Kategorie: Grand Est

  • Wasserknappheit: In einem Dorf im Departement Ain wird Leitungswasser acht Stunden am Tag abgestellt

    Wasserknappheit: In einem Dorf im Departement Ain wird Leitungswasser acht Stunden am Tag abgestellt

    Um der Trockenheit zu begegnen, hat der Bürgermeister von Arboys-en-Bugey im Departement Ain beschlossen, seinen Bürgern für etwa 8 Stunden pro Tag das Wasser abzustellen. Eine Massnahme, die die Gemüter spaltet.

    In Arboys-en-Bugey haben die 640 Einwohner des Dorfes am Montag, dem 8. August, für etwa acht Stunden kein Leitungswasser. Diese Entscheidung wurde von der Gemeindeverwaltung getroffen, um grössere Engpässe zu vermeiden. Seit Freitag wird das Leitungswasser zwischen 08:30 und 11:00 Uhr und am Nachmittag zwischen 14:00 und 19:00 Uhr abgeschaltet. Für einige Bewohner ist diese Lösung in der Zeit der Sommerferien nicht angemessen. Andere arrangieren sich damit. „Abends duschen, bevor ich ins Bett gehe, ist auch kein Problem und mittags kann ich zwischen 11:30 und 14:00 Uhr normal kochen“, sagt ein Bewohner gegenüber France 2.

    Seit einem Monat kein Regen mehr

    Einige Dörfer bekommen die Hitzewelle und die Dürre besonders stark zu spüren. In Arboys-en-Bugey hat es seit einem Monat nicht mehr geregnet, eine der drei Quellen, die das Trinkwasserreservoir speisen, ist ausgetrocknet und der Wasserstand der zweiten Quelle bereitet Sorgen. „Wir müssen auf andere Dinge zurückgreifen, denn Wasser ist unsere wichtigste Ressource“, rechtfertigt Michel-Charles Riera, Bürgermeister von Arboys-en-Bugey (Ain), die Situation. In nur drei Tagen soll der Wasserverbrauch des Dorfes nach Angaben der Gemeinde um 10% gesunken sein.

  • Dürre: In den Vogesen muss ein Ort für Trinkwasser einen See abpumpen

    Dürre: In den Vogesen muss ein Ort für Trinkwasser einen See abpumpen

    In Frankreich herrscht am Mittwoch, dem 3. August, akuter Wassermangel. In den Vogesen ist die Lage so alarmierend, dass die Gemeinde Gérardmer beschlossen hat, ihren See abzupumpen, um das Trinkwassernetz zu versorgen. Eine extreme Maßnahme für eine völlig neue Situation.

    Der See von Gérardmer in den Vogesen wird trotz seines immer niedriger werdenden Pegels – der ist innerhalb eines Monats um 17 cm gesunken – zur Lösung für die Wasserknappheit herhalten. Die Dürre wirkt sich inzwischen auf die Trinkwasserressourcen der Stadt aus, die sich auf ihrem niedrigsten Stand befinden. Daher wurde eine außergewöhnliche Entscheidung getroffen: Die Stadtverwaltung wird Wasser aus dem See anstatt aus dem Grundwasser pumpen. Normalerweise reicht das Grundwasser, um mindestens 80% der Trinkwasserversorgung der Stadt zu gewährleisten.

    Rettungsaktion der Angler
    Das Abpumpen des Wassers aus einem See bleibt nicht ohne Folgen für dort lebenden Tierarten. Angler kommen zu einer Rettungsaktion, weil sie Angst haben, dass das Gewässer austrocknen wird. „Seit heute Morgen um 7 Uhr sind wir dabei, die letzten Seeforellen im Grand Est zu retten“, erklärt Christophe Hazemann, Direktor des Fischereiverbands der Vogesen gegenüber France 2. Das Abpumpen des Sees beginnt am Mittwoch, dem 3. August. Für 48 Stunden danach wird das Wasser der Stadt nicht trinkbar sein, da in dieser Zeit zunächst Analysen durchgeführt werden.

