Kategorie: Südost

  • Saône-et-Loire: Drei Leichen in einer Wohnung entdeckt

    Saône-et-Loire: Drei Leichen in einer Wohnung entdeckt

    Am Freitag, dem 29. September, entdeckte die Feuerwehr bei einem Einsatz drei Leichen in einer Wohnung in Le Creusot im Département Saône-et-Loire. Ihr Zustand deutete darauf hin, dass die Personen bereits seit mehreren Tagen tot waren. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände des Dramas zu klären.

    Die Feuerwehr machte am Freitag in einer Wohnung in Le Creusot im Département Saône-et-Loire eine schaurige Entdeckung. Bei ihrem Einsatz fanden die Rettungskräfte die Leichen von drei Personen, deren Tod bereits „mehrere Tage“ zurückliegen soll.

    Die Informationen über den Vorfall wurden von der Zeitung „Le Journal de Saône-et-Loire“ veröffentlicht. Gegen 22 Uhr betrat ein Einsatzteam der Feuerwehr die Wohnung eines Mannes, der sich seit mehreren Tagen nicht mehr bei seinen Angehörigen gemeldet hatte. Im Inneren der Wohnung fanden die Rettungskräfte aber nicht nur eine, sondern drei tote Personen. Die Polizei und ein Gerichtsmediziner werden daraufhin alarmiert.

    Laut dem Sender France 3 kannten sich die drei Männer im Alter von 30 bis 60 Jahren gut und sollen Freunde gewesen sein. Bisher sind die Umstände, unter denen die drei Männer zu Tode kamen, nicht bekannt.

    Die Staatsanwaltschaft von Chalon-sur-Saône hat eine Untersuchung eingeleitet. Die Leichen der Opfer werden in den nächsten Tagen autopsiert, um die Todesursache und den genauen Todeszeitpunkt zu ermitteln.

  • Marseille: 3 Jahre nach seinem Diebstahl identifiziert sich der Papagei indem er seinen Namen ruft

    Marseille: 3 Jahre nach seinem Diebstahl identifiziert sich der Papagei indem er seinen Namen ruft

    Ein Polizist aus Marseille hatte seine Kollegen nach dem Diebstahl seines Gabun-Graupapageis vorgewarnt: „Wenn ihr ihn eines Tages sehen werdet, wird er wahrscheinlich seinen Namen rufen, Jako“. Drei Jahre später war es dann tatsächlich soweit.

    Vor drei Jahren verschwand Jako. Der Graupapagei aus Gabun war damals seinem Besitzer, einem Polizisten der Stadt Marseille, gestohlen worden. „Wenn ihr ihn eines Tages seht, wird er wahrscheinlich seinen Namen rufen, Jako“, hatte er seinen Kollegen seitdem immer wieder gesagt, wie die Zeitung La Provence berichtete. Und tatsächlich kam dieser Tag:

    Am Mittwoch, dem 28. September, sieht eine Besatzung der Polizei auf Patrouille in Marseille einen auf dem Bürgersteig stehenden Käfig, in dem sich ein Vogel befindet. Und einer der Polizisten erkennt die Art: ein Gabun-Graupapagei, eine geschützte Art, deren Handel laut dem Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen (Cites) verboten ist.

    Freudiges Wiedersehen drei Jahre später
    Und als sich die Polizisten näherten, um den Käfig genauer zu untersuchen, fing der Papagei wirklich an, „Jako, Jako“ zu rufen. Bei einem von ihnen macht es klick: Ein Kollege hatte ihm von seinem Papagei erzählt, der, wenn er einen Polizisten in Uniform sieht, „Jako“, seinen Namen, rufen würde. Der Vogel wird also sofort beschlagnahmt und einer Tierschutzorganisation übergeben, damit seine Identität zweifelsfrei bestätigt wird. Und, es handelt sich tatsächlich um Jako, den Papagei des Stadtpolizisten, der drei Jahre zuvor gestohlen worden war. Die beiden Freunde trafen sich heute Morgen wieder und der Vogel rief freudig seinen Namen, als er seinen ursprünglichen Besitzer erkannte.

