Schlagwort: SNCF

  • Streik bei der SNCF: „Zu Weihnachten streikt man nicht – man hält Waffenstillstand“, fordert Olivier Véran

    Streik bei der SNCF: „Zu Weihnachten streikt man nicht – man hält Waffenstillstand“, fordert Olivier Véran

    Der Zugverkehr wird an diesem Wochenende kompliziert sein. Trotz der Weihnachtsfeiertage streiken die Zugbegleiter der SNCF. Ein Arbeitskampf, der von Regierungssprecher Olivier Véran auf France Inter am Mittwoch, dem 21. Dezember, scharf kritisiert wurde. „An Weihnachten streikt man nicht, man hält Waffenstillstand“, sagte Olivier Véran am Mittwoch, dem 21. Dezember, auf France Inter, als er zu den SNCF-Streiks der Zugbegleiter an diesem Wochenende befragt wurde. „Mal ehrlich, ist es unbedingt notwendig, an einem Weihnachtswochenende zu streiken? Die Antwort ist nein“, fügte er hinzu. Olivier Véran zufolge „ist es nicht der richtige Zeitpunkt, die Franzosen wegen Lohnforderungen als Geiseln zu nehmen“. Der Regierungssprecher erinnerte daran, dass es bereits „12% Lohnerhöhung für diejenigen, die jetzt streiken“ gegeben habe. Véran bestreitet jegliche Absicht, „Öl ins Feuer gießen“ zu wollen, und ruft zum Dialog auf und hofft immer noch, dass „die Verhandlungen erfolgreich sein können“….

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  • Streik bei der SNCF: 200% Erstattung des Fahrpreises für Kunden ohne Zug an Weihnachten

    Streik bei der SNCF: 200% Erstattung des Fahrpreises für Kunden ohne Zug an Weihnachten

    Die SNCF kündigt an, dass Kunden, die aufgrund des angekündigten Streiks am Weihnachtswochenende nicht mit dem Zug fahren können, ihre Fahrkarten zu 200% erstattet bekommen. Der Generaldirektor von SNCF Voyageurs spricht von einem „unzulässigen Streik“.

    Geld als Entschädigung. Die SNCF hat beschlossen, außergewöhnliche Rückerstattungsmaßnahmen für ihre Kunden anzubieten, die wegen des angekündigten Streiks der Zugbegleiter an diesem Wochenende nicht mit dem Zug fahren können.

    Erste Lösung: Die Kunden können ihr Abreisedatum ändern. Der Umtausch der Fahrkarte für einen anderen Zug an einem anderen Tag ist kostenlos und ohne Preisaufschlag möglich. 120.000 Plätze sind an diesem Mittwoch, dem 21. Dezember, und Donnerstag, dem 22. Dezember, noch verfügbar.

    Zweite Lösung: Im Fall, dass die Kunden ihr Abreisedatum nicht ändern können. Die SNCF wird „200% Rückerstattung“ für „Reisende, die nicht fahren können, weil deren Züge annulliert werden“ anbieten, wie der Generaldirektor von SNCF voyageurs, Christophe Fanichet, auf France Info ankündigte. Im Klartext: Die SNCF wird ihren Kunden das Doppelte des Fahrpreises erstatten.

    Nur etwa zwei von drei TGVs werden am Freitag auf der Atlantik- und Mittelmeerachse fahren, einer von zwei Zügen auf der Nordachse, drei von vier Zügen in Richtung Osten. Die TGVs zwischen den Bahnhöfen der Regionen dürften am stärksten betroffen sein. Ergebnis: Von 800.000 Kunden, die eine Fahrkarte gebucht haben, werden 200.000 nicht reisen können. Bei den Ouigo-Zügen werden drei von vier Zügen fahren. Die Intercity-Züge werden normal fahren.

    Die Einzelheiten für Samstag und Sonntag wurden noch nicht bekannt gegeben, aber das Programm der TGVs dürfte in etwa gleich ausfallen. Jeder Kunde, dessen Zug gestrichen wird, wird per SMS oder E-Mail benachrichtigt werden.

