Schlagwort: Justiz

  • Russischer Oligarch verklagt Frankreich auf Freigabe seiner beschlagnahmten Jachten

    Russischer Oligarch verklagt Frankreich auf Freigabe seiner beschlagnahmten Jachten

    Alexej Kusmitschew, ein schwerreicher russischer Geschäftsmann, verklagt Frankreich auf Rückgabe seiner Jachten, die im Rahmen der Sanktionen gegen Moskau nahestehende Oligarchen beschlagnahmt worden waren. Im Jahr 2013 rangierte er laut Forbes Magazine auf Platz 138 der reichsten Menschen der Welt. Alexej Kusmitschew, ein schwerreicher russischer Geschäftsmann, verklagt Frankreich auf Rückgabe seiner beiden Jachten, die die Regierung im März dieses Jahres im Rahmen der Sanktionen gegen russische Oligarchen beschlagnahmt hatte. Alexej Kusmitschew, dessen Vermögen auf rund 8,8 Milliarden US-Dollar geschätzt wird, steht auf der Liste der Oligarchen, die von der Europäischen Union ins Visier genommen werden. Seine beiden Schiffe, „La Petite Ourse“ und „La Petite Ourse II“, befinden sich in den Städten Antibes und Cannes an der Côte d’Azur, wie der Sender BFMTV berichtet. Die beiden 17 und 26 Meter langen Yachten sollen nach Angaben der Behörden einen Wert von fast 90 Millionen Euro haben….

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  • Roman Polanski wegen Verleumdung vor Gericht

    Roman Polanski wegen Verleumdung vor Gericht

    Der Regisseur Roman Polanski wird sich in Paris wegen Verleumdung einer der Frauen, die ihn des sexuellen Missbrauchs beschuldigen, vor Gericht verantworten müssen. Er hatte sie in einem Interview, das 2019 von Paris Match veröffentlicht wurde, als „Lügnerin“ bezeichnet. Das Datum seines Prozesses i…

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  • Geplanter Anschlag auf Macron im Jahr 2018: Prozess gegen 12 Personen gefordert

    Geplanter Anschlag auf Macron im Jahr 2018: Prozess gegen 12 Personen gefordert

    Die Nationale Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft (Pnat) fordert, dass elf Männer und eine Frau im Alter zwischen 22 und 62 Jahren, die über eine Facebook-Gruppe namens „Barjols“ in Kontakt standen, wegen Bildung einer kriminellen und terroristischen Vereinigung vor Gericht gestellt werden. Die Nationale Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft (Pnat) hat beantragt, 12 Personen, die „ultrarechte Thesen vertreten“ und verdächtigt werden, im November 2018 „einen Plan für eine gewalttätige Aktion“ gegen Emmanuel Macron ausgearbeitet zu haben, vor das Pariser Strafgericht zu bringen. Die Pnat möchte, dass die elf Männer und eine Frau im Alter zwischen 22 und 62 Jahren, die über eine Facebook-Gruppe namens „Barjols“ in Kontakt standen, wegen Bildung einer terroristischen kriminellen Vereinigung vor Gericht gestellt werden, so die am 18. August eingereichte endgültige Anklageschrift, die am Mittwoch von der Nachrichtenagentur AFP eingesehen wurde. Die endgültige Entscheidung darüber, ob der Fall vo…

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  • Nizza-Attentat-Prozess: Nizzas Bürgermeister Christian Estrosi als Zeuge geladen

    Nizza-Attentat-Prozess: Nizzas Bürgermeister Christian Estrosi als Zeuge geladen

    Der Bürgermeister der Stadt, der zur Zeit der Vorfälle stellvertretender Sicherheitsbeauftragter war, wird am 20. Oktober vom Gericht befragt. Auch der ehemalige Präsident François Hollande wird als Zeuge geladen. Nachdem am Montag vor dem Pariser Sondergericht für Strafsachen der Prozess um den Anschlag in Nizza am 14. Juli 2016 begann, wurde der derzeitige Bürgermeister der Stadt Christian Estrosi, der damals als erster Stellvertreter des Bürgermeisters für die Sicherheit zuständig war, von der Vereinigung „Promenade des Anges“ als Zeuge vorgeladen. Philippe Pradal, der 2016 Bürgermeister von Nizza war, wird in dem Verfahren, das bis zum 16. Dezember dauern soll, ebenfalls gehört werden.

