Kategorie: Nordost

  • Kraftstoff: Zwangsmaßnahmen in der Raffinerie von Gonfreville-l’Orcher – Polizeikräfte vor Ort

    Kraftstoff: Zwangsmaßnahmen in der Raffinerie von Gonfreville-l’Orcher – Polizeikräfte vor Ort

    Es handelt sich um vier Angestellte, die für die Lieferung von Kerosin zuständig sind, wie France Bleu Normandie berichtet. Die Arbeitsverpflichtung soll die Versorgung der Pariser Flughäfen ermöglichen, die als „kritisch“ eingestuft wird. Ordnungskräfte griffen am Freitag, dem 24. März, gegen 4 Uhr morgens in der Raffinerie von Gonfreville-l’Orcher (Seine-Maritime) ein, um vier Arbeitnehmern, die am Donnerstagabend, dem 23. März, zur Arbeit zwangsverpflichtet worden waren, den Zutritt zum Gelände zu ermöglichen, berichtet France Bleu Normandie. Rund 50 streikende Arbeitnehmer befanden sich vor dem TotalEnergies-Standort, nachdem sie die ganze Nacht über gegen die Rentenreform protestiert hatten. Die Raffinerie ist seit Dienstag, dem 21. März, aufgrund einer Blockade gegen die Rentenreform stillgelegt. Nach Angaben der Gewerkschaft CGT vor Ort handelt es sich um vier Beschäftigte, Arbeiter und Schichtleiter, die für die Lieferung von Kerosin zuständig sind, um die Versorgung der Parise…

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  • Hackerangriff auf Rathaus von Lille: Persönliche Daten der Bürger von den Servern gestohlen

    Hackerangriff auf Rathaus von Lille: Persönliche Daten der Bürger von den Servern gestohlen

    Aufgrund dieses Angriffs sind derzeit alle EC-Kartenterminals in der Stadt ausser Funktion. Die Stadtverwaltung von Lille gab bekannt, dass bei dem Hackerangriff, dem sie am 1. März zum Opfer fiel und der immer noch andauert, persönliche Daten der Bürger auf den Servern der Stadt abgegriffen wurden, berichtet France Bleu Nord am Freitag, dem 17. März. Die von der Stadt, aber auch von spezialisierten Diensten der Kriminalpolizei beauftragten technischen Experten haben weitere Untersuchungen durchgeführt. Sie bestätigen, dass „Daten von bestimmten Servern der Stadt Lille entwendet wurden, von denen einige offenbar personenbezogen sind“. Die angeschlossenen Städte Lomme und Hellemmes sind ebenfalls betroffen. Angesichts der Situation gibt die Stadt ihren Einwohnern einige Ratschläge: Antworten Sie nicht auf verdächtige E-Mails, klicken Sie nicht auf zugehörige Links, öffnen Sie keine Anhänge oder ändern Sie das Passwort für Ihre persönlichen E-Mails. Im Falle einer verdächtigen Nachricht empfiehlt die Stadt, diese bei der Website „cybermalveillance.gouv.fr“ zu melden. Dieser Cyberangriff, der sich gegen die Stadt richtet, hat konkrete Auswirkungen: Der Online-Ticketverkauf für zahlreiche Dienstleistungen der Stadt bleibt inaktiv. Auch alle Kreditkarten-Terminals in der Stadt sind ausser Betrieb. Am Mittwoch erhielten vier Bedienstete der Stadt über ihre persönlichen E-Mails eine Lösegeldforderung. Bisher hat sich aber noch niemand zu diesem Angriff bekannt.
  • Yonne: 9 Personen der Entführung eines jungen Erben angeklagt

    Yonne: 9 Personen der Entführung eines jungen Erben angeklagt

    Das Opfer hatte seinem Dealer anvertraut, dass er einige zehntausend Euro geerbt hatte. Daraufhin entführte und quälte ihn der Dealer mit Hilfe von acht weiteren Personen.

    Neun junge Erwachsene wurden am Mittwoch, dem 15. und Donnerstag, dem 16. März in Auxerre (Yonne) festgenommen und angeklagt, berichtete France Bleu Auxerre. Sie werden verdächtigt, einen jungen Mann entführt, gefangen gehalten und gequält zu haben, der gerade eine Erbschaft erhalten hatte.

