Schlagwort: SNCF

  • Benzinknappheit: Region Okzitanien bietet Zugtickets am Wochenende für 1 Euro an

    Benzinknappheit: Region Okzitanien bietet Zugtickets am Wochenende für 1 Euro an

    Angesichts des Treibstoffmangels ergreifen einige Regionen Maßnahmen. In Okzitanien werden alle TER-Fahrkarten auf dem gesamten regionalen Streckennetz am Samstag und Sonntag, dem 16. Oktober zum Preis von einem Euro angeboten. Angesichts der Treibstoffknappheit hat Carole Delga, die Präsidentin (PS) der Region Okzitanien, für das Wochenende vom Samstag, dem 15. und Sonntag, dem 16. Oktober Zugtickets zum Preis von einem Euro eingeführt. „Um dafür sorgen, dass an diesem Wochenende mehr mit dem Zug gefahren wird, um den Treibstoff für diejenigen zu sparen, die nicht auf das Auto verzichten können, um zur Arbeit oder zum Studium zu fahren“, erklärte Delga. Die Maßnahme gilt generell für alle Züge, die von der Region verwaltet werden. Die Maßnahme wird von den Reisenden auf dem Bahnhofsvorplatz in Toulouse (Haute-Garonne) sehr positiv aufgenommen. „Das wusste ich nicht, aber es wird den Geldbeuteln der Leute gut tun“, sagt ein Mann auf France 3. „Man müsste das aber auf die Wochentage aus…

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  • Benzinknappheit: Züge zum Preis von 1 Euro am Wochenende auf dem gesamten liO-Regionalnetz in Okzitanien

    Benzinknappheit: Züge zum Preis von 1 Euro am Wochenende auf dem gesamten liO-Regionalnetz in Okzitanien

    Gute Nachrichten: Alle Zugtickets sind am Wochenende im gesamten regionalen liO-Netzwerk für 1€ zu haben. Angesichts der Treibstoffknappheit, die Frankreich seit mehreren Tagen heimsucht, hat die Präsidentin der Region Okzitanien, Carole Delga, am Donnerstag angekündigt, dass alle Fahrkarten für die liO-Regionalzüge am Wochenende des 15. und 16. Oktobers zum Preis von 1 € angeboten werden. Dieser Tarif ist bereits ab Donnerstag um Mitternacht gültig. „Diese außergewöhnliche Maßnahme soll es den Einwohnern Okzitaniens ermöglichen, während des Wochenendes Kraftstoff zu sparen, um in der kommenden Woche ihre Fahrten zwischen Wohnort und Arbeitsplatz zu gewährleisten“, erklärte die Regionspräsidentschaft in einer Pressemitteilung. Carole Delga rief außerdem zur unverzüglichen Wiederaufnahme des Dialogs auf, um einen schnellen Ausweg aus dieser Situation zu finden, die nun alle französischen Bürger und die Wirtschaftstätigkeit des Landes behindert. Für den Fall, dass die derzeitige Situatio…

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  • Die Gewerkschaft CGT ruft am 18. Oktober zum Streik bei der Bahn und den Fernfahrern auf

    Die Gewerkschaft CGT ruft am 18. Oktober zum Streik bei der Bahn und den Fernfahrern auf

    Nach den Beschäftigten der Raffineriedepots und den Mitarbeitern der Atomkraftwerke sind nun auch die Eisenbahner an der Reihe, die von ihrer größten Gewerkschaft, der CGT, für Dienstag, den 18. Oktober, zum Streik aufgerufen werden. Die CGT-Cheminots, die größte Gewerkschaft bei der SNCF, und Sud-Rail haben für kommenden Dienstag zum Streik aufgerufen, um Lohnerhöhungen zu fordern und gegen die Zwangsmassnahmen der Regierung im Energiesektor zu protestieren. Der Transportverband der CGT schaltete sich auch ein und rief seine Mitglieder dazu auf, die Arbeit niederzulegen. „Die Wut wächst, auch in unseren Berufen“, warnt die Gewerkschaft, die unter anderem Lkw-Fahrer vertritt. „Wir fordern die Gewerkschaften auf, am 18. Generalversammlungen an den Standorten zu organisieren“, sagte der Generalsekretär der CGT-Cheminots, Laurent Brun, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Dasselbe gilt für Sud-Rail, die die Eisenbahner dazu aufruft, am Dienstag Generalversammlungen abzuhalten, um übe…

