Schlagwort: SNCF

  • SNCF will im Sommer 500.000 zusätzliche Sitzplätze in ihren Zügen anbieten

    SNCF will im Sommer 500.000 zusätzliche Sitzplätze in ihren Zügen anbieten

    Um der erwarteten Rekordnachfrage im Sommer gerecht zu werden, hat die französische Bahngesellschaft SNCF angekündigt, 500.000 zusätzliche Sitzplätze anzubieten.

    Die SNCF rechnet mit einem „Rekordsommer“ im Zugverkehr, da die Touristen nach zwei Jahren strenger Covid-Bestimmungen wieder nach Frankreich strömen werden. Um den Zustrom von Fahrgästen zu bewältigen, kündigte der Vorstandsvorsitzende der SNCF, Jean-Pierre Farandou, am Donnerstag an, dass das Unternehmen 500.000 zusätzliche Plätze zum Verkauf anbieten werde.

    „Wir stehen vor einem Rekordsommer“, sagt Farandou. Die SNCF hat nach eigenen Angaben bereits mehr als acht Millionen Tickets für die wichtigen Ferienmonate Juli und August verkauft – eine Steigerung von 10 Prozent gegenüber 2019.

    „Wir sind an der Kapazitätsgrenze, also müssen wir weitere Züge bereitstellen. Wir werden auch Doppelkonfigurationen schaffen, damit zwei Züge gleichzeitig fahren können“, erklärte Farandou.

    Farandou mahnte die Fahrgäste allerdings auch, die Züge nicht nur an den wichtigen Ferienreisetagen zu nehmen, denn außerhalb dieser Zeiträume gäbe es noch freie Plätze.

    Die Ankündigung der SNCF kommt zu einem Zeitpunkt, nach dem mehrere Fluggesellschaften – namentlich Easyjet und Ryanair – für diesen Sommer Annulationen durch Streiks angekündigt haben. Lange Warteschlangen, Personalmangel und Streiks an wichtigen Flughäfen machen in diesem Sommer das Reisen mit der Bahn für viele attraktiver als Flugreisen.

    Lesen Sie auch: Ryanair, Easyjet – es gibt immer mehr Streikaufrufe für den Sommer bei den Billigfluggesellschaften

  • Hohe Preise für Zugtickets schockieren die Franzosen

    Hohe Preise für Zugtickets schockieren die Franzosen

    Es hagelt Kritik an der SNCF. Die Nutzer beklagen einen außergewöhnlichen Anstieg der Preise für Zugtickets kurz vor dem Sommer. 

    In einer Studie des französischen Statistikamtes INSEE wurde festgestellt, dass die Fahrpreise in den letzten drei Monaten um 15% gestiegen sind. Diese Zahlen werden von der SNCF jedoch bestritten, die behauptet, dass die Preise viemehr um 7% gesunken seien.

    Für die Reisenden ist der Anstieg dennoch spürbar: Eine einfache Fahrt von Paris nach Nizza kostet 250 Euro und eine Hin- und Rückfahrt von Paris nach Nantes 215 Euro, wie der Sender RTL berichtet. Da der Sommer vor der Tür steht und die Kraftstoffpreise explodieren, befürchten die Franzosen nun, dass sie wegen der exorbitanten Preise der SNCF noch nicht mal mehr mit dem Zug fahren können.

    Wie viel kostet ein Zugticket?
    Laut INSEE sind die Preise für Zugtickets innerhalb eines Jahres im Februar um 11,7%, im März um 13,8% und im April um 14,6% gestiegen. Die SNCF behauptet jedoch, dass die Preise um 7% gesunken sind. Um zu diesen unterschiedlichen Schlussfolgerungen zu gelangen, haben beide Seiten unterschiedliche Berechnungsmethoden angewandt: Das INSEE schaut sich die Preise an, die auf den Websites beim Online-Fahrkartenverkauf angegeben werden, während die SNCF sich auf die Preise der Fahrkarten im analogen Verkauf stützt.

    Die Reisenden scheinen allerdings eher der Meinung des INSEE zu sein. Auf dem Sender RTL beklagen einige Reisende, dass die Preise unerschwinglich geworden seien: „Ich fahre von London nach Paris, Paris-Lyon, Lyon-Marseille und Marseille-Saint Raphaël. Das kostet 1.200 Euro“, sagt eine Reisende.