    Das 22-jährige Opfer hatte seinem Dealer anvertraut, einige zehntausend Euro geerbt zu haben. Der Dealer hatte sich daraufhin mit acht weiteren Personen zusammengetan und beschlossen, ihn zu entführen. Am 26. Januar zwangen sie das Opfer in der Nähe des Krankenhauses von Auxerre in ein Auto, verbanden ihm die Augen und stachen ihm ein Messer in den Oberschenkel. Sie hielten ihn in einer Wohnung in der Gemeinde Saint-Florentin, etwa 30 km nördlich von Auxerre, gefangen. Die Entführer fesselten das Opfer und schlugen es. Es gelang ihnen, ihm seine Bankdaten zu entlocken und das Geld zu überweisen.

    Der junge Mann nutzte einen Moment der Unachtsamkeit seiner Entführer und konnte fliehen. Er suchte Zuflucht bei einer Frau in der Nachbarschaft, die ihm die Tür öffnete und die Gendarmerie rief. Bevor die Verdächtigen festgenommen wurden, gaben sie einen Teil ihrer Beute in Geschäften in Auxerre aus.

    Vier von ihnen wurden am Mittwoch, dem 15. März, an die Staatsanwaltschaft Auxerre verwiesen. Fünf wurden am Donnerstag, dem 16. März, einem Untersuchungsrichter vorgeführt. Gegen alle wurde Anklage wegen Entführung und Freiheitsberaubung erhoben. Gegen drei von ihnen wurde ein Haftbefehl erlassen und einer der Täter wurde unter gerichtliche Aufsicht gestellt.

  • Drogen: Zwei Tonnen Kokain an den Stränden des Cotentin gefunden

    Drogen: Zwei Tonnen Kokain an den Stränden des Cotentin gefunden

    An der Küste des Cotentin werden schon seit Tagen angeschwemmte Kokainpäckchen gefunden. Die Ermittler versuhen, Hinweise auf ihre Herkunft zu finden. Rund 100 Gendarmen und Polizisten sind im Einsatz.

    Seit mehr als zwei Wochen rätseln die Ermittler. Woher kamen die Kokainpäckchen, die an den Stränden des Cotentin angespült wurden? Zwei Tonnen Drogen in luftdichten Säcken wurden bisher gefunden. Seitdem ist ein großes Aufgebot an Einsatzkräften im Einsatz. Rund 100 Polizisten und Gendarmen führen Ermittlungen durch und überwachen die Strände. Am Dienstag, dem 14. März, sagte einer der Gendarmen: „Eine solche Menge ist für uns absolut nicht normal“.

    Einem lokalen Journalisten zufolge beobachteten die Anwohner tagsüber und nachts ein seltsames Spiel. Quads würden über den Strand fahren und dabei ihre Scheinwerfer ein- und ausschalten. Die Anwohner vermuten, es könnte sich um Personen handeln, die auf der Suche nach Kokainpäckchen sind. Die Ermittler glauben, dass die Drogen aus Kolumbien, Peru oder Bolivien kamen, bevor sie an der französischen Küste angespült wurden. Ein Detail fiel den Ermittlern besonders auf: die Rettungswesten, die die Kokainbündel umgaben. Ihrer Meinung nach ist dies der Beweis dafür, dass das Kokain in Schiffen über das kam, bevor es an einem bestimmten Punkt abgeworfen wurde. Für die Schmuggler bedeutet der Verlust von zwei Tonnen Drogen einen Verlust beim Verkauf von etwa 500 Millionen Euro.

  • Eine Gemeinde schenkt den Einwohnern 100 Euro, um ihre Stromrechnungen bezahlen können

    Eine Gemeinde schenkt den Einwohnern 100 Euro, um ihre Stromrechnungen bezahlen können

    Um der Inflation entgegenzuwirken, beschloss die Stadt Trith-Saint-Léger jetzt, jedem Haushalt 100 Euro zu schenken. Eine großzügige Geste. Der Bürgermeister von Thrith-Saint-Léger, in der Nähe von Valenciennes im Norden Frankreichs, beschloss, eine Energiebeihilfe von 100 Euro pro Haushalt einzuführen. Es werden keine Einkommensvoraussetzungen verlangt.Wer in einem der 2.420 Haushalte der Gemeinde lebt, braucht nur einen einfachen Personalausweis, um die beiden Schecks über 50 Euro abzuholen. Es werden keine Einkommensvoraussetzungen verlangt. Mit den beiden Schecks können die Einwohner ihre Strom- und Gaskosten bezahlen, aber auch tanken, wie der Sender BFMTV berichtet.