    Der Arbeitskampf der Zugbegleiter und Fahrdienstleiter während der Feiertage kommt bei der SNCF-Führung schlecht an. „In einer Zeit, zu Weihnachten, nicht reisen zu können, ist ehrlich gesagt inakzeptabel“, meint der Generaldirektor von SNCF voyageurs Christophe Fanichet. Er entschuldigt sich bei den Kunden der SNCF, die über die Feiertage keine Züge nutzen konnten.

    Trotz der grosszügigen Ausgleichsmaßnahmen kommt der Arbeitskampf auch bei der Regierung schlecht an. „Für diejenigen, die Weihnachten nicht mit ihrer Familie verbringen können, bin ich nicht sicher, ob das einen Ausgleich schafft“, sagte Regierungssprecher Olivier Véran im Sender France Inter. „Ich weiß nicht, ob 200% eines Zugtickets dafür entschädigen können, dass man an Heiligabend nicht bei Mama oder Papa ist“, meinte Olivia Grégoire, die beigeordnete Ministerin für KMU, Handel und Handwerk, auf France Info.

    Die Zugbegleiter bleiben hartnäckig
    Seit November hat die SNCF Mühe, mit dem sogenannten „Kollektiv der Kontrolleure“, das diesen Arbveitskampf ins Leben gerufen hat, einen konstruktiven Dialog zu finden. Das Kollektiv fordert eine bessere Anerkennung der Besonderheiten dieses Berufs. Nach einem Treffen mit dem Kollektiv und den Gewerkschaften am 8. Dezember schlug die Geschäftsleitung vor, die „Arbeitsprämie“ der Fahrdienstleiter um 600 € pro Jahr zu erhöhen, wobei ein Teil davon 2024 in das Gehalt einfließen soll, sowie eine zusätzliche Zulage von 600 € brutto pro Jahr zu zahlen. Weitere spezifische Maßnahmen bezüglich des beruflichen Aufstiegs wurden auf den Tisch gelegt, um die Karriereentwicklung der Fahrdienstleiter zu erleichtern.

  • Streik im Zugverkehr an Weihnachten und Neujahr: CGT und Sud-Rail halten an Streikankündigung fest

    Streik im Zugverkehr an Weihnachten und Neujahr: CGT und Sud-Rail halten an Streikankündigung fest

    Die Gewerkschaften CGT und SUD-Rail gaben am Montag, dem 19. Dezember, bekannt, dass sie die Streikankündigung der Fahrdienstleiter für das Weihnachtswochenende aufrechterhalten.

    „Wir haben beschlossen, unsere Streikankündigung beizubehalten“, damit diejenigen, die streiken wollen, dies auch tun können, so SUD-Rail, auch die CGT will ihren Mitgliedern die Möglichkeit geben will, „sich an der Aktion zu beteiligen“.

    Die Zugbegleiter hatten sich ursprünglich in einem Kollektiv mit dem Namen „Collectif national ASCT“ (CNA) außerhalb jeglichen gewerkschaftlichen Rahmens und in einer Facebook-Gruppe haben mit mehr als 3.500 Mitgliedern zusammengetan. Die Gruppe hat sich jedoch auf die Gewerkschaften gestützt, um ihre Forderungen vorzutragen und Streikankündigungen für Weihnachten und Neujahr einzureichen.

    Die Gewerkschaft Unsa-Ferroviaire hatte ihre Vorankündigung bereits am Freitag aufgehoben, da sie die Vorschläge der SNCF-Direktion als „auf einem sehr guten Niveau“ betrachtete. Am 8. Dezember hatte die SNCF nach einem Streikwochenende, an dem sie fast zwei Drittel ihrer TGV- und Intercity-Züge streichen musste, mehrere Vorschläge für einen Ausweg aus dem Konflikt unterbreitet.

    Die Gewerkschaft Sud-Rail fordert die SNCF-Führung dennoch auf, „ihre Vorschläge zu erhöhen, um eine Beruhigung der Situation zu ermöglichen“.

    Die SNCF hat vorgeschlagen, die Arbeitsprämie der Kontrolleure um 600 Euro pro Jahr zu erhöhen, wobei ein Teil davon 2024 in das Gehalt integriert werden soll, sowie eine zusätzliche Zulage von 600 Euro brutto pro Jahr. Weitere Maßnahmen für den beruflichen Aufstieg wurden auf den Tisch gelegt, um die Karriereentwicklung der Fahrdienstleiter zu erleichtern.

