Schlagwort: Mord

  • Isère: 22-jähriger Mann gibt an, einen Mord begangen zu haben

    Isère: 22-jähriger Mann gibt an, einen Mord begangen zu haben

    Der Mann erklärte seine Tat mit „regelmäßigen Demütigungen durch das Opfer, insbesondere während eines Streits, der am Dienstag stattfand“.

    Ein 22-jähriger Mann hat den Mord an einem anderen, ebenfalls 22-jährigen Mann in L’Isle-d’Abeau im Departement Isère zugegeben, berichtet der Sender France Bleu Isère. Der Verdächtige hatte sich selbst bei der Gendarmerie gestellt und die Gendarmen zu der Leiche des Opfers geführt.

    Der mutmaßliche Mörder wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Er erklärte, dass er bewaffnet zu einer Verabredung mit seinem Opfer in Villefontaine gegangen sei, bevor er zweimal auf ihn geschossen habe. Anschließend schoss er ein drittes Mal auf das Opfer.

    Laut der Staatsanwaltschaft von Vienne erklärte der Mann seine Tat mit „regelmäßigen Demütigungen, die ihm das Opfer zugefügt habe, insbesondere bei einer Auseinandersetzung, die am Dienstag, dem 23. August stattfand“, so France Bleu. Der mutmaßliche Mörder soll am Freitag einem Untersuchungsrichter in Grenoble vorgeführt werden. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet.

  • Bei Lyon: Mann läuft auf der Straße mit dem Kopf seines Vaters in den Händen

    Bei Lyon: Mann läuft auf der Straße mit dem Kopf seines Vaters in den Händen

    Ein 60-jähriger Mann wurde in Saint-Priest im Großraum Lyon enthauptet. Sein 25-jähriger Sohn wurde festgenommen und in Polizeigewahrsam genommen.

    Ein 60-jähriger Mann wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Saint-Priest im Großraum Lyon mit einem Messer enthauptet. Sein 25-jähriger Sohn, der am Tatort aufgegriffen wurde, wurde festgenommen.

    Die ersten Ermittlungsergebnisse zu diesem „Mord durch Enthauptung“ ergeben, dass der in Polizeigewahrsam befindliche Mann seinen 60-jährigen Vater „mit einem Küchenmesser getötet“ haben soll, wie die Staatsanwaltschaft von Lyon der AFP mitteilte.

    In der Nacht, „gegen 2 Uhr morgens, alarmiert die Stadtpolizei die Nationalpolizei wegen der Entdeckung einer enthaupteten Leiche auf einem Parkplatz. Die Stadtpolizisten berichten ausserdem, dass ein Mann mit einem Kopf in der einen und einem Messer in der anderen Hand herumläuft“, so eine mit dem Fall vertraute Quelle.

    Polizisten gelang es, den Mann festzunehmen, der zunächst versuchte, mit dem Messer auf sie einzustechen, ohne sie jedoch zu verletzen.

    Der Verdächtige, ein Marokkaner mit legalem Aufenthaltsstatus, ist wegen kleinerer Straftaten und Familienstreitigkeiten vor dem Hintergrund von Alkohol und Drogen der Polizei bekannt. Der Mann ist laut der Behörden jedoch nicht für radikale oder terroristische Ansichten bekannt.

    Die Ermittlungen „müssen die genauen Umstände dieser Tragödie sowie das Motiv und die Persönlichkeit des Täters ermitteln“, so die Staatsanwaltschaft von Lyon.

  • Loire: Frau tötete ihren Mann mit dem Auto

    Loire: Frau tötete ihren Mann mit dem Auto

    Die Frau bestreitet, dass sie ihren Mann absichtlich getötet habe, und beteuert, dass es sich um einen Unfall gehandelt hat.

    Eine Frau aus Usson-en-Forez im Département Loire wurde am 5. August wegen Mordes an einem Ehepartner angeklagt und im Gefängnis von La Talaudière inhaftiert, wie France Bleu Saint-Etienne Loire berichtet. Sie hatte ihren Mann mit ihrem Auto überfahren und später erklärt, dass es sich um einen Unfall gehandelt habe.

    Die Ereignisse gehen auf den 19. Juli zurück. Gegen 2 Uhr morgens wurden die Gendarmen der Kompanie Montbrison zu einem Verkehrsunfall in der Nähe des Hauses des Ehepaars gerufen. Vor Ort erklärte die 55-jährige Frau, dass sie am Steuer ihres Dacia Duster saß, als sie mit etwas zusammenstieß. Dabei handelte es sich um ihren 54-jährigen Ehemann, der auf der Stelle verstarb.