    Eine Hilfe, die in dieser kleinen Stadt, in der die Arbeitslosenquote bei 20 % liegt, mehr als willkommen ist. „Es ist immer schön, es hilft uns, den Winter zu beenden“, erklärt eine Einwohnerin. Für die Stadtverwaltung kostet die Aktion rund 240.000 Euro. Eine …

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  • Pas-de-Calais: 48-Jährige von Ex-Lebensgefährtem mit Messer getötet

    Pas-de-Calais: 48-Jährige von Ex-Lebensgefährtem mit Messer getötet

    Ein 52-jähriger Mann wurde in Béthune (Pas-de-Calais) wegen des Verdachts auf Mord in Polizeigewahrsam genommen. Er wird verdächtigt, seine 48-jährige Ex-Freundin mit einem Messer getötet zu haben, wie die Staatsanwaltschaft bekannt gab. Die Frau hatte am 21. Februar eine Klage gegen ihn eingereicht, „wegen Todesdrohungen“, wie sie damals erklärte. Diese Anzeige „befand sich in Bearbeitung“, so die Polizei. Der Verdächtige gab zu, „im Laufe der Nacht durch eine unverschlossene Tür in das Haus des Opfers eingedrungen zu sein und ihm mehrere Messerstiche zugefügt zu haben“, erklärte der Staatsanwalt von Béthune, Thierry Dran, in einer Pressemitteilung. Der 52-Jährige war den Behörden bisher nicht bekannt und hatte keine Vorstrafen. Der Verdächtige wurde dabei beobachtet, wie er „eilig“ den Tatort verließ. Die  Tat ereignete sich bereits in den frühen Morgenstunden des Donnerstags. Die Rettungskräfte wurden um 5.30 Uhr in die Wohnung des Opfers gerufen, nachdem ein Nachbar den Notruf abgesetzt hatte. Trotz erster Hilfe starb das Opfer, das Wunden aufwies, die wahrscheinlich mit einer Stichwaffe ausgeführt wurden, noch am Tatort, erklärte der zuständige Staatsanwalt. Der Ex-Freund wurde von Zeugen dabei beobachtet, wie er „eilig den Ort des Geschehens verließ“. Er wurde einige Minuten später, um 5:45 Uhr, „am Steuer seines Autos auf dem Weg nach Hause“ festgenommen. Die Tochter des Opfers, die etwa 12 Jahre alt sein soll, war laut France 3 Hauts-de-France zum Zeitpunkt des Geschehens anwesend. Die Stadtverwaltung von Béthune, die von France 3 kontaktiert wurde, drückte ihr „Entsetzen“ und Mitgefühl aus. „Wir warten die weiteren Ermittlungen ab, aber wir verurteilen Gewalt gegen Frauen und generell alle Formen von Gewalt aufs Schärfste“, reagierte Bürgermeister Olivier Gacquerre.
  • Riss im AKW Penly: „Ernstes Problem“ warnt Institut für Strahlenschutz und nukleare Sicherheit

    Riss im AKW Penly: „Ernstes Problem“ warnt Institut für Strahlenschutz und nukleare Sicherheit

    Ein Verantwortlicher der Vereinigung Negawatt erklärt, dass die Entdeckung eines großen Risses im Atomkraftwerk Penly erhebliche Folgen für die Produktion von Atomstrom haben kann.

    Die Entdeckung eines großen Risses in einem Notstromkreis des derzeit stillgelegten Reaktors Penly 1 (Seine-Maritime) kann laut Yves Marignac, Sprecher und Verantwortlicher für nukleare Expertise bei der Vereinigung NégaWatt, schwerwiegende Folgen haben. In der Tat „könnte das die Verfügbarkeit des AKWs in den nächsten Monaten beeinträchtigen“, sagte das Mitglied der ständigen Expertengruppe bei der Behörde für nukleare Sicherheit (ASN) am Mittwoch auf Franceinfo.

    Der Grund: die Aufforderung der Behörde für nukleare Sicherheit (ASN) an den AKW-Betreiber EDF. Der Energieversorger muss nämlich „seine Strategie überarbeiten, um andere Risiken als die bisher berücksichtigten abzudecken, und zwar unter dem Gesichtspunkt des Vorhandenseins solcher Risse“, erklärt der Experte. „Das bedeutet potenziell neue Reaktorabschaltungen, neue Kontrollen und neue Reparaturen“.

    Weitere Risse möglich
    „Dieses Problem zeigt das mögliche Vorhandensein von Rissen, die tiefer sind als bisher bewertet und in Bereichen, die bisher nicht als prioritär eingestuft wurden“. Es bestehe also Handlungsbedarf. Ist ein weiterer schwieriger Winter zu erwarten, was die Stromerzeugung betrifft? „Es ist noch zu früh, um das zu sagen“, so der Experte auf Franceinfo, „aber es könnte auf jeden Fall erhebliche Auswirkungen haben“.

