Schlagwort: SNCF

  • Benzinknappheit: Situation in der Île-de-France bleibt fragil

    Benzinknappheit: Situation in der Île-de-France bleibt fragil

    Können die Franzosen mit vollem Tank in den Herbsturlaub fahren – für ein Wochenende oder ein bisschen mehr für diejenigen, die sich ein paar Tage Urlaub gönnen wollen? Die Lage hat sich verbessert, bleibt aber in der Region Île-de-France am Freitag, 21. Oktober, noch schwierig.

    Auf dem Weg in den Urlaub gibt es keine Staus und die Tanks sind gut gefüllt. Auf einer Autobahnraststätte in der Nähe von Aix-en-Provence (Bouches-du-Rhône) haben die Urlauber ein Lächeln auf den Lippen. Der Tag hat gut begonnen, der Treibstoff fließt in Strömen. Andere haben sich organisiert, wie eine Familie, die aus dem Norden kommt und 1.000 km bis zu ihrem Urlaubsort im Departement Var zurücklegt. „Wir haben in Arras (Pas-de-Calais) getankt, dann konnten wir auf der Autobahn nachtanken und auch jetzt haben wir gerade getankt“, berichtet die Fahrerin vor der Kamera von France 2.

    4 Millionen verkaufte Zugtickets
    Andere wiederum hatten Angst vor einer Fahrt mit dem eigenen Auto in die Herbstferien. In der Region Paris musste man sich noch anstellen, bevor man seinen Tank füllen konnte. An manchen Tankstellen waren die Zapfsäulen noch immer leer. Deswegen zogen es viele vor, kein Risiko einzugehen und wählten den Zug. „Da ist man gelassener“, meint eine Reisende. Für die Herbstferien wurden vier Millionen Zugfahrkarten verkauft, davon eine Million in letzter Minute.

  • Herbstferien: Züge und Busse immer beliebter für die Fahrt in die Ferien

    Herbstferien: Züge und Busse immer beliebter für die Fahrt in die Ferien

    Die Buchungsseite der SNCF für Zugfahrkarten erfreut sich in diesen Tagen großer Beliebtheit, was möglicherweise auf die steigenden Benzinpreise und Engpässe an den Tankstellen zurückzuführen ist. In den letzten zehn Tagen wurden über eine Million Zugtickets verkauft.

    Ansturm auf die Züge angesichts der Ungewissheit, ob man auf der Ferienfahrt überhaupt tanken kann. Am Donnerstag, dem 20. Oktober, bereitet sich ein Rentner am Pariser Bahnhof Montparnasse darauf vor, ohne sein Auto in den Urlaub zu fahren. Er stammt aus Nîmes (Gard) und ist auf dem Weg in die Bretagne. „Da der Treibstoff knapp ist, wollte ich nicht auf die Autobahn fahren, ohne zu wissen, ob die Situation besser oder schlechter wird“, erklärt er vor der Kamera des Senders France 2. „Es ist einfacher als mit dem Auto und im Moment mit den Benzinsorgen erschien es auch ein bisschen besser“, meint auch eine junge Frau.

    Auch Busse und Mitfahrgelegenheiten werden genutzt.
    Für die französischen Herbstferien, die an Allerheiligen beginnen, wurden bereits über 4 Millionen Zugbuchungen vorgenommen. Das sind 10% mehr als im Vorjahr. Jedes vierte Ticket wurde allein in den letzten zehn Tagen verkauft. Der Ansturm erfolgt also in letzter Minute. Ähnlich sieht es bei den Fernreisebussen aus. „Es gab eine ziemlich deutliche Beschleunigung des Ticketverkaufs in der Vorurlaubszeit, was ziemlich ungewöhnlich ist. In der Vorurlaubszeit gibt es normalerweise schon Zunahmen, aber hier hat sich das Ganze wirklich beschleunigt und war stärker als sonst“, erklärt Charles Billiard, Kommunikationsmanager bei Flixbus Frankreich. Auch die Mitfahrgelegenheiten verzeichnen eine wachsende Beliebtheit. Die Plattform Blablacar verzeichnet einen Anstieg der Buchungen um 30%.

