Schlagwort: SNCF

  • SNCF: Gibt es wirklich jedes Jahr zu Weihnachten Streiks?

    SNCF: Gibt es wirklich jedes Jahr zu Weihnachten Streiks?

    200.000 Reisende werden am Wochenende des 24. Dezember wegen eines Streiks der SNCF-Zugbegleiter nicht mit dem Zug fahren können. Und immer öfter hört man in Frankreich, dass es jedes Jahr an Weihnachten und Silvester Streiks gebe. Aber das stimmt nicht.

    „Die Nutzer, die ein wenig Erfahrung mit dem Reisen haben, wissen, dass es an Weihnachten Streiks bei der SNCF gibt, das ist üblich zu Weihnachten“, sagte Christian Boucaret, der Präsident der Fédération nationale des associations des usagers des transports (Fnaut) gegenüber Franceinfo am Dienstag, dem 20. Dezember. Eine Idee, die von vielen Internetnutzern auch in den sozialen Netzwerken geteilt wird.

    Auch wenn etwa 200.000 Reisende an diesem Weihnachten 2022 von einem Streik betroffen sein werden, ist es falsch zu sagen, dass dies jedes Jahr zum gleichen Zeitpunkt geschieht. Das letzte Mal, dass an Weihnachten wirklich gestreikt wurde, war vor drei Jahren, im Jahr 2019, mit insgesamt 27 Streiktagen im Dezember. In diesem Jahr hatten die Eisenbahner die Idee eines Waffenstillstands für Heiligabend abgelehnt, damals protestierten sie gegen die von Emmanuel Macron angestrebte Rentenreform, etwas, das nicht nur den Eisenbahnsektor betraf. Anschliessend muss man allerdings bis 1986, also mehr als 35 Jahre zurückgehen, um einen massiven Streik der SNCF an Weihnachten zu finden. Der Verkehrsexperte Gilles Dansart bestätigt, dass Streiks bei der SNCF am 24. Dezember letztlich sehr selten sind. „Meist wurden die Tarifverhandlungen vor den Feiertagen beendet“, erklärt er.

    Seit 70 Jahren wird jedes Jahr gestreikt, aber Weihnachten ist selten betroffen.
    Aber der falsche Eindruck kommt nicht von ungefähr. Wenn man in die Vergangenheit schaut, gab es tatsächlich oft Streikandrohungen zu Weihnachten. Allerdings wurde Heiligabend in der Regel gerade noch gerettet, entweder weil die Gewerkschaften ihre Ankündigung zurückzogen oder weil die Regierung oder das SNCF-Management einen Rückzieher machten.

    Letztes Jahr zum Beispiel gab es für Weihnachten zwar eine Streikandrohung, aber die Gewerkschaften haben den Streik schließlich am Heiligabend nicht durchgeführt. Und wenn im vergangenen Jahr dennoch etwas mehr als 50.000 Reisende ihre Reise annulliert sahen, lag das eher daran, dass die SNCF nicht mehr genug Zeit hatte, alle Züge rechtzeitig wieder einzusetzen. Ein weiteres Beispiel stammt aus dem Jahr 1995. Ein massiver Streik legte Frankreich von November bis Dezember einen Monat lang lahm. Protestiert wurde damals gegen die geplanten Reformen von Alain Juppé, jedoch zog der Premierminister seine Reformpläne zurück und der Verkehr wurde rechtzeitig wieder aufgenommen.

    Was hingegen stimmt, ist, dass es insgesamt tatsächlich viele Streiks im französischen Schienenverkehr gibt. Die SNCF-Statistiken zeigen, dass es seit 1947 kein einziges Jahr ohne Streiks gegeben hat.

  • Streik bei der SNCF: Franzosen suchen nach anderen Reisemöglichkeiten

    Streik bei der SNCF: Franzosen suchen nach anderen Reisemöglichkeiten

    Streik bei der SNCF und die Franzosen suchen nach anderen Möglichkeiten, ihre Familien über die Feiertage zu besuchen. Bus, Mitfahrgelegenheiten oder sogar Flugzeuge – jeder hofft, eine andere Reisemöglichkeit zu finden.

