Schlagwort: Mord

  • Paris: Mann brachte Ex-Freundin mit Quecksilber um

    Paris: Mann brachte Ex-Freundin mit Quecksilber um

    Ein Mann wurde am Donnerstag, 26. Januar, in Paris wegen des Mordes an seiner ehemaligen Lebensgefährtin, die nach einer Quecksilbervergiftung gestorben war, angeklagt und inhaftiert.

    Ein 50-jähriger Mann wurde am Donnerstag, dem 26. Januar, in Paris wegen des Mordes an seiner ehemaligen Lebensgefährtin Catherine D., die am 19. Januar an einer Vergiftung gestorben war, angeklagt und inhaftiert.

    Der Mann wurde von einem Pariser Untersuchungsrichter wegen vorsätzlichen Giftmordes angeklagt und anschließend gemäß den Anträgen der Pariser Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft genommen. Der Verdächtige war am Dienstag von der Kriminalpolizei Paris in Polizeigewahrsam genommen worden.

    Die Zeitung Le Parisien berichtete von diesem möglichen Feminizid. Das Motiv des Mannes lag wohl in der Trennung. Catherine D., eine 46-jährige Unternehmerin aus dem Norden der Hauptstadt, soll laut der Zeitung Le Parisien im Herbst über starke Kopfschmerzen und Müdigkeit geklagt haben, bevor sie Mitte Oktober ins Krankenhaus eingeliefert wurde, wo sie dann verstarb.

    Das Krankenhaus Pitié-Salpêtrière hatte wohl zahlreiche Nachrichten von dem ehemaligen Lebensgefährten selbst erhalten, in denen er den Verdacht auf eine Quecksilbervergiftung äusserte. Diese Art der Vergiftung ist schließlich durch eine toxikologische Analyse erhärtet worden und auf mehrere Monate zuvor datiert worden.

    Die Ärzte meldeten die Vergiftung an die Pariser Staatsanwaltschaft, die am 18. Januar ein Ermittlungsverfahren wegen „vorsätzlicher Vergiftung“ einleitete. Ebenfalls laut Le Parisien sollen bei der Durchsuchung des Hauses des Verdächtigen, in dem auch seine Ex-Freundin und ihre beiden kleinen Kinder vor der Trennung gelebt hatten, leere Fläschchen mit einem giftigen Produkt auf Quecksilberbasis gefunden worden sein.

    Im Jahr 2021 wurden in Frankreich nach Angaben des Innenministeriums 122 Frauen durch Ehepartner oder Ex-Ehepartner getötet.

  • Feminizid: Youtube-„Verführungsexperte“ wegen Mordes an seiner Ex-Freundin zu lebenslanger Haft verurteilt

    Feminizid: Youtube-„Verführungsexperte“ wegen Mordes an seiner Ex-Freundin zu lebenslanger Haft verurteilt

    Ein selbsternannter Youtuber und „Experte für Verführung“ und „Männlichkeit“ wurde am Mittwoch, dem 25. Januar, vom Schwurgericht des Departements Yvelines zu lebenslanger Haft verurteilt. Er wurde für schuldig befunden, seine Ex-Freundin mit fast 80 Messerstichen ermordet und mehrfach auch auf ihre Schwester und den neuen Lebensgefährten der Getöteten eingestochen zu haben.

    Ein selbsternannter „Experte für Verführung“ und „Männlichkeit“ wurde am Mittwoch, dem 25. Januar, vom Schwurgericht des Departements Yvelines zu lebenslanger Haft verurteilt, weil er seine ehemalige Lebensgefährtin mit fast 80 Messerstichen ermordet und mehrfach auf ihre Schwester und den neuen Lebensgefährten eingestochen hatte. Der heute 41-jährige Mickaël Philétas wurde des Mordes an der 34-jährigen Melanie Ghione, des versuchten Mordes an dem neuen Lebensgefährten des Opfers und des versuchten Mordes sowie der sexuellen Nötigung mit vorgehaltener Waffe an ihrer jüngeren Schwester im Januar 2020 für schuldig befunden.

    „Wir wollten die schwerste Strafe und wir haben sie bekommen“, sagte die Mutter des Opfers, die als Nebenklägerin an dem Prozess teilnahm, als sie den Gerichtssaal verließ.

