Schlagwort: Mord

  • Isère: Ein vor einem Monat entdeckter menschlicher Schädel stammt von einer vor 36 Jahren verschwundenen Frau

    Isère: Ein vor einem Monat entdeckter menschlicher Schädel stammt von einer vor 36 Jahren verschwundenen Frau

    Die junge Frau war am 22. Mai 1986 verschwunden. Die Ermittlungen gingen zunächst von einem Verbrechen aus, wurden aber nach erfolglosen Nachforschungen 1988 eingestellt.

    Der menschliche Schädel, der am 26. Oktober bei einer neuen Suchaktion zum Auffinden der Leiche von Marie-Thérèse Bonfanti, die am 22. Mai 1986 in der Region Isère verschwunden war, entdeckt wurde, ist tatsächlich der Schädel der jungen Frau. Das gab die Staatsanwaltschaft von Grenoble am Montag, dem 28. November, bekannt.

    „Die für den Fall Bonfanti zuständige Untersuchungsrichterin hat heute vom Forschungsinstitut der nationalen Gendarmerie (IRCGN) das Ergebnis des DNA-Gutachtens erhalten, das an dem bei den Ausgrabungen gefundenen Schädel durchgeführt wurde: Das gefundene genetische Profil entspricht dem von Marie-Thérèse Bonfanti“, schreibt Eric Vaillant, Staatsanwalt von Grenoble, in einer Pressemitteilung.

    Der Schädel war von den Ermittlern etwa 65 m von dem Ort entfernt gefunden worden, an dem der Hauptverdächtige in diesem Fall angegeben hatte, die Leiche abgelegt zu haben.

    Der Fall wurde 1988 eingestellt
    Am 22. Mai 1986 verschwand die damals 25-jährige Frau beim Austragen von Zeitungen. Ihr Auto wurde mit offener Tür und steckendem Schlüssel gefunden, ihre Handtasche lag auf dem Vordersitz. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, da alles auf eine Straftat hindeutete. Kurz darauf wurde ein Verdächtiger festgenommen, der jedoch aufgrund fehlender Beweise wieder freigelassen wurde. Nach weiteren erfolglosen Ermittlungen wurde der Fall 1988 zu den Akten gelegt.

    Anfang Mai 2022 gab derselbe Verdächtige die Tat schlussendlich zu und wurde wegen „Entführung, Freiheitsberaubung“ und „Mord“ angeklagt und in Pontcharra im Departement Isère in Untersuchungshaft genommen.

    Marie-Thérèse_Bonfanti
    Marie-Thérèse Bonfanti
  • Omerta in den Alpes-Maritimes: In einem Dorf wird ein Einwohner gelyncht und alle schweigen

    Omerta in den Alpes-Maritimes: In einem Dorf wird ein Einwohner gelyncht und alle schweigen

    Mehr als einen Monat nach dem gewaltsamen Tod des 39-jährigen Jérémy Da Silva herrscht in dem Dorf L’Escarène (Alpes-Maritimes) eine regelrechte Omerta – kein Einwohner will über den Fall sprechen.

    Was geschah in L’Escarène (Alpes-Maritimes), einem Dorf mit 2.500 Einwohnern im Hinterland von Nizza? Am 12. Oktober wurde der 39-jährige Familienvater Jérémy Da Silva zusammengeschlagen. Er wurde schwer verletzt und starb 48 Stunden später im Krankenhaus. „Wir haben über eineinviertel Stunden auf die Feuerwehr und die Polizei gewartet“, erinnert sich seine Lebensgefährtin Olivia Elena gegenüber France Télévisions.

    Vergeltung für einen Einbruch?
    Alles begann mit einem Einbruch im Dorf. Muguette Giocomini erzählt, dass sie zu Hause war, als sie einem Dieb gegenüberstand. Dieser habe sich erschrocken und sei dann mit ihrer Kreditkarte geflohen. Sie benannte Jérémy Da Silva, der sich seit einigen Monaten mit seiner Freundin im Dorf niedergelassen hatte, als den Dieb. Nachdem Muguette Giocomini mehrere Verwandte und Bekannte von ihrem Verdacht erzählt hatte, wurde der vermeintliche Einbrecher und Dieb Jérémy Da Silva laut einer Zeugin von „vielen jungen Leuten“ angegriffen und gejagt. Nach dem Tod von Jérémy Da Silva trauen sich nur wenige Einwohner von L’Escarène über den Vorfall zu sprechen. Eineinhalb Monate nach der Tat wurde noch niemand festgenommen.

