Kategorie: Vermischtes

  • Marseille: Toter und Verletzter bei Schießerei

    Marseille: Toter und Verletzter bei Schießerei

    Ein 18-Jähriger wurde im Stadtteil Visitation mit einem Sturmgewehr getötet.

    Am Freitagabend, 14. Oktober, ist in Marseille (Bouches-du-Rhône) eine Person bei einer Schießerei ums Leben gekommen, wie Franceinfo meldet. Die Tat ereignete sich im Viertel La Visitation im Norden der Stadt.

    Das 18-jährige Opfer wurde mit einem Sturmgewehr erschossen. Eine weitere Person, ebenfalls 18 Jahre alt, wurde verletzt.

    29 Tote durch Schusswaffen seit Jahresbeginn
    Ohne dieses neue Opfer wurden seit Jahresbeginn bereits 28 Menschen im Département Bouches-du-Rhône durch Schusswaffen getötet. In den meisten Fällen handelte es sich dabei um Auseinandersetzungen im Drogenmilieu.

    Erst am vergangenen Dienstag wurde ein 33-jähriger Mann in einem Lebensmittelgeschäft in der Rue Henri Auzias 13 im dritten Arrondissement von Marseille im Stadtteil Belle de Mai erschossen. Vier vermummte Männer betraten den Laden und schossen sofort auf das Opfer. Der 30-Jährige wurde von drei Kugeln getroffen, eine davon in den Kopf. Marseille ist seit mehreren Wochen Schauplatz von solchen Attentaten.

  • Frauenleiche in Haguenau gefunden – Tochter und weiterer Verdächtiger in Bordeaux festgenommen

    Frauenleiche in Haguenau gefunden – Tochter und weiterer Verdächtiger in Bordeaux festgenommen

    Das Opfer wurde durch mehrere Messerstiche getötet und mit einer Plastiktüte über dem Kopf aufgefunden.

    Die Leiche einer älteren Frau wurde am Donnerstagmorgen in einer Wohnung in Haguenau, einer Gemeinde im Département Bas-Rhin nördlich von Straßburg, gefunden, wie Franceinfo unter Berufung auf einer mit dem Fall vertrauten Quellen meldet. Die Frau – ihr Alter wird auf 65 bis 70 Jahre geschätzt – wurde mit mehreren Messerstichen getötet. Das Opfer wurde mit einer Plastiktüte über dem Kopf aufgefunden.

    Zwei Festnahmen
    Zwei Verdächtige, darunter die Tochter des Opfers, wurden am Freitagmorgen von der Kriminalpolizei in der Region Bordeaux festgenommen. Sie wurden in Polizeigewahrsam genommen. Die Staatsanwaltschaft Straßburg berichtete dem Sender France Bleu Alsace, dass sie „gegen diese beiden Personen“ am Freitag ein Ermittlungsverfahren wegen „Mordes“ eröffnet habe. Bisher sind die genauen Umstände des Dramas nicht bekannt.

  • Paris: Leiche einer 12-Jährigen in einem Koffer gefunden

    Paris: Leiche einer 12-Jährigen in einem Koffer gefunden

    Nachdem am Freitagabend die Leiche eines 12-jährigen Mädchens in einem Koffer am Fusse des Gebäudes, in dem sie wohnte, gefunden worden war, wurden vier Personen in Polizeigewahrsam genommen.

    Die Leiche eines 12-jährigen Mädchens wurde am Freitagabend in einem Koffer am Fusse des Wohnhauses, in dem sie lebte, gefunden. Dies berichtete die Pariser Staatsanwaltschaft am Samstag, dem 15. Oktober. Vier Personen seien in Polizeigewahrsam genommen worden, so die Staatsanwaltschaft.

    Nach Informationen von Franceinfo fand der grausige Fund im 19. Arrondissement der Hauptstadt, in der Nähe des Parks Buttes-Chaumont, statt.

    Als die besorgten Eltern ihre Tochter am Freitagnachmittag nicht nach Hause kommen sahen, hatten sie Fotos in einem sozialen Netzwerk geteilt, darauf vermerkt, dass sie „zuletzt um 15.20 Uhr gesehen“ worden sei, und „Entführungsalarm“ auf den Posts vermerkt. Auf einem der geteilten Fotos, das von einer Videoüberwachungskamera stammt, ist zu sehen, wie der Teenager in die Eingangshalle ihres Wohnhauses geht.