    Die Generalstaatsanwältin beschrieb die tat als ein „wildes Verbrechen“, an dessen Vorsatz „kein Zweifel“ bestand, und forderte lebenslange Haft mit einer Sicherheitsverwahrung von 22 Jahren. Der Verteidiger hatte das Gericht in seinem Plädoyer erfolglos gebeten, nicht von Vorsatz auszugehen. Mickaël Philétas reagierte nicht sichtbar auf die Verkündung des Urteils.

    Im Januar 2020 drang der Youtuber mitten in der Nacht in die Wohnung seiner Ex-Freundin ein, weil er nach eigenen Angaben „besessen“ von der Idee war, herauszufinden, ob sie sich mit einem anderen Mann traf. Er fügte ihr fast 80 Messerstiche zu. Der Tod von Melanie G. wurde kurz nach dem Eintreffen der Rettungskräfte am Tatort festgestellt.

    Der Angeklagte unterhielt einen Youtube-Kanal mit fast 1.000 Videos, in denen er sich selbst als „Virtuose der Verführung“ und „Spezialist für Männlichkeit“ bezeichnete und die „Kastration“ von Männern durch ihre Partnerinnen beklagte. „Es ist klar, dass Mickaël Philétas nicht toleriert, dass eine Frau ihm die Stirn bietet“, sagte die Staatsanwältin in ihrem Schlussplädoyer.

    Mickaël Philétas war bereits 2015 wegen Gewalt gegen eine ehemalige Lebensgefährtin zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.

  • Puy-de-Dôme: 20-jährige Frau wird von ihrem Lebensgefährten getötet

    Puy-de-Dôme: 20-jährige Frau wird von ihrem Lebensgefährten getötet

    Der Verdächtige, ein ebenfalls 20-jähriger Mann, wurde am Dienstag gegen 21.20 Uhr auf offener Straße festgenommen. Er wird verdächtigt, mit einer Schrotflinte auf seine Lebensgefährtin geschossen zu haben.

    Eine 20-jährige Frau wurde von ihrem gleichaltrigen Lebensgefährten am Dienstagabend in ihrer Wohnung in Lempdes, in der Nähe von Clermont-Ferrand im Departement Puy-de-Dôme, getötet, berichtet am Mittwoch, dem 25. Januar der Sender France Bleu Pays d’Auvergne. Der Verdächtige befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen war das junge Paar nicht wegen häuslicher Gewalt bekannt.

    Der junge Mann wird verdächtigt, mit einem Jagdgewehr auf seine Lebensgefährtin geschossen zu haben. Nachbarn des Paares alarmierten die Rettungskräfte, nachdem sie gesehen hatten, wie er mit dem Gewehr in der Hand aus der gemeinsamen Wohnung kam. Der Verdächtige versuchte daraufhin, den Polizisten zu entkommen und entledigte sich seiner Waffe. Er wurde schließlich gegen 21.20 Uhr auf offener Straße festgenommen.

    Eine Autopsie des Körpers des Opfers wurde angeordnet.

  • Familienvater erschießt Tochter und Lebensgefährtin und dann sich selbst

    Familienvater erschießt Tochter und Lebensgefährtin und dann sich selbst

    Das Drama ereignete sich am Sonntag, dem 22. Januar, in einem Wohnhaus in Saint-Brieuc, Côtes-d’Armor.

    Ein Mann hat am Sonntag in einem Wohnhaus in Saint-Brieuc seine Lebensgefährtin und die gemeinsame kleine Tochter erschossen und sich anschließend selbst getötet, wie die Staatsanwaltschaft der bretonischen Stadt nach ersten Erkenntnissen der Presse mitteilte.

    „Es gibt drei Tote: Der Schütze soll eine Frau, seine 22-jährige Lebensgefährtin, und die dreieinhalbjährige Tochter getötet und die 59-jährige Mutter seiner Lebensgefährtin verletzt haben (…) Der mutmassliche Schütze hat anschliessend die Waffe gegen sich selbst gerichtet“, sagte der Staatsanwalt von Saint-Brieuc, Nicolas Heitz, der gegenüber Nachrichtenagentur AFP.

