Schlagwort: Mord

  • Zwei tote Babys am Neujahrstag in Wohnung gefunden

    Zwei tote Babys am Neujahrstag in Wohnung gefunden

    Die leblosen Körper von zwei Babys wurden – wie erst jetzt bekannt wurde – am Sonntag, dem 1. Januar, von der Gendarmerie in Rumilly, Hochsavoyen, entdeckt. Die Staatsanwaltschaft Annecy wird voraussichtlich ein Ermittlungsverfahren wegen vorsätzlicher Tötung einleiten.

    Die Gendarmerie von Rumilly in Hochsavoyen machte eine makabre Entdeckung. Am Sonntag, dem 1. Januar, fanden sie die leblosen Körper von zwei Babys in einer Wohnung eines Wohnhauses in der Cité de la Salle, wie die Zeitung Le Dauphiné Libéré berichtet.

    Dem Bericht zufolge wurden die Säuglinge in einer Wohnung gefunden, in der ein Ehepaar und zwei Kinder im Alter von drei Jahren und 18 Monaten leben. Die Mutter, die sich wohl in einem Zustand tiefer Depression befand und Selbstmordabsichten hegte, hatte den Alarm selbst ausgelöst und dabei besorgniserregende Äußerungen über tote Neugeborene gemacht.

    Als die Gendarmerie in der Wohnung eintraf, nahmen die Beamten zunächst die Mutter fest und machten dann bei der Durchsuchung eine grausige Entdeckung. Der Tageszeitung Le Dauphiné Libéré zufolge war die Leiche eines der Kinder, die in einem Koffer gefunden wurde, bereits „skelettiert“. Das andere war mumifiziert.

    Bei der Anfang der Woche durchgeführten Autopsie wurde festgestellt, dass das eines der Kinder weniger als zwei Monate alt war als es starb. Sein Tod soll weniger als zwei Jahre zurückliegen. Den Experten gelang es jedoch nicht, das Alter des zweiten Kindes zu bestimmen, da sich der Körper in einem zu schlechten Zustand befindet.

    Die Mutter wurde ärztlich versorgt und in Polizeigewahrsam genommen. Der Vater war zum Zeitpunkt des Einsatzes der Polizeikräfte nicht vor Ort. Die Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Annecy wird voraussichtlich ein Ermittlungsverfahren wegen Totschlags einleiten.

  • Schädel gefunden – weiteres Opfer des Mörders Nordahl Lelandais?

    Schädel gefunden – weiteres Opfer des Mörders Nordahl Lelandais?

    Der Schädel von Eric Foray, der seit dem 16. September 2016 in Chatuzange-le-Goubet (Drôme) vermisst wurde, ist am Mittwoch, dem 4. Januar, gefunden worden. Sein Name war unter den möglichen weiteren Opfern von Nordahl Lelandais, dem Mörder der kleinen Maëlys de Araujo und des Unteroffiziers Noyer.

    Der Schädel eines Mannes aus der Region Drôme, dessen Verschwinden im Jahr 2016 zu den Fällen gehört, die erneut auf eine mögliche Beteiligung von Nordahl Lelandais untersucht werden, wurde jetzt im Vercors-Massiv entdeckt, wie die Staatsanwaltschaft von Valence am Mittwoch mitteilte.

    „Die Todesursache von Eric Foray ist noch nicht geklärt, ebenso wenig wie der Verbleib seiner anderen sterblichen Überreste. Derzeit wird keine Hypothese ausgeschlossen, auch nicht die eines vorsätzlichen Mordes“, erklärt die Staatsanwaltschaft von Valence in einer Pressemitteilung.

    Die Staatsanwaltschaft bezeichnet die Entdeckung und formale Identifizierung des Schädels durch „forensische Analysen“ als eine „wichtige Entwicklung“ in den Ermittlungen. Die Umstände der Entdeckung des Schädels wurden bisher jedoch nicht bekannt gegeben.

    „Diese Entdeckung, so traurig sie auch ist, bestätigt, was wir befürchtet haben. Jetzt müssen wir mehr über den Fundort des Schädels erfahren (…), um zu wissen, ob wir es mit einem Mordfall zu tun haben“, sagte Bernard Valézy, der nationale Vizepräsident der ARPD (Assistance et Recherche de Personnes disparues), die unter anderem Régis Pique, den Lebensgefährten von Eric Foray, unterstützt, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    Einige Familien, die Mitglieder dieses 2003 gegründeten Vereins sind, der Angehörigen von Vermissten hilft, fordern insbesondere, dass Überprüfungen offener Fälle auf eine Tatbeteiligung von Nordahl Lelandais vorgenommen werden.