    Vier Personen in Polizeigewahrsam
    Um 23.20 Uhr teilt ein 42-jähriger Obdachloser Polizisten auf Streife mit, dass er gerade die Leiche eines kleinen Mädchens gefunden habe. Die Polizisten folgen ihm in die Rue d’Hautpoul. Im Innenhof eines Gebäudes entdeckten sie zwei Koffer und eine Aufbewahrungsbox aus undurchsichtigem Plastik. Im Inneren befand sich der leblose Körper des Mädchens. Das Opfer wies Wunden im Halsbereich auf.

    Vier Personen, deren Rolle bei dem Tötungsdelikt noch geklärt werden muss, wurden vorsorglich in Polizeigewahrsam genommen,

    Die Kriminalpolizei von Paris hat eine Untersuchung wegen Mordes an einer Minderjährigen unter 15 Jahren eingeleitet.

  • Var: Leiche eines siebenjährigen Jungen gefunden – Junge Frau verhaftet

    Var: Leiche eines siebenjährigen Jungen gefunden – Junge Frau verhaftet

    Ein Unfall wurde von den Ermittlern ausgeschlossen. Der Körper des Kindes wies zahlreiche Prellungen auf.

    Eine junge Frau wurde am Donnerstag, dem 13. Oktober, in Polizeigewahrsam genommen, nachdem die Leiche ihres siebenjährigen Sohnes in La Seyne-sur-Mer (Var) gefunden worden war, wie France Bleu Provence berichtete. Die Leiche wurde am Mittwochabend in der Wohnung der Familie gefunden. Es war die 30-jährige Mutter selbst, die die Rettungskräfte alarmiert hatte.

    Da das Kind am ganzen Körper Prellungen aufwies, wurde ein Unfall ausgeschlossen. Eine Autopsie soll nun die genaue Todesursache ermitteln. Es wurde eine Untersuchung wegen „vorsätzlicher Tötung eines Minderjährigen unter 15 Jahren“ eingeleitet. Laut der Staatsanwaltschaft von Toulon „ist der Tod Folge einer vorsätzlichen Handlung“.

    Nach Informationen von France Bleu Provence führten die ersten Ermittlungen zu der Mutter des Kindes. Die junge Frau, die derzeit wiefder schwanger ist, scheint in einem sozial schwierigen Umfeld zu leben, war der Polizei jedoch bislang nicht bekannt.

  • Nord-Stream-Sabotage: Ermittlungen werden durch Munition aus dem 2. Weltkrieg erschwert

    Nord-Stream-Sabotage: Ermittlungen werden durch Munition aus dem 2. Weltkrieg erschwert

    Alte Munition aus dem Zweiten Weltkrieg erschwert die Untersuchung der mutmaßlich durch Sabotage entstandenen Lecks der Nord Stream-Pipelines, kündigt der dänische Verteidigungsminister am Donnerstag, dem 13. Oktober, an. Die Untersuchung der Lecks an den Nord Stream-Pipelines ist „auf gutem Wege“, wird jedoch durch das Vorhandensein alter Munition auf dem Grund der Ostsee erschwert, wie der dänische Verteidigungsminister am Donnerstag mitteilte. „Es ist ein Gebiet, das durch das Vorhandensein von Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gekennzeichnet ist. Es liegt viel davon auf dem Meeresgrund, es ist also nicht so einfach“, sagte Morten Bødskov der dänischen Presse am Rande eines NATO-Treffens in Brüssel. „Aber die Arbeit geht weiter und ist auf einem guten Weg“, fügte er hinzu. Am 26. September war es an den beiden Pipelines zu vier riesigen Gaslecks gekommen, die mehreren Ländern zufolge durch Unterwasserdetonationen verursacht worden waren. Schweden hatte bereits mitgeteilt, dass sein…

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  • Benzinknappheit: Kraftstoffdiebe machen die Tanks von LKWs leer

    Benzinknappheit: Kraftstoffdiebe machen die Tanks von LKWs leer

    Wegen der hohen Preise und der Treibstoffknappheit kommt es vermehrt zu Benzindiebstählen in Frankreich. Vor allem Transportunternehmen werden Ziel von Kriminellen, die auf der Suche nach Treibstoff sind.

    In Bellignat (Ain) wurde ein Fuhrunternehmer am vergangenen Wochenende Opfer eines dreisten Treibstoffdiebstahls. Es handelte sich bereits um den vierten Fall innerhalb weniger Monate. „Der Tankverschluss wird mit einem Schlüssel verschlossen, und der Dieb, der kam, um sich an Diesel zu bedienen, hat wahrscheinlich einen Schraubenzieher benutzt und danach einen Schlauch mit einem Ansaugsystem eingefädelt, um sich seine Kanister zu füllen“, schildert der LKW-Fahrer Bertrand Niogret gegenüber France 3.

