Kategorie: Nordost

  • Kraftstoffpreise: Französische Autofahrer tanken in Belgien

    Kraftstoffpreise: Französische Autofahrer tanken in Belgien

    Angesichts der steigenden Kraftstoffpreise, fahren immer mehr Franzosen um Geld zu sparen über die Grenze und suchen belgische Tankstellen auf.

    An einer der ersten Tankstellen, die einem begegnet, wenn man die Grenze zwischen Frankreich und Belgien überquert, in Mouscron (Belgien), sind schon einige Franzosen zum Tanken gekommen. „Wenn man für 70 Euro tankt, spart man genau 17,60 Euro“, erklärt ein französischer Autofahrer auf dem Sender France 3. Ein Stück weiter in Mouscron sind die Preise an den Zapfsäulen noch niedriger. Hier kostet ein Liter Diesel etwas weniger als 1,60 Euro.

    Das ist immer noch gut für uns“
    „Klar, die gesparten Cents sind immer gut für uns“, sagt eine französische Autofahrerin. An der benachbarten Tankstelle sind die Preise ebenfalls gesunken, und die Franzosen drängeln sich. „Ich habe drei Tankstellen an der französischen Grenze, und überall ist der Teufel los“, erklärt Tankstellenbetreiber Xavier Van Wyinsberghe. In Belgien wird der Dieselpreis voraussichtlich erst Ende März wieder steigen.

  • Kaufkraft: Eine Gemeinde im Norden bietet ihren Einwohnern Einkaufschecks für lokale Geschäfte an

    Kaufkraft: Eine Gemeinde im Norden bietet ihren Einwohnern Einkaufschecks für lokale Geschäfte an

    Die Gemeinde Denain im Norden Frankreichs bietet ihren Einwohnern ein Scheckheft „coup de pouce“ im Wert von 50 Euro an, das in den Geschäften der Gemeinde eingelöst werden kann. Ein kleines Stück Papier mit einem attraktiven Versprechen. Die Einwohner von Denain (Departement Nord) erhalten ein Scheckheft im Wert von 50 Euro. In diesen schwierigen Zeiten ist das natürlich für viele von ihnen eine gute Nachricht. Ein Einwohner freut sich vor der Kamera des Senders France 3: „50 Euro, das ist etwas sehr Wertvolles. Das ist eine schöne Summe.“ Auf der Liste der teilnehmenden Händler stehen über 60 Geschäfte aus der Gemeinde, darunter auch Restaurants und Apotheken. Da ist für jeden Bedarf und jeden Wunsch etwas dabei. Eine teure Maßnahme für die GemeindeEine Maßnahme, die die Gemeinde nicht weniger als 400.000 Euro kostet. Jeder der 8.200 Haushalte der Gemeinde kann unabhängig von seinem Einkommen von der Hilfe profitieren. Die Bürgermeisterin Anne-Lise Dufour Tonini sagt: „Viele Leute ha…

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  • Jäger stirbt bei Treibjagd durch Herzschuss: Unfall oder Selbstmord?

    Jäger stirbt bei Treibjagd durch Herzschuss: Unfall oder Selbstmord?

