Kategorie: Wirtschaft

  • Cannabis: Verkauf von CBD in allen Formen in Frankreich nun endgültig erlaubt

    Cannabis: Verkauf von CBD in allen Formen in Frankreich nun endgültig erlaubt

    Der Staatsrat hob am Donnerstag einen Regierungserlass auf, der den Verkauf von Cannabisblüten und -blättern, die mit Cannabidiol (CBD) angereichert sind, verbietet und hat damit den Verkauf von CBD in Frankreich in allen existierenden Formen erlaubt. Der Staatsrat ist der Ansicht, dass es keine nachgewiesenen Verbindungen zwischen dem Konsum dieser Substanzen und Risiken für die öffentliche Gesundheit gibt. Der Staatsrat hob am Donnerstag, dem 29. Dezember, das in Frankreich geltende Verkaufsverbot für Hanfblüten und -blätter, die mit Cannabidiol (CBD), dem nicht psychotropen Molekül in Cannabis, angereichert sind, endgültig auf und bescherte so der Regierung, die den Verkauf Ende 2021 verboten hatte, eine heftige Schlappe. Die Regierung hatte am 30. Dezember 2021 per interministeriellem Erlass den Verkauf von CBD-haltigen Produkten mit einem THC-Gehalt (Delta-9-Tetrahydrocannabinol, das psychotrope Molekül) von 0,3 % oder weniger erlaubt, gleichzeitig aber auch den Verkauf von Blüten…

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  • Energiekrise: Wie eine kleine Gemeinde im Departement Côtes-d’Armor große Einsparungen erzielt

    Energiekrise: Wie eine kleine Gemeinde im Departement Côtes-d’Armor große Einsparungen erzielt

    Kleinere Gemeinden müssen sich anstrengen, um zu verhindern, dass ihre Energierechnungen in unbezahlbare Höhen schnellen. Ein Beispiel dafür ist Le Méaugon in der Region Côtes-d’Armor.

    Die Gemeinde La Méaugon (Côtes-d’Armor) hat sich entschieden, die nächtliche Straßenbeleuchtung zu reduzieren, um der Energiekrise entgegenzuwirken. Seit Oktober werden die Lichter um 21 Uhr ausgeschaltet. „Wenn alle Gemeinden mitspielen, ist das gut für die Umwelt und für alles“, meint ein Einwohner gegenüber France 3. In Sachen Energieeinsparung gilt La Méaugon als Vorzeigegemeinde. Seit 2016 wird zum Heizen der sechs öffentlichen Gebäude kein Gas oder Öl mehr verwendet, sondern nur noch Holz, das von lokalen Produzenten geliefert wird.

    Mehr als 15.000 Euro Einsparungen pro Jahr.

    In den Räumen regeln Sonden die Temperatur. „Wenn die Gebäude nicht genutzt werden, (…) geht die Temperatur auf 12 °C herunter“, erklärt Jean-Marc Labbé, der Bürgermeister von La Méaugon. Das Projekt kostete 385.000 Euro und wurde zu 60% vom Staat finanziert. Es ermöglicht der Gemeinde Einsparungen von mehr als 15.000 Euro pro Jahr. Viele bretonische Gemeinden folgen jetzt dem Beispiel und haben Arbeiten zur Senkung ihres Energieverbrauchs in Angriff genommen.

  • Tanken wir bald neue Kraftstoffe aus recycelten Plastikabfällen?

    Tanken wir bald neue Kraftstoffe aus recycelten Plastikabfällen?

    Diese Lösung könnte mehrere Umweltherausforderungen auf einen Schlag bewältigen.

    Das amerikanische Startup Select Fuel bietet eine innovative Lösung zur Umwandlung von Plastikmüll in Treibstoff. Eine erste Demonstration wird in Kürze in Zusammenarbeit mit dem Automobilhersteller Bertone erwartet.

    Die Verwendung von erneuerbaren Kraftstoffen wird für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor nötig werden, um die CO2-Emissionen in die Luft so weit wie möglich zu reduzieren. Select Fuel hat sich auf die Entwicklung von Technologien zur Wiederverwertung von Kunststoffabfällen als Kraftstoff spezialisiert.

    Diese Lösung könnte eine innovative Lösung für zwei Herausforderungen sein: einerseits die Nachfrage nach sauberen und nachhaltigen Kraftstoffen zu befriedigen, andererseits aber auch besonders umweltschädliche Abfälle sinnvoll zu recyceln. Nach dem Verfahren von Select Fuels könnten auf diese Weise mindestens 75% unseres Plastikmülls in vielfältige Bioenergieprodukte umgewandelt werden.

