Kategorie: Südost

  • Marseille: Wieder wurde ein Mann am Montagabend im Norden der Stadt erschossen

    Marseille: Wieder wurde ein Mann am Montagabend im Norden der Stadt erschossen

    Das 55-jährige Opfer wurde von Kugeln durchsiebt aufgefunden. Die beiden mutmaßlichen Täter flüchteten auf einem Motorrad.

    Ein 55-jähriger Mann wurde am Montagabend, dem 11. September, im 16. Arrondissement von Marseille in der Siedlung L’Estaque erschossen. Dies berichtete der Sender Franceinfo am Dienstag, dem 12. September, unter Berufung auf Informationen aus Polizeikreisen und der Staatsanwaltschaft.

    Aus einer den Ermittlungen nahestehenden Quelle hieß es, das Opfer sei in einem Fahrzeug gefunden worden, das mit laufendem Motor am Straßenrand gestanden habe. Der Mann starb gegen 23 Uhr an mehreren Schussverletzungen: viermal in den Brustkorb, einmal in den Bauch, zweimal in den linken Arm, einmal in den rechten Arm und ein Treffer, der durch den linken und rechten Oberschenkel ging. Insgesamt wurden acht Geschosshülsen am Tatort gefunden.

    Die beiden mutmaßlichen Täter waren auf einem Motorrad unterwegs, als die Schüsse abgegeben wurden. Sie sind auf der Flucht. Aus einer mit den Ermittlungen vertrauten Quelle hieß es, dass später am Abend ein brennendes Motorrad aufgefunden wurde. In der Nähe des brennenden Motorrads wurde auch eine verbrannte Kalaschnikow gefunden.

    Diese Tat ereignete sich nur einen Tag nach der Tragödie im Viertel Saint-Thys im 10. Arrondissement von Marseille. Am Sonntagabend, dem 10. September, wurde dort eine 24-jährige Frau von einer verirrten Kugel getroffen, als sie sich in ihrer Wohnung befand. Sie starb am Dienstagmorgen, dem 12. September, an den Folgen ihrer Verletzungen.

    Innenminister Gérald Darmanin wird am Dienstag in Marseille erwartet.

  • Verkehr in Marseille: Tempo 30 in der Nähe von Schulen und mehr Fußgängerzonen

    Verkehr in Marseille: Tempo 30 in der Nähe von Schulen und mehr Fußgängerzonen

    In Marseille gibt es insgesamt 470 Schulen, die oftmals an sehr stark befahren Straßen liegen, in denen die Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht eingehalten werden. Die Geschwindigkeit in der Nähe aller Schulen in Marseille wird auf 30 km/h begrenzt und 1.500 Tretroller werden in der Stadt abgeschafft, das erklärte Bürgermeister Benoît Payan am Montag, dem 11. September, auf dem Sender France Bleu Provence. „Ich habe die Entscheidung getroffen, die Geschwindigkeit vor allen Schulen in Marseille, zu senken. Einige Meter vor der Schule und einige Meter nach der Schule“, erklärte Benoît Payan. Erst am vergangenen Freitag wurde ein vierjähriges Mädchen schwer verletzt, als es aus einer Schule kommend in Bonneveine im 8. Arrondissement vom Marseille von einem Auto angefahren wurde. Laut dem Sender France Bleu Provence ist das kleine Mädchen inzwischen außer Lebensgefahr, aber der Bürgermeister will alles unternehmen, um solche Unfälle zu verhindern. „Man wird auch Bodenwellen einbauen. Ich …

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  • Marseille: 24-jährige Frau durch verirrte Kugel schwer am Kopf verletzt – Hirntod

    Marseille: 24-jährige Frau durch verirrte Kugel schwer am Kopf verletzt – Hirntod

    Das 24-jährige Opfer befand sich in seiner Wohnung im ersten Stock, als zwischen Drogenhändlern eine Schiesserei ausbrach.

    Eine Frau wurde am Sonntagabend im Stadtteil Saint-Thys im 10. Arrondissement von Marseille angeschossen, wie der Sender Franceinfo am Montag, 11. September, unter Berufung auf mehrere Quellen meldete. Die Frau befindet sich in Lebensgefahr.