  • Gegen Frankreichs reichsten Unternehmer wird wegen Geldwäsche ermittelt

    Gegen Frankreichs reichsten Unternehmer wird wegen Geldwäsche ermittelt

    Gegen den französischen Milliardär und Chef des LVMH-Luxusgüterkonzerns Bernard Arnault und den russischen Oligarchen Nikolai Sarkisov wird laut der Pariser Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Geldwäsche im Alpenort Courchevel ermittelt.

    Alle Augen sind auf Courchevel gerichtet. Eine Voruntersuchung wegen Geldwäsche in dem Luxus-Skiort in den französischen Alpen wurde gegen den Franzosen Bernard Arnault und den russischen Oligarchen Nikolai Sarkisov eingeleitet, wie die Pariser Staatsanwaltschaft jetzt mitteilte.

    Bereits seit 2022 läuft eine Voruntersuchung, der Staatsanwaltschaft auf wegen verdächtiger Transaktionen gegen den Milliardär Bernard Arnault und den Russen Sarkisov. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass diese Transaktionen den Tatbestand der Geldwäsche erfüllen könnten.

    Die Zeitung Le Monde berichtete unter Berufung auf die französische Finanzfahndungsstelle Tracfin, dass der 55-jährige russische Milliardär Sarkisov 2018 im Rahmen eines komplexen Geschäfts, an dem Firmen mit Sitz in Frankreich, Luxemburg und Zypern beteiligt waren, 14 Wohnungen von einem einzigen Verkäufer für etwa 16 Millionen Euro erworben hatte.

    Obwohl er als Käufer gilt, taucht Sarkisovs Name nirgends in den Büchern der Firma auf, die den Kauf getätigt hat. Die Firma mit dem Namen La Flèche soll drei weitere Immobilieneinheiten von einer weiteren Firma gekauft haben, die offenbar ebenfalls Sarkisov gehörte.

    Durch den Verkauf der Immobilien an sich selbst konnte der Russe laut der Zeitung einen Gewinn von 1,2 Millionen Euro verbuchen.

    Bernard Arnault, der das Luxusgüterimperium LVMH leitet, wird verdächtigt, Nikolai Sarkisov 18,3 Millionen Euro für die Transaktion geliehen zu haben. Anschließend soll er die Firma La Flèche erworben haben und damit Eigentümer des Immobilienportfolios geworden sein.

    Der Eigentümerwechsel könnte dazu gedacht gewesen sein, „die genaue Herkunft der Gelder zu verschleiern“, so Le Monde. Die Ermittler gehen davon aus, dass Nicolai Sarkisov durch das Geschäft insgesamt zwei Millionen Euro verdient hat, wissen aber nicht, wie viel er für das Darlehen gezahlt hat.

    Bernard Arnault ist laut dem Forbes Magazine im Moment nach Elon Musk der zweitreichste Mensch der Welt.

  • In der Bucht von Cannes geben sich 120 Segelboote ein Stelldichein

    In der Bucht von Cannes geben sich 120 Segelboote ein Stelldichein

    In der Bucht von Cannes (Alpes-Maritimes) findet das weltweit größte Seglertreffen statt.

    Sie bewegen sich nur mit der Kraft des Windes auf dem Wasser. Ein Wettbewerb und zugleich ein tolles Spektakel, an dem 120 Boote in der Bucht von Cannes (Alpes-Maritimes) teilnehmen. Sie haben alle Segel gesetzt und die Mannschaften versuchen, auch die kleinste Brise einzufangen, die auf dieser traumhaft glatten Wasserfläche recht selten sind. Auch sehr alte Segelschiffe halten eine Tradition hoch, die bei diesen königlichen Regatten gerne respektiert wird. „Es ist typisch für Traditionsschiffe, dass sie den Verlockungen der Moderne nicht nachgeben“, schwärmt Jean-François Cutugno, Präsident des Yachtclubs von Cannes, auf dem Sender France 2.