  • Hitzewarnung: 27 Departements auf Warnstufe Orange – 6 in Okzitanien

    Hitzewarnung: 27 Departements auf Warnstufe Orange – 6 in Okzitanien

    Die Hitzewelle soll sich am Mittwoch auf weitere Departements hauptsächlich im Osten Frankreichs ausdehnen. Insgesamt wurden jetzt 27 Departements auf Warnstufe Orange gesetzt.

    Météo France hat am Dienstag, 2. August, für 27 französische Departements die Alarmstufe Orange für Hitzewellen ausgerufen. Sechs davon befinden sich im Südwesten.

    Betroffen sind Departements vom Niederrhein über die Vaucluse bis hin zur Haute-Garonne. Der Großteil von ihnen konzentriert sich auf den Osten und Südosten des Landes. Die neue Hitzewelle wird laut Météo-France voraussichtlich kürzer sein als die Hitzewelle im Juli. Die Spitzentemperaturen sollen am Mittwoch erreicht werden und „werden auch am Donnerstag noch vorhanden sein, wobei sich die Hitze nach Osten verschiebt“, so Météo-France in einem Bulletin von 16 Uhr. Die Höchsttemperaturen „werden oft über oder bei 35°C liegen, mit Spitzenwerten von 39 oder 40°C im Südwesten“.

    Darüber hinaus wurden 41 Departements auf Hitzewarnung Gelb gesetzt. „Ein Nachlassen der Temperaturen zeichnet sich ab Freitag vom Nordwesten her ab“, so Météo-France.

  • Bas-Rhin: Großbrand in einem Sägewerk in Mothern – drei Hektar Wald verbrannt

    Bas-Rhin: Großbrand in einem Sägewerk in Mothern – drei Hektar Wald verbrannt

    Am Montagmorgen, dem 1. August 2022, brach im Sägewerk Gerhard in der Gemeinde Mothern (Bas-Rhin), nicht weit von der deutschen Grenze entfernt, ein heftiges Feuer aus. Mehr als 200 Feuerwehrleute sind vor Ort, um das Feuer zu löschen, das sich inzwischen auch auf den nahe gelegenen Wald ausgebreitet hat.

    In Mothern (Bas-Rhin) brannte am Montag, dem 1. August 2022, das Sägewerk Gerhard an der Route de Lauterbourg. Um die Flammen zu bekämpfen, waren 230 Feuerwehrleute mit 98 Fahrzeugen vor Ort. Die Flammen bedrohen Häuser und den Wald in der Umgebung.

    Das Feuer brach gegen 7.45 Uhr aus. Schnell wurden angesichts des Ausmaßes des Feuers waren in Kürze mindestens 230 Feuerwehrleute vor Ort. Die Flammen griffen auf mehrere Gebäude über und verbrannten das 40.000 m² grosse Sägewerk.

    Zwei Stunden nach Eingang des Alarms gab der Feuerwehr- und Rettungsdienst des Departements Bas-Rhin (SDIS 67) bekannt, dass das Löschen des Feuers wohl „lange dauern würde“. Das Feuer konnte gegen 13 Uhr mithilfe von fünf Kanonenlanzen und zwölf Löschschläuchen eingedämmt werden.

    Drei Hektar Wald stehen in Flammen
    Eine Augenzeugin vor Ort sprach von „mehreren Brandherden“. Rund um das Sägewerk, das in einem Industriegebiet liegt, befinden sich mehrere Geschäfte, die inzwischen außer Gefahr zu sein scheinen. Allerdings sind in der Umgebung drei Hektar Wald in Brand geraten.

    Nach Angaben der Feuerwehrleitung fanden die Feuerwehrleute bei ihrer Ankunft einen 800m² großen Hangar vor, der schon „völlig in Flammen“ stand. Das Feuer breitete sich anschliessend auf einen zweiten, fast doppelt so großen Hangar aus.

    Um die Mittagszeit war der Brand eines etwa 3000 m² grossen Palettenlagers von immer noch im Gange. Die Feuerwehr, die von deutschen Kollegen unterstützt wird, berichtet von einer starken Rauchentwicklung, die in einem Umkreis von mehr als 30 km sichtbar ist. Auch Feuerwehrzüge aus den Departements Haut-Rhin, Meurthe-et-Moselle und Moselle sind vor Ort.

