Kategorie: Vermischtes

  • Haute-Garonne: Zwei Tote bei Absturz Leicht-Hubschraubers in Saint-Élix-le-Château

    Haute-Garonne: Zwei Tote bei Absturz Leicht-Hubschraubers in Saint-Élix-le-Château

    Der Absturz eines Gyrocopters, eines leichten Hubschraubers, ereignete sich am Sonntag gegen 17 Uhr im Süden der Haute-Garonne in Saint-Elix-le-Château. Der Pilot und sein Passagier kamen dabei ums Leben. 

    Ein Kleinflugzeug, das am Sonntagnachmittag von der Plattform Bois-de-La-Pierre südlich von Rieumes gestartet war, stürzte gegen 17 Uhr in Saint-Elix-le-Château, am Ufer eines Sees und eines Wassersportzentrums, nicht weit von der Autobahn Toulouse-Tarbes entfernt, ab. Der Pilot und der Passagier waren auf der Stelle tot.

    Der Alarm wurde um 17 Uhr ausgelöst und ein Ärzteteam wurde per Hubschrauber an den Unfallort transportiert. Leider konnte der schnelle Einsatz den beiden Opfern nicht helfen. Sie wurden am Unfallort vom Notarzt für tot erklärt.

    Zeugen beobachteten, wie der Gyrocopter abhob und kurz darauf auf den Boden stürzte.

    Zwei Opfer im Alter von 30 und 57 Jahren

    Der Pilot, ein 57-jähriger Mann mit Wohnsitz in der Region Toulouse, soll ein erfahrener Flieger und Mitglied des Gyroclubs Toulouse gewesen sein. In dem Gyrocopter befand sich auch ein 30-jähriger Passagier. Die Ursache für tödlichen Unfall wird sich erst im Laufe der Ermittlungen klären lassen. Die Fachleute der BEA, des Bureau d’enquête et d’analyse pour la sécurité de l’aviation civile, werden parallel zu den Justizbehörden Untersuchungen durchführen, wie es bei jedem Flugzeugabsturz üblich ist.

  • Benzinknappheit: Aus Wut sticht Kunde vor den Augen seiner Kinder einen Autofahrer nieder

    Benzinknappheit: Aus Wut sticht Kunde vor den Augen seiner Kinder einen Autofahrer nieder

    Der Kunde einer Tankstelle stach einen anderen an einer Supermarkttankstelle im Departement Haute-Savoie nieder. Der 20-jährige Mann wurde festgenommen.

    Die Spannungen an französischen Tankstellen haben jetzt zu einem Drama geführt. In der Haute-Savoie wurde das Schlimmste nur knapp vermieden. Zwei Kunden einer Tankstelle in einem Einkaufszentrum in Saint-Julien-en-Genevois hatten am Samstag, 08. Oktober, in der Warteschlange eine Meinungsverschiedenheit, wie die Zeitung Dauphiné Libéré berichtet. Daraufhin stach einer der beiden mehrmals mit einem Messer auf den anderen ein.

    Der Verdächtige stand mit seinem Wagen in der Warteschlange und beschuldigte den Fahrer eines in der Schweiz zugelassenen Autos, sich vorgedrängelt zu haben. Nach einem Wortwechsel zwischen den beiden Fahrern stieg der 20-Jährige mit einem Messer aus seinem Auto und stach auf den Schweizer Fahrer ein, dessen beide Kinder, die sich auf dem Rücksitz des Fahrzeugs befanden, zusehen mussten.

    Laut der Zeitung Dauphiné Libéré flüchtete der mutmassliche Täter, konnte aber schnell von der Gendarmerie festgenommen werden. Er gab zu, mindestens sechs Messerstiche ausgeführt zu haben und wird nun wegen versuchten Mordes angeklagt. Der 33-jährige Schweizer Familienvater wurde in Lebensgefahr in ein Genfer Krankenhaus gebracht. Nach letzten Informationen soll er sich mittlerweile wieder auf dem Weg der Besserung befinden.

  • Essonne: 19-Jähriger bei Schlägerei getötet – mehrere Personen verletzt

    Essonne: 19-Jähriger bei Schlägerei getötet – mehrere Personen verletzt

    In Brunoy (Essonne) wurden Ermittlungen eingeleitet, nachdem ein 19-jähriger Jugendlicher bei einer Schlägerei in der Nacht von Freitag auf Samstag, den 8. Oktober, getötet worden war. „Die Schlägerei war von großer Gewalt geprägt“, erklärte die Staatsanwaltschaft von Evry.