    Die Schüsse wurde gegen 23 Uhr abgegeben. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler handelte es sich um eine Auseinandersetzung rivalisierender Drogenhändler. Die Schüsse trafen auch das Gebäude, in dem sich die 24-jährige zu diesem Zeitpunkt in ihrer Wohnung aufhielt. Die Wohnung befindet sich im ersten Stock. Die junge Frau erlitt eine schwere Kopfverletzung, als sie von einem Querschläger getroffen wurde.

    Zeugen zufolge fuhren zwei Personen auf einem Motorroller, von denen einer mit einer Kalaschnikow bewaffnet war. Sie hielten an einem als Drogenpunkt bekannten Ort an und eröffneten das Feuer, bevor sie auf dem Motorroller flüchteten. Am Tatort wurden etwa 20 Patronenhülsen gefunden.

    Am Montagnachmittag wurde bekannt, dass bei der jungen Frau „der irreversible Hirnfunktionsausfall“ festgestellt wurde. Sie ist also praktisch ihren schweren Verletzungen erlegen.

  • Südfrankreich: Zwei Verletzte bei erneuter Schießerei in Nîmes

    Südfrankreich: Zwei Verletzte bei erneuter Schießerei in Nîmes

    Diese neue Schießerei ereignete sich etwa drei Wochen nach den Schüssen, bei denen ein zehnjähriger Junge, ebenfalls im Stadtteil Pissevin in Nîmes, getötet wurde.

    Zwei Männer im Alter von 28 und 32 Jahren wurden am Sonntagmorgen, 10. September, bei einer erneuten Schießerei im Stadtteil Pissevin von Nîmes (Departement Gard) schwer verletzt. Fast drei Wochen nach dem Tod eines zehnjährigen Kindes im selben Stadtteil. Der Sender France Bleu Gard Lozère meldete unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft der südfranzösischen Stadt.

    Die Schießerei ereignete sich gegen 7 Uhr morgens. Die beiden Opfer wurden von Rettungskräften versorgt, nachdem sie vor einem Supermarkt in der Avenue des Arts im Stadtteil Pissevin gefunden worden waren. Die Polizisten stellten am Tatort etwa ein Dutzend Geschosshülsen sicher.

    Nach Informationen des Senders France Bleu Gard Lozère wurde am Stadtrand von Nîmes, in Saint-Bauzély, kurz nach der Tat ein ausgebranntes Fahrzeug gefunden, in dem sich eine Kalaschnikow befand.

    Als Innenminister Gérald Darmanin Ende August nach dem Tod eines zehnjährigen Jungen und eines 18-jährigen Mannes nach Nîmes reiste, kündigte er Verstärkungen der Polizeidienste in der Stadt „mindestens bis zum Ende des Jahres“ und zusätzliche Ermittlungsmöglichkeiten an.

  • Frankreich: Jagdsaison beginnt in 43 Departements

    Frankreich: Jagdsaison beginnt in 43 Departements

    In Frankreich gibt es knapp eine Million Jäger*innen, für die heute in weiten teilen des Landes die Saison beginnt.

    Die Jagd beginnt am Sonntag, dem 10. September, in zunächst 43 Departements, die hauptsächlich in Südfrankreich und der Franche-Comté liegen. Die anderen Regionen müssen sich noch eine Woche gedulden, bevor sie die Gewehre aus dem Schrank holen können. Das Ende der Jagdsaison wird für alle der 29. Februar sein.

    In Frankreich gibt es derzeit knapp eine Million Jäger und Jägerinnen. Die Frauen sind allerdings mit 3 % deutlich in der Minderheit.

    Die Jäger in Frankreich sind also meist Männer, fast 97 %, die überwiegend in ländlichen Gebieten leben. Sie sind eher älter: 58 % sind über 55 Jahre alt, und leben meist abseits der großen Städte, 77 % von ihnen leben in ländlichen Gemeinden. Und mehr als zwei Drittel jagen aus Familientradition an durchschnittlich 44 Tagen im Jahr.

    Das meistgejagte Wild ist das Wildschwein, das sich auf dem Land in Frankreich stark vermehrt. In geringerem Maße werden Rehe erlegt. Hasen werden dagegen immer seltener, ebenso wie Rebhühner, die aus den französischen Landschaften fast ganz verschwinden. Das gejagte Wild wird vor allem für den Verzehr genutzt: 97% der erlegten Tiere werden nicht gehandelt, sondern vom Jäger selbst, seiner Familie und seinen Verwandten verzehrt.