    Rennsegler neben komfortableren Booten, die anno dazumal für Familienkreuzfahrten gedacht waren. Die Orienda etwa beherbergt vier Schlafzimmer und einen Salon mit Bibliothek, der vollständig mit Holz dekoriert ist. Sie wurde 1937 gebaut und wiegt 76 Tonnen. Die Regatten werden bis zum Ende der Woche fortgesetzt. Am Sonntag geht es dann nach Saint-Tropez, um die Brisen und die Sonne des Mittelmeers bis zum Ende zu genießen.

  • Marseille: Schon wieder Schießerei mit zwei Toten und einem Verletzten

    Marseille: Schon wieder Schießerei mit zwei Toten und einem Verletzten

    Ein Mann sprang am Donnerstagabend in einem Viertel im vierten Arrondissement von Marseille aus einem Auto und eröffnete das Feuer. Die Bilanz: zwei Tote und ein Verletzter. Der Täter flüchtete. Seit Anfang des Jahres wurden in Marseille schon 42 Menschen bei Schießereien getötet.

    Zwei Männer wurden am Donnerstagabend bei einer Schießerei in einem Viertel in der Nähe des Stadtzentrums von Marseille erschossen und ein dritter verletzt. Die Tat ereignete sich gegen 19.40 Uhr auf offener Straße in Les Chutes-Lavie im vierten Arrondissement von Marseille. Eines der beiden Opfer war sofort tot, das zweite Opfer verstarb etwa 30 Minuten später.

    Der Täter, der mit einem Schnellfeuergewehr bewaffnet war, flüchtete in demselben Fahrzeug. Das Auto wurde zunächst als das eines Kommunalpolitikers identifiziert. Laut einer Polizeiquelle handelte es sich jedoch in Wirklichkeit um einen Kennzeichenmissbrauch, da der Politiker und Fahrzeughalter nach wie vor im Besitz seines Fahrzeugs war.

    Ein ausgebranntes Auto wurde später in einem Park in der Nähe des Ortes der Schießerei gefunden. Allerdings ist noch unklar, ob es sich um das Auto des oder der Schützen handelt.

    Diese beiden neuen Morde, deren Zusammenhang mit dem Drogenhandel, der die zweitgrößte Stadt Frankreichs beherrscht, bislang nicht erwiesen ist, erfolgten etwa zwei Wochen nach dem letzten Mord, der von den Ermittlern offiziell mit dem Krieg zwischen Drogengangs um die Kontrolle der Drogenverkaufsstellen in der Stadt Marseille in Verbindung gebracht wurde. Das Opfer war damals ein 56-jähriger Mann, der im Stadtteil Estaque im 16. Arrondissement im Norden der Stadt getötet wurde.

    Seit Jahresbeginn sind in Marseille nun bereits 42 Menschen bei Gewalttaten ums Leben gekommen, die nachweislich mit dem Drogenhandel in Verbindung stehen, darunter drei Zufallsopfer.

  • Var: Tanklaster mit 18.000 Litern Treibstoff fängt Feuer – die Fahrerin stirbt

    Var: Tanklaster mit 18.000 Litern Treibstoff fängt Feuer – die Fahrerin stirbt

    Die Tragödie ereignete sich auf der Landstraße D25 in Le Muy. Das Opfer ist etwa 20 Jahre alt.

    Ein Tanklastwagen mit 14.000 Litern Bleifrei 98 und 4.000 Litern Diesel ging am Mittwoch gegen 10.20 Uhr in Le Muy (Var) in Flammen auf, wie der Sender France Bleu Provence berichtet. Die Fahrerin, eine junge Frau in den Zwanzigern, starb.

    Sie war auf der Landstraße D25 in Richtung Saint-Maxime unterwegs, als ihr Fahrzeug gegen die Leitplanke prallte und acht Meter in die Tiefe stürzte, bevor es in Flammen aufging. Fast 60 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um das Übergreifen der Flammen auf die umliegende Vegetation zu verhindern.

    Die Feuerwehr führte auch Messungen und Probenahmen durch, um die Luftverschmutzung zu bestimmen. Starker schwarzer Rauch war laut dem Sender France Bleu Provence noch in mehreren Kilometern Entfernung zu sehen. Der Unfall ereignete sich nur wenige Meter vom Fluss Argens entfernt. Die Feuerwehr richtete Ölsperren auf dem Fluss ein.