  • Streik der Weichensteller: Zugverkehr wird am ersten Ferienwochenende „leicht gestört“ sein

    Streik der Weichensteller: Zugverkehr wird am ersten Ferienwochenende „leicht gestört“ sein

    „Auf nationaler Ebene werden etwa 20 von insgesamt 700 TGVs am Freitag ausfallen“, teilte die SNCF am Mittwoch, dem 14. Dezember, mit. Man rechnet mit einem „normalen oder fast normalen Verkehr“ der TGVs Ost, Nord und Süd und „fast 9 von 10 Zügen“ für den TGV Atlantique.

    Die SNCF kündigte am Mittwoch, dem 14. Dezember, an, dass der Zugverkehr für die Abreise in die Weihnachtsferien an diesem Wochenende „leicht gestört“ sein werde. Am Freitag würden „etwa 20 TGVs ausfallen“, da die Weichensteller aufgrund eines Streikaufrufs der Gewerkschaft Sud-Rail in einen Ausstand treten werden.

    „Auf nationaler Ebene werden am Freitag etwa 20 von insgesamt 700 verkehrenden TGVs ausfallen“, erklärte die SNCF, die für die TGVs Ost, Nord und Süd einen „normalen oder fast normalen Betrieb“ und für den TGV Atlantique „fast 9 von 10 Zügen gewährleistet“ sieht, darunter zwei von drei Zügen für die Verbindungen zwischen Paris und Bordeaux“. Die Zugausfälle sind neben dem Arbeitskampf der Weichensteller auch auf eine lokale Streikbewegung der Lokführer zurückzuführen.

    Verkehrsminister Clément Beaune äußerte sich „recht zuversichtlich“ in Bezug auf die um die Weihnachtsfeiertage herum geplanten Streiks im Luft- und Eisenbahnverkehr.

    „Wir rechnen nicht mit starken Störungen im Luftverkehr bei der Abreise in die Ferien“, sagte er am Dienstag, dem 13. Dezember, im französischen Fernsehsender France 2.

  • SNCF: Werden nach den Kontrolleuren auch die Weichensteller in den Weihnachtsferien streiken?

    SNCF: Werden nach den Kontrolleuren auch die Weichensteller in den Weihnachtsferien streiken?

    Nun werden auch die Weichenwärter der SNCF vom 15. bis 19. Dezember, dem ersten Wochenende der Weihnachtsferien, zum Streik aufgerufen…

    Die Weichenwärter der SNCF sind vom 15. bis 19. Dezember, dem ersten Wochenende der französischen Weihnachtsferien, zum Streik aufgerufen. Nach einer ersten, nicht umgesetzten Streikdrohung am 25. Mai hatte der Berufsstand die Einstellung von 200 zusätzlichen Fahrdienstleitern, eine Prämie von 600 Euro und eine vorübergehende Erhöhung ihres Arbeitszuschlags um 20% für sieben Monate erreicht. Aber laut Erik Meyer von der Gewerkschaft SUD-Rail hat das Unternehmen „seine Verpflichtungen nicht eingehalten“.

    Streikandrohung, um bei den Lohnverhandlungen, die bei der SNCF zur Zeit anstehen, stärkeres Gewicht zu haben.

    Nachdem die Inflation im November auf +6,2 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist, fordert die CGT-Cheminots jetzt eine Lohnerhöhung in mindestens gleicher Höhe und das rückwirkend zum 1. Januar 2022. Die Gewerkschaft SUD Rail fordert 400 Euro brutto mehr pro Monat für alle und die CFDT-Cheminots ein 13. Monatsgehalt zusätzlich zu den Lohnerhöhungen. Die Unsa-Ferroviaire, die einzige Gewerkschaft, die nicht zum Streik aufgerufen hat, möchte, dass die Löhne um mindestens 5% steigen.

    „Vorsicht, wenn die Löhne zu stark steigen, werden irgendwann auch die Fahrpreise steigen. Die Lohnsumme ist ein Kostenfaktor“, warnte der Vorstandsvorsitzende der Gruppe, Jean-Pierre Farandou, am vergangenen Donnerstag.

    Erschwerend kommt hinzu, dass die Gewerkschaften durch die Aussicht auf die Rentenreform, die die Regierung um den 15. Dezember herum vorstellen will, schon in den Protest-Startlöchern stehen.