    Ein 19-jähriger Mann wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag, 8. Oktober, in Brunoy im Département Essonne in der Siedlung Hautes-Mardelles getötet, wie die Staatsanwaltschaft von Evry gegenüber Franceinfo bestätigte. Er war Opfer einer Schlägerei geworden, an der zahlreiche Jugendliche beteiligt waren. Die genaue Todesursache ist derzeit noch nicht bekannt. Eine „Autopsie des Leichnams wird in den kommenden Tagen stattfinden“, so die Staatsanwaltschaft von Evry.

    Eine erste Schlägerei war bereits am Freitagnachmittag in dem sensiblen Viertel ausgebrochen. Am Abend kam es dann zu einer zweiten Auseinandersetzung. Dabei wurden mindestens eine Stichwaffe und eine Schusswaffe eingesetzt. „Die Auseinandersetzung war von großer Gewalt geprägt“, betont die Staatsanwaltschaft von Evry. Die Massenschlägerei forderte einen Toten und mehrere Verletzte.

    Vier junge Männer im Alter von etwa 20 Jahren wurden in Polizeigewahrsam genommen.

  • Aisne: Sechs Personen mit Messer angegriffen – Verdächtiger festgenommen

    Aisne: Sechs Personen mit Messer angegriffen – Verdächtiger festgenommen

    Der Angreifer wurde von Ordnungskräften festgenommen. Keines der Opfer befand sich in Lebensgefahr.

    Ein Mann wurde am Freitagabend, dem 8. Oktober, nach einem Messerangriff auf sechs Personen in Château-Thierry (Aisne) festgenommen, wie Franceinfo unter Berufung auf Polizeikreise meldet. Er wird verdächtigt, gegen 22 Uhr die ersten beiden Opfer mit einem Messer angegriffen zu haben, darunter seine 46-jährige Mutter, die schwer verletzt wurde, und der 11-jährige Bruder des Verdächtigen. Vier weitere Personen wurden von dem mutmasslichen Täter wahllos auf der Straße angegriffen, darunter ein 13-jähriger Teenager, wie der Staatsanwalt von Soissons, Julien Morino-Ros, mitteilte.

    Die Staatsanwaltschaft Soissons erklärte, dass Ermittlungen wegen „versuchten Mordes“ von der Kriminalpolizei in Creil und der Polizeistation in Château-Thierry aufgenommen wurden.

    Die Leben der Opfer sind nicht in Gefahr.
    Polizisten, die den Verdächtigen verfolgten, eröffneten das Feuer und verletzten den Mann, der daraufhin festgenommen werden konnte. „Alle Opfer wurden behandelt und ihre Zustand ist nicht lebensbedrohlich“, erklärte die Präfektur des Departements Aisne auf Twitter.

    Über das Motiv des Angreifers ist bisher noch nichts bekannt, ein terroristischer Hintergrund wird von den Ermittlern aber wohl ausgeschlossen.

    Der Bürgermeister der Gemeinde, Sébastien Eugène, lobt auf Twitter den Einsatz der Ordnungskräfte: „Schrecklicher Abend in unserer Stadt Château-Thierry, der ohne das Eingreifen der Nationalpolizei noch viel schlimmer hätte ausfallen können.“

  • Makaber: In den Weinbergen bei Cannet-des-Maures wurde ein Sarg gefunden

    Makaber: In den Weinbergen bei Cannet-des-Maures wurde ein Sarg gefunden

    Es war ein surrealer Fund. Zwischen zwei Reihen von Weinreben in der Gemeinde Cannet-des-Maures stand ein Sarg. Er von einem Angestellten gefunden, der auf der Domaine des Thermes arbeitete.

    Der alarmierte Besitzer des Anwesens machte sich sofort auf den Weg, um den in weiße Luftpolsterfolie eingewickelten Sarg selbst in Augenschein zu nehmen.

    „Ich habe mich sofort vor Ort begeben“, erklärte der Winzer Pascal Fabre gegenüber der Zeitung Var-Matin. „Und da lag tatsächlich ein Sarg, einfach so entlang der Weinstöcke abgelegt, etwa 50 Meter von der Straße entfernt.“
    Er benachrichtigte daraufhin die Gendarmerie in Le Luc und Beamte rückten aus, um diesen außergewöhnlichen Fund zu begutachten. Sie kontaktierten das örtliche Bestattungsinstitut Pianetti, um die Herkunft des Sarges und den Grund für sein Vorhandensein in den Weinbergen zu ermitteln.

    Das Bestattungsunternehmen wollte sich nicht zu dem Vorfall äußern.