    Um Weihnachten mit ihrer Familie in Perpignan (Pyrénées-Orientales) zu verbringen, reist eine Rentnerin aus Montpellier mit dem Bus. „Ich nehme den Bus. Das ist deutlich billiger, es ist sehr gut. Und die Zeit ist genau gleich“, erzählt sie auf dem Sender France 3. Andere haben sich aufgrund des Mangels an Zügen für die Straße entschieden. Seit Dienstag, dem 20. Dezember, werden auch Mitfahrgelegenheiten verstärkt in Anspruch genommen. „Angesichts der Ungewissheit, angesichts des Preises für den Zug, habe ich auf eine Mitfahrgelegenheit zurückgegriffen“, sagt eine Nutzerin. Doch die Plätze werden immer knapper.

    Lösungen finden
    Auch das Mieten von Autos wird immer schwieriger. Bei den großen Autovermietern sind in Paris fast keine Fahrzeuge mehr verfügbar. Als letzte, aber oft viel teurere Lösung beginnen sich auch die Flugzeuge zu füllen. Guillaume Rostand, Sprecher von Liligo, berichtet von einem „sehr starken Anstieg der Suchanfragen nach inländischen Flughäfen“. Einige Franzosen sind gezwungen, sich notgedrungen neu zu organisieren. Ein Arbeitnehmer hat seine Abreise vorgezogen und wird mit seinem Computer im mobilen Home-Office unterwegs sein.

  • Macron: „Es ist nicht tolerierbar, dass wenige hundert Leute das Land blockieren und den Franzosen die Feiertage verderben“

    Macron: „Es ist nicht tolerierbar, dass wenige hundert Leute das Land blockieren und den Franzosen die Feiertage verderben“

    Anlässlich der letzten Ministerratssitzung vor den Weihnachtsferien wies der Präsident der Republik mit dem Finger auf das mangelnde Verantwortungsbewusstsein der SNCF-Zugbegleiter, die am Weihnachtswochenende streiken wollen. „Es ist nicht tolerierbar, dass einige hundert Personen das Land blockieren und den Franzosen nach zwei Jahren Covid die Feiertage verderben“, rief Emmanuel Macron nach Informationen von Franceinfo während des Ministerrats, der am Donnerstag, dem 22. Dezember, stattfand, aus. Der Staatspräsident kritisierte das mangelnde Verantwortungsgefühl der streikwilligen SNCF-Zugbegleiter. Am Wochenende sollen etwa 40% der TGV-Züge ausfallen. Angesichts dieses Arbeitskampfs forderte der Staatschef die zuständigen Minister auf, zu handeln und den Druck auf die Konfliktparteien aufrechtzuerhalten. „Die Regierung darf nicht Beobachter der sozialen Konflikte sein, sondern muss sich stärker einbingen.“ So wird Emmanuel Macron von Franceinfo zitiert. Der Präsident forderte die Re…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • SNCF-Streik: Das Silvester-Wochenende ist gerettet – Streikankündigung wurde aufgehoben

    SNCF-Streik: Das Silvester-Wochenende ist gerettet – Streikankündigung wurde aufgehoben

    Die Gewerkschaften der SNCF akzeptierten die Vereinbarung, die am Donnerstagabend von der SNCF-Führung vorgelegt wurde. Die Streikankündigung für das Silvester-Wochenende wurde aufgehoben.

    Die Nachricht wird Hunderttausende von Französinnen und Franzosen erfreuen und beruhigen. Es wird an Silvester Züge geben. Die Gewerkschaften der SNCF stimmten der Vereinbarung zu, die die SNCF-Direktion am Donnerstagabend vorgeschlagen hatte. Das Eisenbahnunternehmen ist der Ansicht, dass „nun alle Bedingungen erfüllt sind, damit alle Zugbegleiter ihre Arbeit wieder aufnehmen können“.

    Während einer Dringlichkeitssitzung am Donnerstagabend hatte die SNCF-Direktion den Fahrdienstleitern vorgeschlagen :

    • Eine Sonderprämie von 720 € brutto pro Jahr anstelle von 600 €.
    • 160 zusätzliche Stellen im Jahr 2023 + 40 in „sensiblen Zügen“.
    • Eine gemeinsame nationale Hierarchie mit der Bezeichnung“ „ligne métier ASCT“.

    Vier Gewerkschaften nahmen an dem Treffen teil. Sie sind jedoch nicht die Initiatoren der aktuellen Streikbewegung, auch wenn die Gewerkschaften die Streikankündigungen eingereicht hatten. Der Streik der Zugbegleiter wird von einem unabhängigen Kollektiv getragen, das sich über Facebook zusammengeschlossen hat.