    Die Jagd ist in Frankreich zunehmend umstritten, da sie nicht nur für die Jäger selbst, sondern vor allem auch für Spaziergänger, die zufällig Opfer von Schüssen werden, ein deutliches Risiko darstellt. Die Zahl der Unfälle ist allerdings stark rückläufig. Seit Beginn des Jahrhunderts hat sich ihre Zahl halbiert. Im Jahr 2000 wurden noch 39 Todesfälle gezählt, im Jahr 2022 waren es „nur“ 6.

    Die Omnipräsenz der Jäger in bestimmten Gebieten wird von Bürgerverbänden immer öfter kritisiert. Verbände wie France nature environnement (FNE) haben einen jagdfreien Sonntag gefordert, ohne diesen jedoch bisher erhalten zu haben. Der Vorschlag der Jagdverbände, ab diesem Herbst eine App einzurichten, die Wanderer und Spaziergänger in Echtzeit vor Jagdaktivitäten warnt, hat die Liebhaber von Waldspaziergängen bisher nicht überzeugen können.

    Eine Bestimmung, für Jäger einen zulässigen Blutalkoholgehalt von maximal 5 Promille einzuführen, wird vom Staatsrat noch geprüft.

  • Marseille: Bootsunfall fordert 13 Verletzte – 4 schweben in Lebensgefahr

    Marseille: Bootsunfall fordert 13 Verletzte – 4 schweben in Lebensgefahr

    Am Samstag, dem 9. September, rammte ein schnelles Sportboot vor der Küste von Marseille ein Taucherboot. Dreizehn Personen wurden verletzt, vier von ihnen schweben in Lebensgefahr. Der Bootsführer wurde in Polizeigewahrsam genommen.

    Bei einem Zusammenstoß zweier Boote am späten Samstag vor der Küste von Marseille, von denen eines Taucher transportierte, wurden mehrere Personen verletzt, wie die Seepräfektur un die Polizei gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärten.

    Auf einem der Schnellboote befanden sich sieben Personen und auf dem zweiten, einem ebenfalls zehn Meter langen hölzernen Boot einer Gruppe von Tauchern mit vierzehn Personen, meldete die Tageszeitung La Provence.

    Dreizehn Personen wurden bei dem Unfall, der sich etwa 900 Meter vor der Küste auf der Höhe des Cap Croisette (südlich von Marseille) ereignete, verletzt. Vier von ihnen mussten mit einem Rettungshubschrauber an Land gebracht werden und wurden anschließend in das Centre Hospitalier de la Timone transportiert.

    Nach ersten Erkenntnissen hat der Pilot eines Sportbootes, das Touristen transportierte, die Kontrolle verloren und ist dann mit dem Boot der Taucher zusammengestoßen. Das Boot, das den Zusammenstoß verursacht hat, habe sich zunächst entfernt, sei dann aber wieder an die Stelle zurückgekehrt, an der der Zusammenstoß stattgefunden hat, so die Polizei. Der Skipper wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

    „Ein Boot, das mit hoher Geschwindigkeit fuhr, riss die Kabine eines Bootes, auf dem sich Taucher befanden, die Proben zur Erfassung der Arten im Mittelmeer nahmen, ab und verletzte den Steuermann“, wird Hervé Menchon, der für die Artenvielfalt im Meer zuständige Stadtrat von Marseille von der Nachrichtenagentur AFP zitiert.

    „Mehr als zwischen zwei Booten ist es der Zusammenstoß zweier Welten: auf der einen Seite eine Gruppe von Tauchern, die auf die Erhaltung des Meereslebens achtet und sich der aktuellen Herausforderungen bewusst ist, auf der anderen Seite Lärm und eine sorglose und für die Artenvielfalt gefährliche Freizeitnutzung“, so Hervé Menchon.

    Bei den Rettungsmaßnahmen waren rund 60 Feuerwehrmänner im Einsatz. Die Untersuchung der Verantwortlichkeiten wird nun von der Gendarmerie maritime durchgeführt.