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  • Energiekrise: Preise für Zugtickets der SNCF könnten steigen

    Energiekrise: Preise für Zugtickets der SNCF könnten steigen

    Die Energiekrise wird sich auch auf die Preise für Zugtickets der SNCF auswirken. Die Erhöhung könnte bis zu 10% für die TER-Züge betragen, aber zunächst hängt das noch von Verhandlungen mit den Regionen ab. Für die TGV- und Intercités-Züge wird die Preistabelle bis Anfang nächsten Jahres überarbeitet werden.

    Am Mittwochmorgen, dem 5. Oktober, befürchteten Zugreisende vor dem Bahnhof in Lille (Nordfrankreich), dass die Preise für Fahrkarten in Zukunft steigen werden. „Ich werde immer seltener mit dem Zug fahren, weil es im Vergleich ziemlich gute Flug-Angebote gibt“, erklärt eine Kundin gegenüber dem Sender France 3. Was wird im Januar 2023 wirklich passieren? Die SNCF will sich noch nicht äußern. Eines ist jedoch sicher: Die Stromrechnung der SNCF wird im nächsten Jahr 1,7 Milliarden Euro teurer ausfallen.

    Die SNCF ist der größte Stromverbraucher in Frankreich.
    Für die Fahrgäste bedeutet dies theoretisch etwa 10% höhere Fahrpreise. Aber das Unternehmen wird möglicherweise nicht alle Mehrkosten weitergeben, und auch nicht auf allen strecken. Das Unternehmen wird demnächst Entscheidungen über die Preise für die TGV- Inoui- und Ouigo-Strecken sowie die Intercités-Züge treffen müssen. Bei den TER-Zügen hingegen liegt die Entscheidung bei den Regionen. In beiden Fällen versuchen Nutzerverbände, die schwächsten Kunden zu schützen. 

  • SNCF: 9 Millionen verbilligte Fahrkarten für die Weihnachtszeit werden ab diesem Mittwoch verkauft

    SNCF: 9 Millionen verbilligte Fahrkarten für die Weihnachtszeit werden ab diesem Mittwoch verkauft

    Fahrkarten für TGV, Ouigo und Intercités für die Weihnachtszeit sind ab sofort verbilligt zum Verkauf freigegeben. Seit diesem Mittwoch, dem 5. Oktober, sind 9 Millionen Zugtickets für den Zeitraum von Sonntag, 11. Dezember, bis Montag, 2. Januar, erhältlich.

    Diese Nachricht wurde von vielen Franzosen erwartet. Die SNCF hat am Mittwoch, dem 5. Oktober, den Verkauf ihrer preiswerten Fahrkarten für die Weihnachtsferien eröffnet, wie Le Parisien berichtet. 9 Millionen Fahrkarten für die TGV-, Ouigo- und Intercités-Züge für Reisen zwischen Sonntag, dem 11. Dezember, und Montag, dem 2. Januar, stehen an sofort zum Verkauf. Das ist eine Million mehr als im Vorjahr.

    Im Jahr 2021 wurden am ersten Verkaufstag der Fahrkarten für die Weihnachtszeit innerhalb von 24 Stunden eine Million Fahrkarten verkauft. Paris, Lyon, Lille, Bordeaux und Straßburg waren die beliebtesten Reiseziele für die Weihnachtsferien. Laut SNCF ist der erste Verkaufstag der Tag mit den günstigsten Preisen, die dann gegen Weihnachten steigen werden.

    Außerdem startet Ouigo, der Low-Cost-Service der SNCF, am Mittwoch, dem 5. Oktober, ebenfalls den Vorverkauf seiner Fahrkarten bis Anfang Juli. Ouigo-Züge fahren in die Bretagne, nach La Rochelle aber auch in den Süden nach Perpignan.