  • Menschliche Überreste im Abflussrohr: Opfer war 17 Jahre alt – Verdächtiger festgenommen

    Menschliche Überreste im Abflussrohr: Opfer war 17 Jahre alt – Verdächtiger festgenommen

    Nach dem grausigen Fund (Nachrichten.fr berichtete)wurde eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet.

    Eine Person wurde am Mittwoch, dem 18. Januar, im Rahmen einer Untersuchung wegen „vorsätzlicher Tötung“ festgenommen, nachdem in einem Rohr in einem Gebäude in Saint-Priest (Rhône) menschliche Überreste gefunden worden waren.

    Die menschlichen Überreste wurden entdeckt, nachdem eine Bewohnerin des betroffenen Gebäudes seit Montag ihre Toilette nicht mehr benutzen konnte. Am Dienstagabend gegen 23:40 Uhr „wurde der Alarm von der Firma ausgelöst, die auf Wunsch des Eigentümers des Gebäudes für die Beseitigung der Verstopfung der Abflüsse zuständig war“, erklärte die Staatsanwaltschaft.

    „In den Rohren wurden Hände, ein Fuß und Fleischstücke gefunden. Eine elektrische Säge soll ebenfalls gefunden worden sein“, nicht weit vom Gebäude entfernt, präzisierte die Website Lyon Mag, die den Fall gemeldet hatte. Die Zeitung „Le Progrès“ berichtete, dass sich die Mieter seit mehreren Tagen über üble Gerüche in den Gemeinschaftsbereichen des Gebäudes beschwert hatten.

    Die Vermutung, dass es sich bei dem Opfer um einen 17-jährigen Ausreißer handelt, der seit mehreren Tagen vermisst wird, wurde von der Zeitung „Le Parisien“ bestätigt. „Wir können Ihnen mitteilen, dass die forensischen Untersuchungen es ermöglicht haben, das Opfer als einen vermissten 17-jährigen jungen Mann zu identifizieren. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lyon wurde ein Psychologen abgestellt, um der Familie des Jungen beizustehen“, erklärte die Staatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung.

    Das seit Samstag, dem 14. Januar, vermisste Opfer lebte in einer zerrütteten Familie und war wohl bereits mehrfach von zu Hause weggelaufen. Ein Nachbar gab an, am Sonntag, dem 15. Januar, also zwei Tage vor der schrecklichen Entdeckung, Schreie gehört zu haben. Bisher ist aber noch Unklar, ob es einen Zusammenhang mit dem grausigen Fund gibt.

    „Eine Person wurde im Rahmen dieser Untersuchung verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen“, teilte die Staatsanwaltschaft der Nachrichtenagentur AFP ohne weitere Angaben mit und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung „Le Parisien“. Die von der Nachbarschaft als instabil bezeichnete Person hatte wohl die Angewohnheit, im Treppenhaus des Gebäudes „herumzuhängen“.

    Der 28-jährige Verdächtige sei wegen einer psychiatrischen Vorgeschichte bekannt und gehöre zum „freundschaftlichen Umfeld des Opfers“, so „Le Parisien“. Ein psychiatrisches Gutachten soll erstellt werden. Die Ermittler gehen derzeit von einem grundlosen Mord aus.

  • Lyon: Klempner findet menschliche Hände und einen Fuß im Abflussrohr

    Lyon: Klempner findet menschliche Hände und einen Fuß im Abflussrohr

    In Saint-Priest in der Nähe von Lyon wurden menschliche Überreste von einem Klempner entdeckt, als er eine Verstopfung in einem Abflussrohr beseitigen wollte.

    Eine grausame Entdeckung. Am Dienstagabend, 17. Januar, fand ein Klempner, der in Saint-Priest im Departement Rhône an der Beseitigung einer Verstopfung arbeitete, menschliche Überreste in einem Abflussrohr eines Wohnhauses. Zwei Hände, ein Fuß und Fleischstücke wurden in den Leitungen gefunden, berichtet die Zeitung Lyon Mag.

    Eine Bewohnerin hatte den Klempner bestellt, weil sie seit dem Vortag ihre Toilette nicht mehr benutzen konnte, berichtet die Zeitung Le Parisien.