  • Nizza: Ein des Mordes an zwei Obdachlosen verdächtigter Mann wurde von der Polizei neutralisiert

    Nizza: Ein des Mordes an zwei Obdachlosen verdächtigter Mann wurde von der Polizei neutralisiert

    Der Verdächtige wurde von den Ordnungskräften verletzt, nachdem er ein Messer gezogen hatte. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, befindet sich aber nicht in Lebensgefahr.

    Der Verdächtige des Mordes an zwei Obdachlosen, die am Mittwoch tot aufgefunden wurden, wurde am Sonntag, dem 4. Dezember, im Stadtzentrum von Nizza (Alpes-Maritimes) festgenommen, wie France Télévisions unter Berufung auf eine Polizeiquelle meldete. Es wurde bekannt, dass der Mann von der Polizei verletzt wurde, nachdem er ein Messer gezogen hatte. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert, befindet sich aber nicht in Lebensgefahr.

    Der Vorfall ereignete sich gegen Mittag des 2. Advents bei strömendem Regen, nur wenige Schritte vo der Place Masséna und dem Weihnachtsmarkt entfernt, der kurzzeitig geschlossen wurde. Der Mann wurde bereits seit mehreren Tagen wegen Mordes an 2 Obdachlosen gesucht, wie der erste stellvertretende Bürgermeister von Nizza, Anthony Borré, vor Ort mitteilte.

    Die Leichen der beiden Obdachlosen wurden in der Nähe eines besetzten Hauses in den Anhöhen von Nizza gefunden. Die Kriminalpolizei wurde mit einer Untersuchung wegen „zweifachen vorsätzlichen Mordes“ beauftragt.

  • Drôme: 21-jähriger Mann in Vereinshaus in Bourg-lès-Valence erschossen

    Drôme: 21-jähriger Mann in Vereinshaus in Bourg-lès-Valence erschossen

    Ein vermummter Mann betrat gegen 22 Uhr das Gebäude und schoss in Richtung des jungen Mannes.

    Nach dem Tod eines Mannes in Bourg-Lès-Valence, der am Samstagabend, dem 3. Dezember, erschossen wurde, wurde eine Untersuchung eingeleitet, berichtet France Bleu Drôme Ardèche.

    Das Opfer war 21 Jahre alt, so die ersten Ermittlungsergebnisse, die France Bleu Drôme Ardèche veröffentlichte. Der junge Mann sah in einem Vereinshaus in Bourg-Lès-Valence fern, als ein vermummter Mann gegen 22 Uhr das Gebäude betrat und auf ihn schoss. Anschließend flüchtete der Täter auf dem Rücksitz eines Motorrollers, der von einem Komplizen gefahren wurde.

    Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei übernommen.

  • In Avignon sterben zwei junge Männer unter Kalaschnikow-Kugelhagel

    In Avignon sterben zwei junge Männer unter Kalaschnikow-Kugelhagel

    In Avignon wurden zwei Menschen durch Schüsse getötet. Ersten Ermittlungen zufolge wurden die 18 und 22 Jahre alten Opfer mit einer Kalaschnikow-Maschinenpistole getötet. 

    Zwei junge Männer im Alter von 18 und 22 Jahren wurden am Mittwochabend, dem 30. November, in Avignon erschossen, offenbar durch Schüsse aus einem automatischen Gewehr vom Typ Kalaschnikow, wie am Donnerstag aus Polizei- und Justizquellen bekannt wurde. Die Schießerei ereignete sich kurz nach 23 Uhr im Viertel Saint-Jean, das für Drogenhandel bekannt ist, meldete die Zeitung La Provence. Mehrere Personen flüchteten nach den Schüssen in einem Fahrzeug, das später ausgebrannt in der Gemeinde Monteux zwischen Avignon und Carpentras gefunden wurde.

    „Es ist leider nicht das erste Mal, dass Avignon solche Dramen im Zusammenhang mit Abrechnungen aus dem Drogenmilieu erleben muss“, stellte die sozialistische Bürgermeisterin von Avignon, Cécile Helle, fest und verwies auf den Tod eines Teenagers Ende Oktober.

    Im Departement Vaucluse und insbesondere in Avignon kam es in den letzten Monaten zu mehreren ähnlichen Taten. Erst im Oktober wurde ein 16-jähriger Teenager in einem anderen Problemviertel Avignons, Monclar, erschossen worden. In demselben Viertel waren Ende Mai 2021 zwei Männer im Alter von 20 und 34 Jahren erschossen worden, „offensichtlich im Kontext eines Bandenkriegs im Zusammenhang mit dem Drogenhandel“, wie die Justiz damals feststellte.