    Die Feuerwehrleute mussten die umliegenden Häuser besprühen. Einige Häuser waren der Hitze so stark ausgesetzt, dass Fenster zersprangen. Bei mehreren Häusern sind die Fensterläden geschmolzen.

    Sechs Feuerwehrleute leicht verletzt
    Die Feuerwehr bittet darum, den Rettungsfahrzeugen den Zugang zu erleichtern und empfiehlt, die Gegend zu meiden. Am Mittag wurde ein Zivilist leicht verletzt und in das Krankenhaus von Haguenau gebracht. Sechs Feuerwehrleute wurden ebenfalls verletzt. Die SNCF-Strecke zwischen Straßburg und Lauterbourg bleibt bis mindestens 17 Uhr gesperrt.

    Seit Beginn des Sommers gab es im Elsass bereits mehrere Brände. In Neuve-Eglise (Bas-Rhin) war am 18. Juni 2022 ein anderes Sägewerk in Brand geraten. In Hoerdt, ebenfalls im Departement Bas-Rhin, gingen am 27. Juli Firmengebäude in Flammen auf.

    Bisher ist die Ursache des Feuers noch nicht bekannt. Die Flammen lodern immer noch, was die Gendarmerie daran hindert, den Brand zu untersuchen.

  • Grenoble: Dreijähriges Kind stürzt aus dem 11. Stock eines Hochhauses

    Grenoble: Dreijähriges Kind stürzt aus dem 11. Stock eines Hochhauses

    Ein dreijähriges Kind soll am Samstag, den 30. Juli, aus dem elften Stock eines Gebäudes in Grenoble gestürzt sein.

    Schreckliche Tragödie in Grenoble. Wie die Zeitung Dauphiné Libéré berichtet, starb ein dreijähriges Kind, nachdem es aus dem elften Stock eines Gebäudes in Grenoble gestürzt war. Das Kind hatte sich kurzzeitig der Aufsicht seiner Eltern entzogen haben.

    Herz- und Atemstillstand
    Das Drama ereignete sich am Samstag, dem 30. Juli, im Stadtteil Villeneuve im Süden von Grenoble. Das Kind fiel aus einem Fenster der Wohnung der Familie, die sich im 11. Stockwerk des Gebäudes befindet.

    Laut der Zeitung Dauphiné Libéré befand sich das Kind beim Eintreffen der Rettungskräfte im Herz-Kreislauf-Stillstand. Die Wiederbelebungsversuche des Notarztes und der Feuerwehrsanitäter waren erfolglos. Die Eltern des Kindes erlitten einen Schock und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

    Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die Umstände des Dramas zu ermitteln.

  • Hitzewelle: 13 Departements bleiben am Montag auf der Hitze-Warnstufe Orange

    Hitzewelle: 13 Departements bleiben am Montag auf der Hitze-Warnstufe Orange

    Météo France hat auch am Montagmorgen die Hitzewarnung Orange für 13 Departements aufrechterhalten, die sich überwiegend im Südosten Frankreichs befinden.

    Die große Hitze ist noch nicht vorbei, ein Teil Frankreichs leidet noch immer unter hohen Temperaturen. Nachdem Frankreich fast den ganzen Juli über von einer Hitzewelle heimgesucht wurde, die vor allem im Westen für Rekorde sorgte, ist die Hitzewelle immer noch in vollem Gange, diesmal jedoch im Südosten.

    Météo France hat daher in seinem Warnbericht vom Montag, dem 25. Juli um 6 Uhr, die Warnstufe Orange für 13 Departements aufrechterhalten.

    Am Montag erwarten die Vorhersagen erneut Temperaturen zwischen 35 und 38 °C in den Departements im Südosten. Die Vorhersagen gehen davon aus, dass das Quecksilber ab Dienstag „spürbar“ zu sinken beginnt.

    In weiteren Departements im Osten Frankreichs gilt Hitzewarnstufe Gelb.