    Eric Foray, 47 Jahre alt, mit kurzen Haaren und athletischem Aussehen, war am 16. September 2016 zum Einkaufen in Chatuzange-le-Goubet aufgebrochen und anschliessend spurlos verschwunden. Trotz der durchgeführten Suchmaßnahmen wurde damals weder er, noch sein Fahrzeug gefunden. Die ersten Ermittlungen hatten die Staatsanwaltschaft dazu veranlasst, eine gerichtliche Untersuchung wegen Entführung und Freiheitsberaubung einzuleiten. Die Ermittlungen wurden jetzt auf den Verdacht des Mordes ausgeweitet.

    Nordahl Lelandais wurde im Februar 2022 wegen der Ermordung der achtjährigen Maëlys im August 2017 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Er verbüßte bereits eine 20-jährige Haftstrafe, die im Mai 2021 für den Mord an dem jungen Soldaten Arthur Noyer verhängt wurde, den er im April 2017 in Chambéry als Anhalter mitgenommen hatte.

  • Montpellier: Mann am Dienstagmorgen im Stadtzentrum erschossen

    Montpellier: Mann am Dienstagmorgen im Stadtzentrum erschossen

    Ein Mann wurde am frühen Dienstagmorgen in der Nähe des Rathauses von Montpellier mit mehreren Schüssen getötet. Verdächtige wurden festgenommen.

    Ein Mann wurde am frühen Dienstagmorgen in Montpellier auf der Avenue du Pont-Trinquat in der Nähe des Rathauses erschossen, wie die Zeitung Midi Libre berichtete. Um 10 Uhr war die Polizei noch vor Ort, nachdem sie mehrere Verdächtige festgenommen hatte. Es wird vermutet, dass es sich um eine Abrechnung im Drogenmilieu handelte.

  • Val-d’Oise: 22-jähriger Mann in Sarcelles erschossen

    Val-d’Oise: 22-jähriger Mann in Sarcelles erschossen

    Der junge Mann wurde am Donnerstag schwer verletzt am Steuer seines Autos aufgefunden und verstarb etwa 30 Minuten nach Eintreffen der Rettungskräfte.

    Ein 22-jähriger Mann wurde am Donnerstagabend, dem 29. Dezember, in Sarcelles im Département Val-d’Oise getötet. Ersten Berichten zufolge wurde er von Schüssen getroffen, als er in seinem Auto sass, wie Franceinfo am Freitag unter Berufung auf mehrere Quellen meldete.

    Im Besitz einer Handfeuerwaffe
    Der Mann wurde am Donnerstag, dem 29. Dezember, gegen 19 Uhr schwer verletzt am Steuer seines Wagens aufgefunden. Das Auto war von Kugeln durchsiebt – etwa zehn Einschusslöcher wurden gezählt. Das Opfer wurde nach ersten Erkenntnissen in den Brustkorb getroffen. Es verstarb etwa 30 Minuten nach Eintreffen der Rettungskräfte. Der 22-jährige Mann war selbst im Besitz einer Handfeuerwaffe. Die Kriminalpolizei in Versailles hat die Ermittlungen übernommen.

  • 33 Menschen wurden im Jahr 2022 in Marseille erschossen – trauriger Rekord seit 20 Jahren

    33 Menschen wurden im Jahr 2022 in Marseille erschossen – trauriger Rekord seit 20 Jahren

    Seit dem 1. Januar 2022 haben mehr als dreißig Menschen in der Stadt am Mittelmeer ihr Leben durch Schusswaffen verloren.

    Dreiunddreißig Todesfälle im Zusammenhang mit dem Drogenhandel in Marseille (Bouches-du-Rhône) im Jahr 2022. Das ist die höchste Todesrate seit 20 Jahren. Banden liefern sich einen gnadenlosen Revierkampf und begleichen ihre Rechnungen mit blutigen Schießereien. Das letzte Opfer starb in der Weihnachtsnacht.