  • Streik am 29. September: Werden auch Züge, Flugzeuge und Busse betroffen sein?

    Streik am 29. September: Werden auch Züge, Flugzeuge und Busse betroffen sein?

    Mehrere Gewerkschaften rufen die Beschäftigten am Donnerstag, dem 29. September, zum Streik auf. Im öffentlichen Dienst, in den Schulen und im Transportwesen wurde zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen.

    Wenn Sie mit dem Zug zur Arbeit oder in die Schule fahren müssen, wissen Sie wahrscheinlich schon Bescheid: Am Donnerstag, dem 29. September, wird es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Gewerkschaften CGT, FSU und Solidaires rufen die Arbeitnehmer zu einem allgemeinen und landesweiten Streik auf. Die Forderungen der Gewerkschaften betreffen die Stützung der Kaufkraft, eine Verbesserung der Arbeitnehmerrechte und die anstehende Rentenreform.

    Der eintägige berufsübergreifende Streik wird sich bis Freitag um 6.30 Uhr auch auf die Flugsicherung auswirken. Die französischen Flughäfen raten den Reisenden, den Status ihrer Flüge bei den Fluggesellschaften zu überprüfen. Auch die Webseiten der Flughäfen geben oft Hinweise auf Flugannullierungen.

    Der städtische Nahverkehr
    Der Nahverkehr sollte in vielen Städten normal funktionieren. Aufgrund der geplanten Demonstrationen könnte es jedoch zu Störungen kommen. In Toulouse zum Beispiel wird der Pendelverkehr im Stadtzentrum eingestellt.

    SNCF: TGVs, Ouigo und liO
    Die SNCF hat den landesweiten Fahrplan für die TGV, Ouigo und Intercités noch nicht detailliert bekannt gegeben. Ein Teil des überarbeiteten regionalen Verkehrsplans ist hingegen bereits bekannt und kann online eingesehen werden.

  • SNCF könnte Züge streichen, um Energie zu sparen

    SNCF könnte Züge streichen, um Energie zu sparen

    Angesichts der drohenden Energieknappheit könnte der Bahnkonzern beschließen, in diesem Winter Züge zu streichen. Aber auch andere Lösungen könnten dafür sorgen, dass der Verkehr nicht gestört wird, wie z. B. ökologisches Fahren.

    Es kommen keine Züge in den Bahnhöfen an, weil der Strom fehlt, um sie in Bewegung zu setzen. So könnte der Winter bei der SNCF aussehen, wenn es zu einem akuten Energiemangel kommt. Ein Worst-Case-Szenario, betont das Unternehmen. Die Fahrgäste suchen bereits nach Plan B. „Wenn es weniger Züge gibt, gibt es mehr Leute im Zug, also weniger Platz, also ist es schwieriger, zur Arbeit zu gehen“, erklärt eine Bahn-Nutzerin auf dem Sender France 2. „Man verlangt von uns, Geld zu sparen, und dann zwingt man uns hintenrum, andere Verkehrsmittel zu nehmen, die nicht unbedingt umweltfreundlich sind“, betont ein anderer. Welche Züge könnten betroffen sein? Wie viele werden es sein? Das bleibt unklar. Eines ist sicher: Die SNCF verbraucht jeden Tag viel Strom, so viel wie die Städte Paris und Marseille zusammen. Das entspricht der vollen Leistung eines Atomreaktors.

    Mögliche Alternativen
    Für das Unternehmen sind Zug-Streichungen nur eine von mehreren Möglichkeiten. Der Verkehrsexperte Arnaud Aymé bestätigt, dass es vielleicht andere Möglichkeiten gibt, Energie zu sparen: „Man kann sich vorstellen, die Energiemenge zu senken, die zum Heizen der Bahnhöfe oder der zahlreichen Industriegebäude verbraucht wird, oder die Beleuchtung zu reduzieren“. Ein weiterer Hebel ist das ökologische Fahren. Mithilfe eines kleinen Tablets optimieren die Fahrer die Geschwindigkeit und das Bremsverhalten, wodurch im Durchschnitt 10% Strom eingespart werden können.