    Christian Estrosi und Philippe Pradal werden am Donnerstag, 20. Oktober, ab 14 Uhr angehört. Außerdem werden François Hollande, ehemaliger Präsident der Republik, Bernard Cazeneuve, ehemaliger Premierminister, und François Molins, ehemaliger St…

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  • Martyrium: Zehn Geschwister werden von ihren Eltern misshandelt

    Martyrium: Zehn Geschwister werden von ihren Eltern misshandelt

    Am Dienstag, 30. August, entdeckten die Polizeikräfte in einem Haus in Noyelles-sous-Lens (Pas-de-Calais) eine Horrorszene. Zehn Geschwister hatten offensichtlich ein wahres Martyrium durchlebt, zwei der jüngsten Geschwister waren an ihren Hochstuhl gefesselt. Die Eltern wurden unter gerichtliche Aufsicht gestellt.

    In einem Haus in Noyelles-sous-Lens (Pas-de-Calais) entdeckte die Polizei zwei Kinder im Alter von zwei und fünf Jahren, die an ihren Hochstuhl gefesselt waren und unter erbärmlichen hygienischen Bedingungen lebten. Der 24-jährige Älteste der insgesamt zehn Geschwister, hatte Alarm geschlagen. Es ist schwer zu verstehen, wie eine solche Situation so lange unbemerkt bleiben konnte. „Die meisten der Kinder gingen zur Schule“, erklärt Martine Brousse, Vorsitzende des Vereins „La Voix de l’Enfant“ (Die Stimme des Kindes).

    Die Eltern werden im kommenden Januar vor Gericht gestellt.
    „Es gibt eine Verpflichtung für jeden Berufstätigen, auch für einen Arzt, ein Kind in Gefahr, ein misshandeltes Kind zu melden“, fährt Martine Brousse fort. Die Eltern, die der Gewalt und Vernachlässigung verdächtigt werden, wurden unter gerichtliche Aufsicht gestellt. Sie werden im kommenden Januar vor Gericht gestellt. Ihre sieben noch minderjährigen Kinder wurden vorläufig vom Jugendamt in Obhut genommen.

  • Attentat in Nizza: Der Prozess beginnt heute

    Attentat in Nizza: Der Prozess beginnt heute

    Am Montag, dem 5. September, beginnt in Paris der Prozess um den Anschlag in Nizza (Alpes-Maritimes) aus dem Jahr 2016. Er wird sich bis Mitte Dezember hinziehen.

    Mit vielen Emotionen sehen  die Angehörigen der Opfer des Anschlags in Nizza dem Prozessbeginn entgegen. Am Montag, dem 5. September, beginnt der Prozess um den Anschlag am 14. Juli 2026 in Nizza (Alpes-Maritimes). Stéphane Erbs, der seine Frau und Mutter seiner Kinder verloren hat, wird während der Anhörungen aussagen. Erbs sagt auf dem Sender France 2: „Man muss ruhig bleiben, es geht nicht darum, anzukommen und seinen Hass herauszuschreien, das hätte keinen Sinn. Es geht wirklich darum, den Schaden zu erklären, der den Familien, Kindern und Eltern zugefügt wurde“.

    Lesen Sie auch: Prozess um den Anschlag in Nizza: 6 Jahre später wollen die Opfer Gerechtigkeit

    Acht Komplizen werden vor Gericht gestellt
    Der Attentäter wurde nach der Ermordung von 86 Menschen mit Hilfe eines LKWs auf der Promenade des Anglais von der Polizei getötet wurde, werden jetzt andere Personen, die beschuldigt werden, ihm geholfen zu haben, im Rahmen des Prozesses vor Gericht gestellt. Insgesamt werden acht Personen auf der Anklagebank sitzen. Der Prozess wird vor einem Sondergericht in Paris stattfinden. Einer der Angeklagten ist jedoch nicht anwesend, er wird, sollte seine Schuld festgestellt werden, in Abwesenheit verurteilt. Einigen der Angeklagten wird die Lieferung von Waffen vorgeworfen, andere sollen von den Plänen des Terroristen gewusst und geschwiegen haben. Der Prozess wird live in einen Saal in Nizza übertragen.