    Trotz dieser horrenden Preise bleiben andere Fahrten erschwinglich. Eine einfache Fahrt mit einem Intercités zwischen Toulouse und Paris kann diese Woche zwischen 53 und 110 Euro kosten. Eine Fahrt von Toulouse nach Nizza kostet zwischen 48 und 77 Euro, wenn man bis Dienstag oder Mittwoch bucht. Für viele Franzosen sind die Tarife jedoch insgesamt viel zu teuer.

    Die SNCF verteidigt sich
    Christophe Fanichet, CEO von SNCF Voyageurs, äußerte sich gegenüber der Zeitung Journal Du Dimanche zu der Preiserhöhung. „Die Preise sind bezüglich der Alltagszüge stabil geblieben, da keine Region die Tarife erhöht hat. Eine von vier TGV-Fahrkarten hat eine Preisobergrenze“, sagte er. Seiner Meinung nach wäre es „interessanter“, die Preise von 2022 „mit denen von 2019“ zu vergleichen. In beiden Zeiträumen hat die Covid-19-Gesundheitskrise keinen Einfluss auf die Preise.

    Christophe Fanichet gibt aber immerhin zu, dass einige Preise in diesem Jahr „im Vergleich zu 2021 leicht gestiegen“ seien. Die Preiserhöhung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, kurz vor dem Sommer, und vertieft die Vorbehalten, die viele Franzosen sowieso schon gegenüber der SNCF haben.

  • TGV Paris-Berlin für Ende 2023 geplant

    TGV Paris-Berlin für Ende 2023 geplant

    Ein direkter TGV zwischen Paris und Berlin soll Ende 2023 eingeführt werden, kündigte Jean-Pierre Farandou, der Chef der französischen Eisenbahngesellschaft SNCF, am Dienstag, 24. Mai, an.

    Die SNCF und die Deutsche Bahn wollen Ende 2023 einen direkten Hochgeschwindigkeitszug zwischen Paris und Berlin einführen. Dies kündigte der Chef des französischen Unternehmens am Dienstag an, der nach Straßburg gekommen war, um 15 Jahre deutsch-französische Zusammenarbeit im Hochgeschwindigkeitsbereich zu feiern.

    „Wir wollen im Dezember 2023 einen TGV Paris-Berlin starten“, sagte der Vorstandsvorsitzende der SNCF, Jean-Pierre Farandou, der Nachrichtenagentur AFP. „Das macht Sinn, weil wir feststellen, dass die Menschen immer längere Fahrten in Kauf nehmen. Es gibt wirklich Leute, die bereit sind, fünf, sechs oder sieben Stunden in einem Zug zu verbringen“, erklärte er. Für die Fahrt Paris-Berlin werden es sieben Stunden sein. „Zugfahren ist eine Möglichkeit, Mobilität und Naturschutz miteinander zu versöhnen“.

    „Wir werden mit unseren deutschen Kollegen versuchen, diesen Zug fahren zu lassen“, sagte Jean-Pierre Farandou. Der Zug soll über Frankfurt fahren und mit deutschen ICE-Hochgeschwindigkeitszügen betrieben werden. Zunächst soll es eine Hin- und Rückfahrt pro Tag geben. Entsprechenden Erfolg vorausgesetzt, könnte später eine zweite Hin- und Rückfahrt mit französischen TGVs dazu kommen. „Das ist ziemlich symbolisch für die Entwicklung unserer Gesellschaft und den Wunsch vieler unserer Mitbürger, die Bahn zu bevorzugen“, meint ein SNCF-Manager.

    Klimaziele erreichen
    Die SNCF hat in den vergangenen Monaten festgestellt, dass Verbindungen wie Paris-Mailand und Paris-Barcelona erstaunliche Belegungsraten haben: Auf Paris-Mailand hat sich das Angebot seit dem vergangenen Jahr verdoppelt, und trotzdem sind die Züge voll.

    Und das erwarten SNCF und DB auch auf der Strecke Paris-Berlin. Der tägliche TGV von Frankfurt nach Marseille – über Straßburg und Lyon – in 7 Stunden 48 Minuten ist schon ein Erfolg. Der Paris-Berlin-Tages-Hochgeschwindigkeitszug kommt zusätzlich zu einer Nachtzugverbindung zwischen den beiden Hauptstädten, die von den ÖBB – in Zusammenarbeit mit SNCF und der Deutschen Bahn – ebenfalls ab Ende 2023 betrieben werden soll. Man wird sich also aussuchen können, ob man tagsüber fahren möchte oder die lange Strecke lieber im Schlaf hinter sich bringen will.

