Schlagwort: Einzelhandel

  • „Name and shame“: Regierung droht, öffentlich Marken zu benennen, die ihre Preise nicht senken

    „Name and shame“: Regierung droht, öffentlich Marken zu benennen, die ihre Preise nicht senken

    Die Handelsministerin Olivia Gregoire kritisiert die Industriellen scharf, die sich seit mehreren Wochen weigern, die Preise für Lebensmittel zu senken. Es klang wie ein Ultimatum. Am Mittwoch, dem 10. Mai, war die Handelsministerin Olivia Grégoire auf dem Sender RTL zu Gast. Sie beklagte die mangelnden Bemühungen einiger Industrieller, die Preise für bestimmte Lebensmittel zu senken, obwohl die Preise für Rohstoffe – wie z. B. Getreide – seit mehreren Wochen stark rückläufig sind. Die Ministerin erwartet eine schnelle Reaktion der Industrie, zumal in Kürze neue Verhandlungen mit den Einzelhändlern stattfinden sollen, insbesondere für Lebensmittel. „Die großen Industrieunternehmen haben heute den Handlungsspielraum und die Liquidität, um die Preise zu senken“, meint Olivia Grégoire im Gespräch mit RTL.

    Die Ministerin warnte, dass, wenn in den nächsten Wochen keine Anstrengungen unternommen würden, „wir uns für ’name and shame‘ en…

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  • Inflation: Die Vendée ist das französische Departement mit den niedrigsten Preisen

    Inflation: Die Vendée ist das französische Departement mit den niedrigsten Preisen

    In Zeiten der Inflation machen sich die Preisunterschiede zwischen den einzelnen französischen Departements deutlich bemerkbar. In der Vendée ist das Einkaufen verglichen mit Paris am preiswertesten.

    Ein Einkaufskorb, dessen Preis je nach Wohnort variiert. 4 % weniger in einer Gegend, 8 % teurer ein paar hundert Kilometer weiter. Das Departement mit den günstigsten Preisen liegt im Westen Frankreichs. In der Vendée soll das Einkaufen am wenigsten kosten. „Ich finde, dass wir hier günstigere Preise haben“, stellt ein Mann aus der Vendée auf dem Sender France 2 fest. „Das merkt man im Vergleich zu anderen Departements, man sieht den Preisunterschied deutlich“, pflichtet eine Vendéenne bei. Ein Viererpack Joghurt kostet hier zum Beispiel 89 Cent.

    Produkte sind in Paris 20 % teurer als im Durchschnitt Frankreichs.
    Es gibt viele Preisunterschiede zwischen den Departements. Während die Vendée bei minus 5,5 % liegt, ist Paris im Vergleich zum französischen Durchschnitt 20 % teurer. Hier kostet der gleiche Viererpack Joghurt 93 Cent. Die Rechnungen in der Hauptstadt sind gesalzen, das stellen die Pariser jeden Tag fest. „Mit 15 Euro, hier, haben Sie nichts. Mit 15 Euro bekommen Sie auf dem Land viel mehr“, sagt eine Pariserin vor der Kamera.

  • Inflation: Das Ende des klassischen Kassenzettels wird erneut verschoben

    Inflation: Das Ende des klassischen Kassenzettels wird erneut verschoben

    Das ursprünglich für den 1. April geplante Ende der systematischen Ausgabe von Kassenbons wurde am Sonntag, dem 26. März, erneut verschoben. Ein neues Datum für den papierlosen Kassenzettel wird „Anfang der nächsten Woche“ von der Regierung bekannt gegeben werden.

    Das für den 1. April geplante Ende des systematischen Ausdrucks von Kassenzetteln wurde aufgrund der derzeitigen Inflation erneut verschoben. Die Regierung will Anfang der Woche ein neues Datum bekannt geben.