  • Paris: 5 Personen festgenommen – sie sollen im August ein Piaget-Juweliergeschäft überfallen haben

    Paris: 5 Personen festgenommen – sie sollen im August ein Piaget-Juweliergeschäft überfallen haben

    Es handelt sich um zwei Männer und eine Frau, die verdächtigt werden, an dem Raubüberfall beteiligt gewesen zu sein, sowie um zwei Personen, die bei der Flucht der Täter geholfen haben sollen.

    Fünf Personen, die verdächtigt werden, an dem Überfall am 1. August auf das Juweliergeschäft Piaget in der Rue de la Paix in Paris beteiligt gewesen zu sein, wurden am Dienstag und Mittwoch dieser Woche festgenommen.

    Es handelt sich um zwei Männer und eine Frau, die verdächtigt werden, an dem Überfall beteiligt gewesen zu sein, sowie die beiden Personen, die am Steuer der Fluchtwagen saßen.

    Unter den Festgenommenen befindet sich der 66-jährige Aïssa Bendjaber, der in Abwesenheit am 12. September zu 12 Jahren Haft verurteilt worden war, weil er im März 2016 das Pariser Juweliergeschäft Chopard mit Waffengewalt überfallen und dabei eine Beute von schätzungsweise sechs Millionen Euro gemacht haben soll. Gegen ihn war ein Haftbefehl erlassen worden. Aïssa Bendjaber, der den Spitznamen „Mann mit Borsalino“ trägt, ist für seine Beteiligung an zahlreichen ähnlichen Raubüberfällen bekannt, darunter bereits der Überfall auf den Juwelier Chopard im Mai 2009 mit einer geschätzten Beute von 6,8 Millionen Euro.

    Aïssa Bendjaber wurde in Seine-Saint-Denis festgenommen. Die anderen Festgenommenen wurden in Seine-et-Marne und in Südfrankreich festgenommen. Eine der Festgenommenen ist eine Frau im Alter von 36 Jahren, die anderen Festgenommenen sind Männer im Alter von 54, 53 und 37 Jahren.

    Das Piaget Juweliergeschäft war am 1. August mittags in der Rue de la Paix im 2. Arrondissement von Paris überfallen worden. Der Schaden wurde damals auf 10 bis 15 Millionen Euro geschätzt. Zwei Männer und eine Frau waren in das Juweliergeschäft eingedrungen und hatten unter Vorhalt von Waffen zahlreiche Schmuckstücke aus den Vitrinen entwendet. Es sind allerdings keine Schüsse gefallen und es gab keine Verletzten.

    Die Rue de la Paix und der Place Vendôme sind weltweit dafür bekannt, dass sich dort die renommiertesten Luxusjuweliere befinden.

  • Alpes-de-Haute-Provence: Entrevaux wird zum „schönsten Dorf Frankreichs“ gewählt

    Alpes-de-Haute-Provence: Entrevaux wird zum „schönsten Dorf Frankreichs“ gewählt

    Das Label „Schönstes Dorf Frankreichs“ lässt Bürgermeister und Einwohner träumen, denn es verhilft den Gemeinden zu mehr Bekanntheit und zieht Touristen an. Im Süden Frankreichs haben gerade zwei weitere Dörfer das wertvolle Label erhalten.

    Schon beim Betreten des Dorfes wirkt der mittelalterliche Charme. Ein Besuch in Entrevaux (Alpes-de-Haute-Provence) ist eine Reise in die Geschichte des Mittelalters. Die Stadt liegt nur eine Stunde von Nizza (Alpes-Maritimes) entfernt. Ihre Zitadelle liegt auf einem Felsvorsprung und überragt weithin das Tal. Sie steht unter Denkmalschutz und wird jedes Jahr von 20.000 Menschen besucht. Unter anderem dank ihrer Festung hat die Gemeinde gerade auch das Label „schönstes Dorf Frankreichs“ erhalten.