    In den Weinbergen bei Cannet-des-Maures wurde ein Sarg entdeckt. Foto: Pascal Fabre
  • Marseille: Eine nicht alltägliche Auktion brachte über 800.000 Euro ein

    Marseille: Eine nicht alltägliche Auktion brachte über 800.000 Euro ein

    In Marseille fand eine ungewöhnliche Auktion statt. 210 Besitztümer von Kriminellen und Straftätern aus Südfrankreich wurden versteigert.

    In Marseille (Bouches-du-Rhône) wird eine Luxusuhr für 54.000 Euro versteigert. Das Objekt ist sehr selten und wurde aus Graugold und Meteoritengestein hergestellt. Von der Justiz beschlagnahmt, wurde die Uhr jetzt von einem jungen Mann aus Marseille erstanden. Die Auktion ist in Marseille ein absolutes Novum. 210 Lose werden versteigert. Es handelt sich ausschließlich um Wertsachen, die bei Kriminellen oder Straftätern in Südfrankreich beschlagnahmt wurden. Die neuen Käufer lassen sich offensichtlich durch die Herkunft der Waren nicht irritieren.

    Die Kassen des Staates füllen
    „Das füllt die Staatskasse durch den Verkauf von Gütern, die unrechtmäßig erworben wurden, also finde ich das sehr gut“, meint ein Mann vor der Kamera von France 2. Das ist das erklärte Ziel der staatlichen Agentur, die hinter dem Verkauf steht. Der Erlös soll unter anderem in den Entschädigungsfonds für Opfer fließen. Insgesamt wurden bei der Auktion in Marseille über 800.000 Euro eingenommen.

  • Vier Mitarbeiter des Stromnetzbetreibers RTE von Inlandsgeheimdienst DGSI verhaftet

    Vier Mitarbeiter des Stromnetzbetreibers RTE von Inlandsgeheimdienst DGSI verhaftet

    Die zwischen 31 und 35 Jahre alten Angestellten des Betreibers des öffentlichen Stromnetzes wurden im Rahmen einer im Juli 2022 eingeleiteten Untersuchung jetzt festgenommen.

    Vier Beschäftigte von RTE (Réseau de transport d’électricité) im Alter von 31 bis 35 Jahren befinden sich seit Dienstag, dem 4. Oktober, in Polizeigewahrsam in den Räumlichkeiten der Generaldirektion für Innere Sicherheit (DGSI). Sie werden verdächtigt, größere Schäden am Stromnetz angerichtet zu haben. Ihre Festnahme erfolgte im Rahmen von Ermittlungen, die seit Juli 2022 durchgeführt und dem Inlandsgeheimdienst DGSI übertragen wurden, wie die Pariser Staatsanwaltschaft am Mittwoch gegenüber Franceinfo erklärte. Die Beschädigungen mit potenziell sehr schwerwiegenden Auswirkungen hätten zu mehreren Stromausfällen geführt, meldet Franceinfo unter Berufung auf eine mit den Ermittlungen vertraute Quelle.

    Die Tatsache, dass die Beschäftigten in den Räumlichkeiten der DGSI verhört werden, erklärt sich durch den Status von RTE als Betreiber des landesweiten Stromnetzes, das für das Funktionieren des gesamten Landes von entscheidender Bedeutung ist. Die Verhaftungen und der Polizeigewahrsam fanden aufgrund mehrerer Straftaten statt, wie Franceinfo berichtet. Sie erfolgen im Rahmen einer Untersuchung, die am 29. Juli 2022 wegen Computersabotage und damit verbunden Straftaten eingeleitet wurde, so die Staatsanwaltschaft.

    Am Mittwoch veröffentlichte die Gewerkschaft CGT eine Erklärung, in der sie anprangerte, dass „die Antiterrordienste benutzt werden, um die Lohnforderungen der Beamten zum Schweigen zu bringen“. Die Gewerkschaft behauptet, dass die vier im Norden des Landes ansässigen Beschäftigten verdächtigt werden, „die lokale Umstellung von Umspannwerken programmiert“ zu haben. „Es handelt sich dabei“, so die Gewerkschaft, „um eine symbolische Aktion zur Wiederinbesitznahme des Arbeitsinstruments, die häufig bei Streiks vorkommt und keinerlei Auswirkungen auf die Kontinuität der Stromversorgung oder gar auf die Sicherheit von Menschen und Personen hat“.

  • Isère: 18-jährige Frau bei Verfolgungsjagd in Grenoble von der Polizei getötet

    Isère: 18-jährige Frau bei Verfolgungsjagd in Grenoble von der Polizei getötet

    Die Schüsse der Polizei trafen die junge Frau in die Brust. Der Fahrer des flüchtenden Autos wurde ebenfalls verletzt.