    „Es ist eine Verschiebung, das stellt die Berechtigung dieser vernünftigen Maßnahme, die auch umgesetzt werden wird, überhaupt nicht in Frage. Es ist nur so, dass wir pragmatisch sein und uns an den Kontext anpassen müssen“, teilte das Büro von Olivia Grégoire, der stellvertretenden Ministerin für den Handel, am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP mit, nachdem in der Presse über die Verschiebung berichtet worden war. „Wenn Sie eine Inflation von 15% in den Regalen haben und der Kassenbon für viele Franzosen ein Anhaltspunkt ist, schien es uns wichtig, diesen Anhaltspunkt zu erhalten“, bis „der Inflationshöhepunkt überschritten ist“, hieß es weiter.

    Das ursprünglich schon für den 1. Januar 2023 vorgesehene Ende des klassischen Kassenzettels  – außer auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden – war bereits schon einmal aus den gleichen Gründen auf den 1. April verschoben worden. Die Abschaffung des Papier-Kassenzettels ist eine Folge des Gesetzes „Anti-Verschwendung und Kreislaufwirtschaft“, das 2020 verabschiedet wurde, und zielt darauf ab, die Abfallproduktion zu verringern. In Frankreich werden bisher jährlich fast 30 Milliarden Kassenbons ausgedruckt.

    Ein neues Datum soll „Anfang der Woche“ über ein Dekret im Amtsblatt bekannt gegeben, nachdem sich die Regierung zwischen den Daten 1. August und 1. September entschieden hat. Das Ministerium von Olivia Grégoire erklärte seinerseits, es sei „eher für das erste Datum“, also den August, „weil es den Menschen ermöglicht, sich daran zu gewöhnen, rechtzeitig vor größeren Einkäufe zum Zeitpunkt des Schulanfangs“. Angesichts der Preissteigerungen bei Lebensmitteln – insbesondere in großen Supermärkten – stößt diese im Namen der Ökologie ergriffene Maßnahme bei vielen Kunden noch immer auf Unverständnis. Viele Verbraucher konsultieren häufig direkt nach dem Einkauf ihren Kassenbon, um die Einzelheiten ihrer Einkäufe und deren Berechnung zu überprüfen.

    Umfragen haben festgestellt, dass über die Hälfte der Franzosen einen Bon in Papierform verlangen wollen.

  • Der Kassenbon ist bald passé: Was sich ab dem 1. April in Frankreich ändern wird

    Der Kassenbon ist bald passé: Was sich ab dem 1. April in Frankreich ändern wird

    Ab dem 1. April dieses Jahres müssen die Einzelhändler nicht mehr systematisch Kassenbons ausgeben. Stattdessen werden die Händler die Pflicht haben, ihre Kunden über die verschiedenen Möglichkeiten zu informieren, wie sie eine Quittung bekommen können.

    Der Kassenbon oder eine Rechnung ist unentbehrlich, wenn man seine Ausgaben auf einer Geschäftsreise belegen muss. Oder um seine persönliche Buchhaltung zu machen, oder auch nur, um die Richtigkeit der Beträge des Einkaufs zu überprüfen. Der Kassenzettel ist seit langem ein gewohnte Gegenstand im Alltag der Franzosen. Und bald wird er viel seltener werden. Denn ab dem 1. April müssen die Kunden den Händler ausdrücklich darum bitten, nach dem bezahlen an der Kasse einen physischen Beleg zu erhalten.

    Der Grund für diese Änderung ist in erster Linie ein ökologischer. In Frankreich werden jedes Jahr fast 30 Milliarden Kassenzettel gedruckt. Die Abgeordnete Patricia Mirallès, die den Gesetzentwurf initiiert hat, schilderte das bereits im Jahr 2019 so: „Für einen großen Supermarkt sind das 10.600 Rollen pro Jahr, das entspricht, abgewickelt, der Strecke zwischen Paris und Montpellier. Für eine Bäckerei sind es 6 km pro Jahr und für einen Tabakhändler 30 km.“ Eine enorme Papierverschwendung also, zumal diese kleinen Papierschnipsel in den meisten Fällen im Müll landen.

