Kategorie: Südost

  • Unwetter in den Alpes-Maritimes: 213 Evakuierungen und Stromausfälle

    Unwetter in den Alpes-Maritimes: 213 Evakuierungen und Stromausfälle

    In dem südfranzösischen Departement Alpes-Maritimes herrscht am Freitag bis 10 Uhr Alarmstufe Rot. „Es gibt keine Verletzten und keine Vermissten“, meldet die Präfektur dem Sender France Bleu Azur. Aber fast die durchschnittliche Monatsmenge an Regen ist laut Météo France allein in der vergangenen Nacht bis 8 Uhr gefallen.

    Im Vorfeld des Sturms Aline wurden in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 20. Oktober, 243 Personen im Departement Alpes-Maritimes vorsorglich evakuiert. In dem Departement herrscht seit Freitagmorgen um 4 Uhr bis 10 Uhr die Warnstufe Rot für „Regen und Überschwemmung“. „Bisher sind die Folgen des Unwetters glücklicherweise sehr begrenzt. Es gibt keine Verletzten und keine Vermissten“, sagte Benoît Huber, Kabinettsdirektor des Präfekten des Departements Alpes-Maritimes, am Freitag im Sender France Bleu Azur. Um 7 Uhr meldete Meteo France 106 Liter Regen in Saint-Martin Vésubie und 80 Liter pro m2 in Breil-sur-Roya.

    Etwa 5.500 Haushalte waren am Freitagmorgen in den französischen Seealpen ohne Strom, so eine Mitteilung des Stromversorgers Enedis. Im Detail sind 3.500 Haushalte in der „Zone Vésubie“, 1.000 in der „Zone Vallée de l’Esteron“ und weitere 1.000 in der „Zone Roya“ ohne Strom. Nach Angaben des Stromversorgers sind Windböen von über 120-140 km/h sowie starke Regenfälle die Ursache für die Stromausfälle. 150 Techniker sind vor Ort, um das Netze schnellstmöglich wieder in Ordnung zu bringen.

    Das Departement hat „158 Personen evakuiert, Bewohner von Häusern, die sich im Wesentlichen in den Gemeinden Fontan, Saint-Martin-Vésubie und Breil-sur-Roya befinden“, so Benoît Huber. „Darüber hinaus wurden 85 Personen auf einem Campingplatz in Antibes präventiv evakuiert“, fügte er hinzu. Im Departement sind 68 Notunterkünfte für die Evakuierten geöffnet worden.

    Neben den Stromausfällen wurden Erdrutsche auf mehreren Straßen gemeldet, insbesondere im Bereich Breil-sur-Roya – La Turbie, die jedoch keine Verletzten zur Folge hatten. Die Teams des Departements „arbeiten daran, den Zugang wieder herzustellen“, so die Präfektur.

    „Wir haben außergewöhnlich viele Einsatzkräfte in den Tälern positioniert. Es sind immerhin mehr als 1.000 Feuerwehrleute, die insgesamt im Einsatz sind“, sagte Kabinettsdirektor Benoît Huber. Die Promenade des Anglais in Nizza und die Promenade du soleil in Menton wurden in Erwartung bevorstehender Überflutungswellen gesperrt.

    Die von der Präfektur aktivierte Notrufnummer 09 70 80 90 40 hat seit Donnerstagabend bereits mehr als tausend Anrufe erhalten.

    Fast eine durchschnittliche Monatsmenge an Regen ist am Freitagmorgen in den Seealpen gefallen, meldete Météo France um 7:50 Uhr auf dem Sender France Bleu Azur. „Wir sind auf einem kritischen Niveau in Bezug auf die Regenintensität“, heißt es. Innerhalb von kanpp 10 Minuten sind örtlich 5 bis 10 Liter pro m2 gefallen. Insgesamt wurden 110 Liter bis 7 Uhr in der Region von Tende, 90 bis 100 Liter auf dem Plateau von Caussols gemessen. An der Küste ist der Regen schwächer: „Nur“ 23 Liter / m2 in Nizza.

    Während eines normalen Oktobermonats fallen in den Seealpen etwa 130 Millimeter. Das ist allerdings noch recht bescheiden im Vergleich zu Sturm Alex, da fielen im Oktober 2020 im Hinterland von Nizza etwa 500 Liter / m2.

    In weiteren 6 Departements gilt die Warnstufe Orange für Regen-Überschwemmung, Hochwasser und hohen Wellengang an den Küsten.