    Was den Riss an sich betrifft, so handelt es sich zwar um ein schwerwiegendes Problem, aber man solle keine Panikmache betreiben. Es handle sich dabei nicht um eine Situation, die unmittelbar zu einem Atomunfall führen könne.

  • Rentenreform: Arbeiter der TotalEnergies-Raffinerie in Gonfreville stimmen für 72-stündige Streikverlängerung

    Rentenreform: Arbeiter der TotalEnergies-Raffinerie in Gonfreville stimmen für 72-stündige Streikverlängerung

    Ein 72-stündiger, verlängerbarer Streik gegen die Rentenreform wurde am Dienstag, dem 7. März, von den streikenden Beschäftigten der TotalEnergies-Raffinerie in Gonfreville im Département Seine-Maritime beschlossen. Die streikenden Beschäftigten der TotalEnergies-Raffinerie in Gonfreville (Seine-Maritime) stimmten am Dienstag, dem 7. März, kurz vor 6 Uhr in der Generalversammlung einstimmig für einen 72-stündigen, verlängerbaren Streik gegen die Rentenreform. Streik gegen die Rentenreform: Treibstofflieferungen in „allen Raffinerien“ Frankreichs blockiert, kündigt die Gewerkschaft CGT an. An diesem sechsten Tag der landesweiten Mobilisierung gegen die umstrittene Rentenreform der Regierung sind etwa dreißig Arbeitnehmer bei der Gewerkschaftsversammlung anwesend. Es ist das erste Mal, dass sich die Streikenden in Gronfreville für einen Streik entscheiden, der länger als 24 Stunden dauert und außerdem verlängerbar ist. Kurzfristig besteht keine Gefahr der Benzinknappheit Die Produktion u…

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  • Polizisten suchen nach einer im Departement Nord frei herumlaufenden Löwin

    Polizisten suchen nach einer im Departement Nord frei herumlaufenden Löwin

    In den letzten Tagen wurde ein löwenähnliches Tier in der Nähe Prouvy im Department Nord gesichtet. Es wurde von mehreren Einwohnern gefilmt. Die Polizei sucht nun nach dem Tier.

    In Prouvy (Departement Nord) sucht die Polizei nach einem rätselhaften Tier. Was ist es genau? Auch wenn Größe und Gang an ein wildes Tier erinnern, hat Antonio Sirna seine eigene Vermutung. „Ich habe gefilmt, aber gleichzeitig das Tier beobachtet. Was mich beeindruckt hatte, war der dicke Schwanz mit der schwarzen Spitze. Das hat dazu geführt, dass ich mir gesagt habe: Das kann kein Fuchs sein, keine Katze, das kann nichts anderes sein als eine Löwin“, meint er auf dem Sender France 3.

    Seitdem hält er Ausschau an den nahegelegenen Bahngleisen nach Fressensresten der Raubkatze. Die Bahngleise gernzen an einen Wald, der von Wildtieren frequentiert wird. Da Antonio Sirna um seine eigene Sicherheit und die seiner Tiere fürchtete, alarmierte er die Stadtverwaltung. Die Bürgermeisterin glaubte zunächst an einen Scherz, verständigte dann aber die Behörden und will die Bewohner beruhigen. „Die Behörden sind vor Ort, um zu tun, was getan werden muss, um dieses Tier in eine Falle zu locken, und dann wird die Geschichte ein Ende haben“, so Isabelle Choain, Bürgermeisterin von Prouvy.

  • Das Rathaus von Lille ist Opfer eines Cyberangriffs

    Das Rathaus von Lille ist Opfer eines Cyberangriffs

    Viele Dienste des Rathauses von Lille sind seit Mittwoch aufgrund eines Computerangriffs gestört, teilte die Stadtverwaltung mit.

    Die Stadt Lille registrierte an diesem Mittwoch einen „Einbruch in ihr Informationssystem“, berichtet der Sender France Bleu Nord. Der Hackerangriff, dessen Art von der Stadtverwaltung nicht näher erläutert wurde, verhindert den Zugriff auf mehrere Softwareprogramme.

    In einer Pressemitteilung erklärte die Stadtverwaltung, sie habe „Sicherheits- und Datenschutzmaßnahmen“ ergriffen. Als konkrete Folge des Cyberangriffs werden „mehrere öffentliche Dienstleistungen gestört, da der Zugriff auf bestimmte Software vorübergehend nicht möglich ist“, so die Stadtverwaltung. Insbesondere der Zugang zur Telefonzentrale der Stadt ist bis auf Weiteres nicht möglich und das Standesamt „funktioniert nur handschriftlich“. Die physischen Termine werden dennoch beibehalten. Die Stadtverwaltung von Lille versichert, dass sie über die weitere Entwicklung der Situation informieren wird.