    Der Arbeiter alarmierte sofort die Ordnungskräfte. Als die Polizisten vor Ort eintrafen, entdeckten sie in einem Mülleimer vor dem Eingang des Gebäudes eine Elektrosäge.

    Die Staatsanwaltschaft Lyon leitete umgehend eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung ein. Eine mit den Ermittlungen vertraute Quelle sagte dem Sender TF1-LCI, dass es sich aufgrund der Spuren von Fessellungen an den Händen des Opfers um eine Freiheitsberaubung gefolgt von einem Mord handeln könnte.

    Die Kriminalpolizei in Lyon hat die Ermittlungen übernommen.

  • Val-de-Marne: 16-Jähriger in der Nähe seines Gymnasiums erstochen

    Val-de-Marne: 16-Jähriger in der Nähe seines Gymnasiums erstochen

    Die Tat ereignete sich am Montagmorgen in der Nähe des Lycée Guillaume Apollinaire. Ein weiterer Gymnasiast wurde schwer verletzt.

    Ein 16-jähriger Jugendlicher wurde am Montag, dem 16. Januar, zwischen 8.00 und 9.00 Uhr vor dem Unterricht in der Nähe des Lycée Guillaume Apollinaire in Thiais (Val-de-Marne) getötet. Er wurde Opfer von Messerstichen, wie France Télévisions unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft in Créteil meldete. Ein weiterer Gymnasiast, ebenfalls 16 Jahre alt, wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus Henri Mondor evakuiert, sein Zustand ist nicht lebensbedrohlich, so die Staatsanwaltschaft.

    Laut der Staatsanwaltschaft Créteil ereignete sich der Angriff etwa 400 Meter vom Lycée Guillaume Apollinaire entfernt. Es handelte sich wahrscheinlich um einen Angriff einer „Gruppe“, so der Staatsanwalt, der sich heute Morgen vor Ort begab. Der Bereitschaftsrichter der Abteilung für Familien- und Jugendangelegenheiten ist ebenfalls vor Ort. Die Kriminalpolizei des Departements Val-de-Marne wurde eingeschaltet und wird die Ermittlungen übernehmen.

  • Schiesserei: Ein Toter und ein Verletzter in Vaulx-en-Velin

    Schiesserei: Ein Toter und ein Verletzter in Vaulx-en-Velin

    Die beiden Männer wurden am Mittwochabend von Unbekannten niedergeschossen. Der oder die Verdächtigen sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft Lyon auf der Flucht.

    Ein Mann starb und sein Bruder wurde verletzt, als am Mittwochabend, dem 11. Januar, in Vaulx-en-Velin (Rhône), einem Vorort im Osten Lyons, Schüsse auf die beiden Männer abgegeben wurden, wie die Staatsanwaltschaft von Lyon am Donnerstag mitteilte.

    Der Vorfall ereignete sich kurz nach 22 Uhr. Die Polizei wurde von dem Überlebenden der Schüsse gerufen, der bei seinem Notruf mitteilte, dass er und sein Bruder gerade „beschossen“ worden seien. Die Staatsanwaltschaft von Lyon bestätigte einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung Le Progrès.

    Der oder die Täter sind noch auf der Flucht
    Der überlebende Bruder wurde „ohne lebensbedrohliche Verletzungen“ ins Krankenhaus eingeliefert, aber sein schwerer verletzter Bruder starb noch „vor seinem Transport ins Krankenhaus“, wie die Staatsanwaltschaft berichtete.

    Es wurden keine weiteren Informationen über die Identität der Opfer oder die Umstände der Schiesserei bekannt gegeben. Eine Untersuchung wegen Mordes und versuchten Mordes wurde eingeleitet und der Kriminalpolizei anvertraut. „Die Ermittlungen werden aktiv fortgesetzt, um den oder die flüchtigen Täter zu identifizieren und festzunehmen“, so die Staatsanwaltschaft von Lyon.