    „“Ich bin überzeugt, dass wir mehr Eisenbahnen in Europa brauchen, und ein starkes Europa braucht eine starke Vernetzung auf der Schiene“, äusserte sich der DB-Vorstand Richard Lutz. Der Ausbau des Schienenverkehrs sei „entscheidend für die Erreichung der Klimaziele“, betonte Lutz.

    Die SNCF und die Deutsche Bahn haben in 15 Jahren Zusammenarbeit etwa 25 Millionen Menschen auf den Strecken Paris-Frankfurt, Paris-Stuttgart-München und Frankfurt-Marseille befördert. Auf der Strecke Paris-Frankfurt wird der Zug inzwischen besser genutz als das Flugzeug.

  • SNCF: Billigere und langsamere Züge sollen mit Fernbussen konkurrieren

    SNCF: Billigere und langsamere Züge sollen mit Fernbussen konkurrieren

    Am Dienstag, 12. April, verglich ein Team von Journalisten von France Télévisions Fahrten von Paris nach Nantes mit dem neuen Angebot der SNCF, das billigere, aber langsamere Züge anbietet, und mit dem Bus.

    Am Montag, dem 11. April, startete die SNCF ein neues Angebot. Ehemalige Corail-Züge befahren die TGV-Verbindungen Paris-Nantes und Lyon-Nantes langsamer aber zu geringeren Kosten. Mit diesen neuen Zügen hofft die SNCF, mit den Fernbussen (Blablacar, Flixbus…) konkurrieren zu können. Für den Zug gibt es nur einen Preis: 16 Euro. Im Bus variieren die Preise, aber eine Fahrt von Paris nach Nantes kostet im Durchschnitt 18 Euro.

    Lesen Sie auch: Reisen: SNCF öffnet Verkauf von 10-Euro-Tickets mit neuem Zugangebot

    Fünf Stunden im Zug gegenüber sechs Stunden im Bus.
    Für das neue Angebot wurden die alten Corail-Züge wieder in Betrieb genommen. In ihnen gibt es weder WLAN noch Steckdosen. Es werden kostenpflichtige Erfrischungen angeboten. Im Bus gibt es zahlreiche Steckdosen und WLAN. „Im Zug habe ich trotzdem mehr Platz, um zum Beispiel am Computer zu arbeiten, als im Bus“, sagt ein Mann vor der Kamera. Mit einigen kleinen Verspätungen legte das Journalistenteam die Strecke Paris-Nantes mit dem Zug in fünf Stunden zurück. Mit dem Bus dauerte die Fahrt etwa sechs Stunden.

  • Reisen: SNCF öffnet Verkauf von 10-Euro-Tickets mit neuem Zugangebot

    Reisen: SNCF öffnet Verkauf von 10-Euro-Tickets mit neuem Zugangebot

    Rund 60.000 Fahrkarten wurden seit Montag für den zweijährigen Testbetrieb der SNCF mit preiswerten Bummelzügen zwischen Paris und Lyon sowie Paris und Nantes verkauft.

    Die Strecke Paris-Nantes bietet drei tägliche Hin- und Rückfahrten mit einer Reisezeit zwischen 3 Stunden 30 Minuten und 4 Stunden 15, gegenüber 2 Stunden 20 mit dem TGV. Auf der Strecke Paris-Lyon gibt es ab sofort zwei tägliche Hin- und Rückfahrten mit einer Fahrzeit zwischen 4 Stunden 45 und 5 Stunden 15, gegenüber zwei Stunden mit dem TGV.

    Die Fahrkarten kosten zwischen 10 und 30 Euro – und nur 5 Euro für Kinder unter 12 Jahren – und werden als besonders preisgünstige Alternative zu den TGV-Zügen angeboten.

    Zehntausende von Fahrkarten wurden bereits verkauft, weil Reisende, die Zeit haben, von den niedrigen Preisen profitieren wollen. Das zeigt deutlich, dass es viele Menschen gibt, die gerne etwas mehr Zeit in Kauf nehmen, um von A nach B zu kommen.

    Die SNCF hat angekündigt, dass das Angebot zunächst zwei Jahre lang getestet werden soll.