    Am 5. Mai 2021, war ein Polizist getötet worden, als er in der Nähe eines Drogenumschlagplatzes im Zentrum von Avignon im Einsatz war. Sein Tod hatte starke Emotionen und den Zorn der Polizeigewerkschaften ausgelöst. „Diese Morde (…) stellen eine Alarmschwelle dar, die alle öffentlichen Entscheidungsträger auf den Plan rufen muss“, betonte Avignons Bürgermeisterin Cécile Helle und äußerte ihre „Besorgnis über die Wiederholung von immer gewalttätigeren Straftaten in einigen unserer Stadtviertel“.

  • Bédoin (Vaucluse ): Leichen von zwei Babys in einer Tiefkühltruhe gefunden

    Bédoin (Vaucluse ): Leichen von zwei Babys in einer Tiefkühltruhe gefunden

    In einem Haus in der Gemeinde Bédoin im Departement Vaucluse wurden die Leichen von zwei Babys in einer Tiefkühltruhe gefunden. Eine 41-jährige Frau wurde in Polizeigewahrsam genommen. Der Tod der Kinder soll mehrere Jahre zurückliegen.

    Die Gendarmen des Departements Vaucluse machten am Donnerstag, dem 1. Dezember, eine schreckliche Entdeckung. In einer Tiefkühltruhe befanden sich die Leichen von zwei Babys. Eine 41-jährige Frau wurde in Polizeigewahrsam genommen. 

    Die Gendarmen wurden von einem Informanten benachrichtigt, berichtet der Sender France Bleu Vaucluse, ohne genauere Details. Sie entdeckten die Leichen von zwei Babys in einer Gefriertruhe in einem Wohnhaus in dem Dorf Bédoin am Fuße des Mont Ventoux. Eine Autopsie soll das Alter der Neugeborenen und den Zeitpunkt, an dem sie getötet und eingefroren wurden, genauer bestimmen. Der Tod könnte bis zu drei Jahre zurückliegen.

    Bei der Bewohnerin des Hauses handelt es sich um eine 41-jährige Frau. Es könnte sich bei ihr auch um die Mutter der Babys handeln, doch zur Bestätigung sind DNA-Analysen erforderlich.

    Die 41-jährige Frau wurde wegen Mordes an Minderjährigen in der Gendarmeriebrigade von Mormoiron im Departement Vaucluse in Polizeigewahrsam genommen. Anschließend wird ein Richter der Kriminalabteilung des Gerichtshofs in Avignon gerichtliche Ermittlungen einleiten.

    Gemeinde Bédoin im Departement Vaucluse
  • Yvelines: 14-Jähriger bei Schlägerei mit Hammerschlägen getötet

    Yvelines: 14-Jähriger bei Schlägerei mit Hammerschlägen getötet

    Ein 14-jähriger Teenager starb in der Nacht von Samstag auf Sonntag bei einer Schlägerei in Coignières, einer Kleinstadt im Département Yvelines, wie die Staatsanwaltschaft von Versailles am Sonntag bestätigte.

    Laut einer Polizeiquelle wurde das Opfer durch Hammerschläge auf den Kopf getötet, die es bei einer Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Banden aus Coignières und der Nachbarstadt Maurepas erhalten hatte. Das Opfer soll aus Maurepas stammen. Eine zweite Person, die auch aus Maurepas stammt, wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

    Die Schlägerei soll gegen Mitternacht zwischen Mitgliedern zweier Banden ausgebrochen sein. Am Sonntagmorgen war noch kein Verdächtiger festgenommen worden. Nach Angaben der Polizei hatten Zeugen den mutmaßlichen Hammerschläger in einer Turnhalle eingesperrt, doch es soll ihm gelungen sein, durch ein Fenster zu fliehen.

    Die Kriminalpolizei von Versailles hat Ermittlungen wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet.

  • Seine-Maritime: Leiche eines als vermisst gemeldeten Mannes in einer Plastikbox gefunden

    Seine-Maritime: Leiche eines als vermisst gemeldeten Mannes in einer Plastikbox gefunden

    Der 25-jährige Mann wurde seit zwei Monaten vermisst. Die Autopsie ergab, dass er „nach mehrfacher und wiederholter Gewaltanwendung“ erdrosselt wurde. Zwei Verdächtige wurden in Polizeigewahrsam genommen.