    In Licques im Departement Pas-de-Calais wurde ein Jäger tot aufgefunden. Der Mann starb, nachdem er bei einer Treibjagd von einer Kugel in die Brust getroffen worden war. Es wird sowohl von einem Unfall als auch von einem möglichen Selbstmord ausgegangen. Ein Jäger starb am Sonntag, dem 19. Februar, während einer Treibjagd in Licques im Departement Pas-de-Calais an einer Schusswunde in der Brust, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Augenzeugen schliessen einen Schuss von anderen Jägern aus. Das 59-jährige Opfer wurde gegen 15.30 Uhr mit einer „Schusswunde am Herzen“ aufgefunden, sagte der stellvertretende Staatsanwalt Philippe Sabatier gegenüber der Nachrichtenagentur AFP und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung „La Voix du Nord“. „Von den anderen Jägern wurde keine Kugel abgefeuert“, versicherte der Präsident des nationalen Jägerverbands Willy Schraen der Nachrichtenagentur AFP, der zum Zeitpunkt des Dramas an der Treibjagd in diesem „Wald, in dem er seit 28 Jahren jagt“, persönlich teilnahm. Der tote Jäger habe sich von den anderen Teilnehmern getrennt und man habe daraufhin „einen dumpfen Knall“ gehört. Der tote Mann litt laut Willy Schraen unter „persönlichen Problemen“. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung zur Ermittlung der Todesursache ein. „Es werden sowohl ein Jagdunfall als auch ein Selbstmord in Betracht gezogen“.
  • Meteoroid erhellte in der Nacht den Himmel über Nordfrankreich

    Meteoroid erhellte in der Nacht den Himmel über Nordfrankreich

    Der kleine Asteroid mit einem Durchmesser von etwa einem Meter war besonders gut über der Stadt Rouen (Seine-Maritime) zu sehen, aber Internetnutzer posteten auch Videos, in denen er von Paris oder Südengland aus gefilmt wurde.

    Ein heller Blitz mitten in der Nacht. Wer in Nordfrankreich lebt, konnte in der Nacht von Sonntag auf Montag, den 13. Februar, eine grosse Sternschnuppe sehen. Es handelte sich dabei um einen Meteoroiden mit dem Namen Sar 2667, der laut der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) gegen 4 Uhr morgens in die Erdatmosphäre eintrat.

    Der kleine Asteroid mit einem Durchmesser von etwa einem Meter war besonders gut über Rouen (Seine-Maritime) zu sehen, aber Internetnutzer teilten auch Videos, in denen er von Paris oder Südengland aus zu sehen ist. Es war erst das siebte Mal, dass die Ankunft eines Asteroiden vorhergesagt wurde, bevor er in die Atmosphäre eintrat. „Ein Zeichen für die schnellen Fortschritte bei (ihrer) Entdeckung“, freute sich die ESA auf Twitter.

  • Pas-de-Calais: 200 Personen während einer Messe nach mehreren Ohnmachtsanfällen evakuiert

    Pas-de-Calais: 200 Personen während einer Messe nach mehreren Ohnmachtsanfällen evakuiert

    Am Samstagabend mussten 200 Personen wegen des Verdachts auf eine Vergiftung aus einer Kirche evakuiert werden. Am Samstag, dem 11. Februar, gegen 21 Uhr, wurden in Tincques, Pas-de-Calais, mehrere Personen ohnmächtig, als sie an einer Messe in einer Kirche teilnahmen, berichtet die Zeitung Actu. Die Behörden befürchteten eine Massenvergiftung und beschlossen, die 200 Personen in den benachbarten Festsaal zu evakuieren. 44 Feuerwehrleute waren vor Ort im Einsatz. Die Ursache der Vergiftung könnten defekte Gasflaschenheizstrahler gewesen sein. „Alle Heizgeräte wurden außer Betrieb genommen und die natürliche Belüftung wurde wiederhergestellt“, teilte die Feuerwehr mit. 7 Personen wurden aufgrund eines als besorgniserregend eingestuften Zustands in ein Krankenhaus gebracht….

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  • Tourcoing: 42-Jähriger beim Verlassen seines Hauses mit zwei Kopfschüssen getötet

    Tourcoing: 42-Jähriger beim Verlassen seines Hauses mit zwei Kopfschüssen getötet

    Ein Mann wurde am Donnerstagmorgen, dem 9. Februar, mit zwei Schüssen in den Kopf getötet, als er an der Seite seiner Lebensgefährtin das Haus verließ. Er war der Polizei bisher unbekannt.