  • SNCF-Streik: Allmähliche Rückkehr zur Normalität – Verkehr in der Ile-de-France noch gestört

    SNCF-Streik: Allmähliche Rückkehr zur Normalität – Verkehr in der Ile-de-France noch gestört

    Die wichtigsten Eisenbahnergewerkschaften waren dem Streikaufruf am Dienstag, 18. Oktober, gefolgt. Der Bahnverkehr war in vielen Regionen stark beeinträchtigt.

    Die SNCF erwartet für Mittwoch eine „allmähliche Rückkehr zur Normalität“ auf den meisten ihrer Zuglinien. Am Tag nach einer berufsübergreifenden Streikbewegung seien „Störungen dennoch lokal noch möglich“, insbesondere bei einigen Vorortzügen und RER-Zügen in der Ile-de-France.

    Der nationale und internationale TGV-Verkehr soll fast normal verlaufen, und der Intercités-Verkehr nur leicht gestört sein, so die SNCF in einer Pressemitteilung. Die SNCF warnt jedoch davor, dass nur etwa jeder zweite Zug auf der Linie RER D und dem nördlichen Abschnitt der RER B sowie auf den Linien H, R und U verkehren werde.

  • Knappheit von Benzin und Lebensmitteln, Streik bei der SNCF – was wird aus den Herbstferien?

    Knappheit von Benzin und Lebensmitteln, Streik bei der SNCF – was wird aus den Herbstferien?

    Weniger als eine Woche vor den Herbstferien beginnt die Sorge zu wachsen. Werden die Franzosen mit der Benzinknappheit, die seit einigen Wochen im Land herrscht, und den angekündigten Streiks bei der SNCF überhaupt in den Urlaub fahren können? Vier Tage vor den Schulferien im Herbst verbessert sich die Situation an den Zapfsäulen nicht wirklich und beunruhigt Autofahrer, die eigentlich ein paar Tage Urlaub genießen wollten. Trotz einer mehrheitlichen Einigung über die Löhne im TotalEnergies-Konzern werden die Raffinerien und Depots weiterhin von der Gewerkschaft CGT blockiert. Derzeit sind drei Raffinerien von sieben und fünf große Depots von den Streiks betroffen, so die Regierung. Insgesamt wurden am Sonntag 30,1% der Tankstellen als „in Schwierigkeiten“ eingestuft, mindestens eines ihrer Produkte war nicht mehr verfügbar, so die Regierung. In der Region Ile-de-France war diese Quote mit 39,9% sogar noch weitaus höher. „Die Herbstferien werden eine Katastrophe werden“, sagt Reynald P…

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  • Streiks weiten sich aus – Beschäftigte im öffentlichen und privaten Sektor ebenfalls zum Streik aufgerufen

    Streiks weiten sich aus – Beschäftigte im öffentlichen und privaten Sektor ebenfalls zum Streik aufgerufen

    In einem durch den Streik in den Raffinerien bereits belasteten Kontext und wenige Tage vor Beginn der Ferien sind die Beschäftigten im öffentlichen und privaten Sektor am Dienstag, dem 18. Oktober, aufgerufen, die Arbeit niederzulegen und zu demonstrieren. Für höhere Löhne und gegen die Requirierung von Streikenden Raffineriearbeitern. Emmanuel Macron ist bestrebt, die Schwierigkeiten, die durch die schleppende Versorgung des Landes mit Treibstoff entstehen, „so schnell wie möglich“ zu beenden. Deshalb berief er am Montagnachmittag ein Treffen im Elysée-Palast ein. „Der Präsident der Republik appellierte an den Verantwortungsgeist aller und wies auf die unerträglichen Folgen für diejenigen hin, die täglich unter diesen Problemen leiden“, äusserte sich ein Teilnehmer des Treffens, der ungenannt bleiben wollte. Zahlreiche Wirtschaftszweige haben für Dienstag zu Streiks aufgerufen, darunter der öffentliche Dienst, die Energiewirtschaft, der öffentliche Verkehr, der Straßenverkehr, die Le…

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  • Streik im Transportwesen: In Nizza leiden die Reisenden unter stark gestörtem Verkehr

    Streik im Transportwesen: In Nizza leiden die Reisenden unter stark gestörtem Verkehr

    Aufgrund eines Streikaufrufs ist der Nah- und Fernverkehr am Dienstag, dem 18. Oktober, beeinträchtigt.