    Die Frau bestreitet die Tat
    Die geschockte Frau war zunächst in die Psychiatrie eingeliefert worden und konnte von den Ermittlern nicht vernommen werden. Das Paar, das drei Kinder hat, lebte getrennt. Der Mann wohnte nur 30 Meter vom Haus der Eltern seiner Ex-Partnerin entfernt.

    Aus dem Bericht der Gerichtsmediziner ging mittlerweile hervor, dass der Mann zweimal angefahren wurde, zuerst an der Hüfte und dann am Kopf, bevor er schliesslich überrollt wurde. Die Frau wurde daher am Freitag, dem 5. August, in Polizeigewahrsam genommen. Sie bestreitet nach wie vor, ihren Mann absichtlich getötet zu haben und bleibt dabei, dass es sich um einen Unfall handelte. Sie erklärte den Ermittlern, dass sie zunächst dachte, sie sei mit einem Schaf zusammengestoßen.

  • Der 76-jährige Journalist Gérard Corneloup stirbt an den Folgen eines Überfalls in Lyon

    Der 76-jährige Journalist Gérard Corneloup stirbt an den Folgen eines Überfalls in Lyon

    Er hat sein Leben lang von Lyon und seinen Geheimnissen erzählt. Gérard Corneloup, wurde am 18. Juli vor seinem Wohnhaus in Lyon überfallen. Er starb acht Tage später im Alter von 76 Jahren. Es wurde ein Zeugenaufruf gestartet.

    Der 76-jährige Journalist und Historiker Gérard Corneloup starb nach einem Überfall im Eingangsbereich seines Wohnhauses im dritten Arrondissement von Lyon an den Folgen seiner Verletzungen.

    Gérald Bouchon, Präsident der Mediengruppe Lyon Demain Média, kommentierte: „Die ganze Angelegenheit muss aufgeklärt werden, Gérard hat das nicht verdient…“.

    Nathalie Perrin Gilbert, stellvertretende Bürgermeisterin von Lyon und zuständig für Kultur, sagte im Namen der Stadtverwaltung: „Der Bürgermeister und die Mitglieder des Stadtrats von Lyon gedenken Gérard Corneloup, eines bemerkenswerten Lyoners, der zum Ruhm unserer Stadt beigetragen hat“.

    Zeugenaufruf
    Gérard Corneloup war wahrscheinlich nicht aufgrund seines Berufs, sondern vielmehr aufgrund seines Alters das Ziel des Überfalls. Ihm wurde eine Tasche gestohlen, die einige Straßen weiter aufgefunden wurde.

    Die Polizei hat einen Zeugenaufruf gestartet, um den Fall aufzuklären. Jede Person,die etwas über die Umstände des Überfalls am 18. Juli im Haus 100 Cours Lafayette wissen könnte, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 04 72 82 15 05, 04 72 82 16 66 oder 17 zu melden.

    Ein Werdegang aus Leidenschaft
    Gérard Corneloup war ausgebildeter Bibliothekar und erlebte eine lange Karriere als Journalist, insbesondere für die Zeitungen Le Progrès und Le Figaro Lyon.

    Als Autor mehrerer Bücher über die Geschichte Lyons wurde er für seine Vorliebe für Recherchen und ungewöhnliche Geschichten bekannt.

  • Ain: Amokläufer tötet fünf Personen aus einer Familie und wird von Polizei erschossen

    Ain: Amokläufer tötet fünf Personen aus einer Familie und wird von Polizei erschossen

    Der junge Mann hatte eine Familie in Douvres im Departement Ain attackiert. Er wurde am Mittwoch, 20. Juli, von der Einsatzgruppe der Gendarmerie getötet.

    Die Einsatzgruppe der Gendarmerie, GIGN, hat am Mittwochmittag einen Mann erschossen, der sich in einem Haus in Douvres im Departement Ain verschanzt hatte, wie Franceinfo unter Berufung auf die Gendarmerie meldet. Er tötete fünf Personen, darunter drei Kinder, die alle Mitglieder einer Familie waren.

    Die Gendarmen wurden am Dienstagabend gegen 23.30 Uhr alarmiert und versuchten, mit dem Amokläufer zu sprechen, bis die GIGN aus Dijon am Mittwochmorgen kurz vor 7 Uhr am Tatort eintraf. Es folgten lange Verhandlungen bis zum späten Vormittag. Am Mittag wurde die Person von Scharfschützen neutralisiert.

    Fünf Mitglieder einer Patchworkfamilie
    Laut dem Bürgermeister der Gemeinde, der von Franceinfo befragt wurde, war der Amokläufer 22 Jahre alt. Er hatte es auf eine fünfköpfige Patchworkfamilie abgesehen, ein Ehepaar und drei Kinder, darunter zwei Mädchen im Alter von 17 und 15 Jahren und einen fünfjährigen Jungen. Der Amokläufer selbst war wohl der Sohn aus einer ersten Ehe des Vaters der Familie, der seit Juli 2021 in Dover wohnte.