    Die Leiche eines Mannes wurde bereits am Donnerstag, dem 24. November, in einer Plastikbox in Rives-en-Seine (Seine-Maritime) in der Nähe von Rouen gefunden, wie France Bleu Normandie am Samstag berichtete. Zwei Personen wurden angeklagt und inhaftiert. Das Opfer ist ein 25-jähriger Mann aus Lagny-le-Sec (Oise), der seit dem 21. September kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben hatte. Er hatte sich damals im Departement Essonne aufgehalten und von dort seinen Vater telefonisch kontaktiert.

    Der Körper des jungen Mannes – der nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Evry in einer Plastikbox im Fahrstuhlschacht eines Gebäudes in Rives-en-Seine gefunden wurde – weist Folterspuren auf. Unter Berufung auf eine Justizquelle meldet der Sender France Bleu Paris, dass der Tod schon am 26. September eingetreten ist. Darüber hinaus deutet die Autopsie darauf hin, dass er erwürgt wurde, „nach mehrfacher und wiederholter Gewalt“. Laut derselben Quelle konnten die Ermittler die Spur bis in die Normandie zurückverfolgen, nachdem sie das Mobiltelefon des Opfers ausfindig gemacht hatten.

    Zwei Personen, ein Mann und seine Lebensgefährtin im Alter von 31 und 29 Jahren, wurden wegen „Mordes“ und „Folter und Barbarei“ in Untersuchungshaft genommen. Der Hauptverdächtige wird als eine Person mit starker Neigung zur Gewalt dargestellt. Zwei Monate lang wurde die Leiche zunächst in einem Auto und dann in einem Keller versteckt, bevor die sterblichen Überreste schliesslich im Schacht eines Aufzugs gefunden wurden. Die beiden Verdächtigen lebten in einer Wohnung in dem Gebäude, in dem die Leiche des Opfers gefunden wurde. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler war diese Wohnung wahrscheinlich auch Schauplatz der grausigen Tat.

    Laut der Staatsanwaltschaft von Evry, die von France Bleu Normandie kontaktiert wurde, handelt es sich bei den mutmasslichen Tätern um Bekannte des Opfers. Sie hätten sich bei Rave-Partys getroffen. Nach einer Party im Département Essonne verschwand der junge Mann.

  • Ehepaar und Tochter tot in Haus in der Nähe von Rennes entdeckt

    Ehepaar und Tochter tot in Haus in der Nähe von Rennes entdeckt

    Drei Körper, zwei Frauen und ein Mann, wurden am Mittwoch, den 23. November, tot in einem Haus in Saint-Jacques-de-La-Lande in der Nähe von Rennes entdeckt. Es handelt sich um ein Ehepaar und ihre etwa 20-jährige Tochter.

    Drei Personen einer Familie, zwei Frauen und ein Mann, wurden am Mittwoch, dem 23. November, leblos in einem Haus in Saint-Jacques-de-La-Lande, einer Gemeinde, die an Rennes im Département Ille-et-Vilaine grenzt, aufgefunden, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

    Der Mann war erhängt
    „Am Tatort wurden die Körper der drei toten Personen von der Feuerwehr entdeckt. Der Mann wurde erhängt aufgefunden, die Frau lag auf einem Bett und die Tochter auf dem Boden ihres Zimmers“, sagte Philippe Astruc, Staatsanwalt von Rennes, der Nachrichtenagentur AFP und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung Ouest-France.

    Es waren wohl die Arbeitskollegen der Tochter, die den Alarm ausgelöst hatten, da sie sich über ihre Abwesenheit Sorgen machten. Laut Zeugenaussagen von Nachbarn wurde der Mann zuletzt am Montag, dem 21. November, lebend gesehen.

    „Sehr diskrete Leute“
    Bei dem Toten handelt es sich um einen Familienvater, der im Département Ille-et-Vilaine als Wartungstechniker für ein Collège angestellt war, seine 62-jährige Frau, die in Rente ist, und ihre 25-jährige Tochter. „Es waren sehr diskrete Leute“, sagte ein Anwohner, der von der Zeitung Le Télégramme befragt wurde.

    Die Feuerwehr wurde von Kollegen alarmiert
    Am Mittwochnachmittag war die Feuerwehr zu dem haus der Familie gefahren, weil der Arbeitgeber der jungen Frau sich über ihre Abwesenheit Sorgen machte.