    Die französische Datenschutzbehörde CNIL (Commission Nationale de l’Information et des Libertés) hat die drei Möglichkeiten bekannt gegeben, die den Franzosen nach dem Kauf eines Produkts zur Verfügung stehen:

    Einzelhändler können die Rechnung immer noch physisch ausdrucken, wenn der Kunde dies verlangt. Das ist zum Beispiel nötig, wenn man ein Produkt in den nächsten Tagen möglicherweise umtauschen muss.
    Der Kunde kann auch verlangen, dass er die Rechnung auf papierlosem Weg erhält. Dies kann verschiedene Formen annehmen: E-Mail, SMS, Webseite, eine per E-Mail versandte PDF-Datei oder eine Nachricht, die der Kunde über einen QR-Code auf sein Smartphone erhält.

    Es gibt jedoch Situationen, in denen der Händler verpflichtet ist, einen Kassenbon auszudrucken. Wenn ein Kunde ein sogenanntes „langlebiges“ Gut (Computer, Haushaltsgeräte, Telefon usw.) kauft, muss der Händler einen Kassenbon ausdrucken, der als Garantiebeleg dient.

    Auch Kreditkartenbelege, müssen weiterhin standardmäßig an die Kunden verteilt werden.

    Wie sieht es aber mit dem Schutz persönlicher Daten aus?
    Diese Frage stellt sich, da die beim Kauf mitgeteilten Informationen, insbesondere die Identität, aber auch die Bankverbindung des Kunden oder seine E-Mail-Adresse, des Schutzes bedürfen. Die Behörden warnen, dass Risiken in Bezug auf den Schutz dieser Daten bestehen.

    Um diesem Risiko zu begegnen, fordert die CNIL die Händler auf, die Kunden, die eine elektronische Zusendung ihres Tickets (E-Mail, SMS) verlangen, über die künftige Verwendung der von ihnen übermittelten Daten zu informieren. „Wenn der Händler beschließt, den papierlosen Versand des Tickets anzubieten, sollten die zu bevorzugenden Lösungen versuchen, die Erhebung personenbezogener Daten so weit wie möglich zu minimieren oder sogar zu vermeiden“, empfiehlt die CNIL. Die CNIL hat eine Reihe von sehr präzisen Empfehlungen veröffentlicht, um Händlern und Verbrauchern bei diesem heiklen Thema die bestmögliche Anleitung zu geben.

    Kunden können die Erfassung Ihrer elektronischen Daten ablehnen.
    Sie müssen vor jeder künftigen Werbung auf elektronischem Wege (E-Mail, SMS, automatische Anrufbeantworter usw.) ihre ausdrückliche Zustimmung geben.

    Ursprünglich sollte dieses „Anti-Abfall“-Gesetz bereits am 1. Januar 2023 in Kraft treten. Die Regierung beschloss jedoch, die Einführung um drei Monate zu verschieben, da wegen der Inflation die Kunden in Frankreich die Möglichkeit haben sollten, ihre Kassenzettel genauer zu betrachten.

    Außerdem hatte das Kabinett der Ministerin für kleine und mittlere Unternehmen Olivia Grégoire damals erklärt, dass viele Einzelhändler „die genauen Bestimmungen der Modalitäten für die Abgabe des Kassenbons nicht kenne“.

    Seit Januar hatten sie jetzt genug Zeit, die anstehenden Änderung in ihre Abläufe zu integrieren und ihren Kunden die Wahl zu lassen, wie sie ihre Rechnung übermittelt bekommen wollen. Am 1. April tritt die Verpflichtung für alle Händler in Kraft.

  • Französische Regierung setzt Supermärkte unter Druck – sie sollen die Preise senken

    Französische Regierung setzt Supermärkte unter Druck – sie sollen die Preise senken

    Die Regierung versucht, ihren Anti-Inflations-Warenkorb einzuführen, aber die Supermarkteinzelhändler lehnen dies ab und gehen lieber nach ihren eigenen Methoden vor. Das erklärte Ziel der Regierung ist: Ab 15. März soll es in allen französischen Supermärkten sinkende Preise und Sonderangebote geben, um die Inflation zu bekämpfen. Am Mittwochmorgen, den 1. März, bemühten sich Olivier Véran, Regierungssprecher, und Olivia Grégoire, stellvertretende Ministerin für den Handel, dies dem französischenEinzelhandel in Erinnerung zu rufen. Der Druck auf die Handelsketten wird immer größer, aber die verteidigen sich, indem sie sagen, dass sie bereits jetzt viele Rabatte und Sonderangebote anbieten, insbesondere mit Rabatten auf Kundenkarten und den sogenannten „Null-Gaspi“-Regalen („Keine Verschwendung“). Der Anti-Inflationskorb überzeugt den Handel nicht In einer Auchan-Filiale in Cergy-Pontoise hängen über Obst und Gemüse Schilder mit dem Hinweis „niedrige Preise“, um die billigsten Waren anz…