  • In der Nähe von Toulouse wird eine 20-jährige Frau mit einem Messer getötet und ihr Partner schwer verletzt

    In der Nähe von Toulouse wird eine 20-jährige Frau mit einem Messer getötet und ihr Partner schwer verletzt

    Ein 27-jähriger Mann griff am Freitagabend in Saint-Orens (Haute-Garonne) ein junges Paar an. Eine 20-jährige Frau starb. Ihr 22-jähriger Begleiter wurde schwer verletzt. Der Angreifer konnte festgenommen werden.

    Am Freitag, dem 1. Juli, spielte sich ein blutiges Drama ab. Es war ungefähr 22:30 Uhr, als ein 27-jähriger Mann in Saint-Orens, südöstlich von Toulouse (Haute-Garonne), mit einem Messer auf eine junge Frau einstach. Der Angreifer verletzte die 20-jährige junge Frau tödlich. Anschließend griff er den 22-jährigen Lebensgefährten seines Opfers an.

    Als die Rettungskräfte am Tatort eintrafen, konnte nur noch der Tod der jungen Frau festgestellt werden. Ihr schwer verletzter Freund wurde versorgt und ins Krankenhaus Rangueil gebracht. Der Angreifer konnte festgenommen werden. Über die Hintergründe der Tat ist noch nichts bekannt.

  • 27-jähriger Mann in Toulouse erschossen – Mordermittlungen eingeleitet

    27-jähriger Mann in Toulouse erschossen – Mordermittlungen eingeleitet

    Der Getötete war in der Vergangenheit bereits dreimal wegen Drogenbesitzes verurteilt worden.

    Ein 27-jähriger Mann wurde am späten Freitagabend, dem 24. Juni, im Stadtteil Reynerie in Toulouse erschossen, wie France Bleu Occitanie am Samstag von der Staatsanwaltschaft in Toulouse erfuhr. Es wurde eine Untersuchung wegen „Mordes in organisierter Bande“ eingeleitet, so die Staatsanwaltschaft.

    Kurz vor Mitternacht in der Nacht von Freitag auf Samstag wurde ein 27-jähriger Mann durch einen Schuss schwer verletzt. Er starb an den Folgen seiner Verletzungen im Krankenhaus Rangueil. Das Opfer war der Polizei bekannt. Der Mann war früher bereits „dreimal verurteilt worden, insbesondere wegen Drogenbesitzes“, so die Staatsanwaltschaft von Toulouse gegenüber France Bleu Occitanie.

    Der oder die Täter sind noch noch auf der Flucht.

  • Tod eines Babys in einer Kinderkrippe in Lyon: Mitarbeiterin gibt Vergiftung des Kindes zu

    Tod eines Babys in einer Kinderkrippe in Lyon: Mitarbeiterin gibt Vergiftung des Kindes zu

    Die in Polizeigewahrsam genommene Mitarbeiterin der Kindertagesstätte gab zu, „dass sie das Kind wegen seines Schreiens besprüht und ihm dann ein ätzendes Produkt eingeflößt hat“.

    Eine Mitarbeiterin einer Lyoner Kinderkrippe wurde am Freitag, den 24. Juni, von der Staatsanwaltschaft Lyon verhaftet, um sie wegen „vorsätzlicher Tötung“ anzuklagen, nachdem am Mittwoch ein Baby gestorben war, so Nicolas Jacquet, Staatsanwalt der Republik Lyon, in einer Pressemitteilung.

    Lesen Sie auch: Lyon: 11 Monate altes Kleinkind stirbt im Kindergarten

    Sanitäter hatten am Mittwoch gegen 8 Uhr in der Kinderkrippe im dritten Arrondissement der Stadt das elf Monate alte bewusstlose Mädchenin Obhut genommen. Das Kind wurde in das Krankenhaus Femme Mère Enfant (HFME) in Bron (Rhône) gebracht. Dort verstarb die Kleine „trotz der eingeleiteten Wiederbelebungsversuche“.

    Von fahrlässiger zu vorsätzlicher Tötung
    Die Staatsanwaltschaft von Lyon leitete zunächst eine Untersuchung wegen fahrlässiger Tötung ein. Die ersten Ermittlungsergebnisse stützen „die Hypothese, dass das Kind ein giftiges Produkt geschluckt hat“, so Nicolas Jacquet. Die einzige Mitarbeiterin der Kindertagesstätte, die zum Zeitpunkt des Vorfalls anwesend war, wurde wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung in Polizeigewahrsam genommen.