  • Paris: Gegen ein renommiertes Restaurant wird wegen Diskriminierung ermittelt

    Paris: Gegen ein renommiertes Restaurant wird wegen Diskriminierung ermittelt

    Gegen das angesehene Pariser Restaurant Manko wird wegen Diskriminierung ermittelt. Der Grund dafür ist, dass der Wachmann des Lokals schwarzen Gästen den Zugang zum Lokal verwehrt hat.

    Am Freitag, dem 22. Juli, wurde eine Untersuchung wegen Diskriminierung aufgrund der Herkunft, Ethnie oder Nationalität eingeleitet, nachdem ein Video veröffentlicht worden war, in dem schwarze Menschen vor einem Restaurant in Paris abgewiesen wurden, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

    Drei junge Frauen hatten am Abend des 16. Juli einen Tisch im Restaurant le Manko reserviert, das sich auf der sehr schicken Avenue Montaigne am Fuße der Champs-Elysées im achten Arrondissement von Paris befindet.

    Obwohl sie geschminkt und gut gekleidet waren, wurden sie von einem Sicherheitsmann abgewiesen, weil sie anscheinend keine Abendgarderobe trugen, wie man in dem Video hört. Das Video, das über das soziale Netzwerk TikTok verbreitet und mit der Bildunterschrift „Meine erste Erfahrung mit Rassismus“ versehen wurde, wurde bisher über 1.000.000 Mal angeklickt.

    „Aber wir sind doch in Abendgarderobe gekleidet! Das ist ein Witz (…) Was hätte ich anziehen sollen?“, rief eine der drei Frauen aus. Verblüfft filmt eine von ihnen, wie weiße Personen problemlos in das Restaurant gehen, während auch anderen schwarzen Personen der Zutritt verwehrt wird. „Das schockiert mich, so etwas gibt es wirklich …“, bedauert sie.

    @tvrofficiel

    ♬ son original – TVR 🎬 ®

    Entschuldigung seitens des Restaurants
    Das Restaurant entschuldigte sich in einer auf Instagram verbreiteten Erklärung „für die Vorfälle“. „Manko hält sich an eine Wertecharta, die Gleichheit, Respekt, Toleranz und Wohlwollen propagiert“, versichert das Lokal und kündigt an, dass „die notwendigen Sanktionen sofort und dauerhaft ergriffen wurden“.

  • Der „Vergewaltiger der Sambre“ wird wegen 54 Vergewaltigungen zu 20 Jahren Haft verurteilt

    Der „Vergewaltiger der Sambre“ wird wegen 54 Vergewaltigungen zu 20 Jahren Haft verurteilt

    Der 61-jährige Dino Scala wurde in 54 der 56 Fälle von Vergewaltigung und sexuellen Übergriffen, für die er vor Gericht stand, für schuldig befunden. Die Taten ereigneten sich zwischen 1988 und 2018.

    Auch die Entschuldigung, die er seinen Opfern gegenüber ausgesprochen hatte, konnte das Gericht nicht milder stimmen. Dino Scala, der als „Vergewaltiger der Sambre“ bekannt ist, wurde am Freitag, dem 1. Juli, zu 20 Jahren Zuchthaus mit einer Mindesthaftzeit von zwei Dritteln seiner Strafe verurteilt. Er wurde in 54 der 56 Fälle von Vergewaltigung und sexuellen Übergriffen, deren er angeklagt war, für schuldig befunden.