    Die Premierministerin reagierte am Mittag über Twitter und lobte den „Geist der Verantwortung“ der Gewerkschaften und des Unternehmens.

    Der Zugverkehr wird an Weihnachten beeinträchtigt bleiben.
    Diese Vereinbarung ändert nichts an dem für das Weihnachtswochenende ausgerufenen Streik, der dazu geführt hat, dass 200.000 Reisende ihre Fahrkarten stornieren mussten. Einer von drei TGVs fällt am Freitag aus, zwei von fünf TGVs werden am Samstag, dem 24. und Sonntag, dem 25. Dezember gestrichen. Der TGV Atlantique und der TGV Nord sind die am stärksten betroffenen Strecken. Der Streik soll bis Montag, 26. Dezember, andauern.

  • Streik: Hunderte Züge fallen an Weihnachten aus – Regierung setzt SNCF unter Druck

    Streik: Hunderte Züge fallen an Weihnachten aus – Regierung setzt SNCF unter Druck

    Ein Streik der Zugbegleiter sorgt am Weihnachtswochenende für Panik in den französischen Bahnhöfen. Die Regierung erhöht den Druck auf die SNCF, um die Krise zu lösen und ein ähnliches Szenario für das Neujahrswochenende zu verhindern. Die Auswirkungen des Streiks der Zugbegleiter werden sich voraussichtlich am Samstag, 24. und Sonntag, 25. Dezember so zeigen: Einer von zwei TGVs soll auf den Nord- und Atlantik-Achsen fahren, drei von fünf TGVs auf den Südost- und Ost-Achsen. Zwei von drei Ouigo-Zügen sind geplant, so die SNCF in einer Pressemitteilung. Drei von vier Lyria- und Intercity-Zügen sollen verkehren. Am Freitag sollen zwei von drei TGVs auf der Atlantik- und Mittelmeerachse fahren, einer von zwei Zügen auf der Nordachse (Paris-Lille wird als fast normal gemeldet) und drei von vier TGVs im Osten. Jeder Reisende, dessen Zug im Rahmen des Streiks gestrichen wurde, erhält einen Gutschein in Höhe des doppelten Fahrkartenpreises, wie die SNCF am Mittwoch bekannt gab, auch wenn die…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Olivier Véran: Streikt nicht und hört auf die legitimen Bitten der Franzosen!

    Olivier Véran: Streikt nicht und hört auf die legitimen Bitten der Franzosen!

    Die Franzosen müssen „unter guten Bedingungen zu ihren Familien fahren können“, fordert der Regierungssprecher. Weil zwei von fünf geplanten TGV-Zügen am Weihnachtswochenende ausfallen werden, schlägt die Exekutive am Donnerstag, dem 22. Dezember, mit der Faust auf den Tisch. Regierungssprecher Olivier Véran fordert „alle Personen, die angekündigt haben, streiken zu wollen, auf, dies zu unterlassen“. Er fordert sie auf, auf „die legitime Forderung der Franzosen zu hören, dass sie ihre Familien unter guten Bedingungen besuchen können“. Zuvor hatte schon Wirtschaftsminister Bruno Le Maire im Sud Radio gefordert, dass die SNCF „in den nächsten Stunden eine Lösung finden“ müsse. Das Neujahrswochenende ist auch bedroht. Der Generalsekretär der Gewerkschaft Unsa-Ferroviaire, die nicht zum Streik aufruft, meint auf Franceinfo, dass es auch am letzten Wochenende des Jahres „zwangsläufig“ zu Zugausfällen kommen wird. Jean-Pierre Farandou, Präsident der SNCF, hingegen versichert auf RTL, dass „e…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • SNCF-Streik: Minister kritisiert Arbeitskampf als „für alle verlustreich“ und „nicht würdig“

    SNCF-Streik: Minister kritisiert Arbeitskampf als „für alle verlustreich“ und „nicht würdig“