    Die Mehrheit der Opfer war unter 30 Jahre alt.
    Im gesamten Departement Bouches-du-Rhône wurden seit dem 1. Januar 60 Morde oder versuchte Morde durch organisierte Banden gezählt, ein Rekord. Von den 33 zu beklagenden Opfern in Marseille waren zwei Drittel jünger als 30 Jahre. Die meisten Taten konzentrierten sich auf die nördlichen Stadtteile. Die Staatsanwaltschaft von Marseille eröffnete in diesem Jahr 42 Verfahren im Zusammenhang mit Bandenkriminalität und nimmt regelmäßig Verhaftungen vor, das Problem konnte jedoch nicht eingedämmt werden. Die Polizei beschlagnahmt nicht nur Drogen, sondern immer öfter auch Waffen, 1.172 seit Beginn des Jahres.

  • Marseille: Ein Mann und eine Frau im 14. Arrondissement angeschossen

    Marseille: Ein Mann und eine Frau im 14. Arrondissement angeschossen

    Der Mann befindet sich in Lebensgefahr. Drei Personen flüchteten nach den Schüssen.

    Ein Mann und eine Frau wurden am Samstag, dem 24. Dezember, in Marseille durch Schüsse verletzt. Das meldet Franceinfo unter Berufung auf Polizeikreise. Die Tat ereignete sich gegen 19.30 Uhr in der Siedlung Campagne Larousse im 14. Arrondissement der Stadt. Der Mann befindet sich in Lebensgefahr. Drei Personen flüchteten nach den Schüssen, bestätigte die Polizeiquelle gegenüber Franceinfo hinzu. Die Kriminalpolizei in Marseille wurde eingeschaltet.

    Am Freitagabend wurde ein 22-Jähriger ebenfalls im 14. Arrondissement von Marseille mit einer Schusswaffe getötet. Das Opfer erlag seinen Verletzungen, nachdem es von zwei Kugeln getroffen worden war, wie Franceinfo am Samstag erfuhr. Bisher kann jedoch keine Verbindung zwischen den beiden Fällen hergestellt werden.

  • Paris: Fassungslosigkeit und Fragen am Tag nach den tödlichen Schüssen

    Paris: Fassungslosigkeit und Fragen am Tag nach den tödlichen Schüssen

    Ein 69-jähriger Mann, der der Polizei bereits wegen eines rassistischen Angriffs bekannt war, tötete am Freitagmittag in Paris drei Menschen in der Nähe eines kurdischen Kulturzentrums. Ein Drama, das die kurdische Gemeinschaft in Frankreich in Trauer versetzt und noch viele Fragen aufwirft.

    Schock, Unverständnis und Wut. Die kurdische Gemeinschaft in Frankreich trauert am Tag nach den tödlichen Schüssen, die am Freitag, dem 23. Dezember 2022, kurz vor Mittag in der Rue d’Enghien im zehnten Arrondissement von Paris abgefeuert wurden. Ein 69-jähriger Franzose, der erst vor elf Tagen aus dem Gefängnis entlassen worden war und der der Polizei als Gewalttäter bekannt war, tötete mit seiner Waffe drei Menschen. In Polizeigewahrsam erklärte er seine Tat damit, dass er „Rassist“ sei. 

    Wer waren die Opfer?
    Die drei Opfer waren alle kurdischer Herkunft. Da ist zunächst Emine Kara, die Leiterin der kurdischen Frauenbewegung in Frankreich. Frankreich hatte ihren Asylantrag abgelehnt. Das zweite Opfer hieß Miran Perwer. Der Sänger war aus der Türkei geflohen, wo er wegen seiner politischen Aktivitäten verfolgt wurde. Der Name des dritten Opfers wurde noch nicht veröffentlicht. Bei der Schießerei in der Rue d’Enghien wurden außerdem drei weitere Personen zum Teil schwer verletzt.

    Wer ist der Schütze?
    William M. ist ein 69-jähriger Franzose, Zugführer im Ruhestand. Er lebt im zweiten Arrondissement von Paris. Sein 90-jähriger Vater beschreibt ihn als „schweigsam und „verrückt“. Er erklärt, dass sein Sohn „nichts sagte“ und „den (Angriff) ganz allein geplant haben muss“. In Polizeigewahrsam erklärte der Täter, er habe so gehandelt, weil er „Rassist“ sei.


    William M. war laut Innenminister Gérald Darmanin in den Dateien des territorialen Nachrichtendienstes und der Generaldirektion für Innere Sicherheit (DGSI) unbekannt und auch nicht als „ultrarechte Person“ registriert. Er „wollte Ausländer angreifen“ und habe „offensichtlich allein gehandelt“, fügte Gérald Darmanin hinzu. Der Mann besuchte einen Schießstand und seine zahlreichen Waffen waren wie gesetzlich vorgeschrieben angemeldet. Er wurde im Besitz einer halbautomatischen Pistole vom Typ Colt-45, drei Magazinen, die mit 14 Schuss Munition bestückt waren, und 25 Patronen vom Kaliber 45 festgenommen, berichtet die Zeitung Journal Du Dimanche.

