in einem Spezialkrankenhaus versorgt“, so die Staatsanwaltschaft. Der Polizei und der Justiz waren bis dahin keine Gewaltvorfälle im Zusammenhang mit dem Paar bekannt.

    Im Jahr 2022 wurden laut einer Bilanz des Innenministeriums 118 Frauenmorde verübt, vier weniger als im Jahr 2021.

  • Dürre: Das Departement Doubs ist besonders hart getroffen

    Dürre: Das Departement Doubs ist besonders hart getroffen

    In der Region Franche-Comté wurde für das Departement Doubs der Krisenalarm Dürre ausgerufen, was sich im Tourismus, aber auch bei Landwirten und Privatpersonen bemerkbar macht.

    In Villers-le-Lac (Doubs) ist der See ausgetrocknet. Die veränderte Landschaft schockiert die Stammgäste. Der Fluss Doubs, der den See speist, ist nur noch ein dünnes Rinnsal. Ein Fluss, der Mühe hat, sich wieder aufzufüllen, und der sich von Jahr zu Jahr zurückzuziehen scheint. Das Phänomen ist nicht neu, hat sich aber zu Beginn des Herbstes weiter verstärkt. Die Schifffahrtsgesellschaften mussten einige Anlegestellen stillegen. Antoine Michel, Besitzer der „Vedettes panoramiques du Saut du Doubs“, musste seine Boote sieben Kilometer flussabwärts verlegen, wo es noch etwas Wasser gibt.

    Antoine Michel hat für diesen Tag keine Reservierungen. Die Gäste werden seltener. Wegen der Dürre kommen 60 % weniger Besucher. Der Fluss hat inzwischen schon 10 Meter Wasser verloren. Solange es nicht regnet, sinkt der Pegel jeden Tag um 15 Zentimeter, so Antoine Michel gegenüber dem Sender France 2. Heute sind nur noch zwei Kilometer schiffbar. Da es in diesem Sommer 20 % weniger geregnet hat, befindet sich das Departement derzeit in einer Dürrekrise mit vielen Verbotsmaßnahmen. Auch die Landwirte bekommen die Dürre mit voller Wucht zu spüren.

  • Isère: Bombendrohungen in acht Schulen in Grenoble

    Isère: Bombendrohungen in acht Schulen in Grenoble

    Acht Mittelschulen und Gymnasien mussten am Donnerstagmorgen im Großraum Grenoble nach anonymen Bombendrohungen geschlossen werden.

    Acht Schulen im Großraum Grenoble haben am Donnerstagmorgen, dem 5. Oktober, anonyme Bombendrohungen erhalten, teilt die Präfektur des Departements Isère über X (ehemals Twitter) mit. Als Reaktion ordnete der Präfekt die sofortige Schließung der Schulen an, „bis alle Zweifel ausgeräumt sind“. Die Schulen werden zur Zeit von Sicherheitskräften durchsucht. Die Staatsanwaltschaft von Grenoble hat eine Untersuchung eingeleitet.

    Die Staatsanwaltschaft vermutet Nachahmungstäter. In Grenoble und Vienne mussten bereits nach zwei früheren Bombendrohungen, die Anfang Oktober eingingen, zwei Ermittlungen eingeleitet werden: eine am Dienstag, dem 3. Oktober, im Collège de l’Isle-d’Abeau und eine am Mittwoch, dem 4. Oktober, im privaten Collège La Salle L’Aigle in Grenoble.

    Die Polizei in Grenoble konnte einen Verfasser einer Warnmeldung, die das Collège La Salle L’Aigle am Mittwoch erhalten hatte, inzwischen identifizieren. Es handelt sich um einen 12-jährigen „computerbegeisterten“ Minderjährigen. Er wurde zusammen mit seinen Eltern von der Polizei angehört. Der Text der acht Nachrichten, die die Schulen am Donnerstag, dem 5. Oktober erhielten, unterscheidet sich jedoch „stark von der Nachricht des Vortags“, so die Staatsanwaltschaft.

  • Mit 4805.59 Metern aktueller Höhe hat der Gipfel des Mont Blanc in zwei Jahren 2.22 Meter an Höhe verloren

    Mit 4805.59 Metern aktueller Höhe hat der Gipfel des Mont Blanc in zwei Jahren 2.22 Meter an Höhe verloren

    Vom 14. bis 16. September 20023 wurde der Mont Blanc erneut vermessen. Am Donnerstag, dem 5. Oktober, wurde das Ergebnis bekannt gegeben: Der höchste Gipfel Europas hat jetzt eine Höhe von 4805,59. Das sind 2,22 Meter weniger als bei der letzten Vermessung im Jahr 2021.

    Die Geografielehrbücher werden neu gedruckt werden müssen: Der Mont Blanc hat nur noch eine Höhe von 4805,59 Metern und hat in den vergangenen zwei Jahren mehr als 2 Meter verloren.

    Nachdem der Berg seit 2001 alle zwei Jahre vermessen wird, stellen die Wissenschaftler seit 2007, als er noch über 4.810 Meter hoch war, einen deutlichen Abwärtstrend fest. „Wir werden nun beobachten müssen, ob sich der Abwärtstrend der Höhe des Mont Blanc in den nächsten Jahren fortsetzt oder ob in zwei oder vier Jahren der Gipfel wieder höher wird. Aber wir haben das Gefühl, dass wir eine Abnahme der Eisdicke erleben“, erklärt Ludovic Ravanel, Forschungsleiter am CNRS in Chambéry und Geomorphologe, gegenüber dem sender Franceinfo.