    Christophe Béchu, Minister für den ökologischen Übergang, war am Donnerstag, dem 22. Dezember, Gast der Sendung „4 Vérités“ auf France 2. „Ein Streik dieser Art ist für alle Beteiligten ein Verlustgeschäft“. Christophe Béchu, Minister für den ökologischen Übergang und den territorialen Zusammenhalt, war am Donnerstag, dem 22. Dezember, zu Gast in der Sendung „Les Quatre Vérités“ auf France 2. Er ging auf den Arbeitskampf bei der SNCF ein, der von einem Kollektiv von Zugbegleitern initiiert wurde und den Zugverkehr am Weihnachtswochenende voraussichtlich stark beeinträchtigen wird. Dieser Streik „ist nicht würdig“, so der Minister. Eine „Minderheit“, die „das Image des ganzen Unternehmens beschädigt““Wir haben es mit einer Minderheit innerhalb des Unternehmens zu tun, die das Image des ganzen Unternehmens beschädigt, obwohl der soziale Dialog in den letzten Wochen und Monaten bei der SNCF durchaus durchgeführt wurde“, so Christophe Béchu. „Ich teile sowohl die Traurigkeit als auch die W…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • SNCF-Streik: Welche Alternativen gibt es, wenn der Zug über Weihnachten oder Neujahr ausfällt?

    SNCF-Streik: Welche Alternativen gibt es, wenn der Zug über Weihnachten oder Neujahr ausfällt?

    Nur etwa zwei von drei Zügen werden am Weihnachtswochenende verkehren, teilte die SNCF am Dienstag, dem 20. Dezember, mit. Welche Alternativen gibt es für die rund 200.000 Fahrgäste, deren Züge gestrichen wurden? Aufgrund eines Streiks der Zugbegleiter werden am Weihnachtswochenende in Frankreich nach ersten Schätzungen nur zwei von drei Zügen fahren können. Das bedeutet, dass etwa 200.000 der erwarteten 800.000 Fahrgäste, voraussichtlich nicht werden reisen können. Die SNCF hat bereits angekündigt, dass Kunden, deren Züge gestrichen werden, 200% ihres Fahrpreises zurückerstattet bekommen. Aber welche Alternativen gibt es, damit diese Menschen die Feiertage trotzdem mit der Familie verbringen können? 1) Einen anderen Zug buchen Wer sieht, dass sein Zug gestrichen wurde, kann immer noch versuchen, einen anderen Zug zu buchen, auch wenn die Plätze nur wenige Tage vor Weihnachten inzwischen sehr knapp sind oder für bestimmte beliebte Strecken gar nicht mehr zur Verfügung stehen. Wer zum Beispiel am 24. Dezember von Toulouse nach Paris fahren möchte, findet nur noch Plätze für die Züge, die am frühen Abend abfahren. In der Gegenrichtung ist nur ein Zug noch nicht vollständig ausgebucht. Unbedingt zu beachten: Es ist in Frankreich streng verboten, ohne Fahrkarte in einen Zug einzusteigen, selbst wenn man eine Reservierung für einen annullierten Zug hat. Bei Zuwiderhandlung droht ein Bußgeld von bis zu 375 Euro. 2) Reisebus Die Reisebusse können eine gute Alternative sein. In einer Pressemitteilung gab FlixBus an, dass man am Weihnachtswochenende mehr als 75.000 Fahrgäste in Frankreich befördern werde. Das Busunternehmen setzte zusätzliche Busse ein, um der hohen Nachfrage zum Jahresende gerecht zu werden, die nach der Ankündigung des Streiks bei der SNCF umso höher wurde. Zu den am stärksten frequentierten Busverbindungen gehören: Paris <> Grenoble/Genf/ Annecy/Chambery; Toulouse <> Nizza; Bordeaux <> Toulouse; Montpellier <> Barcelona. Wer allerdings noch einen freien Platz ergattern möchte, sollte nicht zu lange mit der Buchung warten. Bei einigen Zielen ist die Reisezeit verglichen mit einer Zugreise doppelt oder sogar dreifach so lang und die Preise können in letzter Minute explodieren. Derzeit liegen die Preise für eine Fahrt von Paris nach Toulouse bei einer durchschnittlichen Fahrtzeit von 8 Stunden zwischen 50 und 100 € für eine einfache Fahrt. 3) Fahrgemeinschaften nutzen Fahrgemeinschaften können die Lösung sein, um den Weihnachts- oder Silvesterabend zu retten, da sie kostengünstig und gesellig sind. Die Webseite Blablacar hat festgestellt, dass die Zahl der gebuchten Mitfahrgelegenheiten aufgrund der Feiertage und der Streiks zum Jahresende um 20% gestiegen ist. Es ist nicht sicher, wie viele Fahrten noch verfügbar sind. Für eine Fahrt am 24. Dezember von Toulouse nach Paris sind nur noch einige wenige Angebote verfügbar. Die Preise liegen bei etwa 70 € für eine Fahrt. 4) Auto mieten Diese Option ist normalerweise nur für grössere Budgets möglich. Natürlich gibt es viele Angebote von professionellen Autovermietern, aber die Preise sind wie immer hoch. Wenn man es richtig anstellt, kann es jedoch billiger sein als zunächst angenommen. Es gibt nämlich Apps, die Autoanmietungen zum Schnäppchenpreis anbieten: 1 € pro Miete von einer Stadt zur anderen. Dies ist der Fall bei LuckyLoc oder auch bei DriiveMe. Bei DriiveMe können noch mehrere Fahrzeuge für 1 € gebucht werden, um zwischen dem 23. und 25. Dezember auf die Reise zu gehen. Die einzige Voraussetzung für diese 24-Stunden-Mieten? Das Auto muss pünktlich und am vereinbarten Ort ankommen. Bonus: Die App erlaubt es, auf dem Weg Umwege zu machen. Natürlich gehen Benzin und Mautgebühren zu Lasten des Reisenden.
  • Streik bei der SNCF: „Ein völliger Mangel an Empathie …“ Macron äussert Wut auf die Streikenden