  • Voruntersuchung wegen „Verherrlichung des Terrorismus“ gegen Profi-Spieler des OGC Nice

    Voruntersuchung wegen „Verherrlichung des Terrorismus“ gegen Profi-Spieler des OGC Nice

    Youcef Atal, der algerische Rechtsaußenspieler des französischen Erstligisten OGC Nice hatte in sozialen Netzwerken einen Gewaltaufruf eines palästinensischen Predigers geteilt, der zu einem „schwarzen Tag für die Juden“ aufrief, sich danach aber dafür entschuldigt. Die Staatsanwaltschaft in Nizza leitete nun aber eine Voruntersuchung gegen den Profi-Fußballer wegen „Verherrlichung des Terrorismus und öffentlicher Aufstachelung zu Hass oder Gewalt aufgrund einer bestimmten Religion“ ein.

    Youcef Atal könnte seine Unvorsichtigkeit in den sozialen Netzwerken teuer bezahlen. Der 27-jährige Verteidiger des OGC Nizza teilte am Samstag, dem 14. Oktober, auf seinem Instagram-Account das Video eines palästinensischen Predigers, der darin zu einem „schwarzen Tag für die Juden“ aufrief, und löste damit in der ultra-angespannten Situation des Krieges zwischen Israel und der Hamas einen Proteststurm in den französischen Medien aus. Zwar löschte Youcef Atal den Post schnell wieder und entschuldigte sich öffentlich, doch der Schaden war offensichtlich bereits angerichtet.

    Am Montagmorgen forderte der Abgeordnete der Repubikaner des Départements Alpes Maritimes, Éric Ciotti, „die Justiz auf, sich damit zu befassen“, und „keine Fakten durchgehen zu lassen“, die für ihn unter den Begriff der Verherrlichung des Terrorismus fallen. Ciotti war nicht der einzige, der sich in der politischen Klasse darüber aufgeregt hat, auch der Oberbürgermeister von Nizza, Christian Estrosi, zeigte sich von dem Post entsetzt und forderte eine sofortige Entschuldigung des Fußball-Profis. Auf sportlicher Ebene hat der nationale Ethikrat des französischen Fußballverbands FFF die Disziplinarkommission angerufen.

    Die Staatsanwaltschaft von Nizza scheint ebenfalls der Meinung zu sein, dass hier von Seiten Atals ein Fehlverhalten vorlag, sie hat eine Voruntersuchung wegen „Verherrlichung des Terrorismus und öffentlicher Aufstachelung zu Hass oder Gewalt aufgrund einer bestimmten Religion“ eingeleitet.

    „Ich bin mir bewusst, dass meine Veröffentlichung einige Personen schockiert hat, was nicht meine Absicht war, und ich entschuldige mich dafür. Ich möchte meinen Standpunkt unmissverständlich klarstellen: Ich verurteile alle Formen von Gewalt, wo auch immer auf der Welt, aufs Schärfste und unterstütze alle Opfer. Niemals werde ich eine Botschaft des Hasses unterstützen. Frieden ist ein Ideal, an das ich fest glaube“, hatte Youcef Atal in den sozialen Netzwerken erklärt, um seinen Fehler wieder gut zu machen.

  • Frankreich-Italien: Mont-Blanc-Tunnel für zwei Monate wegen Bauarbeiten geschlossen

    Frankreich-Italien: Mont-Blanc-Tunnel für zwei Monate wegen Bauarbeiten geschlossen

    Der Mont-Blanc-Tunnel (Departement Haute-Savoie), eine Hauptverkehrsachse zwischen Frankreich und Italien, ist ab sofort für zwei Monate wegen umfangreicher Renovierungsarbeiten geschlossen.

    Es handelt sich um eine Baustelle, die voraussichtlich neun Wochen dauern wird. Der Mont-Blanc-Tunnel ist ab Montag, dem 16. Oktober, geschlossen. Der Grund dafür sind seit langem geplante Wartungsarbeiten, die nach einem großen Erdrutsch im August im Maurienne-Tal auf einem Autobahnabschnitt in der Nähe des Tunnels auf Mitte Oktober verschoben wurden. Die Baustelle soll es ermöglichen, einen Teil der Fahrbahnplatte sowie das Belüftungssystem zu ersetzen. Um in den Alpen von Frankreich nach Italien zu gelangen, muss man daher ab sofort durch den Großen St. Bernhard-Tunnel oder den Fréjus-Tunnel weiter südlich im Maurienne-Tal fahren.