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  • Kaufkraft: Eine Gemeinde im Norden bietet ihren Einwohnern Einkaufschecks für lokale Geschäfte an

    Kaufkraft: Eine Gemeinde im Norden bietet ihren Einwohnern Einkaufschecks für lokale Geschäfte an

    Die Gemeinde Denain im Norden Frankreichs bietet ihren Einwohnern ein Scheckheft „coup de pouce“ im Wert von 50 Euro an, das in den Geschäften der Gemeinde eingelöst werden kann. Ein kleines Stück Papier mit einem attraktiven Versprechen. Die Einwohner von Denain (Departement Nord) erhalten ein Scheckheft im Wert von 50 Euro. In diesen schwierigen Zeiten ist das natürlich für viele von ihnen eine gute Nachricht. Ein Einwohner freut sich vor der Kamera des Senders France 3: „50 Euro, das ist etwas sehr Wertvolles. Das ist eine schöne Summe.“ Auf der Liste der teilnehmenden Händler stehen über 60 Geschäfte aus der Gemeinde, darunter auch Restaurants und Apotheken. Da ist für jeden Bedarf und jeden Wunsch etwas dabei. Eine teure Maßnahme für die GemeindeEine Maßnahme, die die Gemeinde nicht weniger als 400.000 Euro kostet. Jeder der 8.200 Haushalte der Gemeinde kann unabhängig von seinem Einkommen von der Hilfe profitieren. Die Bürgermeisterin Anne-Lise Dufour Tonini sagt: „Viele Leute ha…

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  • Inflation in Frankreich: Ist im März ein besonders starker Preisanstieg zu befürchten?

    Inflation in Frankreich: Ist im März ein besonders starker Preisanstieg zu befürchten?

    Der bereits als „roter März“ bezeichnete März 2023 könnte große Preisanstiege bringen. Wie es wirklich aussehen wird, ist jedoch noch ziemlich ungewiss. Wird der März 2023 der Monat einer starken Inflationswelle sein? In der Lebensmittelbranche, in der die Preise laut dem amtlichen Statistikinstitut INSEE im Jahresvergleich bereits um 13,2 % gestiegen sind, könnten die Preise noch weiter steigen. Grund dafür sind die jährlichen Verhandlungen zwischen den Lieferanten und den großen Einzelhandelsunternehmen. Sie wurden am 1. Dezember 2022 begonnen und enden am 28. Februar 2023. Die zu erwartenden Erhöhungen sind schwer einzuschätzen. Es handelt sich um Verhandlungen, die nicht öffentlich sind. Man kann sich bisher nur auf Erklärungen von grossen Einzelhändlern stützen, die natürlich nicht die Solidität öffentlicher Zahlen haben. Klar ist allerdings, dass diese Verhandlungen nur die großen Einzelhandelsketten betreffen. Also sollten die Auswirkungen auf den allgemeinen Preisindex nur relativ sein. Im französischen Verbraucherpreisindex sind etwa die Hälfte Dienstleistungen. Was die Franzosen im Supermarkt konsumieren, macht nur etwa 15 oder 20 % des Gesamtpreisindexes aus. Um den Preisanstieg zu dämpfen, erwägt die Regierung, ab März 2023 einen sogenannten Anti-Inflationskorb einzuführen. Er soll 50 Grundprodukte umfassen, deren Preise zwischen März und Juni 2023 stabil bleiben sollen. Kritiker halten das allerdings für eine falsche gute Idee, da sie befürchten, dass die Einzelhändler die Preise für die 50 fraglichen Produkte deckeln, aber ihre Margen durch die Erhöhung anderer Preise, die nicht betroffen sind, wieder reinholen werden. Die erwarteten Preissteigerungen in den Supermärkten dürften sich jedoch kaum auf die Inflationskurve auswirken, die laut Experten sinken wird. Viele Experten gehen davon aus, dass es im Frühjahr und Sommer 2023 in Frankreich zu einem Rückgang der Inflation kommen wird. Frankreich liegt derzeit bei 6 % und könnte am Ende des Jahres vielleicht bei 3 oder 4 % liegen. Ein Rückgang, der allerdings auf Basis der Preise des Jahres 2022 berechnet wird, die schon von einer hohen Inflation geprägt waren…
  • Kaufkraft: Angst vor weiteren Preiserhöhungen in französischen Supermärkten im März