  • Südfranzösische Bahnlinie nach 50 Jahren wiedereröffnet

    Südfranzösische Bahnlinie nach 50 Jahren wiedereröffnet

    Nach einem der verkehrsreichsten Sommer, den die französische Eisenbahn je erlebt hat, wurde eine Regionalbahn in Südfrankreich wiedereröffnet, und die örtlichen Behörden hoffen, damit den Autoverkehr in der Region zu verringern.

    Die südostfranzösischen Städte Pont-Saint-Esprit, Avignon und Nîmes sind nach der Wiedereröffnung einer Regionalbahnlinie (TER) in Frankreich seit 2016 nun auch wieder wieder durch einen Direktzug verbunden.

    Die Strecke, die seit 1973 ausschließlich für Güterzüge genutzt wurde, wurde wegen der Konkurrenz durch den Autoverkehr im Zeitalter des Auto-Individualverkehrs geschlossen. Sie diente ursprünglich dem Personenverkehr entlang des rechten Rhoneufers und verband Givors / Rhone mit Nîmes im Departement Gard.

    Frankreich verfügte einst über eines der dichtesten Eisenbahnnetze Europas, doch Ende des letzten Jahrhunderts wurden rund 20.000 Streckenkilometer für den Personenverkehr stillgelegt, erklärt die Zeitung Nice Matin unter Berufung auf den Geografen Etienne Auphan.

    Frankreichs Verkehrsminister Clément Beaune beglückwünschte die Region Okzitanien zur Wiedereröffnung der Strecke.

    Durch die Wiedereröffnung der Strecke können die 75.000 Einwohner des Großraums Nîmes bis zu 40 Prozent Fahrzeit nach Avignon einsparen, verglichen mit der Zeit, die sie während der Hauptverkehrszeit mit dem Auto aufbringen müssen. Die regionale Tageszeitung La Provence schätzt, dass derzeit täglich mindestens 70.000 Autos die Rhonebrücken zwischen dem Gard und Avignon überqueren.

    Die Behörden Südwestfrankreichs haben sich für die Wiedereröffnung der Strecke eingesetzt, um die regionale Entwicklung zu fördern und die Kohlendioxidemissionen zu verringern. Das Projekt kostete rund 100 Mio. € und hat zum Ziel, fünf weitere Bahnhöfe entlang der Strecke sollen bis 2026 geöffnet werden und mindestens 200.000 Fahrgäste pro Jahr werden auf der Strecke erwartet.

    Die Initiatoren sehen das Projekt als Antwort auf die Berichte des Weltklimarates (IPCC) und als eine Möglichkeit, die Klimakrise zu bekämpfen.

    Die Tageszeitung Nice Matin ist der Meinung, dass die Wiedereröffnung dieser 82 Kilometer langen Strecke ein kleiner Sieg in der Schlacht um die Erhaltung der Eisenbahn sei.

  • Bei der SNCF kann man die Fahrkarten bald in Raten bezahlen

    Bei der SNCF kann man die Fahrkarten bald in Raten bezahlen

    Die SNCF plant, ab Sommer 2023 die Bezahlung von Zugtickets in mehreren Raten zuzulassen. Dies wird jedoch nicht für alle Fahrten möglich sein.

    Neu bei der SNCF: Ab Sommer 2023 will die französische Bahn die Bezahlung ihrer Fahrkarten in Raten ermöglichen. Die Bahngesellschaft führt diese Zahlungsmöglichkeit ein, um „allen den Zugang zur Zugreise zu erleichtern“, erklärt Christophe Fanichet, der Geschäftsführer von SNCF Voyageurs, gegenüber der Zeitung Le Parisien.

    Die Möglichkeit der Ratenzahlung wird nur online verfügbar sein.

    Nicht für alle Fahrten verfügbar.
    Diese Neuerung gilt allerdings nicht für alle Fahrten, sondern wird nur für Reisen mit dem TGV, Ouigo oder Intercity zur Verfügung stehen. „Ratenzahlung wird für die höheren Bestellbeträge angeboten, zum Beispiel bei einer Buchung für eine Familie oder eine Gruppe“, erklärt SNCF Voyageur.