    Der Täter soll von einem Auto vor dem Sitz des Kurdischen Demokratischen Rates Frankreichs abgesetzt worden sein, so die Zeitung L’Humanité. Als er dort ankam, sollte eine Versammlung von etwa 60 kurdischen Frauen stattfinden, doch der Zeitplan wurde im letzten Moment um eine Stunde verschoben. Wusste der Verdächtige davon? Wer setzte ihn in der Rue d’Enghien ab? Hatte er einen oder mehrere Komplizen? Mehrere Fragen sind noch unbeantwortet.

    Kann man von einem Terroranschlag sprechen?
    Die Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft war vor Ort, ist aber nicht offiziell mit dem Fall befasst. Die Pariser Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung wegen Mordes, versuchten Mordes, vorsätzlicher Gewalt mit Waffen und Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Die kurdische Gemeinschaft spricht von einem „terroristischen“ Akt und schiebt die Schuld auf die Türkei.

    Der Justiz bekannt, warum war er auf freiem Fuß?
    Der Mann hatte drei Vorstrafen. Er wurde im Juni 2017 wegen „verbotenen Besitzes von Waffen der Kategorien A, B und C“ zu sechs Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Im Juni 2022 wurde er wegen Gewalttaten, die bis ins Jahr 2016 zurückreichten, zu zwölf Monaten Haft verurteilt. Da er Berufung eingelegt hatte, ist das Verfahren noch nicht abgeschlossen. Zuletzt hatte er im Dezember 2021 mehrere wilde Migrantenlager im Parc de Bercy in der Nähe der Konzerthalle Accor Arena mit einem Säbel angegriffen. Zwei Sudanesen wurden damals verletzt. William M. verbrachte ein Jahr in Untersuchungshaft. Er wurde am 8. Dezember 2021 inhaftiert und am 12. Dezember 2022 wie gesetzlich vorgeschrieben freigelassen und unter richterliche Aufsicht gestellt.

    Anschliessend kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen
    Die Emotionen in der kurdische Gemeinschaft, die in diesem Pariser Stadtteil stark vertreten ist, kochten Stunden nach der Tat über. Es kam zu gewalttätigen Zwischenfällen mit Ordnungskräften, wobei eine Person festgenommen wurde, wie eine Polizeiquelle berichtete. Die Polizisten, die mit Steinen, verschiedenen Gegenständen und sogar Weihnachtsbäumen angegriffen wurden, mussten Tränengas einsetzen.

    Die kurdische Gemeinschaft kündigte für Samstagmittag eine Demonstration in Paris auf dem Place de la République an. Verantwortliche der kurdischen Gemeinschaft wurden am Vormittag auf Wunsch von Emmanuel Macron und Gérald Darmanin vom Pariser Polizeipräfekten Laurent Nuñez empfangen.

  • Hérault: 80-Jähriger und Schwiegertochter tot im eigenen Haus gefunden – Verdächtiger in Haft

    Hérault: 80-Jähriger und Schwiegertochter tot im eigenen Haus gefunden – Verdächtiger in Haft

    In dem Haus trafen die Gendarmen auf einen Mann ohne festen Wohnsitz. Der Verdächtige, der die Tat bereits zugab, wird nun psychiatrisch untersucht.

    Die Leichen eines etwa 80-jährigen Mannes und seiner Schwiegertochter wurden am vergangenen Wochenende in dem Haus, in dem sie lebten, in Villeneuve-lès-Maguelone (Hérault) gefunden, berichtet jetzt France Bleu Hérault. Der Hauptverdächtige für die Tat ist ein Obdachloser, der von der Gendarmerie aufgegriffen wurde, als er sich noch in dem Haus befand.

    Laut der Staatsanwaltschaft Montpellier entdeckten die Gendarmen der Brigade von Villeneuve-lès-Maguelone die Leichen des 80-jährigen Mannes und seiner 57-jährigen Schwiegertochter bereits am Sonntag, dem 18. Dezember, in einem Haus neben dem Bahnhof von Villeneuve-lès-Maguelone. Beide hatten seit dem Tod der Ehefrau des 80-Jährigen in diesem Haus gelebt. Die Familie machte sich Sorgen, weil sie nichts mehr von ihnen gehört hatte.