    Kaufkraft: Angst vor weiteren Preiserhöhungen in französischen Supermärkten im März

    Experten befürchten, dass die Preise in den französischen Supermärkten im März weiter steigen werden. Derzeit finden die jährlichen Verhandlungen zwischen der Industrie und den großen Einzelhandelsunternehmen statt. Sie sollen in zwei Wochen abgeschlossen sein.

    Werden die Preise für Produkte in den Regalen der französischen Supermärkte im März weiter steigen? Das befürchten jedenfalls die Einkäufer der großen Einzelhandelsketten, die bereits von einem „roten“ März sprechen. Der Grund dafür ist, dass die jährlichen Verhandlungen zwischen der Industrie und den großen Einzelhandelsunternehmen zukünftige Preiserhöhungen zur Folge haben werden. Einige Preiserhöhungen werden im zweistelligen Bereich liegen. Bei vielen Artikeln werden sie sogar bis zu 40 % betragen.

    Über das Jahr gesehen könnte dies für französische Haushalte Mehrausgaben von 790 Euro bedeuten, verglichen mit entsprechenden Einkäufen, die im Jahr 2021 getätigt wurden. Laut der Zeitschrift „60 millions de consommateurs“ sind 45 % der Franzosen derzeit durch den Preisanstieg in ihrer Kaufkraft spürbar geschwächt. Im Vergleich zum Mai 2022 ist diese Zahl um 25 % gestiegen.

  • Preisanstieg: Diese 10 Produkte sind seit Anfang 2023 besonders teuer geworden

    Preisanstieg: Diese 10 Produkte sind seit Anfang 2023 besonders teuer geworden

    Die Inflation in Frankreich hält an. Der Preisanstieg in den großen Einzelhandelsgeschäften geht weiter. Und weitere Preiserhöhungen stehen bevor.

    Die Preise für Lebensmittel gehen immer weiter nach oben. Die Preiserhöhungen bei Lebensmitteln, die das ganze Jahr 2022 über zu beobachten waren, setzen sich auch zu Beginn des Jahres 2023 fort. Die Preise mehrerer Produkte in den Regalen der Supermärkte sind seit einem Monat „explodiert“, meldet Olivier Dauvers, Experte für große Einzelhandelsunternehmen.

    Zu den Top 10 der Produkte mit den stärksten Preiserhöhungen gehören:

    • Panzani-Ravioli aus reinem Rindfleisch 800 g: + 7,58 %
    • Poulain grand arôme 450 g: + 6,7 %
    • Pepsi max 1,5 l: + 6,5 %
    • Grenadine-Sirup Teissère 60 cl : + 5,9 %
    • Würstchen in Linsen William Saurin 840 g : + 5,6 %
    • Nutella-Kekse 166 g : + 5,3 %
    • Käse Vieux pané 200 g : + 5,2 %
    • Käse Chaussée aux moines 340 g: + 4,8 %
    • Milde Butter Président 250 g : + 4,7 %
    • Tarama Extra Blini 175 g : + 4,5 %

    Die Preise wurden am 6. Februar in Frankreich erhoben und die Preisentwicklung zwischen dem 1. Januar 2023 und dem 6. Februar 2023 berechnet.

    Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine, steigender Energie- und Rohstoffkosten liegt die Inflation in Frankreich laut Statistikinstitut Insee im Jahresdurchschnitt bei 5,2 %. Und ab März 2023 soll es noch schlimmer kommen. Ab diesem Datum werden die neuen Produktpreise in Kraft treten, die zwischen der Industrie und den großen Einzelhandelsketten ausgehandelt wurden. Einige Marken wollten Preiserhöhungen von bis zu +40 % durchsetzen. Die großen Einzelhandelsunternehmen, die ebenfalls mit steigenden eigenen Kosten konfrontiert sind, werden die Inflation nur schwer abfedern können.

    Um den Preisanstieg so weit wie möglich zu begrenzen, wird die Regierung im März einen Anti-Inflations-Warenkorb einführen, der für alle Kunden ohne Einkommenskriterien bestimmt ist. Er wird fünfzig preisgünstige Produkte des täglichen Bedarfs enthalten. „Mir liegt am Herzen, dass es auch Qualitätsprodukte gibt, frische Produkte, Bio-Produkte und dass es nicht nur ein Korb mit kleinen Preisen ist, sondern ein Korb des Alltags“, hatte die Ministerin Olivia Grégoire (beigeordnete Ministerin für kleine und mittlere Unternehmen, Handel, Handwerk und Tourismus) am 30. Januar auf Europe 1 bekräftigt.

    Die Supermarktkette Système U hat gerade einen eigenen Anti-Inflations-Warenkorb eingeführt. Diese Initiative wurde allerdings von der Verbraucherorganisation UFC Que Choisir kritisiert, da einige der ausgewählten Artikel einen schlechten Nährwert haben und nicht immer in den Geschäften erhältlich sind. Auch Lidl bereitet sich darauf vor, am 1. März seinen eigenen Anti-Inflations-Warenkorb einzuführen: Er soll etwa 50 Lebensmittel enthalten.

    Bei den Preissteigerungen kommen Leclerc, Lidl und Aldi am besten weg. Es sind die drei Supermärkte und Hypermärkte, die das beste Preisimage haben. Leclerc, Lidl und Aldi gewannen 2023 laut einer Studie jeweils 0,2 % Marktanteil im Vergleich zum selben Zeitraum 2022.

    Die fünf französischen Handelsketten mit den höchsten Marktanteilen sind Leclerc mit 22,4 %, Intermarché mit 14,2 %, Super U mit 11,4 %, Carrefour mit 10,3 % und Lidl mit 8,1 %. Aldi, das einen großen Teil der ehemaligen Leader-Price-Filialen übernommen hat, hat heute einen Marktanteil von 3,1 %.

    Einzelhändler, die Kunden verlieren, sind Casino supermarchés, Auchan, Cora und Monoprix.

  • Produktrückruf: Mit Listeria kontaminierter Räucherlachs in ganz Frankreich zurückgerufen

    Produktrückruf: Mit Listeria kontaminierter Räucherlachs in ganz Frankreich zurückgerufen

    Verbraucherwarnung: Geräucherter Lachs, der mit Listeria-Bakterien kontaminiert sein könnte, wird in ganz Frankreich zurückgerufen. Die staatliche Webseite Rappel Conso warnt am Montag, dem 30. Januar, vor dem möglichen Vorhandensein von Listeria-Bakterien in geräuchertem Lachs, der in ganz Frankreich verkauft wurde. So rufen die Supermärkte Leclerc geräucherten Lachs der Marke „Ronde des Mers“ zurück. Die genaue Bezeichnung des Produkts lautet „In Norwegen gezüchteter Räucherlachs – 8 Scheiben“ zu 300 g. Das Produkt wurde zwischen dem 28. Dezember und dem 28. Januar mit dem Strichcode 3564700016336 verkauft. Die Charge: 01436020. Nur Produkte mit dem Zusatzcode 09 nach dem Strichcode sind betroffen.

    Der Einzelhandelskonzern Carrefour ruft seinerseits Lachs der Eigenmarke Carrefour Bio zurück. Betroffen sind zwei Produkte: eine Packung mit 2 Scheiben und 80g und eine mit 4 Scheiben und 140g. Bei dem ersten Produkt lautet der St…

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