    Ein 42-jähriger Mann, der der Polizei bisher nicht bekannt war, wurde am Donnerstagmorgen, 9. Februar, in Tourcoing im Norden Frankreichs mit zwei Schüssen in den Kopf getötet, wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf eine mit dem Fall vertrauten Quelle meldet.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen wurde der Mann getötet, als er sein Haus verließ. Auf dem Boden sollen zwei 9mm-Hülsen gefunden worden sein. Der Mann sei „ohne besondere Vorgeschichte“ gewesen und habe in seinem eigenen Restaurant gearbeitet, so die ersten Erkenntnisse.

    Die Lebensgefährtin, die Zeugin der Tat war, wurde mit einem Schock ins Krankenhaus eingeliefert. Es wurde eine Untersuchung wegen vorsätzlichen Mordes eingeleitet, die der Kriminalpolizei in Lille anvertraut wurde.

  • Vermisstes 80-jähriges Ehepaar im Norden: Auto und 2 Leichen in Kanal gefunden

    Vermisstes 80-jähriges Ehepaar im Norden: Auto und 2 Leichen in Kanal gefunden

    Das Auto eines seit dem 1. Januar vermissten Rentnerpaars wurde am Mittwoch, dem 8. Februar, aus dem Scheldekanal in der Höhe von Saint-Saulve (Nord) geborgen, wie die Zeitung La Voix du Nord berichtet. Im Inneren des Wagens befanden sich zwei Leichen.

    Das Auto von zwei seit dem 1. Januar vermissten 80-Jährigen aus Roubaix wurde am Mittwoch, dem 8. Februar, im Scheldekanal auf der Höhe von Saint-Saulve gefunden. Im Inneren des Wagens befanden sich zwei Leichen, wie eine Quelle der Nachrichtenagentur AFP mitteilte.

    Ein Citröen C3, der „dem Fahrzeug der vermissten Personen entspricht“, wurde am Mittwoch gegen 17.00 Uhr am Flusshafen der Gemeinde Saint-Saulve in der Nähe von Valenciennes aus dem Kanal gezogen, so die Quelle. „Die Untersuchung des Fahrzeugs ergab, dass sich zwei Leichen im Inneren befanden“. Jetzt muss die Gerichtsmedizin die Identität der Toten bestätigen.

    Das Auto der Rentner wurde gegen 20.30 Uhr mit Hilfe eines Krans aus dem Kanal gezogen, unter dem Licht starker Scheinwerfer und mit Hilfe von Tauchern, wie eine Journalistin der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Offenbar wurde die Feuerwehr am frühen Nachmittag um technische Hilfe für die Polizei gebeten und hat Taucher entsandt.

    Der Ort, an dem das Auto gefunden wurde, liegt abseits der Strecke zwischen der Stadt Mairieux in der Nähe von Maubeuge, von wo aus die Rentner mit dem Auto losgefahren waren, und ihrem Zielort Roubaix.

    Die Staatsanwaltschaft teilte laut AFP mit, dass man derzeit noch alle Möglichkeiten in Betracht ziehe. Die Schwester des vermissten Richard Di Gennaro hatte das Verschwinden des Paares gemeldet, woraufhin eine Untersuchung eingeleitet wurde.

    Die 80-Jährigen hätten seit dem 1. Januar kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben, als sie sich mit dem Auto von Mairieux aus gegen 18:00-18:30 Uhr zu ihrem Haus in Roubaix auf den Weg gemacht hätten, so die Staatsanwaltschaft. Am 9. Januar war ein Zeugenaufruf veröffentlicht worden.

    Am Donnerstagnachmittag ist klar: Die beiden Leichen, die am Mittwochabend in einem Kanal in Saint-Saulve in der Nähe von Valenciennes gefunden wurden, „entsprechen“ denen der beiden 80-Jährigen, die seit dem 1. Januar vermisst werden, so die Staatsanwaltschaft von Lille am Donnerstag in einer Pressemitteilung.