    Der Verdächtige hatte keine Verbindung zu den Opfern.
    Ebenfalls nach Angaben der Staatsanwaltschaft wiesen die Körper der Opfer Spuren von Schlägen auf. Vor Ort stießen die Gendarmen auf einen Mann, der sich in dem Haus aufhielt. Es handelte sich um einen 38-jährigen Obdachlosen mit spanischer Staatsangehörigkeit, der die Tat zugab, ohne eine rationale Erklärung zu liefern. Es bestand keine familiäre, freundschaftliche oder berufliche Verbindung zwischen dem Mann und den Opfern. Die Ermittler fanden Einbruchsspuren, die darauf hindeuteten, dass er ursprünglich in das Haus einbrechen wollte.

    Bei den ersten Vernehmungen erschien der psychische Zustand des Verdächtigen instabil. Er soll daher von psychiatrischen Sachverständigen untersucht werden. Es wurden gerichtliche Ermittlungen eingeleitet und der Mann wurde in Untersuchungshaft genommen.

  • 15-Jähriger in Besançon erschossen aufgefunden

    15-Jähriger in Besançon erschossen aufgefunden

    In Besançon (Doubs) wurde ein 15-jähriger Jugendlicher tot aufgefunden. Ersten Ermittlungen zufolge wurde er durch einen oder mehrere Schüsse getötet.

    Ein 15-jähriger Jugendlicher starb am Samstag, dem 17. Dezember, nachdem er im Laufe des Tages aus noch unbekannten Gründen im Stadtteil Planoise in Besançon, der als Schauplatz von Gewalttaten bekannt ist, angeschossen worden war, wie die Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilte.

    „Er wurde in die Brust geschossen (…) und erlag seinen Verletzungen in der Nacht“ im Krankenhaus, erklärte die Staatsanwaltschaft von Besançon. Ein anderer Jugendlicher konnte unverletzt flüchten. Laut Polizei ereignete sich der Vorfall am Samstag gegen 13:30, der mutmassliche Täter befindet sich noch auf der Flucht.

    Laut der Regionalzeitung L’Est Républicain hatten das Opfer und ein anderer Jugendlicher in der Tiefgarage eines Wohnheims Videos gedreht, als sie angeschossen wurden.

    „Die grüne Bürgermeisterin von Besançon, Anne Vignot, reagierte auf Twitter und sagte, dass ein solches „Drama“ „für die Familien und für uns alle unerträglich“ sei.

    Bereits am Freitag waren in Planoise an einem sogenannten „Deal-Point“ Schüsse gefallen, die einen Minderjährigen am Oberschenkel verletzten, laut Staatsanwaltschaft wurde allerdings bislang kein Zusammenhang mit den tödlichen Schüssen vom Samstag hergestellt. Anfang September war bereits ein anderer 15-jähriger Jugendlicher nach einer Schussverletzung in demselben Viertel im Südwesten von Besançon gestorben, das schon in den Jahren 2019 und 2020 Schauplatz gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Banden im Drogenhandel gewesen ist.

  • USA: Tausende von Dokumenten über die Ermordung von John F. Kennedy veröffentlicht

    USA: Tausende von Dokumenten über die Ermordung von John F. Kennedy veröffentlicht

    Aus Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit blockierte das Weiße Haus jedoch die Veröffentlichung Tausender weiterer Dokumente. Die Nationalarchive der USA enthüllen immer mehr Geheimnisse. Am Donnerstag, dem 15. Dezember, wurden rund 13.000 Dokumente über die Ermordung von Präsident John F. Kennedy im Jahr 1963 freigegeben. Damit sind nun 97% der rund fünf Millionen Seiten der Akte zugänglich, nachdem bereits im Dezember 2021 ein Teil der Akten zu diesem Fall freigegeben worden war. In einer Mitteilung des Weißen Hauses teilte Joe Biden jedoch mit, dass eine „begrenzte“ Anzahl von Dokumenten nicht veröffentlicht werden könne. Eine „notwendige“ Maßnahme, um „Schaden von der militärischen Verteidigung, den Geheimdienstoperationen, den Strafverfolgungsbehörden oder der Außenpolitik abzuwenden“, erklärte der US-Präsident. 2017 hatte schon der damalige Präsident Donald Trump Akten in diesem Fall veröffentlicht, gemäß einem Kongressgesetz aus dem Jahr 1992, das vorschreibt, dass all…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…