    Der 43-jährige Dieb konnte schließlich festgenommen werden. Er leugnete nicht, dass er von der aktuellen Situation profitieren wollte. „Es ist eine Person, die nicht viel Geld hat und daher ganz einfach Geld verdienen wollte“, erklärt Kommandant Bertrand Dufour von der Polizeiwache in Oyonnax (Ain). Die Unternehmer befürchten Schäden an ihren Lastwagen. Alex Grandclément, CEO von Jacquet BTP, erklärt, dass bei einem durchstochenen Tank der Verdienstausfall plus die Reparatur des Fahrzeugs den Wert der entwendeten Liter Benzin bei weitem übersteigt.

  • Mutter klagt wegen Alkoholverkaufs an Jugendliche gegen Lidl – Sohn verunglückte deswegen tödlich

    Mutter klagt wegen Alkoholverkaufs an Jugendliche gegen Lidl – Sohn verunglückte deswegen tödlich

    Eine Mutter hat gegen Lidl geklagt, weil der Supermarkt ihrem minderjährigen Sohn Alkohol verkauft hat, berichtet der Sender RTL. Der Jugendliche verunglückte daraufhin tödlich auf der Straße.

    Im Mai 2021 kauften Kilian und sein Freund, beide minderjährig, im Lidl in Socoa in den Pyrénées-Atlantiques je eine Flasche Wodka. Die beiden Jugendlichen konsumierten den Alkohol und stiegen betrunken auf ihre Motorroller. Kilians Roller wird von dem seines Freundes gerammt. Daraufhin prallt er gegen einen Laternenmast und stirbt noch an Ort und Stelle.

    „Für mich hat die Lidl-Filiale ihre Arbeit nicht gemacht. Sie waren minderjährig, sie waren 16 Jahre alt und sie kauften zwei Flaschen Wodka. Sie haben die Personalien nicht überprüft, beide waren minderjährig“, beklagte sich die Mutter gegenüber RTL.

    Auf Anfrage von RTL wollte Lidl vor der Anhörung vor dem Strafgericht in Bayonne, die am 3. November stattfinden soll, keinen Kommentar abgeben.

  • Jagdunfall: Jäger verletzt Mutter und ihre zwei Kinder

    Jagdunfall: Jäger verletzt Mutter und ihre zwei Kinder

    In Frankreich ereigneten sich kürzlich mal wieder zwei Jagdunfälle. Erst wurde auf einen Pilzsammler in der Drôme geschossen und am Sonntag, dem 9. Oktober, verletzte ein Jäger eine Mutter und ihre beiden Kinder, als sie in den Weinbergen im Beaujolais spazieren gingen.

    Der Jagdunfall ereignete sich bereits am Sonntag, dem 9. Oktober, einige Dutzend Meter von den Wohnhäusern entfernt in Pommiers (Rhône). Ein Anwohner, der durch die Schüsse alarmiert wurde, eilte an den Ort des Geschehens. „Die Frau und ihre beiden Kinder gingen dort spazieren, ich hörte den Schuss, die Kinder weinten … Ich rannte hin, und auch die Feuerwehr und die Gendarmerie waren relativ schnell vor Ort“, erzählt er vor der Kamera des Senders France 2.

    Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
    Eine Mutter und ihre beiden Kinder im Alter von 8 und 10 Jahren wurden an den Beinen von Schrotkugeln getroffen. Alle drei mussten mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Jäger, der auf die Mutter und die Kinder schoss, ist ein 81-jähriger Mann. Dieser gab an, von der Sonne geblendet worden zu sein, als er den Schuss abgab. „Ich sah einen Hasen in den Weinbergen. Er kam heraus, ich schoss ins Gras und das Schrot prallte ab“, erklärte der Jäger. Er wurde vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen, sein Gewehr wurde konfisziert und eine Untersuchung wurde eingeleitet. Der Unfall löste in der Gemeinde verständlicherweise große Aufregung aus. Die Einwohner kritisieren die Jagd, insbesondere deren Ausübung an den Sonntagen.