    Marie-France Dumortier und Richard Di Gennaro, 79 bzw. 83 Jahre alt, hatten Silvester bei einer der Töchter von Marie-France Dumortier in Mairieux, einem Dorf in der Nähe von Maubeuge, verbracht. Am späten Sonntagnachmittag fuhren sie in ihrem Fahrzeug, einem grauen Citroën C3, nach Hause nach Roubaix. Die 96 km lange Strecke führte über die Departementalstrasse D649 und die Autobahnen A2 und A23. In der Nähe von Valenciennes verlor sich ihre Spur.
    Der Ort, an dem jetzt das Auto gefunden wurde, liegt abseits der Strecke zwischen Mairieux, von wo aus die Rentner aufgebrochen waren, und ihrem Zielort Roubaix, wo sich ihr Wohnort befindet. Wie kamen sie zu diesem Flusshafen, dem größten des Nordens? „Es ist möglich, auf Abwegen hierher zu gelangen, aber es müssen noch zahlreiche Überprüfungen vorgenommen werden“, so die Staatsanwältin von Lille in der Zeitung La Voix du Nord.

    Auch der Direktor des Flusshafens ist eindeutig: Der Kai, an dem das Fahrzeug aus dem Wasser geborgen wurde, befindet sich in einem schwer zugänglichen Gebiet. „Meiner Meinung nach kommt man dort nicht einfach so hin“, sagt er gegenüber einer Regionalzeitung. In Marly, 6 km vom Flusshafen entfernt, war das Telefon des Paares zum letzten Mal eingeloggt.

    Die Autopsie soll nun noch feststellen, ob Marie-France Dumortier und Richard Di Gennaro ertrunken sind oder nicht. Die Ermittler müssen auch feststellen, ob der Ort, an dem das Auto gefunden wurde, auch der Ort ist, an dem es in den Kanal gestürzt ist. Da diese Stelle von Hausbooten frequentiert wird, ist es möglich, dass das Fahrzeug abgetrieben wurde.

    Es stellt sich nach wie vor die Frage, wie das Paar überhaupt in diesen Bereich gelangen konnte, der normalerweise durch einen Zaun abgesperrt ist.

  • Dramatisches Feuer im Departement Aisne: Frau und sieben Kinder sterben bei Hausbrand

    Dramatisches Feuer im Departement Aisne: Frau und sieben Kinder sterben bei Hausbrand

    Bei einem Hausbrand im Departement Aisne kamen am Montag, dem 6. Februar 2023, acht Menschen ums Leben: Eine Mutter und sieben Kinder starben. Der Lebensgefährte der Mutter erlitt schwere Verbrennungen, überlebte jedoch. Ein Wäschetrockner war wahrscheinlich die Ursache des Brandes.

    Bei einem Hausbrand im Departement Aisne in der Nacht von Sonntag auf Montag kamen acht Menschen ums Leben, eine Mutter und sieben Kinder im Alter von 2 bis 14 Jahren. Die Opfer starben an Rauchvergiftung. Die Tragödie ereignete sich im Haus der Familie in der Gemeinde Charly-sur-Marne. Der Vater der Patchworkfamilie erlitt schwere Verbrennungen. Er konnte aus dem Haus gerettet und in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 40-jährige Mann schwebt nicht in Lebensgefahr.

    Ein Wäschetrockner hatte offensichtlich im Erdgeschoss des Hauses Feuer gefangen und soll den Brand ausgelöst haben, wie die Staatsanwaltschaft von Soissons inzwischen mitteilte. Das Feuer wurde am frühen Morgen erst nach einem mehrstündigen Feuerwehreinsatz gelöscht.