    Eine erste Umsetzung in der Praxis wird Select Fuel mit seinem Partner Bertone anlässlich der Vorstellung des brandneuen Hypercars, dem GB110, der Öffentlichkeit vorstellen. Das Auto wird mit einem Kraftstoff aus recyceltem Polycarbonat fahren. Das Startup Select Fuel hat vor, Lösungen für alle Arten von Verbrennungsmotoren zu entwickeln, d. h. für PKWs, LKWs und Flugzeuge.

    Weitere Quellen für erneuerbare Kraftstoffe, etwa Biomasse (z. B. Altöl), Lebensmittelabfälle, landwirtschaftliche Abfälle, Rasenschnitt und sogar Zellstoff, sind in Planung.

  • Ukrainischer Milliardär Kostyantin Schewaho in Courchevel festgenommen

    Ukrainischer Milliardär Kostyantin Schewaho in Courchevel festgenommen

    Der ukrainische Geschäftsmann und ehemalige Parlamentsabgeordnete gilt als einer der reichsten Menschen der Ukraine. Er wird seit mehreren Jahren in mehreren Fällen strafrechtlich verfolgt.

    Der Milliardär Kostjantyn Walentynowytsch Schewaho, der vom US-Magazin Forbes als einer der fünf reichsten Männer der Ukraine bezeichnet wird, wurde am Dienstag, dem 27. Dezember, in Courchevel (Savoyen) festgenommen. Diese Information, die am Mittwoch vom zuständigen ukrainischen Ermittlungsbüro veröffentlicht wurde, wurde Franceinfo von der Generalstaatsanwaltschaft des Berufungsgerichts in Chambery bestätigt. Der Mann wird von der Justiz seines Landes wegen Unterschlagung von Vermögenswerten in großem Stil, Geldwäsche und Verheimlichung der Erträge aus einer Straftat angeklagt, wie Franceinfo unter Berufung auf eine mit dem Fall vertrauten Quelle meldet.

    Der internationale Haftbefehl soll Schewaho im Laufe des Mittwochs zugestellt und er wird vor der zuständigen Ermittlungskammer erscheinen, die ihre Entscheidung auf der Grundlage der von den ukrainischen Justizbehörden übermittelten Unterlagen treffen wird. Diese hat 45 Tage Zeit, um ihre Stellungnahme abzugeben. Die ukrainische Ermittlungsbehörde begrüßte den Abschluss einer „monatelangen“ Zusammenarbeit mit den Behörden verschiedener Länder. Das Vermögen von Konstantin Schewaho in der Ukraine ist bereits beschlagnahmt worden, darunter Unternehmensanteile und Dutzende Immobilien.

    Nach Bankrott seiner Bank wegen Betrugs verfolgt.
    Der ehemalige Abgeordnete des ukrainischen Parlaments (von 1998 bis 2019) und Geschäftsmann Konstantin Schewaho ist auch der ehemalige Eigentümer der ukrainischen Bank Finance and Credit, die 2015 in Konkurs ging. Dieser Konkurs zog für ihn eine Untersuchung wegen Betrugs nach sich, erklärt das Magazin Forbes. Konstantin Schewaho hatte die Ukraine zu diesem Zeitpunkt verlassen.

    Im Jahr 2019 war er beschuldigt worden, 113 Millionen US-Dollar seiner für insolvent erklärten Bank veruntreut zu haben. Der Milliardär lebte in den letzten Jahren zwischen London und Dubai, zuletzt in Monaco. Im vergangenen Jahr war Konstantin Schewaho auf Antrag Kiews auf die Interpol-Liste der gesuchten Personen gesetzt worden.

  • Frankreich: Angesichts des Ärztestreiks und dreifacher Epidemie sind Patienten und Pfleger am Ende

    Frankreich: Angesichts des Ärztestreiks und dreifacher Epidemie sind Patienten und Pfleger am Ende