    Lesen Sie auch: Neue Tarife der SNCF: Billigere aber langsamere Züge

    Als Gegenleistung für die Möglichkeit, die französische Landschaft länger und ruhiger genießen zu können, müssen die Fahrgäste in älteren Corail-Zügen reisen, die aus den 1980er Jahren stammen. Sie haben einen frischen rosa Anstrich erhalten und wurden innen aufgemöbelt, aber nicht wirklich modernisiert. Das bedeutet auch, dass es kaum Steckdosen und kein WLAN gibt, so dass die Züge für Berufspendler oder Geschäftsreisende wahrscheinlich nicht das ideale Verkehrsmittel sind. Wer hingegen wenig Geld und mehr Zeit zur Verfügung hat, für den ist das neue Angebot mit Sicherheit sehr attraktiv.

    Die Tochtergesellschaft der SNCF, die das neue Projekt betreibt, hat versprochen, die Inneneinrichtung der Züge zu erneuern, wenn sich der Service als erfolgreich erweist.

  • Verkehr: Neue Nachtzüge in Frankreich geplant

    Verkehr: Neue Nachtzüge in Frankreich geplant

    Der vor Jahrzehnten so beliebte Nachtzug wurde 15 Jahre lang vernachlässigt und erlebt nun sein großes Comeback. Drei Linien wurden bereits wieder aufgenommen, ein Dutzend weitere könnten folgen. Das grösste Problem dabei sind die Waggons.

    Um 6.55 Uhr ist er der erste Zug, der in den Bahnhof Paris-Austerlitz einfährt. Der Briançon-Paris erreicht nach 11 Stunden Nachtfahrt sein Ziel. Die Fahrgäste sind zufrieden. „Der Vorteil des Nachtzugs ist, dass man nachts reist und keine Zeit für den Transport verliert, insbesondere wenn man aus den Hautes-Alpes kommt“, sagt ein Reisender gegenüber Franceinfo. „Es ist zwar nicht wie das Bett zu Hause, aber es ist trotzdem sehr gut“, erklärt eine andere Reisende. Seit 2021 wurden fünf Nachtzüge wieder aktiviert und ein Dutzend Strecken sind für 2030 angekündigt, etwa von Bordeaux nach Nizza.

    Lesen Sie auch: Jean Castex: VIP-Gast des Nachtzugs Paris-Nizza (21.05.2021)

    1,5 Milliarden von der SNCF
    Um dies zu erreichen, muss die SNCF Mobiliar und Waggons alter Züge überarbeiten und nach den modernen Standards wiederherstellen. 300 Mitarbeiter werden in diesem Jahr Liegewagen restaurieren. Die Rechnung beläuft sich für die SNCF auf 1,5 Milliarden Euro. Auch das Mieten von Waggons wäre eine kostengünstige Lösung. Start-ups wie Midnight trains wollen bis 2024 hochwertige Zügen herstellen. Der Nachtzug ist in ganz Europa wieder beliebt.

  • Neue Tarife der SNCF: Billigere aber langsamere Züge

    Neue Tarife der SNCF: Billigere aber langsamere Züge

    Seit Freitag, 11. März, bietet das neue Angebot der SNCF Züge zu ermäßigten Preisen an, die jedoch langsamer sind als herkömmliche TGVs. Die Fahrkarten liegen zwischen 10 und 30 Euro für Erwachsene und kosten 5 Euro für Kinder.

    Am Freitag, 11. März, startete die SNCF ihr neues Fahrkartenangebot. TGV-Fahrten sind zu niedrigeren Preisen als üblich erhältlich, die Fahrtzeiten sind jedoch länger. So ist es für Preise zwischen 10 und 30 Euro möglich, eine Fahrt von Paris nach Nantes oder Paris nach Lyon zu unternehmen. Eine Initiative, die für einige Reisende interessant sein könnte, die angesichts der steigenden Kraftstoffpreise erwägen, weniger mit dem Auto zu fahren.

    Sehr günstige Preise, auch für lange Strecken
    Mit diesem neuen Angebot würde eine Zugfahrt von Paris nach Lyon 4 Stunden und 44 Minuten dauern, aber nur 19 Euro kosten. Die gleiche Strecke mit dem Auto würde 63 Euro und mit dem Bus 8 Euro kosten. Für Marie-Hélène Poingt, Chefredakteurin von La Vie du Rail, ist das Angebot interessant. „Man kommt vielleicht ein kleines bisschen langsamer ans Ziel, aber man profitiert von wirklich sehr wettbewerbsfähigen Preisen“. Die Züge, die aus dem Jahr 1975 stammen, sind nicht renoviert und verfügen daher weder über WLAN noch über Steckdosen.