    Die Straße, in der sich das Haus in einem grünen Wohnviertel der 14.000 Einwohner zählenden Gemeinde befindet, wurde von Sicherheitskräften vollständig abgesperrt.

    Verletzungen am Körper der Frau
    „Die ersten gerichtsmedizinischen Feststellungen deuteten auf Traumata am Körper der Frau hin. Am Körper der Tochter waren hingegen keine Spuren von Gewalt sichtbar“, meldete die Staatsanwaltschaft und erklärte, dass Autopsien angeordnet wurden, „um die Todesursachen genau zu bestimmen“.

    Ein Brief wurde gefunden
    Im Haus der Familie wurde anscheinend ein Schreiben gefunden, das offenbar von dem Mann eigenhändig unterzeichnet war und in dem er ankündigte, sich selbst, seiner Partnerin und seiner Tochter das Leben zu nehmen. Er begründete seine Taten mit einer schweren Krankheit, an der er möglicherweise leidet.

    Eine graphologische Untersuchung soll die Authentizität dieses Schreibens überprüfen. Bisher wurden keine Hinweise auf Fremdeinwirkung gefunden. Die Familie war den Behörden bisher nicht auffällig. Es gab auch keinerlei Hinweise auf häusliche Gewalt.

    Diese Tragödie ereignete sich nur wenige Wochen, nachdem Ende Oktober in Carantec im Finistère die Leichen eines Ehepaars und ihrer beiden Töchter im Alter von 8 und 11 Jahren entdeckt worden waren. Die Frau und die beiden Mädchen waren von dem Vater erstickt worden, der sich anschließend erhängte. Grund war die Trennung des Paares.

    Lesen Sie dazu auch: Finistère: Tote Familie in einem Haus aufgefunden

  • Pas-de-Calais: Laut Gabriel Attal Steuerbeamter „im Rahmen einer Steuerprüfung“ getötet

    Pas-de-Calais: Laut Gabriel Attal Steuerbeamter „im Rahmen einer Steuerprüfung“ getötet

    Der Minister für öffentliche Finanzen sagte vor dem Senat: „Dieser Mann hat einfach seine Arbeit gemacht (…) Heute ist er nicht zurückgekehrt“. Die Staatsanwaltschaft von Arras meldete, dass der mutmaßliche Täter sich anschließend „mit einer Schusswaffe das Leben genommen“ habe.

    Ein Steuerprüfer wurde am Montag, dem 21. November, „im Rahmen einer Steuerprüfung“ in Bullecourt (Pas-de-Calais) getötet, wie der für die öffentlichen Finanzen zuständige Minister Gabriel Attal mitteilte. Der Steuerbeamte wurde tot aufgefunden, nachdem er zusammen mit einer Kollegin von dem mutmaßlichen Täter festgehalten worden war. „Dieser Mann hat einfach seine Arbeit gemacht (…) Heute ist er nicht zurückgekehrt. Er wurde im Rahmen dieser Steuerprüfung getötet“, sagte Gabriel Attal in einer Rede vor dem Senat, auf die eine Schweigeminute folgte, und sprach von einem „unsäglichen Drama“. Er erklärte, dass er sich am Dienstagmorgen an den Ort des Geschehens begeben werde, er wird um 11.30 Uhr in Bullecourt erwartet.

    Das 43-jährige Opfer, Leiter einer Prüfbrigade der Finanzbehörde im Departement Pas-de-Calais, wurde „wahrscheinlich infolge von Messerstichen“ tot aufgefunden, wie die Staatsanwaltschaft von Arras am Dienstag in einer Pressemitteilung bestätigte. Eine Steuerinspektorin, die den getöteten Beamten begleitete, stand unter Schock und musste von Rettungskräften versorgt werden. Ihr Leben ist nicht in Gefahr. Die beiden Steuerbeamten führten eine Prüfung durch, um die Buchhaltung des Unternehmens eines 46-jährigen Altwarenhändlers, zu überprüfen. Sie wurden von dem mann überwältigt und gefesselt, hieß es in der Erklärung der Staatsanwaltschaft. Der mutmaßliche Täter habe sich anschliessend mit einer Schusswaffe das Leben genommen, so die Staatsanwaltschaft.

    Der 46-jährige Verdächtige war den Justizbehörden bereits wegen einiger Straftaten bekannt. Seine Leiche wurde in einem Nebengebäude des Anwesens gefunden, wie Franceinfo unter Berufung auf eine mit dem Fall vertraute Quelle berichtet.