    Trotz des Aufrufs der Behörden wegen der „Dreifachepidemie“ aus Covid, Bronchiolitis und Grippe, die überforderten Krankenhäuser zu „entlasten“, hält ein Kollektiv von Allgemeinmedizinern an seinem bis zum 2. Januar geplanten Streik fest. Für viele Franzosen ist es derzeit schwierig, sich behandeln zu lassen. Wer sich Ende 2022 den Zustand des französischen Gesundheitswesens ansieht, denkt an einen Satz, der Jacques Chirac zugeschrieben wird: „Die Scheiße fliegt in Staffeln“. Und in der Tat ist die medizinische Welt mit einer Reihe von Schwierigkeiten konfrontiert, angefangen mit einer „Dreifachepidemie“: der Covid-19-Epidemie, die sich bereits in der neunten Welle befindet, der saisonalen Grippe und der Bronchiolitis. Drei Viren, die die Notaufnahmen, die bereits durch eine angespannte Personallage belastet sind, noch weiter überlasten. Hinzu kommt nun ein neuer Streik der im Kollektiv „Ärzte für morgen“ zusammengeschlossenen Allgemeinmediziner, die dazu aufgerufen haben, die Praxen s…

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  • Klima: Naturkatastrophen kosten die Versicherungen immer mehr Geld

    Klima: Naturkatastrophen kosten die Versicherungen immer mehr Geld

    Nach einem Jahr 2022, das von Bränden und sintflutartigen Regenfällen geprägt war, schlagen die Versicherungen Alarm. Das Jahr hat sie viel Geld gekostet und die Situation dürfte sich mit der Zeit nicht verbessern.

    Verheerende Brände im Südosten Frankreichs, zerstörerische Hagel-Stürme, Überschwemmungen im Frühjahr oder eine Dürre, die Risse in den Häusern verursacht. Mit der erlebten Zunahme von Naturkatastrophen verspricht das Jahr 2022 eines der teuersten für die französischen Versicherer zu werden. Die Rechnung könnte nach Angaben der Branche mehr als acht Milliarden Euro betragen.

    Kosten, die in den nächsten Jahren noch steigen werden.
    „Wir haben sowohl mehr Schäden, weil es mehr Wetterereignisse gibt, als auch schwerere Ereignisse als zuvor. Und dazu noch Reparaturkosten, die ebenfalls in sehr hohem Maße gestiegen sind“, erklärt Florence Lustman, Präsidentin von France Assureurs, auf dem Sender France 2. Verheerende Wetterereignisse haben zwischen 1989 und 2019 insgesamt etwa 74 Milliarden Euro gekostet. Der Betrag dürfte sich in den nächsten 30 Jahren jedoch fast verdoppeln. Um ihre Kosten zu senken, investieren Dutzende von Versicherungen in die Prävention.

  • SNCF: Das Bahnunternehmen realisiert 2022  Rekordgewinne

    SNCF: Das Bahnunternehmen realisiert 2022 Rekordgewinne

    Die SNCF soll in diesem Jahr mehr als 2 Milliarden Euro Gewinn gemacht haben, obwohl die Weihnachtszeit von einem Streik der Zugbegleiter geprägt war. 

    Ein Rekordjahr für die SNCF! Laut der Zeitung Le Parisien hat das Unternehmen 2022 außergewöhnliche hohe Gewinne realisiert. Nach 2,2 Milliarden Euro, die vor allem durch höhere Fahrkartenverkäufe als vor der Pandemie erwirtschaftet wurden, habe die Bahngesellschaft noch nie eine so gute finanzielle Gesundheit gezeigt, zitierte die Zeitung eine interne Quelle.

    Die Unternehmensleitung soll die Zahlen noch nicht bestätigt haben. Die offizielle Bekanntgabe der Ergebnisse erfolgt erst im kommenden Februar.

    Laut Le Parisien soll ein Großteil des Gewinns – etwa 1 Milliarde – in die Modernisierung der Gleise investiert werden und die in 2023 deutlich steigenden Energierechnungen auffangen.

  • Immobilien: Boom der Containerhäuser

    Immobilien: Boom der Containerhäuser

    Containerhäuser, die billiger und besser isoliert sind, werden immer beliebter. Aber sind sie genauso stabil wie herkömmlichere Häuser?

    Was wäre, wenn Container die Lösung geworden wären, um ein Haus schnell, umweltfreundlich und vor allem kostengünstig zu bauen? In einer Siedlung in La Roquette-sur-Siagne (Alpes-Maritimes) wurde 2018 ein Haus, das scheinbar allen anderen gleicht, aus drei Containern gebaut. Maxime Manzione, der Besitzer des Hauses, teilt sich insgesamt 70 Quadratmeter mit seiner Frau und seiner Tochter. Ein Haus, für das er 130.000 Euro schlüsselfertig bezahlt hat, was seiner Meinung nach 30% weniger ist als bei einem herkömmlichen Bau.