    „Die ersten Vernehmungen der Beschuldigten ließen jedoch nicht auf einen Unfall schließen“, so der Staatsanwalt. Die Festgenommene gab schließlich zu, dass sie das Kind wegen seines Schreiens bespritzt und ihm dann ein ätzendes Produkt eingeflößt hatte.

    Die Beschuldigte wurde in Untersuchungshaft genommen.

  • Korsika: Firmenchef in Restaurant erschossen

    Korsika: Firmenchef in Restaurant erschossen

    Jean-Christophe Mocchi, Sohn des ehemaligen Bürgermeisters von Propriano, Emile Mocchi, wurde am Freitagabend erschossen, als er auf der Terrasse eines Restaurants saß.

    Der Unternehmer wurde am Freitag, dem 24. Juni, in Propriano (Corse-du-Sud) erschossen, wie France Bleu RCFM berichtet. Jean-Christophe Mocchi wurde gegen 21.25 Uhr erschossen, als er sich auf der Terrasse eines Restaurants im Viertel Quatrina niederließ.

    Auf den 56-jährigen Unternehmer, Sohn des ehemaligen Bürgermeisters von Propriano, Emile Mocchi, war bereits am 8. Oktober 2021 in Olmeto-plage ein Attentat verübt worden. Damals wurde er am Arm und am Bein von kugeln getroffen, als er mit seinem Motorrad unterwegs war, um nach Hause zu fahren.

    Einige Monate zuvor, im Juni 2021, war seine Baustofffirma Ziel eines Brandanschlags geworden, der aber nur leichte Schäden verursachte.

  • Pyrénées Orientales: zerstückelte Leiche eines Radfahrers in Müllsäcken verpackt gefunden

    Pyrénées Orientales: zerstückelte Leiche eines Radfahrers in Müllsäcken verpackt gefunden

    Die Leiche des seit mehreren Tagen vermissten Radfahrers François Vigouroux wurde jetzt in Ille-sur-Têt in den Pyrénées Orientales entdeckt. Seine sterblichen Überreste wurden zerstückelt und dann in Müllsäcke verpackt gefunden.

    Entsetzen in Ille-sur-Têt (Pyrénées-Orientales). Die zerstückelte Leiche von François Vigouroux, einem seit dem 26. Mai vermissten Radfahrer, wurde bereits am Mittwoch, dem 1. Juni, in mehrere Müllsäcke verpackt aufgefunden. Ein Spaziergänger, der auf den Gestank aufmerksam wurde, der von den Säcken ausging, die am Fuße der Orgues de la commune (eine Art großer Säulen aus Naturstein, die auch „Feenkamine“ genannt werden) abgelegt waren, hatte die Gendarmerie alarmiert.

    Die Gendarmen entdeckten in einem ersten Sack einen menschlichen Kopf, der noch mit einem Rumpf verbunden war, wie die Zeitung Le Parisien berichtet. In einem zweiten Sack befanden sich ein Becken und menschliche Oberschenkel. Einige Stunden fanden die Ermittler zwei weitere Säcke, in denen sich Kleidung und beschädigte Wäsche befanden. Die Hände und Füße des Opfers blieben bisher unauffindbar.

    Nach zwanzig Tagen gerichtsmedizinischer Untersuchungen sind sich die Ermittler nun sicher: Die gefundenen Überreste stammen von François Vigouroux, einem 57-jährigen Radfahrer, der seit dem 26. Mai als vermisst galt. Der Mann hatte am späten Nachmittag des 26. Mai sein Haus zu einer Fahrradtour in Richtung Thuir (Pyrénées-Orientales) verlassen und sollte gegen 19.30 Uhr nach Hause zurückkehren. Als er nicht heimkehrte, alarmierten seine Angehörigen die Polizei. Das Telefon des Radfahrers soll bis etwa 18 Uhr in der Nähe von Ille-sur-Têt im Netz gewesen sein, bevor es sich ausschaltete.

    Nun ist es an den Ermittlern, die Umstände des Mordes an François Vigouroux zu klären. Seine Angehörigen versichern, dass es „weder familiäre noch berufliche Konflikte“ gab.

    Laut der Zeitung Le Parisien ergab die Autopsie des Radfahrers keinen Aufschluss über die Umstände des Mordes.

    In Ille-sur-Têt befürchten die Bewohner nun, dass ein Mörder in der Nähe lauert: „Ja, wie alle hier habe ich von dieser schmutzigen Geschichte gehört. Was mich am meisten beunruhigt, ist die Tatsache, dass der Mörder nicht gefasst wurde. Früher bin ich immer allein in der Gegend spazieren gegangen. Ich mache das nicht mehr“, sagte eine besorgte Anwohnerin gegenüber der Zeitung Le Parisien.