    Schätzungen zufolge werden etwa 90 % der LKWs in Richtung Italien den Fréjus-Tunnel benutzen. Eine Verkehrsverlagerung, die die Bewohner des Maurienne-Tals bereits bei der Ankündigung der Bauarbeiten im Jahr 2022 beunruhigte. Die lange Schließung des Mont-Blanc-Tunnels ist die erste seit seiner Wiedereröffnung im Jahr 2002 nach einem Brand im März 1999, bei dem 39 Menschen ums Leben gekommen waren. Im Durchschnitt fahren täglich 1.700 LKW und 3.600 leichte Fahrzeuge durch den Mont-Blanc-Tunnel, der kurz vor den Weihnachtsferien wieder eröffnet werden soll.

  • Wetter: Starkregen für Dienstag bis Freitag in Südwestfrankreich angekündigt

    Wetter: Starkregen für Dienstag bis Freitag in Südwestfrankreich angekündigt

    Starke Regenfälle, Gewitter, Seewind: Die erste sogenannte „Cevennen-Episode“ des Herbstes wird am Dienstag, dem 17. Oktober, die Cevennen erreichen. Die Niederschläge werden mehrere Tage andauern und können sehr intensiv werden.

    Kein Zweifel: Der Herbst ist da. Seit einigen Tagen sind die Temperaturen in Frankreich gesunken und eine erste sogenannte Cevennen-Episode ist angekündigt. Eine solche Cevennen-Episode bedeutet vor allem starke Niederschläge in der Region der Cevennen. Die Niederschläge werden ab Dienstag beginnen und bis zum Ende der Woche anhalten. Ein Tiefdruckgebiet, das sich über Spanien ausbreitet, wird sich langsam auf die Balearen und dann bis nach Korsika ausbreiten. Man wird es genau beobachten müssen, erklärt La Chaîne Météo, da aufgrund der ungewöhnlich warmen Temperatur des Mittelmeers ungewöhnlich starke Niederschläge möglich sind.

    Die ersten Tropfen werden in der Nacht von Montag auf Dienstag auf den Höhenzügen der Cevennen, in den Departements Hérault und Aude fallen. Im Laufe des Dienstags werden die Regenfälle noch mäßig bleiben und erst gegen Abend stärker werden. Es wird erwartet, dass im Laufe des Tages 50 bis 60 Liter Niederschlag pro m2 fallen werden. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch werden die Schauer auf die Ebene des Departements Gard übergreifen, sagt Météo Languedoc voraus.

    Ab Mittwoch werden sich die Niederschläge intensivieren und einen gewittrigen Charakter annehmen. Die Niederschläge können zwischen den Cevennen und der Mittelmeerküste sehr stark werden. Der Regen wird bis Freitagabend fallen und von einem starken Seewind begleitet, der mit Böen bis zu 80 km/h wehen wird. Es wird erwartet, dass während der gesamten Dauer dieses Cevennen-Ereignisses die übliche Niederschlagsmenge von eineinhalb Monaten fallen wird.

    Wenig mobile Gewitter werden wahrscheinlich zu einem schnellen Anstieg der Flüsse in den Cevennen führen. An der Küste des Mittelmeeres werden Wellen von bis zu 4 Metern Höhe vorhergesagt.

    Der Starkregen wird hauptsächlich das Relief der Cevennen betreffen, aber örtliche Überschwemmungen in Richtung Provence Côte d’Azur und Korsika im Osten und über die Aude weiter im Westen sind nicht auszuschließen.

  • Israel-Hamas-Konflikt: Nizzas Oberbürgermeister Christian Estrosi fordert Entschuldigung von einem Spieler des OGC Nice

    Israel-Hamas-Konflikt: Nizzas Oberbürgermeister Christian Estrosi fordert Entschuldigung von einem Spieler des OGC Nice