    Die Gewerkschaften betonen: „Wir werden gegen diese Reform kämpfen, wie wir es auch bei der letzten Reform 2019-2020 getan haben“, und erinnern an den 58-tägigen Streik, der damals die SNCF fast vollständig lahmgelegt hatte.

  • SNCF-Linie Paris-Toulouse nach Entgleisung bei Vierzon das ganze Wochenende unterbrochen

    SNCF-Linie Paris-Toulouse nach Entgleisung bei Vierzon das ganze Wochenende unterbrochen

    Der SNCF-Verkehr zwischen Vierzon im Departement Cher und Châteauroux im Departement Indre auf der Strecke Paris-Toulouse wird das ganze Wochenende über in beiden Richtungen unterbrochen sein. Ein Güterzug ist am Freitag entgleist, wie die Bahn mitteilte.

    Der SNCF-Verkehr zwischen Vierzon (Cher) und Châteauroux (Indre) auf der Strecke Paris-Toulouse wird das ganze Wochenende in beiden Richtungen unterbrochen sein. Dort ist am Freitag ein Güterzug entgleist, ohne dass jemand verletzt wurde. Einige Waggons des entgleisten Zuges blockieren den Zugverkehr zwischen Vierzon und Châteauroux, so die SNCF.

    Lesen Sie auch: SNCF: Gestrichene Züge – drei harte Tage für Reisende an diesem Wochenende in Frankreich

    Die Ursache des Unfalls ist zunächst noch unbekannt. die SNCF hat für die Fahrgäste der TER-Züge zwischen Vierzon und Châteauroux eine Ersatzbeförderung per Bus eingerichtet. Die Intercités-Züge, die zwischen Paris und Toulouse und umgekehrt verkehren sollten, kehren zu ihren jeweiligen Heimatbahnhöfen zurück.

    Räumung der Gleise wird das ganze Wochenende dauern
    Vor Ort arbeiten Teams von SNCF Réseau an der Räumung der Gleise. Das wird „voraussichtlich das ganze Wochenende dauern“, so die SNCF, die die Reisenden, deren Züge die Strecke Vierzon-Châteauroux nutzen müssten, auffordert, „ihre Reise zu verschieben“. Der Unfall ereignete sich zu Beginn eines Streiks der SNCF-Kontrolleure, der die SNCF ohnehin schon dazu zwang, 60% seiner TGV- und Intercités-Züge von Freitag bis Sonntag ausfallen zu lassen.

  • SNCF: Gestrichene Züge – drei harte Tage für Reisende an diesem Wochenende in Frankreich

    SNCF: Gestrichene Züge – drei harte Tage für Reisende an diesem Wochenende in Frankreich

    Der Streik bei der SNCF beginnt am heutigen Freitag. Mindestens 60% der TGVs und Intercités fallen aus. Die Weihnachtszeit wird bei der SNCF schwierig werden.

    Die Kunden wurden erst zwei Tage vorher benachrichtigt. An diesem Freitag beginnt der x-te Streik bei der SNCF. Heute, am Samstag und am Sonntag werden mehr als die Hälfte der Fernverkehrszüge (TGV und Intercités) nicht verkehren. Am Montag wird der normale Verkehr nur schrittweise wieder aufgenommen werden können. Die Zug-Kontrolleure haben den Arbeitskampf für ihren Status und ihre Gehälter begonnen.

    Die SNCF rechnet damit, dass zwischen Freitag und Sonntag folgende Züge verkehren werden:

    • 1 von 2 Zügen auf dem TGV-Netz Nord.
    • 1 von 3 Zügen auf dem TGV-Netz Ost.
    • 1 von 4 Zügen auf dem TGV-Netz Atlantique.
    • 1 auf 3 Züge auf dem TGV-Netz Süd-Ost.
    • 1 von 4 bei Ouigo
    • Keine Züge in der Nacht
    • Die TER werden normal verkehren und sind von dieser sozialen Bewegung nicht betroffen.

    Im internationalen Verkehr erwartet die SNCF einen normalen Verkehr für Eurostar und Thalys, 1 von 3 TGVs in die Schweiz, 1 von 2 nach Deutschland, 1 von 3 nach Italien und keinen Zugverkehr nach Spanien.