  • Sommerferien: Sie können jetzt Ihre TGV-Fahrkarten buchen

    Sommerferien: Sie können jetzt Ihre TGV-Fahrkarten buchen

    Ab diesem Mittwoch sind Reservierungen für Zugtickets für Fahrten im Juli und August mit dem TGV Inoui und Ouigo sowie Intercity-Zügen möglich.

    Es ist an der Zeit, den Sommerurlaub zu planen. Am Mittwoch, dem 9. März, öffnet die SNCF die Buchungen für die TGV Inoui, Ouigo und Intercity-Züge für Reisen zwischen dem 2. Juli und dem 28. August 2022. Die internationalen TGV-Züge (TGV Lyria, TGV Inoui France-Italien, DB-SNCF in Kooperation, RENFE-SNCF in Kooperation, TGV France-Bruxelles) können bereits für den Sommer reserviert werden. Reservierungen sind nun sechs Monate im Voraus möglich, berichtet die Zeitung Le Parisien.

    Reisende können ihre Fahrkarten bis zu drei Tage vor der Abfahrt kostenlos umtauschen oder erstatten lassen, unabhängig vom Grund der Stornierung.

    Diesen Sommer wird das französische Intercity-Netz eine Verlängerung des Nachtzugs Paris-Lourdes bis Hendaye in den Pyrénées-Atlantiques anbieten. Die Bahnhöfe Paris-Austerlitz, Les Aubrais, Tarbes, Lourdes, Pau, Orthez, Dax, Bayonne, Biarritz, Saint-Jean-de-Luz und Hendaye werden bedient. Fahrkarten werden ab 19 Euro für einen Sitzplatz und 29 Euro für einen Liegeplatz in der zweiten und 39 Euro in der ersten Klasse verkauft.

    Bis einschließlich 21. Juni werden 13 Millionen Fahrkarten für den TGV Inoui, Ouigo und Intercity zum Preis von maximal 49 Euro zum Verkauf angeboten. Außerdem wird am 11. April ein neues Ouigo-Zugangebot zwischen Paris-Nantes und Paris-Lyon eingeführt.

  • Streiks: SNCF im Südwesten und RATP in Ile-de-France…

    Streiks: SNCF im Südwesten und RATP in Ile-de-France…

    Der Zugverkehr wird am Freitag durch Streiks bei der SNCF in der Region Nouvelle-Aquitaine und bei der RATP in der Region Ile-de-France beeinträchtigt. Es wird mit erheblichen Störungen gerechnet.

    Heute ist mal wieder ein schlechter Tag für Arbeitnehmer, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, oder für Familien während der Schulferien. Streiks werden den Verkehr in der Region Nouvelle-Aquitaine bei der SNCF und in der Region Ile-de-France bei der RATP beeinträchtigen.

    Lesen Sie auch: Massive Streiks bei der Bahn: Am Freitag werden starke Verkehrsstörungen erwartet

    SNCF – Zugverkehr in der Region Nouvelle-Aquitaine.
    Die Weichensteller der SNCF in der Region Nouvelle-Aquitaine sind in den streik getreten. Die Forderungen der Gewerkschaften beziehen sich auf die Arbeitszeit und die Löhne.

    Der Arbeitskampf begann bereits am Donnerstag, 17. Februar um 19 Uhr und wird bis Samstag, 19. Februar um 8 Uhr andauern.

    Der TER-Verkehr ist für den ganzen Tag stark beeinträchtigt. Im Bahnhof Bordeaux Saint-Jean sind heute überheupt keine TER-Züge vorgesehen. Am Freitagmorgen verkehren ausserdem keine TGV Inoui oder Ouigo in der Region Nouvelle-Aquitaine. Am Freitagnachmittag sollen bis 20 Uhr Ersatzzüge eingesetzt werden. Zwei Ausnahmen: Paris/La Rochelle und Paris/Angoulême, für die keinerlei Zugverkehr vorgesehen ist. Auch am Samstagmorgen wird der Verkehr von TGV, Intercités und TER weiterhin stark beeinträchtigt sein. Die Wiederaufnahme des normalen Verkehrs soll nach und nach ab Samstagmorgen 8 Uhr beginnen.

    RATP-Verkehr in der Region Ile-de-France

    Die Gewerkschaften rufen die Mitglieder auf, für Lohnerhöhungen zu streiken. Bei den traditionellen jährlichen Verhandlungen wurde bisher keine Einigung erzielt.