    Der algerische Außenverteidiger des Liga-1-Clubs an der Côte d’Azur, Youcef Atal, hat auf Instagram ein Video eines muslimischen Predigers weitergeleitet, in dem dieser einen „schwarzen Tag für die Juden“ fordert. Der Bürgermeister von Nizza fordert den Spieler nun auf, sich zu entschuldigen. Die Reaktion von Christian Estrosi ließ nicht lange auf sich warten. „Ich erwarte von Youcef Atal, wenn er sich hat instrumentalisieren lassen, dass er sich entschuldigt und die Terroristen der Hamas verurteilt“, schrieb der Bürgermeister von Nizza in einer auf X veröffentlichten Nachricht. In einer Story auf dem sozialen Netzwerk Instagram hatte der Rechtsaußen des Clubs der 1. Liga OGC Nizza, Youcef Atal, ein Video des Predigers Scheich Mahmoud al-Hasanat weitergeleitet, in dem dieser erklärt: „Möge Gott einen schwarzen Tag für die Juden schicken“, berichtet der Sender France Bleu Azur am Sonntag. Der Bürgermeister von Nizza ist nun der Meinung, dass dieser Spieler „keinen Platz mehr“ in dem pre…

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  • Messerattacke in Marseille: Mann verletzt zwei Personen

    Messerattacke in Marseille: Mann verletzt zwei Personen

    Ein Mann soll in einem Geschäft in Marseille zwei Personen mit einem messer leicht verletzt haben, bevor er flüchtete. Der Angriff soll nach einem Streit zwischen einem Passanten und dem Ladenbesitzer begonnen haben. Nach Informationen des Senders BFM Marseille Provence soll ein Mann am Samstagmorgen, dem 14. Oktober, in einem Geschäft im vierten Arrondissement von Marseille mehrere Personen mit einem Messer angegriffen haben. Zwei Mitarbeiter des Geschäftes wurden dabei leicht verletzt. Benachbarte Ladenbesitzer griffen ein, um den Angriff zu stoppen und schlugen den Täter in die Flucht, bevor die Rettungskräfte und die Polizei eintrafen. Stadtpolizei und Nationalpolizei waren am Tatort. Keine Verbindung zum Terrorismus Ebenfalls laut dem Sender BFM soll die Tat von einer Meinungsverschiedenheit zwischen einem Passanten und dem Ladenbesitzer ausgegangen sein und nicht im Kontext der Terrorismusgefahr in Frankreich stehen. Am Freitag, dem 13. Oktober, wurde ein Lehrer in seinem Gymnasium in Arras bei einem Messerangriff getötet.
  • Vermisster Schauspieler Marwan Berreni: Leiche in einem Haus im Departement Rhône gefunden

    Vermisster Schauspieler Marwan Berreni: Leiche in einem Haus im Departement Rhône gefunden

    Bisher ist die Identität des gefundenen Körpers aber noch nicht zweifelsfrei geklärt. Mehr als zwei Monate nach dem Verschwinden von Marwan Berreni wurde in einem Haus im Beaujolais (Rhône) eine Leiche gefunden. Dies berichtete der Sender Franceinfo am Donnerstag unter Berufung auf die Staatsanwalts…

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  • Streik am 13. Oktober: 40% der Flüge in Paris-Orly am Freitag gestrichen

    Streik am 13. Oktober: 40% der Flüge in Paris-Orly am Freitag gestrichen

    Ein Tag mit Störungen auf den Flughäfen von Paris, Marseille und Beauvais.

    Aufgrund eines branchenübergreifenden Streiks, der von einer Fluglotsengewerkschaft ausgerufen wurde, hat die Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGAC) die Fluggesellschaften aufgefordert, ihr Flugprogramm zu reduzieren. Am Flughafen Paris-Orly soll der Flugplan um 40 %, am Flughafen Marseille-Provence um 20 % und am Flughafen Beauvais um 15 % gekürzt werden. Auch „trotz dieser vorbeugenden Maßnahmen ist dennoch mit Störungen und Verspätungen zu rechnen“, so die DGAC in einer am Montag veröffentlichten Erklärung.

    Die Zivilluftfahrtbehörde warnte außerdem, dass die Arbeit der En-Route-Zentren der Flugsicherung, die die am französischen Himmel verkehrenden Flugzeuge verwalten, ebenfalls betroffen sein könnte. Ebenso wie einige Flugsicherungsdienste an Flughäfen.

    Die Gewerkschaft, die zum Streik aufgerufen hat, ist die USAC-CGT, die bei den Fluglotsen zwar nur eine Minderheit vertritt, aber bereits im Frühjahr bei der Mobilisierung gegen die Rentenreform an vorderster Front stand. Die Organisation kritisiert „immer mehr Ungleichheiten in der Flugsicherung, insbesondere bei den Gehältern“ und prangert eine Aufweichung des öffentlichen Dienstes in der Luftfahrt an.