    Die SNCF rechnet mit einer „schrittweisen“ Wiederaufnahme eines normalen Verkehrs am Montag, dem 5. Dezember. Aber auch am Montag werden nur 3 von 4 TGVs werden auf allen Strecken verkehren.

    Die Zug-Kontrolleure, die „Chefs de bord“ genannt werden, haben den Streik begonnen. Sie fordern eine bessere Anerkennung ihres Status und die Einbeziehung verschiedener Prämien in das Grundgehalt, damit sie bei der Rentenberechnung berücksichtigt werden können. „Es ist ein Streik, den wir nicht haben kommen sehen, weder wir noch die Gewerkschaften“, versichert der Vorstandsvorsitzende der SNCF, Jean-Pierre Farandou.

    Die SNCF wird die vom Ausfall ihres Zuges betroffenen Kunden per SMS oder E-Mail benachrichtigen. Um zu erfahren, welche Züge fahren, können sich die Reisenden auf der Website der SNCF, in der App SNCF Connect oder telefonisch unter 3635 informieren.

    Unabhängig davon, ob ein Zug fährt oder annulliert wird und um welchen Zug es sich handelt (TGV Inoui, Ouigo oder Intercités), können alle Reisenden für eine Reise, die zwischen Freitag, dem 2. Dezember, und Montag, dem 5. Dezember, einschließlich gebucht wurde, eine Erstattung von 100% des Fahrpreises fordern. Ein kostenloser Umtausch für Züge, in denen noch Plätze frei sind, ist bis einschließlich Donnerstag, den 8. Dezember möglich.

    Das Kollektiv der streikenden Kontrolleure hat eine weitere Streikankündigung für die Weihnachts- und Neujahrswochenenden eingereicht, um Druck auf die SNCF-Führung auszuüben. „Wir werden aber alles tun, damit es an Weihnachten keinen Streik gibt“, versichern die Gewerkschaften.

  • Streik bei der SNCF: Nur 4 von 10 Zügen von Freitag bis Sonntag auf der Schiene

    Streik bei der SNCF: Nur 4 von 10 Zügen von Freitag bis Sonntag auf der Schiene

    Die Kontrolleure der SNCF werden von Freitag bis Sonntag streiken. Mehr als 60% der TGV- und Intercités-Züge werden ausfallen. Der Streik findet am Vorabend der obligatorischen Jahreslohnverhandlungen bei der SNCF statt.

    Ein Streik der Kontrolleure wird die SNCF dazu zwingen, 60% ihrer TGVs und Intercités von Freitag bis Sonntag zu streichen, wobei eine schrittweise Wiederaufnahme des Verkehrs am Montag geplant ist, wie das Unternehmen am heutigen Mittwoch bekannt gab.

    Die SNCF rechnet von Freitag bis Sonntag mit :
    * 1 von 2 Zügen auf dem TGV Nord
    * 1 von 3 Zügen auf dem TGV Ost
    * 1 von 4 Zügen auf dem TGV Atlantique
    * 1 Zug von 3 im TGV Sud-Est
    * 1 von 4 bei Ouigo
    * Keine Nachtzüge

    International rechnet das Unternehmen mit normalem Verkehr für Eurostar und Thalys, 1 von 3 TGVs in die Schweiz, 1 von 2 nach Deutschland, 1 von 3 nach Italien und keinem Verkehr nach Spanien.

    Für Montag ist eine „schrittweise Wiederaufnahme“ des normalen Fahrplans geplant, mit 3 von 4 Zügen auf allen TGV-Achsen, wie es in einer Pressemitteilung der SNCF heißt. Reisende, die beim Ticketkauf ihre Kontaktdaten hinterlassen haben, sollen am Mittwoch per E-Mail oder SMS erfahren, ob ihr Zug aufrechterhalten oder gestrichen wird. Das Unternehmen empfiehlt den Reisenden auf jeden Fall, die aktuellen Zugfahrpläne zu überprüfen, bevor sie sich zum Bahnhof begeben, und, wenn möglich, ihre Fahrten zu verschieben. Alle Reisenden, unabhängig davon, ob ihr Zug aufrechterhalten oder annulliert wird, und unabhängig von ihrer Fahrkarte – TGV Inoui, Ouigo und Intercités – können laut SNCF Voyageurs für Reisen, die zwischen Freitag und Montag geplant sind, den vollen Fahrpreis zurückerstattet bekommen oder ihre Fahrkarte kostenlos umtauschen.