    Streik bei der SNCF: „Ein völliger Mangel an Empathie …“ Macron äussert Wut auf die Streikenden

    Emmanuel Macron macht keinen Hehl aus seiner Wut über den Streik der SNCF-Kontrolleure, der hunderttausende von Franzosen daran hindern wird, Weihnachten mit ihrer Familie zu verbringen. Emmanuel Macron ist wütend. Der Staatschef ist empört über den Arbeitskampf der SNCF-Zugbegleiter, der über das Weihnachtswochenende stattfinden wird und viele Franzosen daran hindert, Weihnachten mit ihren Familien zu erleben. 200.000 Reisen mussten von der SNCF abgesagt werden. Der Staatspräsident ist der Ansicht, dass sich die Streikenden „einen völligen Mangel an Empathie, Solidarität und Brüderlichkeit“ zeigen, so eine dem Staatschef nahestehende Quelle, die von der Website Politico zitiert wird. Emmanuel Macron weiß, dass nach zwei durch den Covid-19 gestörten Weihnachten ein drittes Weihnachten, das durch einen Streik kompliziert oder gar unmöglich gemacht wird, bei den Franzosen sehr schlecht ankommt. Er habe „seine Minister aufgefordert, Initiativen zu ergreifen“ und „alles zu tun, um zu versu…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Streik bei der SNCF: Die Reisenden haben die Nase voll

    Streik bei der SNCF: Die Reisenden haben die Nase voll

    Mehrere Gewerkschaften der SNCF, darunter ein sogenanntes „Kollektiv der Kontrolleure“, haben ihre Streikankündigung für das Weihnachtswochenende aufrechterhalten. France 2 berichtet am Mittwoch, dem 21. Dezember, live aus dem Pariser Bahnhof Gare Montparnasse.

    Mehrere Gewerkschaften der SNCF, darunter auch das sogenannte „Kollektiv der Kontrolleure“, haben ihre Streikankündigung für die Weihnachtsfeiertage aufrechterhalten. Die Journalistin Juliette Coulais berichtete am Mittwoch, dem 21. Dezember, für den Sender France 2 live aus dem Pariser Bahnhof Gare Montparnasse und berichtet, dass „unter den Reisenden, denen man heute Morgen begegnet ist, natürlich viel Müdigkeit herrscht“. „Sie konnten sich nicht vorstellen, dass dieser Streik so stark befolgt wird. Von den 800.000 Personen, die am Weihnachtswochenende verreisen wollten, werden 200.000 ihren Zug nicht nehmen können“.

    Die Schwierigkeit, eine Alternative zu finden
    Im Osten werden drei von vier TGVs fahren, im Norden einer von zwei TGVs und auf der Süd- und Atlantikachse zwei von drei TGVs. Die Situation ist für Reisende, deren Zug aufgrund der Streiks ausfällt, kompliziert, zumal „eine Alternative zu finden, drei Tage vor den Feiertagen nahezu unmöglich ist“, schließt Juliette Coulais.