    Neben der Hitzewelle sagt Météo France auch Gewitter in einem großen Teil Frankreichs voraus. Vom südlichen Zentralmassiv bis zum Nordosten des Landes und in den Alpen wird mit Gewittern gerechnet. Auch ein Teil der Pyrenäen ist betroffen.

  • Hitze und Trockenheit: Von Besteigungen des Mont-Blanc wird dringend abgeraten – Bergführer setzen ihre Touren aus

    Hitze und Trockenheit: Von Besteigungen des Mont-Blanc wird dringend abgeraten – Bergführer setzen ihre Touren aus

    Von der Besteigung des Mont-Blanc i. diesen Tagen wird dringend abgeraten. Aufgrund der Trockenheit ist die Hauptroute sehr gefährlich geworden, und die Bergführer haben die Aktivitäten eingestellt.

    Während der Sommersaison überrascht diese Ankündigung nicht mehr wirklich. In den letzten Jahren hatte die Präfektur von Hochsavoyen bereits mehrmals Mitteilungen herausgegeben, in denen aufgrund außergewöhnlicher Wetterbedingungen von der Besteigung des Mont-Blanc über die normale Route abgeraten wurde. Aber: „Heute sind die Bedingungen besonders schlecht. Es kommt den ganzen Tag und die ganze Nacht über zu Steinschlägen. Und diese Steinschläge stürzen aus dem Goûter-Korridor, dem Aufstiegskorridor zum Mont-Blanc, herab“, stellt Bertrand Host, Gendarmerie-Kommandant, gegenüber dem Sender France 3 fest.

    Über 10°C am 18. Juni, ein Rekord.
    Steinschlag in den Bergen ist keine Seltenheit. Am 22. Juni bereits ist ein Bergsteiger unter dem Goûter-Couloir ums Leben gekommen. Neu ist, dass das Phänomen zu jeder Tages- und Nachtzeit und einen Monat im Voraus auftritt. Die Bergführer von Saint-Gervais und Chamonix (Haute-Savoie) haben daher beschlossen, die Besteigungen über die Normalroute einzustellen. Am Samstag, dem 18. Juni, maß die italienische Wetterstation, die einige Meter unter dem Gipfel des Montblanc installiert ist, über 10°C. Nie zuvor war eine solche Temperatur auf 4.800 m Höhe gemessen worden.

  • Grenoble: 24-jähriger Mann im Stadtzentrum von der Polizei erschossen

    Grenoble: 24-jähriger Mann im Stadtzentrum von der Polizei erschossen

    Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen Körperverletzung mit Todesfolge ein.

    Ein 24-jähriger Mann wurde am späten Donnerstagnachmittag, 7. Juli, im Stadtzentrum von Grenoble (Isère) von der Polizei erschossen, wie die Staatsanwaltschaft der Stadt mitteilte. Er war auf einem Motorroller mit einem bewaffneten Beifahrer unterwegs. Laut Staatsanwaltschaft wurde der Roller von zwei Polizeibeamten, die gegen 18.15 Uhr zu Fuß auf Patrouille waren, gesehen. Der junge Mann, der der Polizei bereits bekannt war, starb „trotz der schnellen Versorgung durch die Rettungskräfte noch am ‚Unfallort’“. Dem Beifahrer des Motorrollers gelang es, zu flüchten.

    Nach ersten Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft hatte eine Person auf dem Roller die Polizeibeamten mit einer Waffe bedroht. Daraufhin soll einer der beiden Beamten seine Dienstwaffe gezogen und in Richtung des Rollers geschossen haben.“

    Der Polizist wurde in Polizeigewahrsam genommen
    „Der Polizist, der von seiner Waffe Gebrauch machte, wurde in Polizeigewahrsam genommen und soll von Ermittlern der IGPN vernommen werden“, sagte der Staatsanwalt Boris Duffau.

    Am Tatort wurde eine geladene Waffe vom Typ Kalaschnikow gefunden, gab die Staatsanwaltschaft bekannt. 