    Der Streik findet nur am Freitag, den 18. Februar statt und ist nicht verlängerbar.

    Die Metrolinien 2, 3a, 5, 7a, 8, 10, 11 und 12 sind vollständig gesperrt. Die Linien 3, 4, 6, 7, 9 und 13 fahren nur zu den Hauptverkehrszeiten (6.30 bis 9.30 Uhr und 16.30 bis 19.30 Uhr). Die automatischen Linien 1 und 14 fahren normal. Die RER A und B fahren teilweise von 6:30 bis 20:30 Uhr. Auch das Bus- und Straßenbahnnetz ist stark beeinträchtigt.

    Auswirkungen sind auch in Okzitanien zu spüren.
    Die in Okzitanien vorgesehenen TER, TGV und Intercités fahren am Freitag, dem 18. Februar, normal. Der Streik in Nouvelle-Aquitaine wird jedoch einige Auswirkungen im Südwesten haben: Die TGV-Züge Paris Toulouse/Paris sind betroffen, da sie über Bordeau fahren, und die TER-Linien von Toulouse nach Agen oder Brive sind betroffen. Die SNCF kündigt an, dass zwischen Bordeaux und Marseille nur jeder dritte Zug (Intercités) verkehrt, davon zwei nur eingeschränkt von Toulouse nach Marseille. Zwischen Toulouse und Hendaye sind 2 von 3 Zügen vorgesehen. Auf der Strecke Paris-Cahors wird eine Hin- und Rückfahrt der Intercités gestrichen.

  • Massive Streiks bei der Bahn: Am Freitag werden starke Verkehrsstörungen erwartet

    Massive Streiks bei der Bahn: Am Freitag werden starke Verkehrsstörungen erwartet

    In Paris wird davor gewarnt, dass durch einen massiven Streik das öffentliche Verkehrsnetz stark beeinträchtigen sein wird.

    Die Gewerkschaften haben für Freitag, den 18. Februar, zu einer koordinierten Arbeitsniederlegung der Beschäftigten des öffentlichen Verkehrsnetzes der RATP in der Hauptstadt aufgerufen. Mehr als die Hälfte der U-Bahn-Linien werden überhaupt nicht verkehren, auf anderen werden nur während der Hauptverkehrszeit einige Züge unterwegs sein. Die RATP-Linien, die verkehren, werden voraussichtlich extrem ausgelastet sein. Auch Straßenbahnen, Busse und einige RER-Vorortzüge sind betroffen.

    Verkehrsminister Jean-Baptiste Djebbari hat jeden, der kann, dazu aufgerufen, am Freitag von zu Hause aus zu arbeiten.

    Die Gewerkschaften wollen durch den streik erreichen, dass die von der RATP vorgeschlagenen 0,4 Prozent Lohnerhöhung vor dem Hintergrund eines Anstieg der Lebenshaltungskosten deutlich verbessert werden.

    Auch im Südwesten Frankreichs wird es zu Störungen kommen: Ein Arbeitskampf der Weichenwärter von SNCF Réseau in der Region Nouvelle-Aquitaine wurde angekündigt. Infolgedessen werden am Freitag, dem 18. Februar, starke Störungen auf dem Schienennetz der Region erwartet. Der Zugverkehr soll am Donnerstag, dem 17. und Samstag, dem 19. Februar „fast normal“ sein.

    Allerdings wird bereits am Donnerstag, dem 17. Februar, ab 20.30 Uhr kein TER-Verkehr von und nach Bordeaux stattfinden. Am darauffolgenden Freitag werden 25% des Zugverkehrs hauptsächlich im Limousin und in der Region Sud-Aquitaine durchgeführt, in der Region Poitou-Charentes findet kein Zugverkehr statt, ebenso sieht es in der Region Bordeaux aus. Ausserdem wird der „Verkehrsplan keine Anschlüsse an Fernverkehrszüge ermöglichen“, meldet die SNCF.

    Die SNCF verspricht, dass sie Kunden von TGV Inoui, Ouigo und Intercités im Laufe des Tages kontaktieren wird, um sie darüber auf dem Laufenden zu halten, ob der gebuchte Zug verkehren wird, oder nicht. Betroffene Fahrgäste können ihre Fahrkarte kostenlos umtauschen oder sich den vollen Fahrpreis erstatten lassen.