    Das Gericht folgte der von der Staatsanwaltschaft geforderten Strafe für den 61-jährigen Mann, der wegen 17 Vergewaltigungen, 12 versuchten Vergewaltigungen und 27 sexuellen Übergriffen oder versuchten sexuellen Übergriffen vor Gericht stand. Die Staatsanwaltschaft hatte seine Verurteilung für alle Taten gefordert, die zwischen 1988 und 2018 in der Nähe des Wohnorts von Dino Scala, rund um den Fluss Sambre an der französisch-belgischen Grenze, begangen wurden.

    Von den 56 Opfern, die zur Tatzeit zwischen 13 und 48 Jahre alt waren, war fast die Hälfte nicht beim Prozess anwesend. Drei von ihnen sind bereits gestorben, die meisten wollten ihrem Angreifer nicht noch einmal begegnen. Die Anwältin von Dino Scala kritisierte am Donnerstag eine „schlampige Untersuchung“ und „grobmaschige“ Vergleiche zwischen tatsächlichen und unbewiesenen Fakten.

  • Das Urteil im Prozess um die Anschläge vom 13. November 2015 ist gefällt

    Das Urteil im Prozess um die Anschläge vom 13. November 2015 ist gefällt

    Das Urteil im Prozess vom 13. November fiel am Mittwoch, 29. Juni, nach zehnmonatigen Anhörungen. 

    Zwanzig Männer standen im Mittelpunkt des zehnmonatigen Prozesses vor dem Pariser Sonderschwurgericht, um die genauen Umstände der Anschläge vom 13. November 2015 und die Rolle, die jeder von ihnen in dieser Schreckensnacht gespielt hatte, zu ermitteln. Neunzehn der 20 Angeklagten wurden jetzt für schuldig befunden, alle ihnen vorgeworfenen Taten begangen zu haben.

    Unwiderrufliche lebenslange Haft für Salah Abdeslam
    Der Hauptangeklagte und einzige Überlebende der Terror-Kommandos der Anschläge vom 13. November 2015 in Paris, Salah Abdeslam, stand während des Prozesses im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Bei ihrem Schlussplädoyer am 10. Juni forderte die Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft lebenslange Haft mit unbeschränkter Sicherheitsverwahrung. Salah Abdeslam wird das Gefängnis wohl nie mehr lebend verlassen.

    Abdeslam wurde der uneingeschränkten Mitschuld an den Anschlägen vom 13. November, vielfachen Mordes und weiteren Anklagepunkten für schuldig befunden.

    Eine lebenslange Strafe ohne die Möglichkeit einer Entlassung nach Verbüssung der Mindeststrafzeit ist die höchst Strafe, die das französische Rechtssystem kennt.

    Weitere 19 Angeklagte wurden zu Haftstrafen zwischen 2 Jahren und Lebenslänglich verurteilt. Ein Angeklagter wurde freigesprochen.

  • Covid-19: Der französischer Staat wegen fehlender Masken zu Beginn der Pandemie verurteilt

    Covid-19: Der französischer Staat wegen fehlender Masken zu Beginn der Pandemie verurteilt

    In seiner Entscheidung vom Dienstag, 28. Juni, befand das Verwaltungsgericht Paris den französischen Staat für schuldig, weil er vor dem Ausbruch der Covid-19-Epidemie keinen ausreichenden Vorrat an chirurgischen Masken bereitgehalten hatte. Das Verwaltungsgericht entschied am Dienstag, 28. Juni, dass der Staat einen Fehler begangen hat, indem er vor der Covid-19-Epidemie nicht für ausreichende Vorräte an Masken gesorgt hat, ging jedoch nicht so weit, ihn für bestimmte Fälle direkt verantwortlich zu machen. „Der Staat hat einen Fehler begangen, indem er es unterlassen hat, einen ausreichenden Vorrat an Masken anzulegen, mit denen eine Pandemie im Zusammenhang mit einem hoch pathogenen Atemwegserreger bekämpft werden kann“, erklärte das Verwaltungsgericht Paris in seiner am Dienstag veröffentlichten Entscheidung. Das Gericht befand außerdem, dass der Staat einen Fehler begangen hatte, indem er „Erklärungen abgab, die insbesondere die Wirkung haben konnten, die Bevölkerung von der Verwen…

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