  • Seine-Saint-Denis: Mann beim Verlassen einer Bar in Aulnay-sous-Bois erschossen

    Seine-Saint-Denis: Mann beim Verlassen einer Bar in Aulnay-sous-Bois erschossen

    Ein etwa 50-jähriger Mann wurde am Freitagabend beim Verlassen einer Bar in Aulnay-sous-Bois (Seine-Saint-Denis) „durch einen Kopfschuss getötet“ – eine regelrechte Hinrichtung.

    Das berichtete die Staatsanwaltschaft von Bobigny am Samstag , dem 7. Januar, und bestätigte und damit eine Meldung der Website Actu 17. Zur Zeit gibt es noch keine Festnahmen.

    Die Tat ereignete sich gegen 18 Uhr im Stadtzentrum der nördlich von Paris gelegenen Gemeinde an der Ecke der Straßen Marceau und Duclos, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Das Opfer verließ gerade eine Bar, als es durch den Schuss tödlich in den Kopf getroffen wurde. Trotz des schnellen Eintreffens der Rettungskräfte verstarb der Mann noch vor Ort.

    Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen Mordes aufgenommen. Angesichts der Vorgehensweise bei der Tat wird die These einer Abrechnung in Betracht gezogen.

    Das Opfer soll der Justiz bereits bekannt sein.
    Laut der Zeitung Le Parisien soll es sich bei dem Opfer um Abderrazak Dahmani handeln. Dahmani ist der Justiz bereits bekannt. Er wurde unter anderem 2012 zusammen mit zwei weiteren Komplizen vom Schwurgericht des Departements Val-d’Oise wegen der Entführung und neuntägiger Freiheitsberaubung des Chefs einer Baufirma in Garges-lès-Gonesse (Departement Val-d’Oise) verurteilt.

    Die Entführer des Unternehmers, die als falsche Polizisten verkleidet waren, hatten 350.000 Euro Lösegeld für seine Freilassung gefordert. Das Kommando war zu acht bis dreizehn Jahren Haft verurteilt worden.

  • Aude: Sohn schießt aus nächster Nähe auf seinen Vater und tötet ihn

    Aude: Sohn schießt aus nächster Nähe auf seinen Vater und tötet ihn

    Am späten Vormittag des Donnerstags, dem 5. Januar, ereignete sich in der kleinen Gemeinde Laurac ein schreckliches Familiendrama, das die Nachbarschaft in Trauer versetzt.

    Um 11 Uhr am Donnerstag, dem 5. Januar, ereignete sich in der kleinen Gemeinde Laurac im Lauragais, einem kleinen Dorf mit 171 Einwohnern, eine schreckliche Tragödie. Der Sohn Nicolas schoss aus nächster Nähe auf seinen Vater Régis und verletzte ihn schwer. Das Opfer starb eine halbe Stunde später trotz des sofortigen Eingreifens der Rettungskräfte. Die Lebensgefährtin des Vaters und die Schwester des Schützen waren Zeuginnen des Geschehens. Der Sohn flüchtete zunächst.

    Gemeindearbeiter fanden ihn in der Nähe des Stadions, außerhalb seines Fahrzeugs, leblos am Boden liegend und alarmierten die Gendarmerie. Er hatte sich in die Brust geschossen. der Sohn des Opfers und mutmassliche Schütze wurde in ernstem Zustand mit einem Hubschrauber in das Universitätsklinikum Toulouse geflogen.

    Ein alter Streit um ein Erbe
    Das 65-jährige Opfer war Rentner, er hatte in einer Fabrik in Ségala gearbeitet. Gleichzeitig besass er einen Bauernhof in Laurac, den er bewirtschaftete und auf den er sich in den letzten Jahren zurückgezogen hatte. Der Rentner hatte drei Kinder, einen Sohn und zwei Töchter. Mit dem Sohn war er seit vielen Jahren wegen eines Erbschaftsstreits und der Trennung der Eltern zerstritten.

    Der Sohn und mutmassliche Täter, selbst Vater von zwei Kindern, wohnt in Ségala und arbeitet im Großraum Toulouse in einem Bauunternehmen. Er ist ein aktives Mitglied im Vereinsleben seines Wohnortes, wo alle von einem sehr netten Paar sprechen und von der Tat des bisher unbescholtenen Mannes überrascht und entsetzt sind.