  • Rhône: Fünfjähriges Kind am ersten Schultag auf der Straße vergessen

    Rhône: Fünfjähriges Kind am ersten Schultag auf der Straße vergessen

    Als die Mutter ihren Sohn am Montag gegen 18 Uhr aus der Vorschule abholen wollte, entdeckte sie ihr Kind unbeaufsichtigt auf dem Bürgersteig vor der Schule, deren Türen verschlossen waren.

    Eine Mutter mußte am Montag entdecken, dass die Verantwortlichen der Vorschule in Tassin-la-Demi-Lune, einem Vorort von Lyon (Rhône), ihren fünfjährigen Sohn den ganzen Tag allein und unbeaufsichtigt auf der Straße zurückgelassen hatten. Man hatte den Kleinen  einfach vergessen…

    Der kleine Junge hätte theoretisch bis 18.30 Uhr betreut werden sollen.

    Die Mutter beschloss nun, Klage gegen den Verein Léo-Lagrange einzureichen, der für den außerschulischen Bereich der Schule zuständig ist. Die Stadt Tassin-la-Demi-Lune spricht von einem inakzeptablen Vorfall. Die Stadtverwaltung fordert eine detaillierte Untersuchung und harte Sanktionen.

    Der Betreiber der Kinderbetreuungsstätte seinerseits entschuldigte sich bei der Mutter und der Familie. Man habe seit dem Vorfall am Montag das Protokoll für den Empfang der Vorschulkinder überarbeitet.

  • Südfrankreich: 800 Meter langes Ameisennest an Strand an der Mittelmeerküste entdeckt

    Südfrankreich: 800 Meter langes Ameisennest an Strand an der Mittelmeerküste entdeckt

    Eine invasive Ameisenart die Dünen am Strand von Carnon im Departement Hérault besiedelt. Ihre Ausbreitung wird von Wissenschaftlern genauestens untersucht und überwacht, da diese Ameisen sehr negative Auswirkungen auf das Ökosystem haben.

    Invasiv, aber an sonnigen Tagen fast unsichtbar. Für Urlauber sind die Ameisen, die sich in den Dünen am Strand in Le Petit Travers in der Gemeinde Mauguio-Carnon eingenistet haben kaum auffällig.

    Direkt hinter den Touristen, unter dem Sand, leben jedoch viele Millionen dieser Insekten. Die kleinen Ameisen aus der Familie der „Tapinoma“ sind weniger als 5 mm groß. Sie sind nicht giftig, haben sich aber in den letzten Jahren so schnell vermehrt, dass sie inzwischen Hunderte von Metern der Küste besiedelt haben. Wissenschaftler sprechen in solchen Fällen von „Superkolonien“.

    Es wird geschätzt, dass sich mindestens einige hundert Millionen Ameisen in dem gesamten Nest befinden, das sich über eine Länge von etwa 800 Metern erstreckt.

    Die aus Nordafrika stammenden Ameisen wurden inzwischen auch in Lyon, Bordeaux und Straßburg gesichtet. Die globale Erwärmung scheint ihre Ausbreitung auf Kosten anderer Arten zu begünstigen.

    Die winzigen Ameisen vermehren sich dermaßen stark, dass sie alle anderen Ameisenarten verdrängen, mit denen sie in Konkurrenz stehen können. Sie können darüber hinaus negative Auswirkungen auf andere Insektenarten haben, die sie anzugreifen versuchen, um sie zu verzehren. Durch Dominoeffekte kann es auch Auswirkungen auf bestimmte Pflanzenarrten geben, befürchten Wissenschaftler.

    Aber woher genau kommen diese Ameisen? Analysen werden derzeit durchgeführt, um das genetische Profil der Insekten zu bestimmen und eine möglichst gezielte Behandlung gegen die Insekten zu entwickeln.