    In Nizza (Alpes-Maritimes) sind die Fahrgäste, die die Regionalverbindung nach Marseille (Bouches-du-Rhône) nutzen, am Dienstag, dem 18. Oktober, am stärksten vom Streik im Verkehrswesen betroffen. In der Hauptverkehrszeit wird nur ein einziger Zug zwischen den beiden Großstädten verkehren. Offiziell kündigt die SNCF nur einen von zwei TER-Zügen in der Region PACA an.

    Die Fahrgäste organisieren sich so gut es ging, um zu ihrer Arbeitsstelle zu gelangen. „Ich musste früher losfahren, weil ich in Cannes arbeite, normalerweise beginne ich um 8.45 Uhr. Jetzt bin ich eine Stunde früher da“, berichtet eine junge Frau auf dem Sender France 2. „Das ist nicht normal. Wir wollen arbeiten“, beklagt sich eine andere Frau. Der Hinweg ist kompliziert, bei den Zügen für den Rückweg herrscht grosse Unsicherheit. „Das kann man nicht planen“, sagt ein Mann.

    Und so wie in Nizza sieht es heute in vielen anderen Regionen und Städten Frankreichs aus.

  • Benzinknappheit: Region Okzitanien bietet Zugtickets am Wochenende für 1 Euro an

    Benzinknappheit: Region Okzitanien bietet Zugtickets am Wochenende für 1 Euro an

    Angesichts des Treibstoffmangels ergreifen einige Regionen Maßnahmen. In Okzitanien werden alle TER-Fahrkarten auf dem gesamten regionalen Streckennetz am Samstag und Sonntag, dem 16. Oktober zum Preis von einem Euro angeboten. Angesichts der Treibstoffknappheit hat Carole Delga, die Präsidentin (PS) der Region Okzitanien, für das Wochenende vom Samstag, dem 15. und Sonntag, dem 16. Oktober Zugtickets zum Preis von einem Euro eingeführt. „Um dafür sorgen, dass an diesem Wochenende mehr mit dem Zug gefahren wird, um den Treibstoff für diejenigen zu sparen, die nicht auf das Auto verzichten können, um zur Arbeit oder zum Studium zu fahren“, erklärte Delga. Die Maßnahme gilt generell für alle Züge, die von der Region verwaltet werden. Die Maßnahme wird von den Reisenden auf dem Bahnhofsvorplatz in Toulouse (Haute-Garonne) sehr positiv aufgenommen. „Das wusste ich nicht, aber es wird den Geldbeuteln der Leute gut tun“, sagt ein Mann auf France 3. „Man müsste das aber auf die Wochentage aus…

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  • Benzinknappheit: Züge zum Preis von 1 Euro am Wochenende auf dem gesamten liO-Regionalnetz in Okzitanien

    Benzinknappheit: Züge zum Preis von 1 Euro am Wochenende auf dem gesamten liO-Regionalnetz in Okzitanien