    Ein „bemerkenswertes“ natürliches und architektonisches Erbe
    „Das ist eine tolle Nachricht, die monatelange Arbeit belohnt, aber auch eine Anerkennung unseres bemerkenswerten natürlichen und architektonischen Erbes ist“, freute sich Lucas Guibert, Bürgermeister von Entrevaux. Um die Geschichte der Stadt zu entdecken, muss man sich in den Gassen verlieren und die bunten Fassaden auf sich wirken lassen. Die Kathedrale, ein architektonisches Wunderwerk, steht natürlich ebenfalls unter Denkmalschutz.

  • 2 entlaufene Stiere verursachen fünfstündige Unterbrechung des Flugbetriebs am Flughafen Annecy

    2 entlaufene Stiere verursachen fünfstündige Unterbrechung des Flugbetriebs am Flughafen Annecy

    Die beiden Stiere waren am Montag aus ihrer Weide ausgebrochen, bevor sie auf das Rollfeld des nahegelegenen Flughafens gelangten. Die Feuerwehr mußte eingreifen, um die Ausreisser zu evakuieren.

    Zwei Stiere haben am Montag, dem 25. September, am Nachmittag den Flugverkehr auf dem Flughafen Annecy-Meythet (Hochsavoyen) empfindlich gestört, das berichtete der Sender France Bleu Pays de Savoie. Die beiden Tiere waren von ihrer in der Nähe des Flughafens gelegenen Weide ausgebrochen. Sie durchbrachen einen Zaun und gelangten so auf das Gelände des Flughafens, wodurch der Flugverkehr von 14 Uhr bis 19 Uhr unterbrochen werden mußte.

    Zwei weitere Stiere wurden von der Feuerwehr auf das Rollfeld gebracht, „um einen Herdeneffekt zu erzeugen und das Einfangen der entlaufenen Tiere zu erleichtern“, so einer der Beteiligten. Nachdem die Tiere sich auf einem Platz zusammenrotteten, konnte die Feuerwehr sie mithilfe von Betäubungspfeilen außer Gefecht setzen und ihre Evakuierung organisieren.

    Die Besitzer der Rinder konnten die vier Tiere schließlich wieder in Empfang nehmen, bevor sie aufwachten. Keiner der Einsatzkräfte wurde verletzt. Der Flughafen nahm am späten Montag wieder seinen normalen Betrieb auf.

  • Papstbesuch in Marseille: Höhepunkte der Messe mit 60.000 Gläubigen

    Papstbesuch in Marseille: Höhepunkte der Messe mit 60.000 Gläubigen

    Der Pontifex hielt am Samstag, dem 23. September, eine historische Messe in Marseille (Bouches-du-Rhône) in Anwesenheit von Emmanuel Macron ab. Es war seine erste in Frankreich. 

    Im Stade Vélodrome in Marseille (Bouches-du-Rhône) feierte Papst Franziskus am Samstag, dem 23. September, mit den Gläubigen eine große Messe. Mindestens 60.000 Menschen waren gekommen, um an der riesigen Messe teilzunehmen. „Bonjour Marseille, bonjour la France“, rief Papst Franziskus auf Französisch. Einige Minuten zuvor war das Papamobil die Avenue du Prado hinuntergefahren, wo sich eine große Menschenmenge versammelt hatte, um zu versuchen, einen Blick auf den Papst werfen zu können.

    Eine Kathedrale unter freiem Himmel
    Viele riefen, als er vorbeifuhr. Überall auf den Straßen spielten sich die gleichen Szenen der Begeisterung ab. „Es war sehr bewegend, es war wunderbar“, sagte eine Gläubige gegenüber dem Sender Franceinfo. Als das Papamobil in das Stadion Vélodrome einfährt, bricht erneut lauter Jubel aus. Der Papst segnete ein Neugeborenes, bevor er sich auf den Weg zur Bühne machte. Über dem Publikum wurde eine riesige Fahne mit dem Bild des Pontifex aufgehängt.

    Während der zweistündigen feierlichen Messe verwandelte sich das Stadion in eine Kathedrale unter freiem Himmel.