  • Provence-Alpes-Côte d’Azur: Energiegutschein über 250 Euro für Haushalte mit niedrigem Einkommen

    Provence-Alpes-Côte d’Azur: Energiegutschein über 250 Euro für Haushalte mit niedrigem Einkommen

    Die Region Provence-Alpes-Côte d’Azur wird einen Energiescheck in Höhe von 250 Euro für Haushalte mit einem Steuereinkommen von unter 13.240 Euro pro Jahr auszahlen. Etwa 100.000 Haushalte sind von der Maßnahme betroffen. Am Mittwochmorgen, dem 6. September, erfreute die Ankündigung einer Hilfszahlung zur Begleichung der Energierechnung in Höhe von 250 Euro die von der Maßnahme betroffenen Einwohner der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur (PACA). Um in den Genuss dieses Zuschusses zu kommen, darf das steuerliche Einkommen des Haushalts höchstens 13.240 Euro pro Jahr betragen. Der Scheck richtet sich also an die haushalte mit den niedrigsten Einkommen. Um diese Maßnahme zu finanzieren, wandte sich die Region PACA an die Europäische Union. Es wurden 25 Millionen Euro mobilisiert. „Man meldet sich ab dem 19. September auf der Website der Region an und wird vor dem 25. Dezember bezahlt, es wird also sehr schnell gehen“, sagt Renaud Muselier, Präsident des Regionalrats der Region PACA. Insges…

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  • Sahara-Sandstaub kommt am Sonntag im Südwesten an und wird sich dann über ganz Frankreich ausbreiten

    Sahara-Sandstaub kommt am Sonntag im Südwesten an und wird sich dann über ganz Frankreich ausbreiten

    Ab dem heutigen Sonntag wird im Südwesten Frankreichs mal wieder Sand aus der Sahara ankommen. Dieser Sand wird sich in der nächsten Woche auf weitere Regionen Frankreichs ausbreiten. Die Südströmung, die ihn transportiert, wird außerdem große Hitze bringen.

    Es ist ein Phänomen, das man in den letzten Jahren bereits mehrfach erlebt hat. Sand aus der Sahara wird von südlichen Luftströmungen über das Mittelmeer nach Frankreich transportiert. Dieser Saharsand ist ab diesem Sonntag für den Südwesten angekündigt und wird in den kommenden Tagen auch andere Regionen Frankreichs betreffen.

    „Die Atmosphäre wird aufgrund der Südströmung einen Großteil der nächsten Woche mit Sand aus der Sahara belastet sein“, erklärt Anthony Grillon, der Gründer von Météo Contact, auf X (ex-Twitter). Der Sand wird dem Himmel ein milchiges Aussehen verleihen und die Sonne teilweise verdecken.

    Man muss damit rechnen, in den betroffenen Regionen einen orange/ocker gefärbten Himmel zu erleben, weil viel Sand in der Atmosphäre vorhanden ist. Das Phänomen war im Februar 2021 und im März 2022 so stark, dass der Sand einen Teil der Skipisten in den Pyrenäen bedeckte und eine völlig neue Landschaft erzeugte.

    Mit der Südströmung kehrt ab diesem Sonntag auch die Hitze nach Südfrankreich zurück
    Der Wüstensand wird von einer Südströmung transportiert, die ab diesem Sonntag ebenfalls sehr warme Luft aus Nordafrika nach Frankreich bringen wird. Zwischen 30°C und 35°C – lokal fast 40°C im Südwesten -, werden bis Donnerstag erwartet. Die wärmsten Tage werden Montag, der 4. September und Dienstag, der 5. September sein.

    Im Südwesten werden folgende Höchstwerte vorhergesagt:

    Albi: 35°C am Montag, 35°C am Dienstag, 34°C am Mittwoch, 35°C am Donnerstag.
    Agen: 38°C Montag, 34°C Dienstag, 34°C Mittwoch, 34°C Donnerstag.
    Auch: 37°C Montag, 34°C Dienstag, 33°C Mittwoch, 33°C Donnerstag.
    Cahors: 39°C Montag, 34°C Dienstag, 33°C Mittwoch, 33°C Donnerstag.
    Carcassonne: 33°C Montag, 31°C Dienstag, 31°C Mittwoch, 32°C Donnerstag.
    Foix: 34°C Montag, 31°C Dienstag, 31°C Mittwoch, 31°C Donnerstag.
    Montauban: 37°C Montag, 35°C Dienstag, 35°C Mittwoch, 35°C Donnerstag.
    Rodez: 33°C Montag, 32°C Dienstag, 32°C Mittwoch, 32°C Donnerstag.
    Tarbes: 34°C Montag, 32°C Dienstag, 31°C Mittwoch, 31°C Donnerstag.
    Toulouse: 35°C Montag, 34°C Dienstag, 33°C Mittwoch, 34°C Donnerstag