    Gute Nachrichten: Alle Zugtickets sind am Wochenende im gesamten regionalen liO-Netzwerk für 1€ zu haben. Angesichts der Treibstoffknappheit, die Frankreich seit mehreren Tagen heimsucht, hat die Präsidentin der Region Okzitanien, Carole Delga, am Donnerstag angekündigt, dass alle Fahrkarten für die liO-Regionalzüge am Wochenende des 15. und 16. Oktobers zum Preis von 1 € angeboten werden. Dieser Tarif ist bereits ab Donnerstag um Mitternacht gültig. „Diese außergewöhnliche Maßnahme soll es den Einwohnern Okzitaniens ermöglichen, während des Wochenendes Kraftstoff zu sparen, um in der kommenden Woche ihre Fahrten zwischen Wohnort und Arbeitsplatz zu gewährleisten“, erklärte die Regionspräsidentschaft in einer Pressemitteilung. Carole Delga rief außerdem zur unverzüglichen Wiederaufnahme des Dialogs auf, um einen schnellen Ausweg aus dieser Situation zu finden, die nun alle französischen Bürger und die Wirtschaftstätigkeit des Landes behindert. Für den Fall, dass die derzeitige Situatio…

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  • Die Gewerkschaft CGT ruft am 18. Oktober zum Streik bei der Bahn und den Fernfahrern auf

    Die Gewerkschaft CGT ruft am 18. Oktober zum Streik bei der Bahn und den Fernfahrern auf

    Nach den Beschäftigten der Raffineriedepots und den Mitarbeitern der Atomkraftwerke sind nun auch die Eisenbahner an der Reihe, die von ihrer größten Gewerkschaft, der CGT, für Dienstag, den 18. Oktober, zum Streik aufgerufen werden. Die CGT-Cheminots, die größte Gewerkschaft bei der SNCF, und Sud-Rail haben für kommenden Dienstag zum Streik aufgerufen, um Lohnerhöhungen zu fordern und gegen die Zwangsmassnahmen der Regierung im Energiesektor zu protestieren. Der Transportverband der CGT schaltete sich auch ein und rief seine Mitglieder dazu auf, die Arbeit niederzulegen. „Die Wut wächst, auch in unseren Berufen“, warnt die Gewerkschaft, die unter anderem Lkw-Fahrer vertritt. „Wir fordern die Gewerkschaften auf, am 18. Generalversammlungen an den Standorten zu organisieren“, sagte der Generalsekretär der CGT-Cheminots, Laurent Brun, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Dasselbe gilt für Sud-Rail, die die Eisenbahner dazu aufruft, am Dienstag Generalversammlungen abzuhalten, um übe…

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  • Energiekrise: Preise für Zugtickets der SNCF könnten steigen

    Energiekrise: Preise für Zugtickets der SNCF könnten steigen

    Die Energiekrise wird sich auch auf die Preise für Zugtickets der SNCF auswirken. Die Erhöhung könnte bis zu 10% für die TER-Züge betragen, aber zunächst hängt das noch von Verhandlungen mit den Regionen ab. Für die TGV- und Intercités-Züge wird die Preistabelle bis Anfang nächsten Jahres überarbeitet werden.

    Am Mittwochmorgen, dem 5. Oktober, befürchteten Zugreisende vor dem Bahnhof in Lille (Nordfrankreich), dass die Preise für Fahrkarten in Zukunft steigen werden. „Ich werde immer seltener mit dem Zug fahren, weil es im Vergleich ziemlich gute Flug-Angebote gibt“, erklärt eine Kundin gegenüber dem Sender France 3. Was wird im Januar 2023 wirklich passieren? Die SNCF will sich noch nicht äußern. Eines ist jedoch sicher: Die Stromrechnung der SNCF wird im nächsten Jahr 1,7 Milliarden Euro teurer ausfallen.

    Die SNCF ist der größte Stromverbraucher in Frankreich.
    Für die Fahrgäste bedeutet dies theoretisch etwa 10% höhere Fahrpreise. Aber das Unternehmen wird möglicherweise nicht alle Mehrkosten weitergeben, und auch nicht auf allen strecken. Das Unternehmen wird demnächst Entscheidungen über die Preise für die TGV- Inoui- und Ouigo-Strecken sowie die Intercités-Züge treffen müssen. Bei den TER-Zügen hingegen liegt die Entscheidung bei den Regionen. In beiden Fällen versuchen Nutzerverbände, die schwächsten Kunden zu schützen.