    Eine 18-jährige Frau, die als Beifahrerin in einem Auto saß, wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gegen 2.40 Uhr in Grenoble durch Schüsse von Polizisten getötet, wie France Bleu Isère am Mittwoch, dem 5. Oktober, von der Feuerwehr erfuhr.

    Nach ersten Erkenntnissen kam es gegen 2.20 Uhr zu einem Schusswechsel zwischen einem flüchtenden Fahrzeug und einem Streifenwagen der Polizei. Die Beifahrerin in dem flüchtenden Fahrzeug wurde tödlich getroffen. Der Fahrer, ein Mann in den Zwanzigern, wurde verletzt und in die Universitätsklinik von Grenoble gebracht. Er befindet sich nicht in Lebensgefahr.

    Unter Berufung auf eine Polizeiquelle meldet Franceinfo schoss der Autofahrer drei Mal in Richtung der Polizisten, bevor er in eine Sackgasse in Saint-Martin-d’Hères in der Nähe von Grenoble fuhr. Er versuchte, auf die Polizeibeamten zuzufahren, die aus ihrem Fahrzeug ausgestiegen waren. Die drei Polizeibeamten machten daraufhin von ihren Waffen Gebrauch. Das Fahrzeug konnte dennoch fliehen, bevor es in Grenoble von einer weiteren Polizeistreife gestoppt wurde, nachdem der Fahrer die Kontrolle verloren hatte.

  • Flughafen Toulouse-Blagnac: Frau aus Guyana mit 20 kg Kokain erwischt!

    Flughafen Toulouse-Blagnac: Frau aus Guyana mit 20 kg Kokain erwischt!

    In den Koffern einer Frau aus Guayana wurden 20 Kilogramm Kokain entdeckt, was einem Weiterverkaufswert von etwa zwei Millionen Euro entspricht. Sie befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam und wird am Donnerstag, dem 6. Oktober, dem Staatsanwalt vorgeführt.

    Bisher sind nur wenige Informationen durchgesickert, aber es scheint, dass die regionale Zolldirektion am Flughafen Toulouse-Blagnac am Montagabend eine Rekordmenge Kokain in dem Gepäck einer Reisenden entdeckte. Zwei Frauen wurden von den Zollbeamten durchsucht, als sie aus ihrem Flugzeug ausstiegen. Beide stammen aus Cayenne in Französisch-Guayana. Im Gepäck einer der beiden Frauen machen die Beamten eine unglaubliche Entdeckung: 20 kg Kokain. Beim Weiterverkauf kann man mit dieser Menge leicht zwei Millionen Euro erlösen.

    Die beiden Frauen wurden zunächst vom Zoll in Gewahrsam genommen, bevor sie von den Ermittlern des Ofast (Office antistupéfiants), der für die Bekämpfung der großen Drogen-Kriminalität zuständigen Behörde, in Polizeigewahrsam genommen wurden.

    Die Frau, deren Koffer mit dem Kokain gefüllt war, wird nach bisherigen Informationen am Donnerstag dem Staatsanwalt von Toulouse vorgeführt. Die zweite Frau wurde wieder freigelassen.

  • Drogen: Seit Anfang 2022 wurden in Marseille mehr als 10.000 Konsumenten verwarnt

    Drogen: Seit Anfang 2022 wurden in Marseille mehr als 10.000 Konsumenten verwarnt

    Als Gast von Franceinfo erklärte Frédérique Camilleri, die Präfektin des Departements Bouches-du-Rhône, dass der Schwerpunkt „auf die Verbraucher gelegt wurde, denn ohne sie gibt es auch den ganzen Rest der Kette nicht, die mit den Morden auf offener Straße endet“. Das Département Bouches-du-Rhône und insbesondere die Stadt Marseille werden seit einigen Wochen von einem neuen „Höhepunkt der Gewalt“ erschüttert, sagt Frédérique Camilleri am Dienstag, dem 4. Oktober, auf dem Sender Franceinfo. Diese Situation ist ihrer Meinung nach das Ergebnis „zweier größerer Konflikte zwischen zwei Drogenhändler-Clans, von denen einer im dritten Arrondissement von Marseille ansässig ist“. Lesen Sie auch: Marseille: Am Wochenende insgesamt drei Männer auf offener Strasse erschossen Diese Situation „hat mich dazu veranlasst, CRS-Einheiten als Ergänzung zu den Maßnahmen der Polizei einzusetzen“, fügte die Präfektin hinzu. Insgesamt starben seit Anfang 2022 im Departement schon 25 Menschen bei Abrechnunge…

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