  • Zwei neue Ampeln werden in die französische Straßenverkehrsordnung aufgenommen

    Zwei neue Ampeln werden in die französische Straßenverkehrsordnung aufgenommen

    Zwei neue Ampelanlagen, die seit 2012 in Straßburg getestet wurden, werden nun in die französische Straßenverkehrsordnung aufgenommen. Es handelt sich um eine gemischte Fußgänger- und Fahrradampel und einen Countdown. Ziel: eine bessere Koexistenz zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmern zu ermöglichen.

    Zwei neue Verkehrsampeln, die in der französischen Fahrradhauptstadt Straßburg ausführlich getestet wurden, sind laut einem Erlass, der am 13. Juni im Amtsblatt veröffentlicht wurde, in die französischen Straßenverkehrsordnung (Code de la route) aufgenommen worden. Diese Verkehrsampeln sollen die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer verbessern und können nun in ganz Frankreich eingeführt werden. Es steht den Kommunen allerdings frei, sich für die neuen Ampeln zu entscheiden.

    Motorradfahrer, Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer müssen sich denselben Bewegungsraum teilen und das Zusammenleben ist oft schwierig. An einer besonders gefährlichen Kreuzung, der Place de l’Etoile in Straßburg, an der sich alle Arten von Verkehrsteilnehmern begegnen, wurde die neue Signalanlage getestet: die gemischte Fußgänger- und Radfahrerampel.

    Das neue Gerät zeigt Fußgängern und Radfahrern an, wann sie an einem geschützten Übergang anhalten müssen. Die gemischte Box kann verwendet werden, wenn ein Radweg parallel zu einem Zebrastreifen an der Überquerung einer Fahrbahn verläuft.

    Eine weitere Neuerung, die ebenfalls in Straßburg getestet wurde, ist der Countdown-Timer am Zebrastreifen. Dieser zeigt den Fußgängern sowohl die Wartezeit bis zum Überqueren bei grüner Ampel als auch die verbleibende Zeit zum Überqueren der Fahrbahn an.

    „Diese beiden neuen Signalanlagen revolutionieren zwar weder die Straßenverkehrsordnung noch das Verhalten der Verkehrsteilnehmer, aber jedes Mal kommen wir bei der Sicherheit bei der Mobilität einen Schritt weiter“, erläutert Yves Logiel vom Service de l’information et de la régulation automatique de la circulation (SIRAC).

    Todesfälle unter Radfahrern steigen deutlich an.
    Die neuen Verkehrsampeln kommen just zu einer Zeit, in der sich die Todesfälle unter Radfahrern im Straßenverkehr seit 2019 fast vervierfacht haben. Zum ersten Mal seit 20 Jahren überstieg Anzahl von getöteten Radfahrern mit 227 im Jahr 2021 die Schwelle von 200 Getöteten pro Jahr. 

  • Gewitterwarnung: 4 Departements auf Warnstufe Orange gesetzt

    Gewitterwarnung: 4 Departements auf Warnstufe Orange gesetzt

    Vier Departements wurden am Montag wegen der Gefahr von heftigen Gewittern und Hagelschlag auf die Warnstufe Orange gesetzt. Betroffen sind die Départements Haute-Loire, Loire, Ardèche und Rhône.

    Am heutigen Montag werden in vier französischen Departements heftige Gewitter und Hagel erwartet. Die Departements Haute-Loire, Loire, Ardèche und Rhône wurden von Météo France auf die Warnstufe Orange gesetzt und könnten von heftigen Stürmen, Starkregen und Hagelschlag betroffen sein.

    In den betroffenen Gebieten werden laut MétéoFrance Schauer und starker Hagel mit einem Durchmesser von möglicherweise mehr als 2 cm erwartet. Windböen von bis zu 90 km/h werden auch im Departement Haute-Loire zu spüren sein.

    Angst vor weiteren Schäden
    Die Haute-Loire war bereits am Sonntag, dem 3. Juli, von riesigen Hagelkörnern und starken Regenfällen betroffen, die große Schäden verursachten.

    Unter anderem wurden Autos und Dächer durch den Hagel beschädigt. Im Departement Loire wurden aufgrund der heftigen Regenfälle auch Überschwemmungen gemeldet.