    Die Kinder, fünf Mädchen und zwei Jungen, und die Eltern schliefen, als das Feuer ausbrach. Durch einen Anruf von Nachbarn wurden die Rettungskräfte um 0.49 Uhr alarmiert. Ein Nachbar, der selbst Feuerwehrmann ist, griff ein, bevor seine Kollegen eintrafen. Er forderte die Familie auf, sich in den zweiten Stock zu flüchten, um sich vor dem Feuer zu schützen. Jedoch drang dichter Rauch durch das Treppenhaus nach oben und die tödliche Falle schnappte über den Opfern zu. Durch den durch den Brand verursachten Stromausfall wurden die elektrischen Rollläden des Hauses blockiert und liessen sich von der eingeschlossenen Familie nicht mehr öffnen.

    Das Haus steht in einer engen Straße im Zentrum der 2.600-Einwohner-Gemeinde Charly-sur-Marne. Achtzig Feuerwehrleute und zwei große Löschzüge waren im Einsatz.

    Vier der Kinder stammten aus einer ersten Ehe der Mutter. Die anderen drei waren gemeinsame Kinder des Paares.

  • Bürgermeister: Küstengemeinden dürfen nicht allein für die Folgen des Klimawandels zahlen müssen

    Bürgermeister: Küstengemeinden dürfen nicht allein für die Folgen des Klimawandels zahlen müssen

    Für Yannick Moreau, Präsident des nationalen Verbands der Küstenbürgermeister, wirft die Zerstörung eines Gebäudes am Strand in der Gironde, das ein Symbol für die Bedrohung der Bebauung an den Küsten Frankreichs ist, die Frage nach öffentlichen Investitionen angesichts der Folgen des Klimawandels auf. Die Küstengemeinden, dürfen nicht „allein für die Folgen des Klimawandels zahlen müssen“, sagte Yannick Moreau, Präsident des nationalen Verbands der Küstenbürgermeister, am Freitag, dem 3. Februar, auf Franceinfo. An diesem Freitag soll „Le Signal“, ein Gebäude am Strand von Soulac-sur-Mer (Gironde), das von der Küstenerosion bedroht ist, abgerissen werden. Das Gebäude ist ursprünglich 200 Meter vom Ufer entfernt gebaut worden, 56 Jahre später ist es nur noch rund 20 Meter vom Meer entfernt. „Die Düne ist allein durch den Sturm Xynthia im Jahr 2010 um 30 Meter zurückgewichen“, erklärt Yannick Moreau. Laut dem Bürgermeister von Les Sables-d’Olonne (Vendée) ist das Gebäude in der Gironde …

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  • Sturm Gérard: schwere Überschwemmungen im Pas-de-Calais

    Sturm Gérard: schwere Überschwemmungen im Pas-de-Calais

    Im Departement Pas-de-Calais gab es wegen des Sturms Gérard am Montag, dem 16. Januar, schwere Überschwemmungen.

    Ein auf dem Seitenstreifen im Wasser stecken gebliebener Lastwagen. In der Region Pas-de-Calais regnet es seit dem frühen Morgen in Strömen. Mehrere Straßen wurden auf Anordnung der Behörden gesperrt, weil die Flüsse über die Ufer treten. Eine Ebene hat sich in ein riesiges Sumpfgebiet von mehreren hundert Hektar verwandelt.

    Steigender Wasserpegel in den Dörfern.
    Der Anstieg des Wassers ist auch in den Dörfern sichtbar. In der Gemeinde Recques-sur-Hem (Pas-de-Calais) hat der Fluss einen Pegelstand erreicht, der so seit zehn Jahren nicht mehr gesehen wurde. Mehrere Straßen sind unterbrochen und immer mehr Häuser stehen im Wasser. „Mehr als ein Dutzend“, berichtet die stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde, Nicole Bastien, auf dem Sender France 2. „Heute sind wir gezwungen, die Kantine zu schliessen, weil der Bus nicht durchfahren kann“, fügt sie hinzu. Für zwei Flüsse im Pas-de-Calais wurde die Hochwasserwarnung heraufgesetzt. Das Wasser stieg am Nachmittag weiter an.