  • Er war vermutlich schon seit letztem Winter tot: Leiche eines Mannes in seinem Haus entdeckt

    Er war vermutlich schon seit letztem Winter tot: Leiche eines Mannes in seinem Haus entdeckt

    Ein verwester Körper wurde von der Gendarmerie am vergangenen Wochenende im Zentrum der Gemeinde Villemur-sur-Tarn in der Haute-Garonne gefunden. Das Opfer soll schon mehrere Monate bevor die Leiche gefunden wurde, gestorben sein. 

    Die Gendarmerie von Villemur-sur-Tarn entdeckte am vergangenen Freitag, 30. September, in einem Haus in einer Sackgasse im historischen Zentrum der Gemeinde den verwesten Körper eines alten Mannes. Aufgrund eines Hinweises hatten die Gendarmerie, die Gemeindepolizei und die Feuerwehr einen Fensterladen und ein Fenster aufgebrochen und den grausigen Fund gemacht.

    Nach ersten Erkenntnissen könnte der Tod des Mannes bereits im letzten Winter eingetreten sein, die Heizung war noch eingeschaltet.

    Es wurde eine Untersuchung eingeleitet und die Leiche der Kriminalpolizei übergeben. Eine Autopsie wird durchgeführt, um die genauen Todesumstände zu ermitteln. Die Annahme eines natürlichen Todes erscheint aufgrund der ersten Hinweise als wahrscheinlich.

    Dass ein Verstorbener erst nach so langer Zeit gefunden wird, kommt in einer kleinen Gemeinde wie Villemur nicht häufig vor. Meist passieren solche Fälle in grossen Städten, in denen der Kontakt zwischen Nachbarn oft nicht mehr so eng ist. In diesem Fall handelt es sich um einen älteren Herrn, der kaum noch am Leben der Gemeinde teilnahm, den die Bewohner zwar kannten und ab und zu auf der Straße sahen, der aber ansonsten keinen engeren Kontakt mehr pflegte.

    Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände hatte sich vor dem Auffinden niemand Sorgen um ihn gemacht. Der letzte bekannte Kontakt fand Ende der Weihnachtsfeiertage statt, als die Feuerwehr wegen eines harmlosen Sturzes in seine Wohnung gerufen wurde. Damals waren keine weiteren Untersuchungen erforderlich. Die Nachbarn waren damals allerdings der Meinung, dass der alte Mann in ein Krankenhaus oder in ein Pflegeheim gebracht worden war.

    Insgesamt war der Mann wohl zu einem Einzelgänger geworden und es kam wohl öfters vor, dass er einige Tage in seinem Haus blieb, ohne es zu verlassen. Aus diesen Gründen ist niemandem seine Abwesenheit aufgefallen.

  • Charente-Maritime: Teenager in Saintes von Karussell geschleudert – hirntot

    Charente-Maritime: Teenager in Saintes von Karussell geschleudert – hirntot

    Die Staatsanwaltschaft von Saintes leitete eine Untersuchung wegen „fahrlässiger Körperverletzung durch vorsätzliche Verletzung einer Sicherheits- oder Vorsichtsmassnahme“ ein.

    Der Teenager, der bei einem Karussellunfall auf dem Jahrmarkt in Saintes (Charente-Maritime) verunglückte, ist hirntot. Das berichtete France Bleu La Rochelle am Montag, dem 10. Oktober. Am Vortag war der 16-Jährige aus einem Fahrgeschäft geschleudert worden. Seit dem Unfall liegt er im Koma.

    Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen „fahrlässiger Körperverletzung durch vorsätzliche Verletzung der Sicherheits- oder Sorgfaltspflicht“ ein. Das Fahrgeschäft „l’Himalaya Surf“ wurde unmittelbar nach dem Unfall versiegelt. Erster Schritt für die Ermittler: Überprüfung der Konformität mit den geltenden Vorschriften sowie der Einhaltung der regelmäßigen Kontrollen, denen dieser Maschinentyp unterzogen werden muss.

    Die Bauchstange steht im Mittelpunkt der Ermittlungen.
    Dieser Mechanismus hält die Fahrgäste auf ihrem Sitz fest, wenn das Karussell mit voller Geschwindigkeit unterwegs ist. Während einige Fahrgeschäfte mit einer automatischen Stange ausgestattet sind, muss die Stange bei dem betroffenen Gerät vom Fahrgast mechanisch eingeklinkt werden.

    In der Schule des verunglückten Jugendlichen wurde eine psychologische Beratungsstelle eingerichtet. Trotz des Unfalls wird der Jahrmarkt noch bis zum 8. November fortgesetzt.