    Die Zugbegleiter – allgemein als Kontrolleure bezeichnet – haben eine wesentliche Funktion im Hinblick auf die Sicherheit des Verkehrs und der Reisenden und sind daher unerlässlich, um alle Sicherheitsbedingungen für den Verkehr von TGVs und anderen Zügen zu erfüllen, betonte die SNCF. Die Geschäftsleitung bedauerte, dass der Streik aufrechterhalten wurde, „obwohl den Gewerkschaften nach mehrwöchigen Verhandlungen konkrete und substantielle Angebote gemacht worden waren“.

    Der Streik findet kurz vor Beginn der jährlichen Pflichtverhandlungen statt, die am Mittwoch, dem 7. Dezember beim SNCF-Konzern beginnen sollen. Die Gewerkschaften CGT, SUD-Rail und CFDT haben für diesen Tag zu einem „Solidarstreik“ aufgerufen.

  • Die SNCF kündigt Preiserhöhung für TGVs an

    Die SNCF kündigt Preiserhöhung für TGVs an

    Am Freitag, den 18. November, kündigte die SNCF eine Preiserhöhung von 5% für TGV-Fahrkarten an. Einige andere Tarife wurden jedoch eingefroren und werden nicht erhöht.

    Am Freitag, dem 18. November, gab die SNCF bekannt, dass die Preise für TGV-Fahrkarten um durchschnittlich 5% steigen werden. Diese Nachricht erfreut die Reisenden nicht, ganz im Gegenteil. „Ich träume ein bisschen davon, dass es sich um einen öffentlichen Dienst handelt, der für alle zugänglich ist, und hier ist das überhaupt nicht der Fall“, beklagt eine Frau auf dem Sender France 2. Andere Reisende zeigen mehr Verständnis für die Erhöhung, die mit 5% immerhin unter der Inflationsrate liegt.

    Der Grund für die Erhöhung sei ein starker Kostenanstieg bei der SNCF, der sich nach Angaben des Konzerns auf 13% beläuft. Um aber Reisen nicht unbezahlbar zu machen und auch den kleinsten Budgets die Möglichkeit zu geben, weiterhin mit dem Zug zu reisen, erklärt die SNCF, dass sie einen Preisstopp für einige ihrer Tarife einführen wird. „Alle Minipreise werden minis bleiben“, versichert Christophe Fanichet, Präsident von SNCF voyageurs. Zu den Tarif-Änderungen gehört, dass Umtausch ab sechs Tagen vor der Reise kostenpflichtig wird und das Umbuchen einer Fahrkarte künftig 4 Euro teurer sein wird.

  • SNCF: TER-Verkehr in Okzitanien nach Angriff auf zwei Kontrolleure gestört

    SNCF: TER-Verkehr in Okzitanien nach Angriff auf zwei Kontrolleure gestört

    Kontrolleure der SNCF legten die Arbeit nieder und machten von ihrem Streikrecht Gebrauch, nachdem zwei Kollegen am späten Abend des 11. November angegriffen wurden.

    Zwei Kontrolleure der SNCF wurden am Freitag, dem 11. November, in Port-la-Nouvelle (Aude) angegriffen, wie der Sender France 3 Okzitanien berichtete. Der TER-Verkehr in der Region ist am Samstag, dem 12. November, noch nicht wieder normal angelaufen, nachdem mehrere Kontrolleure der SNCF ihre Arbeit niedergelegt und ihr Streikrecht in Anspruch genommen haben.

    Der Angriff soll sich während einer Fahrscheinkontrolle eines Fahrgastes ereignet haben, der aus Verärgerung über eine Geldstrafe einem der beiden Kontrolleure einen Faustschlag versetzt haben soll. Die beiden Eisenbahner mussten ärztlich versorgt werden und eine polizeiliche Untersuchung ist eingeleitet worden.

    Der TER-Verkehr ist laut Midi Libre derzeit teilweise unterbrochen, der TGV- und Intercity-Verkehr ist nicht beeinträchtigt. Die SNCF gab bekannt, dass Busverbindungen eingerichtet wurden, um die gestrichenen TER-Züge zu ersetzen.