    Le Parisien berichtet, dass die SNCF Anfang September ein Finanzunternehmen auswählen wird, das für die Ratenzahlung zuständig sein wird. Anschließend wird eine Testphase durchgeführt.

  • Die SNCF braucht 100 Milliarden Euro: Grosse Baustellen in den nächsten 15 Jahren geplant

    Die SNCF braucht 100 Milliarden Euro: Grosse Baustellen in den nächsten 15 Jahren geplant

    Die französische Bahn steht in den nächsten Jahren vor riesigen Investitionen. Es werden grosse Entscheidungen getroffen werden müssen, sagt Verkehrsminister Clément Beaune. Noch nie sind so viele Franzosen im Sommer mit dem Zug in den Urlaub gefahren.

    Noch nie sind so viele Reisende während der Sommersaison in Frankreich mit dem Zug gefahren. Es wurden 18 Millionen Fahrkarten verkauft. Am Wochenende war jeder dritte abfahrende TGV ausgebucht und die allgemeinen Auslastungsraten lagen bei fast 80%. Der Sommer verspricht einen Rekord.

    Um die Reisenden auch weiterhin zu begeistern, wird die SNCF allerdings investieren müssen. Und zwar in großem Umfang. Gleise, Oberleitungen und Stellwerke austauschen, neue Züge kaufen und die Bahnhöfe weiter renovieren, das sind die Herausforderungen vor denen die SNCF steht. NCF-Präsident Jean-Pierre Farandou hat nachgerechnet. Er schätzt, dass er in den nächsten 15 Jahren 100 Milliarden Euro benötigt, um die notwendigen Arbeiten durchzuführen den Zugverkehr zu verdoppeln.

    Die SNCF hat große Pläne in der Schublade. Sie möchte in siebzehn Großstädten S-Bahn-ähnliche Netze wie in der Region Île-de-France schaffen. Andere Projekte sind bereits auf dem Weg: die Hochgeschwindigkeitsstrecke Bordeaux-Toulouse, die Hochgeschwindigkeitsstrecke Montpellier-Perpignan und Modernisierungsarbeiten in den Regionen von Marseille, Toulon und Nizza. Präsident und Premierminister hatten 2021 dazu ihre Zustimmung gegeben.

    100 Milliarden investieren: Die SNCF wird diese Summe nicht allein finanzieren können. Sie könnte etwa die Hälfte dieser Investitionen stemmen, berichtet das Journal du Dimanche. Die zweite Hälfte müsste vom Staat, den Gebietskörperschaften, der EU und auch von privaten Investitionspartnern kommen.

    Man wird Entscheidungen treffen müssen
    Angesichts dieser massiven Investitionen werde man Entscheidungen treffen müssen, sagt der Verkehrsminister. „Der alltägliche, oft großstädtische Verkehr, wie der Großraum Paris, bleibt unsere Priorität, denn seine Verbesserung wirkt sich direkt auf das Leben der Menschen aus“, erklärte Clément Beaune dem Journal du Dimanche. Der Verkehrsminister räumt ein: „Unser Streckennetz wurde in den letzten dreißig Jahren vernachlässigt“. Und: „Es wäre unredlich zu sagen, dass man gleichzeitig Hochgeschwindigkeitszüge, Aus- und Wiederaufbau für kleine Linien leisten kann, ohne eine Reihenfolge oder Prioritätensetzung vorzunehmen“.

    Aus diesem Grund sollen die Regionen, die für den Verkehr zuständig sind, sich stärker einbringen. In Okzitanien zum Beispiel wird die Bahnstrecke zwischen Montréjeau und Luchon (Haute-Garonne) im Juni 2024 wiedereröffnet, zehn Jahre nach ihrer Schließung. Die Züge werden zwischen den beiden Städten mit grünem Wasserstoff betrieben werden. Eine Wiedereröffnung, die ihren Preis hat: 67 Millionen Euro. Der Preis für die Erhaltung der Attraktivität der Region.