    Die Streikankündigung erfolgte nur einen Monat, nachdem sich die größte Gewerkschaft der Fluglotsen, SNCTA, dazu verpflichtet hatte, einen „olympischen Waffenstillstand“ einzuhalten, d. h. bis zum Ende der Olympischen und Paralympischen Spiele, die im Sommer 2024 in Frankreich stattfinden sollen, nicht zu streiken. Laut Verkehrsminister Clément Beaune verpflichtete sich auch die nach Stimmenzahl zweitstärkste Gewerkschaft der Fluglotsen, die UNSA-ICNA. Die USAC-CGT, die drittgrößte Gewerkschaft der Fluglotsen unterwirft sich allerdings nicht einer solchen Selbstverpflichtung.

  • Südfrankreich: Polizei findet nackten und verwahrlosten Zweijährigen in einem Hinterhof in Nîmes

    Südfrankreich: Polizei findet nackten und verwahrlosten Zweijährigen in einem Hinterhof in Nîmes

    Am Abend riefen Anwohner die Polizei, nachdem sie das Kind, das nach Einbruch der Dunkelheit allein umherirrte, entdeckt hatten.

    Die Sache hätte dramatisch enden können… Am Mittwochabend, dem 11. Oktober, wurde ein knapp zweijähriges Kind von den Bewohnern eines Wohnhauses in Nîmes entdeckt, als es im Hof herumirrte. Es war nackt und machte einen verwahrlosten Eindruck, wie die Zeitung Midi Libre berichtet.

    Die Bewohner zögerten nicht lange nicht und riefen die Ordnungskräfte. Es war 22.00 Uhr, als eine Streife der nationalen Polizei vor Ort eintraf. Die Polizisten nahmen das kleine Kind sofort in ihre Obhut.

    Die Mutter des Kindes wurde schnell gefunden und kontaktiert. Sie ist erst 19 Jahre alt. Die junge Frau gab zu, dass sie ihr Kind allein zu Hause gelassen hatte, nachdem sie es ins Bett gebracht hatte, um sich mit einer Freundin zu treffen. Sie behauptet, sie sei davon überzeugt gewesen, dass ihr Kind tief und fest schlief.

    Dies war jedoch nicht der Fall: Das Kind stand auf und verließ die Wohnung und irrte anschließend im Innenhof des Gebäudes umher. Durch ihre Nachlässigkeit brachte die Mutter ihr Kind in ernste Gefahr. Zum Glück ohne schwerwiegende Folgen.

  • Mehrere Städte in den Departements Alpes-Maritimes und Var saßen nach gigantischem Stromausfall im Dunkeln

    Mehrere Städte in den Departements Alpes-Maritimes und Var saßen nach gigantischem Stromausfall im Dunkeln

    Auf dem Höhepunkt des Stromausfalls waren am 11. Oktober weit über 250.000 Haushalte von dem Stromausfall betroffen. Der Strom soll nach 22 Uhr überall wieder verfügbar gewesen sein.

    Ein gigantischer Stromausfall hat am Mittwoch, dem 11. Oktober, mehrere Viertel verschiedener Städte in den Departements Alpes-Maritimes und Var in Dunkelheit gehüllt. Der französische Netzbetreiber RTE erklärte, dass sich die Stromversorgung ab etwa 22 Uhr überall wieder normalisiert habe.

    Von 20 Uhr bis 22.15 Uhr, von Menton bis Fréjus, waren Hunderttausende Haushalte Opfer des Blackouts. Auf dem Höhepunkt des Stromausfalls waren mindestens 250.000 Anschlüsse betroffen. Laut Christian Estrosi, dem Bürgermeister von Nizza, waren in der größten Stadt des Départements Alpes-Maritimes bis zu 130.000 Haushalte betroffen. „Dieser Stromausfall betrifft 260.000 Haushalte im Departement Var“, meldete seinerseits François de Canson, Vizepräsident der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur, auf Facebook.

    „Fast 300.000 Haushalte sind derzeit in einem Gebiet von Cannes bis Monaco betroffen“, schätzte die Stadtverwaltung von Cannes. In der Stadt musste das Spiel der Volleyball-Liga A der Frauen gegen Vandœuvre-Nancy unterbrochen werden, nachdem das Stadion in Dunkelheit versunken war.