    Eine gute Isolierung
    Und dank der Isolierung, die auf beiden Seiten der Container angebracht ist, profitiert Maxime Manzione auch bei seiner Heizkostenrechnung. Bevor die Häuser mit einem Kran auf das Grundstück der Hausbesitzer geliefert werden, werden sie von den Bauunternehmern in der Fabrik zusammengebaut. Dafür werden ausrangierte Schiffs-Container benutzt und recycelt. Aber sind diese Häuser genauso stabil wie herkömmliche Gebäude? „Ein Container ist dafür vorgesehen, allen Witterungseinflüssen während der Seefracht standzuhalten, also haben wir es mit einem sehr robusten Material zu tun, das sogar erdbebensicher ist“, versichert Stéphanie Méli, Marketingleiterin von Maison Eco 3, gegenüber France 2.

  • Kampf gegen die Verschwendung: Schluss mit Einwegverpackungen in Fast-Food-Restaurants

    Kampf gegen die Verschwendung: Schluss mit Einwegverpackungen in Fast-Food-Restaurants

    Ab dem 1. Januar sind Einwegverpackungen für den Verzehr an Ort und Stelle in Fast-Food-Restaurants mit mehr als 20 Plätzen verboten. Eine radikale Änderung, die die Betreiber dazu zwingt, ihre Logistik zu überdenken.

    Pommes frites in festen Bechern statt in Papiertüten. Ab Sonntag, dem 1. Januar, ist in allen französischen Schnellrestaurants mit mehr als 20 Sitzplätzen wiederverwendbares Geschirr für den Verzehr an Ort und Stelle vorgeschrieben. Auch die Kunden werden sich von einigen Gewohnheiten verabschieden müssen: Schluss mit dem Getränk, das man vor Ort angefangen hat und mitnimmt. „Wir müssen den Kunden erklären, dass es sich um Gläser wie in einem Restaurant handelt“, stellt Maria Valera, Leiterin eines McDonald’s, vor der Kamera von France 3 fest. Hier in Levallois-Perret (Hauts-de-Seine) wurden die neuen Bestimmungen schon umgesetzt.

    Die Maßnahme wird von einigen Verbänden als unzureichend angesehen.
    Kleine Fast-Food-Restaurants, wie eine Hamburgerkette in Dijon (Côte-d’Or), stehen vor einer doppelten Herausforderung: Sie müssen viele tausend Euro an Investitionen in wiederverwendbares Geschirr tätigen, aber auch die damit zusammenhängende Logistik bewältigen. „Es ist eine gute Sache für den Planeten, aber es stimmt, für uns bedeutet es enorm viele Veränderungen“, sagt Julien Mathiron, der Leiter. Die Maßnahme, die im neuen Anti-Verschwendungsgesetzes festgeschrieben ist, wird von einigen Verbänden dennoch als unzureichend angesehen.

  • Französische Skigebiete erleben derzeit dramatischen Schneemangel

    Französische Skigebiete erleben derzeit dramatischen Schneemangel

    Aufgrund eines besonders milden Jahresendes fehlt in Frankreich der Schnee. Viele tiefer gelegene Skigebiete müssen daher den Urlaubern andere Aktivitäten anbieten.

    Eine dünne Schneeschicht, die zusehends abzuschmelzen scheint. Dies ist das beunruhigende Bild, das sich in einem Wintersportort im Vercors-Massiv der Voralpen bietet. Bei einer Temperatur von 10 °C ist das Ski-Fahren nur sehr eingeschränkt möglich. Die Skischule sorgt zwar für die jüngsten Urlauber, aber viele Pisten bleiben geschlossen. „Wir haben zwei Jahre mit viel Schnee erlebt, und dieses Jahr ist es halt so, das muss man akzeptieren“, sagt Fabrice Mielzarek, Leiter des Fremdenverkehrsamts von Villard-de-Lans (Isère).

    Die Ausrüstungsverleiher passen sich an
    Dieser Saisonbeginn bleibt für einige Skigebiete sehr schwierig. Im Dorf geben die Ausrüstungsverleiher ihr Bestes, um sich anzupassen. Fast alle Ski bleiben im Laden, und man holt die elektrischen Mountainbikes hervor, die man eigentlich bis zum Frühjahr weggestellt hatte. In Mont-Dore (Puy-de-Dôme) ist die Situation ähnlich. Auch hier liegen die Temperaturen weit über den normalen Werten der Saison. Aufgrund des fehlenden Schnees suchen sich die Touristen andere Aktivitäten ausserhalb der Skipisten.