    „Angesichts des Niederschlagsmangels seit zwei Wintern und der beiden Hitzewellen in den Jahren 2022 und 2023 entspricht die gemessene Höhe dem Klima, das wir seit zwei Jahren haben“, ergänzt Luc Moreau, Glaziologe am Edytem-Labor in Chamonix (Hochsavoyen), auch auf dem Sender Franceinfo. „Das geht in Richtung einer Dürre, die eine Folge der globalen Klimaerwärmung in Europa, insbesondere in den Alpen, ist.“ Bis zum Jahr 2100 wird die Mehrheit der Gletscher auf der Erde verschwunden sein. So wird auch der Mont Blanc in den kommenden Jahrzehnten immer weniger weiß sein. In den nächsten 30 bis 50 Jahren werden auch auf dem Gipfel vermehrt positive Temperaturen auftreten, die Eiskappe wird schmelzen und an Dicke verlieren.

  • Universität Aix-Marseille schließt Fakultät wegen Drogenhandels in der Umgebung

    Universität Aix-Marseille schließt Fakultät wegen Drogenhandels in der Umgebung

    Aufgrund von Sicherheitsbedenken hat die Universität Aix-Marseille jetzt beschlossen, einen ihrer Standorte im Zentrum von Marseille, den Standort Colbert in der Nähe des Alten Hafens, zu schließen. Der Unterricht wird als Fernstudium fortgesetzt. An dieser Hochschule für Wirtschaft und Verwaltung s…

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  • Polizeibrutalität in Marseille: Bilder einer Videoüberwachung werden öffentlich

    Polizeibrutalität in Marseille: Bilder einer Videoüberwachung werden öffentlich

    Die Online-Nachrichtenseite Mediapart enthüllte Bilder von Videoüberwachungskameras aus der Nacht vom 1. Juli in Marseille, in der der junge Hedi durch ein Gummigeschoss schwer am Kopf verletzt und von Polizisten brutal zusammengeschlagen wurde.

    Was geschah wirklich in der Nacht vom 1. auf den 2. Juli in Marseille? Am Rande der Unruhen nach dem Tod des jungen Nahel wurde der 21-jährige Hedi von Polizisten schwer am Kopf verletzt, nachdem er unter anderem von einem Gummigeschoss getroffen worden war.

    Bilder von extremer Gewalt
    Vier Beamte der Kriminalitätsbekämpfungsbrigade wurden am 20. Juli wegen „schwerer vorsätzlicher Gewalt“ angeklagt. Nachdem einer der Polizisten bereits zugab, den umstrittenen Schuss mit der Selbstverteidigungswaffe abgegeben zu haben, gab ein anderer zu, an den brutalen Schlägen auf den jungen Mann beteiligt gewesen zu sein. Die beiden anderen Polizisten stritten gegliche Beteiligung ab. Einer der Beamten wurde zunächst in Gewahrsam genommen, später aber wieder freigelassen.

    Am Dienstagabend veröffentlichte die Onlinezeitung Mediapart die Aufnahmen einer Videoüberwachungskameras zum Zeitpunkt des Vorfalls. In einem über drei Minuten langen Video schildert die Onlinezeitung den Ablauf der Ereignisse. Mediapart spricht von einer „extremen Gewalt der unnötigen Schläge“ gegen den jungen Mann.

    Mediapart berichtet außerdem: „Im Gegensatz zu den Aussagen des Polizisten, der erklärt, er habe aus einer Entfernung von 10-15 Metern, vielleicht 15-20 Metern geschossen, erfolgte der Schuss nach unseren Berechnungen (basierend auf dem Moment, in dem der Polizist in Schussposition ist und dem Moment, in dem Hedi zusammenbricht) aus einer Entfernung zwischen 5 und 8,15 Metern“.

    Die weiteren Ermittlungen müssen nun klären, ob der Schuss aus der Selbstverteidigungswaffe legitim war oder nicht. Der junge Hedi mußte sich am 25. September einer weiteren Operation am Kopf unterziehen.

  • Große Menge Drogen und schwere Waffen in Nîmes beschlagnahmt

    Große Menge Drogen und schwere Waffen in Nîmes beschlagnahmt

    Eine Spezialeinheit der Polizei hat in einem Viertel von Nîmes, das regelmäßig von gewalttätigen Auseinandersetzungen und Schiessereien erschüttert wird, große Mengen von Waffen und Drogen beschlagnahmt.

    Der französische Innenminister Gérald Darmanin lobte in einem Post auf X (ehemals Twitter) die Mitarbeiter der Spezialeinheit, die bei einer Sicherheitsoperation am Samstag im Viertel Pissevin in Nîmes schwere Waffen und Drogen sichergestellt haben. „Jeden Tag erzielen unsere Polizisten Ergebnisse“, schrieb der Minister.

    Im Keller eines Gebäudes stellten die Polizeikräfte vier Sturmgewehre vom Typ Kalaschnikow, eine Langwaffe, eine große Menge Munition der Kaliber 7,62 und 9 mm sowie Haschisch und Cannabisharz sicher.

    Eine Operation, die auch vom Staatsanwalt von Nîmes gelobt wurde: „Beharrlichkeit und Professionalität = Ergebnisse“.

    Man muss wissen, dass in dem Viertel Pissevin der Drogenhandel seit Monaten brutale Gewalt erzeugt, die Schießereien haben sich in den letzten Monaten vervielfacht. Am 21. August erst ist ein zehnjähriger Junge bei einer dieser Schießereien ums Leben gekommen.